Posts by nycjay

    Reinhold




    Dazu müsste die Tunneleinfahrt und die umgebende Landschaft daran glauben Reinhold und das ist eine andere Hausnummer als ein paar Kulissen zu überpinseln. Diese Ecke der Anlage gefällt mir auch noch ziemlich gut.


    Wenn der Fahrdraht bis Altenstadt ginge, müsste ich in Eybtal Kehrbf. zusätzlich das Ausweichgleis überspannen, damit die Loks ggf. umsetzen können.


    Je mehr Oberleitung über den Gleisen hängt, desto schwieriger wird es die Wagen im Betrieb manuell zu entkuppeln.


    Der eigentliche Grund aber, warum ich nur ein Gleis im Kehrbahnhof überspanne, ist das Betriebskonzept. Dadurch kann ich statt Kopf zu machen in Eybtal die Traktionsart wechseln und somit zwei Loks sinnvoll einsetzen.


    Nächtliche Grüße. Jay, the K.

    Reinhold


    Ich habe Deinen damaligen Post gefunden Reinhold…



    Eine E-Lok im Verladebahnhof würde zwar gut aussehen, aber dafür müsste ich zuviel abreißen. Der Aufwand stünde in keinem vernünftigen Verhältnis zum betrieblichen Mehrwert.


    Abendliche Grüße. Jay, the K.

    Reinhold


    Das freut mich voll, dass Dir mein Umbau gefällt Reinhold.

    Cool, Mann, das sieht bautechnisch richtig professionel aus

    Irgendwann müssen ja die Kommentare zur technischen Umsetzung meiner Bauprojekte Früchte fragen ;)


    Wir hatten die Konversation über eine Oberleitung in Zusammenhang mit dem Schutzgitter vor dem Fenster des Stellwerks im Verladebahnhof. Die Strecke und Teile des Bahnhofes Altenstadt mit Oberleitung zu versehen ist mir zuviel Aufwand. Mit meiner angedeuteten Teilelektrifizierung habe ich die perfekte Lösung für mich gefunden.


    Die schweren Erzzüge des Vorbildes wurden mit zwei Loks aus dem Verladebahnhof in den Kehrbahnhof geschleppt. Dabei war die E94 zuerst am Zugschluss. Beim Kopfmachen war kein Lokwechsel und die Züge wurden bis zum Westbahnhof nachgeschoben. Als die Züge dann nicht mehr über den Kehrbahnhof fuhren, sondern in Geislingen/Steige Kopf machten, war auf dem steilen Stück zum Bahnhof Nachschub notwendig.


    Ansatzweise kann ich das Vorbild auf meiner Anlage nachempfinden. Der Erzzug kommt mit einer Dampflok vom Verladebahnhof. Im Kehrbahnhof setzt sich dann die E-Lok vor den Zug und gemeinsam fahren die beiden Loks dann den Zug aus dem Bahnhof.


    Ich habe das stählerne Widerlager mit Absicht relativ dunkel gehalten, damit die nachträgliche Erhöhung durch den farblichen Kontrast zum hellen Beton deutlicher sichtbar wird.


    Wenn ich durch die Kulissenöffnung auf die Anlage schaue ist das neue Widerlager direkt vor meiner Nase und eigentlich hätte ich auch die Unterseite des Überwegs detaillieren müssen…


    Mann, da stecken noch ungeahnte Möglichkeiten in Deinem Layout!

    Jetzt zahlt sich die intensive und vor allem gleichgewichtete Planung von Betrieb und Gleisanlagen aus. Dabei ist Grundkonfiguration meiner relativ kleinen Anlage nur ein Oval mit einem Durchgangsbahnhof zwischen Spitzkehre und Schattenbahnhof.


    Viele Grüße. Jay, the K.

    Projekt Wäscheleine (2)

    Hallo zusammen,

    der erste Schritt ist getan und nun ist genügend Luft nach oben…


    Im ersten Schritt habe ich die Rohrbrücke höher gelegt. Dabei ist mir auch noch die Telefonleitung ins Auge gestochen.


    Damit ich die Geschichte des Umbaus ohne Worte erzählen kann, habe ich die vorherigen Wanddurchbrüche mit etwas Betonspachtel verschlossen und verputzt dargestellt.



    Der alte Stahlträger hat ebenfalls seine rostigen Spuren auf der Wand hinterlassen. Darüber ist der zugemauerte Durchbruch angedeutet. Da diese Stelle nun stark ins Auge springt habe ich der Telefonleitung vervollständigt und ihr einen Wandisolator spendiert.



    Um den Gebäudeübergang nach oben zu bringen, habe ich als erstes den Betonsockel erhöht. Damit war auch ein Fehler der Vergangenheit korrigiert, denn das Widerlager war in der ursprünglichen Ausführung zu tief angebracht. Der Putz deutet wieder die ehemalige Wandöffnung an.



    Um den Umbau luftiger zu gestalten, habe ich das neue Widerlager aus Stahlträgern angefertigt und mit dem Sockel verschraubt.



    Nun passt die E44 unter der Rohrbrücke und dem Gebäudeübergang durch.



    Als Nächstes werde ich ein Muster des hölzernen Fahrleitungsmasten bauen, damit die Elektrotraktion bald Einzug in Eybtal Kehrbahnhof feiern kann. Aus der Bahndammperspektive finde ich die Lok jedenfalls perfekt zu meiner Anlage passend.


    (Noch) fahrdrahtlose Grüße. Jay, the K.

    Projekt Wäscheleine* ( 1)

    Hallo zusammen,

    dank intensiver Recherche und den Rückmeldungen hier im Forum (an dieser Stelle ein dickes Merci vielmals, Leute) nimmt meine Informationsdichte zu und die benötigten Materialien treffen auch Stück für Stück ein, deshalb habe ich beschlossen das Projekt Wäscheleine offiziell in Angriff zu nehmen….


    Damit der Startschuss einen würdigen Rahmen bekommt, habe ich als erstes ein EL5-Signal über der Einfahrt in die Anlage installiert. Die Emailleschicht ist wieder durch Überzug mit Zweikomponentenkleber

    nachempfunden.


    Wie bei der großen Bahn muss zuerst Platz für die Fahrleitung geschaffen werden. Die Kulissendurchfahrt habe ich im ersten Schritt vergrößert. Auf der Holzleiste sitzt ein Industrierelief, auch die ist zu tief. Die letzten Hindernisse in der Durchfahrt sind der Gebäudegang und die davor liegende Rohrbrücke. Dafür müssen als nächstes die Widerlager höher gesetzt werden.


    Elektrisierende Grüße. Jay, the K.


    (*) Haselbad - Danke für Deine Wortschöpfung Dieter, die gefällt mir voll gut, deshalb habe ich sie auch begeistert übernommen.

    Haselbad


    Dieter, weiss Du noch in welchen Bahnhöfen die EL-Signale auf den Weichenlaternen montiert waren?



    Nebenher habe ich heute bei der Fahrt mit der S-Bahn einen interessanten Endmasten ohne Spannwerk gesehen. Den speichere ich mir ebenfalls mal ab, denn den 8,5m Sommerfeld Winkelmast zu erwerben ist gerade schwierig. Beim Spannwerk habe ich daneben noch die alte Hebelausführung im Kopf. Die ließe sich ggf. selbst bauen.


    Viele Grüße. Jay, the K.

    Meinhard


    Verstehe ich Dich richtig, Du meinst ernsthaft, dass ich meine Lieblingselektrolok wegen ein paar kleinen Umbauten, Gebirgsuntergrund-Teilabrissen, tagelangen Recherchen und zusätzlichem wochenlangen Bastelaufwand für eine ungewöhnliche Oberleitung aufgeben soll?????


    NIEMALS NICHT!!!!


    Es gibt doch außerdem keine Probleme heißt es, sondern nur Herausforderungen…


    😄😄😄


    Grinsende Grüße. Bleib’ und mach’

    Jay, the K.

    dirk n

    DirkausDüsseldorf

    Goose


    Ein megadicker Dank an Hubert und die Dirke für Eure Hilfe bei meinem neuesten Projekt abseits der üblichen Wege….


    Im Rangier- bzw. Güterbahnhof HN-Böckingen hängt über den Sortiergleisen auch ein Fahrdraht ohne durchgehendes Trageseil. Nur an den Quertragwerken ist ein kurzes Trageseil zum unteren Richtseil eingefügt. Das entspricht meines Wissens der Ausführung, die bei der DR ost angewandt wurde.


    Viele Grüße. Jay, the K.

    E94281


    Zuerst einmal vielen Dank für Deine Hinweise Rolf-Peter, den Tipp mit den Brettern kann ich bei meinem Gebäudeübergang gut einsetzen. Weißt Du wo ich eine Vorbildaufnahme dazu finde?


    Den Kunstfaden von EZ-Line verwende ich seit meinen amerikanischen Zeiten und habe noch genügend davon im Vorrat. Der eignet sich auch perfekt für die Stelldrähte des mechanischen Stellwerks.


    Wenn schon Oberleitung, dann möchte ich gerne eine, die vom Üblichen abweicht. Mein Vorbild hatte trotz enger Radien eine Einfachleitung mit Holzmasten installiert und erst 1958 nur die Masten ausgetauscht.



    Deiner Anregung folgend habe ich mit langen Winkelprofilen den Fahrdrahtverlauf simuliert. Bei einem Abstand von ca. 50cm reichen 6 Masten für die Anlage. Das ist ein überschaubarer Aufwand.


    Viele Grüße. Jay, the K.

    Haselbad

    Bei uns wurden die entsprechenden El-Tafeln an den Weichenlaternen befestigt, sodass automatisch der Fahrweg für E-Loks mit der Stellung der Weiche signalisiert wurde.

    Das hört sich voll interessant an, Dieter. Kannst Du mir sagen, wo ich entsprechende Fotos finden kann, bzw. in welchen Bahnhöfen so signalisiert wurde.


    Viele Grüße. Jay, the K.

    Franke

    Wegen des Endes des Fahrdrahtes: Man kann das nun nicht am Stahl-Überbau abspannen.

    Meine derzeitige Überlegung ist vor dem Brückepfeiler einen 8,5m Winkelmast zu platzieren und dort die Fahrleitung abzuspannen. Der weiße Polystyrolstreifen hat die entsprechende Höhe und dient als Hinweis und Gedankenstütze.



    Zur Signalsierung habe ich 4 El6-Tafeln mit Richtungspfeilen geplant. Die blauen Farbtupfen beleben den Bahnhof und schaffen jede Menge Eisenbahnatmosphäre.

    Da sich mein Schattenbahnhof nur abgebügelt befahren lässt werde ich es an der Bahnhofsausfahrt El3 und El4 signalisieren.


    Viele Grüße. Jay, the K.

    Elektrisierung III

    Hallo zusammen,

    da dachte ich, dass die Anlage fertig ist und schon kommt das nächste, größere Projekt um die Ecke…


    Wie im richtigen Leben muss Platz für die Oberleitung geschaffen werden. Die zu tief liegende Rohrbrücke und der Übergang müssen dafür höher gelegt werden. Ich habe überlegt die Korrektur sichtbar zu machen und damit ein Stück Geschichte der Bahnstrecke zu erzählen.


    Zur Zeit bin ich in der Planungsphase und habe folgende Eckpunkte für die Umstellung ausgearbeitet:

    - Nur der Erzverkehr über Geislingen-West oder Geislingen/Steige zum/ab dem Kehrbahnhof wird elektrisch gefahren.

    - Es werden deswegen lediglich die für diesen Betrieb unbedingt notwendigen Gleise, im Schema gelb markiert, mit Fahrleitung überspannt.

    - Dadurch und durch die geplante Gummilitze als Fahrdraht wird der Eingriff in die Anlage beim händischen Entkuppeln am wenigsten behindert.

    - Die Einfachfahrleitung hängt wie beim Vorbild an hölzernen Masten.

    - Durch das fehlende Tragseil ist die Oberleitung wesentlich niedriger.


    Das bedeutet, dass lediglich das Hauptgleis (1a, 1, 1b) des Kehrbahnhofes eine Oberleitung erhält. Das reicht für den vorgesehenen Betriebsablauf völlig aus: Mit der E-Lok werden die Großraumwagen gebracht. Eine Dampflok fährt diese dann zur Grube und bringt die beladenden Wagen zum Kehrbahnhof. Die im Gleis 1a wartende E44 setzt sich vor den Zug und fährt das Erz zur Verhüttung über den Rbf Stuttgart-Untertürkheim in Richtung Ruhrgebiet.


    Recherchierende Grüße. Jay, the K.

    Elektrisierung II

    Hallo zusammen,

    nun habe ich auch das noch fehlende Puzzlestück gefunden….


    Hier wird der Erzzug von einer E44 aus dem Kehrbahnhof gezogen.



    Für alles gibt es irgendwo ein Vorbild, heißt es. Glück ist, einen entsprechenden Beleg zu finden.


    So sieht es aus wenn das Vorbild Ganzzüge mit dieser Lok fährt.


    Diese Szene habe ich versucht auf der Anlage nachzuempfinden.


    Damit wird aller Voraussicht nach die elektrische Traktion unter einer Einfachfahrleitung ihren Einzug im Filstal halten. Mir gefällt die Kombination von Lok, Ganzzug und Holzmasten….


    Abendliche Grüße. Jay, the K.

    Hallo zusammen,

    mein Model(l) hat sich auch auf den Laufsteg begeben um seine Pantos ins richtige Licht zu setzen.



    Bei mir sehen sie aus wie bei Johann, sie funktionieren einwandfrei und der Sound ist knorke….


    Elektrische Grüße. Jay, the K.

    John Sethian's PRR

    Hallo zusammen,

    im Video über eine Spur0-Anlage


    John Sethian's PRR


    ist nicht nur eine toll gestaltete, durch die Oberleitung auch ungewöhnliche, amerikanische Modellbahn zu sehen.

    Nebenbei gibt es auch noch hilfreiche Tipps, wie Mauern aus Legosteinen.


    Viele Grüsse. Jay, the K.

    Haselbad

    Diese Elektrifizierung rund um Geislingen mit Holzmasten ist sicher der Kriegszeit geschuldet. Deshalb war es auch keine dauerhafte Lösung.

    Die Holzmasten wurden erst 1958 gegen solche aus Metall getauscht, Dieter. Die Fahrleitung wurde irgendwann nach Einstellung des Erzbetriebs entfernt und an den verbliebenen, einfachen Quertragwerken in Altenstadt hängt aber noch die Beleuchtung.



    Viele Grüße ins Wiesental oder auch nach Hasel. Jay, the K.