Posts by wknarf

    Moin Stefan,


    ein Umrechnungsfaktor wird nur dann hilfreich sein wenn auch die Radien Verhältnismäßig sind. Ich bin von Spur G auf 0 umgestiegen in der Hoffnung ich bekomme doppelt soviele Gleise unter. Allerdings sind die Radien in Spur 0 wesentlich größer als in G.(...)


    Wobei Du dabei ja auch von Schmalspur auf Regelspur umgestiegen bist. Wärst Du von IIm auf 0m oder 0e umgestiegen, sähe die Sache mit dem Platzverbrauch schon wieder ganz anders aus.


    Viele Grüße,


    Frank

    Moin Robby,


    Ich steige von Spur N auf 0 um und kann bisher in Spur 0 noch gar nicht denken. Mir fehlt einfach das die realistische Vorstellung.


    Wenn Dir die Vorstellung fehlt, wie Deine geplante Anlage in Baugröße 0 aussehen würde, rechne doch einfach Deinen Raum auf "N-Maße" herunter. N ist ungefähr 3,5mal kleiner als 0. Du hättest also in N eine Fläche von ca. 1.21x0,87m zur Verfügung. Jetzt kannst du überlegen, ob Dein Betriebsprogramm so funktioniert, wie Du Dir gedacht hast.


    Ich komme ja aus der H0-Ecke. Mir hilft es deshalb immer, die Maße von Anlagen in Baugröße 0 zu halbieren: Bei Dir wäre also in H0 ein Platz von 2,1x1,55m vorhanden. Damit kann ich im Moment gefühlsmäßig noch mehr anfangen.


    Viele Grüße,


    Frank

    Moin Mario,


    Der Plan sieht doch schon ganz gut aus.


    Danke. Das ist ja auch wirklich ein schöner Bahnhof. Klassisch und schnörkellos.


    Im Bogen wäre er sicher etwas hübscher. Eventuell kennst Du ja Reichelsheim aus einen anderen Universum.


    Statt Lenz kann ich mir Peco oder auch Wenz gut vorstellen


    Klar kenne ich Reichelsheim. :) Ich habe den Bahnhof hier nochmal in einen Bogen gelegt. Insgesamt beschreibt der Bahnhof einen Bogen von 8°, wobei der Radius von Gleis 1 30m beträgt.



    Es sähe sicher besser aus, wenn die Weichen des halben Hosenträgers auch im Bogen lägen. Möglicherweise kann man die Peco-Weichen ja ein wenig biegen. Die Kreuzung müsste auf jeden Fall im Selbstbau entstehen.


    Die Gleise von Wenz oder Hegob habe ich nicht in meinem Gleisplanungsprogramm. Ich schaue nachher nochmal nach, ob es die in WinRail gibt.


    Edit: Das ging schneller als gedacht: WinRail enthält die Daten für die Weichen von Wenz. Hier also Reichelsheim, gezeichnet mit Wenz-Gleisen:



    Die Einfahrweichen in beiden Bahnhofseinfahrten sind EW 175 1:8, beim Anschluss des Güterschuppens habe ich die Weichen und die Kreuzung mit der Neigung 1:6 verplant. Ein einfacher Hosenträger ginge an der Stelle natürlich auch. Ich wollte das nur mal so ausprobieren. Der Bahnhof liegt wieder in einem Bogen mit einem Winkel von 8°.


    Mir gefällt der Bahnhof so wesentlich besser als mit den Lenz- oder Peco-Gleisen, wenn er mit den größeren Weichen auch noch etwas mehr Länge vertragen könnte.


    Wo ich jetzt die Grafik sehe: Das Ladestraßengleis könnte auch im leichten Bogen verlegt sein, das wäre eleganter.


    Viele Grüße,


    Frank

    Moin Mario,


    hier ein Quick&Dirty-Plan von Reichelsheim in 0, gezeichnet mit Lenz-Gleisen. Der Bahnhof ist im Plan 7m lang, damit Du in Deinem Zimmer noch "um die Ecke" kommst.



    Das Raster auf der Zeichnung hat einen Abstand von 50cm. Ich habe erst einmal nicht darauf geachtet, dass der Bahnhof irgendwie auf Segmentkästen passt, da müsste man wohl noch ein bisschen schieben, damit keine Weichen auf Segmentübergängen liegen. Wie groß dürfen die Segmente denn maximal sein? Und darf der Bahnhof auch ein wenig im Bogen liegen? Das könnte hübsch aussehen.


    Vielleicht wäre es eine Überlegung wert, Gleismaterial von Peco zu verwenden, weil die Weichen doch ein wenig schlanker sind. Oder Du planst eine Nummer kleiner und nimmst Weichen z.B. von Hegob.


    Viele Grüße,


    Frank

    Moin zuammen,


    Moin Moin ...


    ich habe, nachdem Gerhard etwas präziser geschrieben hat was er mit der Anlage bezweckt und was seine Schwerpunkte sind einfach mal eine erste Ideenskizze gefertigt. Die ist aber eher nur als Diskussionsgrundlage zu verstehen, als evtl. Ausgangspunkt für weitere Planungsgedanken oder Zeichnungen. Und sie steckt sicher noch voller Fehler und Ungereimtheiten, ist dazu noch alles andere als maßstäblich.
    (...)


    Tom, ich bewundere immer wieder Dein Gefühl für Raum Geometrie. Ich habe Deine Zeichnung mit Lenz-Gleisen umgesetzt (ich denke, in diesem Falle sind die engen Weichen angemessen) und siehe da: Es passt:



    Die Drehscheibe hat einen Durchmesser von 40cm. Ich musste im Gegensatz zu Toms Plan lediglich Rampe und Güterschuppen tauschen, weil der Güterschuppen nicht in den Zwickel zwischen den beiden Ladegleisen gepasst hätte.


    Man kann bestimmt noch hier und dort ein wenig schieben, aber grundsätzlich passt der Bahnhof in den doch recht kleinen Raum.


    Viele Grüße,


    Frank

    Moin Tom,



    Mir gefallen die drei Pläne allesamt nicht so recht. Die Brücke die Utz schon angesprochen hat, ist das eine, die zu vielen Weichen die die Gleise zu sehr unterteilen das andere.


    Das war auch mein Eindruck.


    Quote


    (...) So habe ich "auf die Schnelle" eine Sparversion gezeichnet, bei der man den Bahnhof wirklich sehr großzügig anlegen kann, auch von den Weichen her (ohne zu wissen welches Fabrikat Du bevorzugst) . (...)


    Ganz kurz: Schlicht und schön. :)


    Der Bahnhof gefällt mir deutlich besser als das, was ich weiter oben präsentiert habe.


    Viele Grüße,


    Frank

    Moin Tom,


    (...) Vielleicht habe ich aber gerade auch bei Franks Plan etwas mißverstanden, warum er die Weichenverbindung so setzte wie er es gemacht hat ...


    Das ist/war reine Betriebsblindheit. Natürlich gehört die Weichenverbindung gedreht.


    Quote

    Vielleicht geht Franks Plan ja auch mit Peco Weichen?!


    Es geht. Und es sieht gleich viel besser aus. Ich sollte mich gedanklich ein wenig vom Lenz-Gleissystem entfernen...



    Kommt wirklich viel besser mit den schlankeren Weichen.


    Viele Grüße,


    Frank

    Moin Tom,



    (...)
    Der dritte Vorschlag braucht wahrscheinlich zuviel an Länge um ihn nachbauen zu können, aber er zeigt die Spitzkehre Schillingsfürst an der ehemaligen Strecke von Dombühl nach Rothenburg ob der Tauber in Franken. Auch nur mit drei Gleisen, aber ohne Lokschuppen (der eigentlich auch bei den oberen Skizzen verzichtbar wäre) und ohne Gleisanschluß. Hier der Link zu meinem alten Beitrag über Schillingsfürst.


    Deine beiden Skizzen gefallen mir: Du hast auch Recht damit, dass ein Hosenträger in der Einfahrt möglicherweise etwas zu viel des Guten ist -- er gefiel mir halt einfach. :)


    Dass Du Schillingsfürst im H0-Modellbahnforum schon einmal vorgestellt hattest, war mir noch in Erinnerung, ich habe den Plan am Wochenende nur nicht gefunden.


    Mit Peco-Gleisen sieht Schillingsfürst auf dem Platz, der Harald zur Verfügung steht, so aus:



    Der Plan ist mit Peco Code 124-Gleisen gezeichnet.


    Haralds Wunsch, dass eine 2m lange Personenzuggarnitur an den Bahnsteig passen soll, konnte ich erfüllen. Am Hausbahnsteig steht eine V100 mit 4 4yg.


    Der Verzicht auf Fabrikanschluss und Lokschuppen bekommt dem Plan, er wirkt weniger "voll" als meiner vorherigen Zeichnungen.


    Viele Grüße,


    Frank

    Moin Utz,


    eine Zugkreuzung mit Umsteigen ist ja eigentlich hier sinnlos, also könnte ein Bahnsteiggleis, vielleicht ganz am Ende des Bahnhofes, ausreichen. Wenn eine Personenzugkreuzung stattfinden soll (muss), dann muss der eine Zug im Rangier/Aufstell/Umfahrbereich davor warten, bis der andere fertig ist - das addiert sich dann zu den Rangierbewegungen, die nötig sind. (...)


    Deine Idee gefällt mir gut -- und ich habe sie spaßeshalber mal auf meinen Plan von gestern angewendet. Ich habe einfach die Verwendung der Gleise getauscht:



    Das kommt dem nahe, was Du beschrieben hast und ist in der Tat vom Betriebsprogramm her spannender als das, was ich mir überlegt hatte.


    Viele Grüße,


    Frank

    Hallo Harald,


    dass Du eine Spitzkehre bauen magst, halte ich für eine gute Entscheidung.


    Die Fläche von 8x0,6m war dann aber eine harte Nuss, ein oder zwei Dezimeter mehr in der Breite hätte es schon sein dürfen. Es geht aber auch auf 60cm Breite:



    Ich habe fast alles aus Deinem Pflichtenheft unterbekommen, einzig für die Ladestraße fehlt mir noch eine zündende Idee. Man könnte die Ladestraße am Abstellgleis hinten rechts anordnen. Das Gleis dürfte lang genug sein, dass dort sowohl ein paar Wagen abgestellt als auch gleichzeitig andere Wagen beladen werden können.


    Der Fabrikanschluss ist so gestaltet, dass man von vorne in einen Fabrikhof hineinschaut. Das Anschlussgleis verschwindet dann rechts in einem Tor.


    Soweit meine kleine Idee zu Deiner Spitzkehre.


    Viele Grüße,


    Frank

    Moin Martin,


    (...)


    Frank: Vielen Dank für deinen Entwurf. Der Bogen sieht auch sehr harmonisch aus und erzeugt so größere Gleislängen.
    Ich bin immer noch am überlegen, ob das vierte Gleis nicht einfach zu viel ist auf dem engen Raum...?


    PS: Ich geh jetzt mal an meiner KÖF III bauen...!


    Welches ist das vierte Gleis? :)


    Ich würde ja eher den Lokschuppen weglassen. So etwas sieht immer hübsch aus, bringt aber betrieblich m. E. nicht so richtig viel. Mal schauen, vielleicht zeichne ich heute Abend noch eine abgespeckte Variante des Plans.


    Und schnell noch was gezeichnet:



    Das vierte Gleis von oben gezählt ist entfallen, der Raiffeisen-Anschluss ist nun mit einer Linksweiche direkt erreichbar. Den Kohlenhändler habe ich auf die Ladestraße umziehen lassen. Der ganze Bahnhof ist ein paar Zentimeter schmaler geworden.


    Und immmer noch viel Spaß beim Löten. ;) Und weil Du so eine schöne Lok baust, habe ich auch den Lokschuppen im Plan gelassen...


    Viele Grüße,


    Frank

    Moin Martin,


    mir geht es wie Dir: Ich muss mich auch erst einmal an die Dimensionen von Baugröße 0 gewöhnen.


    Ich fand Deinen letzten Entwurf schon gelungen, habe mir dennoch erlaubt, den Bahnhof ein wenig mehr in die Kurve zu legen, so dass die Gleisnutzlängen um ein paar Zentimeter wachsen. Bogenweichen mag ich auch nicht so gerne, also habe ich nur einfache Weichen verplant.



    Der ganze Plan bekommt so noch ein wenig mehr Schwung. Ich habe mal an die Gleise geschrieben, wie ich mir deren Nutzung vorstelle. Das Empfangsgebäude ist wahrscheinlich nur als Halbrelief darstellbar.


    Viele Grüße,


    Frank

    Moin Tom,


    da habe ich schon im H0-Modellbahnforum dann und wann das Vergnügen, aus Deinen schönen Skizzen eine halbwegs maßstäbliche Zeichnung zusammen zu stricken und jetzt kommst Du auch noch mit Baugröße 0 um die Ecke... :)


    Vor längerer Zeit hatte im H0 Modellbahnforum der User "Knergy" diesen interessanten Beitrag geschreiben, der den Bahnhof (Bad) Rodach behandelte, so wie er sich dem Beitragsersteller aktuell mit seinen rückgebauten Gleisanlagen darstellte. Ich habe diesen netten Beitrag dort zum Anlass genommen den Bahnhof Rodach hier im Forum nochmal neu vorzustellen, aufbauend auf den oben verlinkten Beitrag im H0 Forum.


    Denn ich habe einen Gleisplan von Rodach aus dem Jahre 1920, den ich euch mal als Skizze gezeichnet habe! In diesem Plan sind die Gleisanlagen doch noch um einiges umfangreicher als auf den Bildern der letzten Jahre zu sehen ist. Ich bin allerdings nicht 100%ig sicher ob der Bahnhof einmal so ausgesehen hat, denn es gibt z.B. zum Lokschuppen widersprüchliche Aussagen (...) und so kann man annehmen das der Bahnhof tatsächlich in seiner größten Ausbaustufe früher so wie gezeichnet aussah. Und so sieht es dann doch schon ganz anders aus in Rodach als heute. Eben ein klassischer Endbahnhof mit den üblichen Gleisen für Güterortsanlage und Lokbehandlung, wenn auch mit einer etwas eigenwilligen Anbindung der Ortsgüteranlage, die aber wiederum sehr interessant ist:

    Der Bahnhof hat mir gleich richtig gut gefallen. Danke auf für Deine Mühe mit den schier zahllosen Bild- und Filmlinks.


    Ich habe lange gezögert, hier mal einen Gleisplan zu präsentieren, weil 0 für mich planerisch Neuland ist. Irgendwie ist alles zugleich größer und kleiner: Größer natürlich weil der Maßstab größer ist, und kleiner weil auf den normalerweise zur Verfügung stehenden Flächen nur wirklich kleine Bahnhöfe/Anlagen/Gleisanschlüsse zu realisieren sind, wenn es noch gut aussehen soll.


    Also habe ich den Bahnhof Rodach mal mit Lenz-Gleismaterial auf 6m Länge und 0,65m Breite umgesetzt:

    Hier gibt es das Bild noch einmal in größerer Auflösung.


    Am Bahnsteig steht eine V100 mit 4 4yg-Wagen. Ein Zug mit einer V100 und drei Silberlingen sollte auch noch an den Bahnsteig passen.
    Ich habe das Güterschuppengleis mit einer zugegeben wenig eleganten S-Kurve wieder etwas näher an Gleis 1 heran geholt, damit das EG noch mit auf die Segmentkästen passt. Alle Gleise sind wie in Toms Zeichnung vorhanden, die Gleise 1 und 2 sind im rechten Teil des Plans um 2° zur Segmentachse gedreht. Der Anschluss Richtung Coburg hat allerdings beim besten Willen nicht mehr auf die Segmente gepasst.


    Man könnte den Bahnhof sicher noch 0,5-1m kürzer bekommen. Ich finde aber, dass er dann zu gedrängt wirkt.


    Soweit meine Interpretation von Rodach in Baugröße 0.


    Viele Grüße,


    Frank