Posts by Zweispurer

    Guten Morgen, zurück zum Thema:


    ich verwende unterschiedliche Lösungen innerhalb einer Modulgruppe, z.B. 8fach-Stecker und Buchsen, die es ermöglichen analog, digital für Weichen und Signale, sowie zwei Fahrtromkreise mit einem Stecker abzudecken. Übergang zu anderen Modulen mittels 4 mm Stecker/Buchsensystem.


    Nachteil: geht so nur innerhalb der eigenen Segmente.


    Nachteil 2: selbst wenn man diese Stecksysteme über mehrere Module verwenden wollte, wären die Module nicht gedreht einsetzbar


    Daher müssten für Module Adapterstecker/-Buchsen für den Übergang zu Fremdmodulen gebaut werden.


    Bei der Ausgangsfragestellung geht es um eine Heimanlage, die zerlegbar sein soll und auf Modulkästen basiert, trotzdem handelt es sich eigentlich um in einer festen Reihenfolge aufzubauende Segmente.


    Was abgesehen von einer ausreichenden Kontaktsicherheit, einem ausreichenden Mindestquerschnitt der anzucrimpenden oder anzulötenden oder anzuschraubenden Kabel ein Problem ist, welches ich bei einigen der hier gemachten Vorschläge als nicht akzeptabel sehe, ist die Handhabung bei häufigem Ein- und Ausstecken.


    Daher stelle ich an dieser Stelle auch meine eigene Lösung nicht vor, weil ich sie so nicht wieder verwenden würde. Die in Beitrag 16 gezeigten Steck-Lüsterklemmen sind daher für Module und Segmente auch ein No-Go, entweder man reisst die Stecker am Kabel auseinander, oder man schiebt die Stecker behutsam mit dem Schraubenzieher unter den Modulen auseinander.


    Ich habe aber auch diese Stecker im Einsatz, aber nur an einer ganz bestimmten Verbindungsstelle mit drei Polen und nicht für den Fahrstrom.


    Also noch einmal aus meiner Sicht die Zusammenfassung:


    Mehrfachstecker mit gutem Kontakt und guter Handhabung sind innerhalb von Segmenten ideal, wenn diese nicht untereinander gedreht werden.

    Am Ende eines Modul mit Übergang zu Fremdmodulen Norm einhalten oder eine zur Norm kompatible Spezial-Lösung wählen.


    Z.B. unter dem Modul eingebaute Buchsen/Stecker, die dann zum Nachbarmodul mittels Adaptern oder z.B. Laborsteckern verbunden werden, sofern passende eigende Lösung parallel dazu existiert, geht dann beides.


    Und wenn es um eine eingleisige Strecke geht, die vielleicht noch zusätzlich für Beleuchung zwei Adern durchschleift, ist der Steckaufwand selbst bei 4mm Hirschmann-Buela Steckern nicht so groß, nur sollte man nicht, wie schon erlebt, alles in einer Farbe kaufen, weil die Stecker dann mit dem günstigeren Staffelpreis zu haben waren. ;)


    Grüße


    Zweispurer

    Hallo Schorsch,


    klar gab es vergleichbar kurze Garnituren mit BR 94.5, sogar noch in Epoche IV.


    Mangels Bildrechten hier ein Link: https://bundesbahnzeit.de/seite.php?id=186


    Aber auch in Foren, die sich mit den kleineren Spuren auseinandersetzen, gab es schon einen vergleichbaren Threat mit vielen Ergebnissen.


    Von der BR 141, BR 212, BR 216, BR 218 mit einem Silberling, über Garnituren mit zwei 4yg, bis hin zum Schülerzug mit BR 194 und 3x3yg, finden sich viele Beispiele im Netz.


    Googeln unter dem Suchwort Kurzzug fördert oft erstaunliche Realitäten ans Licht.


    Am bekanntesten dürfte aus den frühen 70ern die Stichstrecke Falls-Gefrees sein, befahren mit 1x BR 260 und einer der letzten Donnerbüchsen (mit Eigenheizung) im Planverkehr, sowie die Personenzug-Garnituren bestehend aus Köf II oder Köf III mit einem VB 98.


    Also: kurz geht/ging bei der DB immer, auch wenn es manch einer kaum glauben mag.


    Grüße


    Zweispurer

    Lieber H3X und sonstige Forenleser,


    schön dass es die Mathematik und die Physik sind, die gegen die Gleiswendel sprechen, dann muss ja keiner von uns Nullern mehr nach Argumenten suchen, warum das Konzept von Threat-Öffner Mordillo nichts taugt. Holzhammer-Methode wirkt doch wunderbar.


    Es gibt Anlagen mit mehreren Ebenen, die funktionieren, es gibt Anlagen, bei denen der Platz fehlt und das Konzept nichts taugt.

    Es gibt Nuller, die einen Aufzug wollen und es gibt Nuller, die genau das nicht wollen. Hier muss Heiko für sich entscheiden, ob der Fahrstuhl für ihn eine Alternative darstellt - oder eben nicht, weil der Zug nicht real von unten nach oben fährt.


    Nachdem nun klar ist was nicht geht, sind wir also wieder an dem Punkt: was ist machbar, bzw. was der Threat-Öffner eigentlich will, um ihm im nächsten Schritt vielleicht wieder Ideen aufzuzeigen, was realistisch machbar ist.


    übrigens:


    Lenzhausen - Nullingen von SH Nuller ist eine der "Mehr-Ebenen-Anlagen" die ich im Beitrag 20 meinte.


    Die zweite Anlage mit dem Ansatz Höhe durch eine Gleiswendel-Lösung zu gewinnen, müsste Bischofsheim oder Bischofsheim II sein?


    Und johann, jbs hat seine "Fahrstuhl" Anlage bereits im Beitrag über mir verlinkt, das wäre Nummer 3 der etwas ungewöhnlicheren Lösungen.


    Ich hoffe, wir haben damit Heiko nicht verschreckt, sondern zu weiteren Planungen angeregt, bevor es Enttäuschungen gibt.


    Grüße


    vom Zweispurer

    Hallo zusammen,


    Das Projekt ist sicherlich etwas ungewöhnlich für Spur 0 Anlagen, die Methodik mehrstöckig zu bauen, wobei jedes Stockwerk eine Sichtebene darstellt, ist zwar in Deutschland nicht so verbreitet, wurde aber in den letzten 20 Jahren in den üblichen Modellbahnzeitschriften immer wieder propagiert.


    Gleiswendel sind in Null eher selten, aber wurden in diesem Forum auch schon vorgestellt.


    Soweit so gut. Die übliche Kritik über zu kleine Radien ist auch nichts Neues.


    Es stellt sich doch an dieser Stelle eine ganz einfache Frage: was spricht gegen eine Gleiswendel mit 1 m Radius, wenn a) Absturzsicherungen vorhanden sind, b) die Steigung ausreichend gering gehalten wird, um die Züge in der gewünschten Länge nach oben fahren zu können?


    Die Optik spielt schon mal keine Rolle, wenn es eine Gleiswendel ist, wenn dann nur die Betriebssicherheit.


    Ob man Fahrstrecke durch einen Aufzug ersetzen möchte, muss jeder für sich entscheiden. Für mich ist da kein Anreiz. Aber das ist natürlich auch subjektiv.


    Also Kritikpunkte von wohlmeinenden Nullern stehten oben genügend, auch das Argument 0 ist anders (in der optischen Wirkung) als N, ist nicht von der Hand zu weisen, so manches wirkt in den großen Spuren optisch nicht.


    Ich drehe daher den Spieß mal um:


    Was muss die geplante Anlage leisten können?


    Muss es einen Durchgangsbahnhof und einen getrennten Endbahnhof geben?


    Steht die Streckenfahrt = Fahrdauer im Vordergrund oder das Rangieren?


    Theoretisch würde es ja vielleicht auch ausreichen, den Nebenraum als Fiddle-Yard anzulegen, z.B. als Schiebebühne für mehrere Garnituren, die dann aus der Wand in den Endbahnhof fahren, wo rangiert wird.


    Oder es wird ein Durchgangsbahnhof mit zwei "Schattenbahnhöfen" im Nebenraum.


    Wenn es beim geplanten Konzept bleiben soll: wie dreidimensional muss die untere Ebene sein, wie hoch der Rahmen für die obere Ebene, damit der Abstand zwischen beiden "Spiel-Ebenen" etwas geringer ausfallen kann, ohne die optische Wirkung der unteren Ebene völlig zu zerstören.


    Die oben genannten 15 cm Abstand zwischen zwei Ebenen sind im verdeckten Durchfahrbereich sicherlich ausreichend, aber natürlich nicht für eine gestaltete zwei - Ebenen-Anlage. Müssen es aber wirklich 60 cm Abstand sein?


    Ich kann mich aber aktuell nur wenige voll ausgestaltete Anlage erinnern, die hier im Forum vorgestellt wurde, in der ein ähnliches Mehr-Ebenen Konzept umgesetzt wurde und das mit wesentlich mehr Platz.


    Diese Anlagen können gut als Anregung dienen.


    Es wäre nett, wenn die anderen Forenkollegen hier auch mit Links aushelfen, ich werde aber im Laufe des Tages mal die Anlagenvorstellungen suchen, die ich meine.


    Vielleicht können diese Anlagen Heiko als Anschauungsobjekt in der einen oder anderen Richtung weiterhelfen.


    Grüße


    vom Zweispurer

    Hallo Bastler Barni,


    dann kennst Du aber die Roco Alpine-Line Modelle der Spur 0 nicht. Zahnrad-Loks mit Haltemagneten, die die Lok zum Gleis hinziehen.


    Daher können die Gleise fast über Kopf montiert werden. ;)


    Aber aus Platz- und Gewichtsgründen hat man ohnehin auf die Spur Z :sleeping: ausweichen müssen. Schade, dass weder über den Fahrzeugtyp noch über die Lösung der Stromversorgung mittels spezieller Solarpanels etwas genaues zu erfahren war. Wissen andere Nuller hier mehr? Der 1. April 2022 könnte also in die Weltraumgeschichte eingehen. :saint:


    Hier rätselt der Zweispurer

    Hallo zusammen!


    Was meinen Beitrag Nr. 4 in diesem Threat angeht: berladen ja, zu kurz ja, nicht ganz am Vorbild: jein. Allerdings wird es mit 5m nicht ganz für die Ganzzüge mancher Betriebe reichen. So auch nicht in diesem Originalfall:


    Mitteldeutsche Hartsteinwerke Homberg/Ohm hat zwar Verladesilos, kommt aber nach den mir bekannten Fotos vom Gleisplan im Grunde genommen hin.


    Leider habe ich bislang keinen vollständigen Gleisplan der so nicht mehr existierenden Anlagen gefunden. Nur einzelne Fotos finden sich.


    Vielleicht hat ein anderer Nuller Fotos oder Pläne von früher zur Verfügung.


    Aber mit 5m Anlagenlänge dicht am Original zu bleiben, wenn dort mehr als nur zwei Waggons rangiert wurden - das wird schon sehr schwierig.


    Ich bin gespannt, was noch so alles an Anschluss-Stellen auftaucht. Die Schwarm-Intelligenz der Modellbahner ist durch die Verbreitung über die ganze Bundesrepublik und die Nachbarländer für solche Themen nicht zu unterschätzen.


    Allerdings dürften solche Gleisanlagen spätestens Mitte der 70er im Vorbild verschwunden sein.


    Mit gespannten Grüßen


    Zweispurer

    Guten Morgen,


    ist zwar überladen, aber ich habe mich an den Wunschmaßen orientiert.

    FY rechts, durchgehendes Streckengleis, Möglichkeit für die Rangierlok einen kurzen Zug zu umfahren.

    rechts oben Gebäude mit "Materialeingang" und "Fertigwaren-Ausgang".

    Links oben als Freiladegleis für einen Wagen, darunter ggf. Aufstellgleis für eine abzuholende Garnitur.


    Nur so als Anregung gedacht.



    Gruß

    Zweispurer

    HAllo Herr Schoepp,


    ich würde mir diesen Wagen zwar nie kaufen, weil ich die Dachform absolut hässlich finde, aber täglich grüßt das Murmeltier: immer wieder für das Wunschmodell werben, vielleicht bringt km-1 den Wagen ja tatsächlich mal in der Spur O, nachdem die Spur 1 bereits vor Jahren damit beglückt wurde.


    Oder auch nicht, falls es schon in der Spur 1 kein wirtschaftlicher Erfolg gewesen sein sollte.


    Unabhängig davon, ist das Thema Postwagen, wie auch das Thema Packwagen ein sehr interessantes Thema für Betriebsbahner. Gerade die zweiachsigen Bauarten haben ihre Daseinsberechtigung in so vielen Zügen, dass sie in Epoche III und der frühen Epoche IV sehr häufig zu finden waren, auch in Zügen, in denen man sie nicht unbedingt vermutet hätte, bzw. in Kombinationen, die seinerzeit gar nicht aufgefallen sind, die sich viele Modellbahner heute aber kaum vorstellen können.


    Der kleine Haken: i.d.R. nur ein Wagen dieser Typen im Zug, was die reine Produktionsmenge und Verkaufsmenge einschränkt. Der Synergie-Effekt, wie bei den Post-Güterwagen, die nur durch Beschriftung oder bestenfalls Lackierung von den DB Wagen abwichen, fällt bei den speziellen Postwagen leider flach.


    Der Post 2a 14 dürfte auf wesentlich mehr Anlagen verwendbar sein, als der PwPost4ü28.


    Unter nachfolgendem Link hat sich ein HO Post-Fan mit den Bauarten im Modell auseinandergesetzt. Schon erstaunlich, wie vielfältig dieses Thema sein kann. http://www.mist-4.de/archiv/2013-07-vortrag-postwagen.pdf


    Zumindest für die Bushaltestelle vor dem Bahnhof gibt es schon so einige Post-Fahrzeuge.

    Vom Bus über den LKW bis zum VW Käfer des Briefträgers ist das Angebot in den vergangenen Jahren recht vielfältig gewesen.

    Warum also nicht auch etwas mit Posthorn hinter dem Nahverkehrszug oder dem VT 98...


    Es muss nicht immer die Übergabe für den Werksanschluss des Kohlenhändlers sein, der rangiert wird.


    Grüße


    vom Zweispurer

    Hallo!


    Also wenn ich mir die Fotos so anschaue, liegt die Weiche auf einer Schaumstoffmatte.


    Wenn sie auf dem weichen Untergrund z.B. mit Schrauben zu stark fixiert ist, kann das schon mal zu einem Buckel führen.

    Vielleicht liegt es also gar nicht an der Weiche, sondern am Einbau.


    Man könnte ja mal eine gerade Aluleiste darüber legen um das Problem einzugrenzen. Aber eigene Fehler werden aufgrund des ersten Threats ja bereits kategorisch ausgeschlossen und das hat sich ja erledigt, wenn die Weiche schon wieder ausgebaut und verpackt ist.


    Wenn es nicht an der Weiche liegt, freut sich DHL für die zwei Transporte.


    Vielleicht erfährt das Forum in einigen Wochen mal, wie die Sache ausgegangen ist?


    Grüße


    Zweispurer

    Guten Morgen,


    dieser Threat ist so etwas von entgleist, der gehört komplett gelöscht.


    Der Fragestellende, Norman 1983 ist mit den Aussagen genau so schlau wie vorher, der Privatkrieg zwischen jbs und derfranze ist unsachlich, da keinerlei Argumente ausgetauscht, bzw. angenommen werden. Also sinnlos!


    Offenbar gibt es auch keine Erfahrungswerte von Nullern, die die IB2 als km-1 Zentrale sc7 mit der Leistung von 7 A verwenden und ausgerechnet die beiden Forenkollegen, die bei km-1 arbeiten, halten sich komplett aus dem Threat raus.


    Also Normann 1983: mein Vorschlag: Kontakt zu Uhlenbrock aufnehmen, die sind die Techniker hinter der sc7 und können kompetent antworten.


    Wobei ich davon ausgehe, die Zentrale ist schon vorhanden? Ansonsten ist diese Zentrale m.W. nicht mehr erhältlich. Uhlenbrock hat die IB2 NEO angekündigt, die einige Fortschritte gegenüber der bisherigen Generation hat und falls km-1 auch zukünftig bei den Zentralen Uhlenbrock-Technik übernimmt, wird die neue Zentrale, die bei km-1 in einem kleinen Kommentar zur Spur 1 V60 auch schon namentlich erwähnt wird, diese Ausstattungsmerkmale zusätzlich zu größerer Ausgangsleistung haben.


    Kopfschüttelnd:


    der Zweispurer

    Guten Abend,


    der Threat gleitet zwar etwas von der E41 weg, aber da es die erste Lenz-E-Lok ist, kann man das als Begleitproblem noch tolerieren, denke ich?


    Also egal ob das nun stimmt, dass Sommerfeld die Null schmeisst oder nicht - verwunderlich ist es nicht.


    Aus meiner Sicht ist das Oberleitungssystem zu früh auf den Markt gekommen, weil die Masse fehlt. Klar hat sogar Hübner/Eurotrain schon vor vielen Jahren E-Loks produziert.


    Aber welche DB E-Lok Modelle sind denn in welcher Menge produziert worden? Bei den Epoche I und II Modellen werden andere Masten benötigt, für die SBB Modelle ebenfalls.


    Die Kiss Modelle und einige andere hochpreisige Messing-Modelle sind oft in die Vitrinen gewandert, m.E. sind die ersten "günstigen" Eloks die MTH Loks gewesen. Jetzt kommt als erste "Großserien-Elok" die E41 von Lenz, danach die überarbeitete MTH E94.


    Und auch bei diesen Loks werden genügend Käufer sein, die trotz Fahrbetrieb gar keine Oberleitung wollen oder auch solche, die mit einer Sommerfeld-Oberleitung nicht die Lösung für ihre Einsatzgebiete finden. Z.B. die Modulisten. Oder welche Masten werden in welcher Menge gebraucht? Was dürfen die Teile kosten, wie robust müssen sie sein, aber auch wie filigran? Auch hier wieder die Quadratur des Kreises für einen Hersteller.


    Aber wie schon Rüdiger "Kaltental" geschrieben hat, die Verfügbarkeit von Oberleitungs-Systemen, das ist kein Problem, welches nur die Spur Null betrifft.


    Wie immer es mit diesem Marktsegment weiter geht, es bleibt eine sehr kleine Nische.


    Schade, wenn sich dadurch Nuller vom Kauf einer E41 abhalten lassen sollten, denn das würde unabhängig von der Epoche vielleicht auch Auswirkungen auf zukünftige Projekte von Lenz haben, zumal schon mehrfach von möglichen Varianten mit Doppel-Lampen und ohne Regenrinne für die neueren Epoche geschrieben wurde, wie auch auf die anstehenden Überarbeitungen der E94 Familie und ggf. der Taurus und Trax Maschinen, sofern Lenz diese Formen auch erworben hat.


    Meint der Zweispurer

    Hallo Hannes,


    das kann Dir nur die Fa. Lenz beantworten!


    Da das Modell noch nicht ausgeliefert ist, kennt keiner außerhalb des Herstellers die genaue technische Umsetzung des Panthoantriebs.


    Wenn die Umsetzung allerdings so ist, wie bisher in Spur 1 durch die Hersteller km-1, Kiss, Märklin oder in Null von MTH/Busch gelöst, lautet die Antwort jein.


    Sollte es sich um ein Servo handeln, kann die jeweilige Endlage durch eine CV eingestellt werden. Durch Senkung der "Hoch" CV kann dann der höchste Auslenkungspunkt begrenzt werden. ABER!


    Es hängt auch von der konstruktiven Lösung der Pantographen ab. Sind diese nämlich nach oben frei ausfedernd, kann das Servo zwar die hoch-runter Bewegung durchführen, aber die Ausfederung nach oben ist nicht regulierbar.


    Letzterer Ansatz führt immer zu Kontakt mit der Oberleitung, auch bei schwankenden Höhen über SOK, würde Deinen Ansatz aber zunichte machen.


    Ich kenne einige Notlösungen, so haben einige Einser einen ganz dünnen Drahthaken oder eine durchsichtige dünne Kunststoffschnur zur Fixierung des höchsten Auslenkpunktes angebracht. Der Panto lässt sich so ein- und ausfahren, kann aber nicht mit dem Oberleitungsmast kollidieren.


    Es ist zwar nicht die eleganteste Lösung, fällt aber optisch nur auf, wenn man es weiß.


    Grüße


    Zweispurer

    Guten Morgen E41 Fans,


    das Thema Lampen an der BR 141 009 hat mir keine Ruhe gelassen, daher habe ich etwas mit Unterstützung von Fachliteratur und Tante Google recherchiert.


    Lt. der Liste von Herrn Budde auf der Seite Bundesbahnzeit.de, ist die Maschine irgendwann am hinteren Führerstand mit Doppel-Lampen versehen worden.


    Auf seiner Seite sind mehrere Fotos der Lok, davon eines von 1976, welches den hinteren Führerstand noch mit Einzel-Lampen zeigt.


    Die Bundesbahnzeit - E41 – der Knallfrosch


    Ein Bild von 1994 zeigt den Führerstand 1 mit den Einzellampen.


    Bild 16:


    Die Bundesbahnzeit - Baureihe 141 – Der Knallfrosch in der Bundesbahnzeit



    Auf dem Bild von 1987 im folgenden Link hat die Maschine am Führerstand 2 die Doppel-Lampen


    Drehscheibe Online Foren :: 04 - Historisches Forum :: Lüftergittervariationen an der Baureihe 141 (24 B.)

    Die Bundesbahnzeit - Baureihe 141


    Die Maschine muss also irgendwann zwischen 1976 und 1987 die Doppel-Lampen am Führerstand 2 erhalten haben.


    Da die von Lenz vorgestellte Ausführung noch mit Regenrinne und grau/silberner Dachlackierung versehen ist, sind die Schwaiger-Lüftungs-Gitter ebenfalls korrekt. Allerding scheint die Maschine auf dem Foto von 1976 schon ihre Regenrinne verloren zu haben und eine grün lackierte Dachkante zu besitzen.


    Grüße


    vom Zweispurer

    Hallo Norbert!


    Die E41 wurden bekanntlich in mehreren Serien über viele Jahre produziert.


    Die wesentlichen Unterschiede bei den neu ausgelieferten Loks waren: Farbwechsel von stahlblau (bis E 41 070) auf grün, kleineres oberes Spitzenlicht ab E 41 079, wobei auch Loks mit Nummern bis 120 mit den großen Lampen auf Fotos zu finden sind. Ab der E41 121 wurden die Doppel-Lampen eingebaut, sowie die wagerechten Schwaiger Gitter durch senkrechte DDL Lüfter-Gitter ersetzt.


    Aber was gelegentlich vorkam, dass eine Lok aufgrund einer Reparatur auf einer Seite Doppel-Lampen bekam. Wann genau dies bei welcher Lok geschehen ist, lässt sich z.T. nur schlecht nachvollziehen.


    Spätere Veränderungen wie die Demontage der Griffstangen, Abbau der Regenrinnen und Anbau von Klatte-Lüfter-Gittern haben sich über lange Zeit hingezogen und wurden nicht konsequent umgesetzt.


    Wer sich für die vielen kleinen Unterschiede interessiert, wird sowohl bei Drehscheibe online fündig, hier wurden Fotos aller Maschinen zusammengetragen, sowie auf der sehr gut recherchierten Seite von U. Budde: Bundesbahnzeit.de


    Auf die Schnelle bin ich noch in der Literatur auf Fotos von Loks mit großen oberen Spitzenlichtern bis mindestens 1988 gestoßen, so von 141 093-5.


    Grüße


    Zweispurer

    Hallo Albert,


    jetzt sieht es aus, wie die klassischen Timesaver-Entwürfe.


    Da die Gleise vorne liegen, kommt man gut an alles heran, eigentlich könnte die Tiefe jetzt sogar weiter reduziert werden, der Hintergrund will ja gefüllt werden.


    Es wirkt jedenfalls nicht langweilig, durch die Biegungen nach hinten. Große Abstände zwischen den Puffern sieht man so natürlich besonders gut=nah.


    Hat halt alles Vor- und Nachteile.


    "Spieltechnisch" spricht m.E. nichts gegen den Entwurf.


    Grüße


    Zweispurer

    Hallo Spur Nuller!


    da der Halbspeisewagen ja in der "Karosserie" ein ABC4ü-29, in Epoche IIIb als AB unterwegs, bzw. Epoche IV: ABüe 321 ist, sollte Lenz tatsächlich diesen Wagen bald in Epoche III (flaschengrün) und Epoche IV (chromoxydgrün) neu auflegen.


    1. zusammen mit einem B und ggf. einem Packwagen als kurze 2-3 Wagen Garnitur realistischer als eine Kombination aus einem A und einem B Wagen.

    (wenn die auch gelegentlich in der Realität vorkamen)


    2. als Kurswagen, v.a. passt ein solcher Wagen dann zu ganz vielen beliebigen Garnituren.

    AB verschiedenster Bauarten als Kurwagen verkehrten hinter Nahverkehrszügen mit Donnerbüchsen, 3yg, 4yg, hinter VT 98 Garnituren und manchmal sogar als Ein-Wagen-Zug Garnitur.


    Natürlich wäre das auch mit einem ABn oder ABüm etc. realistisch abzubilden, aber ich wollte mit meinen Beispielen im Lenz Sortiment bleiben.


    Damit haben dann auch alle Endbahnhöfe auf Kleinstanlagen eine Begründung (oder Ausrede) für den Einsatz vierachsiger Altbau Schnellzugwagen.


    Zur Not lässt sich der Bahnhofsname auf Bad... anpassen. ;) Kurorte wurden gerne mit Kurswagen bedient.


    Ich bitte die in diesem Threat nicht mit korrekter Wagenbezeichnung angedeuteten Bauarten zu entschuldigen.


    Und vielleicht findet sich für die Bauzugfans auch noch ein Ex Verwendungsgruppe 29 Wagen in den Fotos der alten DB im www? Zumindest meine ich mich an Altbauwagen in diesen Diensten erinnern zu können.


    Grüße


    vom Zweispurer

    Guten Morgen Klaus!



    Ich sehe das in Bezug auf die V36.1 nicht (mehr) so. Mittlerweile hat Lenz von den angebotenen Lokomotiven so viele Varianten produziert, meist gleichzeitig mehrere Epochen und Lackierungen, dass eine pauschale Vorbestellung gar nicht funktioniert.


    Der Händler Deines Vertrauens wird vielleich der Fa. Lenz eine Interessensbekundung zurückmelden, er kann aber selbst kein Modell bestellen.


    Dann kommt bei den potenziellen Käufern noch dazu, dass es mittlerweile bei Lenz z.B. auch Lokomotiven mit den zierlichen DB Leuchten im Sortiment gibt, die neben dem Achsstand ein völlig anderes optisches Auftreten der BR V36.1 hergeben. Natürlich könnte auch eine Variante mit Kanzelaufbau produziert werden. Aber was soll denn danun blind vorbestellt werden? DB, DR, Epoche III, Epoche IV?


    Die Katze im Sack möchten die Nuller auch nicht kaufen und ich habe bei Lenz noch nicht den Freifahrtschein: "Technische, optische und Detailänderungen behalten wir uns vor" gelesen.


    Also wie soll eine Bestellung funktionieren?


    Meint der Zweispurer

    Hallo Micha,


    schöne Garnitur, den PWG nicht rausnehmen, nur umdrehen! Oder durch einen PWG..54 ersetzen, wenn der Zug schneller als 65 km/h fahren soll.


    Zu der Aussage von nozet Norbert: richtig und doch häufig praktiziert!


    In der Regel gab es wohl drei Gründe, weshalb die eingestellten PWG trotz Kabinentender im Zug waren, bzw. zusätzlich beigestellt wurden.


    1. die Lok bleibt nicht dauerhaft am Zug und der PWG verbleibt nach Wechsel auf eine andere Lok am Zug. Das konnte durchaus auch eine 50 er mit Wannen- oder Standardtender sein.


    2. umlaufbedingt wird der PWG bis zu seinem Stationierungsort mitgeführt


    3. und das ist belegt gar nicht so selten der Fallgewesen: die Tenderkabine war bei vielen Personalen eher unbeliebt, weil recht eng.

    Daher wurden durchaus zusätzliche PWG in den Zug eingestellt.


    Grüße


    Zweispurer

    Guten Abend,


    wenn ich das so lese, kann ich nur sagen, Wunschdenken und Vorbildkenntnisse müssen hier mit kaufmännischen Aspekten gepaart betrachtet werden.


    Was ich meine, möchte ich am Beispiel der BR V 65 und ihrer Privatbahn-Schwesterbaureihen kurz erkären:


    Die 15 MAK Maschinen der BR V65 / 265 sind eine eigene Baureihe, die bestimmte Abmessungen und bestimmte Merkmale einheitlich aufweist. Das sind z.B. ein bestimmter Kühlergrill, bestimmte Hauben etc.


    Die D600/D650 Privatbahnloks der MAK sind aber in vielen Punkten stark abweichend. Das beginnt mit anderen Kühlergrills, geht über andere Lampenanordnungen und z.T. Doppel-Lampen, über Blendschutz-Vorbauten am Dach, bis zu anderen Abmessungen. Mit anderen Worten, da gleicht keine Lok der anderen.


    Es ist also nicht mit einer anderen Lackierung getan, sondern mit großen Kosten verbunden, da andere Formen für Bauteile oder das komplette Gehäuse benötigt werden. Das Tüpfelchen auf dem i bildet dann der Sound, der sich auch sehr unterschiedlich anhört.


    Zusammenfassung: eine vorbildgetreue V65, incl. der vielen Privatbahn-Ableger dieser Baureihe kann es nicht zu geringen Kosten als Großsenrienmodell in Kunststoff- oder Zinkdruckguss-Technik geben. Entweder originalgetreue Abweichungen und Kleinserie oder nur eine stimmige Variante und günstig.


    Mag sein, dass in Spur N oder Z ein Unterschied nicht auffällt, solange die Achsfolge stimmt, in Spur 0 führt das für den Hersteller zum Shistorm!


    Ich erweitere mal auf bekannte andere Baureihen: BR 103 kennt jeder, aber nicht jeder weiss, dass die Maschinen in zwei Längen gebaut wurden, weil man die engen Führerstände kritisiert hat. Dann gab es Veränderungen als Pufferverkleidungen und Schürzen abgebaut wurden. Die E03 Vorserienloks mit ihrem anderen Lüfterband ignoriere ich mal. Auch hier wäre es also nicht nur mit zwei Pantographen-Varianten getan.


    Eine der wenigen Baureihen, wo äußerlich keine Merkmale unterschiedlich waren, die von Belang sind, ist die BR 151. Da könnte man im Grunde mit zwei verschiedenen Puffertypen, zwei verschiedenen Pantographen-Typen zumindest die "Standard-Loks" nachbilden. - Wenn man die AK-Kupplungsloks mal ignoriert.


    Und da liegt die Krux in den Wünschen vieler Nuller: jeder will seinen Lieblingswaggon, seine Lieblingslok, aber mit bestimmten Merkmalen, also geht das nur in kleinen Serien mit höheren Kosten.


    Bei den Waggons ist es ganz ähnlich: nehmen wir mal einen kurzen Personenzug mit vier Silberlingen: Steuerwagen, AB, B macht drei unterschiedliche Formen für die Wagenkästen, ach nein vier, weil dann der eine den "Hasenkasten" der nächste den "Karlsruher Kopf" möchte. Dann kommt noch der Epoche V oder VI Fan, der den Karlsruher aber ohne Gepäckabteil möchte oder den noch moderneren Steuerwagen mit "Wittenberger Kopf"


    Bei den Dampfloks ist es nicht anders: unterschiedliche Lampen, unterschiedliche Domanzahl und Bauarten, unterschiedliche Dachformen der Führerhäuser, verschiedene Windleitbleche, gekuppelt mit verschiedenen Tendern....


    Man könnte vielleicht seine Ansprüche auch mal wieder etwas zurückfahren und sich über das angekündigte Angebot freuen, welches vielfältiger ist, als je zuvor - anstatt ständig mehr, noch aufwändiger, noch mehr technischen Schnickschnack, noch mehr Varianten und das auch noch billiger denn je einzufordern.


    Liebe Nuller, wacht mal auf!


    Kopfschüttelnd


    der "Zweispurer"