Posts by Zweispurer

    Hallo Howa,


    Kaleas-Antriebe, früher Böhler, verwende ich auch seit 15 Jahren in einer Spur 1 Anlage. Aber bei diesen Antrieben empfehle ich die Spannung zu reduzieren, was Lebensdauer und Geräuschentwicklung zugute kommt. Es ist auch kein Problem, die Antriebe unterflur oder in der Grundplatte verkenkt einzubauen. Überflur würde ich nicht empfehlen, das Teil ist ein relativ hoher Klotz. In Spur 1 wirkt das noch stimmig, für Spur 0 nicht mehr, es könnte auch bei langen Fahrzeugen, wie maßstäblichen Silberlingen dazu führen, dass die Wagen aus dem Bogen oder dem Nachbargleis hängen bleiben.


    Dass ich sie nicht bereits in meinem ersten Posting erwähnt habe, hat aber auch einen Grund: sie sind nach meiner Erfahrung nicht stärker als die Fulgurex Antriebe. Und das war die Ausgangsfrage im Posting. Bei einer gelenklosen Spur 1 Weiche kam der Böhler an seine Leistungsgrenze. In 0 sollte das funktionieren, aber wie bereits erwähnt, der Böhler bzw. heute Kaleas bringt m.E. keine Vorteile.


    Grüße


    Zweispurer

    Hallo Lokwilli!


    Möglichkeit 1 Standard-Servo aus dem RC Bereich mit ausreichender Stellkraft plus Servodecoder. (geht nur wenn man digital schalten möchte) Hohe Stellkraft, Leise, Stellgeschwindigkeit per Servodecoder programmierbar. Ein gutes Standardservo, wenn der Platz reicht, geht unterflur oder getarnt versenkt neben der Weiche. Digitalservos haben einige technische Vorteile, analoge Servos gehen aber auch gut. Je weniger Platz zur Verfügung steht, desto kritischer wird die Auswahl des Servos, was mit den Getrieben und den Haltekräften zu tun hat. Hier wage ich keine Empfehlung eines konkreten Produktes, weil ich die Weiche nicht beurteilen kann. Servodecoder gibt es eigentlich bei den üblichen Verdächtigen mittlerweile in großer Auswahl, das hängt davon ab, ob es bei der einen Weiche bleiben soll, oder der Decoder mehrere Weichen-(adressen) ansteuern können soll. Ich vermute, aufgrund der Bauart ist keine Herzstückpolarisation vorgesehen, da reicht auch ein einfacher Servodecoder von Uhlenbrock oder digi-keys für 1-2 Servos, ich habe die Servos für Weichen und Flügelsignale mit ESU Servo-Switch versehen, relativ teuer auf den ersten Blick, aber für bisher 4, neue Variante für 6 Servos.


    Möglichkeit 2 Cobalt Antrieb, entweder der analoge oder der digitale, wobei der digitale problemlos auch mit einem Taster analog geschaltet werden kann, beim analogen Cobalt muss man einen zweipoligen Umschalter verwenden. Der Cobalt benötigt eine größere Einbauhöhe und wird üblicherweise unter dem Loch der Stellschwelle montiert. Er ist lauter als ein Servo. Auch hier habe ich eigene Erfahrungen, wobei ich den Cobalt immer auf Modulen verbaue, die nur eine Weiche haben und sich somit keine feste Anbindung an andere Module ergibt, die ggf. mit Servos und Servodecodern versehen sind.


    Grüße


    Zweispurer

    Decoder und andere Technik


    Guten Morgen,


    also ich kann die Argumente beider Seiten verstehen und habe in beiden Spuren, in denen ich unterwegs bin, Decoder von ESU, Zimo, Lenz, Märklin, Uhlenbrock in Loks und Wagen eingebaut.


    Alle laufen in Spur 1 mit Esu Ecos Zentrale multiprotokoll DCC, mfx, motorola, wobei wo immer möglich, die Protokolle außer DCC abgeschaltet wurden. Bei Modultreffen SC 7 als Zentrale.

    In Spur 0 ESU und Lenz Decoder mit Lenz Zentrale.


    Für sich betrachtet, hat jedes System Vor- und Nachteile. Eine Lok mit Faulhaber oder Maxxon Motor lässt sich nach meiner Erfahrung am besten mit einem Zimo Decoder ansteuern, ansonsten haben die ESU bisher bei mir keine erkennbaren Nachteile gezeigt.


    Aber das System Programmer - Decoder ist einfach super weiterentwickelt worden und es ist sehr einfach, mittels Programmer Einstellungen, Sounds usw. zu verändern, neu aufzuspielen etc.


    Wer das gewohnt ist, für den is z.B. die Veränderung mittels CV und Umstellen einer Bank umständlich und nervig. Bei manchen Märklin Loks habe ich das aufgegeben und entweder den Decoder auf ESU gewechselt oder alles belassen, wie es war.


    Die Lenz Anhänger, die seit 10 und mehr Jahren die Umprogrammierung, Lautstärke z.B. mittels CV gewohnt sind, kommen mit dieser Art des Eingriffs klar.


    km-1 verspricht, ein neues Klangerlebnis mit seinen Decodern zu schaffen, was, da Herr Krug genau aus dieser Branche kommt, schon Ehrensache für ihn ist. Jeder hat halt seine Prioritäten, auch als Unternehmer.


    Dass es bei der Neuentwicklung einer "eierlegenden Wollmilchsau" nicht so schnell geht, sollte man akzeptieren. Am liebsten hätten die Modellbahner nämlich einen Decoder, der mit allen Motoren, Getrieben und Lokomotiv-Typen perfekte Fahreigenschaften, viele Gimmicks, natürlich bei jedem ein anderes unbedingt notwendiges Feature, sowie den perfekten Sound hergeben. Und mindestens 30 Funktionstasten mit Sounds, die die meisten Modellbahner eh nich erkennen können, oder wissen, ob es richtig umgesetzt ist, weil man das Original nicht erlebt hat.


    Der Programmer dazu muss alle Decoder aller Hersteller mit grafischer Benutzeroberfläche so unterstützen, dass auch Digitaldummies das intuitiv richtig machen und jeder Fehler rückgängig zu machen ist. Nur dumm, wenn dann die 3 Volt Lampe mit 16 Volt beaufschlagt wird, dann soll der Hersteller am liebsten noch die Reparaturkosten übernehmen.


    Und Handregler sollen heutzutage Funk, bzw. wlan Fähigkeit mitbringen, am besten wahlweise Touchscreen oder Tasten und Drehregler für die bessere Haptik haben, (ich bevorzuge tatsächlich letzteres), gut in der Hand liegen und eine Woche Akkulaufzeit haben, oh, Taschenlampenfunktion für die Schraubenkupplungsfahrer habe ich noch vergessen zu erwähnen, sowie das integrierte Fach für die Kupplungspinzette und das Kühlfach fürs Bier.


    Habe ich das so richtig zusammengefasst?


    Ich würde sagen, wer bereit ist sich auf das neue System von km-1 einzulassen, sollte es tun, wer lieber am gewohnten festhält oder es der Firma km-1 nicht zutraut, ein konkurrenzfähiges Decoder, Programmer und letztlich wohl auch Zentralen und Booster System auf die Beine zu stellen, lässt es sein.


    Die Erfahrungwerte der "mutigen" werden wir dann im Forum nachlesen können und so kann jeder auf den fahrenden Zug aufspringen.


    Ach so, wenn jemand meine Entscheidung wissen will: in 1 hatte ich zwei Loks schon seit längerer Zeit im Auge. Als die Ankündigung von km-1 von ESU auf das hauseigene System wechselte, habe ich meinem Händler mitgeteilt, dass ich nicht an der Bestellung festhalte, - als sie mit ESU Decoder ausgeliefert wurde, habe ich sie dann doch abgenommen. Die zweite Lok ist gerade bestellbar, wieder mit Decoder km-1. Ich habe auf eine Bestellung verzichtet.


    Das würde ich bei einer absoluten Wunschlok sicherlich nicht so machen, da würde ich schauen, ob ich zufrieden bin, wenn nicht, in den sauren Apfel beißen und einen Decoderwechsel ins Auge fassen.


    Jedenfalls hat die Fima km-1 schon zuviel Zeit und Geld in das Thema gesteckt, um nicht weiterzumachen. Lassen wir uns also einfach überraschen was die Zukunft bringt.


    Der Käufer entscheidet, ob das System ein Erfolg wird, der Hersteller entscheidet, was er entwickelt und anbietet und welche Features er priorisiert.


    Bleibt locker und bleibt Gesund!


    Der Zweispurer

    Hallo!


    WEnn ich es richtig verstanden habe, sehen wir auf dem Plan ohnehin nur einen Ausschnitt der kompletten Anlage.


    Ob das also reichlich voll ist, können wir gar nicht beurteilen.


    Ja, das BW hat auf engem Raum viele Gleise, ja das kann sehr gedrängt werden und es könnte Probleme geben, überall, wo es zum Bau und zum Betrieb nötig wäre, heranzukommen.


    Ob vier getrennt Schuppen für die Fahrzeuge sein müssen, ob die Bekohlung so oder etwas kleiner ausfällt, wie die Brücke über das BW optisch gut passt, sowie ob das Gleis mit dem Güterschuppen Sinn macht, das kann man alles überlegen.


    Aber was unbestritten ist: so oder so ähnlich waren viele Dampf-BW´s aufgebaut, wer die Abläufe nachspielen möchte und eine tolle Kulisse für die Loks und Triebwagen haben möchte, der wird mit dem Ursprungsplan viel Freude haben können.


    Und es muss eben nicht immer das Modell der realen Bahn sein, sondern in sich stimmig wirken.


    Es gibt auch in diesem Forum hochgelobte Anlagenkonzepte, die fast nur aus einem BW bestehen.


    Erlaubt ist was gefällt und wofür der Platz reicht!


    meint der Zweispurer

    Hallo Werner,


    das macht die Nutzungsmöglichkeiten m.E. interessanter.


    Drei weitere kleine Vorschläge: man könnte durch eine Weiche unten rechts, (bisher Bogengleis) in der rechten unteren Ecke ein kleines BW oder einen Anschluss für ein Gütergleis/Rampe/ Fremdfirma einbauen. Wenn dann die Länge des Hausbahnsteiges zu kurz wird, ggf. die Weichen für das umsetzen tauschen.


    Zweite Idee: man könnte den gesamten unteren Bahnhof etwas höher legen, mit einer kleinen Mauer von der Hauptstrecke abgesetzt, würde das optisch viel her machen. Die Steigung müsste dann an der Weiche, die von der Ringstrecke abgeht, beginnen. Das müssten nur einige cm sein, um den optischen "Spielbahncharakter" zu nehmen.


    Dritte Idee: einen der beiden Bahnhöfe optisch anders gestalten, ohne die Möglichkeiten zu kappen, z.B. Bahnhof oben rechts: unteres Stumpfgleis etwas kürzer, dafür als Rampengleis.


    Ich möchte bewusst nicht Dein Grundkonzept in Frage stellen, was leider viel zu oft dazu führt, dass sich die Planer völlig verunsichern lassen.


    Ich bin auch nicht enttäuscht, wenn Ideen nicht aufgegriffen werden.;)


    Grüße


    Zweispurer

    Hallo Werner,


    der Gleisplan sieht so zwar sehr statisch aus, aber das lässt sich durchaus noch mit geringen Eingriffen ändern.


    Was ich im Moment vorziehen würde, wäre eine Variante von RAWE2kopfrund. Wenn der untere Bahnhof links angeschlossen würde, der obere aber bleibt, könnte man einen Point to point Betrieb und einen Kreisverkehr betrieblich einrichten.


    Dann könnte man den Kreisverkehr noch optisch wegtarnen, in dem (unterer Bahnhof das äußerste Gleis für den Kreis genutzt wird und z.B. hinter dem Bahnhofsbereich mittels Kulisse verschwindet. Die etwas geringere Gleislänge des Kopfbahnhofes könnte man umgehen, indem eine Bogenweiche weiter zum Abzweig vom Kreis eingebaut wird.


    Mehr schreibe ich an dieser Stelle noch nicht, denn um die Rangiergleise und Anschließer würde ich mir erst dann weitere Gedanken machen, wenn das "Strecken- und Bahnhofsgerüst" und damit die Betriebsmöglichkeiten oder auch Einschränkungen klar sind.


    Grüße


    Zweispurer

    Farben zum Einfärben von Schienenprofilen


    Guten Abend, bei meinen Spur 0 und Spur 1 Gleisen habe ich auch nicht alles "eingerostet", aber mittlerweile versuche ich bei neuen Modulen/Segmenten auch diese Arbeitsschritte gleich nach dem Einschottern vorzunehmen. Ich gehöre dabei zur Pinselfraktion.


    Welche Farbe, darüber lässt sich streiten, hängt der Zustand doch vom Alter der Gleise und ihrer Befahrung ab, hinzu kommen die bereits in einem anderen Beitrag erwähnten Abriebe durch die Bremsen der Fahrzeuge u.v.m.


    Verwendete Farben waren hierbei z.B. : Humbrol enamel rostbraun, Revell aqua color rost, aber auch Revell aquacolor lederbraun. Haftung war bei den Modellbaufarben gleichermaßen gut, die Farbtöne variieren von einem gelblich/orangen Ton, wie Oberflächenrost an neuen Gleisen bis zu einem mittleren braunton. Der Rest ist Geschmacksache, ebenso wie die Frage, ob man Kleineisen und Schwellen mit einsaut oder auch ob man lieber die Dose oder den Luftpinsel nimmt.


    Nicht zufrieden war ich mit Acryl Abtönfarbe, die wollte auf dem blanken Metall nicht gleichmäßig haften.


    Letztlich ist es aber egal, ob die Gleise "gerostet" werden, wenn die Begünung oder die Bahnsteige, Bahnübergänge etc. spielzeughaft neu aussehen. Dann rettet auch das Einsauen der Gleise den Eindruck nicht. Das Gesamtensemble macht es aus und da habe ich noch eine Menge zu lernen, z.B. bei realistisch schmutzigen Betonfassaden von Gebäuden, finde ich den richtigen Mittelweg nicht, bei Fahrzeugen traue ich mich erst gar nicht heran an das Wheatering.


    Daher jedem das Seine, besser als nachher mit seiner eigenen Anlage unzufrieden zu sein. Nicht umsonst heisst es bei Anwendungshinweisen, bitte an einer verdeckten Stelle testen. Das gilt auch bei diesem Thema.


    Also toll wer´s besser kann, aber auch akzeptieren, wer es nicht will oder kann!


    Vielleicht bietet Euch der "Nichtkönner" mal genau das Fahrzeug gebraucht an, was Ihr schon lange haben wolltet und freut Euch dann, dass es nicht schlecht patiniert ist, sondern dass Ihr es Besser könnt!;)


    Grüße vom Zweispurer

    Guten Morgen,


    man kann nicht alles haben und zufrieden mit dem Vorgehen der Hersteller sind auch nie alle Modellbahner.


    Ich möchte kein Hersteller sein, wenn ich mir den aktuellen Markt und die Anmaßung mancher Kunden anschaue.


    Und das aktuelle Thema ist für die Hersteller eine ganz besondere Zwickmühle:


    ein Handmuster ist ein Prototyp, mit welchem technische, optische sowie in der Umsetzung falsch berücksichtigte Sachverhalte überprüft und angepasst werden sollen und können.


    Dem Kunden werden solche Modelle dann vorgestellt, damit der Verkauf nochmals angekurbelt werden kann, denn es gibt einige, die erst Kaufen, wenn sie gesehen haben, was da kommt. Soweit so gut. Verlangt aber vom Hersteller, dass eine Menge produziert wird, die entweder durch Händler auf deren Risiko bereits ohne sicheren Weiterverkauf erworben wurde oder dass der Hersteller selbst dieses Risiko eingeht und ggf. auf Modellen sitzen bleibt, weil die, die am lautesten bei den Ankündigungen schreien, dann doch nicht kaufen.


    Wenn ein Hersteller mit der Konstruktion und sein Produzent mit dem Prototypenbau fertig ist, kann auch ein Handmuster gezeigt werden. Bis dahin steckt aber viel Geld in Konstruktion, Teilefertigung, ggf. Formenfertigung.


    In so fern ist es doch logisch, dass ein Hersteller nicht mit der Ankündigung eines Modells ein Handmuster fertig stellt, welches dann vielleicht gar nicht die Gewinnschwellenmenge erreicht, weil das Modell eben nicht ausreichend bei den Modellbahnern angenommen wird.


    Wenn ein sehr unfertiges Handmuster vorgestellt wird, geht der Shitstorm ebenfalls los, weil dies oder jenes noch nicht so ist, wie es der Kunde Schreihals gerne hätte.


    Wenn das Vertrauen der Modellbahner in den Hersteller nicht vorhanden ist, dann hilft auch ein Handmuster nicht. Wenn das Handmuster hervorragend ist, heisst das noch lange nicht, dass ich mit dem Endprodukt zufrieden bin. (Oliver K., Du weisst welches Modell ich meine)


    Bei HO Modellen ist es seit einigen Jahren durchaus üblich, ein Handmuster in Form eines 3-D-Drucks auf Messen vorzustellen. Mit dem Endprodukt hat das dann gar nichts gemeinsam. Meist eine leere, bestenfalls lackierte Hülle. Aber frühzeitig präsentiert, um marketingtechnisch einen Nutzen zu erzielen.



    KM-1, Lenz und andere haben Projektzeichnungen als Anreiz online gestellt, die Firma Wunder, die hier als mustergültiger Auftritt genannt wird, macht nichts anderes als die meisten anderen Spur 1 Anbieter, aber mit Herrn Pernsteiner als Journalisten gibt es in dieser Spur einen allgemein anerkannten Multiplikator für die Vorstellung neuer Modelle in Youtube.


    Dies setzt Herr Pernsteiner auch für Modelle von km-1, Märklin, fine-models etc. um.


    Zurück zu meinen Grundbedenken: Herr Pernsteiner stellt oft auch Modelle vor, die ab Hersteller schon komplett ausverkauft sind.

    Und auch mancher Hersteller zeigt gerne seine Handmuster, ist zu diesem Zeitpunkt aber bereits ab Werk ausverkauft.


    Wozu also so ein Aufhebens um diese Darstellungsform?


    Die AIDA-Formel (Marketing, hat nichts mit den Schiffen zu tun), ist erst erfolgreich umgesetzt, wenn das hintere A=Action, also Kauf umgesetzt ist.


    Wenn ein Hersteller frühzeitig mit dem ersten A=Attention, also Aufmerksamkeit erregen, bereits das Handmuster fertig hätte, könnten so kleine Unternehmen wie die Spur 0 Hersteller nach der ersten Fehleinschätzung des Marktes Insolvenz anmelden.


    Aber die, die ich zur Erweiterung ihres Denkhorizontes mit diesem Posting anregen möchte, erreiche ich wahrscheinlich ohnehin nicht, aufgrund der vorgefassten Haltung.


    Meint der Zweispurer

    HAllo Zusammen!


    Hier scheinen einige Vorschreiber die rechtlichen Zusammenhänge als einen Eintopf zu sehen.


    1. Der Kaufvertrag wird zwischen Verkäufer und Käufer geschlossen. Nicht zwischen Hersteller und Endverbraucher, wenn ein Händler zwischengeschaltet ist. Dann sind es nämlich mehrere voneinander rechtlich unabhängige Verträge.


    Sonderfälle: z.B. ist Direktbestellung bei km-1 möglich, wie auch bei der Firma, deren Namen hier nicht genannt werden darf. Im Falle der Firma Lenz ist außer in wenigen Sonderfällen (Werksverkauf/2. Wahl Ware) immer der jeweilige Händler Vertragspartner des Käufers.


    Ob die Lösung, direkt beim Hersteller zu ordern, die für den Endverbraucher bessere Lösung ist, kann eigentlich nur aus der Erfahrung der Käufer hervorgehen. Ich für meinen Teil kaufe mittlerweile lieber beim Händler, weil dann auch der Händler mein Ansprechpartner für die Gewährleistungsabwicklung ist. Erfahrungswert.


    2. Der Hersteller ist nicht verpflichtet, ein Produkt herzustellen, weil einige Endverbraucher bei ihren Händlern Produkte bestellt haben, die mangels Nachfrage für den Hersteller unwirtschaftlich sind. Die Verträge zwischen Hersteller und Händler sind in der Regel mit entsprechenden Klauseln versehen.

    Wenn ein Produkt beim Hersteller ausverkauft ist, gilt das gleiche.


    3. Die Frage, ob eine Wartezeit seit der Ankündigung eines Produktes angemessen ist und falls nicht, ein Rücktritt vom Vertrag durch den Käufer möglich ist, ergibt sich entweder aus den Vertragsbedingungen oder im Zweifel vor Gericht. Der Standardfall der Gesetzgebung ist das Zug um Zug Geschäft, also Lieferung und Zahlung sofort. Alles was anders läuft, sollte zur rechtlichen Absicherung schriftlich in Verträgen geregelt werden. (oder in den AGB des Verkäufers)


    4. Es ist ein Sonderfall, wenn im Internet gekauft wird. Hier gibt es in der Tat eine Frist von 14 Tagen, um einen Kauf rückgängig zu machen.


    Unabhängig von diesen rechtlichen Sachverhalten finde ich es von beiden Seiten, Hersteller, wie Modellbahner unverschämt, wie in der Praxis teilweise miteinander umgegangen wird. Ungeduldige Verbraucher beschimpfen Händler und Hersteller, weil es nicht schnell genug geht, bestellen, weil sie den Hals nicht vollbekommen und geben dann mit fadenscheinigen Begründungen einwandfreie Ware als mangelhaft zurück und und und.


    Umgekehrt sind Hersteller am Markt, die sich im Umgang mit Händlern und Modellbahnern nicht gerade mit Kundenfreundlichkeit hervortun.


    Letztlich muss man sich aber doch an die eigene Nase fassen und fragen, lasse ich mir das noch einmal gefallen oder gehe ich zukünftig anders damit um.


    Und vielleicht auch auf die eine oder andere Vorbestellung verzichten, wenn es an Geduld oder klaren Informationen mangelt.


    Meint der Zweispurer

    Liebe Nuller,


    es ist kaum zu glauben, wie viele unterschiedliche Ansätze hier in so kurzer Zeit vorgestellt wurden. Ein Projekt schöner als das Andere, noch dazu vieles hervorragend fotografiert.


    @ Lothar: wenn Du solche Projekte "frei Schnauze" umsetzen kannst, benötigst Du etwas, dass man nicht wirklich lernen kann. Einen Blick für Dimensionen.


    Auch nycjay hat in seiner Baumethode für Fels, Tunnelportale etc. genau diese Wahrnehmung.


    Ich glaube genau da liegt für den Anfänger die Herausforderung. Erst recht für Spurenwechsler, die mit den Dimensionen in Null noch nicht vertraut sind.

    Daher tendiere ich dazu, wenn das Projekt ausgewählt ist, eventuell die benötigten Fenster und Türen in den richtigen Abmessungen zu kaufen, zumindest aber auszusuchen, eine Gebäudeseite auf Papier, Pappe, Kapa oder was auch immer ungefähr zu skizzieren und die Wirkung mit diesem Dummy zu testen.


    Wer mit Begeisterung vor der CAD Software sitzt, kann das zwar ebenso gut am PC, aber was m.E. fehlt, ist die Wirkung im Gesamtensemble bzw. einzeln auf der Anlage.


    Die von Rollo eingestellten Originalzeichnungen mit Bemaßung sind bei vielen "Standard-Baustilen" aus der Länderbahnzeit oder der Reichsbahnzeit verfügbar und helfen diesbezüglich zusätzlich.


    Ein gutes Beispiel für das "Baukastensystem" von Bahngebäuden findet sich in den preussischen Gebäuden und in den Württembergischen Standards.


    Weil mich die Thematik gerade mitgerissen hat, bin ich auch dem von nycjay genannten Link gefolgt und in der Folge auf eine noch ungewöhnlichere Methode gestoßen:


    External Content www.youtube.com
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    Hat etwas von Tessiner Stil und die Bautechnik ist eine Besonderheit für sich!


    Grüße


    Zweispurer

    Hallo nochmal!


    Nachtrag von mir:


    hier sind zwei Möglichkeiten, die man auch zur Bemaßung nutzen kann, wenn das Vorbild zum Thema passt:


    http://gtp.de/kartonmodellbau/bhf-dettingen.htm


    https://www.neuwied.de/6559.html


    Papierbögen gibt es von vielen Gebäuden im Internet. Aber auch Zeichnungen von Originalgebäuden sind teilweise im Web zugänglich.


    Den Bahnhof Dettingen habe ich mit Kapa Platten in 1 gebaut, sieht von den Maßen recht stimmig aus, die Schuppenpläne von Neuwied wurden zu auf Sperrholz geklebten Reliefgebäuden am Modulrand genutzt. Beides nichts für Puristen, aber die gewünschte Stimmung der Motive passt.


    Was natürlich auch machbar ist, sich an Bausätzen kleinerer Spuren orientieren, aber die sind oft mit dem Gummilineal konstruiert. Da passen die Maße von für HO angegebenen Gebäude manchmal eher zu TT.


    Grüße


    Zweispurer

    Hallo Torsten!


    Willkommen bei den Spur 0ern!


    Dann steht mit Dir und Oliver K. jetzt die geballte Fachkompetenz der Firma km-1 für die Fragen der Spur 0er zur Verfügung.


    Und ich bin sicher, die wird, sobald die ersten km-1 Modell zur Auslieferung kommen, auch schnell gefragt sein. Nein, schon vorher, weil garantiert einige Besteller gerne hätten, dass die Firmenmitarbeiter in die Christallkugel schauen und die Liefertermine vorhersagen, die sie selbst noch nicht kennen.;)


    Viel Spass mit der Spur und im Austausch mit den Forianern!


    Zweispurer

    Hallo Djordje,


    bevor Du beginnst, solltest Du vier Überlegungen tätigen und wenn Du im Forum sinnvoll unterstützt werden möchtest, auch kund tun.


    Du wirst hier in vielen Beiträgen fündig, von Leuten die den Blick für Maße und Details haben, über freelance und trotzdem stimmig, bis zu einfach mal drauf los gebaut.


    1. Welche Materialien möchtest Du nutzen? In Frage kommen Pappen, Sperrholz, Kunststoffplatten wie Poystyrol, dann die recht beliebten Platten, die unter verschiedenen Namen im Handel sind, z.B. Protex, dann gibt es noch die Kapa-Papp-Styro-Sandwich Platten, Resinguss oder Gipsguss und ich habe garantiert noch einige Möglichkeiten vergessen. Natürlich gibt es auch Mix-Möglichkeiten, z.B. Holzrahmen gefüllt mit Mauerplatten etc.


    Alle diese Materialien haben Vor- und Nachteile.


    2. Möchtest Du fertige Fenster und Türen nutzen, hier kommen Polystyrol, (z.B. Addie), MDF, (z.B. Zapf) in Frage.


    3. Wie robust oder empfindlich müssen/dürfen die Gebäude sein, damit auch z.T. wie detailliert sollen sie werden?


    4. Soll ein konkretes Vorbild nachgebaut werden?


    5. Welches Werkzeug/welche Maschinen stehen zur Verfügung?


    Ich habe in Spur 1neben Bausätzen in Pappe, MDF und Polystyrol auch schon größere Reliefgebäude und auch Voll-Gebäude aus Protex und aus Kapa gebaut, sowie aus Sperrholz. Die Spur 0 Gebäude waren entweder Bausätze oder bestanden aus Bauteilen von Addie oder anderen Herstellern.


    Eine Möglichkeit, stimmige Gebäudevorbilder unzusetzen, sind die Papiermodellbauer mit ihren Ausschneidebögen. Teilweise frei im Internet, mit dem Drucker auf den Maßstab angepasst oder abgemessen und passend umgesetzt. Natürlich könnte man auch mit Maßband und Fotoapparat zum Vorbild fahren.


    Langer Rede kurzer Sinn: es geht vieles, man sollte aber vorher genau wissen, welchen Weg man einschlagen möchte oder kann, denn wer akribisch ein Vorbild nachbauen möchte, muss viel mehr Zeit investieren, als man vorab einschätzt. An Geschick fehlt es Dir ja nicht, wie die Wagenumbauten zeigen.


    Grüße


    vom Zweispurer

    Hallo zusammen,


    die Lenz Wagen bereichern das Angebot nicht nur für die Nuller mit großem Platzangebot und sind eigentlich vielfältiger einzusetzen, als man auf den ersten Blick glaubt.


    Wer es ganz genau nimmt, müsste noch auf zwei weitere Varianten warten, Hallo Fa. Lenz, Wink mit dem Zaunpfahl!


    Es gab diese Wagenfamilie auch als AB in der Epoche III und IV.


    In der Variante als AB wäre der Einsatz als Kurswagen oder in Kurzzügen AB + B auch auf kleineren Anlagen möglich.


    Die Wagen liefen bis Ende der 70er Jahre, die Altbaupackwagen z.T. bis in die frühen 80er. (Ich differenziere hier mal nicht nach Dachkanzel und genauer Bauart - spart Euch den Shitstorm, wer es genau wissen will, kann im Internet viele Quellen, auch mit Bilder und Datum finden, wer Kompromisse eingehen möchte, wird die Wagen wie angeboten bzw. neu angekündigt akzeptieren)


    Zurück zum Einsatz dieser Wagen: A und 2xB hinter V100, hinter V160 habe ich bereits in mehreren Bildquellen aus den 60er und 70er Jahren gefunden.

    Ebenso hinter V200.0 und hinter dieser gab es in den 50er Jahren die blauen F-Züge, für die nur ein passender Speisewagen in altrot fehlt.


    Ergänzung: gerade hat mir ein Freund ein Foto geschickt. 1976 eine BR 211 oder 212 in altrot, zweiachsiger Packwagen mit Kanzel, 2 x B3yg x B4ü.

    Dieser Zug könnte komplett aus Lenz Fahrzeugen nachgebildet werden, wenn auch der D-Zugwagen vermutlich aus der D36 Gruppe stammt.


    Dann finden sich einzelne Wagen als Verstärkungswagen und Kurswagen an Zügen mit Wagen anderer Bauarten, sowie die Packwagen oft auch noch in Verbindung mit 26,4 m Wagen.


    Dampf-Lokbespannungen von Garnituren aus/mit den D28 und D36 Spielarten in Epoche III naturgemäß häufiger als in IV, aber auch dort noch dokumentiert: von BR 93.5, BR 78, BR 86, BR 64, über BR 38, BR 39, BR 41, BR 01, BR 03, BR 18.4-6, BR 50 und sicherlich noch diverse Baureihen mehr.


    E-Loks: BR E10, E16, E18, E41, E44 waren alle auf die Schnelle mit diesen Waggons auf Fotos zu finden.


    Zuggattungen: F, D, E, Personenzüge, Militärzüge und je näher wir den 80ern kommen: Reservegarnituren, bunt gemischt, um für verspätete Reisezüge einzuspringen.


    Eine Planbespannung eine Eilzuges Ende der 50er bestand z.B. aus BR 93.5, PW3, AB, B, B (also in Verbindung mit dem dreiachsigen Packwagen aus dem Sortiment von Lenz geht es auch vorbildgetreu)


    Eilzug der Kombination 6x3yg mit einem Altbau-Schnellzugwagen und einem WLB hinter BR 38.10


    Eilzug hinter V200.0 mit 4yg zusammen als 5 Wagen-Zug.


    Kurzfassung: die Gruppe 29 Wagen (sowie die geschweißte Bauart) kann eigentlich jeder einsetzen, der keine T 3 als Bespannung vorhat.


    Sortenreine Garnituren wurden um so seltener, je später der Einsatzzeitraum, aber auch in Epoche III a nicht zwingend, einzelne Wagen als Kurswagen oder Verstärkungswagen passen auch.


    Es passen Kombinationen mit 3yg, 4yg, E30, E36, sowie 26,4 m Wagen wie Silberlinge, Mitteleinstiegswagen zu den Personenwagen. Die Packwagen wurden im Prinzip mit den gleichen Personenwagen zusammen eingesetzt.


    Natürlich gab es unter Berücksichtigung von Streckenhöchstgeschwindigkeit und planmäßiger Höchstgeschwindigkeit des Zuges Beschränkungen bei vielen Wagenbaureihen, aber die Gruppe 29 Wagen fallen eben (fast) nicht darunter.


    Und noch ein letzter Hinweis sei erlaubt: Nicht immer, wenn Eilzüge oder Personenzüge fuhren, waren E30 oder E36 Wagen im Einsatz, durchaus wurden auch alte D-Zug-Wagen eingesetzt.


    Wer googeln kann, wird fündig werden! z.B. bei Ulrich Budde "Bundesbahnzeit", bei DSO und vielen weiteren Quellen.

    Für diejenigen, die Papier bevorzugen: diverse Miba-Publikationen von Michael Meinhold, diverse Bildbände aller möglichen Verlage.


    Fazit: es gibt kaum eine Ausrede, diese Wagen nicht einzusetzen. Außer sie passen nicht zum Anlagenthema.


    Und bevor die Nietenzählerfraktion jetzt loslegt: Es gibt keinen Kaufzwang und sicherlich auch Ausreden, warum der Wagen mit der Nr. xyz, genau nicht der richtige für einen selbst ist. Aber ein Argument zieht definitiv nicht: es gab so gut wie keine Züge aus einheitlichem Wagenmaterial, wie es so mancher Modellbahner zwingend für sich einsetzen möchte.


    Das ist meine (persönliche) Meinung zur Verwendung der D29 Wagenfamilie.


    Grüße vom Zweispurer

    Hallo H3X! und alle anderen, die das Thema auch interessiert.


    Ja aber....


    Den Uhlenbrock Digital-Servo und den Uhlenbrock Digital-Motor setzte ich selbst in einem noch halb fertigen Brückenkran-Projekt ein.


    Das was der Servo kann: er kann in den Endstellungen frei definiert werden, indem die entsprechenden CV Werte gesetzt werden.

    Das kann aber auch jedes andere Servo.


    Das Problem ist ein ganz anderes: Es müssten 5 unterschiedliche Servostellungen durch 5 CV Werte definiert werden, diese müssten mit der Ansteuerung der Fahrstufen und der Fahrtrichtung synchronisiert werden.


    Und genau das kann derzeit kein käuflicher Decoder oder es ist zumindest in keiner mir bekannten Betriebs- und Programmieranleitung dokumentiert.


    Hallo Christoph! Ich glaube, die Arduino Lösung, weil frei programmierbar, wäre aktuell die richtige Lösung - ich muss aber zugeben, ich habe mich bisher in das Thema nur oberflächlich eingelesen.


    Ich möchte für alle Leser des Threats den Gedankengang der Abläufe nochmals versuchen darzustellen, korrigiert mich, wenn es falsch ist oder ich es schlecht beschreibe!


    Decoder Motoransteuerung: Vorwärts, Stillstand - Parallel dazu Ansteuerung des Umsteuerservo: Stellung 1

    Decoder Motoransteuerung: Vorwärts, untere Fahrstufen - Parallel dazu Ansteuerung des Umsteuerservos: Stellung 2

    Decoder Motoransteuerung : Vorwärts, hohe Fahrstufe - Parallel dazu Ansteuerung des Umsteuerservos: Stellung 3


    und so weiter.


    Also etwas, was im Functionsmapping einfach umzusetzen wäre, wenn entsprechende CV´definiert wären oder im Programmer ein entsprechendes Menü diese Stellungen des Umsteuerservos unterstützen würde.


    So lange die Decoder-Hersteller eine solche Lösung nicht vorsehen, geht m.E. nur die Alternative eines Servo-Ansteuer-Bausteins, der frei programmierbar ist und parallel zum Lokdecoder die Befehle in den gewünschten 5 oder mehr Stufen umsetzt.


    Ich bin gespannt, ob diese Fragestellung zeitnah mit aktueller Technik gelöst werden kann.


    Grüße


    Zweispurer

    Hallo!


    Zur Lösung kann ich zwar auf Anhieb auch nicht beitragen, aber ich versuche mal etwas einzugrenzen:


    mir ist bislang kein Servo-Decoder bekannt, der für ein Servo mehr als zwei Endstellungen definiert. Natürlich kann man Drehgeschwindigkeit oder Nachwippfunktion bei einigen Decodern elektronisch justieren, ebenso, ob dem Servo der Strom nach der Bewegung abgeschaltet wird oder nicht.

    Stichwort Rückdreheffekt gei Gegendruck contra Servobrummen.


    Vielleicht bewegen wir uns aber auch im falschen Hobbybereich. Im Modellflugbereich werden z.B. Landeklappen bei aufwändigen Modellen über Schieber in der Fernsteuerung z.T. mit mehreren Rasten auf Stellungen wie Start, Landung, Flug definiert. Das Servo erhält einfach den für eine bestimmte Einstellung definierten Stellbefehl. Auch bei den Bootsbauern habe ich das schon gesehen, hier bei einem Kranmodell mit mehreren definierten Stellungen.


    Die technische Umsetzung an sich, ist also nicht das Problem, sonst wäre auch kein proportionaler Lenkausschlag oder Knüppelausschlag für Ruder möglich.

    Nur gibt es bislang wohl noch keinen Bedarf im Modellbahnbereich für diese Art der Betätigung, Ich bin kein Programmierer, aber ich denke, wenn man die Decoder entsprechend in der Programmierung erweitert, müsste es auch möglich sein, eine 5 Punkt Kurve zu definieren, die in Abhängigkeit von bestimmten anderen Zuständen vom Decoder angesteuert werden. Warum nicht mal bei ESU oder Dietz anfragen, oder einen der kleinen Hersteller konkret darauf ansprechen?


    Vor wenigen Jahren hatte nur Zimo Decoder im Angebot, die Servos ansteuern können, bei ESU ging es ab der 4. Generation, mittlerweile gibt es so viele Anbieter, dass man sicher auch eine Antwort bekommen kann, wie das Problem zu lösen ist.

    Ein käuflicher elektronischer Zusatzbaustein, der diese Funktionen ansteuern kann, ist mir leider auch nicht bekannt.


    Es wäre aber sicherlich für einige Nuller mehr interessant, wenn sich eine Lösung ergibt, mir fallen mindestens 3-4 Anwendungen ein, für die solche Lösungen auch zu gebrauchen wären.


    Viel Erfolg dabei!


    Grüße

    Zweispurer

    Hallo!


    Also entweder habe ich das Vorhaben nicht verstanden oder Thomas hat hier einen Denkfehler!


    Der LS 150 kann zwar motorische WA ansteuern, aber meines Wissens keine Servos. Wer Servos einsetzen möchte, muss einen Servodecoder einsetzen.

    Z.B. Uhlenbrock, ESU oder auch Digikeijs. Die Alternative Cobalt IP digital geht natürlich auch. Ein Servo wird nicht einfach über drei Adern umgeschaltet, sondern bekommt einen definieren Steuerimpuls durch den Decoder.


    Mit der Einstellung der Geschwindigkeit, der Wege usw. ist es leider so, dass von Decoder zu Decoder unterschiedlichste Möglichkeiten angeboten werden.


    Der Cobalt kann z.B. mechanisch durch Verschieben einer Führung im Weg verändert werden, nicht aber in der Geschwindigkeit. Der ESU Servo-Switch für 4 Servos kann zwar keine Herzstückpolarisierung, dazu muss man noch zusätzlich den Switch Extension anbauen, aber er lässt sich in den Endlagen und der Geschwindigkeit der Servos auch ohne Zentrale einfach mit einem eingebauten Taster einstellen. Möchte man hingegen zusätzliche Einstellungen ändern, z.B. das der Extension erst in der Mitte des Laufweges schaltet, das mehrere Servos über eine Adresse laufen, dass der Servostrom in Endstellung abgeschaltet wird etc., benötigt man den ESU Programmer, um dies einfach zu programmieren. DCC können alle vier genannten Lösungen.


    Der ESU Servo Switch kann alternativ auch per Taster ausgelöst werden.


    Hoffe zur Klärung beigetragen zu haben!


    Gruß


    Zweispurer

    Hallo Jay!


    Das musste ja so kommen mit dem Gleisbruch.


    Johann hat Dich im Beitrag Nr. 522 vor den überladenen Erzwagen gewarnt!;)


    Im Ernst: Die Idee mit Betonschwellen oder Stahlschwellen eine andere Optik zu bekommen und den Blick darauf zu lenken, macht nur Sinn, wenn man es wahrnimmt. Wenn alles gleich dreckig patiniert ist, kann man sich die Arbeit sparen. Übrigens ist bei neu verlegtem Gleis meist auch die Farbe des Rostes heller, ins orange gehend, der Schotter noch ziemlich sauber und ohne Botanik am Rand.


    Und wer kritisiert, soll erst mal mit Fotos belegen, dass er es besser kann.


    Weiter so, Jay!


    Grüße


    Zweispurer

    Hallo!


    Der Dual frog juicer reicht dafür im Grunde genommen.


    Aber bei den angeschlossenen Gleisen aufpassen! Sinnvoll ist es, die Gleise alle mit der Verkabelung des Zufahrtsgleises parallel zu verkabeln. GGf. abschaltbar, wenn gewünscht. Dann nur die Gleise der Drehbühne selbst am Baustein anschließen. Damit ist auch gewährleistet, dass der Juicer genügend Leistung auch für Stromfresser unter den Loks hat. (maximal 4 A können per Steckbrücke durch den Juicer geschaltet werden.


    Die Verkabelung des Juicers oder einer anderen Elektronik zum Polaritätswechsel, geeignet ist im Grunde jeder Kehrschleifenbaustein, ist einfach. Z.B. die Betriebsanleitung für den Kehrschleifenbaustein von Lenz, zeigt auch den Anschluss bei Einbau in eine Drehscheiben-Stromversorgung.


    Grüße


    Zweispurer

    Hallo zusammen!


    Das letzte Foto fordert mich geradezu heraus, den Bauernhof zu positionieren.


    Wäre eine einfache, einsteckbare Grundplatte aus leichtem Sperrholz zwischen Straßenkurve und Sägewerk nicht machbar?


    Ich denke, wenn Harry sich überlegt, wie oft er diesen Standort "betreten"muss, ist die Zweckmäßigkeit schon mal geklärt.

    Bei häufigem händischen Eingreifen im darüberliegenden oberen Endbahnhof wäre der Standort natürlich Käse.


    Und ja, die Straßenbrücke bzw. die unter der Brücke verlaufende Straße, da müsste eine optische Weiterführung ? , bzw. ein Straßentunnel eigentlich die Glaubwürdigkeit der Ecke erhalten.


    Das Ensemble ist einfach zu schön, um nicht auf der Anlage zu stehen. Aber auf dem Eisenbahntunnel würde ich auch eine Weide oder Gebüsch vorziehen.


    Grüße


    Zweispurer