Posts by Zweispurer

    Hallo H3X! und alle anderen, die das Thema auch interessiert.


    Ja aber....


    Den Uhlenbrock Digital-Servo und den Uhlenbrock Digital-Motor setzte ich selbst in einem noch halb fertigen Brückenkran-Projekt ein.


    Das was der Servo kann: er kann in den Endstellungen frei definiert werden, indem die entsprechenden CV Werte gesetzt werden.

    Das kann aber auch jedes andere Servo.


    Das Problem ist ein ganz anderes: Es müssten 5 unterschiedliche Servostellungen durch 5 CV Werte definiert werden, diese müssten mit der Ansteuerung der Fahrstufen und der Fahrtrichtung synchronisiert werden.


    Und genau das kann derzeit kein käuflicher Decoder oder es ist zumindest in keiner mir bekannten Betriebs- und Programmieranleitung dokumentiert.


    Hallo Christoph! Ich glaube, die Arduino Lösung, weil frei programmierbar, wäre aktuell die richtige Lösung - ich muss aber zugeben, ich habe mich bisher in das Thema nur oberflächlich eingelesen.


    Ich möchte für alle Leser des Threats den Gedankengang der Abläufe nochmals versuchen darzustellen, korrigiert mich, wenn es falsch ist oder ich es schlecht beschreibe!


    Decoder Motoransteuerung: Vorwärts, Stillstand - Parallel dazu Ansteuerung des Umsteuerservo: Stellung 1

    Decoder Motoransteuerung: Vorwärts, untere Fahrstufen - Parallel dazu Ansteuerung des Umsteuerservos: Stellung 2

    Decoder Motoransteuerung : Vorwärts, hohe Fahrstufe - Parallel dazu Ansteuerung des Umsteuerservos: Stellung 3


    und so weiter.


    Also etwas, was im Functionsmapping einfach umzusetzen wäre, wenn entsprechende CV´definiert wären oder im Programmer ein entsprechendes Menü diese Stellungen des Umsteuerservos unterstützen würde.


    So lange die Decoder-Hersteller eine solche Lösung nicht vorsehen, geht m.E. nur die Alternative eines Servo-Ansteuer-Bausteins, der frei programmierbar ist und parallel zum Lokdecoder die Befehle in den gewünschten 5 oder mehr Stufen umsetzt.


    Ich bin gespannt, ob diese Fragestellung zeitnah mit aktueller Technik gelöst werden kann.


    Grüße


    Zweispurer

    Hallo!


    Zur Lösung kann ich zwar auf Anhieb auch nicht beitragen, aber ich versuche mal etwas einzugrenzen:


    mir ist bislang kein Servo-Decoder bekannt, der für ein Servo mehr als zwei Endstellungen definiert. Natürlich kann man Drehgeschwindigkeit oder Nachwippfunktion bei einigen Decodern elektronisch justieren, ebenso, ob dem Servo der Strom nach der Bewegung abgeschaltet wird oder nicht.

    Stichwort Rückdreheffekt gei Gegendruck contra Servobrummen.


    Vielleicht bewegen wir uns aber auch im falschen Hobbybereich. Im Modellflugbereich werden z.B. Landeklappen bei aufwändigen Modellen über Schieber in der Fernsteuerung z.T. mit mehreren Rasten auf Stellungen wie Start, Landung, Flug definiert. Das Servo erhält einfach den für eine bestimmte Einstellung definierten Stellbefehl. Auch bei den Bootsbauern habe ich das schon gesehen, hier bei einem Kranmodell mit mehreren definierten Stellungen.


    Die technische Umsetzung an sich, ist also nicht das Problem, sonst wäre auch kein proportionaler Lenkausschlag oder Knüppelausschlag für Ruder möglich.

    Nur gibt es bislang wohl noch keinen Bedarf im Modellbahnbereich für diese Art der Betätigung, Ich bin kein Programmierer, aber ich denke, wenn man die Decoder entsprechend in der Programmierung erweitert, müsste es auch möglich sein, eine 5 Punkt Kurve zu definieren, die in Abhängigkeit von bestimmten anderen Zuständen vom Decoder angesteuert werden. Warum nicht mal bei ESU oder Dietz anfragen, oder einen der kleinen Hersteller konkret darauf ansprechen?


    Vor wenigen Jahren hatte nur Zimo Decoder im Angebot, die Servos ansteuern können, bei ESU ging es ab der 4. Generation, mittlerweile gibt es so viele Anbieter, dass man sicher auch eine Antwort bekommen kann, wie das Problem zu lösen ist.

    Ein käuflicher elektronischer Zusatzbaustein, der diese Funktionen ansteuern kann, ist mir leider auch nicht bekannt.


    Es wäre aber sicherlich für einige Nuller mehr interessant, wenn sich eine Lösung ergibt, mir fallen mindestens 3-4 Anwendungen ein, für die solche Lösungen auch zu gebrauchen wären.


    Viel Erfolg dabei!


    Grüße

    Zweispurer

    Hallo!


    Also entweder habe ich das Vorhaben nicht verstanden oder Thomas hat hier einen Denkfehler!


    Der LS 150 kann zwar motorische WA ansteuern, aber meines Wissens keine Servos. Wer Servos einsetzen möchte, muss einen Servodecoder einsetzen.

    Z.B. Uhlenbrock, ESU oder auch Digikeijs. Die Alternative Cobalt IP digital geht natürlich auch. Ein Servo wird nicht einfach über drei Adern umgeschaltet, sondern bekommt einen definieren Steuerimpuls durch den Decoder.


    Mit der Einstellung der Geschwindigkeit, der Wege usw. ist es leider so, dass von Decoder zu Decoder unterschiedlichste Möglichkeiten angeboten werden.


    Der Cobalt kann z.B. mechanisch durch Verschieben einer Führung im Weg verändert werden, nicht aber in der Geschwindigkeit. Der ESU Servo-Switch für 4 Servos kann zwar keine Herzstückpolarisierung, dazu muss man noch zusätzlich den Switch Extension anbauen, aber er lässt sich in den Endlagen und der Geschwindigkeit der Servos auch ohne Zentrale einfach mit einem eingebauten Taster einstellen. Möchte man hingegen zusätzliche Einstellungen ändern, z.B. das der Extension erst in der Mitte des Laufweges schaltet, das mehrere Servos über eine Adresse laufen, dass der Servostrom in Endstellung abgeschaltet wird etc., benötigt man den ESU Programmer, um dies einfach zu programmieren. DCC können alle vier genannten Lösungen.


    Der ESU Servo Switch kann alternativ auch per Taster ausgelöst werden.


    Hoffe zur Klärung beigetragen zu haben!


    Gruß


    Zweispurer

    Hallo Jay!


    Das musste ja so kommen mit dem Gleisbruch.


    Johann hat Dich im Beitrag Nr. 522 vor den überladenen Erzwagen gewarnt!;)


    Im Ernst: Die Idee mit Betonschwellen oder Stahlschwellen eine andere Optik zu bekommen und den Blick darauf zu lenken, macht nur Sinn, wenn man es wahrnimmt. Wenn alles gleich dreckig patiniert ist, kann man sich die Arbeit sparen. Übrigens ist bei neu verlegtem Gleis meist auch die Farbe des Rostes heller, ins orange gehend, der Schotter noch ziemlich sauber und ohne Botanik am Rand.


    Und wer kritisiert, soll erst mal mit Fotos belegen, dass er es besser kann.


    Weiter so, Jay!


    Grüße


    Zweispurer

    Hallo!


    Der Dual frog juicer reicht dafür im Grunde genommen.


    Aber bei den angeschlossenen Gleisen aufpassen! Sinnvoll ist es, die Gleise alle mit der Verkabelung des Zufahrtsgleises parallel zu verkabeln. GGf. abschaltbar, wenn gewünscht. Dann nur die Gleise der Drehbühne selbst am Baustein anschließen. Damit ist auch gewährleistet, dass der Juicer genügend Leistung auch für Stromfresser unter den Loks hat. (maximal 4 A können per Steckbrücke durch den Juicer geschaltet werden.


    Die Verkabelung des Juicers oder einer anderen Elektronik zum Polaritätswechsel, geeignet ist im Grunde jeder Kehrschleifenbaustein, ist einfach. Z.B. die Betriebsanleitung für den Kehrschleifenbaustein von Lenz, zeigt auch den Anschluss bei Einbau in eine Drehscheiben-Stromversorgung.


    Grüße


    Zweispurer

    Hallo zusammen!


    Das letzte Foto fordert mich geradezu heraus, den Bauernhof zu positionieren.


    Wäre eine einfache, einsteckbare Grundplatte aus leichtem Sperrholz zwischen Straßenkurve und Sägewerk nicht machbar?


    Ich denke, wenn Harry sich überlegt, wie oft er diesen Standort "betreten"muss, ist die Zweckmäßigkeit schon mal geklärt.

    Bei häufigem händischen Eingreifen im darüberliegenden oberen Endbahnhof wäre der Standort natürlich Käse.


    Und ja, die Straßenbrücke bzw. die unter der Brücke verlaufende Straße, da müsste eine optische Weiterführung ? , bzw. ein Straßentunnel eigentlich die Glaubwürdigkeit der Ecke erhalten.


    Das Ensemble ist einfach zu schön, um nicht auf der Anlage zu stehen. Aber auf dem Eisenbahntunnel würde ich auch eine Weide oder Gebüsch vorziehen.


    Grüße


    Zweispurer

    Liebe Nuller,


    ich kann als gelernter Kaufmann auch beide Seiten verstehen. Der Hersteller oder Händler guckt dumm in die Wäsche, wenn er auf Ware sitzen bleibt, der Kunde nicht zahlt...


    Aber ich habe in 0 und 1 mit Wartezeiten zu tun, die aus meiner Sicht eher zu einem Kaufverzicht führen, als zur Bereitschaft einer Vorauszahlung.


    Ich habe, wenn auch über einen meiner Stammhändler, Bestellungen von Herstellern wie km-1, Kiss Modellbahntechnik laufen, die, weil die Produkte immer wieder in der Auslieferung verschoben werden, mittlerweile seit 5 Jahren meine Budgetplanung blockieren. Klar, für die bestellten Fahrzeuge ist von mir Geld angespart worden, aber wenn ich nun mal die aktuelle Situation durch Corona betrachte, ist Kurzarbeit oder Arbeitslosigkeit bei Modellbahnern, die vor 4 oder 5 Jahren bestellt haben, in der Autoindustrie, im Maschinenbau oder bei Airbus, bei den Luftfahrtunternehmen oder in der Reisebranche arbeiten, undenkbar gewesen. Einigen fehlt heute dieses Geld.


    Das ist dann Pech für die ganze Branche, denn selbst wenn die Warenannahme und Zahlung solcher Produkte vom Händler oder Hersteller nach dem Motto "Vertrag ist Vertrag" durchgesetzt werden kann, unter solchen wirtschaftlichen Zwängen wird das wahrscheinlich der letzte Kauf gewesen sein und der Nachfrageknick folgt eben später.


    Und wenn man diesen Gedanken fortsetzt: woher weiss der Käufer, ob der Hersteller in 5 Jahren noch existiert. Kiss jun. mit seiner Insolvenz ist das beste Beispiel.


    Die auf einen absehbaren Zeitraum bezogene Anzahlung, wie es Sebastian Woelk geschildert hat, für Fahrzeuge die bereits in absehbarer Zeit lieferbar sein werden, kann man diesbezüglich sicher noch aus einem anderen Blickwinkel sehen und hinnehmen.


    Von daher glaube ich, jeder Händler oder Hersteller, der bei so langen Vorlaufzeiten Anzahlung oder Vorauskasse verlangen würde, wäre schnell weg vom Markt. Und ich kenne nicht einen Händler oder Hersteller, der in den Spuren 0 oder 1 in 20 Jahren dieses Hobbys mit solchen Vertragsbedingungen/AGB´s

    agiert hat.


    Grüße


    Zweispurer

    Da melde ich mich doch noch mal zu Wort:


    Sollte der Anlass für diesen analog-digitalen Ansatz tatsächlich im Unvermögen liegen, die mechanische Anbindung der Weiche an den Outbus zu lösen, würde mich das schon sehr wundern. Einfache Lösung:


    einen 1- 1,2 mm Stahldraht, 2,5 mm Silberstahldraht und einige ca. 10-12 mm dicke Sperrholz-Stücke.


    sperrholz in passender Höhe zu der Klemme des Outbus durchbohren und senkrecht in der Flucht Outbus Weichenstell-Schwelle unter die Grundplatte kleben. Silberstahldraht durchfädeln und ein Ende mit der Lüsterklemme des Outbus verschrauben. In Höhe des Langlochs unter der Weiche einen L-förmig gebogenden Federstahldraht anlöten oder mit einer zweiten Lüsterklemme an dem Silberstahldraht verschrauben. Justieren - fertig.


    Leider habe ich von 2013 beim Einbau der Outbus in einige 0 Module keine Fotos gefunden, sonst hätte ich dies jetzt einfach mit den Fotos erklärt.

    Und leider habe ich keine Outbus mit Schlüssel hier, die ich damals ebenfalls verbaut hatte, sonst wüsste ich, ob genügend Spiel vorhanden ist, um die Lösung mittels der Tast-Schalter trotzdem zu verwirklichen.


    Aber ich habe gerade gesehen, dass die Outbus, die ich bei der "Frickelmann-Anlage" meines Freundes "Doppelnull" von ihm auf zwei Fotos von unten zu sehen sind, Endlich weg vom Teppichboden Bei diesem Einbau habe ich statt mehrer Sperrholzstreben durch das Messingröhrchen ein Gegenlager.


    Grüße


    Zweispurer

    Hallo Dirk aus Düsseldorf!


    So hatte ich Joachim auch von Anfang an verstanden.


    Ich glaube, sein Problem liegt in der Verriegelung der Outbus Antriebe, wenn sie mit Schlüssel versehen sind.


    Es kann sein, dass ein Schalter mit Tastfunktion in dem Fall nicht genügend Spiel hat, um einerseits keinen Kontakt zu haben, andererseits aber in Endposition zu liegen.


    Ohne Schlüssel habe ich heute früh einen Versuchsaufbau in 5 Minuten betriebsbereit gehabt. Outbus mit Schalter (Tastfunktion) + Cobalt IP digital + DCC Zentrale. Auf Modulen habe ich die Standard-Lösung nur mit Taster auf beiden Modulseiten.


    Wenn die Outbus mit Schlüssel kein Spiel zulassen, geht das mit den Tast-Schaltern nicht.


    Jedenfalls kann der analoge Schalter nicht gleichzeitig eine dauerhafte Schaltung in eine Richtung, der digitale Befehl aber in die entgegengesetzte Richtung geben, da nützt auch ein Endabschalter beim Weichenantrieb nichts.


    Da bin ich dann raus.


    Viel Erfolg noch beim Knobeln!

    Zweispurer

    HAllo Joachim,


    das was Du schreibst, würde in der Tat nicht funktionieren.


    Man muss unterscheiden zwischen Schalter ein-aus-ein schaltend (dauerhafter Kontakt in den Außenpositionen) und ein-aus-ein tastend (Momentkontakt in den Endpositionen, sowie ein-aus-ein federnd (springt in Mittelstellung zurück.)


    Die einfachste Lösung wäre nun entweder einen federnden Schalter zu verwenden, am Ort der analogen Schaltung auch noch eine einfache LED Rückmeldung einbauen, dann sieht man daran, welche Stellung gerade anliegt) oder einen Taster statt eines Schalters, also "Druckknopf", was beim COBALT ip digital die eleganteste Lösung ist, dann jedoch nicht in Verbindung mit dem Zugstangensystem des Outbus, bzw. mit höherem Umbauaufwand.


    Geht bei den Rückmeldebausteinen auch, allerdings habe ich nicht den von Lenz im Einsatz, weil für meine kleine Spur 0 Lösung bislang kein Einsatzgebiet und in Spur 1 arbeite ich mit Loconet und Uhlenbrock-Rückmelder, der aber dem Lenz sehr ähnlich ist, was die Anleitung im Web angeht.


    Viel Spass bei den weiteren Planungen!


    Der Zweispurer

    Lösung mit Cobalt DCC und Outbus in Kombination getestet


    Ich habe mir diese Kombination mal durch den Kopf gehen lassen und schnell bei mir getestet.


    Wenn der Umschalter vom Outbus genutzt wird, um den Cobalt ip DIGITAL Weichenantrieb analog umzuschalten, geht das problemlos. Natürlich kann man auch die Schlüsselmechanik weiter mitbenutzen.


    Man muss nur unter jeder Weichen-Stell-Schwelle eine freie Fläche haben, um den Cobalt zu positionieren. Außerdem sollte der Modulkasten/Anlagenrahmen mindestens 7 cm hoch sein, wenn Kabel und Antrieb nicht überstehen sollen.


    Da der Cobalt mit DCC Strom versorgt wird, kann parallel der mechanisch-analog-elektrische oder der digitale Befehl ohne Änderungen der Verkabelung den Weichenstell-Befehl geben.


    Ohne Herzstückpolarisation benötigt man zwei Kabel digital und zwei oder drei analog, je nach dem, ob man Umschalter, einen Taster oder zwei Taster verwenden möchte.


    Anleitung zum Cobalt hier:


    https://www.dccconcepts.com/wp…iP-Digital-Manual-Ger.pdf


    So würde es der Zweispurer machen...

    Tach auch,


    wahrscheinlich auch nicht, das was der Themensteller möchte, aber Lösungen, die sowohl per Schalter als auch per Decoder funktionieren:


    ESU Servo Switch (per Taster) oder digital, mit Servos aus dem Modellflugbereich und deren Stecksystemen zur Verlängerung

    Cobalt ip digital


    Digital und Analog geht auch bei Verwendung des Hübner/Märklin Spur 1 Weichenantriebs motorisch und des zugehörigen Antriebs.


    http://www.ig1.de/index.php?op…ektrik&catid=18&Itemid=61


    Alle drei Lösungen habe ich schon verwendet, ebenso in der Null Anlage eines Freundes die Outbus Teile eingebaut. Da diese normalerweise durch Schubstangen mechanisch die Weichen umstellen, müsste eine solche Lösung völlig umgebaut werden, nämlich. Outbus lenkt Schalter an, aber der motorische Antrieb mit dem zusätzlichen Decoder treibt die Weichenzunge an und die Polarisation der Weiche. Ansonsten müsste auch ein anderer Schalter an einem mechanischen Outbus Umschalter angebaut werden.


    Das wäre das umständlichste, was überhaupt machbar ist.


    Ach so: meine bevorzugte Lösung ist bei Modulen, die Weichen und Signale haben, die Servo Switch Geschichte. Kleines mechanisches Schaltpult mit Tastern, Flügelsignale umgebaut auf Servoantrieb oder Lichtsignale, Weichenantrieb mit Servoantrieb in oder unter der Grundplatte. Komplett analog mit einem 12 bis 18 Volt Netzteil ausreichender Leistung und auch für nicht eingewiesene Dritte sofort in der Bedienung verständlich.

    Die Herzstückpolarisation oder die Lichtsignale steuert der Extension Baustein an.


    Und dann gibt es noch eine ganz andere Lösung bei Lenz und ESU und auch anderen Herstellern:


    ein komplett digital aufgebautes System wird mit einem Rückmeldebaustein verbunden, der mit analogen Tastern und damit ein örtliches Weichenstellwerk analog geschaltet, ggf. sogar Fahrstraßen und an die Displays der Zentralen zurückgemeldet.


    Das ganze wird hier anschaulich beschrieben:


    http://files.ig1.de/heft34.pdf


    Vielleicht nicht die Lösung für den Themenstarter, aber eine Anregung für andere Nuller


    Grüße


    Zweispurer

    Guten Morgen,


    ich schreibe seltenst hier, weil die unerträgliche Besserwisserei bestimmter Themenlobbiisten nervt.


    Im Kreis fahren verpönt, zu viele Gleise verpönt....

    Der Themenstarter hat doch deutlich geschrieben, er möchte möglichst viel rangieren. Ob er dazu einen Timesaver baut, eine vorbildorientierte Anlage oder das Konzept, welches er uns vorgestellt hat, ist doch seine Sache. Versucht bitte nicht immer, den Leuten Eure Konzepte aufzuschwatzen!!!


    Meine Anlage wurde bereits drei mal grundlegend verändert, weil ich am Ergebnis keinen dauerhaften Spass hatte. Und bevor ich nicht zufrieden bin, wird von meiner Anlage auch nichts hier im Forum geschrieben oder gezeigt.


    Mein Vorschlag für den Themenstarter:


    Bau das genau so, wie Du es hier vorgestellt hast, aber gestalte es nicht aus, kein Schotter, keine "Großinvestition" in Zeit und Gebäude oder Begrünung.


    Aufbauen, mit Schrauben und U-Scheiben den Gleisverlauf sichern, Fahrbetrieb machen! Und zwar nicht nur einen Abend, sondern längerfristig.


    Dann das Konzept weiter anpassen. Gleise wegnehmen, Weichen versetzen usw. Neben dem Gleisplan spielt auch das eingesetzte Rollmaterial eine Rolle.


    Meine Anlage hatte z.B. ein Umsetzgleis, welches für alle vorhandenen Loks (von denen die meisten wieder verkauft wurden), gereicht hat. Als die BR 50 von Lenz hinzu kam, war das nicht mehr möglich. Ähnliche Fragestellungen werfen die Waggons auf. Wo eine Donnerbüchse hin rangiert werden kann, reicht der Platz für einen 4yg nicht mehr aus, wo ein Om12 steht, passt es nicht mehr für den R20.


    Gefallen muss es allein dem, der die Anlage aufbaut, Spass haben muss auch der, der dort spielt (Entschuldigung Fahrbetrieb macht)


    Meint der Zweispurer


    und schon mal Danke für die abwärts gerichteten Daumen, die sicherlich folgen.

    Hallo Richtprellbock!
    Gib hier im Forum mal den Suchbegriff "Frickelmann" ein, dann findest Du eine schon vor einigen Jahren entstandene Segmentanlage, die auf dieser HO Idee basiert.
    Die Einbindung in einen Streckenbetrieb mit Endbahnhöfen war von Beginn an vorgesehen, scheiterte aber kurzfristig am Platz, da der Raum auch anderweitig genutzt wird.
    Doppelnull, der Eigentümer ist aus persönlichen Gründen nicht mehr in diesem Forum aktiv, rangiert aber nach wie vor fleissig auf dieser Anlage.
    Das Konzept macht Spass, lässt sich gut in eine eingleisige Strecke integrieren. Ob der Rest der Anlage dann Point to point oder im Kreis aufgebaut wird, ist eine Frage von Platz und Vorlieben.
    Grüße
    Zweispurer

    Hallo Zusammen!


    Das unangenehme, gemeinschaftssprengende Element, wenn Modellbahner aufeinander treffen, sind die Dogmen, die einige für sich festgelegt haben und nun meinen, sie müssten alle anderen bekehren. Schraubenkupplung oder Lenz Kupplung, Messing oder Kunststoff, 1:43 oder 1:45, Mindestradien, früher analog oder digital u.s.w.


    Von mir aus soll jeder das bauen, was ihm als Thema und von seinen Wünschen gefällt, wer selbst kleine Radien verbaut, darf gerne auch selbst entscheiden, ob er darauf Silberlinge oder nur zweiachsige Waggons fährt.


    Entscheidende Fragen wären alle genannten Themen, wenn es um einen Betrieb im Verein, mittels Segmenten oder Modulen mit anderen Nullern ginge. Auf der privaten Heim-Anlage sollte jeder das Recht haben, sein Konzept ohne den Dogmatismus anderer umzusetzen.


    Ideenaustausch, gut gemeinte Warnungen ja, Hilfestellung bei Fehlplanungen auch, aber dann sollte es auch gut sein.


    Den Kritikern am Konzept Anlagenoval an der Wand entlang möchte ich an dieser Stelle nur einen Hinweis auf eine der in Sachen Ausgestaltung meistgelobten kleinen Anlagen in diesem Forum geben: Torsten Stövers LEOPOLDSTAL!


    Alle Postings loben die hohe Qualität der Ausgestaltung, dabei handelt es sich auch "nur" um ein Oval, welches aber sicher mehr Fahr- und Rangierspass bietet, sowie den Genuss, vorbeifahrenden Garnituren einfach nur zuzuschauen.


    Wer den Beitragsbaum nicht kennt: An der Wand entlang - Leopoldstal


    Auch so kann die Spur 0 Spass machen!


    Also Spass haben und Spass haben lassen!


    Grüße


    Zweispurer

    Wie jetzt?


    Das Modell (BR 50) kommt nach ewiger Zeit endlich auf den Markt, hat jede Menge zusätzlicher technischer und optischer Finessen, ich erinnere an Raucherzeuger, Lok-Tender-Kupplung, Kolbenschutzrohre, die auch den 90 cm Radius vertragen...


    Nun bringt Lenz ein Fahrzeug, mit dem man im Hause Lenz selbst zufrieden ist, schliesslich hat man bei Lenz und bei den Kunden hohe Ansprüche, und es wird schon wieder gemeckert.


    Dann wartet halt auf die sicher nicht wesentlich preiswertere MTH/Busch Variante der 50er, auf eine mit Sicherheit teurere Messing 50er, von wem auch immer, oder übt Verzicht.


    Wenn ich immer wieder lese, dass Modellbahner mit Kaufverzicht drohen, weil nicht das Lieblings BW bei den Varianten berücksichtigt wurde, der Farbton in Nuancen abweicht oder oder oder..., dann ist doch fehlendes Budget wenigstens ein greifbares und verständliches Argument.


    Wahrscheinlich ist die 50 dann aber auch nicht wirklich DAS Modell, auf dass man schon immer gewartet hat, sondern nur die 20. Lok zur Ergänzung der Sammlung oder wie auch immer.


    Tatsache ist: die Produktion in Asien hat sich verteuert in den letzten Jahren, die Ansprüche der Modellbahner sind gestiegen und auch die Preise anderer Produkte sind nicht da, wo sie vor 10 Jahren waren.


    Es gibt keinen Kaufzwang, es gibt Alternativen, ob die besser sind oder nicht muss jeder für sich entscheiden und es gibt auch für die meisten von uns Möglichkeiten zu sparen oder auf anderes zu verzichten, wenn einem ein bestimmtes Modell wichtig ist.


    Ebenso ist es nicht wirklich verständlich, dass zum Teil die Logik vertreten wird, dass Modelle nach cm Länge berechnet werden müssten, eine T3 also weniger als die Hälfte der 50 kosten darf. Entwicklungskosten, Formen, Decoder, Motor usw. fallen bei einer T3 genau so an, wie bei größeren Loks.


    Für reine Vitrinensammler oder Vorspannfahrer, die auf Sound, Fahreigenschaften und Dampf keinen Wert legen, kann Lenz ja noch die (analog derBR 213 Marion) Dummy-
    Variante auflegen, die dann auch sicher günstiger sein würde.


    Also freut Euch lieber, dass ein attraktives Modell auf den Markt kommt, statt Euch die Freude an einer möglichen Preiserhöhung zu verderben, die der Händler vielleicht nicht einmal an die Vorbesteller weitergibt.


    Meint kopfschüttelnd:
    der Zweispurer

    Hallo in die Runde!


    Tja, so verschieden sind die Interessen und Vorlieben,


    ich würde zum Beispiel sofort die kompletten vier Waggons abbestellen, würde statt des Packwagens ein Post-Packwagen mit Oberlicht kommen. Diese Bauart finde ich, vorbildgerecht einsetzbar oder nicht, einfach nur hässlich.


    Angesichts der starken Epoche III Orientierung von Lehz würde sich ein reiner Postwagen, zweiachsig oder einer der vierachsigen Bauarten auch anbieten. Aber nachdem der, dessen Namen hier nicht geannt werden darf, aufgrund der geänderten Vorbildwahl bereits dafür gesorgt hat, dass es keine Alternative zum Lenz´schen Packwagen geben wird, wäre ich schon sehr froh, die angekündigten Wagentypen würden produziert.


    Für mich gehört zu einer Garnitur mit Vorkriegswagen auch ein Packwagen mit Sichelkanzel.


    Grüße


    Zweispurer

    Hallo zusammen!


    Ralf Wittkamp hat, was mich angeht, den Nagel auf den Kopf getroffen.


    Ich besitze z.B. fast alle Wagentypen, die Lenz bisher produziert hat, aber eben in Epoche III, da die Epoche IV nicht angeboten wurde. Wurden, wie bei den VT/VB/VS 98, die Modelle dann nachgeschoben, hatte ich sie bereits in Epoche III und mein Interesse an Epoche IV Modellen wurde nicht in Nachfrage umgesetzt.


    Bei den Lokomotiven habe ich hingegen, ebenso bei Brawa Waggons, da die Bestellmöglichkeit in Epoche IV frühzeitig bekannt war, gleich die "richtige" Epoche bestellt.


    Ich glaube nicht, dass ich als einziger so reagiere und mittlerweile, was den hierdurch verursachten Epochenmix relativ schmerzfrei bin.


    Es bleibt natürlich die Frage: wie hoch wäre denn realistisch der Anteil absetzbarer Epoche IV Varianten von zukünftig angebotenen Fahrzeugen?


    Nur welchen Weg sollen Lenz und Co. versuchen? BR 50, BR 94.5 und BR E41, wie auch die neu angekündigten Gruppe 39 Wagen gleich in beiden Epochen anbieten?


    Bei der E41 gibt es dann neben der Frage grün oder blau, die für die frühe Epoche IV auch beide passen, auch noch die Frage mit oder ohne Regenrinne und schon stünden nicht nur Beschriftungs- sondern Formänderungen an.


    Zurück zu den Otmm Typen: Wenn nachproduziert wird, wäre eine zusätzliche Epoche IV oder falls zu dieser Zeit noch im Einsatz sogar Epoche V Ausführung sicherlich ein Risiko, dass Lenz eingehen könnte. Einen anderen Wagentyp mit fast identischer Optik, aber geringfügigen Unterschieden in komplett neuen Formen zu produzieren, dann wirtschaftlich nur im Desaster enden.


    Überlassen wir lieber denen, die das Risiko tragen müssen, die Entscheidung, und freuen uns, dass es mittlerweile überhaupt diese Modelle gibt.


    Meint ein nachdenklicher
    Zweispurer

    Guten Morgen!


    Wenn hier nunmehr die Loknummern genannt werden, die Witte-Bleche bekamen, möchte ich noch daran erinnern, dass es für die Puristen noch zwei weitere zu beachtende Unterschiede bei den Loks gab:


    Der Winkel der Schürze war bei den Loknummern bis 24 063 im 45 Grad Winkel geneigt, bei den Loks ab 24 064 steiler, was auch auf diversen Fotos deutlich zu erkennen ist.


    Die Maschinen hatten außerdem zwei unterschiedliche Kaminbauarten, der ursprüngliche Schornstein wurde bei diversen Loks gekürzt und mit einem engeren Einsatz versehen.



    Ausgehend vom Lenz Modell wären 24 057, 24 054 nach den mir vorliegenden Quellen die beiden einzigen Maschinen dieser Merkmalkombination.


    Ein weiteres Unterschiedskriterium wäre der geschweisste Tender ab 24 071, von denen aber lt. Fachliteratur nur zwei Stück bei der DB im Einsatz waren.


    Vielleicht bringt Lenz selbst ja noch die möglichen Varianten: Witte-Bleche, kleine Wagner-Bleche und den Exoten 24 061 mit dem Tender der BR 50?


    Quellen: Hansjürgen Wetzel "Die Baureihe 24" EK-Verlag 2004 und Konrad Koschinski "Baureihe 24" EJ Special 1/2015


    Grüße


    Zweispurer