Posts by Holger R

    Hallo Dieter,


    der Fachbegriff ist "Außenwecker". Die gibts auch in ebay - dann kannst du Dir so einen Anrückmelder original in den Keller hängen. Die restliche Familie bekommt dann aber auch jede Zugfahrt mit.... :-)


    Viele Grüße
    Holger

    Hallo Peter,


    im Bahnhof Becov nad Teplou steht er noch heute: der dreiständige Ringschuppen (es waren auch nie mehr Stände):


    http://ceskedrahy.de/seite/upl…hof%20Becov%20n.%20T..JPG


    Die Ecke ist übrigens nicht nur eisenbahntechnisch absolut sehenswert!


    2 -ständige Schuppen an Drehscheiben waren dann eher klassische Rechteckbauten (v.a in Bayern) - bzw. fällt mir dazu kein Ringvorbild ein - was aber nichts bedeutet.


    Viele Güße
    Holger

    Hallo Oli,


    ich würde ggf. die Schienenverbinder weglassen. Die machen nur Arbeit und sind sowohl mechanisch als auch elektisch auf Dauer keine sichere Bank. Entscheidend ist, das der Radius wirklich sauber durchläuft.
    Gut ist die Entscheidung, die Schienenstöße im Versatz zu lassen. Der Schnitt sollte aber auf jeden Fall dort liegen, wo unten die Schwellen verbunden sind. Diesen Steg nicht mittrennen! Mit vorhandenen Schienenresten kannst du den Versatz sogar noch weiter erhöhen. Je weiter die voneinander entfernt sind umso besser.
    Eventuell hast du dadurch noch mehr Schnittstellen - aber das ist hier eigentlich egal. Zwei Stromeinspeisungen pro Schienenstück sorgen für weitere Betriebssicherheit und machen deutlich weniger Arbeit als später nochmal nachlöten zu müssen. Die Lötstellen "arbeiten" nämlich auch...


    Du darfst später gerne mal ein Foto deiner Konstruktion einstellen!


    Viele Grüße
    Holger

    Hallo Utz,


    Unterbauleuchten sind zudem für einen relativ geringen Abstand zum Objekt konzipiert oder. Es kann sein, das bei größeren Abständen der Abstrahlwinkel nicht passt und nicht mehr viel Licht am Objekt ankommt. Als Anlagenbeleuchtung im Raum taugen die sicher nicht. Eher für Dioramen / Schaukästen etc.


    Kaufen - Testen - notfalls zurückgeben und hier berichten.


    Viele Grüße
    Holger

    Hallo Oliver,


    ja so schauen zeitgemäße Module aus - bis auf die Flaschenputzer... ;-)
    Sowohl das Holzschwellengleis als auch die Stahlschwellen setzten Maßstäbe.


    Als Fernmelder "durfte" ich noch auf Telegrafenmasten steigen. Die Isolatoren der oberen Traverse waren in der Regel fast bündig mit der Mastspitze. Ein darüber hinausragender Holzmast ist quasi verschenktes Material bzw. rausgeworfenes Geld. Die Masthöhe scheint mir auch etwas zu hoch - diese Höhe gabs ledigilich z.B. bei Bü´s . Ohne jetzt die Bauvorschriften zu wälzen - als Eselsbrücke liegen die oberen Traversen auf normaler freier Strecke in etwa gleich hoch wie ein ein (Personen-) Wagendach. Wenn einem mal das Werkzeug runtergefallen ist, war auch das zu hoch...


    Viele Grüße aus Bayern
    Holger

    Hallo Dieter,


    die Telegrafenleitung endete vor dem Tunnel mit einem Endmast. Diese waren oft stärker im Erdreich verankert oder auch mit zwei Stämmen ausgeführt und / oder stärker abgestützt.
    Der Klemmkasten ist nicht sehr groß. Am Mast führt dann ein Kabelschacht oder -rohr ins Erdreich. Im Tunnel ist der Kabelverlauf sowohl in einem Erdschacht als auch an der Wand möglich.
    Auf dieser Seite ist links unten ein gutes Foto. Das graue am Mast ist der Kabelschacht:
    http://www.eisenbahn-tunnel-info.de/
    Gar nicht so selten wurde die Telegrafenleitung auch über den Berg geführt - was auch im Modell eine reizvolle Lösung sein kann. Das sah dann z.B. so aus:
    http://abload.de/image.php?img=1974_09_16_1630wdjr7.jpg


    Viele Grüße in die Stauden!


    Holger

    Servus Heinz,


    den Schotter einfach in einen Eimer mit Wasser geben. Durch umrühren den Staub aufrühren und die Brühe vorsichtig abgießen. Diesen Vorgang 2-3 Mal wiederholen - dann dürfte der größte Staubanteil ausgewaschen sein. Alternativ kannst du den Schotter vorher trocken aussieben - der Steinstaub lässt sich ggf. noch gut im Landschaftsbau weiterverwenden.
    Zum trockenen den Schotter in der Sonne ausbreiten (altes Backblech o.ä.).


    Viele Grüße
    Holger

    Hallo!


    Wie man auf dem ersten Bild von Andy sieht: die Notwendigkeit von Modulbeinen wird völlig überbewertet... :-)
    Der Fahrbetrieb hat enorm viel Spaß gemacht - zeitweise waren acht Personen ordentlich beschäftigt, das Verkehrsaufkommen von Rottbach über Kohlgrub nach Dorfen zu befriedigen.
    Schön das in Südbayern endlich mal derartiger Mehrpersonenbetrieb zustande gekommen ist. Gerne wieder!


    Mit über 1000 Besuchern (ohne Kinder)dürfte auch der Gastgeberverein rundum zufrieden sein.


    Servus
    Holger

    Hallo nochmal,


    einflügelige Einfahrsignale auf Nebenbahnen mit einer Hg 50 km/h gibt es heute noch. Entscheidend ist das Zs 3. Ich nehme mal an, das Zugfahrten nur im geraden Strang (Bahnsteiggleis) erlaubt sind.
    Ein Stellwerk finde ich hier auch deplaziert. Der Stellhebel für ein Einfahrsignal wäre dann im EG oder davor. Ausfahrsignale würden auch umfangreiche Blocktechnik (incl. entsprechender Weichensicherung) erfordern. Auf Lokalbahnen gab es sowas eher nie.


    @ Thomas: mich wundert, das du als Tf abschließbare Weichen ausschließt - wie stellst du sicher, das Nachts bei Schneefall nicht irgendwelche Bengel sich einen Spaß erlauben und dir die Fahrstaße ins Ladegleis stellen oder der Rangierer eine Stunde vorher schlichtweg vergessen hat, die Weichen wieder in Grundstellung zu bringen?
    Ferner macht ein Einfahrsignal zur Zugfolgeregelung ja nur Sinn, wenn sich ggf. noch ein zweiter Zug / Lok im Bhf aufhalten darf. Da schauts mit der Fahrwegsicherung schon ganz anders aus.
    Wir sprechen hier von der Ep III - heute haben viele Endbahnhöfe gar keine Weichen mehr. Früher war jedes Umfahren eine in solch kleinen Bahnhöfen eine Schlüsselorgie. Für die einen ist sowas hinderlich - für andere vorbildgerechte Sicherungstechnik.


    Letztendlich gilt aber wie immer: erlaubt ist was gefällt.
    Viele Grüße


    Holger

    Hallo Tom,


    wenn du unbedingt Formsignale aufstellen möchtest, dann sind Einfahrsignale das höchste der Gefühle. Für den Bahnhof reicht ein einflügeliges Signal, da die Einfahrt sowieso nur mit max. 40 km/h erlaubt ist (muss aber mit einer Geschwindigkeitstafel signalisiert sein)
    Ein Vorsignal ist nciht notwenig, es reicht eine Vorsignaltafel mit ausreichend (Bremsweg-) Abstand.
    Für den Schattenbahnhof darfs auch gerne ein zweiflügeliges sein - damit deutest du eine größere Betriebsstelle an. Dazu bräuchte es aber auch ein Vorsignal - das wird aber bei der kurzen Strecke vielleicht zuviel.
    Das i-Tüpflechen wäre aber ein Vorsignal für die imanigären Ausfahrsignale Richtung große weite Welt, damit deutest du an, das die Strecke im Prinzip über den Schattenbahnhof hinaus geht.


    Rangiersignale o.ä. sind in deinem Endbahnhof oversized. Beim Vorbild erfolgt die Sicherung mit abschließbaren Weichen - was übrigens auch im Modell enorm Spielwert hat!!!


    Viele Grüße
    Holger

    Servus Nik,


    am besten wird die Schubstange durch den ganzen Kasten geführt. Dann hast du bereits zwei Führungen und man kann praktischerweise die Weiche von beiden Seiten des Segments bedienen.


    Den Bedienknopf außen möglichst nicht rausstehen lassen, sondern mittels Lochsäge eine Aussparung in den Kasten machen. Es reicht, wenn zwei Finger den Stellknopf fassen können.


    Die inneren Werte sind auch mit Bordmittlen zu bewerkstelligen: die Stellstange wird mittig durch eine dreipolige Lüsterklemme geführt - in die äußeren kommen die Stangen zur Stellmechanik und zum Schalter für die Herzstückpolarisierung. Lässt sich alles wunderbar einzeln justieren. Ein Holzklötzchen unter der Lüsterklemme verhindert, das sich die ganze Sache dreht. Fertig!
    Mittels weiterer Lüsterklemmen kann man noch links und rechts Anschläge für Grobmotoriker setzen bzw. den Gesamtstellweg justieren.


    Alles kein Hexenwerk. In Peissenberg auf den Modellbautagen kannst du dir solche Antriebe live ansehen.


    Viele Grüße
    Holger

    Hallo zusammen,


    auf dem Modultreffen in Peissenberg hatten wir Kupplungsmischmasch - was trotz der vorhandenen Hilfshaken etc. eine ziemliche Spaßbremse ist - aber das bekommen wir im Süden auch noch hin.
    Für Modellbauer die mit Superung und Alterung ihre Fahrzeuge entsprechend aufwerten ist Normschacht und Fallhakenkupplung in dieser Baugröße einfach ein no go.


    Auf den Fremotreffen sind die rangierintensiven Jobs eigentlich die begehrtesten - so schlimm kann die Kuppelei also nicht sein. Wem die Fummelei mit der Pinzette wirklich zuviel ist, lässt sich alternativ Triebwagen- und Personenzugleistungen geben oder macht mal Fahrdienstleiter. Ebenso gibt es bei den Güterzügen auch die Möglichkeit der Arbeitsteilung auf Lok- und Zugführer. Hier kann man im Team entscheiden, wer was lieber machen möchte.
    Das gemeinsame sinnvolle Betriebsspiel von mehreren Personen kommt auf den Fotos leider nie so richtig rüber - ist aber das Salz in der Suppe.


    Servus
    Holger

    Hallo Helmut,


    Gepäckwagen/Gepäckabteile waren grds. in allen Personenzügen außer den TEE/ IC-Zügen Standdard. Postwagen hatten in der Regel einen eigenen Umlauf - sie liefen dadurch nur in ausgewählten Zügen und wurden an den Zielbahnhöfen gemäß dem Umlauf "weiterbehandelt".


    Viele Grüße
    Holger

    Hallo Henning,


    da gibt es keine Pauschalantwort - es hat alles gegeben. Als Faustregel kann man sagen, möglichst weit weg vom Ladegeschäft an Ladestraße und Güterschuppen. Die Gefahr, das da was in die Drähte kippt, war einfach zu groß. Andere Konfliktpunkte wie Bahnübergänge, Anschlussgleise etc. waren eigentlich weniger das Problem. Erdkabel sind teuer und wurden nur genutzt, wenn es wirklich sein muss.
    Denkbar ist auch, das vor dem Bahnhof die Telegrafenleitung die Gleisseite wechselt oder die Leitung weiter vom Gleis (z.B. hinter der Ladestraße) entfernt geführt wurde, um bestehende "Konfliktpunkte" zu umgehen. Straßen- und Gleiskreuzungen wurden i.d.R. durch höhere Masten überwunden.


    Viele Grüße
    Holger

    Hallo Elefantenrollschuh!


    > Hast du Infos darüber, wie die Rückführung des Geh20 von München aus von statten ging?


    Nun, das ist genauso wie die Zuführung gelaufen. Wie z.B. Postwagen auch hatten die Wagen einen festen Umlauf, welcher 1-2 oder sogar mehrtägig gewesen sein kann.
    Nach Entladung ging es wieder zum Rangierbahnhof und von dort per Güterzug zum entsprechenden Knotenbahnhof. Auf den meisten Lokalbahnen wurde die Milch übrigens im Packwagen oder im Gepäckabteil transportiert und dann am Zielbahnhof umgeladen. Ein eigener Milchwagen macht natürlich erst bei größeren Mengen Sinn.
    Eine Molkerei ist auf der Modellbahn immer ein interessantes Thema - die bekommt meist nicht nur Milch sondern auch Verpackungsmaterial, Kohle oder Öl zum Heizen und hin und wieder auch Maschinenteile.
    Die Endprodukte wurden überwiegend per LKW transportiert - es spricht aber sicher nichts dagegen, wenn dann auch mal ein Kühlwagen mit Butter das Gelände verlässt.


    Auf dem Modultreffen in Peissenberg wird es sicher auch einen Milchumlauf geben... ;-)


    Viele Grüße
    Holger

    Hallo Joachim!


    Die ganze Serie "mit Dampf durch..." mit den Brüning-Fotos ist zu empfehlen. Für den Ep III Bahner liefern sie nicht nur schöne Zugbildungsanregungen sondern sie liefern auch ein hervorragendes Nachschlagewerk für Anregungen zum Thema links und rechts des Schienenstrangs zu einer Zeit, als überwiegend noch s/w fotografiert wurde.


    Viele Grüße
    Holger