Posts by blackmoor_vale

    Hallo Andreas,


    willkommen im Forum. Bei der Lok in deinem Profilbild dürfte es sich um eine 4-4-0 D Class der South Eastern and Chatham Railway (SE&CR) handeln. Sehr schick. Ein Exemplar steht noch im Nationalen Eisenbahnmuseum in York. SE&CR D Class

    Scale7 ist nochmal etwas ganz besonderes.


    Gruß, Torsten

    Gebietsvertreter der Gauge O Guild für Deutschland, Österreich und die Schweiz

    Hallo Markus,


    ist es vielleicht ein "coded" Soundfile? Da brauchst du noch einen Ladecode dazu.


    Ansonsten, 8-bit Soundfile sollten auch auf 16-bit Decoder vom Typ MS aufzuspielen gehen. Habe ich schon mal gemacht mit MXULFA.


    Beste Grüße, Torsten

    Hallo, ich habe mich nun doch entscheiden, nicht bis zum September zu warten. Mein Single-Presflo ist nun auch angekommen. Ich habe mir die Variante in leuchtend gelb "Blue Circle" bestellt. Die Wagennummer ist PF19, Pre-TOPS, um 1960. Grund für die Wahl dieser Farbgebung war auch, dass ich einen Minerva Models Iron Mink Bagged Cement Van in gelb mit gleichen Logo habe und ich die Weiterentwicklung des Zementtransportes am Beispiel "Blue Circle" darstellen möchte.


    Die Bestellung im Shop von Ellis Clark Trains war einfach. Die Lieferung ging innerhalb von 5 Tagen, der Versand eines einzelnen Wagen hat 12 Pfund gekostet. Die britische Mehrwertsteuer wurde abgezogen, dafür musste ich in Deutschland bei der Abholung von DHL 16,11€ Einfuhrumsatzsteuer plus 6€ Auslagenpauschale bezahlen. Ich habe mir sagen lassen, dass die Auslagenpauschale von DHL im Vergleich zu anderen Ländern (Schweiz, Österreich, Belgien, NL) recht günstig ist.


    Im Paket war nicht nur der Wagen drin, sondern auch die wichtige Auspackanleitung, ein großes Werbeblatt für die neuen All-Steel-K-Type Pullman Reisezugwagen, ein Handzettel mit allgemeiner Werbung für ECT (Ellis Clark Trains), zwei ECT Bierdeckeluntersetzer und ein roter ECT Kugelschreiber. Der Wagenkarton selber war auch noch mal in mit ECT bedruckten Seidenpapier sorgfältig eingepackt, was sehr hochwertig wirkt.



    Presflos sind übrigens nicht nur in Ganzzügen gefahren, sondern auch als Einzelwagen oder paarweise. Im Buch "British Railways Goods Train in Colour" von Robert Hendry ist auf Seite 59 ein Duo abgebildet. Es existiert auch ein Foto (danke an Stefan für den Tipp): Pannier Tank+Hawksworth E167 Brake Composite+Presflo beim Bau des Bau des Trawsfynydd-Kraftwerks, siehe https://tfmodelling.files.word…ssenger-presflo.jpg?w=768


    Es gab die Presflo übrigens auch mit durchgehender Druckluftbremsleitung und Verzurrösen als Ferry wagons. Sie dienten zum Transport von Fuller´s Earth (ein Tonmineral, verwendet als Bleicherde) nach Belgien, die Niederlande und bis nach Italien.


    Bei mir war es genaus so wie bei Klaus, ein Puffer lag lose in der Packung und die hintere Griffstange neben der Aufstiegsleiter hatte sich verabschiedet. Man sollte eben wohl auch eine Einpackanleitung nach China schicken. Ich denke, da wird jedoch Ellis Clark an der Problematik dran sein und es wird nicht wieder passieren.


    Der Federpuffer war schnell wieder eingeklebt, mit der Griffstange hat es ein wenig mehr Geduld und etwas weiße Farbe benötigt. Aber es ist gelungen, nun ist wieder alles am Platz.

    Eine meiner ersten Handlungen war dann auch, die Schaumstoffeinlage im Karton an den kritischen Stellen etwas wegzuschneiden, damit die Kleinteile nicht gedrückt werden.



    Ansonsten, ein sehr schönes Modell. Es liegen noch mal Ätzschilder für die Manufacturer Plate und die Wagennummer mit dabei. Die andere Beschriftung in Transferdruck ist ebenfalls ohne Fehl und Tadel (was ja durchaus nicht selbstverständlich ist, siehe den Kühlwagen einen anderen Herstellers).

    Es gibt sehr viel an Details zu sehen, auf dem Dach, der genietete Trichter, das Bremsgestänge usw. Die Federung der Radsätze ist gut abgestimmt, der Wagen rollt sehr satt über das Peco-Gleis und die Weichen. Der Oberbau ist Kunststoff, das Chassis aus Druckguss.

    Ein schönes Modell, jeden Cent oder Penny wert. Das lässt für die Zukunft auf die weiteren Erscheinungen von Ellis Clark Trains hoffen. Auf die LMS Black Five bin ich sehr gespannt.


    Wer das Modell des Presflo Waggons in echt sehen möchte, hat nächstes Wochenende Gelegenheit dazu. Ich werde ihn mit nach Gießen zu den Internationalen Spur 0 Tagen nehmen. Dort werde ich wieder den Info-Stand der Gauge O Guild aufbauen.


    Beste Grüße, Torsten

    Danke für die Vorstellung. Sieht ja sehr gut aus. Ich werde mir bei meinem nächsten Besuch in UK, höchstwahrscheinlich bei der GUILDEX im September in Stafford (früher Telford) mein Exemplar mitbringen.

    Man kann jedoch auch bei Ellis Clark direkt bestellen und nach Deutschland schicken lassen. Den Erfahrungen im Britischen Bahn Forum nach soll das ganz problemlos gehen.


    Beste Grüße, Torsten

    Möglicherweise liegt es auch an einer nicht zum Sounddecoder passenden Einstellung der Multimaus. Die Funktionstasten F1 bis F20 können vom Momentbetrieb, also "An-Aus" auf "Dauerbetrieb" umgestellt werden. Siehe Handbuch Roco Multimaus 10810, Seite 21, Punkt 3.2.3: https://www.roco.cc/doc/an/1/d…0_multimaus_de_200611.pdf

    Vielleicht braucht der Original-Dapol-Decoder diesen Dauerbetrieb, um den allgemeinen Fahrsound über F1 in der richtigen Lautstärke abzuspielen. Da muss ich noch einmal in der Dapol-Anleitung zur 14xx nachlesen.

    Beste Grüße, Torsten

    Hallo Harald, willkommen im Forum und bei der Spur 0, in deinem Fall British O Gauge.


    Ich habe auch eine Dapol 14xx, anfangs noch normal analog. Den Sounddecoder und die Lautsprecher habe ich selbst eingebaut, was ja bei der 14xx sehr einfach geht, ohne Gehäuse abzunehmen und ohne zu löten, einfach einstecken und fertig.


    Ich habe derzeit keinen Zugriff auf meine Anleitung zur Dapol 14xx, aber wenn ich mich recht entsinne, verbaut Dapol ab Werk Zimo Sounddecoder vom Typ MX644D. Die Dapol Loks sind vollkommen kompatibel mit europäischen Gleissystemen und den DCC-Systemen, alos auch der Roco Lokmaus. Welche Lokmaus meinst du denn? Es gab ja einige Generationen, Lokmaus 1, Lokmaus 2, die Multimaus (rotes Gehäuse), die multimaus-pro (blaues Gehäuse, mit Funk) und die WLAN-Maus (schwarzes Gehäuse). ich hoffe, ich habe keine vergessen. Je nachdem, an welche Zentrale sie angeschlossen werden und welche Softwareversion aufgespielt sind, unterscheidet sich der Funktionsumfang. So zum Beispiel gehen die Funktionstasten F21 bis F28 nur ab der Softwareversion V1.05.


    Da der Lautsprecher funktioniert funktioniert (du hörst die Lokpfeife usw.), scheint es kein rein elektrisches Problem zu sein, wie fehlender Kontakt. Also wahrscheinlich eine Softwareproblematik.

    Kannst du mit deiner Lokmaus die CV´s auslesen?

    Interessant wären:

    CV 8 Hersteller des Decoders

    CV 29 (Analogbetrieb an oder aus, welche Fahrstufen, Railcom ja oder nein und anderes)

    CV 265 Auswahl des Loktypes

    CV 266 Gesamtlautstärke


    Die Lautstärke-CVs der Einzelgeräusche stehen meiner Erinnerung nach in der Bedienungsanleitung der Dapol-Lok. Die Empfindlichkeit des Bremsenquietschens kann man in der Regel auch in einer CV einstellen.


    Keine Angst, wir werden deine Lok schon die richtigen Geräusche entlocken.


    Beste Grüße, Torsten

    Ich denke auch, dass es ein Kamerateam von „Eisenbahnromantik“ war. Die Redaktion hat durchaus ein gewisses Faible für britische Bahn im Vorbild und Modell.

    Es ist schön, dass „Heaton Lodge“ so eine positive Resonanz in den Medien bekommt.

    Das kann für sie Spur 0 nur positiv sein.

    Ich hoffe, dass die „Tournee“ weiter geht und bald ein nächster Termin und Ort bekannt gegeben wird. Wenn die gegenwärtigen Widrigkeiten beim Reisen über Ländergrenzen nicht wären, würde ich nach Wakefield fahren. Auch wenn extra es nur für einen Tag wäre.

    Beste Grüße, Torsten

    Hallo,


    nach einiger Zeit des Müßigganges ist es ein Fortschritt zu verzeichnen und in Zukunft möchte ich mehr am Layout arbeiten.


    Die Nachbildung des "point rodding" (Weichenbetätigung durch Stellstangen) ist fertig. Die nächsten großen Aufgaben waren der Bau der Platform und das Einschottern der Segmentkastentrennung. Ich baue von hinten nach vorn, also war der Schotter unter der Bahnsteigkante vorrangig.


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    Das Stellwerk wird später noch auf einem Ziegelsockel gestellt. Die Stellprobe ergab, dass es zu niedrig ist. Links von der Signalbox kommt ein kleiner Garten für den Stellwerker hin. Das Namensschild am Stellwerk wird noch ausgetauscht. Typisch für die GWR war, dass nicht nur der Name des Bahnhofes angeschrieben war, sondern auch die Bezeichnung "Signal Box". Damit es nicht zu Verwechslungen kam...

    Die britische Firma Intentio fertigt spezielle Schilder mit dem gewünschtem Namen an: https://www.intentio.shop/inde…egory&path=18_65&filter=1

    Die querliegenden Rollen über den Stellstangen sind die Umlenkungen für die Zugdrähte zu den Semaphor-Formsignalen.


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    Hier der Blick in Richtung Brücke. Bei der Planung musste ich aufpassen, dass die Segmenttrennung nicht mitten durch eine Weiche verläuft. Auf die Oberfläche des Bahnsteiges soll gewalzter Kies drauf kommen.


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    Ich habe mal das Bahnhofsgebäude im Rohbau und zwei Figuren probeweise aufgestellt. Das Gebäude ist aus Resin, der Hersteller ist die Firma Skytrex, die beiden Eisenbahner sind von Detailed Miniatures, die Karre und GWR-Bänke Messingbausätze von Roxey Mouldings.


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    Noch Gesamtanblick des derzeitigen Standes. Auf der noch leeren Sperrholzfäche rechts kommt der Güterschuppen (mit Durchfahrmöglichkeit) hin. Der Hintergrund ist temporär, ursprünglich war er für "Thomas the Tank" vorgesehen. Wahrscheinlich wird es später ein Wolkenhimmel. Die blaue Lok hat natürlich nichts mit GWR oder Western Region zu tun. Weil sie jedoch meine längste Dampflok ist, habe ich sie benutzt, um die Profilfreiheit an der gebogenen Bahnsteigkante zu testen. Und Schneepflüge gab auch mehr im Norden Großbritanniens.


    Danke für das Interesse, beste Grüße, Torsten


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    Hallo, zur Erinnerung , die Gauge O Guild veranstaltet heute wieder einen virtuellen Ausstellungstag. In zehn Minuten geht es los, hier der Link auf die Startseite:


    The Gauge O Guild
    The Gauge O Guild is one of the largest single scale model railway societies in the world.
    www.gaugeoguild.com


    Es kann jeder daran teilnehmen, Mitgliedschaft in der Guild ist nicht nötig. Spezielle Software ist auch nicht erforderlich.

    Beste Grüße, Torsten

    Hallo Jörg,


    da wohl noch nichts befestigt ist, versuche bitte die Gleise ein wenig schräg zur Anlagenkante zu verlegen. Auch wenn es nur ein-zwei Zentimeter sind, es sieht optisch immer besser aus. Das oben im Beitrag #12 erwähnte Heft "Small Layouts Vol.3" ist auch bei mir erhältlich, Private Nachricht reicht.


    Beste Grüße, Torsten

    Vetreter der Gauge O Guild für D, A, CH

    Hallo,


    Heaton Lodge Junction geht nun auf Tour. Die erste Station ist Wakefield in West Yorkshire. Liegt ein wenig südlich von Leeds/Bradford. Dort ist die über 55 m lange Anlage vom 4. bis zum 19. Dezember 2021 zu sehen.



    Es gibt auch einen aktuellen Filmbericht beim britischen Privatsender itv dazu. Gut gemacht, es werden ein paar interessante Fakten erzählt. Der Erbauer Mr. George macht einen sehr sympatischen Eindruck. Nun gut, er ist ein wenig verrückt. Britischer Modellbahner eben ;)


    Hier der Link. Schaut ihn euch gleich an, Berichte auf Fernsehwebseiten verschwinden unter Umständen auch schnell wieder.


    https://www.itv.com/news/2021-10-26/i-didnt-mean-it-to-be-the-biggest-uks-largest-model-railway-finished?fbclid=IwAR36H_kK_lKwuSJgZvFZsDe-MPmfCjmrLzm4CLer0ItILYd0MNsLmpjAbNQ


    Beste Grüße, Torsten

    Hallo,


    die walisische Firma Dapol hat vor wenigen Tagen einen Bericht auf ihrer Webseite über den Kauf und die Installation einer neuen Plastspritzmaschine veröffentlicht. Auch werden weitere Einblicke in die Produktion gegeben und Bilder der neuen zweiachsigen Stroudley Coaches in Mahagoni gezeigt.


    Dapol Continue To Invest In UK Production


    Ein interessanter Artikel, und endlich mal wieder positive Nachrichten aus UK! Carry on, Dapol.


    Beste Grüße, Torsten

    Mir ist aufgefallen, dass noch niemand Bilder der Lionheart Trains/Dapol Mk1 Coaches eingestellt hat. Das will ich nun nachholen.


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    Das Modell kommt in einer grünen Schachtel mit Sichtfenster und Styropureinsatz und mit einer für Personenwagen sehr ausführlichen 15-seitigen Anleitung.

    Der Wagen hat eine Länge über Puffer (LüP) von 464 mm und wiegt 843 Gramm. Die ovalen Puffer sind aus Metall, die Achsen laufen in Messingbuchsen und sind etwa 2 mm seitenverschiebbar.


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    Farbgebung und Beschriftung sind ohne Fehl und Tadel. Die Türgriffe und Griffstangen sind einzeln angesetzt. Die Fensterrahmen und Verschlüsse der oberen Schiebefenster halte ich für sehr gelungen.


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    Auch die Wagenenden wissen zu überzeugen. Das typische unten abgerundete Profil des Wagenkastens ist gut getroffen. Das hatte Heljan mit seinen Mk1 nicht geschafft.


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    Die Faltenbälge sind beweglich und schwenken aus. Im Rahmen sind kleine Magnete drin, so dass die Faltenbälge ohne Spalt auch in engen Kurven vorbildgerecht geschlossen aneinander liegen. Der Mindestradius ist R2 1024mm. Es liegen jeden Wagen je zwei Brems- und Heizschläuche, zwei Elektrokabel-Nachbildungen, zwei Endabschlußtüren für die Übergange und zwei Abdeckschürzen für den oberen Faltenbalg bei.


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    So sieht es von unten aus. Die Wagen haben Kurzkupplungskulissen. Die Kupplung sieht zwar aus wie eine Kadee, ist jedoch nur ähnlich. Die normalen Coaches (SK, TSO und CK) haben auf beiden Wagenenden Kulisse und diese sogenannte "Knuckle"-Kupplung. Die BSK besitzen auf einer Seite Kulisse und Knuckle-Kupplung, auf der anderen Seite (Guard Abteil) normale Schraubenkupplung, da sie dort an die Lok gekuppelt werden sollen. Vorbildgerecht ist über der "Knuckle"-Kupplung noch ein zusätzlicher Kupplungshaken vorhanden. Die Drähte rechts sind die Stromzuführung zur Lichtplatine, die Stromabnahme erfolgt in den Achslagerbuchsen.

    Die DCC-Schnittstelle befindet sich in der Toilette ist ist vom Typ 21MTC. Dapol empfiehlt einen Imperium Funktionsdecoder mit 6 Funktionen. Jeder andere MTC-Funktionsdecoder mit mindestens 3 Fu-Ausgängen geht jedoch laut Anleitung auch, zum Beispiel der Zimo MX686D.


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    Hier sieht man den Abstand zur Lok mit der herkömmlichen Schraubenkupplung. Die Puffer des Mark1 Coaches sind selbstverständlich gefedert.


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    Die Coaches sind mit digitaler Schnittstelle und warmweißen Leuchtdioden ausgestattet. Im normalen Analogbetrieb leuchtet alles gleichzeitig, DCC-digital kann man den Korridor, die Fahrgastabteile und den Gepäckraum/Guard-Abteil getrennt schalten. Für den Analogfahrer stehen außerdem Microschalter am Wagenboden zur Verfügung, womit die einzelnen Beleuchtungen seperat ausgeschaltet werden können.


    Die Polster, Wagenböden, Wandlampen und Trennwandtüren zum Korridor sehen sehr hübsch aus. Auch das Guard-Abteil ist komplett eingerichtet. Die Gepäckablagen sind aus Kunststoffgitter und realtiv grob. Aus Ätzmetall wäre es feiner und besser. Reklametafeln wäre auch noch eine Verschönerung.


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    Den Wagen habe ich bei Modellbahnunion in Kamen gekauft, der Preis ist 199,99 Euro. In den Kritiken der britischen Foren wie rmweb und dem Forum der Gauge O Guild sind die Wagen sehr positiv aufgenommen worden und als die besten Modelle von RTR-MarkI Coaches bewertet worden, die es bisher gibt. Dem kann ich zustimmen, denn die Mk1 kenne ich von vielen Besuchen bei britischen Museumsbahnen recht gut. Das Preis-Leistungsverhältnis ist wie meistens bei Dapol sehr gut. Eine klare Empfehlung, wobei man für einen längeren Zug ordentlich Platz benötigt. Die abgebildete Kombination Lok mit einem Wagen vom Typ BSK ist die Mindestkonfiguration für einen kurzen Zug.


    Danke für die Aufmerksamkeit, Torsten

    Hallo, auch im Thread "Erfahrungen nach dem Brexit" hatten wir uns über die Möglichkeit ausgetauscht, Ladecodes für britische Sounds per e-mail zu kaufen, anstatt den Decoder mit dem aufgespielten Sound sich schicken zu lassen, was dann wieder Einfuhrumsatzsteuer, Versandkosten und Abfertigungsgebühr kostet.


    Nun sind ein paar Monate vergangen. Inzwischen habe ich mir das Zimo Programmiergerät MXULFA, die Testplatine MXTAPV, die nötigen Kabel und ein paar Sounddecoder MX644D und MS440D zum Testen zugelegt.


    Vorgestern habe ich mir einen Ladecode für meine O gauge Dapol GWR14xx bei Youchoos bestellt (deswegen im diesem Thread "Soundeinbau GWR 14xx"). Das geht ganz einfach, auf der Youchoos-Seite gibt es zu jedem Soundprojekt eine Spalte "LoadCode", siehe erstes rotes Oval oben im Bild.


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    Nun die passende Version auswählen, "immersive drive" (Bremsen mit Bremstaste F2, von mir bevorzugt) oder traditionelles Bremsen mit dem Regler (zweiter Kreis in der Mitte).


    Den Ladecode in den Warenkorb legen, zur Kasse gehen, "electronic delivery" auswählen (Kosten 0,00GBP), dann bezahlen. Das geht mit Paypal, SEPA, Giropay oder Kreditkarte. Alles ist jedoch "powered by paypal", so dass es von den Umrechnungskosten wohl keinen Unterschied macht. Ich habe das normale Paypal genommen, da ich noch ein Britische-Pfund-Guthaben auf meinen Paypal-Konto habe.


    Weiterhin muss man die Decodernummer unter CV 250, 251, 252 und 253 auslesen und per normaler e-mail nach Youchoos schicken. Sobald die Zahlung erfolgt ist, sendet Youchoos den Ladecode zu. Das ging bei mir schnell, etwa eine Stunde. E-mails werden bei Youchoos echt händisch beantwortet, also kein Automat, sondern John selber. Daher kann es auch mal ein wenig dauern. Der Ladecode muss ja erst ausgerechnet werden.


    Der Ladecode muss vor dem Aufspielen der Sounddatei als erstes in den CV 260, 261, 262 und 263 geschrieben werden. Der Decoder ist somit nun "bereit" zum Aufspielen der Sounddatei. Die Sounddatei findet man auch auf der Youchoos Seite, siehe Bild oben dritter Kreis rechts unten in der Ecke. Unter der Souddatei kann man sich das PDF mit der Dokumentation zum Decoder (auch schon vorab) herunter laden. Youchoos gibt neben der Belegung der Funktionstasten F0-F28 alle, wirklich alle CV´s mit ihren Werten an. Dazu gibt es noch nützliche Hinweise zum Decodereinbau und zur Abstimmung.


    Diese Sounddatei habe ich auf den von Zimo mit der MXULFA gelieferten USB-Stick kopiert, dann weiter folgend der Anleitung zum Programmiergerät MXULFA die Sounddatei auf den MX644D aufgespielt.

    Natürlich hat es das erste Mal ein wenig gehakt und es gelang nicht auf Anhieb. Ein Anruf beim Zimo Kundendienst, eine sehr ausführliche und gründliche Beratung, im zweiten Anlauf hat es dann geklappt. Der Decoder macht was er soll, der Sound ist selbstverständlich super, die Dapol 14xx läuft sauber und gleichmässig.


    Das Soundaufspielen auf Zimo-Decoder kann ebenfalls mit der Zimo-Zentrale MX10 und der schwarzen Roco Z21 erfolgen. Damit habe ich jedoch noch keine Erfahrungen.


    Ich bin über die Lösung sehr zufrieden. Decoder müssen nicht mehr hin und her geschickt werden, man kann die preiswerteste Quelle für die Decoder wählen, keine Versandkosten aus UK, keine Einfuhrumsatzsteuer, Service und Kundendienst in Austria. Und falls es später ein Update auf die Sounddatei gibt, kann man es mit dem selben Ladecode machen und braucht nicht noch einmal zu bezahlen.

    Und wie schon vorher erwähnt, der Service von youchoos ist ausgezeichnet, der Zimo Kundendienst ebenfalls.


    Nun werde ich mich nach und nach an meine anderen O gauge Triebfahrzeuge machen, die schon seit einiger Zeit bei mir auf Vorrat liegen und diese mit Sound versehen.


    Beste Grüße, Torsten

    Hallo,

    aufgrund einer Sonderaktion bei Modellbahnunion habe ich mir die Heljan Class 17 gekauft. Diese möchte ich hier kurz vorstellen.


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    Das Modell mit der Heljan Artikelnummer 1750 kommt in einer stabilen blauen Schachtel auf ein Brett geschraubt. Es gibt bei Heljan nur Loks in analoger DC-Ausführung, jedoch mit Schnittstelle und Platz für den Lautsprecher vorbereitet.

    Die Anleitung von Heljan ist gewohnt knapp gehalten, es gibt jedoch eine Ersatzteilliste, wie die Lok geöffnet wird und Hinweise zum Einbau des Decoders und Lautsprecher.


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    Das Modell ist unnummeriert, der Nummernkreis ist D8500 bis D8085 und D8588 bis D8616. Die Detaillierung ist wie gewohnt auf hohem Nivau, alle Schläuche usw. sind bereits angebaut. Als einzige Zurüstteile liegen Schneepflüge bei. Die Beleuchtung der Headcodeboxes und Rücklichter erfolgt mit LED. Die Lok ist 355 mm lang, liegt damit zwischen der Class 08 und der Class 20.

    Alle Achsen werden angetrieben, die Motoren liegen flach in den Drehgestellen. Die Lok wiegt 1235 Gramm, die Zugkraft sollte ausreichend sein.


    Beim Vorbild wurde die Class 17 im leichten Güterzugdienst, zur Anschlußbedienung und für Bauzüge eingesetzt.

    Es wurden von 1962 bis 1965 ingesamt 117 Stück gebaut. Einsatz war größtenteils in Schottland und in der Eastern/Northeastern Region.

    Leider waren die Loks im Dienst höchst unzuverlässig. Die beiden Paxman-V6-Viertakt-Dieselmotoren waren unzuverlässig und neigten unter anderem zu Problemen mit der Nockenwelle und dem Kurbelgehäuse aus Aluminium. Die Gesamtverfügbarkeit lag selbst nach umfangreichen Modifikationen bei etwa 60 %. Die Sicht nach vorn, die das gesamte Design des Typs bestimmt hatte, war nicht so gut wie erhofft, da die langen Vorbauten bedeuteten, dass die Besatzung den Bereich unmittelbar vor der Lokomotive nicht sehen konnte.

    So begann bereits 1968 die Ausmusterung, nur drei Jahre nach der Ablieferung der letzten Lok. 1971 waren dann alle abgestellt. Eine TOPS-Nummer haben sie nie erhalten. Eine Lok (D8568) ging in die Zementindustrie und hat daher überlebt. Sie ist derzeit im Besitz der Chinnor & Princes Risborough Railway und ein gern gesehener Gast bei diversen Museumsbahnen in UK.

    Die hier abgebildete Lok in grün mit kleinen gelben "warning panels" ist die Ursprungsfarbgebung. Grün mit kompletter gelber Front kam danach ab etwa 1965, und blau mit gelber Front ist die letzte Farbgebung vor der Ausmusterung.


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    Hier der Blick auf das Innenleben. Die Lok lässt sich leicht öffnen, acht Schrauben neben den Drehgestellen, Gehäuse nach oben abziehen, dabei Vorsicht mit dem Kabel zu den Lüfterventilatoren. Links die Platine der Lüfteransteuerung. An den drei Stehbolzen ist der Platz für einen ESU-Raucherzeuger. Rechts die Schnittstelle für einen ESU L Decoder. Das ist eine propietäre ESU-Schnittstelle, wer einen anderen Decoder wie zum Beispiel ZIMO verwenden möchte, muss mittels Adapterplatine umbauen, siehe den Vorschlag von youchoos https://www.youchoos.co.uk/Ind…?L1=Guides&Item=OHeljCL17


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    Der Führerstand ist ebenfalls gut erreichbar, zwei kleine Schrauben lösen, dann nach oben abziehen. Die Armaturen und Bedienelemente sind gut nachgebildet, bräuchten vielleicht noch ein wenig Farbe im Detail. Auch der Feuerlöscher ist vorhanden. Unverständlich ist mir jedoch, warum Heljan dem Modell keine Führerstandsbeleuchtung spendiert hat. Diese sollte aber aufgrund der guten Zugänglichkeit leicht nachzurüsten sein. Figuren platzieren ist bei den grossen Fenstern ebenfalls Pflicht. Zu dieser Zeit fuhr British Rail immer mit Beimann.


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    Die Laufeigenschaften sind aus der Schachtel heraus sehr gut, ohne Ruckeln und mit wenig Geräusch. Nach dem von Heljan empfohlenen Einlaufen von 30 min in jede Richtung bei mittlerem Tempo auf dem Rollenprüfstand wurde es noch besser. Der Listenpreis von Heljan ist 549 britische Pfund (ca.643 €), zur Zeit ist die Lok bei Modellbahnunion im Sommersale für 450 Euro. Anfangs war ich ob des etwas "schrägen" Aussehens des Vorbildtypes nicht so begeistert. Wenn ich sie nun jedoch auf meiner Anlage habe, einfach nur toll. Und eine Ausrede, um sie in der Western Region einzusetzen, fällt mir sicher ein.


    Danke für die Aufmerksamkeit, beste Grüße, Torsten

    Die Clayton Diesellok Class 17 in British Railways grün ist bis zum 20.9.21 bei Modellbahnunion im Sonderangebot für 449,99 Euro:


    Da werde ich mir wohl eine davon sichern, auch wenn ich sie nicht unbedingt brauche. Da ich den 122er derzeit noch nicht in grün bekommen habe, muss es dann eben etwas anderes in grün sein...

    Was ich noch gesehen habe in den Beschreibungen und mir bisher noch nicht aufgefallen war: das Modell hat eine Vorrüstung für einen ESU Rauchgenerator.


    Da das Vorbild nicht so bekannt ist, unten noch ein Vorbildfoto. Die Einsatzzeit in Großbritannien war von 1962 bis 1971 im leichten Güterzugdienst.


    Beste Grüße, Torsten


    34624426941_9c1a87296a_b.jpgD8568 by https://www.flickr.com/photos/camperdown/

    Hugh Llewelyn, auf Flickr

    Die Dapol Class 122 ist nun auch in Deutschland angekommen.


    Das Modell kommt in der bekannten blau-silbernen recht stabilen Dapol-Verpackung. Der Triebwagen ist auf einer stabilen Plexiglasplatte mit Abstandshaltern verschraubt. Sieht edel aus und ist gut händelbar. Dapol hat es nun auch geschafft, eine ausführliches Anleitungsheftchen mit zu geben, in dem fast alle Fragen beantwortet werden.


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    Ich habe mir das Modell mit Analog-DC gekauft und einen Einfach-Decoder 21MTC eingebaut. Daher funktionieren die Lichtfunktionen nicht vollständig. Laut Anleitung sollte man einen Dapol Imperium 3 Decoder oder einen Zimo MX644C verwenden, da diese über die erforderlichen 8 Funktionsausgänge verfügen.

    Meine Class 122 hat die Dapol-Artikel-Nummer 7D-015-001 und ist in der Farbgebung British Rail blue grey. Diese Lackierung trugen die Triebwagen von etwa 1971 bis 1983. Die nachfolgende Lackierung war Regional Railways.


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    Der größte Kritikpunkt an der Front sind für mich die überdimensionierten Scheibenwischer. Eventuell tausche ich sie gegen feinere aus Messing aus. Für die beleuchtete und extra schaltbare Headcodebox liegt ein Transfer-Bogen mit etwa 120 verschiedenen Namen bei.

    Das Modell hat zwei angetriebene Drehgestelle mit jeweils eigenen Motor. Dieser liegt flach im Rahmen, so dass nichts in den Fahrgastraum hinein ragt.

    Unten am Rahmen und auf dem Analog-Brückenstecker sind insgesamt sieben Dip-Schalter, womit man die Lichtfunktionen im Analogbetrieb einzeln schalten kann. Im DCC-Betrieb übernimmt das dann der Decoder. Es sind Einbauplätze für drei Lautsprecher vorgesehen.

    Demnächst sollen auch Modelle mit fertig eingebauten Sound geben. Die Soundausrüstung mit Zimo-Decoder wird im Dapol-Werk in Großbritannien vorgenommen, daher kommen sie Sound-Modelle imer ein paar Wochen später.


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    Die 21MTC Schnittstelle befindet sich unter der Abdeckung des Kraftstofftanks und ist mit vier Schrauben leicht erreichbar. Ein Tütchen mit Bremsschläuchen und Multiple Working Cables liegt bei.


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    Asu der Schachtel heraus läuft der 122er sowohl im Analogbetrieb als auch in DCC ruckelfrei und gut regelbar. Die Bedruckung ist ohne Fehl und Tadel, sehr saubere Farbtrennkanten und gut erkennbare Details.

    Das Modell in DC analog kostete beim Kamener Händler Modellbahnunion 290 Euro, das ist preiswerter als in UK. Die gefragtesten Varianten in grün mit Speed Whiskern und yellow panel sowie BR blue waren blitzschnell ausverkauft. Da kann man derzeit nur auf die kommende Class 121 oder folgende Nachauflagen hoffen.


    Beste Grüße, Torsten