Posts by Rollo

    Hallo,


    mit dem Dach gab es einige Probleme. Vom alten Wagen musste ein Teil genommen werden, welches eigentlich gut in Form war. Schlimmer sah es mit dem Dach aus dem Bausatz aus, das war vollkommen verzogen. Um es halbwegs mit dem alten Dach verbinden zu können, habe ich erst einmal auf der Innenseiten des alten Daches Polystyrolstreifen mit Plastkleber angeklebt. Nach 24 Stunden dann die andere Hälfte des (verzogenen) Daches angeklebt.

    Nach weiteren 24 Stunden die Klammern abgemacht und festgestellt, das Dach hat einen Knick. Mir blieb nichts anderes übrig, als das Dach wieder durchzusägen. Nun war es natürlich zu kurz. Also erst einmal am alten Dach ein Stück Polystyrol aufgeklebt, nach aushärten des Klebers das angeklebte Stück der Dachform angepasst und dann das andere Dachstück nach dem bereits erprobten Verfahren wieder angeklebt. Jetzt passt es, das Dach ist gerade.
    Die Zeit, während der Kleber abgebunden hat, wurde genutzt, um den Wagenkasten mit Weinertfarbe zu spritzen.

    Die Fensterrahmen wurden mit Plastkleber und die Scheiben mit farblosem Revell-Lack glänzend eingeklebt.


    Am Fahrgestell wurden die Pufferbohlen mit Puffern und Bremsschläuchen angebracht. Aus einem des übrig gebliebenen Bühnengeländers wurde das Übergangsblech herausgeschnitten und an der Stirnseite des 3. Klasse-Abteils angebracht.


    Mit freundlichen Grüßen
    Roland

    Hallo,


    habe jeden Tag ein bisschen weiter gebaut. Im o.g. Buch habe ich noch ein Foto des Wagens gefunden. Auf diesem Foto hat der Wagen keinen zentralen Ofen mehr sondern wurde umgebaut auf "Sitzheizung". Diese wurde von aussen bestückt, was für meine Basteltätigkeit bedeutete, dass ich noch 12 "Ofentüren" aussen anbringen musste. In der 3. Klasse hat das Wagenabteil Mittelgang, das bedeutet "Ofentüren" auf beiden Seiten des Wagens, in der 2.Klasse hat das Abteil Seitengang, also "Ofentüren" nur auf einer Seite. Die Trennwand zwischen den Abteilen wurde auch eingesetzt, und Türklinken haben die Türen ebenfalls erhalten.



    Während der Trockenzeiten des Klebers wurde schon mal am Fahrgestell gearbeitet. Dieses entstand aus zwei Pola-Fahrgestellen, da der Achstand des Wagens 5,00m beträgt. Der Langträger wurde entsprechend einer guten Anleitung hier im Forum abgeschnitten und durch Messingprofile ersetzt.

    Um den neuen Rahmen winklig zusammenlöten zu können, ohne dass mir dabei die Finger ausglühen, habe ich mir mittels einer Lötlehre aus Harttextil, zwei Stahlwinkeln und zweiseitigem Klebeband eine Löthilfe geschaffen. Gelötet wurden die Profile mit dem Gasbrenner.

    An den Achslagern wurden die zu kurzen Blattfedern entfernt, diese werden durch längere ersetzt, sobald die Lieferung erfolgt ist.


    Bis bald.
    Mit freundlichen Grüßen
    Roland

    Hallo Matthias,


    wie ist der Antrieb der Lok? Erfolgt er mittels Getriebe auf alle Achsen, oder wird nur eine Achse vom Motor direkt angetrieben und die beiden anderen Achsen über die Kuppelstangen?


    Ich habe auch eine Rivarossi-Lok da, da wird nur die letzte Achse angetrieben, die anderen über die Kuppelstangen. Die läuft nicht, ich habe es auch aufgegeben und werde mir mit diesen Teilen des Fahrwerks eine andere Lok bauen, wo dann alle Achsen über Zahnräder angetrieben werden.


    Gruß
    Roland

    Hallo,


    der noch vorhandene leicht beschädigte Pola Di pr86 soll meinen 0-Reisenden künftig nicht zugemutet werden. Da vom gleichen Wagen noch ein Bausatz vorhanden ist, habe ich mich entschlossen, aus Beiden einen BCi pr86 (mit Abort) zu bauen. Der bereits vorgestellte BCi pr86 (nach Blatt I 4) hat keinen Abort und hat bei den 0-Reisenden keine Begeisterung auslösen können.


    Als Vorlage für den Wagen dient mir die Zeichnung 31 im Buch "Die Reisezugwagen der Deutschen Länderbahnen, Band 1 Preußen" von Emil Konrad, weiterhin ähnliche nach gleicher Norm gebauter Modelle in N.
    Nach Umrechnung der Zeichnung auf 0-Maße wurden aus den vorhandenen 4 Seitenwänden entsprechende Abschnitte für die neuen Seitenwände herausgeschnitten,...

    ...und zusammen geklebt.

    Jetzt konnte auch die genaue Länge des Wagenbodens ermittelt werden. Dieser entstand aus beiden vorhandenen Wagenböden. Für den weiteren Bau des Wagenkastens werden 3 Stirnseiten und zwei weitere Seitenwandabschnitte benötigt.

    Zwei Stirnwände können sofort eingeklebt werden, wobei auf die richtige Lage der Tür bei der Stirnwand auf Abortseite zu achten ist.

    Die dritte Stirnwand und die zwei Seitenwandabschnitte ergeben nach entsprechender Bearbeitung den geschlossenen Vorbau vor dem 3.Klasse-Abteil.


    Nachdem alle Wände zusammengefügt wurden, mussten noch aus Polystyrolstreifen 0,25x1,1mm die fehlenden Deckleisten an den Seitenwänden und am Vorbau angebracht werden. Aus gleichem Material entstanden die drei Langschilder der Türen im Vorbau. Aus 0,5mm x 2mm Polystyrol entstanden die Fensterbänke.


    Fortsetzung folgt.


    Mit freundlichen Grüßen
    Roland

    vielleicht findest du dort ein langes Fahrgestell von Rivarossi (Personenwagen). Unter der Donnerbüchse ist es eh falsch,

    Hallo Olaf,


    falls Du den Vorschlag von Michael aufgreifen willst, aber dies genannte Fahrgestell nicht besitzt, dann kann ich Dir helfen. Ich habe den Donnerbüchsen-Bausatz mit diesem Fahrgestell, und werde es für meinen Ci25 keinesfalls verwenden.


    Ansonsten guter Tip mit dem abschneiden der Langträger! Werde ich in den nächsten Tagen/Stunden auch so machen.


    Mit freundlichen Grüßen
    Roland

    Hallo Robby,


    hast Du ganz schön viele gute Vorschläge erhalten. Am besten gefallen mir Bsp.4 aus Beitrag 30 und Armins Vorschlag aus Beitrag 24.


    Der im Bsp.4 vorgestellte Vorschlag scheint etwas weniger Tiefe zu haben als die der Vorschlag von Armin, was natürlich Deinen Armen beim Bau entgegen kommt.


    Bei Armins Vorschlag gefällt mir die Anbindung des Industrieanschlusses nicht so richtig. Beladene Waggons müssen erst auf die Strecke raus, um dann wieder in den Bahnhof zu gelangen und zum Zug zusammen gestellt zu werden. Dazu kommt noch, dass die den Wagen holende Lok den im Bahnhof stehenden Zug umfahren muss, um den abgeholten Güterwagen an den Zug zu bringen.
    Ich würde daher den Industrieanschluss so anlegen:



    Das zusätzlich eingezeichnete Gleis Richtung Rampe ist nicht notwendig, von der Länge her würde aber einige Wagen drauf passen.
    Durch diese Anbindung würde die Anlage in der Tiefe auch um ca. 10 cm geringer werden.


    Gruß
    Roland

    Hallo Ati,


    Deine Frage ist zu allgemein. Schreibe doch mal, welche Achsstände in mm die Feldbahnlokomotiven haben(sollen). In N gibt teilweise hervorragend laufende Modelle, teilweise schon mit Maxonmotore ausgerüstet. Bei neueren Modellen sind dann auch Schwungmassen drin.
    Vielleicht kann ich Dir dann Tips zum richtigen Fahrwerk geben. (Meine Hauptbahn ist N, meine Nebenbahn 0)


    Gruß
    Roland

    Hallo,


    die 56.2 hat ein 850er Laufrad entsprechend der damals gefertigten Laufräder für Einheitslokomotiven. Wenn man also an den Hersteller einer Einheitslokomotive heran kommt, sollte es schon klappen. Lenz hat doch die BR 64 im Programm, die hat auch 850er Laufräder. Diese haben zwar laut mir vorliegender Literatur nur 7 Speichen, aber die BR 62 gab es auch mit 7er und 9er Speichenräder, wäre bei der 56.2 auch denkbar.


    meint
    Roland


    Ergänzung: Habe gerade nachgesehen, die Lenz´che BR64 hat 9 Speichen, also rann anLenz, fragen kostet nichts.

    Hallo Karl-Michael,


    Deine Schienen -Lkw gefallen mir sehr gut. Bringt gerade in 0 Platzersparnis und Fahrfreude. :rolleyes:


    Hallo Horia,


    ich habe hier noch einen Spur-0-Russen herumstehen, welcher vielleicht für einen rumänischen Schienen-Lkw tauglich wäre.

    Ist ein Metallmodell, bringt also schon mal das nötige Reibungsgewicht. Einen stabileren Rahmen müsstest Du ihm aber schon spendieren.
    Melde Dich, wenn Du ihn haben möchtest.


    Mit freundlichen Grüßen
    Roland

    Hallo,


    in einem bekannten Internet-Auktionshaus habe ich diese Lokomotive von Rivarossi ersteigert.



    Das Nachmessen des Fahrwerkes hat ergeben, es passt für den sächsischen Rollwagen! Da werde ich mich also in nächster Zeit mal mit dem Umbau dieser Lok beschäftigen müssen.


    Gruß
    Roland

    Hallo Wolfgang,


    ich habe auch noch eine etwas verbaute BR 55 herum liegen und möchte aus ihr eine 56.20 machen, da diese beim Vorbild auch auf Nebenbahnen einsetzbar war. Ich knoble zurzeit an einer Lösung zur Stromabnahme. Metallradsätze und eine Metallsteuerung sind ebenfalls vorhanden.
    Der Antrieb soll aber in den Tender kommen, da ich den gegossenen Kuppelstangen nicht so recht traue.


    Gruß
    Roland

    Hallo Roland,wirklich schöne Wagen, die Du da gezaubert hast. Welche Maße haben denn die L-Profile, aus denen Du die Bühnengeländer gefertigt hast? (Vielleicht habe ich es auch nur überlesen). Sehen jedenfalls prima aus.Viele GrüßeAndreas


    Hallo Andreas,


    die L-Profile sind 1,6 x 1,6 mm. Ursprünglich hatte ich sie 2 x 2mm gemacht, sah aber zu wuchtig aus, so dass ich sie dann nochmal mit der Trennschleifscheibe vorsichtig schmaler geschliffen habe.


    Hallo Werner,


    die Leiter wird noch einmal neu und filigraner gemacht. ;)


    Gruß
    Roland

    1. Fortsetzung




    Die obere Lokomotive wurde bei der DR umgebaut und lief einige Zeit zwischen Dresden und Berlin als BR 08.


    Diese Modelle haben mich stark beeindruckt (neben den netten Damen der SNCF). Ob die Modelle auch Antriebe haben, konnte ich nicht nachprüfen, die netten schönen Damen haben da schon aufgepasst, dass die Modelle da blieben wo sie waren. ;)


    Gruß
    Roland

    Hallo Spur-Nuller,


    bei der SNSF auf der Innotrans wurden sehr schöne Spur-0-Modelle ausgestellt, welche die Entwicklung des Fahrzeugbaues der SNCF dokumentieren sollten. Diese Modelle möchte ich euch nicht vorenthalten.







    Fortsetzung folgt.

    Am Bremserbühnenende wurde die Spindel der Bremskurbel verlänger und die dazugehörige Aufnahme mit Bremsgestänge analog zu den 0-scale-Wagen angefertigt. Federpuffer und Schraubenkupplungen wurden natürlich auch noch eingenaut. Auf dem Dach wurden Owalahalter angebracht.


    Am Nichtbremserende wurde eine Leiter, angefertigt aus Messingdraht, zum Besteigen des daches angebracht.

    So ist nun aus dem recht einfachen Pola-Wagen doch ein recht schönes Modell entstanden.

    Reichsbahnrat Schmidt hat sich während Zutschkes Vortrag noch paar kleinere Mängel, welche es abzustellen gilt, aufgeschrieben. Es müssen noch Bremsschläuche angebracht werden und das 2.Klasse-Abteil muss auch als solches gekennzeichnet werden. Wenn diese Mängel abgestellt sind, würde er den Wagen übernehmen.


    Mit freundlichen Grüßen
    Roland

    Hallo,


    als Reichsbahnrat Schmidt auf seine Dienststelle zurück kommt, findet er auf seinem Schreibtisch eine Pedition der Anwohner der geplanten Bahn. Sie fordern, dass neben den Gütern auch Personen befördert werden sollen. Als sparsamer Bahnbeamter denkt er sofort an einen GmP. Also wird ein Personenwagen möglichst mit Gasbeleuchtung benötigt, der einfach am Schluß der Güterzüge mit eingestellt werden kann.
    Eine Rückfrage beim zuständigen RAW ergab, da ist gerade ein BCi Pr986 von Lehrlingen aufgearbeitet worden, den kann er sich mal ansehen.
    Reichsbahnrat Schmidt trifft dann im RAW den Lehrausbilder Zutschke. Zutschke führt ihn zu einem der hinteren Gleise im RAW, wo der aufgearbeitete BCi Pr86 neben einem noch aufzuarbeitenden Ci Pr86 steht.

    Deutlich kann man hier die Unterschiede schon erkennen.
    Zutschke erläutert nun, was es alles zu ändern gab. Als erstes wurden vom Fahrgestell der ober Flansch des Langträgers und am Wagenkasten die markierten Bereiche der Plattformen bis zu den Bühnenstirnwänden zurück geschnitten.

    Am Steg der Langträger wurde alle Erhebungen abgeschliffen und ein Polystyrolstreifen von 0,5 Dicke aufgeklebt.
    Danach wurden die Federschaken mit dem Skalpell vorsichtig entfernt und zur Wiederverwendung aufbewahrt. Die alten Blattfedern wurden abgefäst. Die Achslager wurden passend für die Messingbuchsen der neuen Radsätze aufgebohrt. Nach dem Einsetzen der Radsätze erfolgt die Anfertigung und der Einbau der neuen 42 mm langen Blattfedern aus Messingstreifen und der Federschaken.

    Nach Aufsetzen des Wagenkastens wurden die 4 Wagenkastenabstützungen aus Polystyrol 1mm Dicke angefertigt und am Langträger angeklebt.

    Der nächste Schritt war die Vervollständigung der Bremsanlage. Diese erfolgte analg zu den bereits vorhandenen Güterwagen von 0-scale.
    Aus Rundmaterial Durchmesser 12mm, Länge 55 mm wurde der Gaskessel für die Beleuchtung angefertigt. Die Kappen wurden in Ermangelung einer Drehbank in der Akkubohrmaschine mittels Schlüsselfeilen bauchig gedreht.


    Fortsetzung folgt

    Hallo,


    Sekundenkleberschleier sind Kritalle des Klebers, welche das Licht unterschiedlich brechen und daher sichtbar werden. Unsichtbar werden sie wieder, wenn man die betreffende Stelle mit farblosem glänzenden Lack (z.B. Revell) behandelt, aber erst, wenn der Sekundenkleber wenigstens 24 h abgebunden ist.


    Gruß


    Roland

    Hallo,


    jetzt meldet sich mal ein gelernter Tischler. Die Fenster sind nicht regendicht! Bei Schlagregen müssen die Mieter auf den Fensterbänken innen Wasser aufwischen! Es fehlen die Schlagleisten bei den unteren Fensterflügeln und beim Oberlicht fehlt unten der Wetterschenkel. In 0 sieht man das. Ist eine Strafarbeit bei so vielen Fenstern, aber es wird die Fassade ungemein beleben.


    Ansonsten, meine Hochachtung für diese Bauwerk.


    Gruß
    Roland