Posts by Zweispurer

    HAllo Zusammen!


    Wenn ich mir die derzeitige Philosophie von Kiss anschaue, die bereits erfolgreich in 1:32 produzierten Modelle auch in 1:43,5 Messing-Bauweise zu verwirklichen, ich denke da an BR E18/E19, BR 95, GtL4/4, ist es auch wahrscheinlich, dass die E44.5 der zweiten Bauserie gelegentlich von diesem Hersteller angeboten wird.


    Auch diese Lok wird hochpreisig sein, aber verglichen mit der im Augenblick in Kleinstserie produzierten Maschine...


    Grüße


    vom Zweispurer

    Hallo!


    Mit der E69 03 ist eine Maschine ist betriebsfähig im DB Museum Koblenz, die anderen Maschinen in Bayern als gut erhaltene Exponate zu sehen. E 69 02 befindet sich in Nürnberg.


    D.h. man hat bei allen fünf Einzelstücken noch die Möglichkeit, direkt am Vorbild zu recherchieren und fotografieren.


    http://www.bswgruppekoblenz.de…w=article&id=92%20target=


    http://de.wikipedia.org/wiki/LAG_1_bis_5


    Außerdem besteht die Möglichkeit mit dem DB Museum selbst Kontakt aufzunehmen und sich genauere Informationen zu beschaffen.


    Hilfreich auch das Fachbuch zur Baureihe vom Eisenbahn-Kurier


    http://www.ekshop.de/buecher/b…-baureihe%20-e%20-69.html


    Grüße


    Zweispurer

    Hallo V36 Fan!


    Die Aussage von Herrn Becke stimmt so nicht ganz!


    Die ersten MFX Decoder konnten in der Tat nur Motorola oder MFX.


    Die neuere Generation kann auch DCC und somit problemlos mit Hilfe der CV Programmierung angepasst werden.


    Die Frage ist also, um welche Modelle es sich handelt. Die E-Lok Modelle E10/E40/140 sind z.B. alle auch DCC fähig. Ebenso die P8/38.10 Modelle mit MFX Decodern.
    Bei der V100 nur das neueste Modell.


    Grüße


    Zweispurer

    Hallo!


    Dazu kann ich leider nichts sagen. Ich denke aber, Herr Ralf Kesselbauer wird, wenn er angemailt wird, sicher Stellung zu der Frage beziehen. Schließlich ist er durch seine Paternoster, Drehscheibe, Schiebebühne, Bekohlung und Lokschuppen auch in Spur 0 aktiv.


    Hinweis für diejenigen, die vielleicht am kommenden Wochenende im Technik Museum Sinsheim sind (internationales spur 1 Treffen): dort ist laut Ausstellerliste auch Herr Kesselbauer mit einem Stand vertreten.


    Grüße


    Zweispurer

    Hallo Nuller!


    Zur Fa. Kesselbauer gibt es folgendes zu sagen: wenn die Gleise ca. 20 Jahre alt sind, stammen sie aus dem Sortiment des Herrn Kesselbauer sen., dessen Firma nicht mehr existiert.


    Die Firma Kesselbauer Funktionsmodellbau, Ralf Kesselbauer, hierbei handelt es sich um den Sohn, hat ein völlig anderes Gleissortiment im Angebot.


    Ich habe zwar keine Erfahrungen mit den Produkten, letztlich weil ich niemanden kenne, der mit dem aktuellen Sortiment (in meinem Fall bezogen auf die Spur 1) Erfahrungen gesammelt hat.


    Herr R. Kesselbauer hat die Thiel Gleise übernommen, die im Gartenbahnbereich bekannt sind und im vergangenen Jahr ein neues Spur 1 Gleis-Sortiment präsentiert.


    Für die Spur 0 sind im aktuellen Sortiment zwar Drehscheibe und Lokschuppen zu finden, jedoch kein Gleissortiment.


    http://www.thiel-gleis.de/


    http://www.kesselbauer-funktionsmodellbau.de/


    Ich gehe davon aus, dass vom Gleisprogramm des Herrn Kesselbauer sen. nur noch auf dem Gebraucht-Markt Teile zu bekommen sind.


    Grüße


    Zweispurer

    Hallo zusammen!


    Ganz so einfach können wir es uns nicht machen, wie ich glaube.


    1. gleiches Grundkonzept heisst nicht gleiche Probleme: Welche Zahnradmodule, welche Fertigungsgenauigkeit, welche Materialkombination verwendet werden, spielt hier genau so eine Rolle, wie die Frage Kardan oder Zahnriemen, Fauli oder 5pol Standard-Motor.


    2. Die Geräusche der Loks kommen oft gar nicht vom mechanischen Antrieb/Getriebe, sondern hängen mit dem verwendeten Decoder zusammen.


    Hier spielen Taktfrequenz, Software, Lastregelung usw. eine Rolle.


    Einige Marktführer Spur 1 Modelle hatten unangenehm laute Knarzgeräusche, für die man für mechanische Ursachen vermuten könnte. Nach Wechsel des originalen Decoders gegen solche von Zimo, Uhlenbrock und ESU waren bei allen Loks die Geräusche weg. Ähnlich ist es, wenn man bei den MBW Loks die Lastregelung ausschaltet.


    3. Abstimmung von Mechanik und Elektronik. Hier gibt es z.T. durch ungenau Getriebe und nachreglender Elektronik ein gegenseitiges Aufschaukeln.


    Meiner Meinung nach muss man dies bei jeder Maschine einzeln überprüfen. Schlecht müssen die günstigeren Lösungen in der Tat nicht unbedingt sein.


    Es wäre z.B. gerade bei den MBW Modellen interessant, ob sich allein durch Decoder anderer Hersteller Verbesserungen zeigen, wenn doch die Mechanik den Lenz Modellen so sehr ähnelt...


    Oder wie sehen die Spezialisten das?


    Grüße


    Zweispurer

    Hallo BR 39!


    Zur Klärung obwohl off topic!


    War hier irgendwo die Rede von km-1?


    Es ging allein um das Problem, dass manche Probleme nicht mittels CV Einstellung oder Programmer zu lösen sind, sondern dass manchmal ein Software-Update des Herstellers notwendig ist.


    Bei meinem Beispiel bezogen auf Spur 1 geht es um mittlerweile vier selbst umgebaute Loks, die mittels Servo betriebene Klauenkupplungen besitzen. Die neue Generation der ESU Decoder hat Servo-Stecker mit 5V Stromversorgung, somit ist das elektronische und die elektromechanische, nämlich die Wegeinstellung und Geschwindigkeitseinstellung der Servos problemlos.


    Es gibt aber ein Problem, dass wir auch bei manchen Lenz Loks haben: wenn die Lok nicht kuppeln will, sondern die Waggons vor sich her schiebt. Bei Lenz Kupplungen durch die Justierung der Höhe zu lösen, mache ich dies bei den Märklin Klauen, indem ich mit gehobener Klaue an die Waggons heranfahre.


    Hier kam mir eine ähnliche Idee, wie sie heute durch andere 0er vorgeschlagen wurde: mehrere Funktionstasten nutzen. Also Mit F2 entkuppeln mit Kupplungswalzer, mit F9 Kupplung hochfahren, ohne den Kupplungswalzer auszulösen.


    Aber: die Software der Decoder unterstützt dies nicht. Man kann, auch mit Programmer, den Kupplungswalzer nur generell aktivieren oder ausschalten.
    Rückfrage bei ESU ergab: muss bei einem der nächsten Softwareupdates geändert werden, lässt sich vom Kunden nicht lösen.


    Bei den Lenz Decodern ist es m.E. technisch die gleiche Problematik, bezogen auf die Frage von Henning.


    Das war die Aussage meines vorangegangenen Postings.


    Grüße


    Zweispurer

    Hallo Henning!


    Jetzt bis Du meiner Meinung nach auf dem falschen Dampfer!


    Die Lösung, die Lenz bei dem VT/VB/VS Verband über CV voreingestellt hat, kann man nicht logisch auf die Problematik des Entkuppelns bei Doppeltraktion/Vorspann übertragen.


    Im Prinzip sind per CV bestimmte Schaltfunktionen ein- oder ausgeschaltet. Bei VT... ist damit die Schlussbeleuchtung und die Kupplung zwischen den Fahrzeugen des Zugverbands ausgeschaltet.


    Das geht ja auch bei der Doppeltraktion. Der Ansatz müsste wenn so sein, dass die Einstellung Verhalten der vorderen Lok auf F2 derart umprogrammiert wird, dass die Fahr-Reaktion erhalten bleibt, die Auslösung des Kupplungsmagneten aber verhindert wird. Im Prinzip möglich, aber da beide Anforderungen durch die Taste F2 ausgelöst werden sollen, eben auch wieder nicht möglich. Im Prinzip müsste man direkt in die Decodersoftware eingreifen und folgende Logik programmieren:


    Führende Lok der Doppel-/Mehrfachtraktion reagiert auf F2 fahrtechnisch wie gewohnt, jedoch ohne Auslösen des Magneten. Folgende Lok reagiert, wie ohne Mehrfachtraktion. Eine solche Lösung würde bei Auflösung der Mehrfachtraktion wieder den Normalzustand bedeuten. Aber: eine Programmierung auf dieser Ebene ist nur durch ein Update der Software im Decoder möglich, also beim Hersteller. Mittels Zentrale oder Programmer geht das nicht nach meiner Meinung.


    Wenn die für Vorspann/Doppeltraktion gewählte vordere Lok immer die gleiche sein soll/darf, würde ich den Weg einer anderen Funktionstaste für die Kupplungsauslösung gehen und bei F2 nur den Kupplungswalzer tanzen lassen. Dies müsste m.E. machbar sein.


    Off topic: ESU Decoder sind da auch nicht besser. Es ist z.B. bislang nicht möglich, den Kupplungswalzer so einzustellen, dass eine Lok mit angehobener Kupplung an die Waggons fährt um diese anzukuppeln, beim Abkuppeln aber den Kupplungswalzer durchführt. (Ist aber bei den Spur 0 Kupplungen auch nicht relevant, in diesem Fall ging es um eine Spur 1 Klauenkupplung)


    Grüße


    Zweispurer

    Hallo!


    Die restaurierte und bei Sonderfahrten in Betrieb stehende rot lackierte E69 03 http://bswgruppekoblenz.de/ind…ponate/elektrolokomotiven ist seit einigen Jahren im DB Museum Koblenz-Lützel stationiert.


    Wenn man gezielt googelt, findet man daher auch relativ viele aktuelle Fotos der Lok.


    Noch besser wäre natürlich ein Besuch in Koblenz oder die Kontaktaufnahme mit den Restauratoren der Lok, die wie ich weiss gerne zu ihrer Maschine Auskunft geben.


    Grüße


    Zweispurer

    HAllo zusammen!


    Eine passende 139 dürfte diese sein: BR 139 165-5


    Diese haben in HO sowohl Märklin (Epoche V), als auch Roco (Epoche IV) mit den genannten Merkmalen nachgebaut.


    Beim googlen der Lok-Nummer finden sich ettliche Fotos.


    Hier das Vorbild mit dem roten Epoche V Keks:


    http://www.google.de/imgres?im…0&ndsp=25&ved=0CGEQrQMwAw


    Auf diesem Epoche IV Foto hat sie allerdings die falschen Lüftungsgitter.


    http://www.google.de/imgres?im…&ndsp=26&ved=0CJsCEK0DMD8


    Auf die Schnelle habe ich aber keine anderen Quellen gefunden.


    Grüße


    vom Zweispurer

    Hallo nuller neckarquelle!


    Und bestellen kann man das Spur 0 Modell dieser Epoche VI Variante der V90 mittlerweile auch, nämlich bei mbw. Soll Ende des Jahres lieferbar sein.


    Wenn also der Vorbildbezug so stark ist, weil der Loktyp vor dem eigenen Modellbahnzimmer für Fotos posiert, zugreifen!


    Ich würde mir auch mal die von der Lok verschobenen Güterwagen genauer anschauen, vielleicht wirst DU bei busch/mth ENAOS und Kesselwagen auch dabei fündig.


    Grüße


    Zweispurer

    Guten Morgen!


    Vorsicht, jetzt wird es partiell of topic! Weil ich glaube, dass sonst vollkommen aneinander vorbei diskutiert wird:


    Meine Info deckt sich mit der von Doppelnull: fast alle Silberlinge und Mitteleinstiegswagen wurden mit elektrischer und Dampfheizung gebaut und im Betrieb so genutzt.


    Daher kann eine BR 218 ebenso wie eine BR 216, ebenso wie eine BR 220 oder BR 221, genau wie die letzten Epoche IV BR 023 oder 001, BR 041 in der frühen Epoche IV mit diesen Wagen im Plandienst oder Ersatzdienst eingesetzt worden sein und sind auch fotografisch dokumentiert. Wäre dem nicht so gewesen, hätten diese Waggons auch nicht hinter E-Loks eingesetzt werden können.


    Googlen hilft!


    Jetzt wird es etwas o.T.


    Die ursprüngliche Frage war auf eine blau/beige 221 bezogen in diesem Threat aufgetaucht und hatte einen völlig anderen Hintergrund. Daher lautete hier mehrfach die Aussage:
    221er waren im hochwertigen Zugdienst eingesetzt, wurden aber später, z.T. mit ausgebauter Dampfheizung nur noch im Güterverkehr eingesetzt. Der Grund war die nicht vorhandene E-Heizung der 221er! Die Kombination Mitteleinstiegs-Eilzugwagen und hochwertiger Reiseverkehr passt nicht. Die Technik schon!


    Anders ausgedrückt: mit den neuen Wagengenerationen hat die DB die Dampfheizung abgeschafft, nur wo ältere Waggons im Einsatz waren, nutzte man weiter dieses Heizsystem. Das hat z.B. um die Jahrtausendwende auch zur Ausmusterung der BR 215/216 geführt und begründet im Gegenzug, weshalb die DB und die DB AG relativ lange nichtmodernisierte Silberlinge eingesetzt hat und z.B. in dieser Zeit BR 213, die ebenfalls nur Dampfheizungssystem haben/hatten, in 2Wagen Wendezügen durch die völlig unterforderte, aber ebenfalls steilstreckentaugliche BR 218 ersetzt haben. (KBS Boppard-Emmelshausen)


    Zurück zu den Mitteleinstiegswagen: die Modelle passen zu allen Loks, die in der betreffenden Epoche im Nahverkehrsdienst oder Eilzugdienst liefen. Oft waren solche Züge in der Epoche IV gemischt mit Silberlingen, vierachsigen Umbauwagen, gelegentlich auch mit D-Zug-Wagen als Kurswagen oder den noch mit Fristen versehenen E30/E36 Waggons zusammen eingesetzt. Wenn die konstruktive Umsetzung der Wagen denen der Spur 1 und den 1:43,5 Modellen entspricht, die alle aus der Fa. von Herrn kiss senior kommen, die Spur 1 Modelle wurden nur von kiss junior vermarktet, dann erhält man schöne Modelle, mit leichten Konstruktionsschwächen. Angesichts der geringen Modellauswahl bei anderen im Nahverkehrsdienst und Eilzugdienst verwendeten Bauarten, wünsche ich allen Bestellern viel Spass mit den Waggons, vielleicht werde ich trotz zu kleiner Anlage auch noch schwach und beschaffe mir eine 2 Wagen Einheit.


    Grüße


    Zweispurer

    Richtig, der Kandidat hat 100 Punkte!


    Die beiden Maschinen lassen sich auf den ersten Blick durch die bei der 220er vorhandenen beiden breiten Maschinenraumfenster von der 221, die nur ein kleines mittiges Maschinenraumfenster besitzt, unterscheiden.


    Die unterschiedliche Rundung der Frontpartie ist hingegen, ebenso wie die unterschiedlichen Lampen aber je nach Blickwinkel nicht immer zu erkennen.


    Aber wir bewegen uns hier langsam o.T.


    Also lieber zurück zu den Waggons, die hier Thema sind, sonst mahnt der Moderator ab!


    Grüße


    Zweispurer

    Hallo Interessierte!


    Hier das Beweisfoto für die Ausnahme zur Regel:


    http://www.eisenbahnfotograf.d…l/galerie221/i1380228.jpg


    Eine blau/beige 221 als Vorspann vor einem Zug mit blau/beigen Mitteleinstiegs-Eilzugwagen!


    Es gilt der Grundsatz: bei der DB gab es nichts, was es nicht gab, wenn es sinnvoll und notwendig war.


    (Sogar Planeinsätze der BR 103 vor Güterwagen und vor Nahverkehrszügen mit 3-Achser Umbauwagen)


    Grüße


    Zweispurer

    Hallo noch einmal!


    Mein Informationsstand war, dass zunächst Modelle in 1:43,5 produziert wurden, eine weitere Serie in 1:45 nunmehr folgen soll. Die Ausführungen waren seinerzeit von Schnellenkamp gelistet worden und kiss modellbahnservice soll diese um besondere Kundenwünsche ergänzt, abarbeiten. Ob sich daran etwas geändert hat, ist zumindest mir nicht bekannt. Die Homepage von kiss modellbahnservice (Firma des Herrn Kiss senior) ist diesbezüglich ebenso wenig hilfreich wie die von kiss Modellbahnen (Hr. Kiss Junior), über den seinerzeit die Spur 1 Waggons vertrieben wurden.


    Grüße


    Zweispurer

    Hallo Faulenzer!


    Flaschengrün ist auch falsch!


    Es muss chomoxydgrün sein, wenn Du die Zeit der Epoche IV abbilden möchtest.


    Dampfheizung hatten die Mitteleinstiegswagen auch, der Wintereinsatz wäre also nicht gefährdet, wenn Du behauptest, Deine 221 hätte den Heizkessel noch drinnen. 8o


    Da Du aber die BR 218 erwähnst, sei mir folgender Hinweis erlaubt:


    Eilzüge waren eher mit der 1900 PS starken und 120 km/h schnellen BR 216 unterwegs, die 2500 PS bis 2700 PS starken 218er mit ihren 140 km/h lagen im Leistungsbereich und im Geschwindigkeitsbereich der BR 221, nur halt einmotorig und kostengünstiger.


    Die roten BR 221 und BR 216/218 bilden einen Zeitraum von ca. 1968 bis 1985 ab, die blau/beigen Lackierungen bei den Fahrzeugen kamen erst ab ca. 1975.


    Mir persönlich würde die Kombination altrote Lok mit chromoxydgrünen Waggons optisch besser gefallen, blau/beige macht sich gut mit blau/beige. Aber das ist mein rein subjektives Farbempfinden, wobei ich eigentlich Fan der blau/beigen Lackierung bin, mir diese aber an der 221 überhaupt nicht gefallen will, da hätte die DB den schwarzen Latz damals trotzdem beibehalten sollen. Die BR 216/218 gefällt mir hingegen sehr gut in bl/bg, da die Formgebung durch die Farbgebung eher unterstützt wird.


    Aber so sind halt die Geschmäcker verschieden.


    Jedenfalls sind die grünen Waggons noch bis in die 80er mit den verschiedensten Loks gelaufen und z.T. gemischt mit bl/bg.


    Ich weiss ja nicht, welche Menge Dir vorschwebt, aber es wäre durchaus realistisch, eine 3-4 Wagen Garnitur hinter der 221 einzusetzen, solange die Waggons nicht geschoben werden. Schieben könnte ja die BR 216/218 oder eine BR 211/212. Und wer weiss schon, ob nicht doch mal eine 221 für eine defekte andere Lok einspringen musste...


    Ich empfehle auf der Seite Bundesbahnzeit von U. Budde Bilder der verdieselten norddeutschen Strecken anzuschauen, dann bekommst Du einen Vorgeschmack.


    Wie die Entscheidung auch ausfällt: viel Spass damit!


    Grüße


    Zweispurer

    Hallo Faulenzer!


    Zunächst einige Fakten zur gewünschten Kombination BR 221 - Mitteleinstiegswagen:


    Die BR 221 hatte, im Gegensatz zu den in Norddeutschland eingesetzten BR 220, zu keinem Zeitpunkt die technischen Voraussetzungen für Wendezugbetrieb oder Doppeltraktion. D.h. egal ob rot oder blau/beige, geschobene Züge sind nicht vorbildgerecht, Wenn zwei Maschinen hintereinander fuhren, mussten auch zwei Lokführer eingesetzt werden.


    Vorbildgerecht wäre der Einsatz von Mitteleinstiegs-Wendezügen hingegen mit der z.B. blau-beigen BR 211 055 von Lenz, da ein Teil der 211er Wendezugeinrichtung hatte, darunter BR 211 055.


    Die BR 221 wurde aber mit Mitteleinstiegswagen zusammen eingesetzt, v.a. im Eilzugdienst. Allerdings waren die Personenzug-Einsätze bei den in blau/beige lackierten 221ern wohl nur kurz oder gar nicht mehr als Plan-Einsätze im Dienstplan.


    Die höherwertigen Züge wurden oft bereits mit BR 218 bespannt, die für E-Heizung ausgerüstet waren, während die 221er nur Dampfheizung besaßen. Dies führte mit dazu, dass die Maschinen ins Ruhrgebiet umbeheimatet wurden und z.T. mit ausgebauter Dampfheizung nur noch im Güterzug-Einsatz waren.


    Aus der Literatur kenne ich Fotos von roten BR 221 mit dem TEE Merkur (1974 bis 1978, mit zwei Waggons), einem mit blau/beigen D-Zug Waggons bespannten Sonderzug 1987, der von der bl/bg 221 139 gezogen wird, ebenso vor Reisezügen auf der Strecke Köln-Trier. BR 221 136 in bl/bg vor einem D-Zug in Stuttgart 1976.


    Ebenso ist fotografisch dokumentiert, dass z.B. noch 1987 sowohl rote, als auch blau/beige BR 221 zeitgleich in Gelsenkirchen stationiert waren, in der Fachliteratur findet sich auch, welche Maschinen ohne Heizkessel im Einsatz waren.


    Langer Rede - kurzer Sinn: im Wendezugdienst waren 221er nie, im Einsatz vor Eilzügen, die mit Silberlingen und/oder Mitteleinstiegswagen unterwegs waren, z.T., allerdings wird man hier schon etwas nach fotografischen Dokumentationen suchen müssen, generell waren die noch vorhandenen 48 Maschinen ab 1980 von Gelsenkirchen bzw. Oberhausen planmäßig nur im Güterzug-Einsatz.


    Der Einsatz rot lackierter BR 220 vor blau/beigen Eilzügen noch 1979 und auch der blau/beige lackierten BR 220 060 mit solchen Wagen, gemischt mit Silberlingen, findet sich hingegen auf einigen Fotos.


    Grüße


    Zweispurer

    Hallo!


    Die Frage irritiert etwas! Ist die Rede von den für demnächst angekündigten Ommi Modellen, dann gilt: die Wagen haben bereit, wie die aktuellen Schwerlastwagen, ab Werk eine Lenz kompatible Kupplung.


    Ein Tausch gegen Kupplungsköpfe aus dem Hause Lenz ist daher nicht nötig und auch nicht vorgesehen. (kein Normschacht)


    Sollte es um ein älteres Waggonmodell gehen, gilt: machbar ist alles, aber nur mit größerem Bastelaufwand. Entweder einen Schacht für eine Kupplungskulisse nachrüsten oder eine Schraube durch eine Lenz Kupplung in ein entsprechendes Gegenlager schrauben (dann halt mit größerem Abstand zwischen den Fahrzeugen)


    Allerdings sind die Muldenkipper sehr undankbare Modelle, was solche Nachrüstungen angeht, weil man die Lösungen optisch kaum tarnen kann.


    Grüße vom Zweispurer