Posts by blackmoor_vale

    Hi both of you, I would appreciate it if you would keep this thread in English.


    I know there are some Brits and other English speakers who read the forum. And for them it will be much easier and they will also participate.


    If appropriate, you can create the text in two languages. No problem with a translation machine of your choice. But English should be included in this thread.


    If it is a German topic in German language, then it can also be included in the normal German thread, for example."Anlagebau 2: Ausgestaltung".


    As it is now, you won't reach either target group.


    The German-speaking modeller can't find and read it because it's in the thread "0 gauge in English language" and the English-only modeller can't understand it either because it's written in German. A double dilemma.


    For translation you can use deepl, that's all I use too. After all, my written English is not that good either.


    Thanks for the understanding, best greetings


    Torsten (German native speaker)

    Der unbekannte Erbauer der H0e-Anlage im fünften Bld ist Michel Altorf aus NL. Die Anlage heißt "La Fabrique"


    Sieger beim Anlagenwettbewerb des Publikums wurde das im ersten Bild gezeigte Layout "Rijk van Nijmegen". Völlig zurecht, denn das ist Weltklasse. Vom Konzept her hat es mich an das britische Layout "Copenhagen Fields" in N gauge Finescale erinnert. Wer das noch nicht kennt, bitte die Suchmaschine seiner Wahl benutzen.


    Für die deutsche Anlage "Merzebach" (und auch für andere Anlagen natürlich) gäbe es eventuell eine Lösung. Die britische automatische Dingham-Kupplung. Relativ klein, vorentkuppelbar, kompatibel zum Schraubenkupplungshaken und ohne Bohren/Schleifen/Fräsen/Schrauben am Fahrzeug montierbar, da die originale Öffnung in der Pufferbohle benutzt wird.

    Vorstellung hier: http://75355.homepagemodules.d…ouplers-fuer-O-gauge.html, zu bekommen bei der Gauge O Guild in Giessen 2024, Halle 1, Stand 40.


    Beste Grüße, Torsten

    Hallo, möchte die Minerva Class 14 kurz vorstellen.


    Link zum Vorbild: https://en.wikipedia.org/wiki/British_Rail_Class_14



    Die Lok kommt in einer schön gestalteten und stabilen Schachtel.



    Ein passgenauer Einsatz aus Schaumstoff und eine Folie zum herausheben. An extra Teilen liegen bei: Klare Kunststoffscheibeneinsätze für die Headcodeboxes, messinggeätzte Fabrikschilder und Shedcodes, Beschriftungsbogen für die Loknummer von Railtec Transfers, sowie Headcodenumbers zum Ausschneiden.



    Die Anleitung ist knapp gehalten. Ein wenig Wartungshinweise, öffnen der Lok und des Führerhauses, Einbau des Decoders und Lautsprechers. Es ist eine Plux22-DCC-Schnittstelle verbaut. Die Headcodes zum Ausschneiden sind auf die Rückseite der Anleitung gedruckt. Wenn man die Anleitung nicht zerschneiden möchte, sollte man sich die Headcodes vorher kopieren.



    Das Vorbild ist eine ab 1964 in Swindon gebaute dieselhydraulische Lok mit Paxman Ventura Viertakt V6 Motor Typ 6YJXL und deutschen Voith Getriebe. In der Western Region von British Railways wurde bekanntlich der dieselhydraulische Antrieb wie bei der "Warship Class" bevorzugt.

    Der Motor leistete 650 bhp bei 1500 rpm. Die Höchstgeschwindigkeit war 40 mph (64 kmh), also deutlich eine Rangierlok.



    Wie viele andere frühe Diesellokomotiven hatte auch die Class 14 eine extrem kurze Lebensdauer bei British Railways. In diesem Fall nicht wegen mangelnder Zuverlässigkeit, sondern weil viele der geplanten Aufgaben auf dem BR-Netz wenige Jahre nach ihrer Indienststellung wegfielen. Die Class 14 war für kurzen Zubringerverkehr auf Nebenbahnen von Werksanschlüssen zu Güterknotenpunkten vorgesehen. Aber gerade viele dieser Nebenbahnen wurden während der "Beeching Axe" in den 60ern stillgelegt. Ab Mitte 1968 begann die BR, sich von Mitgliedern der Baureihe zu trennen, und bis Ende 1970 war die gesamte Baureihe an die Industrie verkauft oder verschrottet worden. Viele gingen zum National Coal Board (NCB).


    Insgesamt wurden 56 Stück gebaut. Erstaunliche 19 Stück sind noch museal erhalten. Fünf Exemplare wurden exportiert, drei nach Spanien und zwei nach Belgien, siehe https://features.rcts.org.uk/d…ilemmas/class-14-exports/

    Mit ein wenig modellerischer Phantasie und Freizügigkeit kann man den belgischen Export auch nach Deutschalnd "umleiten".


    Die Class 14 hat sich im Industrieeinsatz so gut bewährt, dass sogar die Museumslok D9504 von der Kent & East Sussex Railway im Jahr 2005 beim Bau der High Sped Line 1 (Channel Tunnel Rail Link) zum Einsatz kamen.



    Der Blick von oben. Gut gelungen sind die Handläufe, die beim Vorbild aus stranggepressten ovalen Aluminiumprofil sind. Der Kühlerlüfter hat, anders als bei Heljan, keinen separaten Antrieb.


    Über die Farbe des Führerhauses kann man geteilter Meinung sein. Manchen ist der Farbton zu hell, andere sagen, es passt. Zeitgenössische Farbfotos haben sich auch über die Jahre verändert und geben nicht immer den "echten" Farbton wieder. Ich meine, nachdunkeln kann man durch Alterung immer. Aufhellen ist schwieriger.



    Die Lok hat vorbildgerechte Schraubenkupplungen und gefederte Metallkupplungen. Bremsschläuche sind bereits montiert. Die Vorderfront hat die typischen "wasp stripes", welche ab 1964 eingeführt wurden. Unten sind die Headcodeboxes. Sie sind beleuchtet mit LEDs. Dort kommen die ausgeschnittenen Headcodes je nach Zugnummer hinein. Dann die Klarsichtscheiben darauf.


    Die seitlichen Markerlights sind leider aus Kostengründen nicht beleuchtet. Es sollte jedoch für den Bastler nicht so schwierig sein, Mini-LEDs einzubauen. Der Plux22 Decoder hat die erforderlichen Lichtausgänge.



    Details der Seitenansicht. Die Kuppelstangen sind aus Metall. Es gab auch Loks, wo die Leiter links mit einem Gitter hinterlegt waren. Heljan hatte dieses beim OO-Modell der Class 14 nachgebildet. Das muss man im einzelnen für jede Loknummer überprüfen. Die Loknummer kommt unter das British Railways Logo. Ansonsten ist die Beschriftung typisch britisch-sparsam. Das rote Teil am Umlauf, so vermute ich, ist die Tankanzeige.



    Sehr detailliert ist der Innenraum mit Instrumenten, Hebeln und Schaltern. Es gibt eine LED Beleuchtung, die im Digtalbetrieb seperat schaltbar ist. Das Führerhaus lässt sich nach Entfernung von vier Schrauben von unten lösen, um zum Beispiel Lokpersonal einzusetzen. Zu dieser Zeit fuhr British Railways immer mit zwei Mann



    Die mittlere Achse ist stark seitenverschiebbar angeordnet, die Kuppelstangen sind geteilt und flexibel. So ist das Befahren des Peco Radius 2 (1024 mm) und der Peco Setrack-Weichen garantiert.

    Mit ein wenig drängeln kommt die Lok auch ohne zu entgleisen durch den Rivarossi-Radius von 80 cm, ich habe es ausprobiert. Zu empfehlen ist jedoch mindestens Lenz Radius mit 914 mm.

    Die Lok wiegt ca. 1200 gramm, Zugkraft sollte ausreichend sein.



    Das Modell der Class 14 kostet je nach Ausführung (einfach analog, mit DCC-Decoder eingebaut oder Zimo-Paul-Chetter-Sound ab Werk) zwischen 305 und 440 GBP inkl.VAT.

    Die britische Mehrwertsteuer wird beim Versand ins Ausland abgezogen.


    Danke für das Interesse, beste Grüße, Torsten

    Hallo Klaus,

    großen Dank für deinen Bildbeitrag.

    Ich bin heute in Utrecht. Danke für die Information zum "Bollenwagen", das werde ich mir genau anschauen. Und auf "Flintfileld" der Great Eastern Railway bin ich ebenfalls sehr gespannt.


    Beste Grüße, Torsten

    Ergänzung zum Messeheft. Die zweite britische Anlage "Mousehole", O gauge Schmalspur O-16.5mm, ist nicht mehr in Halle 4 Stand 29, sondern in Halle 1, Stand 40.

    Dank der Unterstützung von Frau Kreyling, Fa.Lenz haben wir einen Gemeinschaftsstand. Alles britische, also das GWR Layout O gauge "Chinnor", der Infostand der Gauge O Guild und Narrow Gauge O-16.5 Layout "Mousehole" sind auf einem Fleck: Halle 1 Stand 38 bis 40. Wir freuen uns auf euch.


    Beste Grüße, Torsten Freyer

    Gebietsrepräsentant der Gauge O Guild für Deutschland, Österreich und die Schweiz

    Hallo,


    ich möchte das seit ein paar Monaten auf dem Markt befindliche Modell der Gleisbaudraisine "Wickham Trolley" von Ellis Clark Trains kurz vorstellen.


    Zuerst zum Vorbild. Ellis Clark Trains hat sich den Typ 27 als Vorlage genommen. Dieser wurde in großer Stückzahl ab dem Jahr 1948 gebaut. Die ersten gingen zur Western Region von British Rail, später auch in die anderen Regionen. Viele wurden auch exportiert, nach Griechenland oder Afrika. Platz war für 8 Personen. Eine kleine Drehscheibenkonstruktion wurde mitgeführt, damit auf der Baustelle für die Rückfahrt gwendet werden konnte. Meistens war ein 10hp Ford-Motor verbaut. Die Wickhams hatten nur eine Handbremse mit hölzernen Bremsbacken, was das Bremsen im feuchten Klima der Insel manchmal etwas diffizil gestaltete.

    Bis Mitte der 90er Jahre waren sie bei British/Network Rail im Einsatz. Dann sind viele zu Museumsbahnen gegangen, wie das unten abgebildete Exemplar bei der Bluebell Railway.

    Insgesamt sind etwa noch 52 Stück vom Typ 27 in UK erhalten.


    Wickham_Bluebell
    Größenvergleich zwischen A1X Terrier "Fenchurch" und Wickham Trolley
    flic.kr

    Wickham_Bluebell by blackmoor_vale, auf Flickr


    Es ist wirklich nur ein kleines Wägelchen. Der Größenvergleich zeigt es, denn eine "Terrier" Lok ist auch schon winzig im Vergleich zu anderen Loks.


    Das Modell ist im britischen Maßstab 1:43,5, Spurweite 32 mm. Logischerweise kommt es durch jeden noch so kleinen Radius. Hier wird die reine DC-Analog-Variante vorgestellt.


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    Die Packung ist erstaunlich klein, etwa die Größe wie für eine H0-Lok, nur 21 cm lang. Der Trolley ist in Schaumstoff eingebettet, mit Folienstreifen zum Herausheben. Eine sehr ausführliche Anleitung mit der Geschichte des Vorbildes, Erklärungen zu Zurüsteilen, Öffnen, Wartung, Decodereinbau usw. ist enthalten.

    Drei Aufkleber sind auch mit dabei.


    pictures_u1847_hqNCZxwu.jpg


    Ein Tütchen mit Zurüstteilen (Werkzeugkasten, Ersatz-Kuppeleisen, aufgerollte Vorhänge) liegt bei. Die Anbringung ist gut in der Anleitung beschrieben.


    pictures_u1848_QKeWTGyF.jpg


    Der Antrieb ist so geschickt versteckt eingebaut, dass die Inneneinrichtung vollständig nachgebildet ist und sogar noch Platz für den Decoder bleibt.


    pictures_u1853_ZClGvYDK.jpg


    Die obere Lampe ist mit einer gelblichen LED beleuchtet und wechselt mit der Fahrtrichtung. Der Kühler hat ein fein geätztes Gitter und der Scheibenwischer ist sehr filigran. schön auch die Handbremse mit Hebel am Anhänger.


    pictures_u1849_zLdMEJVq.jpg


    Der gesamte "Zug" hat die Länge von 132 mm. Der angetriebene Trolley ist 68 mm lang und wiegt 54 Gramm. Die Höhe über die Schienenoberkante ist 51 mm, Breite 40 mm.


    pictures_u1850_Qvbtsgrz.jpg


    Der Anhänger wiegt 33 Gramm. Es ist eine Metallplatte im Chassis drin und er hat Metallradsätze. Mien Wickham hat die Farbe BR maroon und die Nummer B14W, also British Railways Western Region der 50/60er Jahre. Einen Anhänger zusätzlich und den Bausatz eines passenden Schuppen kann man bei Ellis Clark Trains einzeln kaufen. Hier geht es zur Webseite: https://www.ellisclarktrains.co.uk/collections/wickhams


    pictures_u1851_afGPFxjY.jpg


    So schaut es von unten aus. Das Öffnen des Wägelchens ist in der Anleitung beschrieben. Beide Achsen sind angetrieben und haben Stromabnehmer. Die Fahreigenschaften sind gut. Aufgrund des kurzen Achsstandes sollten jedoch die Gleise sauber und die Herzstücke polarisiert sein. Der Trolley hat eine Next-18-DCC-Schnittstelle.


    pictures_u1852_kZVLWsld.jpg


    Ein Größenvergleich mit einem offenen 7-plank Wagon und einer O Gauge Figur. Der Trolley mit Hänger wie oben abgebildet hat in Gleichstrom-DC-Version 150,00 britische Pfund inkl. britischer Mwst. (175,13€) gekostet und ist auch noch bei Ellis Clark lieferbar.

    Versandkosten nach D sind mit 12,00 GBP angenehm niedrig. Die britische Mwst. wird abgezogen, dafür muss man deutsche Einfuhrumsatzsteuer und Handlinggebühr bezahlen.

    Mit Sound kostet der Wickham ab Werk 280,00 GBP (326,90€).


    Beim "Hornby Magazine Award" hat das Modell des Wickham Trolley für 2023 den Preis "Best O gauge Locomotive Of The Year" gewonnen.


    Danke für die Aufmerksamkeit, beste Grüße


    Torsten

    Gebietsrepräsentant der Gauge O Guild für Deutschland, Österreich und die Schweiz

    Es sind etwa noch vier Wochen bis Giessen.


    Ich nutze das SumUp Kartenterminal seit etwa einem Jahr, Meine Erfahrungen sind weiterhin sehr positiv. Auch bei nur gelegentlicher Nutzung und als Privatperson funktioniert es einwandfrei. Ebenfalls mit ausländischen Karten. Deutsche Karten in England, niederländische Karten in Deutschland, polnische Karten in Holland. Geht mit allen Karten (EC, Visa, Master, American, Apple Pay, Google Pay usw.) Gebühren sind immer gleich, der Abrechnungsaufwand ist sehr gering.


    Es gibt auch andere Anbieter wie myPOS, Concardis, Zettle, Bezahlexperten und weitere. Als Kleinhändler würde ich jedoch darauf achten, dass man eines ohne monatliche Grundgebühr nimmt und dafür eher ein paar Zehntelprozent höhere Gebühren bei der Einzeltransaktion.


    Und immer wieder, es geht um die Kundenzufriedenheit. Die Situation in der Messe Giessen ist nun mal so, es gibt keinen Geldautomat. Kaufwünsche entstehen oftmals sehr spontan auf solchen Veranstaltungen. Wenn dann das begehrte Stück liegen bleibt, weil nicht mehr genug Bargeld in der Tasche ist, hat nur einer den Schaden: der Verkäufer.


    Ich bin beruflich viel unterwegs im Ausland und regelmäßig auch auf ähnlichen Moba-Veranstaltungen in NL, CH, B und vor allem UK. Dort ist Barzahlung die Ausnahme, die Karte der Regelfall.


    Vielleicht wäre es eine brauchbare Idee, wenn Händler in Vorfeld hier ankündigen, dass sie Kartenzahlung anbieten. So kann man sich als Kunde darauf einstellen.


    Beste Grüße, Torsten

    Das ist ärgerlich, aber nicht das Ende der Welt.


    Ich habe meinen Standard-O-Gauge-Bedarf in den letzten zwei Jahren zum größten Teil bei Modellbahnunion gedeckt (und werde es in Zukunft auch weiter so tun). Spezielle Sachen wie Ellis Clark Trains oder Minerva hatte Hattons auch nicht.


    Online-Händler mit eigenen Ladengeschäft, mit denen ich gute Erfahrungen gemacht habe, die reichlich O gauge haben und bei denen ich auch schon vor Ort war, sind Rails of Sheffeild oder Kernow Model Rail Centre.


    Was bei Hattons der große Vorteil war, die Art und Weise der Kaufabwicklung online. Sehr transparent und übersichtlich. Da können die anderen noch lernen.


    Beste Grüße, Torsten

    Hallo Konstantin, bei der Firma youchoos gibt es zwei verschiedene Sounds für die Class 08 zu kaufen.

    Option 1 ist ein generischer Sound, für MX- und MS-Decoder, Option 2 Originalaufnahme von der D3591 bei der Swanage Railway, nur für 16bit MS-Decoder.

    https://www.youchoos.co.uk/Ind…=YCSounds&SNDGRP=SHUNTERS (Dapol Class 08 Option 1 oder 2 auswählen)


    Es gibt auch zwei Hörbeispiele auf der youchoos-Seite. Zur Möglichkeit des Soundaufspielens habe ich dir eine PN gesendet.


    Beste Grüße, Torsten

    Hallo Roland,


    15 Millimeter, nicht 15 Zentimeter. Maße auf den Zeichnungen sind alle in mm, ich komme aus dem Metallbau. Das kann aber auch ein Meßfehler (Zollstockbreite?) von mir sein. Die Welle ist natürlich parallel zum Wagenboden.



    Die linke Rohrleitung über die gesamte Länge mit dem Apperatus in der Mitte gehört wohl zur Druckluftbremse, so weit ich vermute. Die rechte daneben ist die durchgehende Vakuumbremsleitung.

    Die DRG-Fährbootwagen "Trier/Saarbrücken" hatten außer dieser Leitung und den Vakkuumbremsschläuchen keine Vakuumbremsausrüstung, nur eine komplette Druckluftbremse für den Betrieb auf dem Festland.

    Grund war, dass damals in den 30ern in UK die Güterzüge noch nicht so schnell gefahren sind. Und wenn der "Trier/Saarbrücken" mal in einen Expressgüterzug kam, hatten ja die anderen britischen Wagen eine Vakuumbremse.

    Außerdem war in UK bis spät in die 60er Jahre das Mitführen eines seperaten "Brake Vans" am Ende jeden Zuges Pflicht.


    Das Nachfolgemodell der Deutschen Bundesbahn ab 1953, der Gbmhs 51/Hfrs312 hatte meines Wissens nach neben der HiK-GP-Bremse auch nur eine durchgehende Vakkumbremsleitung.


    So sahen meine V-Hanger und Hebel im Rohbau aus. Zuerst V-Hanger L:



    Und hier V-Hanger R:



    Das H0-Modell von Roco, Fotos und Skizzen kommen wie versprochen. Muss mir noch morgen einen Speicherchip besorgen.


    Beste Grüße, Torsten

    Hallo Roland,


    dein Tempo bei der Umsetzung ist atemberaubend.


    Leider bin ich Schuld an einem Fehler, da ich dir noch nicht die Skizzen und Fotos geschickt habe. Den gleichen Fehler bin ich bei meinem Fahrwerk auch aufgesessen und habe es das erste Mal verkehrt gemacht.

    Die Dreiecke am Rahmen, wo die Handbremshebel befestigt sind (die sogenannten V-Hanger) sind links und rechts unterschiedlich in der Bauart...und auch noch unterschiedlich groß


    Das hat seinen Grund, weil an dem rechten V-Hanger eine Art Drehnockenübersetzung dran ist, die bewirkt, dass beide Handbremshebel in die selbe Richtung wirken. Die Hebelwelle ist zwar durchgehend, aber bei dem rechten V-Hanger ist eine zusätzliche Buchse und der Hebel ist über der Welle gelagert.



    Hier der Blick von vorn:



    Beim linken V-Hanger ist der Hebel direkt auf der Welle:



    Vorn durch das Trittbrett verdeckt, aber ich denke, man erkennt das Prinzip:



    Hier nun die Handksizzen dazu.


    V-Hanger R:


    V-Hanger L:



    Entschuldigung für die laienhafte Ausführung der Skizzen. Alle Maße in mm, 445 und 460 sind von der Unterkante Längsträger gemessen. Die V-Hanger bestehen aus Flachstahl 20 mm dick.


    Ich hoffe, man kann das Prinzip erkennen.


    Die Bezeichnung V-Hanger L und V-Hanger R habe ich gewählt, weil auf der Seite des einfachen V-Hangers ohne Nockenübersetzung das Bremserhaus am linken Waggonende ist.

    Roco hat das auch bei seinem H0-Modell nachgebildet, also ist es im doppelt so großen Maßstab auch wichtig.


    Wie geschrieben, H0-Modell, Fotos und Maßskizzen gehen in den nächsten Tagen auf den Weg zu dir. Leider muss ich mich noch derzeit den Tag ein wenig mit Arbeit verderben :(


    Danke für das bisher Erreichte, Entschuldigung für das warten, beste Grüße


    Torsten

    Hallo Roland,


    ich habe letztes Jahr in Aschersleben der Fährbootwagen Gbh 21 180 023 ausgiebig fotografiert, auch von unten, so gut es ging. Meiner Meinung nach ist an diesem die vollständige Bremsanlage erhalten.





    Ich kann mangels Vorbildkenntnisse jedoch nicht sagen, was normale Bremsanlage und was fährbootwagentypisches Zubehör ist. Na gut, beim Handhebel ist es klar.


    Jnsgesamt habe ich etwa 160 Fotos gemacht, auch von vielen Details und der Beschriftung, Aufbau usw.


    An Abgüssen für den Wagenkasten hätte ich ebenfalls großes Interesse. Ich harte letztes Jahr schon mal einen Mock-Up in 1:45 aus Hartfaser mit Papier beklebt gebaut, ebenfalls auf einem verlängerten OSM-Fahrgestell.



    Beim Vorbild habe ich neun Beschriftungs- und Farbvarianten bislang gefunden, so dass auch mehr als ein Wagen für mich und manch andere benötigt wird.


    Schön den Fortgang zu sehen, freue

    mich schon sehr darauf.


    Beste Grüße, Torsten

    Hello Johannis,


    the edge of the front door should not be so pronounced (orange arrows and yellow circle). On the first draft, the door sits on the front. In the prototype, the door is almost flush and only a narrow joint can be seen.


    pictures_u1738_jFxECpgq.png


    See pictures from prototype.


    pictures_u1736_MAfhQIyj.png


    pictures_u1737_sUdXIcHM.jpg


    For the design of the roof I still have to look for drawings. There are not many pictures from above.

    But there are enough other pictures, also of the driver's cabs and interior views.


    Here is a flickr page about the Class 28: https://www.flickr.com/groups/1354376@N20/pool/


    Buffers can be obtained ready-made from component suppliers. Here is an example from David J. Parkins: [url]https://www.djparkins.com/product.php?productid=18239&page=3[7url]

    I don't really like them, I would rather have something built together and with a spring inside. But I'm sure I'll find something later.


    Couplings and brake hoses should be easier, Couplings are available from CPL Products, among others.


    Best greetings, Torsten



    pictures_u1739_InOsGNiY.png

    Autofahren, ich fühle mich im Straßenverkehr in UK besser aufhoben als auf dem Kontinent, egal ob Links- oder Rechtslenker. Die Beschilderung ist eindeutig besser mit M-, A- und B-Straßennummern. Auf den Autobahnschildern wird in der Regel die Himmelsrichtung angezeigt z.B. "The North".

    Die Ampeln stehen hinter der Kreuzung, kein Halsverrenken, wenn man ganz vorn steht.


    Bahnverkehr, auffällig ist, daß auf den mittleren bis größeren Bahnhöfen mindestens zwei- bis dreimal soviel Personal auf dem Bahnsteig und an den Sperren vor Ort ist als in Deutschland. Da kann man schnell jemand fragen. wenn man nicht weiter weiß.

    Noch mehr Personal kenne ich nur von Amtrak oder den japanischen Eisenbahnen.


    Beste Grüße, Torsten

    Kommen wir mal wieder auf das eigentliche Thema zurück.


    Eine Übersicht der Modellbahngeschäfte in den jeweiligen Regionen gibt es in der UK Modelshop Directory


    Aber schlechte Nachricht, wenn du Figuren in O gauge suchst, dann wirst du, wenn überhaupt, maximal das Bachmann Programm im normalen Moba-Geschäft finden


    Figuren von Modelu, Andrew Stadden oder Northumbrian Painting Service gibt es nur im Postversand oder auf O Gauge Ausstellungen. Wenn man etwas in einem Modelshop in der Gebraucht-Ecke findet, ist das sehr großer Zufall.


    Genauso, wie du deutsche Figuren von Bauer, Jaffa oder Mako auch nicht im normalen Modellbahngeschäft bekommst.


    Die Figurenhersteller sind meistens 1-3 Mann/Frau-Betriebe, die Stückzahl ist klein. Da gibt es kein Händlernetz.


    Es gibt spezielle Figure-Painter auf höchstem Niveau, wie z.B. Claudia Everett, aber so etwas gibt es nur in special order.


    Positiv, Rails Of Sheffield kann ich dir empfehlen. Die haben ein großes Ladengeschäft, erst 2022 beträchtlich vergrößert, mit viel O Gauge. Parken kann man gut beim Lidl schräg gegenüber, bei Rails vor der Tür gibt es keine Parkplätze. Rails hat auch einiges gebrauchtes, das wird über ebay uk verkauft. Gebrauchte Waren sind nicht in der Auslage im Geschäft, da kann man jedoch anrufen und fragen, ob man die ebay-Käufe in Sheffield direkt abholen kann.


    Peco hat auch einiges an Ausstattung, siehe PECO 7mm Das sollte ebenfalls teilweise in normalen Modellbahngeschäften zu finden sein.


    Leider findet just am kommenden Wochenende keine O gauge Ausstellung statt. Kettering ist vorbei, Kempton Park ist erst im Mai, GlasGOw im Juni. Informationen gibt auch auf den Seiten der Gauge O Guild. Ich verrate mal ein kleines Geheimnis, man kann auch auch für einen Monat kostenlos Probemitglied der Gauge O Guild werden und alle Funktionen der Webseite inklusive Archiv und Forum nutzen. Die Probemitgliedschaft verlängert sich nicht automatisch, daher keine Abo-Falle.


    Beste Grüße, Torsten

    Danke für die Bilder. So kannst du aber nur eine Rangierfahrt machen. Wenn du auf die Strecke hinaus willst, muss ein Brake Van mit angehängt werden.



    Bis Ende der sechziger Jahre waren die kurzen Güterwagen größtenteils ungebremst, so dass der Bremser im speziellen Wagen unverzichtbar war. Deine 3F Jinty hat die Lackierung der 50er Jahre. Der offene Güterwagenist zwar vakuum-gebremst, dennoch kam ein Brake Van immer mit dran.


    Beste Grüße, Torsten

    Ich gieße ja nur ungern Essig in den Wein, aber die Class66 ist von Dapol schon seit fast drei Jahren angekündigt und bisher gab es noch nicht mal einen Prototypen zu sehen.


    Grüße

    Jörg

    "Ironiemodus an"


    Hallo Jörg,

    danke für deinen Beitrag. Dieser hat mich vor größeren körperlichen Schaden bewahrt. Bisher war ich der Meinung, dass ich im März 22 bei der Frühjahrsshow der Gauge O Guild in Kettering/UK am Dapol-Stand gewesen bin und den Prototyp der Class 66 fahren gesehen und mehrfach fotografiert habe.

    Und ich glaubte sogar bisher, dass ich den Prototyp höchstselber in den Händen gehalten habe. Die Bilder und den Text dazu, die ich hier am 27/3/22 veröffenlich habe, sind daher natürlich frei erfunden. Ich denke, ich habe mir das alles nur eingebildet.

    Sind das nur normale Halluzinationen oder bereits Schizophrenie oder etwas schlimmeres? Welchen Facharzt muss ich dafür aufsuchen? Oder muss ich erst einmal zum Hausarzt? Ich bitte um Hilfe.

    P.S. Essig in den Wein gießen schmeckt nicht. Wenn der Wein zu sauer ist, kann man Zucker ran machen, als kleiner Tipp. Haben wir damals im Osten öfters getan.

    Und noch eine Frage an die Admins: was ist das Teil oben rechts in der Ecke, was wie ein verunglücktes "Q" oder eine Bratpfanne aussieht? Soll man sich ein Spiegelei machen? Warum gibt es hier im Forum keine Suchfunktion?

    Danke nochmals, beste Grüße, Torsten


    "Ironiemodus aus"