Posts by Rollo

    Hallo Michael,


    ich hoffe, Du kannst mir verzeihen, aber ich hatte paar Sekunden vor Dir geboten. ;) Du hast mir den Wagen nur teuer gemacht. ;( Ist er mir aber wert.

    So wie der Wagen aussieht und verarbeitet ist, scheint er komplett von einem Anbieter zu sein.


    Habe schon einige fehlende Teile bestellt. Die Lagerung der Mittelachse muß ich verändern, entweder die Lenz`che Variante, oder eine Hohlachse, wie ich es bei anderen Wagen schon gemacht habe.


    Mit freundlichen Grüßen

    Roland

    Hallo,


    im internationalen Auktionshaus habe ich den Di3 Pr08 erwerben können.


    Das Modell ist vollständig aus Messing mit Inneneinrichtung. Viele Details fehlen, die vorhanden sind, sind gut gemacht. Er ist nur für supergroße Radien konstruiert. Federung hat er nicht, die Achsen haben aber etwas Höhenspiel.



    Der Wagen ist sauber zusammen gelötet. Eine Verglasung der Fenster ist nicht vorhanden. Die Lackierung entspricht nicht dem Vorbild, sieht aber recht industriell aus. Die abgegriffenden DRG-Symbole scheinen aufgedruckt zu sein.

    Auf dem Wagenboden ist ein Adressaufkleber, könnte dass der Hersteller sein?

    Und, gab es von dieser Bauart weitere Varianten als Modell?


    Mit freundlichen Grüßen

    Roland

    Hallo,


    hier noch ein Langzeit-Experiment. Ich dachte, wenn es mir gelungen ist in N einen Schiene-Lkw zum Fahren zu bekommen, ist es in 0 viel einfacher. Denkste! Damit das Fahrzeug ordentlich läuft, brauch es etwas Gewicht. Damit hat dann mein in N verwendetes Getriebe bzw. dessen Motor versagt. Der Versuch mit Antrieben aus dem Lkw-Modellbau führte auch nicht zum Erfolg. Letztendlich klappte es dann mit einem chinesischem Getriebemotor, der leider hörbar läuft. Aber, er schafft es, die Draisine zu bewegen.

    Der vorn sitzende Herr mit der Zigarre ist in Frankreich geboren, der Eisenbahner an den Kurbeln ist aus Metall und in England geboren. Er musste operativ etwas verändert werden, um seiner Aufgabe nachkommen zu können.

    Momentan fährt die Draisine noch analog, aber ein der kleine N-Decoder von D&H ist bestellt.



    Mit freundlichen Grüßen

    Roland

    Hallo Johann und Jay,


    bei Johanns Lok ist an einem Panto ein unterer Holm verbogen, bei Jays Lok sind alle unteren Holme der Pantos verbogen!


    Würde ich mal vorsichtig richten, die müssen gerade sein. Vielleicht gehen die Pantos dann in richtige Ruhestellung.


    Gruß

    Roland

    Wenn man sich die Fotos der E18 ansieht, wäre Graublau RAL 7031 mit schwarzen Zierstreifen durchaus denkbar ...

    Reinhold,

    wenn Du damit die Museumslok E 18 08 meinst, dann hatte sie auch bis zum 13.11.1994 diesen Anstrich mit RAL 7031. Danach wurde sie in RAL 7018 umlackiert.


    Gruß

    Roland

    Hallo Michael,


    dass hat nichts mit Spaßbremse zu tun. Kiss hat bei der E 18 auch die richtige Farbe gewählt, warum soll die E 44 dann in einer während des II.WK kurzzeitig verwendeten Farbe auf einer DRG-Anlage verkehren? Ich bin mir ziemlich sicher, dass die E 44 010 diesen hellen Anstrich vor dem II.WK nicht hatte. Man kanns doch gleich richtig machen, noch dazu, dass sich viele Leute mit der Farbgebung der damigen Zeit beschäftigt haben und die Ergebnisse auch veröffentlicht haben. Und wer stellt eine Anlage im Krieg dar?

    Ich hätte meine Hegob-E 44 nicht umlackiert, wäre die E 44 010 im richtigen Blaugrau erschienen. aber eine 1000-€-Lok noch umlackieren, dass wollte ich nicht, nun bleibts bei der Hegob-Lok, die auch sehr gut fährt, vielleicht aber nicht ganz so schön ist, wie die von Lenz. Fällt aber kaum auf, wenn sie fährt.


    Mit freundlichen Grüßen

    Roland

    Hallo,


    ich habe hier für Unruhe wegender Farbe nach RAL 7018 hinein gebracht, weil ich glaubte, dass sich die Fa. Lenz am falschen Vorbild orientiert hat. Ist aber wohl nicht so.

    Hier ein Auszug aus dem "Lok-Vogel, Sonderausgabe , Farbgebung deutscher Triebfahrzeuge Teil 1: Länderbahnen und Deutscher Reichsbahn 1835-1949" Seite 70: "...Anhand einer noch vorhandenen Mustertafel des Farbtons RAL 7018 im Archiv des RAL-Instituts (bislang die einzig noch bekannte Fabkarte dieses Farbtons) rekonstruierte die BSW-Gruppe des Bh München West dann Anfang der 90er den stimmigen blaugrauen Farbton für die E 18 08 und ließ von den Herberts-Farbwerken in Wuppertal eine kleine Menge Farbe für den Neuanstrich der E 18 08 herstellen. ...."


    Das Rezept der Farbe ist also nicht unbekannt und kann daher auch heute noch hergestellt werden. Bei Weinert kann man unter Bestellnummer 2634 die Farbe nach RAL 7018 käuflich erwerben. Im Vergleich zu dem Farbmuster im Lok-Vogel passt die Weinertfarbe sehr gut.


    Die Firma Roco hat spätere Modelle der E 44 dann auch in einem dunklerem Blaugrau angeboten. Auch meine Kiss-Modell der E 18 08 hat diese dunkle Lackierung nach RAL 7018.


    So, und nun vertragt euch alle wieder, wer eine helle E 44 möchte lässt sie dann so, wer sie dunkel haben möchte, der weiß jetzt wo er die Farbe dafür her bekommt.


    Mit freundlichen Grüßen

    Roland

    Hallo,


    hier der Unterschied der Farben zwischen RAL 7018 und dem Lenzchen Grau.


    Auch die rein schwarzen Zierlinien auf der Lenz-Lok weisen eher auf einen Fotoanstrich hin. Denn, auf dem doch sehr dunklem Grau der DRG würde man schwarze Zierlinien kaum sehen, weshalb diese dann auch mit Weiß abgesetzt wurden. Beim Fotoanstrich wurden Details mit zusätzlichen schwarzen Linien abgesetzt, wie zum Beispiel die Umrandungen der Jalousien. Allerdings waren die Fotoanstriche meist nicht wetterfest und konnten abgewaschen werden, so wurden die Loks im Plandienst dann nicht eingesetzt. Hoffentlich ändert dass Lenz noch und macht nicht den gleichen Fehler wie vor Jahren Roco und Trix gemacht hatten (diese hatten sich an der falsch lackierten Museumslok E 75 09 orintiert).


    Mit freundlichen Grüßen

    Roland

    Hallo,


    mich irritiert die Farbgebung der E 44 in Epoche II. Dieses helle Grau kommt eher einem Fotoanstrich nahe, als dem Farbton Blaugrau RAL 7018. Außerdem sollten an den Stromabnehmern noch die Gelenke rot lackiert sein.


    Mit freundlichen Grüßen

    Roland

    Hallo,


    habe noch einmal die Beschreibung der Lok durchgelesen, dabei festgestellt, da fehlt noch was. Unter anderem steht da geschrieben, dass die erste Achse beidseitig abgebremst wird. Also, noch die fehlenden Bremsteile nachgerüstet.


    Nach Rücksprache mit der Reichsbahndirektion wurde festgelegt, die Lok erhält eine Druckluftbremse. Also eine Luftpumpe von Pola mit einem Druckregler nachgerüstet und vor dem Führerhaus Aufgestellt, Für den Hauptbremszylinder Konsolen angebracht und diesen aus einem ausgedienten Faserschreiber hergestellt und angebracht. Am Dampfdom wurde noch ein Entnaahmeventil angebracht, so dass die Luftpumpe mir Dampf versorgt werden kann.


    Der Hilfsluftbehälter hat seinen Platz vorn zwischen den Rahmenwangen gefunden.


    Jetzt kann die Lok in die Lackierei gefahren werden.


    Mit freundlichen Grüßen

    Roland

    Hallo,


    die komplettierung der Lok mit Messingteilen ist erfolgt. Das Führerhaus hat Griffstangen, Lampenhutze, Dampfpfeife und Dachhaken erhalten. Auf dem Kessel wurde die Dampfleitung zum Läutewerk verlegt. Der Dampfeinfüllstutuen entstand aus Rundmaterial und einem Handrad aus dem N-Teile-Bestand.



    Jetzt können Kessel und Führerhaus miteinander verbunden werden.


    So wurde die Lok 1917 ausgeliefert, also nur mit einer Wurfhebelbremse. Ist sie aber auch so geblieben? Beim Rangieren erfordert es ja dann immer, dass auf den Güterwagen Bremser sein müssen, damit die Einheit auch zum stehen kommt. Wenn nun aber mehrere Wagen ohne Bremserbühne rangiert werden sollen, reicht da die Wurfhebelbremse aus?

    Ich könnte mir vorstellen, dass die Lok später noch eine Druckluftbremsanlage erhalten hat, also Luftpumpe, Hauptlufbehälter und Hilfsluftbehälter, sowie Bremszylinder. Ich habe mir mal eine Dampfspeicherlok angesehen (und fotografiert), der Platz wäre an der Lok vorhanden. Wobei die/der Bremszylinder bei der besichtigten Lok anscheinend im Rahmen versteckt war, da ich ihn nicht finden konnte (unter die Lok wollte ich nicht kriechen, war keine Grube vorhanden).


    Mit freundlichen Grüßen

    Roland

    Hallo Gunnar,


    Du wirst enttäuscht sein, Dein Wagen wird kein wertvoller Fehldruck. Um 1983 wurden einige der Rekowagen nochmals in einigen Bereichen modernisiert. Dabei wurden auch die Aufteilung der Räume im Wagen getauscht. So steht es im Buch "Reisezugwagen-Archiv 1" von transpress.


    Lenz hat also alles richtig gemacht.


    Mit freundlichen Grüßen

    Roland

    Hallo (nach) Karlsruhe,


    was die Beleuchtung mit den Petroleumlampen anbelangt, so gibt es eine Dienstanweisung. Diese Lampen sind nur auf den Reichsbahngleisen zu nutzen. Im beleuchtetem Betriebsgelände sind sie zu löschen.


    Hallo Torsten,


    ich muß mein "Zeug" schon noch manuell aussägen, ansonsten wären die Laubsägeblätter ja eine Fehlinvestition gewesen. ;) Mir macht es eben Spaß mit wenigen Mitteln ein Fahrzeug zu bauen. Wobei ich nicht alles selber machen kann, es werden auch Teile dazu gekauft. Bei einem Einzelstück ist es für mich der Weg des geringsten Widerstandes.


    Aus weichem gut anpassbarem Kupferdraht entstanden die Sandrohre.


    Weiter ging es nun mit der Steuerung. Für die Voreilhebel und Schieberstangen hatte ich noch Teile von Bauer da, wobei die Schieberstangen angepasst werden mussten. Die Lenkhebel sind wieder N-Kuppelstangen, die restlichen Teile wurden aus Alublech ausgesägt. Alle Teile sind miteinander durch M 0,8 und M 0,6-Schrauben untereinander verbunden.


    Mit freundlichen Grüßen

    Roland

    Hallo Michael,


    hoffentlich bricht Deine Holzhütte unter der Last der Doppel-T-Träger nicht zusammen. Statt dieser Träger hätten einfache 12er Kanthölzer auch gereicht.


    Mit freundlichen Grüßen

    Roland

    Hallo,


    für den Bau der Zylinder waren noch Stirnseiten der BR 80 in der Bastelkiste. Diese wurden untereinander mittels zweier Rohrstücken Durchmesser 13mm ( ausgedienter Kugelschreiber) und 7 mm verbunden. Die äußere Verkleidung erfolgte dann mit 0,3mm Polystyrol. Um einen guten Lauf der Schieberstangen zu gewährleisten, wurden noch Messingröhrchen eingesetzt.


    Für die Steuerung befanden sich noch einige Teile in der Bastelkiste. Gleitbahnen und Kreuzköpfe von Bauer (P8) und der Steuerungshalter vermulich von Henke (in einem Teilekonvolut erworben). Diese Teile mußten etwas angepasst werden. So wurden die Kreuzköpfe auf beiden Seiten um je 1mm gekürzt, die Gleitbahnen mussten um 4mm geküzt und an die Steuerungsträger mussten Befestigungsbleche angelötet werden. Die Treibstange wurde wieder aus Alublech ausgesägt.


    Mit freundlichen Grüßen

    Roland

    Hallo,


    mit der "Feuerlosen" geht es auch weiter.

    Sandkästen aus 5mm Polystyrol und Bahnräumer aus 1mm Polystyrol sind angebracht. Die Sandrohre werden erst nach Montage des Steuerungsträger angebracht.


    Der Kessel entstand aus zwei runden Polystyrolscheiben, welche mittels eines Balaststücks verbund wurden. Um das Ganze wurden dann zwei Lagen 0,5mm dicken Polystyroles geklebt. Der Dampfdom ist von einem MT-Gehäuse, dessen Durchmesser genau passt.


    Das Führerhaus entstand aus 1mm Polystyrol, dessen Fensetrahmen aus 0,3mm Polystyrol.


    Jetzt wird es etwas schwieriger, die Steuerung. Als erstes wurden die Kurbeln hergestellt. Diese müssen sicher in den Pola-Rädern sitzen. Auf ein Stück Vierkantmessing 2mm x 2mm wurde ein 4mm langes Stück Messingrohr Durchmesser 3mm aufgelötet. Damit es drauf passt, wurden die Kanten des Vierkantprofiles etwas befeilt. Auf die Stirnseite wurde dann eine Stück N-Treibstange aufgelötet. In dessen Bohrung eine M 0,8er Schraube mit Mutter eingelötet.


    Die ungenuteten Kuppelstangen wurden aus 0,5mm dickem Alublech ausgesägt. Wegen des Zahnspiels des Getriebes wurde das Loch an der Treibachse als Langloch ausgeführt. Später sieht man das nicht mehr, da es von der Treibstange verdeckt wird.


    Und mal montiert, fährt ohne zu klemmen.


    Mit freundlichen Grüßen

    Roland