Posts by nycjay

    Hi Pascal,

    ich finde hohe Bäume wirken besser und natürlicher. Die Exemplare auf meiner Anlage sind in der Regel mindestens zwischen 30 und 40cm.


    Natürlich gibt es in Wirklichkeit auch kleine Bäume. Bei der Verwendung von H0-Modellen finde ich aber das Verhältnis von Stamm(-dicke) zu Krone für junge Bäume unpassend. Ein ähnliches Problem gibt es mit Seemoos, da sind die Stämme zu dünn.


    Die von Bernard genannten Modelle sind toll, die stehen unter anderem auch bei mir. Ich würde mir an Deiner Stelle einen hohen Baum besorgen um zu sehen, ob es Dir gefällt.


    Viele Grüße. Jay, the K.


    Unionkühlhaus Altbau (Abwechslung)

    Hallo zusammen,

    bevor meine Augen vor lauter Backsteine zählen quaderförmig werden, habe ich mir etwas Abwechslung gegönnt…


    Aus Polystyrol habe ich deshalb die vier Tore der Laderampe gebaut. Die Türblätter sind aus einer Strukturplatte ausgeschnitten, haben unten eine viertelrunde Leiste als Abschluss und in der Mitte eine Anschlagleiste aus einem 0,5mm dicken, 2mm breiten Polystyrolstreifen. Die dreiteilige Blechtüre hat Verstärkungen aus 0,25mm dicken Streifen.


    Anschließend haben die Tore ihre Lackierung aus der Dose erhalten. Als Grundierung gab es von unten gespraytes Schwarz, das dient gleichzeitig den Schatten. Danach habe ich die Holztore mit Grau eingenebelt. Anschließend bekamen alle vier Tore ihre Farbgebung im gleichen Kühlhaus-Blau wie beim Neubau. Diesen Auftrag habe ich von oben gesprayt.


    Mit den verschiedenen Ausführungen möchte ich den Lauf der Zeit darstellen und eine kleine Geschichte erzählen. Das rechte Tor werde ich leicht geöffnet einbauen, die beiden anderen Holztore sind farblich unterschiedlich.


    Das linke Tor war ursprünglich ebenfalls aus Holz, es musste aber ersetzt werden. Dabei wurde eine Stahltür mit Fenstern eingebaut. Das daneben liegende Tor ist inzwischen auch schon reichlich mitgenommen.


    Weitermauernde Grüße. Jay, the K.


    Hi Reinhold,

    ich nehme die Betonfarbe immer als Grundanstrich. Nach dem Trocknen mache ich solange extrem verdünnte Washes mit Aquacolor schwarzgrün in senkrechten Pinselstrichen bis mir die Farbe gefällt. Falls ich schmutziges Pinselwasser habe nehme ich auch das. Durch die Lasuren wird die Farbgebung ungleichmässig. Zum Schluss kommen noch mit Farbpudern der Moosbewuchs und die Feuchtigkeit unten, sowie die allgemeinen Alterungsspuren hinzu.


    Viele Grüsse. Jay, the K.

    Reinhold,

    aus Deiner gelungenen Mauer stechen besonders die hellen Fugen hervor. Um es mit Hans Rosenthal zu sagen:

    "Die sind Spitze!"

    und der Pfeiler passt perfekt als Abschluss vor dem Brückenwiderlager.


    Deiner Tunneleinfahrt würde ich noch etwas grüngraue Betonfarbe verpassen.


    Nur schade, dass Du kein PRR Position Lightsignal verwendet hast. Das käme von der Anmutung einem Formsignal näher und entspricht vom Aussehen her sogar fast einem deutschen Licht-Abdrücksignal ;) .


    Das Teilstück sieht jetzt schon spitzenmässig aus. Und nun weiter flott ans Werk...

    Jay, the K.

    Olli

    Hallo Roland,

    ich hätte da eine Frage zu deinem Knipex Plastiksaitenschneider. Macht der wirklich so schmale Schnitte wie man das auf den Teilen sieht oder muss man dann doch mit dem Messer ran. Gibt es da eine Typangabe zu?

    Danke im Voraus.

    Hi Olli,

    ich heiße zwar nicht Roland, aber ich nehme an Du meinst mich ;)


    Die Seitenschneider machen sehr schmale Schnitte.

    Von Knipex gibt es unzählige Ausführungen.

    Es gibt ihn für Plastik auch von Faller für knapp 10€.



    Viele Grüße und keine Ursache.

    Jay, the K.

    kdkause


    Hi Klaus,

    die Stöße fallen im Rohbau ziemlich stark auf, weil sie durch den Plastikkleber auch noch glänzen. Ich grundiere und lackiere den Bau und die Stoßfugen verschwinden beim anschließenden Mörteln. Dafür verwende ich seit vielen Jahren wasserverdünnbaren Woodfiller, den ich in alle Fugen reibe.



    Sollte danach noch etwas sichtbar sein hilft etwas Weathering oder ein Accessoire am Gebäude.


    Viele Grüße. Jay, the K.

    Reinhold


    Ich scheine wirklich einen Hang zu leicht schrägen Wahnsinnsprojekten zu haben, Reinhold ^^.


    Den Grundkörper mit den Fenster- und Türöffnungen des Gebäudes habe ich schon vor 20 Jahre aus Polystyrolplatten geschnitten. Leider bin ich erst Jahre später auf die Idee gekommen mir Fenster bei „Mein Modellhaus“ machen zu lassen. Zu allem Überfluss habe ich dabei auch noch vergessen den Aussenrahmen zum Fenstermaß hinzu zu addieren.


    Ich habe es mir damals auch leichter vorgestellt den Altbau mit den Mauerplatten zu verkleiden. Die Größe der Backsteine geben durch das Raster der Mauerreihen die Lage aller Öffnungen, Lisenen, Gesimse und Verzierungen vor. Daran habe ich aber bei der Planung nicht gedacht als ich die Fenster aufgezeichnet und ausgeschnitten habe.



    Aber was soll’s, dafür habe ich jetzt die Gelegenheit mich in buddhistischer Gleichmut zu üben und den Bau Schritt für Schritt fertigzustellen….


    Grinsende Grüße. Jay, the K.

    Unionkühlhaus Altbau (Zwischenspiel)

    Hallo zusammen,

    die Gliederung der Backsteinfassade macht den Bau das alten Gebäudes wesentlich zeitaufwendiger…


    Als bildlicher Nachtrag ist in den Fotos die Herstellung der Mauerbögen zu sehen.

    1. Schritt: der senkrecht geschnittene Streifen für den Bogen.


    2. Schritt: mit dem Plastik-Seitenschneider lassen sich die Schnitte am einfachsten machen.



    3. Schritt: durch die Einschnitte biegt sich der Mauerstreifen automatisch. Je mehr Schnitte, desto kleiner der Radius.


    4. Schritt: die genaue Anpassung an die Fensteröffnungen erfolgt dann am Gebäude.


    Für die Verzierungen und Gesimse schneide ich schmale Streifen aus der Mauerplatte und klebe sie auf Polystyrolstreifen. Mit dem Bastelmesser lassen sich bei Bedarf auch einzelne Ziegel ausschneiden.


    Für den oberen Abschluss des Altbaus verwende ich übrig gebliebene DPM-Teile in Verbindung mit Backsteinstreifen. Außerdem habe ich aus einem schmalen, senkrecht geschnittenen Streifen einer Evergreen-Strukturplatte 4060 V-Groove den Abschluss der Lisenen gemacht.



    Grüße von der Baustelle. Jay, the K.

    Fischerboot in 1:48

    Hallo zusammen,

    da es auch außerhalb der eigentlichen Modellbahnszene jede Menge toller Produkte und exzellente Dioramenbauer, sowie zahlreiche Anregungen für unser Hobby gibt,

    habe ich heute diesen Clip verlinkt. Ich hoffe er bietet nicht nur dem maritimen Teil des Forums Tipps, denn es ist ein


    Fischerboot in 1:48


    Viel Spass beim Schauen.

    Jay, the K.

    Reinhold


    Normalerweise geht mir die Schneiderei nicht ins Handgelenk, Reinhold. Ich fahre nur oft genug am Lineal entlang und arbeite nicht mit Druck auf das Messer.


    Ich habe zwar eine Minikreissäge, benutze sie aber nur ganz selten um schmale Profile zu erstellen.


    Wenn ich Platten brauche nehme ich immer frische Messerklingen, fahre zweimal an einer Metallführung entlang und breche das Material über die Tischkante ab.


    Viele Grüße.

    Jay, the K.

    Reinhold, in der alten Miba gab es eine Artikelserie „Bogen durch die Stadt gezogen“.

    Ab Freitag bin ich wieder zuhause, dann werde ich nachschauen ob er Anregungen für Deinen Mauerbau bietet.


    Gute Besserung. Jay, the K.

    Reinhold

    Wie die meisten Modellbahner habe ich viel zu wenig Platz um das Vorbild in seiner ganzen Ausdehnung exakt nachbilden zu können. Meine betrieblichen Vorgaben erfordern kompakte Gleisanlagen. Um die Anlage auch optisch überzeugend zu gestalten ist es in meinen Augen notwendig in die Trickkiste zu greifen.


    Um Polystyrol zu schneiden sind scharfe Klingen das wichtigste Werkzeug. Ich verwende hauptsächlich X-Acto #11 und #18 Klingen, sowie die schmalen und breiten Cutter mit Abbrechklingen. Schmale Streifen schneide ich mit mehreren Schnitten entlang eines breiten, langen Stahllineals. Die Polystyrolplatte klemme ich mit zwei Schraubzwingen zwischen Lineal und Arbeitstisch fest. Damit verrutscht nichts und ich schaffe gerade Schnitte für schmale Profile.


    Für Bögen in Polystyrolplatten habe ich einen Kreisschneider und den Chopper um Profile in gleichlange Stücke zu schneiden.


    Darüber hinaus habe ich mir im Laufe meines Bastellebens Zug um Zug fast das komplette Sortiment an Evergreenprofilen angeschafft.


    Die Slatersplatten schneide ich ebenfalls mit meinen Skalpellen. Waagrechte Schnitte lassen sich ohne Lineal in der Fuge schneiden.


    Der Bogen ist als ein senkrechter gerader Streifen von 2 Backsteinen Breite und 38 Steinen Länge aus einer Ziegelplatte ausgeschnitten. Wenn man dann jede 2. Mauerfuge mit dem Messer zu 2/3 einschneidet lässt sich der Streifen ganz leicht als Bogen ausformen.


    Ich hoffe das beantwortet Deine Fragen Reinhold und wünsche Dir gute Besserung.


    Jay, the K.

    Unionkühlhaus Altbau (Korrekturen)

    Hallo zusammen,

    vor den Fortschritt haben die Götter mal wieder die Korrektur gesetzt….


    Beim Betonbogen des Überganges habe ich die Farbgebung korrigiert und ihm ein schmutzig, verwittertes Aussehen gegeben.


    Eine weitere Kleinigkeit die mich schon länger gestört hat waren die Querbalken, die nach amerikanischen Vorbild für deutsche Verhältnisse zu unregelmäßig und viel zu weit hervorstanden. Die habe ich gekürzt und die ganzen Hölzern bei dieser Gelegenheit farblich überarbeitet. Das habe ich beim Fabrikhof ebenfalls gemacht.


    Danach begannen die Korrekturen am Gebäude. Als erstes habe ich das Fundament ergänzt und verfeinert. Als Nächstes erhielten die äußeren Pfeiler eine Verbreiterung mit Polystyrolstreifen.


    Am linken Tor musste ich die vor Jahren angebrachte Backsteinfolie entfernen, da ich in meinem Slaters-Vorrat keine Platten mit diesem Verband mehr hatte. Ausserdem war mir der Bogen zu schmal und die Struktur der Fassade hat mir ebenfalls nicht mehr gefallen.


    Im ersten Feld des Gebäudes habe ich unterschiedliche Versionen getestet. Jetzt steht die endgültige Ausführung.


    Wie das oberen Ende der Steigungstrecke habe ich auch für diese Seite meine Überlegungen skizziert…



    … und so sieht es heute auf der Anlage aus.


    Grüße vom Korrektiv. Jay, the K.

    Hi Reinhold,

    Dein „Tunnelgebirge“ (so heissen die Betonüberführungsbauwerke im Vorfeld des Stuttgarter Hauptbahnhofes) wirkt erstklassig. Das gibt einen perfektes Fotomotiv und eine coole Paradestrecke für Deine Fahrzeuge.


    Dem Pfeiler würde ich unbedingt ein Mauerwerk spendieren. Im Zusammenspiel mit dem Betonwiderlager hättest Du eine tolle Story über die zeitliche Entwicklung Deiner Bahnanlagen dargestellt.


    Viel Spaß beim Weiterbauen. Jay, the K.

    Unionkühlhaus Altbau (Baubeginn)

    Hallo zusammen,

    das Filseck ist abgehakt, heute haben die Maurer die Arbeit am Altbau des Kühlhauses aufgenommen…


    Das Foto ist entlang der Hauptsichtachse des Kehrbahnhofes aufgenommen und zeigt sowohl das Filseck im Hintergrund, als auch den Altbau des Kühlhauses.



    Der gesamte Kühlhauskomplex erstreckt sich insgesamt über eine Länge von 1,25m.



    Das Zusammenspiel von Alt- und Neubau in der Gegenrichtung aufgenommen. Für die Industriekulisse haben mir vor allem Salamandergebäude am Pbf. Kornwestheim und die Conti in Hannover als Inspiration gedient.


    Die Größe der Industriebauten wird durch die kleinen Bahngebäude des Kehrbahnhofes zusätzlich betont. Ein weiterer Grund endlich mit dem Bau des Kühlhauses zu beginnen, ist das noch nicht fertiggestellte württembergische Stellwerk im Vordergrund. Das kann ich erst fest einbauen, wenn ich nicht mehr ständig mit den großen Teilen im Hintergrund hantieren muss.


    Werktätige Grüße. Jay, the K.

    dirk n


    Hi Dirk,

    die Wagenübergabe wird nur einmal pro Betriebssession angefahren. Deshalb dienen die Brettchen nur zum Abstellen der Wagen mit dem Fünffingerkran. Zum Aufgleisen nehme ich die rechts daneben liegende Hilfe.


    Ich habe nur so schnell wie möglich eine einfach zu realisierende Abstellmöglichkeit während den Op-Sessions gebraucht und mir deshalb auch keine weitergehenden Gedanken gemacht.


    Die Idee aus den Brettchen einfache, transportable Wagenkassetten zu machen, habe ich aber als Option für später gespeichert.


    Viele Grüße aus dem Süden. Jay, the K.

    Nachtrag Übergabe WEG

    Hallo zusammen,

    heute kann ich für das Wagenregal Vollzug melden…


    Die angemahnten Wegrollsicherungen sind fertig. Dazu habe ich aus einer Hartfaserplatte Streifen geschnitten und auf das Trägerbrettchen aufgeleimt.


    Der Abstand der äußeren Streifen entspricht der Spurweite eines Gleises. Die Querstücke vorne unten hinten sichern die geparkten Fahrzeuge gegen das Abrollen. Beim Bau dienten sie mir als Abstandshalter.



    Die Lösung ist simpel und funktioniert einwandfrei.



    Sonntägliche Grüße. Jay, the K.