Posts by StEAG

    Hallo allerseits,

    ich kann die guten Erfahrungen von EsPe nur bestätigen. Mit Hilfe des XP-Multi von MD arbeiten Roco-WLAN-Lokmaus/Z21 und die Lenz-Zentrale reibungslos zusammen.

    Stephan

    Hallo Walter,


    Du baust so wunderbar, dass ich mich eigentlich gar nicht traue, das zu kommentieren. Aber gerade weil Du die Realität so gut nachgestaltest, hat mich an Deinem Schuppen etwas gestört, genauer gesagt, nicht am Schuppen selbst, sondern an den Trittstufen.


    Nach meinem Gefühl erscheinen mir die nicht stimmig zu sein. Die Bauart des Schuppens ist so simpel und leicht, seine Aufstellung auf den Holzbalken so provisorisch, dass ich mir nicht vorstellen kann, dass seine Erbauer in der Realität so massive Betonstufen davorgelegt hätten. Fertige Stufen hätten wegen ihres Gewichts für ihren Antransport viel Aufwand erfordert und wären wahrscheinlich auch noch teuer gewesen. Eine Herstellung der Stufen aus Beton an Ort und Stelle hätte noch größeren Aufwand bedeutet. Ich denke, dass deshalb statt der Betonstufen ein paar Holzbretter auf einer geeigneten Unterkonstruktion die passende Lösung wären.


    Was hältst Du von diesem (wie ich hoffe: Verbesserungs-)Vorschlag?


    Viele Grüße
    Stephan

    Hallo Gert-Jan,


    mehr "Schein als Sein" ist im realen Leben verpönt, bei der Modellbahn aber durchaus erwünscht. Deinen Betonplatten sieht man ihre "billige Herstellungsweise" wirklich nicht an, sie wirken trotz der einfach(st)en Zutaten sehr realistisch. Dafür dürfte die gekonnte Farbgebung durch Dich die entscheidende Ursache sein. Danke, dass Du uns Deine Methode verraten hast!


    Viele Grüße
    Stephan

    Hallo Micha,
    leider kann ich noch keine "Grünen" vergeben. Deshalb möchte ich Dir mit dieser Nachricht danken für den ausführlichen Bericht und die informativen Fotos!
    Wenn Du Dich wunderst, dass Du so wenige Nachfragen erhalten hast, so liegt dies vielleicht daran, dass Dein Bericht kaum Fragen offen lässt. So geht es mir jedenfalls.
    Ich freue mich schon darauf, wenn Du das nächste Mal hier im Forum wieder aktiv wirst.
    Mit freundlichen Grüßen
    Stephan

    Hallo Hannah Josephine,
    Deine Begründung für die dauerhafte Stationierung einer Köf bei auf den ersten Blick fehlender betrieb(swirtschaft)licher Notwendigkeit mit einem naheliegenden Betriebsgelände (in Deinem Fall: Werft) finde ich sehr gut. Sie lässt sich sicher auf viele andere Modellsituationen übertragen.
    Ich habe allerdings noch ein logisches Problem, für das Du mit Deiner reichen Phantasie vielleicht auch noch eine Lösung findest:
    Wenn der Einsatz der Köf im Werftgelände ihre dauerhafte Stationierung rechtfertigen soll, müssen ihre Rangieraufgaben dort schon recht erheblich sein. Dann wäre es aber wohl näher liegend, dass sie der Werft gehört und als Werkslok bei der Bundesbahn nur "aushilft". Konsequenz dessen wäre wiederum, dass sie auf dem Werftgelände "übernachtet", nur vor der Ankunft eines Zuges zum Rangieren im Bahnhof der Bundesbahn auftaucht und nach getaner Arbeit wieder zur Werft zurückfährt?
    Ich bin gespannt auf Deine Lösung.
    Viele Grüße
    Stephan

    Hallo Freunde des Dampfloksounds,


    auch wenn ich noch nie im Führerstand einer in Betrieb befindlichen Dampflok gestanden, geschweige denn einen Regler oder ein Bremsventil selbst bedient habe, möchte ich mich hier zu Wort melden. Vielleicht ist die Meinung eines unwissenden, aber mit Hilfe kundiger Dritter nach Vorbildnähe strebenden Normal-Modellbahners zu diesem Thema auch für Euch von Interesse.


    Ich habe schon länger den Eindruck, dass mit dem Modell-Sound - so schön er sich im ersten Moment anhört - beim vorbildgerechten Fahren und Rangieren irgendetwas nicht stimmt. Dank Eurer Diskussion ist mir jetzt klar geworden, was mich instinktiv gestört hat: Die Reaktion des Sounds (nicht nur bei Dampf-, sondern auch bei Dieselloks) auf Lastwechsel ist nicht vorbildgerecht. Das "Segeln" (antriebsloses Dahinrollen) wird gar nicht oder nicht richtig wiedergegeben. Dieses und das Geräusch beim (An-)Fahren unter Last scheinen mir die wichtigsten Geräusche zu sein. Auf andere automatisch gesteuerte (Zufalls-)Sounds könnte ich gerne verzichten, noch dazu wenn - wie ich jetzt hier gelesen habe - z.B. das Geräusch des Rostschüttelns während der Fahrt unsinnig und das Kohlenschaufeln außerhalb des Führerstands der Lok gar nicht zu hören ist (von den für meinen Geschmack etwas kindlichen Ansagen wie: "Einsteigen bitte, der Zug fährt gleich ab!" ganz zu schweigen).


    Deshalb mein Vorschlag: Automatisch erzeugt der Lokdecoder nur zwei Geräusche, nämlich Fahren unter Last und "Segeln" (vielleicht als drittes noch ein automatisches Bremsenquietschen), wobei die beiden zuerst genannten Geräusche zeitlich nicht begrenzt werden. Die anderen Geräusche werden dagegen nur durch Funktionstasten manuell ausgelöst.


    Was das Problem mit den unterschiedlichen Beharrungskräften beim Anfahren und Bremsen und deren Auswirkung auf das Fahrverhalten betrifft, wäre ich im Interesse einer vorbildgerechten Darstellung der unterschiedlichen Belastungszustände bereit, auf die elektronische Massensimulation (weitgehend) zu verzichten und die Schnelligkeit (oder Langsamkeit) der Geschwindigkeitsänderungen vorrangig über die manuelle Regelung der Geschwindigkeit mit Hilfe des jeweiligen Fahrreglers selbst zu steuern.


    Mein Vorschlag sollte sich bereits mit der vorhandenen Elektronik umsetzen lassen und ein vorbildgerechtes Fahren in den wesentlichsten Betriebszuständen möglich machen.


    Was haltet Ihr davon?


    Viele Grüße
    Stephan

    Hallo Peter,
    könntest Du bitte kurz beschreiben, wie und mit welchen Farben/Werkzeugen Du das Wärterhaus von Stangel eingefärbt hast?
    Ich habe meines nämlich schon vor langer Zeit zusammengebaut, mich aber nicht an die Farbgebung getraut aus Furcht, es könnte sich durch die Feuchtigkeit der Farben verziehen. ?(
    Vielen Dank im Voraus!
    Stephan

    Hallo Thomas,


    danke für Deine Erläuterungen, die mir die komplexen Zusammenhänge eines (wie ich dachte simplen) Stangenantriebs wieder etwas deutlicher gemacht haben.


    Das Aufweiten der Löcher in den Antriebsstangen beruht auf dem Hinweis von Ralf (Beitrag #3). Allerdings hatte ich sein Warnung, nur "gaaanz klein wenig aufweiten", noch nicht ausreichend ernst genommen. Zum Glück hat mich mein technischer Instinkt (gibt es sowas?) bereits gewarnt, hier des Guten zuviel zu tun, was Du mir ja nun als zutreffend bestätigt hast.


    Ich werde die Lok deshalb mal so lassen, wie sie ist, und ihr weiteres Fahrverhalten "unter Last" beobachten.


    Wenn ich Dich richtig verstanden habe, müsste jetzt vor allem das Laufverhalten der beiden äußeren Achsen noch verbessert werden. Die "eiern" nämlich im Vergleich zu der durch das Petau-Teil gebändigten mittleren Achse deutlich. Kann die Achsspielverkleinerung auch bei diesen beiden Radsätzen eingebaut werden?


    Und sind nach Deinem technischen Wissen ("minimalstes Spiel ausreichend und die Lok würde -was das Fahrwerk angeht- absolut ruckelfrei laufen") die Löcher in den Antriebsstangen der V 60 nicht "ab Werk" viel zu groß?


    Rätselhaft ist für mich auch, warum Lenz das offenbar bessere Antriebskonzept der V 36 nicht auch für die V 60 verwendet hat.


    Fragen über Fragen, wenn man wie ich anfängt, sich als technischer Laie mit dem Antriebskonzept einer Stangen-Lokomotive zu beschäftigen. Wie ich finde: spannend und lehrreich!


    Viele Grüße
    Stephan

    Liebe Forumianer,


    wie angekündigt habe ich am Wochende nicht auf Schafe, sondern auf meine V 60 gestiert. Dabei habe ich wieder viel gelernt, ohne das Problem allerdings wirklich gelöst zu haben.


    Zunächst habe ich die Lok auf meinen Rollenprüfstand gesetzt, die Bolzen an der mittleren Treibachse und an der Kurbewelle abgeschraubt und beobachtet, wie sich die Zapfen von Treibachse und Kurbewelle innerhalb der Löcher in den Treibstangen verhalten, wenn ich den Antrieb in Bewegung setze. Es zeigte sich, dass die Zapfen innerhalb der Löcher einen ziemlichen "Tanz" aufführen, was die Experten unter Euch wohl nicht überraschen dürfte.


    Ich habe dann nach jeweils etwa 1/4 Umdrehung angehalten (Zapfen unten, links, oben und rechts) und die Position der Zapfen innerhalb der Löcher protokolliert. Es ergab sich folgendes Bild:


    rechte Seite
    Treibachse: Zapfen in allen vier Positionen links oben
    Kurbelwelle: Zapfen links oben, rechts oben, links oben und rechts oben


    linke Seite
    Treibachse: Zapfen rechts, rechts oben, links oben und rechts oben
    Kurbelwelle: Zapfen unten, unten, unten und links


    Zur Verdeutlichung ein paar Bilder:






    Nachdem ich die Löcher entsprechend dieser Beobachtungen mit einer Rundfeile an den Engstellen etwas aufgeweitet hatte, war ich gespannt auf das Ergebnis. Ihr könnt Euch meine Überraschung vorstellen, als sich jetzt das leichte Ruckeln meiner Lok in ein richtiges Haken verschlimmert hatte.


    Zurück auf dem Rollenprüfstand entfernte ich die Rollen unter der mittleren Antriebsachse der Lok, um sie frei drehen zu lassen. Und nun wurde mir schnell klar, warum alles noch schlimmer geworden war: Jetzt "eierte" die mittlere Achse richtig heftig, woran sie offenbar bislang durch die engeren Löcher in den Treibstangen erfoglreich gehindert worden war.


    Ich beschloss, die inzwischen als überflüssig ausgebaute Achsspielverkleinerung von Petau wieder einzubauen. Und siehe da, jetzt konnte sie ihre Wirkung entfalten und die mittlere Achse lief nahezu vollkommen rund.


    Zurück auf dem Gleis war die Freude über diese Maßnahme schnell wieder verflogen. Die Lok ruckte und zuckte, dass es eine Pracht war. Woran lag das nun wieder?


    Nachdem ich die Lok wieder auf den Rücken gelegt hatte, stellte ich fest, dass die mittlere Achse einseitig schlecht federte. Wenn ich das Rad auf dieser Seite kräftig nach unten drückte, kam es nicht wieder hoch, die Achse saß schief. Nach einigen Versuchen hatte ich beide Federn dazu überredet, ihre Pflicht zu tun, und zusätzlich das Achslager und die Petauteile etwas geölt, so dass der Radsatz jetzt auf beiden Seiten unghemmt federte. Auch allen Kurbelzapfen spendierte ich ein Tröpfchen Öl.


    Nun stellte sich der erste Erfolg meines Tuns ein: Die Lok lief wesentlich besser, wenn auch noch nicht ruckelfrei.


    Also wieder das lustige Spiel der Teibzapfen in den Löchern der Treibstangen beobachtet. Die Dinger blieben nicht in der Mitte der Löcher, sondern strebten in einigen Stellungen der Räder immer noch mehr oder weniger stark an den Rand der Löcher. Es schien mir allerdings, dass die Zapfen der mittleren Treibachse sich weitgehend in der Mitte der Löcher hielten, so dass ich beschloss, zunächst nur das zur Kurbelwelle gehörige Loch der Treibstange noch mehr auszuweiten.


    Nach mehrmaligem Ein- und Ausbau und weiterem Feilen an den beobachteten Engstellen kann ich ein erstes positives Zwischenergebnis präsentieren: Auf dem Rollenprüfstand kann ich keinerlei Unregelmäßigkeiten beim Lauf der Lok mehr beobachten. Auch auf dem "richtigen Gleis" ist das nervige rhythmische Ruckeln der Lok fast völlig verschwunden. Jetzt gibt es nur noch kleine unregelmäßige Haker, die insbesondere auf Weichen und anderen Unebenheiten im Gleis auftreten. Besonderns auffällig ist eine Stelle mit einem (von mir nicht beabsichtigen und bislang auch nicht wahrgenommenen) winzigen "Eselsrücken", über den die Lok jetzt regelrecht stolpert.


    Bevor ich mich daran mache, die Löcher der Treibstange an der Kurbelwelle noch weiter aufzuweiten, wollte ich die Fachleute fragen, ob ich dabei auch zuviel des Guten tun kann. Falls mir niemand davon abrät, beabsichtige ich, die Löcher solange zu weiten, bis die Zapfen ihren Rand nicht mehr berühren.


    Zur gegenwärtigen Stand noch ein paar Bilder, zunächst von der rechten Seite, die mir noch stärker behandlungsbedürftig erscheint:










    Und nun noch von der besseren linken Seite:





    ... ups, die maximale Bilderzahl ist erreicht, gleich geht es weiter!

    Hallo an alle,


    die sich die Mühe gemacht haben, auf meine Fragen einzugehen: nochmals vielen Dank!


    Falls ich falsch verstanden worden sein sollte: Ich wollte mich über das Petau-Teil nicht beklagen und bin auch nicht verärgert, wenn es bei meiner Lok keine Verbesserung bewirkt. Ich wollte nur sichergehen, dass die erhoffte Besserung nicht nur deshalb nicht eintritt, weil ich "einfach zu blöd" bin, das Teil korrekt einzubauen.


    zu Ralf: Danke für Deinen konkreten Verbesserungsvorschlag. Ich werde das übers Wochenende ausprobieren und dann berichten!


    zu Matthias: Dein Beitrag hat mir deutlich gemacht, dass ich die Wirkung der Achspielverkleinerung offenbar missverstanden habe. Ich dachte, dadurch würde das von mir beobachtete Ruckeln reduziert. Es geht aber wohl um eine Verbesserung des Laufverhaltens, durch das eine Schlingerbewegung der Lok im Gleis vermindert werden soll. Anders ausgedrückt: Störung in Querrichtung (Taumeln) statt Störung in Längsrichtung (Ruckeln)?


    Viele Grüße
    Stephan


    zu Thomas: Wenn ich Ralfs Vorschlag abarbeite, werde ich auch die Ölkanne schwingen.

    Hallo und guten Tag allen Forumianern,


    ich möchte über meine Erfahrungen mit der Achsspiel-Verringerung von Petau berichten:



    Obwohl mein Exemplar der V 60 "ab Werk" bereits sehr ruhig lief, hatte ich dennoch den Wunsch nach einer weiteren Verbesserung ihres Laufverhaltens. Denn anders als bei meinen anderen Lenz-Lokomotiven hatte ich eine gewisse Ungleichmäßigkeit ihres Laufs durchaus bemerkt. Dies äußerte sich allerdings weniger optisch, sondern mehr akustisch im schwankenden Laufgeräusch des angehängten Zuges und einem wiederkehrenden Zucken "weicher" Kupplungen im unteren bis mittleren Geschwindigkeitsbereich.



    Leider verbesserte sich das Laufverhalten der V 60 durch den Einbau der Achsspiel-Verringerung von Petau nicht, im Gegenteil jetzt ruckte die Lok erst richtig und sogar optisch deutlich wahrnehmbar. Auch eine nochmalige Kontrolle, dass sich durch den Einbau des Petau-Teils nichts verklemmt hatte, brachte keine Besserung. Erst nach dem Ausbau der Achsspiel-Verringerung lief die Lok wieder so gut (oder schlecht) wie vorher.


    Da ich grundsätzlich an der Fachkompetenz des "Erfinders" der Achsspiel-Verringerung und an der Qualität des von Petau gelieferten Teils keine Zweifel habe, möchte ich hiermit die Fachleute unter Euch fragen:



    1. Habe ich möglicherweise einen Fehler beim Einbau der Achsspiel-Verringerung gemacht? Gibt es irgendeinen "Trick", den ich beachten sollte?


    oder



    2. Ist es möglich, dass bei meiner V 60 das Achsspiel bereits "ab Werk" bereits so klein ist, dass es nach dem Einbau der Achsspiel-Verringerung von Petau nunmehr zu gering ist?



    Nach dem Wiederausbau der Achsspiel-Verringerung habe dann noch einen Versuch durchgeführt, indem ich die Kuppelstangen auf beiden Seiten der Lok entfernt habe. Das Ergebnis war - abgesehen von der schlechten Traktion, weil dann nun nur noch eine Achse angetrieben ist - ein absolut runder und gleichmäßiger Lauf der Lok.



    Bei ausgeschaltetem Sound ist der Antrieb der Lok übrigens nahezu unhörbar. Ich gehe deshalb davon aus, dass Motor und Getriebe in Ordnung sind und die elektronische Ansteuerung des Motors optimal eingestellt ist.



    Auf Eure Stellungnahmen zu meinen Ausführungen bin ich sehr gespannt.


    Viele Grüße
    Stephan