Posts by Segeberger

    Im Neuheitenprospekt 2012 hat Lenz in einer "Planungsliste" die Lokomotiven 38.10, 56.2, 91.3 und Lollo angekündigt, dazu einige Wagen sowie Formsignale. Über der Liste stand:
    "…Auflistung unter Vorbehalt und wird nötigenfalls zukünftigen Marktentwicklungen angepasst."
    Ich meine in einem Interview gelesen zu haben, das Lenz das Projekt 38.10 weiter verfolgt. Ich bin mir aber ganz sicher, dass Herr Lenz sich in diesem Forum, vermutlich als Reaktion auf die zahllosen Ankündigungen von MBW, dahingehend geäußert hat, dass es künftig keine Planungsliste mehr geben würde. IIRC waren dies z.B. angekündigte Doppelentwicklungen Gmms60, Otmm60 und Talbot-Schotterwagen. Auch die 91.3 gehörte wohl dazu.
    Von der seit 2012 angekündigten 94.5 gab es bisher nichts zu sehen, die ebenfalls 2012 erstmals angekündigte BR 50 ist erkennbar im Entstehen, wie man den Fotos der Messen 2013 und 2014 entnehmen konnte.
    Von der ebenfalls noch offenen BR 24 war zu lesen, dass sie wohl ein Opfer der geänderten Eigentümerverhältnisse bei Sandakan wurde.


    Pjotr

    Markus schrieb:

    Ich haette eigentlich die Erwartung, dass Sie als Hersteller zuerst die Rahmenbedingungen zur Herstellung und Vertrieb eines Produktes klaeren und erst dann mit der Ankuendigung an den Markt gehen! Und nicht umgekehrt!

    Genauso ist es. Volkstümlich ausgedrückt heißt das: Man sollte den zweiten Schritt nicht vor dem ersten tun.


    Es ist selbstverständlich, dass man sich von einem nicht leistungsfähigen oder kooperationswilligen Partner trennt. In dieser Richtung sind ja wohl auch die Gründe für die überfällige BR 24 zu suchen. Wer sich die 3- und 4-achsigen Umbauwagen von Lenz anschaut, sieht leicht, dass hier 2 Hersteller mit unterschiedlichem Erfolg tätig waren.
    Die Trennung von einem nicht hinreichend leistungsfähigen Geschäftspartner ist aus Gründen der Selbsterhaltung notwendig und nachvollziehbar. Dies rechtfertigt jedoch nicht nachträglich das endlose Hin und Her beim An- und Abkündigen diverser Modelle, und zwar von Dampfloks und Dieselloks und Triebwagen und Güterwagen und Reisezugwagen.

    Wenn denn nun für die Dampfloks derselbe Hersteller verpflichtet wird, der auch für Kiss und KM1 arbeitet, so sind auch deren Preise zu erwarten. Der Zukunft wird die Frage beantworten, ob und in welchem Zeitraum die zwangsläufig hochpreisigen zusätzlichen Produkte eines weiteren Anbieters vom Markt aufgenommen werden. Meine Vermutung geht dahin, dass schon Kiss und KM1 mehr Modelle angeboten hätten, wenn sie den Markt und die Produktionskapazität ihres Lieferanten für ausreichend großen hielten.


    Ein schönes Wochenende


    Pjotr


    Keine 74, keine 86, keine 91 - jedenfalls nicht für 699 € (oder so). Damit ist fix, was ich verschiedentlich bereits vermutet habe: Niemand bekommt von MBW eine 86er für 699 €. Wahrscheinlich ist bei der in Spur 0 möglichen Auflage dieser Preis für ein Kunststoffmodell schon eine Herausforderung. Andererseits: die Preise von Piko Spur G zeigen, was möglich ist. Natürlich sind die BR 64 und die Umbauwagen in der vorliegenden Form Phantasiemodelle, aber auch die mussten konstruiert werden. Der Formenbau dürfte einen ähnlichen Aufwand erfordert haben wie bei Lenz und der VK liegt - wohl auch wegen der höheren Auflage - deutlich unter den Preisen der Spur 0.


    Ich bin mir ganz sicher: Der Spur 0 - Markt des Jahres 2014 ist das Ergebnis der Preis-Leistungs-Relation, die durch Lenz definiert wurde. Müssten wir ohne diesen Hersteller auskommen, wäre das Interesse an der Spur 0 und ihre Verbreitung wohl sehr schnell wieder auf dem Niveau der Vor-Lenz-Ära.


    Etliche Beiträge haben deutlich gemacht: Bereits eine BR 64 ist finanziell ein dicker Brocken. Modelle von Kiss, KM1 und vielleicht dann auch MBW stellen finanziell noch weitaus höhere Anforderungen. Und schon die seinerzeit verlangten 700 € waren für manchen derzeitigen Besitzer der BR 64 nicht "einfach mal so" verfügbar. Beim doppelten oder gar dreifachen Preis ist mit Sicherheit für viele eine Schmerzschwelle überschritten. Auch wenn diese Preise vom Herstellungsaufwand vermutlich gerechtfertigt sind: Mir ist es so viel Geld nicht wert und ich erwarte, dass eine große Zahl der durch Lenz zur Spur 0 gekommenen Modellbahner bei Preisen im Bereich von 2000 € ± x für eine Lok nicht mitmachen will und/oder kann.


    Von daher sind die von MBW avisierten Stückzahlen von 200 durchaus realistisch. Aber: das sind Stückzahlen wie im "alten" Spur 0 - Markt.


    Bei den zu erwartenden Preisen sollten auch ein paar an- und abgekündigte Dampfloks keine große Aufregung mehr verursachen. Ich hoffe daher sehr, dass in dem nunmehr konsolidierten Markt Brawa die diesjährige Zurückhaltung aufgibt und endlich eine "richtige" Lok auf den Markt bringt, vielleicht die BR 86, die eine wunderbare Ergänzung zur 64er von Lenz wäre.


    Ein erholsames, langes Wochenende wünscht


    Pjotr

    Hallo,


    wenn ein Autohersteller bei 10 % seiner Fahrzeuge einen schwerwiegenden Mangel einbaut, ist dies einerseits zunächst Grund für eine Reklamation beim Verkäufer, andererseits aber auch ein Thema für zumindest die einschlägigen Medien. Potentiell Interessierte haben nämlich durchaus ein Recht darauf, zu wissen, dass sie sich auf ein möglicherweise mit Mängeln behaftetes Produkt einlassen.


    Für Modellbahnhersteller gilt das selbstverständlich in genau der gleichen Weise. Wie bei einem Auto werden auch hier aus Kostengründen manchmal Dinge nicht oder nicht richtig gemacht. Warum sollen potentielle Käufer nicht vorab erfahren, welche Mängel, funktionelle oder optische Kompromisse möglicherweise bei einem neuen Produkt zu erwarten sind. Ein einschlägiges Medium ist ohne Zweifel dieses Forum, wo solche Hinweise schnell und fast immer auch sachlich zutreffend auftauchen.


    Dass diese Hinweise die Firmen unterschiedlich oft und eindringlich betreffen, hat sicher nichts mit der Bösartigkeit einzelner Forumsmitglieder zu tun. Mir persönlich sind die Herren Braun, Elze und Lenz und ihre Firmen vollkommen egal. Mich interessieren ausschließlich ihre Produkte und die vergleiche ich ohne jegliche Emotion.


    Andererseits stelle ich fest, dass es im Anschluss an berechtigte sachliche Kritik an neuen Produkten immer wieder Beiträge ganz bestimmter Forumsmitglieder gibt, deren Verhalten mich an das Verhalten jugendlicher Fans bestimmter Popstars erinnert, deren Musik per se immer gut ist - sogar schon bevor man sie gehört hat…


    Wenn denn nun von 1000 + x verkauften Glmms50 einige(?) ein verzogenes Fahrgestell haben (sollen), dann ist es ohne weitere Bedeutung, dass dies in 3 Beiträgen bestätigt und dem in 2 Beiträgen widersprochen wird.
    Nützlich und wesentlich ist der Hinweis: Da könnte etwas sein.


    Der Umfang der Rücksendungen oder im Händel stehen gebliebener Modelle sind das wirkliche Maß der Dinge. Wenn diese Zahlen groß sind und dies eine Folge einiger Beiträge in diesem Forum sein sollte, dann waren sie notwendig und hatten auch in dieser Stelle ihre Berechtigung. Sind diese Zahlen klein, hat niemand einen Schaden. Berechtigte Kritik kann nie einen unzumutbaren Schaden anrichten - unbegründeter Jubel hingegen schon.


    Pjotr

    …ist ein im Norden geläufiges Sprichwort. Wir hatten MBW-Foren 1.0 und ganz plötzlich (nach Verabschiedung) wieder MBW-Foren 2.0. Es war fast genauso wie bei Foren 1.0: nur noch weniger Mitglieder, noch weniger Beiträge. Und diese Beiträge waren oft Dialogversuche mit Herrn Elze, die teilweise für längere Zeit, teilweise auch für immer ohne Resonanz blieben. Warum also dort angemeldet sein, warum dort schreiben?


    Vielleicht war es das für immer, vielleicht auch nicht. So genau weiß man das ja nie bei MBW.


    Die vollständige Fokussierung auf die Produktion hochwertiger Fahrzeuge ist mir auf jeden Fall wichtiger als die halbherzige Administration eines offenkundig überflüssigen Forums.


    Pjotr

    Hallo,


    auch ich finde eine ganze Menge gut an diesem Wagen. Lenz und MBW haben mit ihren neuesten Modellen einen deutlichen Schritt nach vorne gemacht.


    Es stellt sich mir nun die Frage, ob Brawa zum Omm 52 nicht vielleicht einmal ein "Türen-Update" erwägen sollte. Verglichen mit den aktuellen Modellen der beiden anderen Hersteller fällt die Lösung mit dem durchbrochenen Türverschluss doch deutlich ab. Mit einer solchen Aktion könnte Brawa seinen Anspruch als TOP-Modelbahnhersteller und zugleich sein fortgesetztes Engagement für die Spur 0 unterstreichen.


    Pjotr

    Hallo,


    für Spur Null geeignete erschwingliche PKW und Kleintransporter fehlen weitgehend und stehen preislich in keinem nachvollziehbaren Verhältnis z.B. zu Güterwagen von Lenz & Co. Vielleicht hat Herr Elze ja mal Lust, in dieser Richtung tätig zu werden. Der Preis für einen Sechserpack VW Käfer in verschiedenen Farben, mit serienmäßig einschlagbaren Vorderrädern(!) dürfte in der Größenordnung eines Wagens liegen und sich mindestens so gut verkaufen. Einige Standardfahrzeuge der 50er, 60er und 70 er Jahre wie Käfer, VW-Pritsche und Bully, ebenso 2 - 3 Massenprodukte von Ford und Opel wären vermutlich sehr gut verkäuflich. Derzeit ist es doch finanziell kaum zu leisten, den Brawa-Autotransporter mit gut detaillierten Fahrzeugen zu füllen.
    Mit solchen Angeboten würden wir das Motiv "Stau am Bahnübergang" sicher häufiger zu sehen bekommen.


    Pjotr

    … sind ja schon lange eine gerne benutzte Möglichkeit für Fantasiemodelle Geld abzugreifen.



    Die "Wilde 13" hätte sich um den Spur-Null-Markt wirklich verdient gemacht, wenn sie Brawa überzeugt hätten, den Oppeln mit Bremserhaus herzustellen. Ein Bremserhaus fehlt noch bei Brawa und das Fahrwerk muss auch angepasst werden. Aber dieser Wagen hat wirklich was, weil er eine Seitenansicht aufweist, die bisher kein Wagen zu bieten hat. Und bei diesem Modell hätte ich auch versucht, einen Platz ganz vorne in der Schlange zu ergattern.


    Schönes Restwochenende und viel Spaß beim Fußball


    Pjotr

    Hallo,


    um was ist denn eine T3 im Aufwand geringer als es die 64 war? es fehlen…


    - Vor- und Nachlaufräder
    - einige Kesseldetails


    Alles andere gibt es im Prinzip genauso: 3 Radsätze, Steuerung, Motor, Kupplungen, Elektronik, Lautsprecher etc.
    Zudem wird heute insgesamt filigraner und damit teurer konstruiert und die Konstruktion (und damit der Kostenaufwand) der 64 liegt doch schon einige Jahre zurück.


    Mein Tipp wäre daher ein Preis in der Nähe des heutige VK der 64.


    Pjotr

    Hallo,


    unter http://www.eisenbahnstiftung.de/bildergalerie findet man derzeit weit oben ein Bild "78 329 in Elmshorn". In einigen Tagen kann man das Bild immer noch leicht mit diesem Suchtext aufspüren. Direkter Link zum Bild (ohne den Begleittext): http://www.eisenbahnstiftung.d…s/bildergalerie/18183.jpg


    Als Beifang eröffnet sich einer der eher seltenen Blicke auf beladene Hochbordwagen von oben.



    Das Ladegut Steinkohle mit einem Schüttgewicht von 0,9 t/Kubikmeter kann in einem Om 21 auf rund 20 qm Fläche nur rund 1,1 m hoch aufgeschüttet sein und bleibt damit -wie auf diesem Bild zu sehen- seitlich weit unter der Ladekante. Koks/Zuckerrüben haben Schüttgewichte von etwa 0,5 (0,6) t/Kubikmeter und können damit über der Ladekante sichtbare Haufen bilden.

    Schotter (1,4
    t/Kubikmeter) kann nur sehr niedrig beladen werden und würde z.B. beim Otmm 64 bei Beladung bis zur Kante die Lastgrenze massiv überschreiten.


    Pjotr

    Hallo.


    Der Erfolg von ALDI, LIDL und Co. beruht auf dem raschen Umschlag von Waren aus einem begrenzten Sortiment mit möglichst geringen Kosten für Personal und Ladenlokal.
    Die in diesem Thread geäußerten (angenehmen) Erfahrungen mit manchen Fachhändlern beruhen dagegen auf einem völlig anderen Geschäftsmodell, das Hingabe und auch eine Menge Eigenkapital erfordert.


    Allein um jeden derzeit (oder in jüngerer Vergangenheit) lieferbaren Artikel der Fa. Lenz für Neukunden oder Nachzügler vorrätig zu haben, zudem auch Schienen und Weichen in etwas größeren Mengen sofort liefern zu können, ist ein Warenbestand von ca. 15.000 € (VK) erforderlich. Verderben bei Aldi ein paar Gurken, ist der Verlust erträglich. Werden hingegen bei einer Zweitauflage einer Lok Fehler korrigiert, sind bislang unverkaufte Exemplare für den Handel schon ein Problem.


    Für den Hersteller ist es schön, wenn er seine gesamte Produktionsmenge innerhalb weniger Tage im Handelskanal unterbringt und abrechnet. Für den Handel hingegen ist es ein Problem, wenn durch rasch in den Foren auftauchende Hinweise auf "Unzulänglichkeiten" einer Neuheit der Abverkauf nur noch schleppend erfolgt. Geschieht dies mit einigen Produkten nacheinander, wird der Handel vorsichtiger ordern und der Hersteller erhält auf diese Weise seine Rückmeldung.


    Lenz hat vor 10 Jahren Spur 0 - Modelle in Großserientechnik eingeführt und dabei zugleich das in allen Baugrößen am meisten verbreitete Thema unterstützt: DB - Epoche 3. Als einziger Anbieter konnte Lenz zudem die am besten geeigneten Vorbilder wählen, bei denen Kunststoffformen zumindest in Teilen mehrfach nutzbar und die Modelle nicht zu groß sind.


    Ganz ohne Zweifel gibt es noch eine Menge nicht umgesetzter Vorbilder und nicht berücksichtigter Anpassungen auf Epochen und Bahnverwaltungen. Aber es ist fraglich, ob ein Händler, dessen Kunden mehrheitlich DB/Epoche 3 kaufen, in nennenswertem Umfang Epoche II/IV/V oder DR-Modelle auf Lager nehmen wird, darauf hoffend, dass sich bei ihm dafür allmählich ein Kundenstamm entwickelt. Und die Hersteller hören auf die Händler, denn das sind ihre Kunden. Was sie nicht bestellen, wird auch zum Problem des Herstellers.


    Allein rund 50 V 200 bei Ebay zeigen, dass der Hersteller seine Loks zwar verkauft hat, aber ein endgültiger Besitzer für viele Loks noch nicht gefunden wurde. Die geplante Zurückhaltung von MBW und die aktuelle Zurückhaltung von Brawa sind wohl ein deutlicher Hinweis, dass Spur 0 eben nicht ein Markt ist, in dem ausreichend Kaufkraft gleich für mehrere Anbieter vorhanden ist, die nur mit Auflagen > 1000 je Modell wirtschaftlich produzieren können.


    Die Linz/Villach-Neuheiten von Lenz werden durch Mehrfachnutzung der Formen diese Zahl hoffentlich deutlich überschreiten.


    Pjotr

    Hallo,


    vor allem lohnt es sich nicht, ein Forum zu unterhalten, in dem es über Tage hinweg keinen Betrag gibt, in manchen Unterforen seit Monaten nicht…


    Pjotr

    Hallo.


    Zurück zur Ausgangsfrage.


    Das Verhältnis der Einwohner mit eigener DB- bzw. DR-Ost-Erfahrung ist etwa 3 : 1. Ähnlich ist auch das West-Ost-Verhältnis in der Händlerliste bei Lenz Digital Plus. Wie sich verfügbarer Platz, Kaufkraft und tatsächliche Kaufbereitschaft im West-Ost-Vergleich darstellen dürfte dagegen kaum feststellbar sein.


    Schon bei reinen DB-Modellen stellt sich jedem potentiellen Hersteller die Frage: Wird es genügend Käufer für eine Lok in Großserientechnik geben? Z.B. DB BR 65: wahrscheinlich, DR BR 65.10 eher nicht. Wenn hier (oder im DR-Ost-Forum) von einer Handvoll Leute Leute für eine DR-Lok getrommelt wird, ist dies eben nicht ausreichend, um als Hersteller mit einer deutlich sechsstelligen Summe ins Risiko zu gehen. Bei reinen DR-Vorbildern hat MBW mit der V 15 und V 180 ja bereits einige Erfahrungen sammeln können.
    Dampfloks haben zudem bei der DR oft eine so wesentliche Veränderung ihres Aussehens erfahren, dass schon einige notwendige Formänderungen erhebliche Investitionen erfordern dürften.


    Bei Wagen kann man dagegen oft schon mit neuer Beschriftung das gewünschte Erscheinungsbild herstellen. Daher wird dies auch immer mal wieder geschehen. Allerdings wird man nur mit Wagen und ohne passende DR-Loks natürlich ein DR-Thema nur schwer verwirklichen können. Insofern bleibt auf längere Sicht auch der Verkaufserfolg der Wagen unsicher.



    Pjotr

    Hallo,


    ein passendes Modell der in HO recht oft angebotenen württ. Stellwerke habe ich bisher nicht gefunden und deshalb einen Bauplan für ein eigenes Modell entworfen.


    In Württemberg gab es vielerorts Stellwerke die nach einem einheitlichen Grundriss entstanden sind. Varianten unterschieden sich u.a. in der Zahl der Fenster an der Gleisseite (hier:3) und in den Baustoffen. Das Erdgeschoss entstand manchmal nur aus Sandstein, manchmal auch auch Klinkern und Sandstein. Das Obergeschoss war meist eine Fachwerkkonstruktion mit markanten Sprossenfenstern und einer Bretterverkleidung. Dessen Anstrich variierte räumlich und zeitlich. Die Treppe war nach den örtlichen Gegebenheiten angebracht. Oft hatte Sie einen Podest in etwa halber Höhe, mancherorts verlief sie aber auch ohne Podest direkt nach oben.


    Die benötigte Grundfläche ist relative gering: 150 x 65 mm (ohne Treppe). Die Höhe bis zum Dachfirst beträgt 180 mm.


    Die endgültige Festlegung der Materialauswahl ist noch nicht getroffen. Ich erwäge noch, eine Zeichnungsvorlage zum Lasern zu erstellen.


    Ich werde weiter berichten.


    Pjotr