Posts by Holzeisenbahner

    Moin Thoralf,


    Löcher habe ich keine gebohrt. Die Acrylmasse habe ich dick genug aufgetragen (so etwa 1-2 mm) und die Oberfläche bleibt als Klebstoff über Stunden "offen". Da lassen sich die Bündel einfach einstecken und bleiben meist sofort und ohne Probleme darin stehen. Die Bündeldicke habe ich nach Gefühl gewählt, vielleicht so 3-5 mm Durchmesser. Gerade soviel wie sich zwischen drei Finger nehmen lassen und dann zunächst auf einem Untergrund so aufstupfen dass sie unten einigermaßen gleichmäßig sind und erst dann am Bestimmungsort einpflanzen. Wie ich damals schon schrieb, habe ich für die Fläche einer Toastbrotscheibe etwa eine Stunde benötigt. Anschließend habe ich die ganze Fläche ausgebürstet, abgesaugt und mit einer kornfeldähnlichen Farbe (Sesam) per Airbrush alles aufgehellt. Das ergibt übrigens einen natürlichen Farbverlauf von oben hell nach unten dunkler und diese Nuancen verleihen dem Feld dann mehr Tiefe und reduziert die Eintönigkeit bzw. Gleichmäßigkeit.


    Viel Erfolg

    Tom

    Hallo Mark,


    das Klappen oder Herausnehmen von bereits fertig gestalteten Anlagenteilen halte ich für eine heikle Sache, da bei dem Vorgang zum einen sehr häufig Kollateralschäden entstehen und auf der anderen Seite die passgenaue Rückführung ebenfalls problematisch werden kann. Das Holz der Konstruktion arbeitet.


    Nach einem Umzug in ein anderes Haus habe ich mich beim Neuaufbau der Anlage entschieden unter den bereits bestehenden Bahnhof einen neuen Schattenbahnhof zu platzieren. Diesen habe ich so konstruiert, dass ich ihn nach unten wegklappen kann. So ist es mir im Bedarfsfall möglich evtl. nötige Wartungsarbeiten einigermaßen einfach zu erledigen. In der Vergangenheit hat sich dabei gezeigt, dass nach dem Klappvorgang die Gleisübergänge ggf. minimal nachjustiert werden müssen. Das ist aber problemlos möglich, da diese Bereiche nicht durchgestaltet werden.


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    Insgesamt finde ich dein Konzept sehr gut und der Gleisplan hat nun einen optisch guten und funktional bespielbaren Bahnhof hervorgebracht.


    Viel Spaß und Erfolg bei der Umsetzung wünscht

    Tom

    Hi Thoralf,


    wie Hubi schon so nett beschrieben hat bin noch aktiv, aber nicht mehr so sehr hier in diesem Forum. Wenn ich nicht viel Zeigbares baue, kann ich auch nicht viel berichten... ;)


    Leider sind die Bilder aus meinem zehn Jahre alten Beitrag mit samt dem Bilderhoster im Nirwana verschwunden. Aber irgendwo auf meinem Rechner könnte ich sie evtl. wiederfinden. Ich habe damals zwei Besen mit Kokosfasern verwendet und diese bündelweise in ein Kleberbett aus braunem Bauacryl gepflanzt. Ja, das ist wirklich eine mühsame Strafarbeit, aber das Ergebnis war für meinen damaligen Anspruch zufriedenstellend. Den Aufwand auch noch die Ähren darzustellen habe ich gar nicht in Erwägung gezogen. Da war mir die Nachbildung von anderen Nebensächlichkeiten wie einer Vogelscheuche und bunten Kornblumen am Feldrand wichtiger. Mein aktuelles Anlagenprojekt ist zwar flächenmäßig deutlich größer, aber Platz für ein neues Kornfeld habe ich bis jetzt dennoch nicht finden können.


    Ich lass' mich mal überraschen welchen Weg Du einschlägst.


    Viel Erfolg wünscht Dir


    Tom

    Hallo Frank,


    vor einigen Jahren stand ich auch schonmal vor dem selben Problem. Die beiden Schenkel meiner U-förmigen Anlage mussten mit einem R1-Bogen verbunden werden. Direkt dahinter befand sich das einzige Fenster des Moba-Raumes und sollte noch möglichst viel Licht in den Raum hinein lassen. Daher wollte ich ein Viadukt in Steinbauweise erstellen. Auch wenn die Brücke im Bogen liegt, sind solche Bauwerke immer als aneinandergereihte Polygone konstruiert. Leider sind die Fotos in meinem alten Thread teilweise von meinem damaligen Bilderhoster gelöscht worden und stehen nun nicht mehr zur Verfügung so dass der Bau und die Konstruktion nicht mehr sichtbar sind. Aber in meinem Thread zum Bau der Diggetaltahn ist ab Posting #59 die Integration in das herausnehmbare Brückenmodul gezeigt. Vielleicht hilft Dir das etwas weiter...


    Viel Erfolg

    Tom

    Danke Johann für deinen Tipp,


    aber ich glaube das kann ich ausschließen. Die erlaubte Betriebsspannung sollte lt. Viessmann modellbahnüblich 10-16V AC, 14-24V DC oder 13-24V DCC/MM betragen. Ich hatte die Signale auch zwischenzeitlich nochmal komplett ausgebaut und alle LEDs an Wechselspannung geprüft - alles so wie es sein sollte!


    Ich denke ich werde heute Abend mal alle Decoderausgänge mit einer Glühbirne testen und mit dem Voltmeter durchmessen…


    Viele Grüße

    Tom

    Hallo Null-Freunde!


    Seit ein paar Tagen schlage ich mich mit einem Problem herum, bei dem ich etwas Hilfe benötige. An der Ausfahrt eines kleinen Bahnhofs möchte ich zwei Licht-Ausfahrsignale (Viessmann 9013) aufstellen und digital schalten. Dazu habe ich einen „preiswerten“ Lichtsignal-Decoder LS-DEC-DB von Littfinski „gebraucht/geprüft“ erworben. Dieser Decoder sollte in der Lage sein, zwei Lichtsignale mit jeweils bis zu sieben Signalbildern (mit Vorsignalen) ansteuern zu können. Die Vorsignale sind bei mir nicht relevant und fallen weg. Die Ausfahrsignale können vier Signalbilder darstellen: HP00, HP1, HP2 und HP0/Sh1. Für die jeweiligen LEDs sind einzelne Anschlusskabel mit Vorwiderständen und eine gemeinsame Rückleitung vorhanden. Gemäß Decoder-Anleitung sind die Kabel an den entsprechenden Klemmen angeschlossen.


    Das Anlernen des Decoders für die Adressen funktionierte auch noch recht einfach. Jede der zwei Seiten des Decoders steuert je ein Signal an und benötigt den Adressbereich von vier aufeinanderfolgenden Adressen (bei mir: 37-40 und 41-44). Die jeweils ersten 2 Adressen für das Ausfahrsignal, die anderen 2 für das Vorsignal.


    Problem Nr.1: Die weißen LEDs für Sh1 leuchten nicht, obwohl an der richtigen Klemme des Decoders angeschlossen. Zuvor hatte ich an regulärer Wechselspannung die Funktion aller LEDs getestet und einen Defekt der LEDs kann ich ausschließen. Alle anderen Signalbilder werden korrekt dargestellt - auch das HP0 das gleichzeitig mit Sh1 angezeigt werden sollte.


    Problem Nr.2: Einstellungen in der Steuerungssoftware. Ich nutze die weiße z21 mit WLANMaus und die Z21-App auf einem Tablet. Mit der Maus kann ich über die beiden Adressen das Ausfahrsignal richtig aber etwas unkomfortabel schalten. Über die App kann ich die Vorgänge und Fahrstraßen bequem schalten. Eigentlich sollten auch vier-begriffige Lichtsignale möglich sein. Auch hierfür sind zwei Decoderadressen notwendig. Aber offensichtlich ist die Logik hier anders gelöst: aus einer Kombination der Stellung der beiden Adressen werden die vier Signalbilder abgeleitet: 1-1, 1-0, 0-1, 0-0. Das entspricht aber nicht der Logik üblicher Signal-Decoder die das Signalbild der zuletzt gedrückten Taste der beiden zusammengehörigen Adressen darstellt. Sollte das Ganze tatsächlich nur mit dem exorbitant überteuerten Roco-Lichtsignaldecoder 10836 möglich sein???


    Ja, ich könnte mir als Workaround auch vorstellen zunächst für jedes der beiden Signal in der App zwei zwei-begriffige Signal-Icons zu implementieren - aber schön/korrekt wäre etwas anderes. Und es bleibt auch immer noch das Problem, dass Sh1 nicht angezeigt wird.


    Wie habt Ihr das gelöst? Vielleicht gibt es hier im Forum ja jemanden der mir weiterhelfen kann?!


    Viele Grüße

    Tom

    Hallo Spur-Null-Freunde,


    der Umbau meiner Anlage schreitet langsam voran und hatte den Neubau eines Schattenbahnhofs zur Folge. Hier habe ich mich für die Verwendung der ABC-Bremsstrecke mit Lenz BM2 entschieden. Das Ganze funktioniert nach zahlreichen Versuchsaufbauten und Testfahrten auch schon ganz ordentlich so dass ich inzwischen dabei bin bei meiner Fahrzeugflotte die entsprechenden CVs zu programmieren. An dieser Stelle zeigen leider zwei Lokomotiven (Lenz V36 und V100 aus erster Bauserie) ein unschönes Verhalten. Bei CV51 habe ich mit dem Wert 3 die Bits 1 & 2 aktiviert. Das Anhalten in der Bremsstrecke funktioniert so wie es soll. Aber wenn ich mit den genannten Lokomotiven auf freier Strecke (also überall auf der Anlage außerhalb der ABC-Abschnitte) die Lokomotive zum Stehen bringen möchte und am Fahrregler die Fahrstufe 0 wähle, wird die Lok mit der eingestellten Bremsverzögerung (CV4) auf Fahrstufe 1 abgebremst und fährt die in CV52 einstellte Länge des konstanten Bremsweg zu Ende. D.h. während dieses Anhaltevorgangs habe ich keinerlei Kontrolle über die Lok - ich kann lediglich mit F5 in den Rangiergang schalten und die Lok bleibt dann wie gewünscht stehen. Ein gewöhnliches Fahrverhalten kann nur erreicht werden wenn ich entweder ABC ausschalte oder den konstanten Bremsweg extrem kurz definiere - aber das ist nicht im Sinne der ABC-Technik! Auch ein Spielen mit der CV115 (Ansprechschwelle ABC) bringt hier keine Veränderung.


    Mittlerweile bin ich mit meinem Latein am Ende und möchte Euch fragen, ob jemand ein ähnliches Verhalten bemerkt hat oder ob es ggf. noch weitere CVs gibt an denen ich etwas drehen könnte? Oder liegt es vielleicht an einer veralteten Decoder-Software? Schließlich zeigen nur diese beiden Loks dieses Verhalten und sie sind nunmal die “frühen Werke” aus der Lenz-Schmiede…


    Über sachdienliche Hinweise würde ich mich freuen.


    Viele Grüße

    Tom

    Die Sauerländer Rampe



    Hallo Spur-0-Gemeinde!


    Es sind mittlerweile mehr als 1,5 Jahre vergangen, dass ich etwas aus dem Diggetal berichtet habe. Damals habe ich mir selbst einen Baustopp auferlegt, da ein Umzug abzusehen war und daher nicht klar war, wie es modellbahnerisch weitergehen sollte. Bisher stand mir nur eine schmale lange Dachkammer für die Modellbahn zur Verfügung - im neuen Heim habe ich einen L-förmigen Kellerraum als neues MOBA-Refugium auserkoren. Die maximalen Maße betragen hier etwa 6,0 x 5,5 Meter.


    Lange Zeit stand für mich auch nicht fest, ob und was ich in die neue Anlage hinüberretten könnte oder ob ich komplett bei „Null“ anfangen soll. Da ich aber mit dem Konzept grundsätzlich ziemlich zufrieden war und ich überdies nicht leichtfertig die Bastelergebnisse aus einigen Baujahren einstampfen wollte, habe ich mich entschlossen, das alte Konzept zu verbessern und zu erweitern. Konkret bedeutet dies, dass der Endbahnhof Attenhagen erhalten bleibt und in einer späteren Ausbaustufe noch mehr Spielspaß bieten wird. Auch die Brauerei und das Brückenmodul mit dem schönen Viadukt finden sich wieder. Auf der anderen Seite haben es die Segmente mit dem Bauernhaus, der Schotterverladung und auch der Straßenzug um die Bushaltestelle und die Milchbar leider nicht mehr in den „Recall“ geschafft. Das heißt aber nicht, dass diese Gebäude nicht doch irgendwo wieder auftauchen werden - „Recycling and Re-arranging“ bringen bisweilen auch immer wieder tolle neue Ergebnisse hervor! Daher kann ich voller Stolz verkünden:


    Die Diggetalbahn ist tot - - - Es lebe die Diggetalbahn!


    Auch wenn mir der neue Raum zunächst großzügig erschien, bei realistischer Betrachtung mit echtem Spur-Null-Material zerplatzen alle Traumblasen allerdings wieder ganz schnell an der nächsten Kellerwand! Es ist wie bei der Planung einer echten Bahnlinie - man muss den Gleisverlauf um die unverrückbaren Tatsachen drumherum führen und nur wenn es wirklich nicht anders geht, muss ein Loch durchs Gestein gebrochen werden… Für mich bedeutet das ganz konkret, dass sich die Streckenführung im Wesentlichen an den Außenwänden entlang schlängeln muss.


    Der Endbahnhof Attenhagen befindet sich nun auf einer Höhe von 130 cm über dem Fußboden. Direkt darunter findet der neue Schattenbahnhof auf einer Höhe von 100 cm seinen Platz. Die Höhendifferenz wird über die „Sauerländer Rampe“ welche einmal um den ganzen Raum herumgeführt wird, bewältigt. Unterwegs wird zum einen ein kleiner Gleisanschluss bedient. Der Endbahnhof hat aber auch eine gewisse Spitzkehrenfunktion, denn in Gegenrichtung zweigt von der Rampe noch eine Industriestrecke ab. Hier werden u.a. die Brauerei und weitere Betriebe bedient. Am Ende gibt es nochmal eine Spitzkehre über die eine neue Schotteverladung erreicht wird.


    Aber nun genug der Worte, ein paar Eindrücke in Form von Glaisplan und Fotos sollen den aktuellen Stand dokumentieren.


    Gesamtüberblick der Grobplanung


    Ausfädeln der Industriestrecke und Brauerei


    Spitzkehre auf der Brücke


    Situation um das neue Schotterwerk


    Bahnhof Attenhagen


    Bahnhof Attenhagen


    Bahnhofsausfahrt und Übergang in die Rampe


    Ausfädelung der Industriestrecke


    Bahnhof Attenhagen


    Brauerei


    Rampe


    Rampe


    Mauerdurchbruch und zukünftige Tunnelsituation


    Spitzkehre auf dem Viadukt


    Spitzkehre auf dem Viadukt


    Mauerdurchbruch und Abzweig zur neuen Schotterverladung


    Mauerdurchbruch der Industriestrecke und Rampe


    Werksanschluss


    Derzeit beschäftige ich mich mit der Detailplanung des Schattenbahnhofs. Um es gleich vorweg zu nehmen, der Schattenbahnhof wird nicht als Endstation sondern als Durchgangsbahnhof konzipiert. Denn letztendlich soll in einer späteren Ausbaustufe noch ein weiterer Bahnhof oder Industriegebiet unterhalb der Rampe (linke Seite des Übersichtsplans) entstehen. Aber darüber wird sicherlich viiiiiiiel später zu berichten sein.


    Bis bald

    Tom

    Hallo Jürgen,


    unabhängig von der Gleisplandiskussion möchte ich Dich bitten Folgendes bei deiner Planung und dem anschließenden Bau zu bedenken: Wenn ich Dich richtig verstehe, soll die Anlage bzw. die Schienenoberkante bei etwa 50 cm über dem Fußboden liegen. Aus eigener leidvoller Erfahrung möchte ich dir davon dringend abraten!!! Auch wenn Du keinen kostbaren Platz "verschwenden" möchtest - die zur Verfügung stehende Grundfläche ist im Verhältnis zum Anlagenkonzept defacto als üppig anzusehen und eine geringfügige Reduktion an "Ausdehnung" bringt einen enormen Gewinn an Komfort.


    Meine Anlage stand bisher (etwa 10 Jahre) in einem Spitzboden mit unterschiedlichen Fußbodenhöhen die den versetzten Geschosshöhen der darunterliegenden Etagen geschuldet waren. Die Gesamtlänge der Anlage betrug etwa 8,5 Meter, davon waren rund 3,3 Meter mit SOK 100 cm - die restlichen 5,2 Meter bei nur SOK 47 cm. Das Arbeiten an der Anlage war nur sitzend auf einem selbstgebauten Rollwagen möglich - rückenfreundlich ist das dauerhaft aber nicht. Daher empfehle ich Dir deine Anlage mindestens auf Tischhöhe zu bauen.


    Und noch ein Hinweis den Du bei Planung und Bau unbedingt berücksichtigen solltest ist die Notwendigkeit einer Hintergrundkulisse - ganz besonders bei einer Anlage unter einer Dachschräge wird es bei der Gestaltung schwierig. Um einen realistischen Abschluss mit Häusern und Bäumen zu gestalten solltest Du einen mind. 20-30 cm hohen senkrechten Hintergrund bauen bevor er in die Dachschräge übergeht.


    Viel Erfolg wünscht

    Tom

    Hallo Thomas,


    da ist man mal eben für etwas mehr als ein Jahr nicht im Forum aktiv und dann baust Du hier so ein steinstarkes Bauwerk! CHAPEAU! Idee, Umsetzung und vor allem Ausdauer sind bewundernswert - aber das kenne ich von Dir auch nicht anders. Ich freue mich schon darauf, wenn die Brücke erst in die Landschaft integriert ist...


    Viele Grüße aus dem Sauerland

    Tom

    Hallo Stephan,


    deine tollen Bilder haben mich auch sofort wieder an das meditativ monotone Pflanzen meines Kornfeldes erinnert und ich kann Dir durchaus nachfühlen ;). Als Kleber hat sich bei mir braunes Silikon aus der Baumarktkartusche als durchaus brauchbar erwiesen: ein paar Schlangen auf den Untergrund spritzen und danach wie bei einem Nutellabrot etwa zwei Millimeter dick verstreichen. Die Abbindezeit reicht aus um die Halme dann bündelweise von Hand einzudrücken und auszurichten. Für die Fläche von der Größe einer Toastbrotscheibe habe ich jeweils etwa eine Stunde benötigt...:cursing:


    Wie immer bei dem was Du uns zeigst, gibt es nichts oder nur auf ganz hohem Niveau etwas auszusetzen: ein paar leichte farbliche Nuancen würden für noch etwas mehr Lebendigkeit sorgen.


    Mach weiter so...


    Viele Grüße aus dem Sauerland

    Tom

    Hallo zusammen,


    dies ist ja ein sehr interessanter Thread und eine tolle Idee von Konstantin! Nun möchte ich mich nicht lange zieren und nehme Euch mit in meine kleine Dachkammer in der nicht nur großes Chaos herrscht, sondern auch noch ein paar Züge rollen... Als Keimzelle wurde im Spätsommer 2010 mit dem Bahnhof Attenhagen begonnen und anschließend Stück für Stück erweitert. Aber die Anlage wird in dieser Konstellation nun nicht mehr lange bestehen bleiben. Im nächsten Jahr werde ich umziehen und dann steht mir ein neuer und großzügigerer Kellerraum zur Verfügung. Mal sehen ob und was ich in das neue Anlagenkonzept herüberretten kann. Aber eins ist sicher: Ich werde meiner Linie treu bleiben und wieder öfter von der Metamorphose der Diggetalbahn berichten.







    Viele Grüße

    Tom

    Hallo Null-Freunde,


    die Ost-Erweiterung der Diggetalbahn schreitet weiter voran und ein weiterer Bauabschnitt strebt seiner Vollendung entgegen. Im wesentlichen handelt es sich um die Brauerei in welcher das leckere Digitaler Pils gebraut wird. Die Anlieferung der unterschiedlichen Rohstoffe und Verpackungsmaterialien als auch der Abtransport der Erzeugnisse lässt eine Vielzahl unterschiedlicher Wagengattungen zu, so dass ein abwechslungsreicher Verkehr keine Langeweile aufkommen lassen sollte. Zentraler Dreh- und Angelpunkt auf dem Werksgelände stellt die Waggondrehscheibe dar. Der Verschub erfolgt mit einem Rangiertraktor und einer Spillanlage. Außerdem steht zur Reserve noch ein gummibereifter Eicher-Diesel bereit. Aber lasst uns selbst mal einen Blick in das neue Industriegebiet werfen.


    Wir starten unsere Rundreise am Bahnübergang. Das geradeaus führende Gleis bringt uns direkt ins Herz der Braureianlage während uns das nach rechts abzweigende Gleis zur neuen Schotterverladung führen wird...





    Möglicherweise habe ich bei der Gleisverlegung etwas geschlampt, aber ich weiß beim besten Willen nicht, warum die Gleisbaurotte schon wieder Vorort ist um etwas am Gleisbett in Schuss zu bringen ?(:whistling:






    Bevor wir nun einen Blick auf den Frabrikhof werfen können, müssen wir zunächst die V36 passieren lassen.




    Jetzt geht's aber los!





    Sofort erblicken wir den Brauerei-Magnat Dr. Günter Zelsen persönlich wie er sich anschickt seiner Assistentin Fräulein von de Blotz die Vorzüge der hydropneumatischen Federung seiner neuen französischen Limousine schmackhaft zu machen. Sie lässt ihn aber eiskalt abblitzen denn sie liebt ihren schnittigen Sekretärinnen-Porsche.






    Aber jetzt schauen wir dem geschäftigen Treiben auf dem Gelände zu...
















    Etwas abseits der großen Fabrik hat sich noch eine kleine Niederlassung einer großen Installateur-Dynastie angesiedelt die nun auch im Sauerland ihr Unwesen treiben wird...







    Vielleicht ist dem ein oder anderen das zentrale Brauereigebäude bekannt vorgekommen. Es firmierte nämlich einst unter dem Namen "Gustav Krampe" und ist nun aus dem Fabrikskental ins Diggetal umgezogen. Somit hat ein einmaliges Bauwerk von unserem Freund Norbert die Gelegenheit für ein neues Leben bekommen. :thumbup:


    Viele Grüße
    Tom

    Hallo Zusammen!


    Ich möchte mich den Ausführungen von Hans-Jürgen (Modellbahnspezi) zu 100% anschließen. Es gab auch zahlreiche tadellose Exemplare der 1. Auflage. Daher ist es müßig und ebenso subjektiv wenn ich ein Vergleichsexemplar aus der 2. Serie hätte. Wenn man Zweifel hat, kann man sich beim Fachhhändler ein Modell vorführen lassen und entscheidet sich dann für den Kauf oder auch nicht. Ich gehe davon aus, dass nun der Winkelmagnetsensor (oder wie das Ding heißt) zu einer lautlosen Motorsteuerung führt und die Lok genauso butterweich und flüsterleise übers Gleis rollt wie die 94er und die 50er.


    Ich persönlich möchte mein Modell jetzt nicht mehr eintauschen, zumal ich meine Lok nun in-und-auswendig kenne und sie zudem auch optisch aufgewertet habe (u.a. mit dem schönen Frontgitter von Petau). Darüber hinaus ist der Preis gegenüber dem 2012er Modell um rund 50% gestiegen.... Aber das ist nur meine persönliche und unmaßgeblich Meinung.


    Viele Grüße
    Tom

    Hallo Frank,


    zur Änderung bei der Neuauflage kann ich Dir leider nichts sagen, aber ich kann Dir über die Erfahrungen mit meinem Exemplar der V60 aus der ersten Bauserie berichten.


    Zunächst einmal hat sie ein elektrisches Problem: bei ausgeschaltetem Sound lässt sich sehr deutlich hören dass die Lastregelung bzw. der Stromspeicher viel zu tun hat und ständig ein- und ausgeschaltet wird. Vermutlich liegt das an der Dicke der Brünierung der Räder welche offensichtlich einen sehr hohen elektrischen Widerstand darstellt. In rabiater Methode habe ich diese Brünierung etwas abgeschliffen und das Problem wurde erheblich besser.


    Beim Getriebe gibt es große Fertigungstoleranzen. Das zeigt sich darin, dass sich die stehende Lok etwa 5-6 mm vor und zurück bewegen lässt, bevor der Motor das Getriebe hemmt. Änderung würde hier wohl nur ein kompletter Umbau des Antriebs bringen...


    Die Fertigungstoleranzen setzen sich im Fahrwerk fort. Die angetriebene Achse überträgt die Kraft vorbildgerecht über die mehrteiligen Kuppelstangen auf die anderen Achsen und die Blindwelle. Jedes einzelne Element von diesem "zweite Getriebe" hat auch ein üppiges Spiel was sich dann aufsummiert und zu einem nicht immer runden Lauf führt. Eine entscheidende Rolle spielen hier die Lagerböcke der Achsen. Seinerzeit hat Petau ein paar kleine Bleche angeboten, die das Horizontalspiel der Lagerböcke reduzieren. Das ist in jedem Fall zu empfehlen und hat sehr viel zur Laufruhe beigetragen.


    Aber bei den Lagerböcken gibt es ein weiteres Problem: Die mittlere Achse hat zwar ein sinnvolles gefedertes Vertikalspiel - allerdings nur nach unten und nicht ausreichend nach oben! D.h. mein Exemplar wippte immer etwas über die Mittelachse, so dass entweder die Vorder- oder Hinterachse etwas über dem Gleis schwebte und in Kurven zum Aufklettern und Entgleisen geführt hat. Hier konnte ich Abhilfe schaffen, in dem ich von der Oberkante der Lagerböcke der Mittelachse ein paar Zehntel heruntergefeilt habe.


    Die Summe dieser kleinen Änderungen haben meinem Modell ein zufriedenstellendes Fahrverhalten verschafft. Es gibt aber auch Exemplare die Out-Of-The-Box gut gelaufen sind. Insgesamt bin ich mit dem Modell sehr zufrieden und die Analyse und Behebung der Weh-Weh-chen haben meine Freude nicht geschmälert.


    Man kann davon ausgehen, dass die Firma Lenz seinerzeit einige der Problempatienten auf dem Tisch hatte und die Erkenntnisse in die Entwicklung und Verbesserung neuer Modelle bzw. Neuauflagen eingeflossen sind und nicht nur die Motorsteuerung überarbeitet wurde.


    Ich hoffe, ich konnte deine Frage ausreichend beantworten.


    Viele Grüße
    Tom

    Hallo Stephan,


    egal welche Szene Du in und um Eisfeld auch in Angriff nimmst - es wird immer wieder MEISTERLICH!


    Deine Landschaften strahlen so viel Großzügigkeit und Ruhe aus, so dass ich mich sofort abgeholt und an jenen Ort "gebeamt" fühle. Man spürt die Atmosphäre, hört das Plätschern von Karls und Liesbeths Füssen im Wasser, das Quaken des Königs und auch das Rufen des fernen Kuckucks... Ich kann nur erahnen wie viel Gedanken, Zeit und Liebe Du in die Gestaltung investiert hast. Aber das Ergebnis spricht für sich - da wird die anrauschende Bahn zur Nebensache - ganz wie im wahren Leben.


    Ich wünsche mir, dass deine Anlage niemals fertig wird und Du uns weiterhin mit solch schönen Fotos verwöhnst.


    Viele Grüße aus dem Sauerland
    Tom

    Hallo René,


    leider habe ich nicht das Talent solche Hintergründe selbst zu malen. Der Fabrikkomplex wurde ursprünglich vom Schweizer Eisenbahnmaler Loisl (Rudolf L. Merz) gemalt und ist im H0-Programm des MZZ-Aktionshaus erhältlich. Ich habe diesen H0-Hintergrund lediglich mit einem Farbkopierer auf 130% hochskaliert.


    Der Kleinstadthintergrund zeigt die Stadt Siegen und wurde vermutlich vom Kupferstecher Mathäus Merian im Jahr 1638 gemalt. Ich habe dieses etwa 4 x 2 Meter große Gemälde auf einem Flur im Standesamt in Siegen entdeckt und mit meinem Smartphone fotografiert. Anschließend habe ich die Aufnahme am Computer nachbearbeitet, in passender Größe ausgedruckt und wieder zusammengepuzzelt.


    Viele Grüße
    Tom

    Hallo Null-Freunde,


    als Reaktion auf meinen letzten Beitrag hat mich Stephan (asisfelden) gefragt, wie denn so ein "Diggetaler" im Prellbock schmeckt? Darauf kann ich nur antworten dass es sich hier genauso wie bei den dicken Sauerländer Knackwürsten um eine lokale Spezialität handelt, welche auch weit über die Region hinaus bekannte und beliebte Delikatessen sind! Das süffige Pils wird auch nur einen Steinwurf vom Prellbock entfernt gebraut.


    Schon lange bevor Begriffe wie "Corporate Design" im Produkt-Marketing Einzug hielten war dem Brauereibesitzer klar, dass es sinnvoll ist seinem Gerstensaft einen einprägsamen Namen zu geben der die Heimatverbundenheit ausdrückt und überdies einen Wiedererkennungswert seiner Bier-Marke gewährleistet. Zu diesem Zweck habe ich im Netz unter www.beerlabalizer.com ein passendes Logo gestaltet.



    Die Bier-Reklame am Prellbock entstand übrigens aus zwei passend skalierten Ausdrucken welche nach der vor einigen Jahren hier im Forum und im Magazin vorgestellten "Emaille-Schild-Methode" mit UHU Endfest.


    Da die weitere Ausgestaltung des Brauereibetriebs als nächster großer Punkt auf meiner Agenda steht, habe ich bei der Planung festgestellt, dass es mir an passenden Bierwagen mangelt. Daraufhin habe ich kurzerhand zwei Henninger-Wagen von Pola-Maxi umbeschriftet. Zunächst wurde die alte Werbung vorsichtig entfernt. Firmenlogo und Schriftzüge habe ich mit einem Textverarbeitungsprogramm entworfen und skaliert. Der Ausdruck erfolgte mit einem Tintenstrahler auf Decal-Folie und wurde anschließend mit Klarlack versiegelt. Die selbsterstellten Decals konnten nach einer Trocknungsphase ganz normal aufgebracht werden. Bis jetzt fehlt allerdings noch die finale Fixierung mit mattem Klarlack, denn dieser ist bei mir gerade leider ausgegangen...




    An dieser Stelle möchte ich noch erwähnen, dass ich es ausdrücklich jedem unserer Modellbahnfreunde gestatte mein "Diggetaler Pils"-Logo für eigene Zwecke zu verwenden um damit seine Sympathie zur Diggetalbahn zum Ausdruck zu bringen. Über Beweisfotos würde ich mich sehr freuen!


    Derweil zisch' ich mir jetzt noch genüßlich ein weiteres Diggetaler - bis zum nächsten Mal...


    Prost und viele Grüße
    Tom