Posts by Segeberger

    Spalten in Mustern - dafür sind es Muster.

    Bei der BR 38 ist es dabei dann aber geblieben. Leider!!


    Ich glaube das Motiv war eine mögliche Kostenersparnis. Das Endstück braucht jeder Wagen zweifach und es ist bei allen Wagen gleich.

    In Bezug auf dieses Teil wird also 5/6 des Aufwands gespart. Ist ja auch sinnvoll, nur darf der Spalt eben nicht bleiben.


    Mit freundlichen Grüßen


    Pjotr

    Hallo,


    ich will einmal rechtzeitig meckern, damit sich die Geschichte der BR 38 nicht wiederholt. Auf sämtlichen Vorserienbildern konnte damals jeder, der ihn sehen wollte, den Spalt über der Pufferbohle erkennen.

    Jetzt erkenne ich einen Spalt zwischen dem Teil mit Plattform/Tür und dem Spritzteil mit den Sitzen. Hoffentlich ist dies nur ein Montagefehler und keine Serieneigenschaft.


    Mit freundlichen Grüßen


    Pjotr

    Hallo,


    schon lange kann man bei Lenz in den eingestellten Bildern erkennen, dass bei der BR 38 solche unzweifelhaft unschönen Spalte sichtbar sein werden.
    Das dort gezeigte Bild der BR 55 lässt ähnliches erwarten. Von der 56.2 gibt es nur ein CAD-Bild - noch ohne Spalt.
    Die BR 64 war seinerzeit in dieser Hinsicht ohne Fehl und Tadel - gerade eben noch einmal überprüft. Schienenräumer gab es auch und die Schutzbleche sind OK.
    Vor der Auslieferung von 55 und 56.2 sollte Lenz daher vorsorglich noch etwas "Modellpflege" betreiben, denn die BR 38 trifft in der Frontansicht einfach nicht das Vorbild. Sehr schade!


    Mit freundlichen Grüßen


    Pjotr

    Hallo,


    der erste Beitrag in diesem Baum mit inzwischen 18 Seiten enthält viele Wünsche. Im Sinne von "…fehlt UND ist marktgängig…" sind es allerdings doch eher wenige.


    Br 86: Die Lok mit dem größten Absatzpotential im Markt, gehört mit 776 Exemplaren auf jede Nebenbahn, kann alles Fahren und passt hervorragend zur 64er, Kiss hat ja bei einer Neuauflage gekniffen, Gebrauchtmodelle wechseln zu höheren Preisen als Neupreis den Besitzer, die Lok ist mit Verlaub wichtiger als T3, 70 und 74er, wird echt Zeit.


    Der Kreis derer, die nicht das Messingmodell erworben haben, aber weiterhin gerne ein Modell der BR 86 kaufen würden, sollte immer noch für eine Fertigung in Großserientechnik reichen. Lenz hat mit der BR 64 seinerzeit das mit Abstand beste Vorbild für die Spur 0 realisiert, das allerdings nicht mehr käuflich zu erwerben ist. Die BR 86 ist nur wenig größer und m.E. das zweitbeste Vorbild, aber ebenfalls nicht käuflich zu erwerben. Das sollte sich ändern!


    Ebenso hat Lenz im Laufe der Jahre die wichtigsten Wagenserien realisiert: Donnerbüchsen, 3- und 4-achsige Umbauwagen, pr. Abteilwagen. Ich gehe davon aus, dass auch die 3yg-Wagen eine Neuauflage erhalten und würde mir die Tonnendachwagen nicht von KM1, sondern von Lenz wünschen. Einerseits des Preises wegen, andererseits wegen des Gewichtes der Wagen.


    Ich würde mich über Rückmeldung(en) freuen, wie sich 1kg schwere Ms-Wagen im Zugverband mit Kunstoffwagen benehmen, die nur wenige hundert Gramm wiegen.


    Mit freundlichen Grüßen


    Pjotr

    Hallo,


    Brawa hat in den Jahren 2011-13 und 2015 insgesamt 10 in der Form unterscheidbare Güterwagen herausgebracht. Allein in den Messeprospekten waren dafür 80 unterschiedliche Artikelnummern verzeichnet. Wahrscheinlich gab es weitere. Bei den Wagen gab es gemeinsame Teile, sodass der Formenbau effektiv wohl etwa 7 Wagen entsprach.
    Allein der Oppeln wurde unter mind. 12 Artikelnummern angeboten, ohne dass es die optisch sehr interessanten Varianten mit Bremserhaus und Bremserbühne gab.
    Alle Wagen waren hervorragend konstruiert und sehr preiswert, wenn man mit Brawas Preisniveau der Baugröße HO vergleicht.
    Vielleicht gäbe es auch im Jahre 2020 noch Neuheiten von Brawa, wenn damals kleinere Serien und weniger Bedruckungsvarianten zu einem höheren Preis angeboten worden wären.
    14 Varianten des Kühlwagens und 18 des Behältertragwagens überfordern jede Spur-Null-Anlage und damit auch den Handel, der sich diese Vielzahl von Artikeln nicht hinlegen mag.


    Es gäbe schon noch einige Güterwagen, die einen Zugverband auflockern könnten. Weitere Hochbord- oder Rungenwagen, gedeckte Güterwagen, dazu noch 2 oder 3 Kesselwagen würden auch auf bereits gut bestückten Anlagen immer noch ein Plätzchen finden.


    Ich fände es schön, wenn nicht nur von Schnellenkamp, sondern auch von Brawa hin und wieder mal ein neue Wagen angeboten würde, ohne dabei die Fehler der Vergangenheit zu wiederholen.


    Aus meiner Sicht besteht eine Modellbahn nämlich immer aus deutlich mehr Wagen als Lokomotiven.


    Ein schönes Wochenende wünscht


    Pjotr

    Hallo,


    die im Ausgangsbeitrag aufgeworfene Frage hat vielleicht etwas mit der Vielzahl der Projekte zu tun.
    Lenz "droht" mit 3 Dampflokmodellen im Jahr 2019, ein anderer Hersteller mit einer ähnlichen Zahl. Hinzu kommen weitere Anbieter mit jeweils einem Projekt.
    Genaue Zahlen kennen nur wenige in diesem Forum. Aber "wenige hundert" dürfte die Auflage eines Messingmodells gut beschreiben, und mit einer Zahl "im Tausenderbereich" beschreibt man die Auflagen der Kunststoffmodelle wohl auch einigermaßen zutreffend.
    Wenn nun zwei Messingmodelle eines Vorbilds ( BR 78 ) avisisiert werden, ist der Markt nicht plötzlich zweimal "wenige hundert" groß.
    Kann der eine Hersteller mutmaßlich schneller liefern, wartet der andere ab. Vielleicht stellen aber auch beide fest, dass für sie nur noch die Hälfte von "wenigen hundert" bleibt und investieren lieber erst mal in ein Projekt, das keine Konkurrenz hat.
    Ich muss mir keine Sorgen um anderer Leute Geldbeutel machen, aber vielleicht sind drei Kunststoffmodelle und ein halbes Dutzend Messingloks einfach etwas zu viel für ein Jahr. Auch Bernd Lenz hat so etwas in einem Interview angedeutet.


    Mit freundlichen Grüßen


    Pjotr

    Hallo,


    Ziel eines Wirtschaftsunternehmens ist die Erzielung eines Gewinns. Das Finanzamt schreibt das sogar vor und macht andernfalls den Laden dicht.


    Allerdings bin auch ich der Meinung, dass eine 98.10 oder eine 86 eine sinnvolle Neuheit hätte sein können, die mit Aussicht auf Gewinn produziert wird. und zwar für die Hälfte dessen, was für vergleichbare Messingmodelle verlangt wird. Gerne würde ich wissen, welchen Einfluss die Verkaufszahlen des Breuer-Geräts auf Brawas Zurückhaltung bzw. Aufgabe(?) des Spur-0-Geschäfts haben.


    Der X-Wagen wäre sicher eine "billige" Neuheit gewesen. Aber dieses Modell ist nun wahrlich kein "must have" und ein so unwichtiges Vorbild kaum geeignet, die wirtschaftlichen Möglichkeiten gut gewählter Vorbilder in unserer Spur zu erkunden.


    Ein Problem ist, dass Lenz schon eine Menge typischer Wagen der Epoche III verwirklicht hat. Aber es gibt da schon noch Vorbilder, bei denen ich -anders als beim X-Wagen- bei einer Vorbestellung dabei wäre. Schnellenkamp scheint mir da auf dem richtigen Weg zu sein.


    Ein schönes Restwochenende


    Pjotr

    Hallo,
    bekanntlich kann man das gesprochene Wort nicht zurückholen und die meisten überlegen sich deshalb gut, was sie öffentlich sagen.


    Meine Frage bzw. Bitte:
    Könnte man Beiträge, die bereits bewertet oder kommentiert wurden, einfrieren?
    Es gibt bzw. gab schon den einen oder anderen, der austeilte und dann seinen Beitrag löschte, womit kritische Folgebeiträge irgendwie ins Leere liefen.
    Mit dem Wissen um die Unmöglichkeit einer Veränderung würde manch ein unüberlegtes Statement vielleicht doch unterbleiben.


    Mit Gruß von


    Pjotr

    Ist diese Aktion das Ende von Brawas Engagement in Spur 0?


    Ein neuer Flachwagen auf vorhandenem Fahrgestell ist einerseits keine große Investition, andererseits aber auch Artikel, den viele Nuller mehrfach kaufen werden. Der für 2017 in HO vorgestellte Oppeln mit Bremserhaus bzw. Bremserbühne wäre dagegen ein solches Modell gewesen und hätte kaum einen größeren Aufwand erfordert, v.a. wenn bei der Konstruktion des Oppeln diese Variante bereits vorgesehen wurde.


    Sollte etwa der Erfolg der Vorbestellaktion nicht gewollt sein? Dann war der Flachwagen vermutlich eine gute Wahl.


    Ein schönes Wochen


    Pjotr

    Hallo,


    in vielen Bereichen der Technik ist es üblich, bei Systemwechseln einen Adapter beizufügen. Warum nicht auch hier?


    Im letzten Jahrzehnt sind eine Menge chinesischer Lenz-Gleise verkauft worden. Diese Gleise und Bestände im Handel werden auf Jahre mit den neuen Peco-Gleisen koexistieren müssen.
    Warum also gibt es keine Schienenverbinder, die jeweils einseitig chinesisch und englisch sind. Und: Warum liegen die nicht in ausreichender Zahl als kleiner Beutel z.B. jeder Packung Flexgleise zur freihändigen Verteilung durch den Händler bei?


    Ganz nebenbei sind für mich die Gleisverbinder derjenige Artikel des Sortiments der Firma Lenz, bei dem Herstellungsaufwand und Preis am wenigsten zueinander passen.


    Selbst wenn vorhandene Weichen etc. in den nächsten Jahren in den Untergrund verschwinden, weil neue Weichen und Gleise schöner sind, bleibt das Verbindungsproblem bestehen und Lenz sollte es auf professionelle Art lösen. Kleinere metallverarbeitende Betriebe, die Blechstücke stanzen und biegen können, sollten sogar in Deutschland noch zu finden sein.


    Mit freundlichen Grüßen


    Pjotr

    Hallo,



    ich erlaube mir eine kleine Korrektur.


    Da Schienenverbinder nicht mehr beiliegen, müssen diese für 8.00€ / 24 Stück, also 0,67 € je Flexgleis zusätzlich erworben werden.
    Damit kosten 914 mm Gleis künftig 19,17€ und 1m Gleis mit dem neuen Material umgerechnet damit 20,97 €.


    Das sind sogar 13,4 % mehr als bisher.


    Ich habe das neue Gleis bisher nicht in der Hand gehabt. Vielleicht ist es besser als bisher. Aber bei aller Wertschätzung für die Firma Lenz:
    Bessere Qualität zum alten Preis ist das nicht.


    Mit freundlichen Grüßen


    Pjotr

    Hallo,


    zu den Unsitten der Verlagsgruppe des EJ gehört es leider, Bilder über die Bindung zu drucken.


    Im Heft über die BR 24 ist 23 Abbildungen dieses traurige Schicksal widerfahren. In manchen Fällen hätte man den kleineren Rest auch weglassen können, in anderen Fällen ist das Zugende auf der anderen Seite oder die Bindung geht mitten durch die Lok. Und nicht bei allen Bildern haben die Vorlagen eine Qualität, die eine Abbildung in der jeweiligen Größe rechtfertigt.


    Im Heft über die BR 24 geht es vielleicht gerade noch, weil eine Klammerbindung benutzt wurde. Bei anderen Produkten dieser Verlagsgruppe mit Klebebindungen wird auf diese Weise jedes Bild zerstört.


    Das zugegebenermaßen teurere Buch von Hansjörgen Wenzel vom EK scheint mir die bessere Investition zu sein.


    Pjotr

    Hallo,


    Brawa hat seit seinem Einstieg in die Spur Null etwa 8 Güterwagen aus neuen Formen auf den Markt gebracht. Etwa, weil ich die Behälterwagen als einen mit 3 unterschiedlichen Behältern zähle, außerdem die Silowagen, die sich durch einen Formeinsatz unterscheiden ebenfalls als eine Formneuheit.


    Daraus wurden bislang mindestens 90 Artikelnummern abgeleitet. Mindestens, weil es einige zusätzliche Auslieferungen gab, die ich nicht mehr nachvollziehen kann. 90 % des Sortiments waren bzw. sind also Dekorvarianten.
    Der Omm52 wurde bislang unter 12 Artikelnummern angeboten, darunter sechs in Epoche III der DB. Es mag nun einige Modellbahner der Spur O geben, die für einen Rüben- oder Kohlenzug auch noch die siebte, achte, (…) Betriebsnummer erwerben möchten. Allein der verfügbare Platz setzt Grenzen und selbst für 49€ dürfte der Kaufanreiz überwiegend nur noch gering sein.


    Das Fehlen einer Lok hindert Brawa daran, überzählige Artikel in Anfangspackungen "zu entsorgen". Diese Möglichkeit hat Lenz! Eine KöI oder Köf3 wäre zwar in der Entwicklung etwas teurer geworden, hätte aber unter dem Gesichtspunkt der Sortimentsentwicklung mehr Chancen geboten dass Breuer-Gerät.


    Anders als vor zehn Jahren gibt es heute eine Menge Fahrzeuge zu kaufen. Daher besteht keine Veranlassung bei einem Angebot gebrauchter Fahrzeuge rasch zuzugreifen. Ist mir ein Güterwagen - wie bisweilen verlangt - 80% zuzüglich DHL wert? Nein!!! Den Aussagen "Neu", "Unbespielt","Nur einmal aus der Verpackung genommen" muss ich vertrauen, auf Gewährleistung verzichten und das Risiko der Beschädigung auf dem Versandweg hinnehmen um 10 oder 15€ zu sparen? Nein!!
    Schließlich gibt es nicht wenige Angebote ohne Verpackung oder aus der Startpackung. Dafür 70% zahlen. Wieder Nein!!!


    Modellbahn ist keine Geldanlage. Modellbahnen sind Konsumprodukte in einem Markt mit deutlicher Tendenz zum Überangebot. Da sollte niemand hoffen, einen überflüssig gewordenen Konsumartikel ohne namhaften Verlust wieder losschlagen zu können.

    Wenn es um ein wirklich rares Stück geht, sieht die Sache anders aus. Aber wann steht so etwas schon mal zum Verkauf?


    Pjotr

    Hallo,


    ich glaube, dass etliche Nutzer Touchcab auf ihrem iPhone und nicht auf einem iPod benutzen. Durch Telefonverträge erfolgt die Erneuerung der iPhones tendenziell im 2-Jahres-Rhytmus. Zu diesem Zeitpunkt haben die alten Geräte noch einen erheblichen Restwert (z.B. iPhone 5s um 300€) und wird i.d.R weiter verkauft.


    Mit dem Verschwinden aus dem Appstore wird es binnen 2 Jahren immer weniger Nutzer von Touchcab geben.


    Ich habe bereits in dem anderen Thread geschrieben: Um Touchcab im Appstore zu halten muss lediglich der Entwickler-Account durch Zahlung von 100 € am Leben gehalten werden.
    Hat niemand Zugang zu Jens Vesterdahl, um ihn zu einem Umdenken zu ermutigen, und den Account wenigstens noch ein Jahr am Leben zu erhalten? Sein Programm erhält im Appstore durchweg positive Kritiken, einfach weil es technisch wirklich OK ist.


    Ich habe selbst über viele Jahre hinweg größere Projekte für Mac OS X und iOS entwickelt, und kann nicht erkennen, dass hier die Probleme liegen. In der Tat stellt Apple in jedem Jahr neue Anforderungen bei der Zulassung der Programme zum Appstore, aber die werden alljährlich von Tausenden Entwicklern erfüllt. Von der von Jens Vesterdahl entwickelten Lösung, über einen Router das Lenz-Interface anzusteuern habe ich nur rudimentäre Vorstellungen. Diese Lösung in ein neues iOS-Projekt einzubinden, dass die Zulassungsprozedur bei Apple besteht, kann jedoch keine unüberwindlichen Schwierigkeiten beinhalten.


    In dem früheren Thread habe ich bereits zu den wirtschaftlichen Aspekten einige Worte geschrieben und da scheint mir das wirkliche Problem zu liegen.


    Touchcab hat kein Wachstumspotential, weil die Menge möglicher Kunden begrenzt ist. Die im Appstore verpflichtenden kostenlosen Updates sind für ein solches Programm ein Killer, weil irgendwann keine Einnahmen mehr entstehen und die weiterhin für Updates zu investierende Zeit ohne wirtschaftlichen Ertrag bleibt.


    Eine Lösung könnte darin bestehen, Touchcab vom Markt zu nehmen und ein neues Produkt in anderem Namen zu verkaufen, gerne wieder für 8 € und OHNE eine zeitgleich angebotene Free-Version.
    Wer Tausende in Spur-0-Fahrzeuge, Hunderte in ein iPhone/iPod , das Lenz-Interface und am Ende auch 20€ in einen separaten Router investiert hat, ist in meinen Augen dämlich, wenn er in ein solches von viel Engagement getragenes Projekt nicht erneut diesen Kaufpreis investiert, selbst wenn die alte Version (noch) auf einem älteren Gerät funktioniert. Für das Wort "dämlich" werde ich mich auch nicht entschuldigen.


    Sollte Jens Vesterdahl sein Projekt wirklich nicht mehr verfolgen wollen, wäre es schön, wenn ihn jemand zur Herausgabe des Quellcodes überzeugen könnte. Vielleicht ist auch die Fa. Lenz bereit, hier eine angemessene Summe zu investieren. Denn ohne Touchcab verliert das Ökosystem Lenz Digital plus in allen Baugrößen (nicht nur Spur 0) deutlich an Reiz. Ich würde mich an dieser Stelle über einen Kommentar der Firma Lenz sehr freuen, denn die technische Lösung in Touchcab sollte uns nicht verloren gehen.


    Vielleicht kann sich ja in diesem Forum ein Ausgangspunkt für ein gutes Ende und auch einen Neuanfang ergeben.


    Pjotr





    Hallo,


    auch ich benutze Touchcab und bin damit grundsätzlich zufrieden.


    Da ich seit vielen Jahren Software für Mac OSX und iOS entwickle, möchte ich einige Anmerkungen zur Sache machen.


    Ein Entwickler-Account, der dazu berechtigt, Updates im Appstore einzustellen, kostet 100$ pro Jahr. Sofern es eine halbwegs wesentliche Zahl von Verkäufen (hier zu je 8€) gibt, sollte das wieder hereinzubringen sein.
    Dies ist die erste Unbekannte. Vielleicht ist jedoch der potentielle Kundenkreis, also Modellbahner, die mit Lenz arbeiten und ein iOS-Gerät haben (wollen) weitgehend ausgeschöpft.
    Hier greift der zweite Punkt. Updates in Apples Appstore sind prinzipiell kostenlos. Geld fließt also nur durch Neukunden.
    Andererseits haben neue iOS-Geräte neue Eigenschaften, die Updates durchaus erforderlich machen. Die Einstellung von Updates setzt immer voraus, dass die Software auch den Anforderungen neuester Geräte entspricht.
    Als dritter Punkt sind die Entwicklungszyklen bei Apple zu nennen. Jedes Jahr gibt es ein neues iOS und zugehörig wesentliche Neuerungen in der mehr oder weniger unumgänglichen Entwicklungsumgebung Xcode.
    Macht man jedes Jahr mit, sind notwendige Anpassungen auch bei größeren Projekten binnen kurzer Zeit erledigt, wenn nicht, werden Aufwand und Hürden schon höher. Dieser Fall scheint mir bei Touchcab vorzuliegen.


    Da nun Geiz auch bei denjenigen geil ist, die für viele Tausend Euro Spur-0-Fahrzeuge sowie ein iPhone besitzen, ist die Situation verfahren. Ein wesentlich höherer, gleichwohl angemessener Preis für eine Software, in der sehr viele Entwicklerstunden stecken, ist vermutlich am Markt nicht durchzusetzen. Die Umgehung des Prinzips der "lebenslangen" Updates ist schwierig und würde vermutlich von den Kunden ebenfalls nicht mitgemacht.


    Die Gestaltung einer Oberfläche, mit der sich eine Touchcab entsprechende Funktionalität realisieren lässt, ist nicht schwierig und erfordert auch nicht all zu viel Zeit. Die Umsetzung der div. Schnittstellen zum Lenz-Interface zur Steuerung von Loks, Wagen, Signalen usw. hingegen dürfte mühevoll sein, weil sie den Erwerb neuer Kenntnisse rund um die Lenz-Decoder erfordert.


    Rein wirtschaftlich gedacht ist hier nichts zu holen. Das ist und bleibt ein Hobby-Projekt und angesichts der Altersstruktur und Größe des potentiellen Kundenkreises ist hier auch nicht viel zu erwarten.
    Die Tatsache, dass auf dem größeren Android-Markt auch nicht viel Bedeutendes zusammengebracht wurde, bestätigt diesen Pessimismus.


    Trotzdem und trotz des trüben Wetters:


    Schönes Wochenende


    Pjotr

    Hallo,


    ich empfehle, dieses Buch, das ich natürlich noch nicht kenne, dort zu kaufen, wo man es durchblättern oder aber problemlos zurückgeben kann.


    Warum dieser Hinweis?


    Leider gab es bei diesem Verlag die Neigung, bedingt durch das Hochformat, Bilder über die Bindung zu drucken. Zumindest für mich geht das überhaupt nicht, wenn die Rauchkammer oder das Führerhaus einer Lok durch die Bindung geteilt wird.


    Pjotr