Posts by blackmoor_vale

    Der Markt für Modellbahn, speziell in Spur 0 ist in England wohl um ein vielfaches größer und lebendiger als bei uns.

    Der Aussage kann ich voll und ganz zustimmen.


    Bestellungen bei KB Scale/narrow planet mit paypal ist einfach und sicher.


    Beste Grüße, Torsten

    Gauge O Guild Mitglied No.18055

    Vertreter der Gauge O Guild in Deutschland und Österreich

    Ich glaube mal gehört zu haben, daß zwischen Peco und der Fa.Weinert eine Vereinbarung besteht, daß niemand in Deutschland das Gleismaterial von Peco günstiger als Weinert verkaufen darf.

    Deswegen sind die Preise für Peco-Gleise bei Modellbahnunion derzeit noch höher als zum Beispiel bei Rails of Sheffield. Für das sonstige Zubehör von Peco wie Gebäude, Telegrafenmasten, Telefonzellen, Lampen usw. und naürlich alles von Dapol zählt das wohl nicht, so daß die Preise auf diesem Gebiet sehr konkurrenzfähig sind.


    Beste Grüße, Torsten

    Modellbahnunion ist auch eine wichtige Bezugsquelle für Britisch O gauge in Deutschland, da sie regelmäßig alle Neuheiten von Dapol bekommen.

    Was mir soeben aufgefallen ist, daß Modellbahnunion auch das Sortiment von Deluxe Materials führt. Das sind Kleber, Modelliermassen, flüssiges Wasser und viele andere Hilfstoffe. Sehr nützliche Sachen gibt es da, z.B. den Glue n Glaze Fensterkleber.


    Modellbahnunion hat auch die aktuelle Mehrwertsteuersenkung mit berücksichtigt. Die Dapol Dampflok GWR 1426 Art-No.7S-006-023 zum Beispiel kostet nun 233,94 € anstatt vorher mit 19% Mwst. 239,99 €. Immerhin, 6 Euro weniger.


    Beste Grüße, Torsten

    Ab Werk ist kein Lautsprecher verbaut, aber der Platz und die Lötpunkte auf der Platine sind vorhanden, siehe dazu meinen Beitrag #12:

    Lautsprecher im Tender


    Der verwendete Lautsprecher kommt von der Firma DCC Supplies, Art-No. 100789 Link zum Shop: https://www.dccsupplies.com/it…m-speaker-58mm-x-22mm.htm

    Die in diesem Blog gemachten Erfahrungen kann ich vollumfänglich bestätigen.


    Beste Grüße, Torsten

    Soeben kam die Nachricht, daß die Guildex 2020 in Telford aufgrund der gegenwärtigen Situation abgesagt wurde.

    Die Ausstellung sollte am 29. und 30. August in Telford/England stattfinden.


    Die Entscheidung war seit etwa drei Wochen vorhersehbar, nun ist es also amtlich. Schade um die schöne Veranstaltung. Aber dieses Jahr ist so vieles anders, woran bis Februar niemand geglaubt hätte. Goodbye, Telford - welcome Stafford!


    Ab dem nächsten Jahr soll die Guildex Jahresshow im Stafford County Showgrund (etwa 60 km nördlich Birmingham) stattfinden. Das war schon im Januar diesen Jahres beschlossen, weil die Kosten für das Telford International Centre zu hoch waren und die Gauge O Guild in den letzten Jahren mit der Veranstaltung regelmäßig Verluste gemacht hatte.

    Termin für die Guildex 2021 ist bis jetzt der 4. und 5. September (Sa/So.) im nächsten Jahr.


    Beste Grüße, Torsten

    Is this the tram that runs in the Openluchtmuseum near Arnhem?


    The technical explanations are very helpful, even though I will probably never go into 3D design for my needs. You present us very interesting things here, thank you very much for that and carry on like this!


    Best greeting from Potsdam, the other Torsten

    Hallo Herbert aus Oche,


    zum Glück hat die vereint britisch-chinesiche Modellbahnindustrie ein Wunderwerk erschaffen, welches auch derart außenliegende Kernkompetenzen abdeckt.

    Es nennt sich "Vent Van 2" und ist ein relativ schlichter gedeckter Wagen in OO mit eingebautem Krawall-Decoder. Das Kreuz im Kreis bedeutet, er ist ausgemustert und kann daher ohne Bedenken in mehr oder weniger befahrenen Abstellgleisen vor sich hin oxydieren.


    Drinnen versteckt sich ein TTS-Sound-Decoder (läuft mit dem Quasi-Weltstandard DCC), ein Lautsprecher mit 8 Ohm, 1 Watt und neunundzwanzig mehr oder weniger nützliche Sounddateien, die man mit Nachdruck per Funktionstaste zum Leben erwecken kann.


    Einen Überblick gibt es in der Bedienungsanleitung: Hornby Manual Vent Van 2 R6925TTS


    Und schau einer an, Funktion F5 ist genau "Dampflok nimmt Wasser vom Wasserkran" im Endlos-Loop. Natürlich ist es englisches Wasser im Maßstab 1:76. Aber soweit ich informiert bin, macht weder die landsmannschaftliche Herkunft des Wassers noch der Maßstab 1:76. 1:45 oder 1:43,5 etwas entscheidendes bei Soundabläufen aus. Der Unterschied sollte kaum hörbar sein.


    Hier kannst du schon mal probelauschen: https://www.youtube.com/watch?v=78kIeWFPgWk Funktion F5 Wasser fassen ist ab 1:12 min.


    Der Wagen ist, wie erwähnt, im Zwergenmaßstab 1:76. Du kannst jedoch den Decoder entnehmen, ihn in ein angemessenes Gehäuse in Spur 0 einpflanzen, Verbindung zu den Rädern herstellen und diese neue Krawallbox auf einem Gleisstück deiner Wahl aufstellen. Festeinbau unter der Anlage wäre ebenfalls möglich, man wird jedoch der Flexibilität des Standortes beraubt. Insofern sehe ich den Einbau in ein Stück frei platzierbares Rollmaterial als sehr hübsche Option an.


    Sehr vorteilhaft, zur Beschaffung des Wagens mit Decoder brauchst du nicht mal die britische Post bemühen, er ist bei Modellbahnunion in Kamen am Lager. Der Preis von unter 45 Euro halte ich für angemessen. Das andere Modul hätte 29,xx EUR gekostet, wäre jedoch geräuschlos. Beim Hornby Vent Van 2 TTS Sound ist alles enthalten. Link zum Händler => Modellbahn Union


    Beste Grüße, Torsten

    Hallo Thorsten,


    wenn du den Leim so problemlos nach langer Zeit wieder lösen konntest

    a) war es möglicherweise kein Ponal (Polyvinylacetat) oder

    b) war so wenig Leim dran, daß kaum Klebewirkung vorhanden war


    Ponal ist nach etwa einer Woche so ausgehärtet, daß man nur mit viel warmen Wasser, Hitze oder mechanischer Bearbeitung lösen kann. Und ob das dann immer so gut für den Unterbau ist? Link =>  Holzleim lösen


    Djordje, ein Vorschlag, laß doch die Schrauben mit den großen Unterlegscheiben als temporäre Befestigung dran. Als erstes schotterst du die Bereiche ein, wo keine Befestigungen sitzen. Das sind etwa 90 Prozent des Gleisbettes. Nach drei bis vier Tagen ist der Schotterkleber ausgehärtet, dann kannst du die temporären Schrauben heraus drehen und die restlichen Stellen nachschottern.

    Wenn man die gleiche Schottermischung, den gleichen Schotterkleber und die gleiche Technologie verwendet, ist kein Unterschied zu sehen.

    Beste Grüße, Torsten

    Ich beziehe meine Figuren fast ausschließlich fertig bemalt von Detailed Miniatures. Hier ein paar Beispiele:


    hp43-1ah-71bf.jpg


    Der Herr oben rechts, der so forsch angeschritten kommt, ist übrigens Dr.Beeching...


    Was auffällt, das Abformen und Bemalen von Frauen- und Kindergesichtern scheint generell etwas komplizierter zu sein. Alte knorrige Tramps und Arbeiter wohl eher einfacher.


    Beste Grüße, Torsten

    das muss so oder so geschehen, weil ich die Gleise mit Maleracryl verkleben werde. Ich versuche schwarzes oder braunes Maler-Acryl aufzutreiben. Letztendlich werden aber eh alle Gleise mit der Airbrush behandelt.


    So,

    das war's! Egal welche Hitze, sobald ich das verzinnte Kabel verlöten will, saugt es den Lot vom Herzstück weg und nix hält mehr. Inzwischen sind auch schon zwei Schwellen von der Weiche geschmolzen. Jetzt glaub ich werfe ich die Weiche besser in den Müll. Bzw. ich werf sie in den Müll sobald Ersatz da ist, bis dahin nutze ich die Weiche aber eben ohne Herzstück-Polarisierung und mit geschmolzenen Schwellen. Zum Rangieren taugt das noch alle mal.


    Na ja... sowas muss leider auch passieren. Ging ja jetzt lange alles richtig gut. Ein Rückschlag war wohl hinfällig.

    Hallo Djordje,


    ich hoffe, du bist nun selber darauf gekommen, daß ein Verkleben der Gleise absolut kontraproduktiv ist. Es ist einfach nicht notwendig, wenn du die Gleise einschotterst. Der Schotter und der Schotterkleber halten das Gleis vollkommen ausreichend an der richtigen Stelle. Da bewegt sich nix.

    Im Reparatur- oder Umbaufall kann man den Schotter mechanisch wegkratzen und die Weiche/Gleis mit sanfter Gewalt heraus nehmen.

    Ich habe eine nachträgliche Weichenreparatur mal vor einiger Zeit im Britschen Bahn Forum beschrieben. Zwar die falsche Spurweite, die Arbeitsschritte sind jedoch ähnlich und es ist auch Peco-Gleis => Weichenaustausch Peco

    Wenn du die Gleise verklebt hast, ist dann wirklich alles nur noch Schrott.

    Falls du nicht einschotterst, also möglicherweise in verdeckten Streckenabschnitte wie Tunnel, Schattenbahnhof, Fiddleyard und so weiter, reicht die mechanische Befestigung mit kleinen Schräubchen oder Nägelchen völlig aus. Ich nehme dazu immer die Peco Track Fixing Pins SL-14. Sie sind sehr dünn, ca 0,5mm, schwarz gefärbt und kaum sichtbar. Die Länge ist ausreichend, um durch die Schwelle und Bettung bei Spur 0 zu gehen.


    Ich gehe in der Regel folgendermaßen vor: 1. Gleise verlegen, mit Pins provisorisch fixieren (an den Weichen die Drähte bitte vor dem Verlegen anlöten) 2. Gleisbett anzeichnen 3. Gleise wieder weg nehmen, darunter dunkelgrau mit Acryl streichen 4. nach dem Trocknen Gleise wieder drauf, mit den Peco Pins endgültig fixieren 4. ausgiebiger Probebetrieb und Tests, mechanisch und elektrisch, mit allen Fahrzeugen 5. wenn alles ok, einschottern 6. nach mehreren Tagen Trocknungszeit die Track Fixing Pins entfernen. Loch ist kaum sichtbar, kann noch z.B. duch einen einzelnen aufgeklebten Schotterstein getarnt werden.


    Schattenbahnhof und unsichtbare Strecken wie oben, nur Schottern entfällt, die Pins bleiben drin.

    Das sind meine Erfahrungen, andere werden unterschiedliche Wege gehen und abweichende Meinung haben, ich aber mache es so.


    Beste Grüße, Torsten

    Hallo Olli , wo ist denn hier? VG Joachim

    "Hier" ist da, wo der rote Pfeil hinzeigt. In der neuen Foren-Software sind Links vom Fließtext optisch nicht einfach zu unterscheiden.

    Deswegen habe ich bei meinen Links den Pfeil => zugefügt.

    Vielleicht könne die Forenadmins da noch ein wenig an den Stellschrauben drehen, um den Kontrast zwischen Links und Text zu verbessern.


    Beste Grüße, Torsten


    Hallo Djordje,


    noch ein Tipp aus der Praxis. Versuche die Gleise noch einmal abzunehmen (geht auch Stück für Stück) und darunter grau oder braun zu streichen. Acrylfarbe macht sich da recht einfach, trocknet schnell und deckt gut. Das Einschottern geht dann viel einfacher!


    Beste Grüße, Torsten

    Hallo,


    die Planung, Segmentkasten- und Gleisbau sind bei meiner neuen Anlage nun wirklich abgeschlossen, nun geht es an die Ausgestaltung. Noch einmal kurz die Fakten: ein kleiner Zwischenbahnhof an einer Nebenstrecke in der Western Region von British Railways, in der Gegend Somerset/Dorset. Der Zeitraum sind die Jahre von 1948 bis 1959.

    Zum Rangieren sollen ein Güterschuppen, die Viehrampe und ein Fabrikanschluß ("Ramshackle Works") genutzt werden.


    Nun geht es weiter mit der Ausgestaltung.


    Die Weichen sind im Bahnhofsbereich mit SEEP PM-1 Antrieben (Doppelspulantriebe) gesteuert. Im Rangierbereich sind es von der Anlagenkante handbetätigte Stellstangen, siehe Mechanische Weichenbetätigung

    Zur Dekoration der handbetätigen Weichen habe ich Stellböcke von Roxey Mouldings angebaut:


    hp43-1a5-7298.jpg


    hp43-1a6-ed0e.jpg


    Da die Doppelspulantriebe SEEP PM-1 später von einem Stellpult betätigt werden sollen, mußte das Point Rodding (Weichenstellstangen) nachgebildet werden.


    hp43-1a7-c9ad.jpg


    Die Teile dazu sind Bausätze von Model Signal Engineering, alles geätztes Messing (Umlenkhebel und Rollen), Weißmetall für die Point Rodding Stools (Führung der Stangen) und quadratische Stellstangen aus gezogenem Neusilber. Die flach auf den Boden angebrachte kleine Rolle links oben ist für die Umlenkung des Signaldrahtes zum Stellwerk.


    hp43-1a8-3920.jpg


    An der senkrechten Stütze mit dem Rollenpaar laufen die Signaldrähte weiter. Eine Erfahrung musste ich machen, das Point Rodding besser vor dem Einschottern installieren!


    hp43-1a9-cc66.jpg


    Ich mußte auch Stellstangen, wie beim Vorbild, unter dem Gleis durchführen. Das Problem ist, daß man mit der Stellstange von unten einen Kurzschluß zwischen beiden Schienen verursachen kann. Ich habe daher kleine Stücke von Schrumpfschlauch auf die Vierkant-Stange aufgebracht, dann grau angestrichen. Beim Vorbild ist das gesamte Point Rodding feuerverzinkt.

    Die Hebelei links oben im Bild ist ein Kompensator, der ab einer bestimmtem Länge der Stangen dazwischen eingebaut werden sollte.


    hp43-1aa-e40b.jpg


    Hier geht es in das Stellwerk hinein. Es müssen noch Rollen für die Umlenkung der Signaldrähte platziert werden. Ich habe noch einige Teile bei Model Signal Engineering bestellt, da ich zuwenig Teile gekauft hatte und noch eine weitere Weiche und eine Gleissperre angeschlossen werden sollen.


    Es ist viel Kleinarbeit, das Ergebnis ist jedoch den Aufwand wert.


    Beste Grüße, Torsten

    Die britischen Firmen Dapol und Minerva haben beide Modelle der Dampflok Pannier Tank GWR 57xx innerhalb weniger Monate Abstand heraus gebracht. Und beide Firmen existieren noch...

    Es ist jedoch einzuwenden, daß der britische Markt um einiges größer ist und ganz andere Stückzahlen aufgelegt werden.


    Beste Grüße, Torsten

    Ich schalte die Weichen analog DC mit Doppelspulantrieben Gaugemaster SEEP PM-1 und Herzstückpolarisierung (auxiliary switch). Das sind schon mal sechs Drähte. Falls du die Weichen mit digital gesteuerten Antrieben umstellen willst, überspringe diesen Punkt.


    hp43-1a4-c39e.gif


    Wenn du alles digital schalten möchtest, würde ich einen Digitalkreis für Fahrstrom, einen für Weichen und einen für Signale vorsehen. Störungen kommen immer vor, aber so reduziert man es auf einen Bereich. Was hast du für Weichenantriebe und wie willst du sie ansteuern?


    Beste Grüße, Torsten