Posts by Zweispurer

    Hallo Steffen!


    1. ja es geht!


    2. Es kann auch Vorteile haben. Ich habe diesen Weg in der Vergangenheit bei Spur 1 Modulen beschritten und beschreite ihn bei meiner entstehenden Spur 0 Modulanlage bewusst wieder.


    Das sieht bei mir dann so aus, dass es eine digitale Ringleitung für die Fahrzeugsteuerung gibt (in 1 sogar zwei getrennte Leitungen bei Parallelgleisen, weil sich das von der Booster-Versorgung als zweckmäßig erwiesen hat)
    Eine weitere digitale Ringleitung mit der Möglichkeit eine eigene Zentrale dafür zu nutzen, speist Signal- und Weichendecoder, sowie Funktionsdecoder für stationäre Einrichtungen (z.B. ein Containerkran etc) Eine analoge Ringleitung liefert den Analogstrom für Licht, ggf. motorische Weichenantriebe etc.


    Im heimischen Betrieb als kleine Rangieranlage sind die beiden digitalen Stromkreise zusammengeschaltet, bei Modultreffen werden über eine IB Fahrstraßen geschaltet, die Signale und Weichen ansteuern.


    Bei den elektrischen Lenz-Weichen benötigt man natürlich nicht den analogen Kreis, aber man kann die Anschlusskabel ebenso in eine digitale Ringleitung einbinden, wie oben geschildert.


    Grüße


    vom Zweispurer

    Hallo!


    Ich halte die Antwort mal laienhaft einfach:


    Der größte Unterschied war die Fahrzeit dieser Zuggattungen.


    Ein GmP ist ein Güterzug, in dem zwar Personenwagen mitgeführt werden, das konnten durchaus auch mehrere Hilfspersonenwagen oder Donnerbüchsen sein, aber das Hauptgeschäft war eben der Güterverkehr. Die Streckenlok musste das Rangiergeschäft miterledigen, was für die Fahrgäste zu längeren Aufenthalten führte.
    Eine Strecke von 30 km mit mehreren Zwischenhaltepunkten hatte so schon mal 1 1/2 bis 2 1/2 Stunden Fahrzeit.


    Der PmG ist ein Personenzug, der Güterwagen mitführte. Die Fahrzeiten waren bei diesen Zügen in der Regel kürzer, weil nicht an jedem Haltepunkt Waggons gewechselt wurden.


    Das Rollmaterial oder die Zuglängen waren oft gleich. Beliebte Lokomotiven waren z.B. BR 91.3,BR 86, BR V36, BR V60 oder ähnliche, es konnte aber auch mal eine BR50 in der frühen Epoche III vor solchen Zügen gesehen werden.


    Zu diesem Thema finden sich in der Literatur und bei DSO einige interessante Beiträge. Spontan fällt mir im Band Zugbildung 2 Güterzüge) von Miba Spezial (Korrektur), Autor M. Meinhold ein eigener Abschnitt von ca. 4 Seiten zu diesem Thema unter dem Titel "Entdeckung der Langsamkeit" ein.


    Jedenfalls ist es ein recht interessantes Thema, da es auch für kleine Anlagen viel Rangiertätigkeit mit sich bringt.


    Grüße


    vom Zweispurer

    Hallo zusammen!


    Gibt es irgend eine Information darüber, ob die Radsätze der Epoche IV Modelle der Lenz V60/BR 260 tatsächlich, wie auf den Fotos des blau/beigen Vorserienmodells nur brüniert sein werden, oder werden die noch wie beim Epoche III Modell rot?


    Grüße


    Zweispurer

    Hallo!


    Stimmt, der kleine Lenz-Regler kann nicht mehr Adressen, das wird mittlerweile bei vielen Modellbahnern knapp. Einmal wegen der Anzahl der Loks, v.a. aber auch, wenn dem Wagenpark unterschiedliche Adressen vergeben werden. Allein bei den Lenz Waggons sind das schon mal mindestens 3 Adressen für die drei Wagengarnituren.


    Wenn man dann die Garnituren noch aufteilen will, z.B. Kurswagen mit eigener Adresse, wird es schnell eng.


    Mir hat der LH 100 nicht zugesagt, weshalb mein Zweitregler die Roco Multimaus ist. Allerdings werde ich mir auch den angekündigten neuen Regler LH01 als Erweiterung anschauen.


    Die Multimaus ist von der Bedienung und vom Preis-Leistungsverhältnis einwandfrei, auch das Umschalten zwischen Lok- und Weichen-/Signaldecoderadressen ist mit einem Tastendruck viel bequemer als beim Lenz LH90.


    Einzig das Umschalten der Fahrtrichtung nach Gleichstromart, also links der Mitte rückwärts, rechts der mitte vorwärts, erfordert eine Umgewöhnung, wenn man mit beiden Reglern parallel arbeitet.


    Außerdem ist der Roco Regler beim Moba-Händler oft aus geschlachteten Startsets günstig zu bekommen.


    Wenn man die Lenz Anschluss Platine kauft, lassen sich beide Stecker, also LH Regler und Multimaus nebeneinander einstecken.


    Daher wäre als Handregler die Multimaus mein Favorit.


    meint der
    Zweispurer

    Hallo zusammen!


    Zunächst zwei Antworten zum Beitrag von "Betriebsleitung der NauKbn"


    Ich habe auch die positiven Anmerkungen gelesen, aber die kritischen Anmerkungen verstehe ich nicht ganz. Daher erlaube ich mir sie zu kommentieren. (Nein ich fühle mich nicht auf den Schlips getreten)


    Zu 1.) Wieso das? Der Anschluss befindet sich an einer durchgehenden Strecke (z.B. bei Modultreffen ganz normal integierbar) Wieso werden die Wagen dann von einer Seite kommen und zur anderen Seite gehen?


    Für mich ist betrieblich eher logisch, das z.B. die Übergabe vom benachbarten linken oder rechten (fiktiven) Bahnhof kommt, der Zug über die Weiche hinausfährt und dann die Steigung erklimmt.


    Zu 2.) Hallo? Das ist doch gerade der Reiz an dem Thema. Bei der DB gba und gibt es auch Strecken, die nie wirtschaftlich betrieben wurden und doch landschaftlich und oder betrieblich sehr reizvoll sind.


    Zu 3.) Keine Sorge, der ENAOS gehört mir, nicht Doppelnull, da die Anlage noch bei mir steht und sich im Bau befindet, habe ich bewusst meinen längsten und meinen kürzesten Güterwagen für die ersten Testfahrten aufs Gleis gestellt. Doppelnull ist gezielter Epoche III Fahrer, da verirren sich keine Epoche IV oder V Fahrzeuge, erst recht keine so langen auf die kleine Anlage.


    Nun zu Balthasar:


    Die Kopfstücke bestehen aus zwei unterschiedlichen Teilen, CNC gefräst, wobei das innere so gefertigt ist, dass die Deckplatte, bzw. das Schotterbett aus 9 mm Birke Multiplex darauf aufliegen. Das vordere Stück hat zwei leicht überstehende Kanten, die exakt die Schwelle umfassen, somit ist eine seitliche Fixierung gewährleistet. Die Modulköpfe wiederum werden mittels gedrehten Stahlbolzen und Metallhülsen zentriert. Das funtioniert so präzise, dass die Gleise an den Modulübergängen nicht miteinander verbunden werden müssen.


    Das System hat sich seit 10 Jahren im Spur 1 Bereich bewährt und ist als "Mannheimer Normkopfstück" sehr verbreitet. Ich habe es für den Kollegen Doppelnull an die Spur 0 angepasst. Wie die Module und Kopfstücke nach Mannheimer Norm aufgebaut sind, zeigt dieser Link:


    http://www.ig1.de/index.php?op…rmodul&catid=18&Itemid=61


    Meine eigenen Module/Segmente sind einfache Kästen ohne diese Technik, warum also der Aufwand: weil die Anlage zwei Ebenen hat und eine Steigung, was aus meiner Sicht mit dieser Methode auch als Segmente/Module gut umzusetzen ist.


    ICh freue mich schon auf die weitere Fertigstellung zusammen mit Doppelnull.


    Grüße vom Zweispurer

    Guten Morgen!


    Zunächst: ich hatte auch 5 Waggons vorbestellt, in Epoche IV.


    Sobald mbw solche E 36er mit Bestellnr. ankündigt, wird die Bestellung dort getätigt.


    Zu Kiss: das wird ein Abschied auf Raten! Produkte, in die bereits Geld investiert wurde, gehen in die Produktion und werden ausgeliefert, Für Produkte, die noch nicht über das Stadium Ankündigung hinausgekommen sind, wurde bereits jetzt das Projekt gecancelt. Aus diesem Grund ist mit den OMMI auch noch zu rechnen, falls nicht alle Kunden das Vertrauen in Kiss verlieren.


    Zur Aussage, dass die Schnellenkamp Waggons von Kiss produziert werden sollen: ist mir zwar neu, hat aber mit der Firma kiss an sich, nicht unbedingt was zu tun!
    Es gibt nämlich zwei Unternehmen! Das in Viernheim beheimatete vom Junior Stefan Kiss geführte Vertriebsunternehmen und ein im Europäischen Ausland befindliches Werk, in dem die Kunststoff-Modelle hergestellt wurden/werden, welches Kiss Senior gehört.


    Wie man als Kunde nun damit umgeht, sei jedem selbst überlassen.


    Ich warte bezüglich E36 und Silberingen auf mbw und baue in der zwischenzeit weiter an meinen Anlagen-Segmenten.


    Es grüßt in die betrübte Runde


    Zweispurer

    Guten Tag!


    Ich habe mich nach einem Jahr als Leser im Schnelli und SNM Forum nun auch aktiv im Forum angemeldet.


    Ich komme aus Rheinland-Pfalz, genauer Raum Koblenz, habe seit meiner Kindheit Märklin HO Anlagen betrieben, mit der üblichen Pause von 15 Jahren, bin seit 10 Jahrn Spur 1er und habe dabei komplett das Interesse an der Spur HO verloren. Vergangenes Jahr musste der Dachboden ohnehin anders aufgeteilt werden, da wurde die Gelegenheit genutzt, sämtliches HO Material gegen Lenz/Brawa einzutauschen.


    Meine Anlage ist eine Rangieranlage in L-Form, die bereits als Rohbau in Betrieb ist. Sie ist in Segmenten und Modulen aufgebaut, die Ideen habe ich seinerzeit auch bereits einigen mir bekannten und hier im Forum aktiven 0ern vorgestellt und mit diesen diskutiert. Die Maße sind von Wand zu Wand und daher innerhalb des Aufbaus bei mir nicht größer möglich. Hauptteil: 390 x 80 cm,Nebenstrecken/- Industrieanbindung ca. 350x50 cm. Bei Einsatz in Modultreffen wird der Hauptteil um 1,20 m länger, die Nebenstrecke vrs. 1,5m und eine Weiche länger. (dieses letzte Modul ist aber noch nicht existent)


    Ich hoffe der Dateianhang mit der Grafik klappt!


    Thema ist ein Bahnhof mit Abzweig und verschiedenen Anbindungsmöglichkeiten und einer Verlängerung innerhalb der Bahnsteige für die Nutzung außerhalb des Dachbodens.
    Eine Anbindung innerhalb einer Modulanlage könnte eingleisig, zweigleisig oder als Berührungsbahnhof zweier Strecken sein. Ebenso als Durchgangsbahnhof, wie auch als Kopfbahnhof.


    Die Spur 0 wird mein "Nebenschauplatz" bleiben, aber die Lenz-Rangierkuppungen und die der Spur 1 in nichts nachstehenden Modelle machen mir viel Spass.
    Das die Weichen und DKW von Lenz nur zweite Wahl sind, muss ich leider zugeben, ich hatte auch schon ersten Ärger damit, aber aus bestimmten Gründen konnte/wollte ich nicht auf Peco ausweichen.


    Ich bin eine "Epochensau"! Eigentlich favorisiere ich die Epoche IV, aber da ich nicht jedes Lenz-Modell umbeschriften möchte, fahren meine Epoche IV Loks auch mit Epoche III Waggons.


    Grüße


    "Zweispurer"