Posts by Olaf

    Hallo,


    ein Teil meiner Heidt-Wagen habe ich mit den alten Hübner-Radsätzen umgebaut, die montierten Radsätze waren bei allen Wagen nicht isoliert. Dabei wird die vorhandene Metallachse der Hübner-Räder gegen eine mit der Länge von 52 mm ersetzt (Radscheiben einfach abziehen) und dann kann das Ganze einfach wieder zusammen gebaut werden. Auf den Fotos am Umbau des Villach dargestellt.


    Dabei stellt man fest, dass leider bei den Wagen die Achslager und damit auch die Längsträger sowie die Bremsanlage deutlich zu weit nach außen gerutscht sind. Dies komplett zu korrigieren ist nicht ohne gravierenden Eingriff möglich. Da bin ich mir noch sicher, was ich am Fahrwerk noch ändern werde. Jedenfalls können alle meine Wagen jetzt erst einmal dem Betrieb übergeben werden.


    Grüße aus Großziethen
    Olaf

    Hallo,


    auch ich bin in den letzten Wochen an dem Heidt-Fieber erkrankt und nun stolzer Besitzer einer handvoll dieser Wagen.


    Zum Thema Maßstab muss ich feststellen, dass z. B. der Glms 207 bzgl. Radstand 1:45 ist, Höhe und Breite 1:41,8 (!) ergibt, unter der Voraussetzung die angegebenen Maße im Carstens-Buch sind korrekt. Aber seht selbst, auf dem Foto steht links ein MBW-Wagen (1:45) und rechts ein KISS-Wagen (1:43,5). Der Heidt-Wagen ist schon ziemlich hoch !! ;( Wonach Herr Heidt gebaut hat ist noch die offene Frage, vielleicht anhand seiner Fotos !?


    Die Wagen sind so auch nicht fahrbar, da die Achsen nicht isoliert sind (dazu gab es in den Auktionsbeschreibungen auch keinen Hinweis). Hier gibt es zwei Wege:


    1. Weitere Verwendung der Heidt-Achsen: Achslager aufbohren und mit Kunststoffbuchsen versehen und die Achse in der Mitte trennen und mit einem Kunststoffröhrchen (Innendurchmesser 3 mm) wieder zusammen kleben, am besten mit der ARGE-Schablone zuschneiden.


    2. Verwendung von beidseitig isolierten Radsätzen, am besten die alten Hübner-Räder hier kann die Achse ohne Probleme durch eine verlängerte ersetzt werden.


    Die Federpuffer lassen sich ganz leicht tauschen, da sie verschraubt sind. Die Pufferplatte muss von unten mit einem kleinen Messer und einem Hammer vorsichtig entfernt werden. Die neuen Puffer werden einfach mit Sekundenkleber wieder eingeklebt.


    Alles in allem muss man sagen, schon eine Menge Geld gelassen für zwar sehr hübsch aussehende Wagen, aber das Fieber hat einem auch ein wenig den Verstand vernebelt .... :rolleyes:


    Einen schönen zweiten Advent
    Olaf

    Hallo Sascha,


    ich weiß welche Maschine du hast :D ich habe sie auch und 90 % deiner Geschichte hätte ich absolut genauso schreiben können!!


    Im Gegensatz zu dir habe ich alle Lötstellen nachgearbeitet und sogar ein Kabel verlängert, das war zu kurz abgeschnitten. Die Kabelverbindungen waren bei mir mir Kreppband isoliert, das habe ich durch Schrupfschlauch ersetzt. Die Inneneinrichtung klemmt bei der Montage ein Kabel ein, wenn man dies nicht sieht und die Schraube zu fest anzieht, den bricht der Kunststoff (bei mir nicht). Die Griffe auf dem Gehäuse habe ich nicht wiedergefunden, aber ich habe 1 Woche nach der Anfrage eine handvoll Reserve vom Hersteller bekommen :thumbup: (das ist ein Top Service). Nun habe ich alle von innen mit Sekundenkleber fixiert.


    Ich denke, dass man Fertigungsqualität oder auch Produktqualität nur in Verbindung mit dem Kaufpreis (und hier spielen Entwicklungskosten und -zeit eine große Rolle) sehen kann und der steht ja direkt mit meiner Erwartungshaltung in Verbindung. Was ich als Käufer z. B. beim PKW-Kauf von einem Bentley erwarte wird sicherlich nicht mit einem Fiat 500 zu vergleichen sein !? Hier beginnt aber das Problem bei deinem Beispiel, diese Maschine liegt normalerweise in der gleichen Preisregion wie vergleichbare Maschinen anderer Hersteller, die diese Baustellen nicht aufweisen !! Da aber diese Maschine zur Zeit in einer sehr großen Preisspannbreite zu bekommen ist und ich am äußersten unteren Ende die Maschine erworben habe, stört mich das wiederum nicht und ich bessere nach :) .

    Final muss ich sagen, ich baue leidenschaftlich gern Fahrzeuge (lieber als an der Anlage) und bin mit dieser Lok nun sehr zu frieden (Kaufpreis, Erwartung, Aufwand der Nacharbeit, Ergebnis).


    Olaf

    Hallo Stefan,


    ich habe meinen Gos 245 - DBP Postwagen auf Schraubenkupplung und noch ein bisschen mehr irreversibel umgebaut:


    Schritt 1: Zerlegen
    - sechs Schrauben von unten lösen, dann kann man das Fahrwerk vom Oberteil trennen
    - zwei weitere Schrauben lösen, die die Gewichte und die Bodenplatte zusammen hält, unter der die Kupplungsmechannik ist
    - nun fällt einem die Fallhakenkupplung schon entgegen


    Schritt 2: Kupplungsführung aussägen
    Da mir das Fahrwerk von unten so nicht gefällt, habe ich die Kupplungsführung komplett entfernt (Laubsäge, Feile)


    Schritt 3: Federpuffer tauschen
    Da ich auch mit Fahrzeugen in 1:43,5 fahre (Mischbetrieb) und mir die Federpuffer zu klein aussahen, wurden die kurzer Hand gegen welche aus Messing ersetzt. Auf dem dritten Foto erkennt man rechts vorher und links nachher


    Schritt 4: Bodenplatte mit Holzmaserung versehen
    In die beiden kleinen Bodenplatten, wo früher die Kupplung war, habe ich eine Holzmaserung eingeritzt und anschließend mit schwarz Mattlack lackiert


    Schritt 5: Zusammenbau
    Verbaut habe ich hier eine Addie-Kupplung mit einer gekürzten Feder


    Diese kleine Bastelei ist gerade für ein verregnetes Wochenende genau das richtige und der Wagen sieht danach deutlich besser aus. Der Gmms60 steht bei mir noch zum Komplettumbau an, die Kupplung habe ich aber schon entfernt, ich glaube ich musste sie dabei zerstören (über ein Jahr her).


    MfG
    Olaf

    Hallo zusammen,


    bei mir ist aktuell eine weitere E44 von Hegob in den Fahrzeugbestand gekommen. Die Maschine war wohl beim Vorbesitzer z-gestellt!? Sie wird von einer anderen E44 ins BW geschleppt, dort zerlegt, entlackt, gestrahlt und wieder aufgebaut.


    Die Vorbauten, ein Drehgestell und das Gehäuse sind mittlerweile gestrahlt. Sie wird in Epoche 4 mit blau/beiger Lackierung wieder in Dienst gestellt.


    Ich werde wieder berichten.


    Gruß
    Olaf

    Hallo Volker,


    anbei ein paar Fotos von mir die ich Dez 2008 von der E69 02 im DB-Museum Nürnberg gemacht habe. Da bekommt man übrigens auch Kopien der originalen Zeichnungen (sehr empfehlenswert !). Solltest du noch weitere Ansichten benötigen melde dich einfach.


    Weitere Literatur:
    E69 Geschichte der bayrischen Lokalbahnelloks, Braun/Hofmeister, Eisenbahnclub München, 1978
    Murnau - Oberammergau und die E69, Mühlstraßer, GeraMond, 1998
    Die Lokalbahn Murnau Oberammergau, Rossberg, Franckh'sche Verlagshandlung Stuttgart, 1978
    Die Lokalbahn Murnau Oberammergau, Rossberg, EK-Verlag, 1988


    Zur Info, das Gehäuse von Pola-Maxi ist von den Maßen nicht ganz richtig, die Vorbauten stimmen nicht ganz! Deshalb steht bei mir auf der OPL immer noch ein kompletter Eigenbau aus Messing, aber z. Z. sind andere Bauvorhaben an der Reihe.


    Mit freundlichem Gruß
    Olaf

    Hallo Stefan,


    natürlich hast Du recht mit den Maßen, man muss einfach 1 mm mehr stehen lassen. Die gesamte Breite wird aber durch die Schaken bestimmt (hier 3 mm). Außerdem bin ich ja noch nicht fertig :) .


    Grüße aus Großziethen
    Olaf


    P.S.: Genau an die RiPoli-Zeiten habe ich mich auch zurück erinnert und den Wunsch verspürt, mal wieder so einen Wagen aufzubauen.

    Hallo,


    bevor ich weiter mache, noch einige Hinweise zum Abtrennen der Längsträger bei Pola-Fahrgestellen. Die Stärke der Polystyrol-Zwischenplatte ist abhängig von der Höhe des Sägeblattes und muss ggf. individuell angepasst werden. Da ich als Längsträger Messing U-Profile mit den Maßen 6 x 3 mm verwende, kann man beim langen Fahrgestell alles wegfräsen, bei den kurzen sollte man unbedingt 1 mm stehen lassen, sonst stehen die Schaken über.


    Und nun geht es weiter:


    (5) Anpassen des Achsstandes


    Ich habe mich entschieden das Mittelteil mit der Bremsnachbildung komplett zu entfernen und durch eine neue Polystyrol-Platte zu ersetzen. Die Platte hat eine Stärke von 2,0 mm, das Fahrgestell liegt bei 1,85 mm, das sieht man später nicht mehr.


    Zum Herstellen der Bretterfugen habe ich eine größere Platte genommen und die Bretterfugen mit einem Griffel eingeritzt. Anschließend wurde das Ganze mit 100er Schleifpapier abgeschliffen (gibt die Holzmaserung). Die Rillen werden nochmals mit einer V-förmigen Schlüsselfeile nachgearbeitet und mit einem Glasradierer entgratet. Nun werden die benötigten Stücke auf Maß ausgesägt (Foto: Zwischenstück).


    Das Zwischenstück wurde um 13 mm kürzer hergestellt und anschließend alles mittels eines Stahllineals rechtwinklig wieder zusammengeklebt. Die Längsträger wurden mal probehalber angelegt (Foto: Neue Längsträger), sie werden mit Sekundenkleber über die gesamte Länge verklebt.


    Fortsetzung folgt ... Montieren der Pufferbohle und Löten mit der Flamme.

    Hallo


    Ich möchte euch exemplarisch zeigen, wie man auch aus alten Fahrzeugen mit ein bisschen Bastelspaß zu ganz schönen Modellen kommt. Allen Nietenzählern empfehle ich den Thread wieder zu verlassen, dass ist nix für euch !!


    Durch Zufall ist mir beim Kauf von ein paar Güterwagen auch eine gedeckter Güterwagen von Pola Maxi ins Haus gekommen. Eigentlich bin ich überwiegend mit Messingfahrzeugen unterwegs, aber die Lust kam wieder hoch (wie vor 15 Jahren) aus dem Wagen etwas zu machen. Auf gehts ....


    (0) Literatur Recherche
    Also Literatur gewälzt und eine kleine Baumappe angelegt. Beim Vergleich mit den Zeichnungen stellt man fest, dass das Gehäuse um 10 mm zu kurz ist (muss man mit leben !) und der Achsstand 3 mm zu lang ist. Deshalb sieht der Wagen von der Seite in seinen Proportionen komisch aus. Das werde ich anpassen.


    (1) Das Ziel
    Ziel ist, dass der Wagen nach dem Supern auf der Anlage eine gute Figur macht. Das erste Foto zeigt den POLA MAXI Wagen im Vergleich zu einem KISS Modell. Sicher unfair, aber mal sehen ....


    (2) Zerlegen
    Als erstes habe ich den Wagen in seine Bestandteile zerlegt, ist nicht wirklich viel dran (Foto: Zerlegt)


    (3) Längsträger entfernen
    Die Längsträger an den Seiten der Pola-Fahrgestelle sahen noch nie schön aus. Ich habe meine immer komplett entfernt und durch Messing Profile ersetzt. Mittels einer selbstgebauten Schablone (aus einer 3mm Polystyrol-Platte) können sie auf einer Kreissäge einfach abgesägt werden, ohne die Blattfedern und Schaken zu beschädigen (Foto: Kreissäge). Nach dem Sägeschnitt müssen, mit einer kleinen Handbohrmaschiene und einem dünnen Sägeblatt, die Längsträger noch von den Schaken abgetrennt werden.


    (4) Pufferbohle entfernen und Ausschnitt für Kupplung vorsehen
    Auch das alles erledige ich schnell mit der Kreissäge. Da ich mit originaler Schraubenkupplung fahre, gibt es nur einen kleinen Ausschnitt zum Freigang.


    Und nach ca. 15 min Arbeit liegt das Fahrwerk zur weiteren Verwendung auf der Werkbank, ich habe zum erstellen dieses Beitrags länger gebraucht.


    Wird fortgesetzt .... Nächster Schritt, Anpassen des Achsstands.

    Hallo zusammen,


    bei mir liegt seit gestern eine alte Drehscheibe von Gebauer/Schönlau zur Restauration auf der Werkbank. Die Grube ist aus Alu gefertigt und wiegt ca. 9 kg. Die Bühne ist komplett aus Messing.


    Ich habe bis jetzt alles gereinigt, als nächstes müssen ein paar Ecken gerichtet bzw. nachgelötet werden. Anschließend gibt es noch ein bisschen Farbe. Ob ich die alte Technik (Steuergerät etc.) verwende oder alles digitalisiere, weiß ich noch nicht. Der Einbau erfolgt bei mir sowieso erst im zweiten Anlagenteil, den ich erst noch aufbauen muss.


    Hat jemand zufällig irgendwelche Unterlagen/Prospekte zu dieser Drehscheibe, die er mir als pdf zur Verfügung stellen kann !?


    Gruß aus Großziethen


    Olaf

    Hallo zusammen,


    ich besitze ein Exemplar, welches wir beim Händler das erste mal geöffnet haben und fehlerfrei war!! Erst zu Hause bei der Montage einer Schraubenkupplung von Lenz (die Kupplung und Bremsschläuche von MBW sind unbrauchbar !) habe ich mir auch eine Griffstange abgebrochen. Grund dafür ist u. a. die nicht korrekt gebogenen Metalldrähte. Ich habe die mit einer Zange angepasst und das ganze mit einem Tropfen Sekundenkleber wieder repariert.
    Beim Zerlegen ist mit aufgefallen, dass die 4 Schrauben, die das Fahrwerk mit dem Aufbau verbinden, nicht alle greifen (zu kurz, überdreht ?). Damit wird natürlich das Fahrwerk nicht maßhaltig verschraubt und könnte kippeln !? Da vieles gesteckt ist, fällt natürlich ab und zu etwas ab. Das hat aber für den Bastler den Vorteil des zerstörungsfreien Zerlegens, wenn man Supern möchte und ein Tropfen Sekundenkleber hilft natürlich.


    Was bis dato noch keiner bemängelt hat, ich glaube der RAL Farbton ist ein Tick zu dunkel, in jedem Fall im Vergleich zur Weinert Farbe. Aber so ein Wagen muss einfach gealtert werden !!


    Im Vergleich zu den anderen Herstellern finde ich ist z. Z. BRAWA die Nummer 1 dicht gefolgt von LENZ und das Schlusslicht derzeit MBW.
    Auf der einen Seite sind die beweglichen Lüfter mit den verschiedenen Gittern dahinter der absolute Knaller, aber es gibt auch noch einige Ecken wo man Hand anlegen muss. Aber ist dies nicht einer der Gründe warum wir alle Modellbau machen. Früher war gerade die Spur 0 die Spurweite wo die meisten Eigen-, Umbauten und (Etappen)Bausätze gemacht wurden. Einfach auspacken und auf das Gleis stellen ..... (?)..... ist doch langweilig und erinnert mich sehr an andere Spurweiten, wo sinnlos gesammelt wird und alles im Schrank verschwindet.


    Also mir gefällt er und ich werde mir sicherlich noch weitere MBW-Fahrzeuge kaufen, auch wenn ich eigentlich vorrangig Messingfahrzeuge fahre. :)


    Olaf