Posts by TTorsten

    Hallo zusammen,


    Bevor es mit der Gestaltung von Schultheim weitergeht, stand ein anderes Thema im Vordergrund.


    Seit Beginn des Anlagenbaus gab es die Frage nach der richtigen Beleuchtung. Eine Erhöhung der Anzahl an Halogenstrahlern in der Zimmerdecke brachte nicht den gewünschten Erfolg. Also habe ich mir Gedanken über andere Möglichkeiten gemacht, über Lichtfarben und Lichtstrom recherchiert.
    Für meine Gegebenheiten habe ich keine brauchbare industriell gefertigte Lösung finden können. Also war Eigen-"Konstruktion" angesagt. Nach ziemlich langem Kopfzerbrechen bin ich am Ende auf folgende Lösung gekommen:
    Als Grundgerüst habe ich weiße Kunststoff-L-Profile mit 65x35mm Kantenlänge und 250cm Länge aus dem Baumarkt genommen, in die ich kleinere Profile mit 10x20mm eingeklebt habe, um den Abstrahlwinkel des Lichtes geringfügig zu ändern. Das Konstrukt ist der Kontur der Anlagenvorderkante inklusive der "Käseecke" angepasst und hängt mit Angelsehne an mehreren Aufhängungen.
    In den Profilen sind 24 Volt Hochleistungs-LED-Lichtleisten mit weiß satinierter Abdeckung von revoART mit klebestarken doppelseitigem Spiegelklebeband befestigt. Diese sind mit Wunschlänge bestellbar und mit passenden Anschlüssen oder Endkappen konfektioniert. Das passende Netzteil und ein Dimmmodul zur vielstufigen Dimmung habe ich gleich mit bestellt.


    Hier ist die Lichtleiste mit normaler Raumbeleuchtung zu sehen:



    Ohne Raumbeleuchtung erscheint die Lichtleiste als schwarzer Balken. Die Kamera macht durch die automatische Belichtung vieles vom Lichteffekt zunichte, aber die Anlage und der Hintergrund sind farbintensiv und gleichmäßig hell ausgeleuchtet.



    Ich habe mich für die Tageslichtfarbe mit 4000K entschieden und mir stehen auf insgesamt 369cm Lichtleiste ungedimmt mehr als 9000 Lumen zur Verfügung. Durch die milchige Abdeckung erscheint das Licht sehr diffus und es sind keine einzelnen LED-Punkte als Spiegelung in den Schienen sichtbar.
    Damit bin ich sehr zufrieden!


    Beste Grüße
    Torsten

    Hallo Forumsgemeinde,


    vielen Dank an alle für das überwältigende Feedback!
    Ich werde gerne weiter über die Baufortschritte berichten, im Moment ist aber erst einmal eine kurze Pause angesagt.


    7-Kuppler: Den Antrieb für Kranhaus und Kette hätte man problemlos im hohlen Sockel unterbringen können. Ich habe bewusst darauf verzichtet, da ich vorhabe alles Bewegliche auf der Anlage (also auch Weichen etc.) nur manuell zu betätigen. So lässt sich die Kette für die Hunte auch mit einem Uhrmacherschraubendreher über eine drehbare Welle, an welcher die Kette befestigt ist, in der Länge verändern.


    Reinhold: Rollendes Material (besonders das schwarze) ist zum großen Teil professionell (d.h. nicht von mir!) gealtert worden. So auch die V36. Hier nochmal ein Bild davon:



    Gruß
    Torsten

    Hallo Forumsgemeinde,


    vielen Dank für die vielen Kommentare und Meinungen. 7-Kuppler: Bei Gelegenheit gönne ich dem Schuppenboden noch etwas Dreck.


    Hier hatte ich Euch gefragt, wie ich mit dem angefangenen Kranturm weiter verfahren soll.
    Nachdem ich mich doch durchgerungen habe den Kranturm zu lackieren, gibt es hier nun einen kleinen nachträglichen Baubericht.


    Neben den zwei hier erwähnten Farbbildern habe ich nach weiteren Vorbildfotos gesucht und diese auch gefunden. Im EK Eisenbahn-Bildarchiv Band 38 „Thüringen in Farbe“ ist auf Seite 30 ein Kranturm dieser Bauform in hellem Blau in Ilmenau (1971), sowie auf Seite 94 in hellem Blau-grau in Großheringen (1974) zu sehen. Also habe ich mich auf diese Farbe festgelegt.


    Zur besseren Farbauswahl habe ich mir erst einmal alle möglichen Grau- und Blautöne die ich von Vallejo habe auf ein weißes Blatt Papier gepinselt und mit Farbnamen versehen. Ich habe mich für 70943 GreyBlue entschieden, welches ich aber noch kräftig mit Weiß aufgehellt habe.



    Ein wenig verwittern wollte ich den Turm aber doch und besonders am Eingang sollte etwas Holz durch den geringfügig abgeblätterten Lack scheinen. Also lackierte ich erst, nachdem ich den Turm mit Haarspray eingenebelt hatte. So entstanden durch anfeuchten und abreiben der Lackschicht kleine Farbabblätterungen.
    Die Bretterfugen konnte ich erhalten, indem ich die Flächen nicht frontal, sondern ausschließlich von der Seite lackiert habe.
    Mit den Farben 71046 und 71306 wurden noch einige helle Akzente gesetzt.





    Der Kohlebansen ist auch im Groben fertig.


    Für die Schienen der Kohlehunte nutzte ich TT-Gleismaterial welches ich im Abstand des Radsatzmaßes der Hunte (etwa 13mm) auf das Polystyrol klebte. Die Füllung entstand auch aus Polystyrol und die Flächen neben dem Gleis sind aus 2mm Styrodur. Die kleine Drehscheibe stammt aus dem Programm für Feldbahnen von Wenz, wobei ich nur den inneren Drehteller verwendete.
    Die aus mehreren Schichten Styrodur verklebten und mit dem Teppichmesser zurecht geschnitzten Kohleberge habe ich schon mal mit schwarzer Acrylfarbe eingepinselt.



    Alle Flächen wurden mit Mattkleber eingepinselt und mit Kohle bzw. Drainagematerial bestreut. Nach dem Trocknen nochmals für das endgültige Finish übersiebt und mit verdünntem Mattkleber getränkt.



    Hier das Ergebnis nach dem Absaugen überflüssigem und losen Materials:



    Alles noch einmal aus einer etwas anderen Perspektive:



    Beste Grüße
    Torsten

    Ein erster Schnappschuss von der Bekohlung in Schultheim.
    Natürlich fehlt noch die Gestaltung im Detail und das Personal, aber der Kran dreht schon mal...



    Über die Entstehung der Bekohlung samt Kran berichte ich demnächst hier.


    Einen schönen Sommerabend wünscht
    Torsten

    Hallo Foriker,


    zuerst einmal vielen herzlichen Dank an alle für die positiven Kommentare und Bedankungen.


    Ich hatte zum letzten Beitrag keine weitere Baubeschreibung mitgeliefert, weil ich keine Fotos vom Bau und dessen einzelnen Schritten gemacht hatte. Normalerweise arbeite ich drauflos und probiere dies und das nach Bauchgefühl aus, ohne zu dokumentieren oder mir zu merken was wie verwendet wurde. Wenn das Ergebnis stimmt bleibt's, ansonsten wird nachgebessert. Natürlich bleiben grundlegende Techniken gleich, aber ich versuche immer mit Farben und Materialien zu variieren. Für dokumentierte und in Fotos festgehaltene Baubeschreibungen muss ich mich schon "zwingen".


    Da mich Rainer aber danach gefragt hat, wie die Fläche zwischen Rampe und Lokschuppen entstanden ist, möchte ich hier noch versuchen eine Antwort darauf geben.


    Grundlage der Fläche bildet eine 5mm stark Styrodurplatte. Um diese aber nicht als "Platte" wirken zu lassen, sondern eine durch Fahrzeuge ausgefahrene Fläche nachzubilden, habe ich mit dem Endstück eines Schraubendreher-Griffes "Schlaglöcher" in das Styrodur gedrückt. Die Gesamte Fläche wurde anschließend mit einem mit Wasser verdünntem Gemisch aus etwa 1:1 Abtönfarbe Anthrazit aus dem Baumarkt und wasserfestem Holzkaltleim eingestrichen. Sofort danach bestreute ich das Gemisch mit verschiedenen Materialien. In diesem Falle hauptsächlich Drainagematerial "Dampflokepoche" von ASOA. Dazu siebe ich mir verschiedene Körnungen zurecht, um sie gezielt anzuwenden. Hilfreich dabei sind die Siebe von Minitec24. Grobe Körnungen z.B. für die Schlaglöcher und Ränder des Weges sowie den Übergang zur Gleisbettung. Um etwas farbliche Abwechslung in die Fläche zu bringen, verwendete ich außerdem Asche aus dem Kaminofen in verschiedenen Körnungen gesiebt, Boden-und Wegematerial sowie Schaufelsplit Grauwacke von Minitec24. Das (für mich) schwierige dabei ist es, möglichst keine einheitlichen Muster entstehen, sondern es uneinheitlich aussehen zu lassen.
    Abschließend habe ich alles Material noch ein wenig mit entspanntem Wasser übersprüht. Nach zwei Tagen Trockenzeit konnte nicht verklebtes Material abgebürstet und weggesaugt werden.


    Um Euch eine kleine Vorstellung vom verwendeten Material zu ermöglichen, habe ich heute nochmal exemplarisch einige Körnungen gesiebt und fotografiert.
    Links die drei Häufchen sind Drainagematerial, rechts vor den Sieben ist Asche.




    Bastlergrüße
    Torsten

    ’n Abend zusammen,



    bevor am Kohlebansen und Kran weitergebaut wird, habe ich das Gleis an der Rampe geschottert und gestaltet.


    Nebenan hat sich auf mittlerweile besandetem Untergrund erste zaghafte Vegetation breitgemacht.


    Viel Spaß beim ansehen.





    Am Übergang der Segmente muss ich wohl nochmal nacharbeiten...



    Hallo zusammen,


    vielen lieben Dank für das rege Interesse, die umfangreichen Antworten und Tips! Mit einer so großen Resonanz habe ich nun wirklich nicht gerechnet.


    Aber: Die Meinungen für und wieder einer weiteren Lackierung sind ziemlich ausgeglichen. Ich bleibe in der Zwickmühle zwischen lackieren wollen und der Angst mir das Ding zu versauen.


    Allerdings bin ich bei der weiteren Recherche in meiner Literatur heute morgen auf zwei Bilder vom Bekohlungskran in Ottbergen gestoßen, der wohl auch das Vorbild des Modells stellt. In einem alten EK-Spezial #19 "Bahnbetriebswerke" von 1990 wird der Turm in Tauben-blau-grauer Farbgebung während der Epoche IV gezeigt.
    Das gefällt mir ganz gut und ich werde wohl versuchen das so nachzubilden. Über das "wie" muss ich mir noch Gedanken machen.


    Das Ergebnis -gelungen oder nicht- werde ich mit der fertigen Bekohlungsanlage im Faden "Schultheim - ein kleiner Endbahnhof entsteht" vorstellen. Das wird wohl aber noch einige Tage brauchen.


    Beste Grüße
    Torsten

    Hallo Bastler,


    auf meinem Arbeitstisch ist momentan ein Bekohlungskran aus Resin (Studio95) in Arbeit.


    Ursprünglich war geplant den Turm farblich zu gestalten, quasi bunt anzustreichen. Da ich aber die Farbe verwittert und teilweise abgeblättert darstellen wollte, habe ich Turm und den Plattformboden erst einmal in vielen einzelnen Schritten holzfarbig grundiert. Mit dem Ergebnis bin ich nicht unzufrieden und jetzt nicht mehr sicher, ob ich überhaupt noch Farbe (zur engeren Auswahl stehen blau, grün oder rot) drüber lackieren soll...


    Daher meine Frage an Euch, bevor ich den Turm komplettiere:


    Weiter lackieren, oder die Holzoptik lassen, wie sie ist.




    Im Netz zu findende farbige Bilder sind meist aktuellerem Ursprungs und geben den gepflegten (und lackierten) Zustand von Museumsanlagen wieder. Auf älteren schwarz/weiß Bildern läßt sich nur erahnen wie der Zustand war. Wer kann sich erinnern, ob alte Krane auch einfach nur verbrettert und unlackiert im Einsatz waren?



    Beste Grüße
    Torsten

    Hallo Dirk,


    die neue Höhe der Sockelmauer erscheint mir jetzt auch stimmiger und wirkt dem Preiserlein gegenüber besser proportioniert.
    Die Plastizität der Steine ist faszinierend.


    Allerdings möchte ich auch einen kleinen Kritikpunkt aus meiner persönlichen Sicht anbringen: Entgegen der ersten Mauer, bei der die Aufteilung der einzelnen Mauersteine sehr homogen wirkte, liegen mir bei der flacheren Version zu viele senkrechte Mauerfugen direkt übereinander. Das schmälert den ansonsten sehr guten Gesamteindruck etwas. Kann aber auch sein, dass ich nur diverse Hilfslinien fälschlicherweise als Fugen deute...


    Auf jeden Fall weiter so bei Deinem tollen Selbstbauprojekt!


    Gruß
    Torsten

    Hallo zusammen,


    heute liefere ich die Bilder der Betonwandung der Rampe nach.


    Die Farbgebung erfolgte nach der Grundierung mit Heki-Straßenfarbe in mehreren Arbeitsgängen großflächig mit seeehr stark verdünnten Acrylfarben. Angefangen habe ich wieder mit Sandfarben, Braun- und Grüntönen. Später kamen noch dunkles Grau und Schwarz dazu, teilweise auch nass in nass. Nach dem Trocknen habe ich noch versucht einige Verlaufsspuren anzubringen. Kanten, Ausbrüche und Vorsprünge wurden noch mit hellem Grau trocken gemalt und so etwas hervorgehoben.




    das Loch in der Stirnwand ist der Lenzkupplung geschuldet...



    Hier noch zwei Bilder "mit Beiwerk" von heute in der Sonne:




    Jetzt kann geschottert werden und ich freue mich schon auf die Gestaltung der ersten Anlagenecke rings um die Rampe!


    Gruß
    Torsten

    Hallo zusammen,


    und vielen Dank für das zahlreiche Feedback!


    Rainer: Danke für Deinen Tip. Da die Rampe bei mir direkt an der Anlagenkante liegt, wollte ich auf Nummer sicher gehen und große Stabilität möglichst ohne größere Hohlräume haben. Schnell hat man ungewollt mit den Fingern durch das dünne Styropor "gebohrt"... Die Ausrundungen sind wegen der doppelten Schicht Baumaterial trotzdem sehr seicht geworden. (Bild 3)
    Den Belag für die Rampe habe ich im Übrigen verwendet, weil ich im Faden "Schönheide Ost" darauf aufmerksam geworden bin und ihn als sehr geeignet empfand!


    @all:
    Nachdem die umlaufende Betonwand gestaltet und verklebt war (später dazu mehr), ging es mit dem Belag der Rampe weiter.
    Um der einheitsgrauen Platte etwas mehr Lebendigkeit zu verleihen habe ich einzelne Steine mit stark verdünnten Acrylfarben von Sand, Beige, Braun über Grün bis zu verschiedenen Grautönen betupft.



    Im nächsten Schritt habe ich mit einem weichen Pinsel gesiebte Asche über das Pflaster verteilt und anschließend mit verdünntem Mattleim ähnlich wie beim schottern verklebt.
    Im Bild zuvor waren schon Probestücken mit Matt-und Schotterkleber zu sehen.



    Da das Pflaster nicht vernünftig übergangslos aneinander gelegt werden kann, habe ich mir aus Styrodur-Streifen "Basaltpflaster" als Abtrennung dazwischen gelegt.


    In den noch nassen Leim streute ich außerdem noch kleine Mengen verschiedenfarbiger Noch-Turf um Moosflechten nachzubilden.




    Hier mal die Rampe in der gesamten Größe.



    Und die leicht überhöhte Auffahrt der Kopframpe.



    Beste Grüße
    Torsten

    Hallo zusammen,


    bevor ich das nächste Bastelthema zum Bahnhof Schultheim eröffne, möchte ich mich erst eimal für den überwältigenden Zuspruch zu meinen vorherigen Beiträgen bedanken!


    Jetzt aber zum Thema:
    Auf der an die Modulkästen angesetzten Käseecke soll eine Kopf/Seitenrampe entstehen.
    Da es fürs basteln einfacher ist, habe ich die Käseecke abgenommen. Deshalb ist die Ecke auf den Bildern um 180 Grad verdreht zu sehen. Das Gleis führt am Kohlebansen (da, wo momentan die Rolle Lötzinn steht) vorbei zur Rampe.
    Die Rampe entsteht aus mehreren Schichten Styrodur um die erforderliche Höhe zu erreichen. Da ich nicht im Besitz eines Heißdraht Schneidegerätes bin, musste ich mir für die Herstellung der Auffahrt eine andere Methode einfallen lassen. Ich schnitt aus Reststücken der Styrodurplatten mehrere Dreiecke mit dem Böschungswinkel für die Auffahrt und verleimte sie mit der Stirnseite. Es entsteht ein "Gerüst".



    Hier nochmal aus der Nähe:



    Als Abdeckung der gesamten Rampe kommt eine 3mm starke Styrodurplatte zum Einsatz. Gemeinsam mit der später aufgeklebten "Fahrbahn" erhält das Gerüst seine Stabilität.
    Um mir die farbliche Gestaltung einfacher zu machen, klebe ich die äußere Struktur aus 5mm starken Styrodurstreifen erst nach dem Lackieren an die Außenseiten der Rampe.



    Hier schon mal ein Testaufbau vor dem lackieren. Die Decksteine sind auch aus einem Styrodurstreifen entstanden und mit einem Kugelschreiber in einzelne Steine "unterteilt" worden. Da die Rampe betoniert sein soll habe ich versucht etwas Struktur in die Seitenteile zu bringen. Mit einem Stahllineal drückte ich einige Abdrücke von Schalbrettern ein. Mit dem Bastelmesser entstanden einige ausgebrochene Stellen und mit grobem Sandpapier versuchte ich eine etwas rauere Struktur die Oberfläche zu pressen.



    Die Grundfarbe der Betonteile entsteht mit Hilfe von satt aufgetragener Heki Straßenarbe Beton.



    Im nächsten Teil werde ich über die farbliche Weitergestaltung der Ränder und der eigentlichen Rampe berichten.


    Beste Grüße
    Torsten

    Hallo Dirk,


    ich kenne Deine Zangeleien ja aus dem TT-Board und bin davon begeistert, obwohl sie für mich wegen des Spurwechsels nicht mehr in Frage kommen. Die Schuppentore sind wohl die Messlatte dessen, was momentan in TT machbar ist.
    Daher würde der Kran sicher auch in Spur Null ein Erfolg, wenn Du damit preislich deutlich unter dem von Thomas verlinkten "Viessmann"-Kran bleiben kannst. Wobei der Schritt von TT zu Null ein seeehr großer ist!
    Viele Kleinstserienhersteller in Spur Null lassen ihre potentiellen Kunden an der Entwicklung und Konstruktion der Modelle im Forum teilhaben (so wie Du es im TT-Board tust). Ich denke das wäre auch hier für Dich eine gute Lösung und gleichzeitig Werbung.


    Viel Erfolg in der neuen Spur
    Torsten

    Hallo Interessierte und Neugierige,


    es geht voran...
    Da der Kohlebansen im Grundaufbau fertig ist, konnten die Gleise daneben geschottert werden. Die ausgebrochenen Steine der Mauer sind inzwischen auch gelandet, brauchen aber noch etwas farbliche Nacharbeit.
    Zum Nachweis gibt es diesmal eine Dampflok zum Kohlebansen ;)




    Außerdem konnte ich den Bahnsteig zu etwa zwei Dritteln fertigstellen. Basis bildet Styrodur. Zurechtgeschnitzt und geschliffen und mit einem Brei aus Mattkleber, Wasser und Asche überpinselt. Die Bahnsteigkante entstand auf die selbe Art und Weise wie die Wände des Bansens: Die Stützen sind aus brünierten Schienen vom Flexgleis. Die Holzbohlen habe ich aus 8mm breiten Holzleisten vom Baumarkt zurechtgesägt, mit der Drahtbürste malträtiert, gebeizt und mit stark verdünnter schwarzer und weißer Acrylfarbe weiter gealtert.





    Bastlergrüße
    Torsten

    Hallo Alfred,


    ich bin mir nicht sicher, ob das kartonkaschierte Kapaline für die Gleisbettung die richtige Wahl ist.
    Das Material ist für den Architekturmodellbau bestimmt gut zu gebrauchen, weil leicht zu verarbeiten und relativ günstig.
    Eigene Erfahrung hat mir gezeigt, dass das Material aber immer gleichmäßig von beiden (Karton-) Seiten zu bearbeiten bzw. zu lackieren ist, weil es sich sonst verzieht.
    Wenn ich aber ans Schottern mit reichlich flüssigem Schotterkleber denke, überkommen mich Zweifel ob die Bettung eben bleibt. Verwerfungen wären für die Gleislage fatal...
    Ich möchte Dir jetzt nicht in Deine Planungen hineinreden, aber ich würde trotzdem empfehlen für die Gleisbettung ebenfalls Styrodur zu nehmen. Gibt es in Platten in verschiedenen Stärken bei Modulor.
    http://www.modulor.de/Kunststo…hellblau-beschnitten.html


    Beste Grüße
    Torsten

    Hallo Freunde der großen Modellbahn,


    dass es hier lange nichts zu lesen gab, hat nichts mit einem Stillstand meiner Aktivitäten oder gar dem neuen Phänomen Abriss zu tun. Die Zeit fürs Hobby ist nun mal knapp bemessen und so geht es nur langsam aber irgendwie trotzdem voran.
    Zum Beweis gibt es heute einen kleinen Fortschrittsbericht:


    Die Blechkanäle und Seilzugablenkungen für alle Weichen wurden lackiert und verlegt und die ersten Gleise sind geschottert. (Hier noch nicht im Bild...)


    Bevor es mit dem Schottern aber weiter geht, muss ein Kohlebansen zwischen die Gleise gestellt werden. Die Grundlage dafür bildet eine 5mm dicke Forexplatte. So bleibt der Kohlebansen, der über eine Modultrennkante verläuft herausnehmbar.
    Für die Stirnwand habe ich aus einzelnen Juweela-Steinen eine Mauer gebaut. Wie man sieht, ist sie offensichtlich nicht stabil genug für den Bansen geworden... Oder der Baggerfahrer war mit seinen Gedanken nicht bei der Sache.


    Die Stützen entstanden aus Schienen vom Flexgleis und sind brüniert worden. Die Holzbohlen habe ich in Ermangelung 6mm breiter Bohlen aus 8mm breiten Holzleisten vom Baumarkt zurechtgesägt und abgelängt. Anschließend wurde jede einzelne mit der Drahtbürste malträtiert, gebeizt und mit stark verdünnter schwarzer und weißer Acrylfarbe weiter gealtert.


    Jetzt fehlt noch die Kohle auf dem schwarz angemalten Styrodurhaufen, Kohlendreck und ein kleiner Bekohlungskran. Fortsetzung folgt.









    Wie mir gerade auffällt, steht unpassender Weise eine Diesellok am Kohlebansen. Ich gelobe Besserung. Aber die ist offensichtlich vom Daddeln "übrig" geblieben. Ich will ja nicht nur basteln, sondern auch Spielspaß...



    Beste Grüße
    Torsten