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Dienstag, 6. März 2018, 18:48

Schlesische Bahnwelten

Hallo,

im Oberschlesischen Landesmuseum in Ratingen (Hösel) läuft noch bis Mai eine feine Ausstellung zum Thema "175 Jahre schlesische Eisenbahnen"

Info: http://www.oberschlesisches-landesmuseum.de/

Hat sich gelohnt die Ausstellung mal anzusehen,

meint Alfred

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H3x

Oberheizer

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Dienstag, 6. März 2018, 19:21

Hallo,

ich kann die Führung empfehlen, sehr interessant.

H3x
Im Bau: Papierfabrik Koslar an der Jülicher Kreisbahn und Module nach Fremo-Norm.

Mein Spur 0 Blog: 1durch45.de

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Mittwoch, 2. Mai 2018, 09:06

Hallo,

noch bis 02.09.2018 läuft zum Thema "175 Jahre Eisenbahn in Schlesien" im Schlesischen Museum zu Görlitz auch eine Sonderausstellung

Zitat

Das zentrale Ausstellungsobjekt aber ist ein 18 m langes und 2,5 m breites originalgetreues Architekturmodell (Maßstab 1:87) der Görlitzer Bahnhofsanlage im Zustand von 1917

Vielleicht ja für den einen oder anderen hier von Interesse...
Gruß Tobias

DR Ost - Epoche III (mit Überschneidungen zur Epoche IV)

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Mittwoch, 2. Mai 2018, 11:18

Hallo,

noch ein Tip von mir zur Ausstellung im Schlesischen Museum in Görlitz. Wir führen an den 4 Wochenenden im Mai unsere N-Anlage "Zackenbahn" vor. Ist vor allem für Freunde alter Elloks interessant, da wir vorwiegend mit den alten schlesischen und mitteldeutschen Elloks (welche zeitweise in Schlesien fuhren) und E-Triebwagen den Betrieb abwickeln.

Mit freundlichen Grüßen
Roland

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Montag, 14. Mai 2018, 23:42

Hallo,

ich möchte noch ein bisschen Werbung für die Ausstellung machen und euch dabei unsere N-Anlage mit vorstellen. Wir haben Abschnitte der Nebenbahn Hirschberg- Ober Schreiberhau - Polbny-Polaun im Maßstab 1:160 nachgebaut. Dargestellt wird die Zeit Anfang der 30er Jahre.
Diese 1902 eröffnete und 1923 elektrifizierte Nebenbahnstrecke wurde von der Lokomotiv- und Waggonbauindustrie häufig zum Testen neu entwickelter Schienenfahrzeuge genutzt. So wurden dort u.a. die Dieseltriebwagen der Bauarten Ruhr und Stettin, sowie die Doppelstockwagen der Lübeck-Büchner Eisenbahn getestet.

Stammfahrzeuge auf dieser Strecken waren die Baureihen 90, 93, 94, E50, E90, ET25, ET31, ET51.0 und ET89. Anfang der 40er kamen dann noch gelegentlich E44 zum Einsatz.
Wir führen weitgehendst alle ehemals in Schlesien planmäßig eingesetzter Fahrzeuge und auch probeweise eingetzte Fahrzeuge vor.

Die Bahnhöfen haben wir teilweise in maßstäblicher Ausdehnung und teilweise leicht verkürzt im Maßstab 1:200 nachgebildet, wobei die Gleisanlagen und Hochbauten korrekt dem damaligen Stand entsprechend dargetellt sind.

Wegen der begrenzten Größe des Ausstellungsraumes konnten wir nicht alle unsere Module aufbauen.

Bahnhof Nieder Schreiberhau
Moltkeeinschnitt mit dem höchsten Signal der Deutschen Reichsbahn zwischen Nieder Schreiberhau und Mittel Schreiberhau
Granitverarbeitung Rothfloß zwischen Josephienhütte und Jacobstal, Lieferant für das Reichsparteigelände in Nürnberg

Ein beliebtes Ausflugsziel im Riesengebirge war die Gebertbaude. Da sie auch recht oft auf Postkarten verewigt wurde, konnte sie sehr genau nachgebaut werden.
Der Bahnhof Jacobstal, war der höchstgelegene Bahnhof Preußens und ist heute der höchst gelegene Bahnhof Polens. Hier wurden die Granitzüge nach Nürnberg vermutlich zusammen gestellt.

Der Bahnhof Strickerhäuser war der letzte Bahnhof auf deutschem Gebiet. Nach 1945 lag er auf polnischem Gebiet, wurde aber von der PKP kaum genutzt. 1952 erfolgte ein Gebietsaustausch mit der CSSR, so dass dieser Bahnhof seitdem von der CSD unter dem Namen Harrachov betrieben wird.

Der Rübezahl überwacht natürlich unseren Bahnverkehr. Auch den ADAC scheint es schon gegeben zu haben, wie man im Vordergrund sieht.

Ab 1926 versahen die Triebwagen der Baureihe ET89 hauptsächlich den Personenverkehr auf der Zackenbahn. Bis Josephienhütte als Zug, bestehend aus 2 Triebwagen und bis zu 5 Beiwagen (u.a. die von Rivarossi nachgebildeten Donnerbüchsen), dann weiter bis in die CSR als Solofahrzeug.

Der Endpunkt der Zackenbahn war der in Böhmen liegende Bahnhof Polubny-Polaun. Hier endete auch die Fahrleitung. Die Fahrgäste mussten von den DRG-Zügen in die Dampfzüge der CSD umsteigen und konnten weiter über Tanvald ins Böhmische fahren. Die Strecke nach Tanvald war eine Zahnradbahn. Eingesetzt wurden dort Lokomotiven der Baureihe 404, gebaut bei Floridsdorf.

Der Einkaufstourismus ist keine Erfindung der Neuzeit. Auch schon in den früheren Jahren gab es das Preisgefälle zwischen Deutschland und der CSR, so dass auf dem Bahnhofsvorplatz die Geschäfte der polauner Bevölkerung mit den aus dem schreiberhauer Gebiet eingereisten Leuten sicher gut liefen.

Und wer die vorigen Bilder genauer angesehen hat, wird auf einem der Bilder die bayrische E16 gesehen haben. Die Rbd Breslau hatte sich zeitweise 4 E16 in Bayern ausgeliehen, um deren Tauglichkeit für die schlesischen Strecken zu prüfen. Leider haben sich die E16 in Schlesien nicht bewährt, es gab bei diesen Loks immer wieder Speichenbrüche. Erst mit der E21 bekam Schlesien dann moderne Schnellzug-E-Loks mit Einzelachsantrieb, welche sich dort dann auch gut bewährten und als Grundlage für die Entwicklung der folgenden Loks der Baureihen E 17, E04, E18 und E19 dienten.

Ich hoffe, dass ich euch mit diesem kleinen Exkurs ins Reich vom Rübezahl nicht zu sehr gelangweilt habe, aber auch das Fahren mit den N-Zügen macht schon richtig Spaß. Und das wollte ich euch mal zeigen. Wer unsere Anlage also noch in betrieb sehen möchte, die nächsten 2 Wochenenden besteht noch im Schlesischen Museum die Möglichkeit.

Mit freundlichen Grüßen
Roland

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Samstag, 19. Mai 2018, 22:05

Zackenbahn im Schlesischen Museum in Görlitz

Hallo,

Rollo hat im letzten Beitrag schon mehrere Bilder in N (!) der Zackenbahn gezeigt. Ich war heute in Görlitz und war von der Ausstellung 175 Jahre Eisenbahn in Schlesien und von der Zackenbahn begeistert. In der Ausstellung liegt ein originaler Fahrdrahthalter mit grünem Isolator. Wer noch nicht dort war, die Anlage in Betrieb ist noch morgen und am 26./27. Mai zu sehen.
Außerdem lohnt ein Besuch der Altstadt in Görlitz sehr.

Gruß Jörg
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Sonntag, 20. Mai 2018, 17:52

Hallo,

noch im Nachgang Bilder von der Ausstellung in Hösel. Auf der Museumsseite ist noch ein Video über den Btax 780. http://www.oberschlesisches-landesmuseum…n-btax-780.html zu finden.
Die Qualität von Fotos hinter Glas möge man mir verzeihen.

Gruß
Alfred
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Wir werden alt, weil wir aufhören zu spielen.

G. B. Shaw

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Sonntag, 20. Mai 2018, 19:13

Lieber Alfred,

danke für den Hinweis. Gerne würde ich mir die Ausstellung ansehen.aber das wird nur ein Wunsch bleiben...

Herzlichst

Peter Weigel

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Dienstag, 22. Mai 2018, 22:22

Hallo Peter,

alles lässt sich nun mal nicht besuchen. Görlitz wären dir und mir auch etwas zu weit ab.
Aber Hösel liegt für mich fast vor der "Haustür"

Gruß
Alfred