Posts by nycjay

    Umbaupause III

    Heureka!

    Es ist vollbracht….



    Die obere Filstalbahn hat den Betrieb wieder aufgenommen. Die fest installierte Überbrückung zur Klappe funktioniert ausgezeichnet. Die Bogenweiche der WEG-Übergabe ist eingebaut und auch der Rest der Strecke über die Klappe zum Schattenbahnhof ist mit Flexgleis neu aufgebaut.


    In diesem Zusammenhang habe ich den Übergang auf der anderen Seite ebenfalls neu machen müssen. Nun ist die Neigung der Strecke geringer und der Radius ist ein paar Zentimeter größer geworden. Die Betriebssicherheit ist dadurch wesentlich besser geworden.


    Das Übergabegleis ist zwar etwas kürzer, aber die Bedienung als Sperrfahrt ist nun wesentlich angenehmer. Die Bogenweiche bediene ich als verschließbare Handweiche.



    Auf dem Gleisstück daneben kann ich mit dem Fünffingerkran überzählige Wagen ganz einfach parken oder neue Fahrzeuge in den Betrieb einschleusen.



    Brückentägliche Grüße. Jay, the K.

    derMaggi


    Vielen Dank für Deine ausführliche und profunde Antwort. Sie unterstützt meine Entscheidung.

    Die beiden Wagen standen bereits auf der Liste für gefährdete Arten und werden in Weiß ausgemustert und in Braun umlackiert sobald ich die Ersatzbeschaffung von bereits bestellten realen Vorbildern erhalten habe. Bis dahin laufen sie noch als Platzhalter in den Umläufen meiner Frachtaufträge mit.


    Bedankte Grüße. Jay, the K.

    Reinhold


    Zufälligerweise war der Bleistift bereits gespitzt, Reinhold und ich hoffe die schnelle Skizze hilft Dir.


    Mein Hobbyraum ist nicht sehr groß, deshalb hatte ich auch bei der Höhenstaffelung der Gleise um jeden Zentimeter zu kämpfen. Der Kehrbahnhof liegt auf der Ebene +0,5. Eine Strecke führt nach oben zum Bahnhof Altenstadt auf Ebene +1. Die Strecke zum Schattenbahnhof führt nach unten zur Ebene 0.


    Das ist die Einfahrt zum Schattenbahnhof. Sie liegt in der oberen Ecke des Raumes in der Neigung und ist, wie die Ausfädlung des BW-Gleises, aus Bogenweichen aufgebaut. Dadurch haben die Abstellgleise eine Nutzlänge von 10 Wagen plus Lokomotive.


    Die Weichen des Schattenbahnhofs liegen genau unter dem Verladebahnhof und dem Bach bis zum Felssturz hinter der kleinen Brücke. Nach vorne habe ich den Bach dann über Kaskaden nach unten geführt um der kleinen Brücke in der Steigung mehr optische Daseinsberechtigung zu geben.


    Fritze

    Ich hoffe das zweite Foto vom Untergrund macht Dich nicht schummrig, Dirk.

    Da die windige Abfangung seit vielen Jahren hält und sie nicht sichtbar ist, hat mein Verlangen daran etwas zu ändern eine äußerst geringe Priorität nahe Null. ;)


    Schmunzelnde Grüße. Jay, the K.

    Umbaupause II

    Hallo zusammen,

    die zweite Etappe ist geschafft….


    Dazu habe ich das alte Gleis vom Schotter befreit und um 10 cm gekürzt. Um die Lücke zur Klappe zu überbrücken und die neue Bogenweiche einzupassen ist ein neues längeres Gleisstück eingefügt.


    Das Gleis liegt und die Kabel zur Stromversorgung sind angelötet.


    Die Schienenprofile sind am Anlagenrand auf Übergangsstücke aufgelötet. Die habe ich zuvor auf einer eingepassten Hartholzleiste befestigt. Nach dem Einbau der Gleise auf der Klappe fixiere ich die Profile auf dem beweglichen Anlagenteil auf die gleiche Weise.


    Das Gleis zum Schattenbahnhof ist inzwischen wieder eingeschottert und nun muss nur noch der Leim trocknen. Dann erfolgt die nächste Etappe des Umbaus.


    Auf dieser Seite ist von den Umbauarbeiten nichts mehr zu sehen. Ich bin froh, dass Aus- und Einbau des Gleises ohne größere Zerstörungen erfolgte und relativ problemlos zu bewältigen war.


    Wahrscheinlich werde ich deshalb auch noch den Übergang des vorderen Gleises neu machen….


    Grüße zum Feierabend. Jay, the K.

    Hi Nils,

    Dein Bahnhof hat alles was es für einen abwechslungsreichen Betrieb braucht.

    Bei der Bedienung des Schuppens wirst Du allerdings Schwierigkeiten bekommen, sobald Wagen beim Landhandel oder beim Kühlhaus stehen. Deshalb würde ich Deine Idee des halben Hosenträgers favorisieren. Ich habe das bei meiner Anlage auch gemacht.



    Anstelle des Lokschuppens und der Kopframpe daneben, würde ich an dieser Stelle eine kombinierte Kopf- und Seitenrampe für die beiden Gleise vorsehen.


    Den Lokschuppen würde ich dann ans Ende des Wartegleises setzen. Wenn dieses Gleis leicht gebogen neben dem Streckengleis liegt, fällt auch dessen enger Radius nicht mehr so ins Auge.


    Viel Spaß beim weiteren Planen und bei ausgiebigen Probebetrieb mit Deinem interessanten und schönen Bahnhof wünsche ich Dir. Ich bin auf Deine weiteren Berichte gespannt.


    Happy Modelrailroading. Jay, the K.

    Hi Uwe,

    mein Bahnübergang soll eine Geschichte erzählen und den Verlauf der Zeit darstellen:



    Die geteerte Straße war ursprünglich ebenfalls gepflastert. Zwischen den Gleisen ist das Pflaster erhalten geblieben, damit Instandhaltungsarbeiten leichter durchgeführt werden können. Der Gleisanschluss hat lediglich eine Abdeckung aus Holzbohlen. Der gestiegene Verkehr und die Ladegleise machten schließlich eine Schranke notwendig.


    Beim Pflastern waren mir die Tipps von Roland eine große Hilfe.


    Ich bin gespannt auf Deinen Übergang, die Straße zeigt, dass da wieder etwas Sehenswertes im Entstehen ist.


    Sonnige Grüße. Jay, the K.

    heiner

    mattes56

    Reinhold


    Das ist mein Potemkinsches Dorf und normalerweise ist der Blick hinter die Kulissen untersagt ;)!


    Mir sind beim Bau die Lufthaken ausgegangen, deshalb habe ich ganz traditionell Kleber und Holzstützen verwendet. Auf diesem alten Foto seht ihr unter dem Felsstück die rechte Auflage des hinteren Brettchens. Der Hang ist aus federleichten Moosiblöcken aufgebaut.


    Das vordere Brettchen habe ich im Laufe der Gestaltung der Felswand als Auflage für die gebogenen Felsen beim Tunnelportal benötigt. Da genau darunter das Gleis zum Schattenbahnhof verläuft war kein Platz für eine aufwendigere Konstruktion.


    In einer ersten, kosmetischen Massnahme habe ich mich bei den Theaterleuten bedient und die „einstürzende Kellerdecke“ durch einen schwarzen Anstrich optisch verschwinden lassen.


    Ansonsten gilt die alte Weisheit:

    Sitzt, passt, hält, wackelt und hat Luft.


    Amüsierte Grüße. Jay, the K.

    Umbaupause

    Hallo zusammen,

    wie so oft ziehen kleine Veränderungen wieder große Aktionen nach sich….


    Das Übergabegleis zur WEG ist gekürzt und zum BW-Gleis Geislingen (Gleis 6 in der schematischen Skizze) umgewidmet.


    Die Bogenweiche einzubauen für die, nun spitz zu befahrende Übergabe stand eigentlich als nächster Arbeitsgang an. Das war der Augenblick in dem aus einer kleinen Veränderung eine größere Aktion wurde.


    Um den Spalt zwischen der Klappbrücke und dem festen Anlagenteil vor der Eingangstüre zu überbrücken setze ich immer zwei kurze, gerade Gleisstücke in die Lücke. Dieses System ist narrensicher, weil darüber auch die Stromversorgung läuft und es funktioniert seit Jahren einwandfrei.


    Allerdings habe ich eine Baumaßnahme der Vergangenheit in diesem Bereich nie korrigiert. Ursprünglich waren die Ausgangsrichtungen der Ausfahrtgleise umgekehrt gebaut. Das jetzige Gleis Richtung Schattenbahnhof führte ursprünglich nach oben und das vordere Gleis nach oben ging Richtung Schattenbahnhof nach unten.


    Deshalb hat das hintere Gleis bis heute seine Ausrundung von 3mm nach oben behalten und diese Gefahrenstelle wollte ich endlich beseitigen.


    Diesen Bereich hatte ich damals als ersten eingeschottert und gestaltet. ,


    Im Betrieb hat es keine größeren Probleme gegeben, selbst mit der 94er, deshalb hat auch die Faulheit gesiegt und ich habe die Berg- und Talbahn nie behoben.



    Jetzt ist das Planum bereit für ein neues Stück Gleis und den Übergang zur Klappe.


    Grüße von der Trackgang. Jay, the K.

    Hallo Heiko,

    den Anmerkungen von Albert möchte ich zustimmen:

    Der Gleisplan ist ausgewogen, hat ein schönes, leicht gekrümmtes Gleisbild und gefällt mir sehr gut. Den Bogen finde ich allerdings ebenfalls etwas zu nah an der Wand. Um ein paar Zentimeter zu gewinnen könntest Du auch das Gleis 11 kürzen. Die Lenz BR 50 hat z.B. eine LüP von 510mm und Deine Rangiermanöver, außer beim Lok-Umsetzen, laufen über die Einfahrweichenstraße.


    Viele Grüße. Jay, the K.

    Once upon a time the K&LE.

    Hallo zusammen,

    heute hat eine in Stromlinie verkleidete Schönheit meine Gleise als Laufsteg benutzt…






    Die 4-6-4 Hudson der NYC in ihrer von Henry Dreyfuss gestalteten Artdeco-Verkleidung zählt zu meinen absoluten Lieblingsloks. Die Maschine sieht kraftvoll und elegant zugleich aus.



    Happy modeling. Jay, the K.

    Kaltental


    Hinter dieser Felswand liegt der stumpfe Abzweig zur WEG-Übergabe, Rüdiger.



    Es ist die Mischung aus der schwierigen Überwachung und der stumpf zu befahrenden Weiche in der Steigung, weshalb ich eine einfachere Alternative möchte.


    Viele Grüße. Jay, the K.

    Kaltental


    Hi Rüdiger,

    bis auf die Stellung der Schiebebühne, die durch LEDs angezeigt wird, habe ich keine elektrische Rückmeldung.



    Die Weichenschalter sind in das Gleisbild in der Blende eingelassen. Meine Weichenantriebe werden durch Polwendschalter betätigt und die Stellung des Knebels entspricht der Lage der Weiche.


    Zusätzlich habe ich an der Schiebebühne eine WLAN-Kamera installiert und kann über das Händi darauf zugreifen.


    Die Weichenstrasse in der Einfahrt und 2/3 der Abstellgleise sind zudem direkt einsehbar und die Weichen haben Laternen.


    Leider habe ich in meinem kleinen Hobbyraum keinen Weg gefunden gänzlich auf verdeckte Strecken und Gleisanlagen zu verzichten. Ich mag es nicht, wenn ich die fahrenden Züge nicht direkt sehen kann.


    Viele Grüße. Jay, the K.

    Fritze


    Hi Dirk,

    da werden sie geholfen, wie es mal so schön in der Werbung hieß….


    Das ist die Schematik des Einsatzbahnhofes mit allen Zügen. Damit ich die Loks umsetzten kann, muss ich über den Fahrplan dafür sorgen, dass das Betriebsgleis 1 frei ist.


    Dieser Bahnhof übernimmt die Rolle der drei Ausgangsrichtungen der Anlage. Welches Gleis gerade welchen Bahnhof darstellt wird durch farbige Unterlegscheiben übernommen, die magnetisch an den Stromschaltern der Zettelkästen des jeweiligen Gleises hängen.


    Notwendige Zugkreuzungen im täglichen Betriebsablauf können nur im Bahnhof Altenstadt erfolgen.


    Mittägliche Grüße. Jay, the K.

    Planänderung (Übergabe WEG)

    Hallo zusammen,

    das ausgiebige Betriebsspiel hat mich zu weiteren Erkenntnissen kommen lassen….



    1. Die 5 Gleise des Schattenbahnhofs nehmen alle benötigten Zuggarnituren mit bis zu 10 Wagen auf:

    - Erzzug

    - Ng nach Wiesensteig

    - Ng nach Geislingen

    - Personenzug

    - Durch den Wendezug und die Übergabe wird das Umsetzgleis nur zeitweilig als Abstellgleis blockiert.

    2. Die Idee das Geislinger Industriegleis von Altenstadt nach Eybtal zu verlegen war sinnvoll und hat sich betrieblich bewährt.

    3. Durch das frei gewordenen Gleis lassen sich die Rangiermanöver in Altenstadt nun wesentlich einfacher und flüssiger durchführen.

    4. Das frühere Geislinger BW-Gleis ist betrieblich nicht notwendig.

    5. Der Übergang zur WEG ist zwar in Eybtal gut platziert, aber durch die Weiche im verdeckten Bereich schwierig zu bedienen.


    Die Weiche der Übergabegleises zur WEG muss stumpf befahren werden bevor die Wagen zugestellt werden können.


    Um zu sehen, ob die Weiche frei ist, damit sie umgelegt werden kann, muss ich in einem Spiegel überprüfen. Das ist unpraktisch und nervt.


    Zur Lösung des Problems werde ich das seitherige WEG-Gleis kürzen und wieder zum BW-Gleis machen. Zusätzlich baue ich als WEG-Übergabe eine neue, spitz zu befahrende Weiche ein. Die Nutzlänge des neuen Gleises ist mit 70cm betrieblich ausreichend, außerdem lassen sich die Wagen ggf. einfach mit dem FFK vom Gleis nehmen oder daraufstellen.


    Betriebsame Grüße. Jay, the K.

    Hallo zusammen,

    um die Antwort an Robert BTB0e+0 zu erläutern habe ich ein paar Hilfslinien in das Albtrauf-Foto eingezeichnet.


    Die gelbe Linie ist der Horizont, darüber kommt nur noch Himmel.

    - Je höher der Horizont über der Anlage ist, desto tiefer sind die Gleise im Tal.

    - Alle Gleise und Flächen laufen auf den mit einem gelben Kreuz markierten Punkt zu.

    - Die roten Linien markieren die verschiedenen voreinander liegenden Ebenen.

    - Die dreidimensionalen Elemente der Anlage folgen ebenfalls den gemalten Ebenen.

    - Die helle Betonmauer des Kühlhausgleises ist führt das Auge in das Tal hinein.

    - Der Holzzaun über der Betonunterführung hat die gleiche Funktion.

    - Um die Perspektive zu verstärken hat das Kühlhaus die rechteckigen Fensterbänder und das Betonskelett, das die gleiche Richtung stärker betont als die Senkrechte.


    Diese Überlegungen sind bei der Planung der Anlage mit eingeflossen. Um die Ideen zu überprüfen stelle ich dann z. B. Schachteln als Platzhalter auf. Deshalb finde ich OOKs Begriff des Anlagendesigns auch wesentlich treffender als nur von Gleisplänen zu reden.


    Mittägliche Grüße. Jay, the K.

    Hallo zusammen,

    Bob Ross kommt jede Nacht in ARD-Alpha und ist in der Mediathek der ARD abrufbar.


    Da er mit Ölfarben arbeitet lässt sich allerdings seine Nass-in-nass-Technik nicht so einfach auf Acrylfarben übertragen. Seine grundsätzlichen Hinweise, wie

    - von hinten nach vorne malen

    - kräftige, dunklere Farben vorne

    - hellen Dunst am unteren Farbrand

    - Schatten und Licht übereinander legen

    - Unter dem Vordergrund eine dunkle Grundierung

    sind sehr hilfreich.


    Happy painting. Jay, the K.


    PS Selbst bei grossen Flächen lässt so ein Hintergrund in wenigen Stunden malen, denn zuviele Details darauf lenken nur von der Anlage ab.

    BTB0e+0


    Hi Robert,

    es ist aber wesentlich einfacher sowas selbst zu pinseln, als es abzumontieren und mitzunehmen.


    Ich habe den Hintergrund damals auf die bereits an die Wand geschraubten Hartfaserplatten gemalt. Da die Gleise bereits lagen, war es auch einfach die Sichtachsen ins Tal hinein zu bestimmen. Der Rest besteht aus einem gesprayten Wolkenhimmel und blauen Farbflächen und -klecksen, die von hinten nach vorne dunkler werden und dann in braune Flecken übergehen.


    I wish you happy painting. Jay, the K.


    PS ich weiß, dass Dir der Hintergrund gefällt, deshalb lade ich auch gerne Fotos davon hoch…. 8o