Posts by Zweispurer

    Hallo Franky!


    Nachdem nun alle möglichen Leute Deine Vorschläge konstruktiv kritisiert und mit Dir weiter entwickelt haben, sollte die nächste Phase folgen.
    Meine Empfehlung wäre es, sofern die meisten Gleise und Weichen bereits zur Verfügung stehen, die wichtigsten Elemente des Anlagenkonzepts auf dem Fußboden aufzubauen, bei den Abstellgleisen mit Flexgleis zu arbeiten, ebenso bei einigen variablen Kurvenstücken und erst einmal mit dem vorhandenen Rollmaterial alles in Ruhe und mit Spaß testen und durchspielen. Dabei auch ggf. die Tunnel-Problematik durch einen Karton, einen Rahmen mit übergeworfenem Tischtuch o.ä. erspielen.


    Das sollte drei Effekte haben:


    die Vorstellung, wie die wirklichen Maße, Radien und Platzverhältnisse sein werden


    und die eventuellen Schwierigkeiten bei Erreichbarkeit und Handling, sowie in den Betriebsabläufen können wortwörtlich erfahren werden.


    sowie zusätzliche Motivation für die Realisierung.


    Wenn dann die Entscheidung für die Umsetzung gefällt wird, steht als weitere wichtige Entscheidung die hier im Forum immer wieder kontrovers diskutierte Frage im Raum: wie hoch soll die Anlage /Hauptebene im Raum liegen.


    Bei den Abstellgleisen würde ich die entgültige Gleis/Bogenlage übrigens auch erst durch das "Erfahren" entscheiden, denn was nützen 5 cm mehr oder weniger Radius, der aus optischen Gründen gewählt wurde, wenn das daran das Kuppeln der Fahrzeuge scheitert.


    Viel Erfolg bei der Umsetzung des gewählten Konzepts!


    Wünscht der Zweispurer

    Hallo!


    Gefällt mir gut, die Idee!


    Zwei kleine Änderungsvorschläge: dem rechts vom Durchgang liegenden Bahnsteig würde ich eine größere Gleislänge, ggf. durch eine Bogenweiche spendieren, ggf. dafür den Tunnel dort etwas zurücknehmen.


    Dazu dem innen liegenden Gleis einen kleinen Schuppen oder einen Freiladeanschluss gönnen, dann kann dieser Streckenteil auch für Güterverkehr und Rangierfahrten einen Anlass bieten.


    Außerdem verleitet der Eingang dazu, die Strecke zum Lokschuppen hin doch zu einem Oval schließen zu können. Ab und zu möchte ich meinen Garnituren auch mal nur zuschauen und eben nicht rangieren. Mit abschraubbaren Prellböcken und einem passenden Einsatz (z.B. Brücke) wären beide Optionen offen. Vielleicht ist ja doch einmal eine 24er oder eine BR 50 auf der Anlage zu Gast.


    Grüße


    Zweispurer

    Ergänungen zum vorherigen Beitrag:


    ElmEr hat offenbar die gleichen Gedankengänge wie ich in diesem Fall.


    Mir stellt sich noch die Frage, ob die als Booster eingesetzte Zentrale überhaupt als solcher eingesetzt werden kann/darf, in Verbindung mit der Z21?


    Auf alle Fälle müsste die als Booster genutzte Zentrale in einen "Slave-Modus" gesetzt werden, damit die Sache funktioniert. Bei IB und Lenz Zentralen ist eine Umstellung bzw. ein Umbau möglich, im Falle Roco muss ich passen.


    Zum Stichwort Trennstelle: das wird z.B. in der Spur 1 seit Jahren erfolgreich bei Modultreffen mit bis zu 20 Boostern an einer Anlage praktiziert. In Spur 0 im geringeren Umgang ebenfalls. Zu beachten ist jedoch, dass die Fahrzeuge nicht auf der Trennstelle stehen bleiben dürfen.


    Eine Lok oder ein beleuchteter Personenwagen darf die Trennstelle nicht längerfristig überbrücken. Daher werden die Trennstellen deutlich gekennzeichnet, Signale möglichst vor eine Trennstelle gesetzt, so dass auch ein Durchrutschen nicht zum Überfahren der Trennstelle führt.


    Grüße


    Zweispurer

    Hallo zusammen!


    @ Ernst: das ist schlicht falsch!


    Eine Trennstelle, die beidseitig isoliert ist, führt bei korrekter Verkabelung zwischen den Gleisen und der Zentrale mit dem Booster nicht zu einem Kurzschluss.


    Es gibt wohl mehrere mögliche Ursachen, die mit dem Booster-Einsatz zusammenhängen, z.B. ein größerer Spannungsunterschied zwischen den beiden Stromkreisen, ein falscher Anschluss der beiden Geräte, so sollen z.B. bei der IB die Massen beider Geräte und der Gleise verbunden werden, während bei der ECOS genau das nicht gemacht werden darf.


    Leider kann ich zu den eingesetzten Roco Geräten nichts konkretes beitragen, da ich diese nicht einsetze.


    Mein Vorschlag: Boosterstromkreis vom Booster trennen und an der Zentrale mit anschließen. Dann darf es beim Überfahren schon mal kein Problem gegen - falls doch, ist der Fehler ganz wo anders zu suchen.


    2. Die Anleitungen der benutzten Geräte mal genau durchlesen und auch die Netzteile überprüfen. Die am Gleis anliegenden Spannungen sollten gleich hoch sein.


    3. Prüfen, ob die Kurzschluss-Empfindlichkeit der Zentrale herabgesetzt werden kann. In Verbindung mit einem Spannungsunterschied könnte eine zu schnelle Auslösung wie bei einem Kurzschluss die Ursache des Problems sein.


    Leider sind damit noch nicht alle möglichen Ursachen benannt, Ferndiagnose ist immer etwas schwierig.


    Viel Erfolg bei der Ursachensuche!


    Grüße


    Zweispurer

    Hallo zusammen!


    bahnuwe:


    Dir ist nicht zu helfen, da die letzte BR 24 der DB im Jahre 1966 z gestellt wurde.


    Aber ernsthaft:


    Es gibt ein Buch aus dem EK Verlag"Die Baureihe 24" von Hansjürgen Wenzel, welches auf Seite 98 sogar ein Foto der 24 014, lt. Buch aufgenommen am 16.8.1961, zeigt.
    Leider ist ein großer Teil der Fotos und des Inhalts den beiden Nostalgiefahrzeugen 24 009 (exDR ost) und 24 083, die 1975 aus Breslau zurückgeholt wurde.


    Die zweite Quelle ist das Heft "Baureihe 24" Eisenbahn Journal Special 1 / 2015, welches aktuell noch im Handel ist. Das gleiche Foto der 23 014, hier auf 1962 datiert, findet sich auf Seite 45 Mitte.


    ANsonsten kann ich bei derartigen Fotos nur auf DSO verweisen, aber die BR 24 ist dort wohl auch ehr selten verewigt worden.


    Viel Erfolg bei der weiteren Suche!


    Grüße


    Zweispurer

    HAllo Zusammen!


    Wenn ich mir die derzeitige Philosophie von Kiss anschaue, die bereits erfolgreich in 1:32 produzierten Modelle auch in 1:43,5 Messing-Bauweise zu verwirklichen, ich denke da an BR E18/E19, BR 95, GtL4/4, ist es auch wahrscheinlich, dass die E44.5 der zweiten Bauserie gelegentlich von diesem Hersteller angeboten wird.


    Auch diese Lok wird hochpreisig sein, aber verglichen mit der im Augenblick in Kleinstserie produzierten Maschine...


    Grüße


    vom Zweispurer

    Hallo!


    Mit der E69 03 ist eine Maschine ist betriebsfähig im DB Museum Koblenz, die anderen Maschinen in Bayern als gut erhaltene Exponate zu sehen. E 69 02 befindet sich in Nürnberg.


    D.h. man hat bei allen fünf Einzelstücken noch die Möglichkeit, direkt am Vorbild zu recherchieren und fotografieren.


    http://www.bswgruppekoblenz.de…w=article&id=92%20target=


    http://de.wikipedia.org/wiki/LAG_1_bis_5


    Außerdem besteht die Möglichkeit mit dem DB Museum selbst Kontakt aufzunehmen und sich genauere Informationen zu beschaffen.


    Hilfreich auch das Fachbuch zur Baureihe vom Eisenbahn-Kurier


    http://www.ekshop.de/buecher/b…-baureihe%20-e%20-69.html


    Grüße


    Zweispurer

    Hallo V36 Fan!


    Die Aussage von Herrn Becke stimmt so nicht ganz!


    Die ersten MFX Decoder konnten in der Tat nur Motorola oder MFX.


    Die neuere Generation kann auch DCC und somit problemlos mit Hilfe der CV Programmierung angepasst werden.


    Die Frage ist also, um welche Modelle es sich handelt. Die E-Lok Modelle E10/E40/140 sind z.B. alle auch DCC fähig. Ebenso die P8/38.10 Modelle mit MFX Decodern.
    Bei der V100 nur das neueste Modell.


    Grüße


    Zweispurer

    Hallo!


    Dazu kann ich leider nichts sagen. Ich denke aber, Herr Ralf Kesselbauer wird, wenn er angemailt wird, sicher Stellung zu der Frage beziehen. Schließlich ist er durch seine Paternoster, Drehscheibe, Schiebebühne, Bekohlung und Lokschuppen auch in Spur 0 aktiv.


    Hinweis für diejenigen, die vielleicht am kommenden Wochenende im Technik Museum Sinsheim sind (internationales spur 1 Treffen): dort ist laut Ausstellerliste auch Herr Kesselbauer mit einem Stand vertreten.


    Grüße


    Zweispurer

    Hallo Nuller!


    Zur Fa. Kesselbauer gibt es folgendes zu sagen: wenn die Gleise ca. 20 Jahre alt sind, stammen sie aus dem Sortiment des Herrn Kesselbauer sen., dessen Firma nicht mehr existiert.


    Die Firma Kesselbauer Funktionsmodellbau, Ralf Kesselbauer, hierbei handelt es sich um den Sohn, hat ein völlig anderes Gleissortiment im Angebot.


    Ich habe zwar keine Erfahrungen mit den Produkten, letztlich weil ich niemanden kenne, der mit dem aktuellen Sortiment (in meinem Fall bezogen auf die Spur 1) Erfahrungen gesammelt hat.


    Herr R. Kesselbauer hat die Thiel Gleise übernommen, die im Gartenbahnbereich bekannt sind und im vergangenen Jahr ein neues Spur 1 Gleis-Sortiment präsentiert.


    Für die Spur 0 sind im aktuellen Sortiment zwar Drehscheibe und Lokschuppen zu finden, jedoch kein Gleissortiment.


    http://www.thiel-gleis.de/


    http://www.kesselbauer-funktionsmodellbau.de/


    Ich gehe davon aus, dass vom Gleisprogramm des Herrn Kesselbauer sen. nur noch auf dem Gebraucht-Markt Teile zu bekommen sind.


    Grüße


    Zweispurer

    Hallo zusammen!


    Ganz so einfach können wir es uns nicht machen, wie ich glaube.


    1. gleiches Grundkonzept heisst nicht gleiche Probleme: Welche Zahnradmodule, welche Fertigungsgenauigkeit, welche Materialkombination verwendet werden, spielt hier genau so eine Rolle, wie die Frage Kardan oder Zahnriemen, Fauli oder 5pol Standard-Motor.


    2. Die Geräusche der Loks kommen oft gar nicht vom mechanischen Antrieb/Getriebe, sondern hängen mit dem verwendeten Decoder zusammen.


    Hier spielen Taktfrequenz, Software, Lastregelung usw. eine Rolle.


    Einige Marktführer Spur 1 Modelle hatten unangenehm laute Knarzgeräusche, für die man für mechanische Ursachen vermuten könnte. Nach Wechsel des originalen Decoders gegen solche von Zimo, Uhlenbrock und ESU waren bei allen Loks die Geräusche weg. Ähnlich ist es, wenn man bei den MBW Loks die Lastregelung ausschaltet.


    3. Abstimmung von Mechanik und Elektronik. Hier gibt es z.T. durch ungenau Getriebe und nachreglender Elektronik ein gegenseitiges Aufschaukeln.


    Meiner Meinung nach muss man dies bei jeder Maschine einzeln überprüfen. Schlecht müssen die günstigeren Lösungen in der Tat nicht unbedingt sein.


    Es wäre z.B. gerade bei den MBW Modellen interessant, ob sich allein durch Decoder anderer Hersteller Verbesserungen zeigen, wenn doch die Mechanik den Lenz Modellen so sehr ähnelt...


    Oder wie sehen die Spezialisten das?


    Grüße


    Zweispurer

    Hallo BR 39!


    Zur Klärung obwohl off topic!


    War hier irgendwo die Rede von km-1?


    Es ging allein um das Problem, dass manche Probleme nicht mittels CV Einstellung oder Programmer zu lösen sind, sondern dass manchmal ein Software-Update des Herstellers notwendig ist.


    Bei meinem Beispiel bezogen auf Spur 1 geht es um mittlerweile vier selbst umgebaute Loks, die mittels Servo betriebene Klauenkupplungen besitzen. Die neue Generation der ESU Decoder hat Servo-Stecker mit 5V Stromversorgung, somit ist das elektronische und die elektromechanische, nämlich die Wegeinstellung und Geschwindigkeitseinstellung der Servos problemlos.


    Es gibt aber ein Problem, dass wir auch bei manchen Lenz Loks haben: wenn die Lok nicht kuppeln will, sondern die Waggons vor sich her schiebt. Bei Lenz Kupplungen durch die Justierung der Höhe zu lösen, mache ich dies bei den Märklin Klauen, indem ich mit gehobener Klaue an die Waggons heranfahre.


    Hier kam mir eine ähnliche Idee, wie sie heute durch andere 0er vorgeschlagen wurde: mehrere Funktionstasten nutzen. Also Mit F2 entkuppeln mit Kupplungswalzer, mit F9 Kupplung hochfahren, ohne den Kupplungswalzer auszulösen.


    Aber: die Software der Decoder unterstützt dies nicht. Man kann, auch mit Programmer, den Kupplungswalzer nur generell aktivieren oder ausschalten.
    Rückfrage bei ESU ergab: muss bei einem der nächsten Softwareupdates geändert werden, lässt sich vom Kunden nicht lösen.


    Bei den Lenz Decodern ist es m.E. technisch die gleiche Problematik, bezogen auf die Frage von Henning.


    Das war die Aussage meines vorangegangenen Postings.


    Grüße


    Zweispurer

    Hallo Henning!


    Jetzt bis Du meiner Meinung nach auf dem falschen Dampfer!


    Die Lösung, die Lenz bei dem VT/VB/VS Verband über CV voreingestellt hat, kann man nicht logisch auf die Problematik des Entkuppelns bei Doppeltraktion/Vorspann übertragen.


    Im Prinzip sind per CV bestimmte Schaltfunktionen ein- oder ausgeschaltet. Bei VT... ist damit die Schlussbeleuchtung und die Kupplung zwischen den Fahrzeugen des Zugverbands ausgeschaltet.


    Das geht ja auch bei der Doppeltraktion. Der Ansatz müsste wenn so sein, dass die Einstellung Verhalten der vorderen Lok auf F2 derart umprogrammiert wird, dass die Fahr-Reaktion erhalten bleibt, die Auslösung des Kupplungsmagneten aber verhindert wird. Im Prinzip möglich, aber da beide Anforderungen durch die Taste F2 ausgelöst werden sollen, eben auch wieder nicht möglich. Im Prinzip müsste man direkt in die Decodersoftware eingreifen und folgende Logik programmieren:


    Führende Lok der Doppel-/Mehrfachtraktion reagiert auf F2 fahrtechnisch wie gewohnt, jedoch ohne Auslösen des Magneten. Folgende Lok reagiert, wie ohne Mehrfachtraktion. Eine solche Lösung würde bei Auflösung der Mehrfachtraktion wieder den Normalzustand bedeuten. Aber: eine Programmierung auf dieser Ebene ist nur durch ein Update der Software im Decoder möglich, also beim Hersteller. Mittels Zentrale oder Programmer geht das nicht nach meiner Meinung.


    Wenn die für Vorspann/Doppeltraktion gewählte vordere Lok immer die gleiche sein soll/darf, würde ich den Weg einer anderen Funktionstaste für die Kupplungsauslösung gehen und bei F2 nur den Kupplungswalzer tanzen lassen. Dies müsste m.E. machbar sein.


    Off topic: ESU Decoder sind da auch nicht besser. Es ist z.B. bislang nicht möglich, den Kupplungswalzer so einzustellen, dass eine Lok mit angehobener Kupplung an die Waggons fährt um diese anzukuppeln, beim Abkuppeln aber den Kupplungswalzer durchführt. (Ist aber bei den Spur 0 Kupplungen auch nicht relevant, in diesem Fall ging es um eine Spur 1 Klauenkupplung)


    Grüße


    Zweispurer

    Hallo!


    Die restaurierte und bei Sonderfahrten in Betrieb stehende rot lackierte E69 03 http://bswgruppekoblenz.de/ind…ponate/elektrolokomotiven ist seit einigen Jahren im DB Museum Koblenz-Lützel stationiert.


    Wenn man gezielt googelt, findet man daher auch relativ viele aktuelle Fotos der Lok.


    Noch besser wäre natürlich ein Besuch in Koblenz oder die Kontaktaufnahme mit den Restauratoren der Lok, die wie ich weiss gerne zu ihrer Maschine Auskunft geben.


    Grüße


    Zweispurer

    HAllo zusammen!


    Eine passende 139 dürfte diese sein: BR 139 165-5


    Diese haben in HO sowohl Märklin (Epoche V), als auch Roco (Epoche IV) mit den genannten Merkmalen nachgebaut.


    Beim googlen der Lok-Nummer finden sich ettliche Fotos.


    Hier das Vorbild mit dem roten Epoche V Keks:


    http://www.google.de/imgres?im…0&ndsp=25&ved=0CGEQrQMwAw


    Auf diesem Epoche IV Foto hat sie allerdings die falschen Lüftungsgitter.


    http://www.google.de/imgres?im…&ndsp=26&ved=0CJsCEK0DMD8


    Auf die Schnelle habe ich aber keine anderen Quellen gefunden.


    Grüße


    vom Zweispurer

    Hallo nuller neckarquelle!


    Und bestellen kann man das Spur 0 Modell dieser Epoche VI Variante der V90 mittlerweile auch, nämlich bei mbw. Soll Ende des Jahres lieferbar sein.


    Wenn also der Vorbildbezug so stark ist, weil der Loktyp vor dem eigenen Modellbahnzimmer für Fotos posiert, zugreifen!


    Ich würde mir auch mal die von der Lok verschobenen Güterwagen genauer anschauen, vielleicht wirst DU bei busch/mth ENAOS und Kesselwagen auch dabei fündig.


    Grüße


    Zweispurer

    Guten Morgen!


    Vorsicht, jetzt wird es partiell of topic! Weil ich glaube, dass sonst vollkommen aneinander vorbei diskutiert wird:


    Meine Info deckt sich mit der von Doppelnull: fast alle Silberlinge und Mitteleinstiegswagen wurden mit elektrischer und Dampfheizung gebaut und im Betrieb so genutzt.


    Daher kann eine BR 218 ebenso wie eine BR 216, ebenso wie eine BR 220 oder BR 221, genau wie die letzten Epoche IV BR 023 oder 001, BR 041 in der frühen Epoche IV mit diesen Wagen im Plandienst oder Ersatzdienst eingesetzt worden sein und sind auch fotografisch dokumentiert. Wäre dem nicht so gewesen, hätten diese Waggons auch nicht hinter E-Loks eingesetzt werden können.


    Googlen hilft!


    Jetzt wird es etwas o.T.


    Die ursprüngliche Frage war auf eine blau/beige 221 bezogen in diesem Threat aufgetaucht und hatte einen völlig anderen Hintergrund. Daher lautete hier mehrfach die Aussage:
    221er waren im hochwertigen Zugdienst eingesetzt, wurden aber später, z.T. mit ausgebauter Dampfheizung nur noch im Güterverkehr eingesetzt. Der Grund war die nicht vorhandene E-Heizung der 221er! Die Kombination Mitteleinstiegs-Eilzugwagen und hochwertiger Reiseverkehr passt nicht. Die Technik schon!


    Anders ausgedrückt: mit den neuen Wagengenerationen hat die DB die Dampfheizung abgeschafft, nur wo ältere Waggons im Einsatz waren, nutzte man weiter dieses Heizsystem. Das hat z.B. um die Jahrtausendwende auch zur Ausmusterung der BR 215/216 geführt und begründet im Gegenzug, weshalb die DB und die DB AG relativ lange nichtmodernisierte Silberlinge eingesetzt hat und z.B. in dieser Zeit BR 213, die ebenfalls nur Dampfheizungssystem haben/hatten, in 2Wagen Wendezügen durch die völlig unterforderte, aber ebenfalls steilstreckentaugliche BR 218 ersetzt haben. (KBS Boppard-Emmelshausen)


    Zurück zu den Mitteleinstiegswagen: die Modelle passen zu allen Loks, die in der betreffenden Epoche im Nahverkehrsdienst oder Eilzugdienst liefen. Oft waren solche Züge in der Epoche IV gemischt mit Silberlingen, vierachsigen Umbauwagen, gelegentlich auch mit D-Zug-Wagen als Kurswagen oder den noch mit Fristen versehenen E30/E36 Waggons zusammen eingesetzt. Wenn die konstruktive Umsetzung der Wagen denen der Spur 1 und den 1:43,5 Modellen entspricht, die alle aus der Fa. von Herrn kiss senior kommen, die Spur 1 Modelle wurden nur von kiss junior vermarktet, dann erhält man schöne Modelle, mit leichten Konstruktionsschwächen. Angesichts der geringen Modellauswahl bei anderen im Nahverkehrsdienst und Eilzugdienst verwendeten Bauarten, wünsche ich allen Bestellern viel Spass mit den Waggons, vielleicht werde ich trotz zu kleiner Anlage auch noch schwach und beschaffe mir eine 2 Wagen Einheit.


    Grüße


    Zweispurer