Posts by Zweispurer

    Hallo Interessierte!


    Hier das Beweisfoto für die Ausnahme zur Regel:


    http://www.eisenbahnfotograf.d…l/galerie221/i1380228.jpg


    Eine blau/beige 221 als Vorspann vor einem Zug mit blau/beigen Mitteleinstiegs-Eilzugwagen!


    Es gilt der Grundsatz: bei der DB gab es nichts, was es nicht gab, wenn es sinnvoll und notwendig war.


    (Sogar Planeinsätze der BR 103 vor Güterwagen und vor Nahverkehrszügen mit 3-Achser Umbauwagen)


    Grüße


    Zweispurer

    Hallo noch einmal!


    Mein Informationsstand war, dass zunächst Modelle in 1:43,5 produziert wurden, eine weitere Serie in 1:45 nunmehr folgen soll. Die Ausführungen waren seinerzeit von Schnellenkamp gelistet worden und kiss modellbahnservice soll diese um besondere Kundenwünsche ergänzt, abarbeiten. Ob sich daran etwas geändert hat, ist zumindest mir nicht bekannt. Die Homepage von kiss modellbahnservice (Firma des Herrn Kiss senior) ist diesbezüglich ebenso wenig hilfreich wie die von kiss Modellbahnen (Hr. Kiss Junior), über den seinerzeit die Spur 1 Waggons vertrieben wurden.


    Grüße


    Zweispurer

    Hallo Faulenzer!


    Flaschengrün ist auch falsch!


    Es muss chomoxydgrün sein, wenn Du die Zeit der Epoche IV abbilden möchtest.


    Dampfheizung hatten die Mitteleinstiegswagen auch, der Wintereinsatz wäre also nicht gefährdet, wenn Du behauptest, Deine 221 hätte den Heizkessel noch drinnen. 8o


    Da Du aber die BR 218 erwähnst, sei mir folgender Hinweis erlaubt:


    Eilzüge waren eher mit der 1900 PS starken und 120 km/h schnellen BR 216 unterwegs, die 2500 PS bis 2700 PS starken 218er mit ihren 140 km/h lagen im Leistungsbereich und im Geschwindigkeitsbereich der BR 221, nur halt einmotorig und kostengünstiger.


    Die roten BR 221 und BR 216/218 bilden einen Zeitraum von ca. 1968 bis 1985 ab, die blau/beigen Lackierungen bei den Fahrzeugen kamen erst ab ca. 1975.


    Mir persönlich würde die Kombination altrote Lok mit chromoxydgrünen Waggons optisch besser gefallen, blau/beige macht sich gut mit blau/beige. Aber das ist mein rein subjektives Farbempfinden, wobei ich eigentlich Fan der blau/beigen Lackierung bin, mir diese aber an der 221 überhaupt nicht gefallen will, da hätte die DB den schwarzen Latz damals trotzdem beibehalten sollen. Die BR 216/218 gefällt mir hingegen sehr gut in bl/bg, da die Formgebung durch die Farbgebung eher unterstützt wird.


    Aber so sind halt die Geschmäcker verschieden.


    Jedenfalls sind die grünen Waggons noch bis in die 80er mit den verschiedensten Loks gelaufen und z.T. gemischt mit bl/bg.


    Ich weiss ja nicht, welche Menge Dir vorschwebt, aber es wäre durchaus realistisch, eine 3-4 Wagen Garnitur hinter der 221 einzusetzen, solange die Waggons nicht geschoben werden. Schieben könnte ja die BR 216/218 oder eine BR 211/212. Und wer weiss schon, ob nicht doch mal eine 221 für eine defekte andere Lok einspringen musste...


    Ich empfehle auf der Seite Bundesbahnzeit von U. Budde Bilder der verdieselten norddeutschen Strecken anzuschauen, dann bekommst Du einen Vorgeschmack.


    Wie die Entscheidung auch ausfällt: viel Spass damit!


    Grüße


    Zweispurer

    Hallo Faulenzer!


    Zunächst einige Fakten zur gewünschten Kombination BR 221 - Mitteleinstiegswagen:


    Die BR 221 hatte, im Gegensatz zu den in Norddeutschland eingesetzten BR 220, zu keinem Zeitpunkt die technischen Voraussetzungen für Wendezugbetrieb oder Doppeltraktion. D.h. egal ob rot oder blau/beige, geschobene Züge sind nicht vorbildgerecht, Wenn zwei Maschinen hintereinander fuhren, mussten auch zwei Lokführer eingesetzt werden.


    Vorbildgerecht wäre der Einsatz von Mitteleinstiegs-Wendezügen hingegen mit der z.B. blau-beigen BR 211 055 von Lenz, da ein Teil der 211er Wendezugeinrichtung hatte, darunter BR 211 055.


    Die BR 221 wurde aber mit Mitteleinstiegswagen zusammen eingesetzt, v.a. im Eilzugdienst. Allerdings waren die Personenzug-Einsätze bei den in blau/beige lackierten 221ern wohl nur kurz oder gar nicht mehr als Plan-Einsätze im Dienstplan.


    Die höherwertigen Züge wurden oft bereits mit BR 218 bespannt, die für E-Heizung ausgerüstet waren, während die 221er nur Dampfheizung besaßen. Dies führte mit dazu, dass die Maschinen ins Ruhrgebiet umbeheimatet wurden und z.T. mit ausgebauter Dampfheizung nur noch im Güterzug-Einsatz waren.


    Aus der Literatur kenne ich Fotos von roten BR 221 mit dem TEE Merkur (1974 bis 1978, mit zwei Waggons), einem mit blau/beigen D-Zug Waggons bespannten Sonderzug 1987, der von der bl/bg 221 139 gezogen wird, ebenso vor Reisezügen auf der Strecke Köln-Trier. BR 221 136 in bl/bg vor einem D-Zug in Stuttgart 1976.


    Ebenso ist fotografisch dokumentiert, dass z.B. noch 1987 sowohl rote, als auch blau/beige BR 221 zeitgleich in Gelsenkirchen stationiert waren, in der Fachliteratur findet sich auch, welche Maschinen ohne Heizkessel im Einsatz waren.


    Langer Rede - kurzer Sinn: im Wendezugdienst waren 221er nie, im Einsatz vor Eilzügen, die mit Silberlingen und/oder Mitteleinstiegswagen unterwegs waren, z.T., allerdings wird man hier schon etwas nach fotografischen Dokumentationen suchen müssen, generell waren die noch vorhandenen 48 Maschinen ab 1980 von Gelsenkirchen bzw. Oberhausen planmäßig nur im Güterzug-Einsatz.


    Der Einsatz rot lackierter BR 220 vor blau/beigen Eilzügen noch 1979 und auch der blau/beige lackierten BR 220 060 mit solchen Wagen, gemischt mit Silberlingen, findet sich hingegen auf einigen Fotos.


    Grüße


    Zweispurer

    Hallo!


    Die Frage irritiert etwas! Ist die Rede von den für demnächst angekündigten Ommi Modellen, dann gilt: die Wagen haben bereit, wie die aktuellen Schwerlastwagen, ab Werk eine Lenz kompatible Kupplung.


    Ein Tausch gegen Kupplungsköpfe aus dem Hause Lenz ist daher nicht nötig und auch nicht vorgesehen. (kein Normschacht)


    Sollte es um ein älteres Waggonmodell gehen, gilt: machbar ist alles, aber nur mit größerem Bastelaufwand. Entweder einen Schacht für eine Kupplungskulisse nachrüsten oder eine Schraube durch eine Lenz Kupplung in ein entsprechendes Gegenlager schrauben (dann halt mit größerem Abstand zwischen den Fahrzeugen)


    Allerdings sind die Muldenkipper sehr undankbare Modelle, was solche Nachrüstungen angeht, weil man die Lösungen optisch kaum tarnen kann.


    Grüße vom Zweispurer

    Hallo!


    Fast alle, die die Weichen auf Anlagen einbauen, nutzen Unterflur eingebaute Antriebe. Es eignen sich z.B. motorische Antriebe von Böhler (firmiert heute unter anderem Namen), Tillig, Conrad, Hoffmann, aber auch Servos, die per Decoder angesteuert werden.


    Einige verwenden Weichenantriebe von Peco, von Viessmann oder Roco, die für HO gedacht sind, sich aber anpassen lassen. Diese flachen Spulenantriebe lassen sich bedingt auch überflur einbauen.


    Zu alle diesen Alternativen gibt es bereits Beiträge hier im Forum.


    Jeder hat seine eigenen Vorlieben, letztlich hängt es von der Einbaulage, der Frage analog oder digital schalten oder auch der Kostenfrage ab.


    Grüße


    Zweispurer

    Hallo!


    Es gibt nur einen Hersteller, der Servos mit eingebautem Decoder zum direkten Anschluss an die Digitalspannung der Moba im Sortiment hat.


    Das ist Uhlenbrock.


    Diese Servos haben auch tatsächlich nur zwei Adern zum Anschluss.


    Alle anderen auf dem Markt erhältlichen Servos, ob aus dem Modellflug/Boot/Fahrzeugsektor oder von Modellbahnherstellern, benötigen 5 Volt und zur Ansteuerung einen Empfänger oder einen Decoder, der die gleichen Steuersignale ausgibt.


    Hierbei ist es unerheblich, ob es sich um analoge oder digitale Servos handelt. Dieser Unterschied hat allein mit Haltekraft, Steuergeschwindigkeit, sowie dem Umgang mit fehlerhaften Eingangssignalen zu tun. Vom Anschluss her unterscheiden sich diese Servo aber alle nicht.


    Günstige Servodecoder, die es ermöglichen, per CV Endlagen der Servos, Stellgeschwindigkeit, Nachwippfunktion u.a. einzustellen, gibt es von allen Modellbahnherstellern.


    Manche können nur auf Weichenadressen eingestellt werden, manche auf Lok- und Weichenadressen.


    Der einfache Servodecoder von Uhlenbrock kann vier Servos ansteuern, der von ESU ebenfalls, ebenso gibt es einen sehr kleinen Servodecoder von Dietz, den ich ebenfalls schon verwendet habe.


    Grüße


    vom Zweispurer

    Hallo!


    Mir ist schon mehrfach zu Ohren gekommen, dass die Kiss 94.5 aufgrund des großen Überhangs in Verbindung mit dem größeren Maßstabs bei Lenz Weichen die Laterne mit dem Zylinder abreißt. Bei meinen Testfahrten mit dem Prototypen der Kiss Ludmilla(trotz 1:45) war es so, dass sie ohne Kürzen der Leiter die Laternen der Lenz Weichen zumindest berührt. M.W. hat Kiss deshalb einen entsprechenden Hinweis in der Betriebsanleitung aufgenommen.


    Ich würde daher nicht prinzipiell auf die gestellte Frage antworten wollen.


    Tatsache ist, dass durchaus Probleme mit Bahnsteigkanten, Weichenlaternen etc. m ö g l i c h sind, möglich, nicht unbedingt wahrscheinlich.


    Das liegt daran, dass die Modelle konstruktionsbedingt alle irgendwelche Besonderheiten aufweisen.


    Es wird also keiner definitiv eine Antwort wissen, bevor die BR 58 auf der betreffenden Anlage ihre Runden dreht.


    Ein Vergleichsbeispiel aus der Spur 1: vergangenes Wochenende war ich mit einem vierachsigen Umbauwagen und einem E30 Wagen auf der Anlage eines Freundes. Die Fahrzeuglänge ist gleich, wegen der unterschiedlichen Drehgestelle und Drehgestellposition unter dem Wagenkasten lenkt der E 30 aber in Kurven stärker nach innen aus, so dass Absperrgitter und Signaltafeln gestreift wurden, während der 4yg problemlos diese Stellen meisterte.


    Grüße


    Zweispurer

    Hallo!


    Seit Jahren nutzen wir in Spur 1 bei den großen Modultreffen die Kombination von IB und Manhardt Funky.


    Bei den großen Treffen 2011 und 2013 in Borken und 2012 in Leipzig wurden zeitweise rund 25 Funky Handsender gleichzeitig eingesetzt.


    Ohne technische Probleme! Allerdings wird bei dieser Anzahl die technische Grenze der Datenübertragung langsam erreicht.


    In dieser Hinsicht ist das Funky durchaus empfehlenswert. Ebenso gibt es mehrere Einstellmöglichkeiten, z.B. für Fahrtrichtungs-Umkehr, Nothalt nur eine Lok oder alle...


    Allerdings wurde der Hand-Regler nicht weiterentwickelt. Es gibt zwar technische Updates, aber die Ergonomie und die kleinen Tasten sind eine Zumutung.


    Uhlenbrock hat für kommendes Jahr die Auslieferung eines Funk-Handreglers für die IB angekündigt, ESU hat einen Funkregler für die Ecos, der durch seine Fahrstufenreglung per Joystick sehr gewöhnungsbedürftig ist, aber gut funktioniert, außerdem gibt es seit Jahren, allerdings bei häufigen Lieferproblemen, die Funkregler des Systems Zimo mit Schieberegler für die Fahrstufen.


    Ich habe schon alle genannten Funkregler genutzt und muss sagen, ich ziehe selbst die am wenigsten angenehmen einem IPhone vor.


    Den virtuellen Fahrregler empfinde ich als nicht akzeptabel.


    Ich denke, den Funk-Regler schlechthin gibt es nicht, für das Funky System spricht aber, dass es sowohl unter IB, wie auch Ecos (mittels L-Net-Adapter), wie auch mit der Lenz-Zentrale eingesetzt werden kann. Das ist mit keinem Kabel-Regler möglich.


    Bei meiner kleinen 0 Rangieranlage hat mir allerdings bisher der kabelgebundene Regler von Lenz + eine Roco Multimaus stets ausgereicht.


    Grüße


    Zweispurer

    Hallo!°


    Aufgrund der Maßangabe ziehe ich links mal für Ein- und Ausfahrt 1,5 m ab, dann bleiben 6,5 m.


    Da würde ich eine Hosenträger-Verbindung zweier nebeneinanderliegender Gleise bauen, Gleisabstand so, dass ein Bahnsteig dazwischen passt. Rechts müsste dann der Lokschuppen und oder sonstige Gleiseanschlüsse liegen. Eventuell ist eine weitere Weichenverbindung zwischen den beiden Gleisen möglich, aber das schränkt die Zuglängen weiter ein und ist nicht unbedingt nötig.


    Weiterhin könnte für einen Lokwechsel eines der beiden Ausfahrgleise als erstes Kurvengleis noch eine Weiche nach links erhalten, die es ermöglicht, eine "Wechsel-Lok" vor den Zug zu setzen.


    Ich habe mal als Dateianhang einen schnellen Entwurf zum Verständnis beigefügt.


    Grüße vom Zweispurer

    Hallo!


    Wenn, wie hier vorhanden, eine Kombination aus mehreren Weichen und Signalen genutzt wird, gibt es immer mehrere Wege.


    Das bleibt so lange einfach, wie eine eindeutige Zordnung existiert, z.B. Gleis gerade = Signal grün, Gleis Abzweig = Signal rot, aber schon bei wahlweise Gleis Abzweig rot oder grün/gelb müsste man analog erhöhten Schaltungsaufwand betreiben.


    Wenn das Ganze digital betrieben wird, ist es nicht anders. Einfachste Lösung, zwei Decoder, ein Signal- und ein Weichendecoder bekommen die gleiche Adrese zugewiesen.


    Aber eine Dreiweg-Weiche kennt 3 Schaltungen, ein zugehöriges zweibegriffiges Signal 4 Schaltzustände.


    Gerade = grün und links gebogen=grün/gelb und rechts gebogen=grün/gelb und Gerade oder links gebogen oder rechts gebogen = rot


    Es gibt spezielle Signaldecoder, die dieses Schaltungen mit zwei Decoderadressen verwalten können, bei dem von mir verwendeten Fabrikat sogar zusätzlich Rangiersignalstellung (weiss/weiss) und Vorsignale.


    Aber die Kombination Weiche mit Signal ist am besten per Fahrstraßenschaltung zu lösen. Dies können die IB und die Ecos ab Werk.


    Bei Wahl einer Fahrstraße werden die vorher zugeordneten Adressen angesteuert, z.B. Weiche nach links, zugleich Signal auf grün/gelb.
    Bei Auflösung der Fahrstraße kann dann eine eingestellt Grundstellung angesprochen werden, z.B. Weiche nach Geradeaus, Signal auf rot.


    Eine solche Fahrstraße kann auch die Stellung von weiteren Weichen mit ansteueren, damit die Gefahr von Flankenfahrten oder dem Aufschneiden von Weichen verhindern.


    Was natürlich keinen Sinn macht: diese eine Situation auf der Anlage im Fahrstraßenmenü schalten, ansonsten die Weichen manuell bzw. digital einzeln ansprechen.


    Grüße


    Zweispurer

    Hallo!


    Ich schlage aus eigener Erfahrung einen anderen Weg vor, genaugenommen drei Wege:


    1. Einige Grundideen per Gleisplanprogramm (frei gezeichnet klappt nie, da stimmen erfahrungsgemäß am Ende die Größenverhältnisse nicht)


    2. für die favorisierte Lösung das wesentliche Gleismaterial beschaffen und auf der geplanten Fläche aufbauen, damit das "Teppichbodenbahning" einem die tatsächlichen Größenverhältnisse und Spielmöglichkeiten wirklich vor Augen führt. Erst dann mit dem eigentlichen Bau beginnen, wenn ausführlich "getestspielt" wurde. GGf. auch Pappmodelle von Gebäuden für die Größenverhältnisse aufstellen.


    3. bei der gegebenen Raumgröße in Segmenten oder Modulen planen, die zum Einen in Etappen fertiggestellt werden können und auch im Nachhinein Veränderungen durch neue Elemente zulassen oder bei einem Umzug wachsen könnten. Das gibt ggf. auch noch die Möglichkeit einige "neuralgische" Anlagenteile vor der Fertigstellung zu verändern.


    Bei meiner kleinen L-Anlage habe ich so im alltäglichen Rangierbetrieb noch kleine Veränderungen an den Gleisanlagen des Bahnhofs vorgenommen, während der Bereich "Haltepunkt mit Werksanschluss" in Teilen ausgestaltet und auch eingeschottert ist.


    Außerdem ergibt sich durch die Modul oder Segmentbauweise die Möglichkeit, Anlagenteile wieder auszutauschen oder aber abbaubar zu integrieren, z.B. um auch ein kleines BW trotz beschränkter Platzverhältnisse bespielen zu können.


    Die Im - Kreis Lösungen zu verdammen halte ich übrigens für völligen Quatsch. Im Rundumbetrieb nimmt man nie den ganzen Kreis zugleich wahr, optisch kann man mit Wegtarnen von Abstellgleisen oder Ausweich-Stellen beide Lösungen, Kreis- und Pendelverkehr in Einem haben.


    Ich sehe einer schönen Garnitur gerne mal zu, wenn sie an mir vorbeizieht, ohne dass ich schon zur Vermeidung des Aufpralls auf den Prellbock am anderen Ende herunterregeln muss.


    Aber das sind halt verschiedene Philosophien, mit dem heutigen Material von Lenz, mbw, Brawa und mth/Busch kommt Dank der digitalen Rangierkupplung der Spielspass bei einer kleinen Rangieranlage viel mehr zum Zug als früher, noch dazu bei engen Radien, die die Schraubenkupplungsfahrer gar nicht nutzen könnten. Auch das ist Spur 0 und wesentlich schöner in Optik und Technik als in kleineren Spuren.


    Grüße


    Zweispurer

    Hallo zusammen!


    Nachdem auf meinen Modulen zwar schon reger Rangierbetrieb stattfindet, (wie hat sich eigentlich die Fern-spiel Idee weiterentwickelt, bei der zwei Bahnhöfe virtuell verknüpft werden sollten), es aber bis auf einen kleinen Abschnitt noch keine Ausgestaltung gibt, möchte ich im Herbst mit der Ausgestaltung weiter machen. Für die Straßen, Ladestraßen und Bahnhofsvorplatzflächen habe ich einen Kopfsteinpflasterbelag angedacht.


    Vor einiger Zeit wurde hier im Forum die Fa. ch Kreativ vorgestellt, deren Materialien ich noch nicht in Natura gesehen habe. Hat jemand Erfahrungen mit dem Straßenpflaster und dem erhältlichen Kleber hierzu und kann berichten?


    Auf meinen Spur 1 Modulen habe ich z.T. Besig Hartschaum Kopfsteinpflaster verwendet, welches zwar schön aussieht, aber beim Transport auch schnell Macken bekommt.
    Ganz so empfindlich sollte die Lösung bei den Spur 0 Modulen denn doch nicht sein.


    Grüße


    Zweispurer

    Guten Morgen!


    Ich erlaube mir, auf einen nützlichen Beitrag auf der Homepage der ig spur 1 Rhein-Neckar hinzuweisen.


    Andreas Besthorn hat ein Prüfkabel aus wenigen Bauteilen vorgestellt, mit dem unerwünschte Massekontakte aufgespürt werden können.


    Die Schaltung besteht aus einem Kabel mit zwei Krokodilklemmen, zwei LED, einem Widerstand und einem Kondensator.


    http://www.ig1.de/index.php?op…atid=27:digital&Itemid=37


    Grüße


    Zweispurer

    Hallo!


    Ohne die örtliche Situation zu kennen, fallen mir zwei Lösungsansätze ein:


    a) vor und hinter dem Durchgang Turm-/ oder Abspann-Masten verwenden, so dass die Spannung an diesen Stellen beginnt, bzw. endet. Für den Durchgangsbereich eine etwas kräftigere Verdrahtung wählen, die nicht verspannt werden muss. Die Fahrdrahtstücke müssen sich im eingebauten Zustand natürlich etwas überlappen, damit es nicht zu Problemen mit den Pantos kommt.


    b) eine Lösung, die im Original in Küstennähe verwendet wurde: eine Dreh- oder Klappbrücke mit ziemlich kräftigen Leitungsträgern. Diese sehen aus, wie ein auf dem Kopf stehendes U. Wenn ich nicht irre, hat Märklin in HO eine ähnliche Trägerkonstuktion, um die Schiebebühne für E-Loks nutzen zu können.


    Auch bei dieser Lösung müssten die stabilen Träger noch auf den festen Bereichen eingebaut, die Spannung halten.


    Ich hoffe, diese Anregungen helfen weiter.


    Grüße vom Zweispurer

    Hallo 0er!


    Ein Hinweis zur Fa. Kiss Modellbahnservice sei mir gestattet:


    Es handelt sich nicht um die Fa. Kiss Modellbahnen, Inhaber Stefan Kiss, der z.B. die BR 23, 94.5, 86, 64, 44 oder 01.10 in Messing-Bauweise oder Ludmilla und aktuell den sechsachsigen Schwerlastwagen hergestellt hat.


    Das oben genannte Unternehmen gehört Herrn Günter Kiss, dem Senior der Familie. Beide Firmen haben nur projektweise zusammengearbeitet. In so fern machen Anfragen bei Kiss bezüglich zu erwartender Waggons auch nur unter dem von "Räderwerk" genannten Link SInn.


    Wenn die Pläne vorhandener oder angekündigter Spur 1 Modelle in 0 umgerechnet werden würden, stünden fast alle Bauarten von 26,4 m Fahrzeugen, sowie die Familie der E30 Waggons zur Verfügung. Schnellenkamp hat mit dem Produktionsauftrag für die Mitteleinstiegswagen den Anfang gemacht, die gleichen Wagen wurden in 1:32 in verkürzter und maßstäblicher Länge für die Fa. Kiss Modellbahnen produziert und sind bisher von den Spur 1 Bahnern gut aufgenommen worden, während die Silberlinge einige konstruktive Mängel hatten. Die Fa. Kiss Modellbahnservice produziert übrigens in Europa.


    Grüße


    Zweispurer

    Hallo!


    Das geht bei Weißleim mit Wasser. Ich habe des schon häufiger praktizieren müssen, z.B. weil eine defekte Weiche ausgetauscht werden musste.


    Meine Module sind mit Abtönfarbe gestrichen, darauf dann die Gleise eingeschottert.


    Zum Aufweichen des Leims habe ich eine Sprühflasche mit Wasser und etwas Spülmittel gefüllt. (Alte Flasche Duschreiniger oder Fensterreiniger mit Sprühkopf)


    Kräftig einsprühen und dann ausreichend lange warten. Wenn alles durchgeweicht ist, mit einer Bürste den Schotter, der schon locker ist, entfernen. Dann Vorgang wiederholen.


    In der Regel sind die Schwellen dann mit dem Untergrund immer noch verbacken, so dass man diese mit einem Hebel (Messer oder Schraubenzieher) unter Anwendung sanfter Gewalt vom Untergrund lösen muss. Da der Weissleim weissliche Schlieren hinterlässt, habe ich die Gleise und Schwellen dann noch mal abgewaschen und getrocknet.


    Unter dem Modul hatte ich ein Wachstuch (alte Tischdecke) gelegt, so konnte sogar der Schotter nach einer Wäsche entklumpt und wieder verwendet werden.


    Wenn danach wieder neue Gleise an der alten Stelle verlegt werden sollen, müssen die Reste des Schotters mit Spachtel oder Bürste ganz entfernt werden, sonst liegt am Ende garantiert eine Schwelle nicht sauber auf dem Untergrund auf.


    Viel Erfolg und viel Geduld!


    Wünscht der Zweispurer

    Hallo in die Runde!


    Dann melde ich im Wunschkonzert den Bierwagen "Königsbacher" auf Lenz G10 oder war es der Kühlwagen? an.


    Bis vor wenigen Jahren standen die letzten dieser Waggons als Lagerplatz für Bierzelte auf dem Brauereigelände bei Koblenz.


    Diese Waggons wurden in anderen Spuren schon produziert, z.B. Märklin in Spur HO und Spur 1.


    Sicher wäre auch der eine oder andere Werbewagen mit anderen Themen interessant. Märklin hat sich hier beim G10 Fahrradhersteller, Magarine, Mineralbrunnen, Kaffee-Ersatz und eine Brennerei als Vorbilder gewählt, wobei ich nicht dafür die Hand ins Feuer legen möchte, ob die Umsetzung absolut korrekt war.


    Aber der eine oder andere Epoche III Güterwagen war, als Privatwagen oder als mit Werbebeschriftung versehener Waggon im Einsatz und ist ein schöner Blickfang.


    Ebenso bei den diversen Kühlwagen und G-Baureihen Beschriftungsvarianten wie "Seefische", "Bananen" oder die grün lackierten Postvarianten.


    Es darf ja ruhig ein Wagen sein, den es so im Original gab.


    Grüße vom Zweispurer

    Hallo Sauerland 218!


    Blöde Frage: ist das Deine erste Lenz-E-Weiche?


    Deine Zentrale könnte nämlich als Datenformat für Magnetartikel auf Motorola eingestellt sein, dann klappt die Weiche mit Sicherheit nicht.


    Ansonsten könnte im Vorgang des Weichen-Zuweisens durch die Zentrale ein Fehler gemacht worden sein. Hast Du das schon einmal mit anderen Weichen oder Magnetartikeln gemacht?


    In den meisten Fällen sitzt der Fehler nämlich immer noch zwischen den Ohren und nicht bei der Technik. Gerade die ECOS ist auch für mich immer noch sehr gewöhnungsbedürftig in ihrer Bedienung.


    Grüße


    Zweispurer

    Hallo Steffen!


    Sorry, ich habe Deine Frage zu den Polen eben erst gelesen.


    Es gibt keine eigentlichen Plus oder Minus Pole bei den digitalen Stromkreisen. Ich habe eine zweifarbige Ringleitung gelegt und dann darauf geachtet, dass bei Herzstückpolarisation oder WA immer die gleichen Seiten bzw. gleichen Kabelfarben an die jeweilige Ringleitung gelegt wurden. Falls das jetzt missverständlich ausgedrückt ist:
    Wenn man die Anleitung von Lenz liest, wird irgendwo beschrieben, wie beim Anschluss des Adapterkabels für analoge Versorgung des WA vorzugehen ist. Das kann man 1:1 auch für eine digitale Ringleitung übernehmen. Nur dass Digitalsignale nicht im eigentlichen Sinne - und + Pol darstellen.


    Ich hoffe Deine Frage richtig verstanden zu haben.


    Grüße


    Zweispurer