Posts by Hermannjosef

    Hallo,


    diese Erfahrung habe ich auch gemacht. Jedes Mal, wenn der ESU Dekoder nicht befriedigte, brachte der Austausch gegen einen entsprechenden Zimo Dekoder den entscheidenden Erfolg.

    Ich erinnere mich zB. noch sehr gut an die "Fahrbarmachung" meiner Fulgurex E 94 (6 Fahrmotoren). Der vorhandene ESU Decoder (Sound) lieferte nur dann akzeptabele Fahreigenschaften und leise Motorgeräusche, wenn die Lastregelung ausgeschaltet war. Jedenfalls ist es mir nicht gelungen, trotz tagelangen Bemühungen, entsprechende Einstellungen in den CVs zu finden. Vielleicht liegt es auch an meiner Unzulänglichkeit.
    Was mir allerdings in solchen Fällen immer geholfen hat, ist der Austausch des ESU Dekoders gegen einen von Zimo.


    Warum das technisch so ist, weiß ich auch nicht. Damit hier kein falscher Eindruck entsteht, ich will die Produkte der Firma ESU nicht schlecht reden, ich besitze einige mit ESU ausgerüstete Fahrzeuge, mit denen ich absolut zufrieden bin.


    Mit freundlichen Grüßen
    Hermannjosef

    Hallo,


    wie bei der Firma Lenz bei Neuheitenlieferungen üblich, wird ein Teil per Flugzeug vorab und der Rest der Lieferung per Schiff angelandet.


    Die mit dem Flugzeug angelieferten Lokomotiven sollen bereits ausgeliefert sein, der größere Teil per Schiff soll in diesen Tagen anlanden.


    Da alle Lokomotiven vorher überprüft werden, ist mit einer endgültigen Auslieferung bis in den April hinein zu rechnen.


    Diese Auskunft erhielt ich vor ein paar Tagen von meinem Händler und unabhängig davon auch von einem Mitarbeiter der Firma Lenz.


    Mit freundlichen Grüßen
    Hermann Josef

    ....oder die Kabelverbindung zwischen Radlager und Wagenboden prüfen. Bei einem meiner Wagen war die Kabelverbindung an einer Achse auf einer Seite vor dem Radlager gerissen.


    Habe dies selbst repariert, da ich den Wagen wegen der "Kleinigkeit" nicht unbedingt zu Lenz zurückschicken wollte.


    Um an die unter dem Wagenboden laufenden Kabel zu kommen, nimmt man die Inneneinrichtung heraus, was nach dem lösen von zwei Schrauben problemlos möglich ist.
    Danach löst man die auf dem Wagenboden mit Klebefilm stramm befestigten Kabel und schiebt das abgerissene Kabel soweit wie möglich durch den Wagenboden nach unten durch.
    Man sollte das Kabel an das Radlager im eingebauten Zustand nicht anlöten , da zu befürchten ist, dass die angrenzenden Kunststoffteile sich verformen bzw. wegschmelzen. Deshalb muss man das Radlageraus dem Achslager herausziehen, was relativ leicht geht.
    Jetzt ist Vorsicht geboten, da das Radlager aufgrund seiner Kleinheit in irgend einer Form zum löten fixiert werden muss. Mir ist bei dem Versuch des Lager weggesprungen und bis heute nicht mehr aufgetaucht. Wohl dem, der dann als Radlagerersatz noch 2mm Hohlnieten besitzt, diese passen genau in das Achslager hinein. Die Löcher in den Hohlnieten sind mit ca. 2mm etwas größer als die in den Originallagern mit ca. 1,3mm. Das etwas größere Spiel ist m.E. jedoch nur von Vorteil, weil sich dadurch die Fahreigenschaften durch die größere Beweglichkeit im Sinne einer Dreipunktlagerung verbessern. Deshalb habe ich die andere Seite der Achse auch mit einer Hohlniete versehen. Auf den Rand der Hohlniete lässt sich das Kabel gut anlöten.


    Wer keinen Lötkolben hat, bzw. sich so feine Lötarbeit nicht zutraut, der muss den Wagen in diesem Fall an Lenz zurückschicken.


    MfG
    Hermannjosef

    Hallo,


    warum so viel Resignation?


    Die Firma Brawa leistet im Rahmen ihrer Möglichkeiten sicherlich ihr Bestes.
    Bei dem relativ geringen Absatz, im Vergleich zu anderen Baugrößen, wäre die Alternative,
    die 0-Produktion ganz einzustellen.


    Deshalb freuen wir uns doch über den Verbleib am Markt, auch wenn es sich bei den Neuheiten
    im Wesentlichen um Farbvarianten handelt.


    MfG
    Hermannjosef

    Hallo,


    schön, dass jetzt auch die T3 konkret in Angriff genommen wird.


    Ein kleiner Dreikuppler mit den exzellenten Lenz-Fahreigenschaften fehlt einfach.


    MfG
    Hermannjosef

    Hallo,


    hier widersprechen sich die Angaben von Lenz im verlinkten FAQ und in der Bedienungsanleitung zum LV 102:



    Seite 12 Information LV102
    9.
    "Leistungsbedarf von Modellbahnen großer Spurweiten
    In den Baugrößen "0" (Maßstab 1:45) und größer kann es
    vorkommen, dass der maximale Strom eines einzelnen Verstärkers
    LV102 (LZV100) nicht zum Betrieb eines Versorgungsbereiches
    ausreicht. Um ausreichend Leistung in einem solchen Bereich zur
    Verfügung zu stellen, können eine Zentralen/Verstärkerkombination
    LZV100 mit einem Verstärker LV102oder zwei Verstärker LV102 am
    Gleisausgang parallel geschaltet werden."


    Danach ist eine Parallelschaltung auch schon ab Spur 0 möglich.


    Was nun?


    Mit freundlichen Grüßen


    Hermannjosef

    Hallo,


    Null Problemo hat insoweit Recht, als im Kessel derzeit keinerlei Platz vorhanden ist.


    Man könnte allerdings auf den Gedanken kommen, die gesamte Elektronik in den Tender zu verlegen, der ja fast leer ist.
    Dann wäre m.E. im Kessel Platz für 200 bis 300 Gramm Blei. Durch die tolle achtpolige Verbindung zwischen
    Lok und Tender sollte auch die Verdrahtung problemlos möglich sein.


    Ich werde mir das in den nächsten Tagen einmal genauer ansehen.


    MfG
    Hermanpjosef

    Hallo Leo Linse,


    natürlich ist es sinnvoll, Steigungen möglichst gering zu halten. Aber wenn man in Spur 0 einen Schattenbahnhof mit mehr als zwei Gleisen betreiben will, kommt man unter einer Durchfahrthöhe von 25 cm nicht aus. Soviel braucht man erfahrungsgemäß nämlich immer, um im Fall der Fälle nur einen halben Meter eingreifen zu können. Auch das ist bereits knapp bemessen. Will man also die 25 cm mit einer 1,5 prozentigen Steigung überwinden, ergeben sich dafür rechnerisch fast 17 m. Das ist auch bei größeren Räumen schon relativ viel und schränkt die Gleisplanung stark ein. Das Höchstmaß von 2 % Steigung hat sich in der Praxis als gangbarer Kompromiss gezeigt.


    Zu bedenken ist zudem, dass beim Vorbild bei vollspurigen Gebirgsbahnen zum Beispiel in der Schweiz bis zu 27 Promille, also 2,7 % Steigung (Lötschberg oder Gotthard) durchaus gebräuchlich sind. Die Höllentalbahn im Schwarzwald hat sogar 57,14 Promille, also 5,714 %., was ja nun wesentlich mehr als die angedachten 1,5 oder 1,75 % ist.


    Es ist deshalb sicherlich sinnvoll, dass eine Modellbahnlok, egal in welcher Baugröße, in der Lage ist, einen Zug über eine zwei-prozentige Steigung zu ziehen, auch wenn das Vorbild dazu gegebenenfalls nicht in der Lage wäre.


    Dass dieser Forderung in vielen Fällen erfüllbar ist, zeigt zum Beispiel die 64 von Lenz.


    Die 64 er von Lenz wiegt genau 1703 g. Dieses Gewicht bringt sie auch auf die drei Treibräder, sieht man von der leichten Abfederung der beiden Vorläufer ab.


    Die 24 von Lenz wiegt mit Tender 1283 g. Hierbei entfallen auf die Lok 1101 g und auf den Tender 182 g.


    Der angetriebene Teil der 24 wiegt also gut 600 g weniger als der Antriebsteil der 64. Bei diesem erheblichen Gewichtsunterschied, mehr als einem Drittel, erübrigen sich meines Erachtens auch alle weiteren Diskussionen über Testbedingungen.
    Die Abhängigkeit der Zugkraft vom Gewicht dessen, was auf die Schiene gebracht wird, bedarf wohl keiner weiteren Erörterung. Je höher das Gewicht, umso stärker die Haftreibung und somit die Zugkraft.


    Die Frage, die sich also bei der Lenz 24 ergibt ist, hätte man die Lok mit vertretbarem Aufwand schwerer machen können bzw. wäre das jetzt noch möglich.
    Bei der 64 war das kein Problem, weil die beiden Wasserkästen rechts und links für die notwendige Beschwerung sorgen. Die 24 er hat jedoch keine Wasserkästen.


    Soviel ich erkennen kann, sind der Kessel sowie auch der Umlauf und das Fahrgestell bereits aus Metall. Die Frage ist, was befindet sich im Kessel, wäre dort noch Platz für zusätzliches Gewicht? Wenn ja, könnte man der Lok mit etwas Schwermetall zu einer besseren Zugkraft verhelfen. Wenn nein, dürfte der dann erforderliche Aufwand zur Zugkraftverbesserung wirtschaftlich wahrscheinlich nicht vertretbar sein. Letztlich käme dann nur ein zweiter Antrieb im Tender in Betracht.


    Interessant dürfte diese Frage aber auch nur für die Betreiber größerer Anlagen sein, die vorbildgerechte längere Züge über Steigungen fahren können und wollen. Ich gehe mal davon aus, dass der Normal- Modelleisenbahner mit einem durchschnittlichen Eisenbahnzimmer ohnehin nicht mehr als zum Beispiel fünf Donnerbüchsen an die Lok anhängt. Wer nur in einer Ebene fährt ist davon ebenso nicht betroffen. Da reicht die Zugkraft auch für zwölf Wagen aus.


    Fazit:
    • Ich lasse mich nicht davon abbringen, dass die Lok äußerst gelungen ist.
    • Die etwas geringe Zugkraft nehme ich gerne in Kauf, für die Freude die mir die Lok macht.
    • Ich vermute, dass aufgrund der Konstruktionsmerkmale ein höheres Gewicht mit vertretbarem Aufwand wohl nicht möglich war.


    MfG
    Hermannjosef

    Hallo,


    die 24 hat bei mir jetzt die ersten Probefahrten absolviert.


    Die Verpackung ist vorbildlich. Die Lok lässt sich sehr gut entnehmen und ist durch die gekonnte Abstützung innerhalb des Kartons vor Beschädigung auf dem Transport sehr gut geschützt. Da hat Lenz nach den nicht so optimalen Ergebnissen der ersten Verpackungen bei der 64 offensichtlich dazu gelernt.


    Hat man Lok und Tender entnommen, stellt man fest, dass der Tender relativ leicht ist. Beim Fahrbetrieb ist das jedoch kein Manko, sondern aufgrund der nicht überragenden Zugkraft sicherlich sinnvoll. Darauf komme ich jedoch noch.


    Etwas problematisch ist das Zusammenführen von Lok und Tender. In der Bedienungsanleitung wird auch darauf hingewiesen, dass wenn es nicht klappt, man es nochmal versuchen soll. Ich selbst brauchte drei Versuche bis Lok und Tender miteinander verbunden waren. Sind Lok und Tender erst einmal verbunden, zeigt sich die hervorragende Konstruktion der Kupplung, die so gut wie keine Lücke zwischen Lok und Tender erkennen lässt.


    Lok und Tender sind für mich optisch hervorragend gelungen. Die hier im Forum geführten Diskussionen sind für mich persönlich völlig uninteressant. Der Gesamteindruck, den man bereits aus Kindheitstagen von der damaligen Märklin Lok kennt, ist meines Erachtens ausgezeichnet getroffen. Selbstverständlich könnte ich mich jetzt auch hinsetzen und könnte die Lok mit Originalbildern vergleichen. Für mich als Betriebsbahner zählen jedoch im wesentlichen nur der Gesamteindruck und die Fahreigenschaften. Die reinen Fahreigenschaften sind wie bei allen anderen Lenz Lokomotiven ausgezeichnet, so dass man damit hervorragenden Betrieb machen kann.


    Nicht dass hier ein falscher Eindruck entsteht, ich akzeptiere durchaus, dass viele ein möglichst mit dem Vorbild übereinstimmendes Modell haben möchten. Ich eigentlich auch, aber da ich die 24 aus eigener Anschauung nur noch von den Sonderfahrten des Eisenbahnkuriers kenne, an den ich gelegentlich teilgenommen habe und das bereits über 30 Jahre her ist, sind mir die Einzelheiten insgesamt gar nicht mehr so geläufig. Deshalb fallen mir bestimmte hier thematisierte angebliche Ungereimtheiten auch nicht auf.


    Darüber hinaus weiß ich auch aus vielen anderen Beispielen, dass die Bahn teilweise an Loks aus der Not geboren Änderungen vorgenommen hat, die dann gar nichts mehr mit der ursprüngliche Lok zu tun hatten. So konnte es zum Beispiel vorkommen, dass eine Lok mit Stangenpuffern plötzlich auf einer Seite einen normalen Hülsenpuffer hatte, oder Pumpen anderer Bauart usw.


    Für mich persönlich gibt es also an der Lok eigentlich nichts zu beanstanden: bis auf die nachfolgenden kleinen Mankos:


    Zum einen erscheint mir der Kessel nebst Armaturen etwas zu glänzend. Hier wirkt die 64iger etwas dezenter. Vergleicht man beide, so wirkt die 64 iger in den Kesselarmaturen und insgesamt auch etwas filigraner. Manche Teile der 24iger wirken etwas arg plastikartig. Das lässt sich meines Erachtens jedoch sehr leicht dadurch beheben, dass man mit einem Pinsel und etwas Farbe den Glanz des Plastik etwas abgestumpft.


    Da 64 und 24 Schwester-Lokomotiven sind, geht man davon aus, dass sie auch in Hinblick auf die Zugkraft Gleiches leisten.


    Dem ist jedoch leider nicht so.


    Der Grund hierfür ist auch sehr schnell einsichtig, da der 24 die Wasserkästen, die bei der 64 ein relativ hohes Gewicht hinzu steuern, einfach fehlen. So ist die 24 bei mir lediglich in der Lage, fünf Donnerbüchsen problemlos eine zweiprozentige Steigung hochzuziehen. Sechs Donnerbüchsen schafft sie noch mit leichtem schleudern, bei sieben Donnerbüchsen, die für die 64 kein Problem sind, geht es nur noch mit schwerem schleudern langsam hoch.


    Ob die Lok in der Lage ist, einen vorbildgerechten Güterzug mit Metallfahrgestellen (Lenz) über die genannte Steigung zu bringen, habe ich noch nicht ausprobiert. Mein erster Test war ein Güterzug mit zehn Druckgaskesselwagen der Firma, deren Name hier nicht genannt werden darf. Da ging nach Einfahrt in die Steigung nichts mehr. Fünf dieser Wagen wurden gerade mit Mühe und Not geschafft.


    Ich habe die Lok bis jetzt nicht geöffnet, so dass ich nicht beurteilen kann, ob im Kessel oder im Fahrwerk noch Platz für zusätzliches Gewicht ist.


    Nun kann man natürlich argumentieren, dass sich das Vorbild sich bei einer zweiprozentigen Steigung, was für ein Modellbahn sicherlich eine moderate Steigungen ist, und fünf Donnerbüchsen ebenfalls ziemlich schwer täte. Ist schon richtig, aber auf der Modellbahn braucht man notgedrungen gelegentlich auch etwas größere Steigungen, die sich dann meistens auch noch im Verborgenen befinden. Dann ist es schön, wenn die Lok mehr als die vorbildgerechte Leistung erbringen kann.


    Wie dem aber auch sei, vielleicht kann Lenz bei einer weiteren Auflage hier etwas nachbessern.


    Grundsätzlich denke ich aber, dass die Lok jedenfalls bei mir trotzdem voll betriebstauglich ist. Ich bereue den Kauf deshalb nicht.
    Ich überlege mir sogar, gegebenenfalls noch eine zweite anzuschaffen.


    Es gibt in dieser Preiskategorie nichts Besseres.


    Mit freundlichen Grüßen
    Hermann Josef

    Hallo,


    der Artikel erinnert mich daran, dass ich auch noch bereits umgebaute Rivarossiwagen habe, die noch lackiert werden müssen. Vielen Dank für die wirklich instruktive Darstellung.


    Aber, wo bekommt man in Deutschland 1mm Aizu Tape? Das Internet ist dazu wenig ergiebig.


    MfG
    Hermannjosef

    Hallo,


    ich kann allen nur empfehlen, die Homepage von MBW zu den Silberlingen nochmals anzusehen.
    MBW hat gestern die Wagen zum Preis von 319,00€, angeboten, vorausgesetzt es werden genügend bestellt.
    Das ist genau der Weg, der realistischer Weise zu neuen Modellen führen kann. Der eine oder andere erinnert sich vielleicht noch an meine Anregung, im Wege des crowdfunding neue Fahrzeuge zu beschaffen.
    Das von MBW jetzt vorgestellte Geschäftsmodell, Produktion nur bei genügend Vorbestellungen, führt im Endeffekt zum gleichen Ergebnis.


    Mit freundlichen Grüßen
    Hermannjosef

    Hallo,
    ein Blick auf die Homepage von MBW sorgt für eine Überraschung.
    Die Wagen sollen nun doch bei genügender Nachfrage ggf. zum Preise von 319€ produziert werden. Wenn es dabei bleibt und genügend Vorbestellungen zusammen kommen, könnte es allen Unkenrufen zum Trotz doch noch ein Happy Ende geben.


    Mit freundlichen Grüßen
    Hermannjosef

    Hallo Michael,


    Da bin ich mir aber ziemlich sicher. Auch in dem zwischenzeitlich gelöschten Beitrag war davon die Rede, dass erst mit ecos Betrieb möglich war. Die ecos zentrale leistet ca. 5 A.


    Ich weiß auch aus eigener Anschauung, dass zum Beispiel die Traxx Lokomotiven von MtH mehr als 3,5 Ampere benötigen.


    Nachdem meineTraxx Lok, mit einem relativ leichten Zug bereits eine zweiprozentige Steigung nicht mehr hoch kam und die Zentrale (Lenz LZ 100 und LV 100, Leistung ca. 3 A) zum aussteigen brachte, habe ich mich von vielen Stimmen hier im Forum verleiten lassen, einen Esudecoder einzubauen, was aber nicht zu einer Beseitigung des Problems führte. Erst als ich die Lenz LZV 100 (Leistung ca. 4,5 Ampere) angeklemmt hatte, war ein problemloser Betrieb möglich.


    Im Anschluss daran durchgeführte Messungen ergaben, dass die Traxx Lok bei Belastung fast 4 A brauchte. Im Rahmen dieser Überprüfung habe ich mich auch an die Reparaturwerkstatt der Firma Busch gewendet und erhielt dort den Hinweis, dass das gerade ausgelieferte Schweizer Krokodil eine noch höhere Leistung verlange.


    Das liegt einfach an den in USA verwendeten Motoren. Trafoleistungen von 10 A sind dort normal, deshalb dürfen die Motoren auch mehr Strom ziehen.
    Sollte ich mir nochmals zum Beispiel eine Traxx Lok zulegen, würde ich in keinem Fall mehr den Decoder tauschen, sondern lieber die Motoren, was wahrscheinlich auch noch billiger kommt.


    MfG
    Hermannjosef

    Hallo,


    die erste E 94 war gestern bei uns im Club in Köln zu Gast.


    Vom Gehäuse her sah die Lok meines Erachtens stimmig und reich detailliert aus .
    Die Drehgestellblenden machen allerdings einen flachen Eindruck und wirken wenig plastisch.
    Zum laufen konnte die Lok leider nicht gebracht werden, da die vorhandenen Stromstärken wohl nicht ausreichten. Die große Analoganlage wird mit 3 A gefahren, der Digitalteil mit ca. 2,6 A.
    Licht und Geräusch konnten zwar über die Funktionstasten ein und ausgeschaltet werden, für die Motoren reichte die vorhandene Stromstärke jedoch nicht.


    Fazit: wer die Lok in Bewegung sehen will, sollte mindestens 4,5 A zur Verfügung haben.


    MfG


    Hermannjosef

    Hallo Valery,


    Nun wirf mal nicht die Flinte so schnell ins Korn. Von den Bildern her macht die Lok gar nicht den Eindruck, als sei alles Murks.Allerdings sehe ich da zwei verschiedene Loks.


    Was bedeutet es denn, die Lok fahre nur mangelhaft?


    Wenn ich die vorhandenen Bilder richtig interpretiere, ist die Stromaufnahme der Lok noch die alte und es ist ein Decoder eingebaut.


    Wenn eine Lok schlecht fährt kann das im wesentlichen drei Ursachen haben:


    Entweder die Stromaufnahme ist mangelhaft, darüber haben wir bereits hier im Forum diskutiert,


    oder der oder die Motoren sind defekt,


    oder der Decoder ist defekt oder falsch eingestellt.


    Ich würde deshalb an deiner Stelle zunächst einmal überprüfen, ob die Motoren noch in Ordnung sind. Dazu klemmt man den Decoder ab und schließt jeden Motor an einen normalen Trafo an.Laufen die Motoren dann einwandfrei, bleiben nur noch die beiden anderen Möglichkeiten übrig.


    Als nächstes würde ich dann die Stromzuführungen in der Lok direkt mit den Motoren verbinden. Läuft die Lok dann immer noch einwandfrei, kann es nur am Decoder liegen.


    Zur Auswahl des Decoder: es gibt nicht nur Decoder der Firma Esu, auch Zimo oder Lenz, um nur die größten Anbieter zu nennen, haben hervorragende Produkte.


    Ich habe eine Kleinserien E 94, in der ein bestimmter Sound Decoder verbaut war. Den Namen der Firma will ich hier nicht nennen. Die Lok lief grottenschlecht. Alle Einstellungen der Motorparameter schlugen fehl.Es wurde nicht besser. Ich hatte mich dann entschlossen als letzten Versuch den Decoder einer Konkurrenzfirma einzubauen. Und siehe da, seitdem läuft die Lok wunderbar.


    Da die Stromaufnahme der vier Motoren E10 bei Volllast maximal bei ca. 1 A liegt, benötigt man auch keinen Großbahndecoder, sondern es reicht ein einfacher H0 Decoder.


    Also nur Mut bei der Fehlersuche.



    Mit freundlichen Grüßen
    Hermannjosef

    Hallo,


    über die Stabilität der Platine würde ich mir gar keine Gedanken machen. Das ist wie bei modernen Autos, von Cabrios abgesehen hat keines mehr ein Chassis. Der Lokaufbau ist so stabil, da passiert nichts. Nach den Zusammenschrauben bilden Chassis und Lokgehäuse eine selbsttragende Einheit.


    Was man allerdings ändern sollte, ist die Stromaufnahme. Die Lok hat an den Rädern keine Pilzkontakte, sondern der Strom wird über eine Seite des ersten Drehgestells über den Drehzapfen aufgenommen und über die andere Seite des zweiten Drehgestell wieder abgeleitet. Das komplette Drehgestell steht also unter Potenzial. Diese versetzte Stromaufnahme ist bei Trennstellen nicht empfehlenswert, führt sie zu Kontaktproblemen. Von den acht Rändern der Lok werden im Grunde genommen also nur vier zur Stromaufnahme herangezogen. Besser ist es, alle Räder zur Stromaufnahme heranzuziehen, die möglichen Lösungen dafür sind bereits mehrfach auch hier im Forum abgehandelt worden.


    Bei einer Digitalisierung empfiehlt es sich, die die Stromzuführungen über die Pilzkontakte zur Platine (Bodenplatte) durch Kabel zu ersetzen, da ohnehin die Stromzuführung vom Gleis und die Stromzuführung zu den Motoren neu hergestellt werden muss.


    Die Laufeigenschaften der Hübner Drehgestellsloks sind durch die vier Faulhabermotoren ausgezeichnet. Einen Nachteil dieses extrem leicht laufenden Antriebs sollte man allerdings nicht verschweigen: Schwere, leicht laufende Züge (Metallwagen mit Kugellager) kann die Maschine beim Abwärts fahren in der Steigung nicht bremsen bzw. halten. Die Wagen drücken dann die Lok einfach weg. Will man also einen solchen Zug im Gefälle anhalten, hilft selbst Stromabschaltung nicht.


    Die E 10er von Demko/Helmig spielen in einer anderen Liga. Vom Preis her gesehen, kosten sie fast dreimal soviel wie die Hübner Lok. Die Antriebe sind durch die wesentlich leistungsfähigeren Motoren (zweimal 8 bzw. 18 W) auch gut drei bis viermal so stark wie die von Hübner. Mit diesen Loks kann man schwerste Züge über Steigungen ziehen.


    Die Detaillierung ist ebenfalls ausgezeichnet und im Verhältnis zur Hübner Lok feiner. Aber zwischen beiden Loks liegen ja auch bereits fast 30 Jahre. Im Gegensatz zum Basismodell von Hübner besitzen sie voll durchgestaltete Drehgestelle mit vielen Ansatzteilen, Schläuchen und Kabeln. Die Drehgestelle sind sozusagen komplett. Bei Hübner gab es früher einen Zurüstesatz dafür, der aber im Verhältnis zur kompletten Lok sehr teuer war.


    Viele dieser Zurüstteile kann man aber auch mit einfachen Mitteln für die Hübner Lok selbst herstellen. Gegebenenfalls kann man auch die Firma Demko bitten, derartige Zurüstteile separat zu verkaufen.


    Die Hübner Lok ist durch den schweren Gußaufbau und die Konstruktion sehr stabil. Sorgen, dass wenn etwas kaputt geht, keine Ersatzteile mehr vorhanden sind, würde ich mir demzufolge nicht machen. Den in der Lok verbauten Faulhabermotor gibt es, glaube ich, auch noch heute zu kaufen.


    Ich habe seit Jahren selbst mehrere Hübner Drehgestelloks, bis jetzt hatte ich keine Ausfälle. Gelegentlich müssen einmal die Räder gesäubert werden, die Zahnräder brauchen etwas Öl.


    Meines Erachtens steht also nichts dagegen, die Lok nach entsprechender Überarbeitung zu behalten.


    Mit freundlichen Grüßen
    Hermannjosef

    Hallo,


    kleiner Hinweis, man kann mit entsprechenden Bausätzen schlanke Weichen auch selbst bauen.
    Diese sind so gut vorgefertigt, so dass, wenn man nicht gerade 2 linke Hände hat, was vernünftiges
    dabei raus kommt.
    Es gibt einige Anbieter, z.B.: Weichen Walter, Hassler, Wenz usw. Entweder googlen oder entsprechende
    Links aus der LInkliste der Arge Spur 0 entnehmen.
    Weiterer Vorteil, man ist nicht unbedingt an die Gleisgeometrie eines Herstellers gebunden, einfach gesagt, man macht die Weiche
    einfach so passend, wie man sie braucht.


    Warum also ggf. bis zum St. Nimmerleinstag warten, bis jemand schlanke Weichen als Großserie produziert!?


    MfG
    Hermannjosef