Posts by Br86fan

    Meine lieben Münsterländer!


    Es war einfach toll bei Euch. Die einzigartige Atmosphäre eures Domizils, die freundlichen Mitglieder, die tollen Aussteller, nette Hobbykollegen endlich mal wieder persönlich zu treffen und zu Fachsimpeln, die gute Küche, spitze!


    Dirk hat ja reichlich Bilder gemacht, danke Jung, ich beschränke mich mal auf eine persönliche Auswahl. Otto O. Kurbjuweit hatte es sich nicht nehmen lassen die vorbildgerechte Baumbergebahn zu beehren und hatte sein Jaffa Mobashop Verlagsangebot mit. Sein Anlagen Design Journal kann man gar nicht oft genug loben, die Zeitschrift hat auf dem Markt für Modellbahnmagazine echt gefehlt, freue mich schon auf ADJ5. Und das Buch über die Barytbahn in Bad Lauterberg ist auch kurz vor der Vollendung.


    Und am Nachmittag erschien dann endlich heiss ersehnt Mario Bellino mit Team von LKM mit V23 und ETA 150 im Gepäck. Mir konnte schnell meine Frage beantwortet werden, ob der ETA die Lenz Weichen mit Laterne passieren kann, nicht wie die 26,4 m Wagen, die diese auf dem abzweigenden Strang abrasieren. Aber hier der Beweis, es passt so gerade, danke an LKM für Aufklärung, ja das wäre was für mich in purpurrot, gebt mal Gas bei diesem originellen Projekt. Lieber Mario, danke für den netten Austausch und weiter so, die Einladung nach Hagen steht, kommt uns gerne mal besuchen.


    Und eine meiner persönlichen Lieblingsloks hatte es auch auf die Baumbergebahn geschafft, ich hoffe es wird sie irgendwann nochmal auch von einem anderen Hersteller geben.


    Herzlichen Dank nochmal an Ralph, Markus und das gesamte Team der IG für den wunderschönen Tag bei Euch. Ich wünsche Euch von Herzen viel Erfolg für die Suche nach einer neuen Räumlichkeit, haltet zusammen, ihr werdet das schaffen und ich hoffe vor eurem Auszug aus Haus Spital nochmal die tolle Anlage sehen zu dürfen.


    Freundliche Grüße


    Ralf

    Hallo Friedrich,


    herzlich willkommen im Forum. Den Ausführungen und Tipps von Jay, Carl und Dirk kann ich mich nur anschließen, von der Anmerkung von Barni kann man hingegen nur abraten! Da stellt sich jemand vor und lässt direkt Realismus, Betriebsorientierung und Augenmaß mit den Begriffen Point to Point, Endbahnhof/Spitzkehrenbahnhof sowie Güterverkehr erkennen und der erste Tipp ist "irgendwie Kreisverkehr und Loks Kilometer machen lassen", mmh...


    Wenn es in Richtung Betriebsmodellbahn gehen soll und das erkennt man ja an deiner Kurzvorstellung, führt eigentlich kein Weg vorbei an der Lektüre der Klassiker von Otto O. Kurbjuweit, kurz OOK, hier im Forum auch unter Harznullemmer unterwegs.


    Leider gibt es das sogenannte Blaue Buch "Anlagen-Planung für vorbildgerechten Modellbahn-Betrieb" nur noch als E Book im VGBahn.Shop

    Anlagen-Planung | Anlage planen, bauen & gestalten | Modellbahn | Bücher | Verlagsgruppe Bahn (vgbahn.shop)


    Wenn du auf Güterverkehr stehst, kommt man an dem anderen Klassiker von Otto auch nicht vorbei: "Rangieren, aber Richtig", auch nur noch als E-Book dort erhältlich:

    Rangieren – aber richtig | Anlagenporträts & Modellbahnbetrieb | Modellbahn | Bücher | Verlagsgruppe Bahn (vgbahn.shop)



    Im letzten Jahr hat Otto auch eine neue Modellbahn Zeitschrift herausgebracht, das Anlagen Design Journal, sehr empfehlenswert, Ausgabe 4 ist gerade raus, zu beziehen über Jaffas-Mobashop.

    Bücher/Publikationen - Jaffas Verlag und Shop für Modellbahner (jaffas-moba-shop.de)


    Otto betreibt zudem das Mapud, das Modellbahn-Anlagen Planungsforum, sozusagen die Gralshüter sinnvoller Beschäftigung mit der Eisenbahn als Simulation des Eisenbahnbetriebs nach Vorbild und eben keine Carrera- äh Kreisbahn, ist nicht böse gemeint, verzeiht es mir Freunde und Bekannte mit Kreisbahn, bin ja manchmal auch neidisch;-).

    Modellbahn Anlagen Planungs- und Design Forum (mapud-forum.de)


    Nun aber genug Links, wenn dir das zu viel Theorie zur Anlagenplanung ist und du lieber praktisch umgesetzte Heimanlagen-Konzepte, na eher Bilder, in Spur 0 dir ansehen möchtest, empfehle ich dir den von Konstantin alias Lejonthal gestarteten Beitragsbaum "Gesamtbilder der Anlage" vom 20.12.2020.

    Gesamtbilder der Anlage - Modellbahnbetrieb Spur 0 - Spur Null Magazin Forum (spurnull-magazin.de)

    Wirklich klasse, keine Ohrensesselfachsimpelei und Blabla über nie realisierte Konzepte, sondern Umsetzungen von Machern mit sehr unterschiedliche Vorstellungen einer Heimanlage, manchmal sind Gleispläne gut erkennbar und Abmessungen genannt. Meine eigene Anlage (Beitrag 59) in U-Form Point to Point vom Fiddle Yard bis zum Endbahnhof ist auch nur 5,43x4,93x5,43 klein, also müsste ein bisschen was von deinen Vorstellungen auch auf 3,80x4,80 gehen.


    Auf der Fläche in einer "weit geschwungenen Verbindungskurve" so mit Radius 150-165 cm und Bogenweichen ließe sich vom hoffentlich von hinten gut erreichbaren Schattenbahnhof, der großen weiten Welt, der Endbahnhof auf dem kurzen Anlagenteil mit kurzen Zügen versorgen. Der eigentlich in der Spur0 verpönte (Zugriff/Eingriffstiefe?) SB hat dann die Funktion des Zugspeichers/Fiddle Yard, einen zweiten FD bekommst du ja dann gar nicht unter und ist auch gar nicht notwendig. Der kleine Endbhf. bekommt im nächsten Schritt dann eine Spitzkehrenfunktion, wenn von dort dann in der mit der besagten Verbindungskurve zum etwas längeren Anlagenteil ein Industriegebiet/kleines Industriestammgleis/mehrere Anschließer noch angebunden werden kann. Das gibt ein herrliches hin und her und du musst jedes mal die gesamte Anlagenlänge für Zugfahrten beim Güterverkehr auf dem sichtbaren Anlagenteil nutzen: Ständig Lok abkuppeln, abrücken vom Zug, Weiche umlegen, Wagen umfahren, wieder Weiche umlegen und wieder vor die Garnitur, einzelne Wagen abholen und zustellen, da geht auch was mit Rangierlisten und später mit Wagenladungskarten, passend zu deinen Anschließern Maschinenfabrik, Brauerei, Brennstoffhändler, Sägewerk...


    Und ich würde mich auch beim Bahnhof mit einer Bahnsteigkante am Hausbahnsteig begnügen, lieber dafür die Ortgüteranlage mit separatem Güterschuppengleis sowie Kopf und Seitenrampe und Freiladegleis ausstatten und noch mindestens ein beidseitig angebundenes Aufstellgleis für die Übergaben zu den Anschließern vorsehen. Das wird natürlich mit nur 40 cm Anlagentiefe am Ende ganz schön eng, da helfen nur Reliefmodelle mit wenigen Zentimetern Tiefe.


    Das die Züge relativ kurz sind, ist sicher klar, aber es handelt sich ja um einen Endbahnhof, der Nahgüterzug ist auf dem Weg zum Endpunkt sicherlich arg geschrumpft und besteht vielleicht nur noch in der Regel aus 4-5 Wagen, Personenzüge vielleicht aus drei Wagen, die bayrischen Lokalbahnwagen lassen jeden kleinen Endbahnhof direkt größer erscheinen. Überhaupt sind die typischen bayrischen Endbahnhöfe ein guter Tipp für die Gleisplanung, das Bhf-Gebäude mit kurzem Bahnsteig ganz am Ende an einem Stumpf und die kurze Garnitur muss dann erst zurückgedrückt werden, um diese von der Lok umfahren zu können.


    Das nur einfach mal ein paar Gedanken von einem Praktiker, der den Kreis nicht vermisst und nach wie vor von dem Heimanlagenkonzept mit FY, Strecke, Anschließern und Endbahnhof mit Spitzkehrenfunktion überzeugt ist, für mich die Eierlegendewollmilchsau unter allen möglichen Konzepten, wenn es um intensiven Rangierspass, äh Entschuldigung natürlich vorbildgerechten Betrieb geht.


    Dann wünsche ich dir viel Spaß und Erfolg für deine Planung und ich stehe gerne für weiteren Austausch, auch per PN, gerne zur Verfügung.


    Freundliche Grüße


    Ralf

    Hallo Luc,


    leider klappt das nicht mit unserem Wiedersehen auf den Frühlingsfahrtagen, aber wir schaffen das noch! Wenn ich dich richtig verstanden habe, brauchst du keine fachliche Beratung bezüglich möglicher Typen/Wagenmodelle, sondern suchst nach günstigen Bezugsquellen für PKW-Modelle von deutschen Herstellern in EP III?


    Genau da sieht es mit bezahlbaren Modellen für die massenhafte Beladung von Güterwagen eigentlich immer Mau aus, wenn man auf die Homepage eines meines Wissens größten Anbieters

    Maßstab 1:43 | Modellautos - Modellauto (modelcarworld.de)



    guckt, gibt es eigentlich viele andere Gattungen wie ausländische PKW Marken, Exotische Modelle, aktuelle PKWs und Sportwagen immer im Angebot, genau das was wir suchen nicht.


    Ich weiß nicht wie in den Niederlanden die Infrastruktur mit Spielwarenläden ist, aber oftmals gibt es hier bezahlbare Modelle, wenn es nicht auf besonders gute Detaillierung ankommt. Ansonsten hilft nur warten auf die Gelegenheit, Michael Schnellenkamp hatte ja eine Zeit lang ganz gute Käfer Modelle im Angebot, vielleicht ihn mal nach der Bezugsquelle fragen, wenn es eine größere Stückzahl sein soll.


    Weiterhin viel Erfolg und hoffentlich auf bald!


    Freundliche Grüße


    Ralf

    Hallo Nuller,


    wir haben uns dazu entschieden, die geplanten Frühlingsfahrtage für den 26. und 27.03.2022 abzusagen. Wir haben lange darüber nachgedacht und nun diese Entscheidung getroffen und bitten um Euer Verständnis.


    Wer unsere großzügigen, aber intensiv mit Anlagenteilen genutzten Räumlichkeiten kennt, weiß das es bei der bekannten Veranstaltung mit Abstandsregel und guten Lüftungsmöglichkeiten schwierig wird. Es ist zudem immer doch ein erheblicher Vorbereitungsaufwand, den wir aufgrund der Kürze der Zeit und geringen personellen pandemiebedingten Ressourcen nur schwer stemmen können.

    Wir versprechen aber, dass weiterhin intensiv und hoffentlich in den nächsten Monaten wieder verstärkt an verschiedenen Anlagenteilen wie z.B. dem Industriegebiet im Gleisdreieck Bf. Lennethal, dem Bw und natürlich der Zeche Alte Haase und weiteren Baustellen gearbeitet wird.


    Gerne möchte wir Euch diese Ergebnisse und Fortschritte nicht nur im Forum und den sozialen Medien zeigen, sondern hoffentlich auch noch in Form wieder von Veranstaltungen in der bekannten Weise nachholen können. Ob, in welcher Form und einen eventuellen Termin werden wir gerne zu einem späteren Zeitpunkt mitteilen.


    Liebe Forumsgemeinde: Weiterhin alles Gute, viel Spaß mit Spur0 und in der Hoffnung auf baldige persönliche Begegnungen!


    Herzliche Grüße und bleibt Gesund!


    Ralf

    Hallo Nuller,


    eine mittlere Kohlenzeche als Anschließer natürlich mit Bahnverladung in Spur 0, sind wir wahnsinnig?


    Ja wir sind es, ihr kennt uns doch nicht anders! Gerne möchten wir hier in loser Folge von unserem Bau einer neuen Segmentanlage berichten, die hoffentlich nach dem Corona Spuk auch einmal auf einer Ausstellung zu sehen sein wird und natürlich in unsere stationäre Vereinsanlage in Hagen integriert wird.


    Das Identitätsgebäude des Malakowturmes der Zeche Alte Haase aus der Kleinstadt Sprockhövel, ca. 15 km Nordwestlich von Hagen gelegen, war ja bereits auf unserer letzten öffentlichen Veranstaltung kurz vor Corona, den Winterfahrtagen Anfang 2020, zu sehen.



    Und es gibt auch schon ein weiteres Signaturgebäude, den Verladebunker.




    Diese Gebäude wurden schon vor über zwei Jahren von unserem Vereinsmitglied Achim gebaut, der auch in Sprockhövel wohnt und damit seine Leidenschaft für Gebäudemodellbau und heimische Bergbaugeschichte ideal verbinden konnte.


    Ein paar technische Daten und der Gleisplan zur Segmentanlage:


    Die Segmentgruppe bestehend aus 14 unterschiedlich großen einzelnen Segmenten und ist 915 cm lang und zwischen 80 und 160 cm tief. Ja die Tiefe..., entspricht natürlich nicht dem Lehrbuch des Durchschnittsmodellbahntheoretikers, ist aber aufgrund der Größe der Betriebsanlagen einer mittleren Kohlenzeche mit den Gleisanlagen und Lagerplätzen zum Beispiel für das Grubenholz einfach notwendig, um nicht in die üblichen Verniedlichungen zu verfallen.


    Hier der „Grundriss“ und der schematische Gleisplan, der in der praktischen Umsetzung nur noch wenig verändert wird. Zu den betriebliche Abläufen wird es eigene Artikel geben, dies ist für uns eigentlich das Wichtigste, mag vielen anderen die technischen Finessen, der Bau an sich oder die Detaillierung der Landschaft das Ziel sein, ist für uns die Krönung die später mögliche Simulation des Betriebs, also unter uns Pastorentöchtern das möglichst vorbildorientierte Spielen mit der Eisenbahn ;-).



    Gleise und Weichen:


    Bei der Menge an Gleisen und dem erheblichen Bedarf an Weichen für eine Segmentgruppe mit diesen Abmessungen kam nur der preiswerte Großeinkauf von Gleismaterial und der Selbstbau von Weichen für uns in Frage. Verwendung finden Flexgleise von Demko (ehemals 0-Scale Gleise, Profile von 2 m Länge sowie die Kunststoffschwellen zur Selbstmontage) sowie Selbstbauweichen unseres Mitgliedes Christoph alias Werkzeugmacher mit dem Verhältnis 1:5, 1:6 und 1:8. An dieser Stelle möchte ich gerne einmal ein öffentliches Lob und großes Dankeschön an Christoph für die Herstellung der Weichen aussprechen. Mal abgesehen von der mangelnden Verfügbarkeit von Weichen mit diesen Abzweigwinkel und Radien, hätte der Kauf auch ein erhebliches Loch in die Vereinskasse gerissen...Chapeau Christoph!


    Und wir sind schon fleißig am werkeln...



    Nun mit diesem Teaser zum Auftakt des Projektes soll es das heute erst einmal gewesen sein. Gerne möchten wir in den nächsten Monaten (Jahren?) in loser Folge von den praktischen Baufortschritten aber auch vom namensgebenden Vorbild, den Planungsgrundsätzen, betrieblichen Möglichkeiten und den Überlegungen bei der weiteren Ausgestaltung berichten. Dann werden wir auch das Geheimnis im rechten Bereich der Segmentanlage lüften, was es mit den Weichen am Streckengleis außerhalb der Zeche auf sich hat. Nein es ist kein Bahnhof ;) und es hat auch nur rudimentär mit der Zeche zu tun.


    Vielen Dank für das Interesse bis hierhin und bis zum nächsten Bericht.


    Freundliche Grüße


    Ralf

    Hallo Mario,


    schöne Bilder, vielen Dank dafür. Ein bisschen mehr Text wäre schön, du hattest ja vor einigen Tagen zum Thema Radien und lange Schlepptenderloks und den Erfahrungen bezüglich Fahrbarkeit R1 und Optik gefragt, ich gehörte auch zu den Antwortenden und hatte dir ein Berechnungsbeispiel für den bei deiner Raumgröße möglichen Radius genannt. Verräts du uns, welcher Radius es geworden ist und wie du beim Kurvensegmentbau vorgegangen bist? Herzlichen Dank!


    Freundliche Grüße


    Ralf

    Hallo Mario,


    deine erworbenen Anlagensegmente sehen klasse aus, versuche bitte bei der Raumbreite von 3,50 m den größtmöglichen Radius unterzubringen, die Strassenbahnradien R1 und R2 gehen optisch gar nicht, schon gar nicht bei einer langen Schlepptenderlok wie der 50er. Für mich ausschlaggebend wäre der Abstand des Streckengleises der vorhandenen Segmente zur Wand bevor es in die Kurve gehen soll. Bei 25 cm wäre für mich die Rechnung 350-25-25=300 cm : 2 = 150 cm mittlerer Radius. Den könnte man Kurveneingangs mit 165 cm beginnen und bis 145 cm runter gehen, dann könnte man sogar Güterwagen mit Lüp 36 cm mit Schraubenkupplung gemäß Rolf Ertmer fahren. In der Länge hast du mit 10 m schon mehr als die meisten Heimanlagen0er, das sollte doch auch in dieser Hinsicht genügen. Dieses Bild zeigt meine Bahnhofseinfahrt mit 165 und 152 cm Radius und der 50er, 2 m Radius wäre mir auch lieber. Viel Erfolg für dein Anlagenprojekt wünsche ich dir!


    Freundliche Grüße


    Ralf

    Hallo Robby,


    die CH Kreativ Pflasterfolien kann ich ohne Einschränkung sehr empfehlen. Wir haben diese im Verein im Bahnhofsviertel von Lennetal verwendet, als auch bei meiner Heimanlage für die Ladestr. und beim Anschluss Brennstoffhändler. Bist du sicher, dass du dich bei deinem Bedarf für 2,50 m mit 140 € nicht verrechnet hast, 75 cm kosten doch nur 16 €?

    Viel Erfolg für deine Entscheidung und dein Anlagenprojekt wünsche ich dir.


    Freundliche Grüße


    Ralf

    Hallo nachtaktiver :) Oliver,


    prima, da freue ich mich über die wohlwollende Aufnahme meiner Gedanken. Und du hast ja schon weiterentwickelt.


    Lass dir Zeit bei der Planung, nutze hier den Austausch, die beste Planung ist für mich tatsächlich auch auf dem möglichen Unterbau eine Echtplanung mit echten Gleisen, Weichen, Pappschablonen von fehlenden Weichen sowie Dummies für Gebäude und sonstige Einrichtungen, nur so werden die Dimensionen wirklich klar und man kann prüfen, ob es das wirklich für einen ist. Und bitte keine Weichenkombination von der aktuellen Lieferbarkeit des Herstellers abhängig machen, die Lenz KZW kommt und im Zweifel hilft für eine Sonderbauform Weichen Walter. Nichts ist schlimmer für mich, als eine Anlage, die unzufrieden macht, weil sie nicht gut geplant ist und ständig umgebaut oder sogar abgerissen wird.


    Zu weniger ist mehr und bewusst in Kauf genommenen betrieblichen Einschränkungen durch eine sparsame Gleisausstattung:


    Weniger ist mehr ist bei mir eher die Philosophie, wie sie auf Youtube bei der "Modellbahn Gleiswüste" oder zuletzt in Otto O. Kurbjuweits formidablen neuen Anlagendesignjournal Nr. 2 von Michael Sterna in seinem Beitrag "In der Leere liegt die Kraft" inszeniert bzw. thematisiert wird. Nicht jeden Zentimeter der Anlage mit Details und Themen zustopfen, sondern bewußt leere Gleisanlagen, Ladestraßen, Brach- bzw. Freiflächen nur mit Schotter/Sand/spärlichem Bewuchs, wenige Gebäude und Anlagen, die für sich stehen und keine peinlichen Intimszenen oder gar brennende Finanzämter des generischen Spielbahners benötigen. Der Star gerade bei unserer Baugröße ist tatsächlich die einzelne Lok oder der Wagen auf dem schön mit allen Regeln der Kunst gestaltetem Gleis, nicht das vom Wesentlichen ablenkende Zubehör der Modellbahnhersteller.


    Tatsächlich habe ich beim Betrieb mit meiner Anlage festgestellt, das ein zu wenig an Gleisausstattung und damit bewußt in Kauf genommene Einschränkung beim Betrieb doch sehr schnell nervig wird. Mein typischer Schotterzug aus 6-8 Ommis oder Otmm muss auch als geteilte Übergabe zum Anschluss Schotterverladung gefahren werden, weil maximal 4 Wagen nacheinander beladen werden können. Diese Zugteilung ist ja durchaus betrieblich belebend. Wenn ich aber schon im Bhf. viel zu wenig Abstell- und Umfahrungsmöglichkeiten habe und das Chaos ausbricht, wenn der Nahgüterzug eintrifft, ist für mich eher Frust vorprogrammiert, weil ich vorher immer Platz schaffen muss und im Zweifel dann mit dem Fünffingerkran leider Wagen runter nehmen muss . Im übrigen sind Modellbahnbahnhöfe in der Regel immer viel zu vollgestellt mit Fahrzeugen, ein Gleis mehr schafft Luft und Sicht auf der Theaterbühne Modellbahn, die Fahrzeuge wirken ganz anders bei mehreren Gleisen parallel, sie haben Platz für ihre Inszenierung. Ich glaube bei Betrachtung deiner Unterbauzeichnung das du den Platz hast, das Bahnhofsgebäude reicht auch als Halbrelief, sind bei mir viele Gebäude.


    Auf die Nutzung eines Gleises für eine Dieseltankstelle zur Lokbetankung würde ich verzichten und auch keinen Köfschuppen auf dieser eher kleinen Unterwegstation einrichten. Das hat es beim Vorbild so nicht gegeben, die Kraftstoffvorräte zum Beispiel einer V100 als die typische Streckenlok für deine Anlage waren erheblich, da gab es keinen Tankstopp unterwegs, dafür ein Gleis aufzuwenden halte ich für Verschwendung und bringt betrieblich nicht viel. Das Thema Kesselwagen und Lagertank ist aber viel zu schön, um es nicht auf der Anlage zu verwirklichen. Der besagte Brennstoffhändler ist der Empfänger erster Wahl, aber auch der schon von dir angedachte Industriebetrieb ist ein dankbares Vorbild für einen Lagertank z.B. für Heizöl.


    Bei 3 rate ich auf jeden Fall zu einer Weiche nach links für eine Kopf- und Seitenrampe als weitere Betriebsstelle, drei Wagenlängen Nutzlänge maximal reichen völlig. Ich würde sogar das vorderste Gleis schon etwas vorher in der Kurve unterhalb des Landhandels ausfädeln und auf der anderen Seite wieder mit einer Weiche beidseitig anbinden und als großzügiges Freiladegleis mit Ladestr. inszenieren, die Hinguckerbühne für abgestellte Güterwagen, wie schon gesagt gepflastert mit Radabweisern, Gleiswaage, Lademaß usw. Das ergibt für mich eine Gleisausstattung, wo man gut einen Nahgüterzug zerlegen kann bzw. Wagen zustellen und wieder mit aufnehmen kann und tatsächlich sogar mal parallel auf Gleis 1 am Hausbahnsteig der Personenzug gemäß Fahrplan eintreffen darf, Betriebsaction pur und High Noon in Mathildenthal!


    Die Erweiterungsmöglichkeit mit einer Zunge in den Anlagenraum auf jeden Fall mitplanen, das ergibt noch Raum für ein entfernteres Ziel für Übergaben zu einer weiteren Betriebsstelle, na langsam brauchst du ja dann doch eine Bahnhofsköf ;-).


    Bei der Planung der Anschließer empfehle ich auch in dich zu gehen, welches deine beliebtesten Wagengattungen sind, die du unbedingt haben möchtest, und was diese transportieren und darauf aufbauend die Anschließer dann auszuwählen und zu entwickeln.


    Nun denn, schon wieder viel naseweises geschrieben, jedoch praxiserprobt und für mich persönlich sehr zufrieden stellend.


    Ich bin sehr gespannt über dein weiteres Vorgehen, ich wünsche dir weiterhin viel Spaß und Erfolg bei deinem Umstieg auf Spur0 und deinem Anlagenprojekt!


    Freundliche Grüße


    Ralf

    Hallo Oliver,


    vielen Dank für die Vorstellung deines Anlagenprojekts! Solche Beitragsbäume zur Anlagenplanung finde ich immer spannend in ihrer Entwicklung insbesondere bei Reflexion unterschiedlicher Vorstellungen. Ich möchte nochmal Bezug zu deinem in Beitrag 16 veröffentlichten Bahnhofsgleisplan nehmen. Der Fortgang des Baumes zeigt, das du kein reiner Kreisbahner bist, sondern schon Ansätze eines Betriebsbahners vorhanden sind, wie deine Gedanken zu Abstellgleisen/Schattenbahnhof als auch Betriebsstellen sowie Fahrplan und einem einfachen Frachtkartensystem zeigen.


    Daran anknüpfend möchte ich anregen, den Gleisplan des Bahnhofs und damit des betrieblichen Mittelpunkts, ja des Stars deiner Anlage, unter betriebsmodellbahnerischer Sicht nochmals zu überdenken. Zwar wurde deine Sparsamkeit in der Gleisausstattung von einigen Foristen gelobt, es ist für mich jedoch fraglich, ob du dauerhaft mit den doch recht begrenzten Möglichkeiten zufrieden sein wirst. Auch wenn du wie angegeben dich schon in der Epoche IV bewegst, war doch die Gleisausstattung von Unterwegsbhf. oftmals noch nicht so reduziert und Bahnhöfe mit ordentlichem Güterverkehrsaufkommen sowie direkt im Bhf. liegenden Privat-Anschließern und eventuell von dort noch mittels Übergaben auf der Strecke zu bedienenen Anschlüssen eher mit drei beidseitig angebunden Gleisen ausgestattet.


    Zu einem betriebs-/rangierintensiven Bhf. als Mittelpunkt der Anlage zählen für mich folgende Elemente:


    Ein Güterschuppen mit separatem Gleis, die Nutzlänge braucht auch nur eine Wagenlänge an der Rampe vor dem Schuppen und insgesamt drei Wagenlängen betragen. Schön und platzsparend ist die Anbindung über einen einfachen Hosenträger und das andere kreuzende Gleis geht zu einer Ladestr. oder einem Privatanschließer wie zum Beispiel deinem Landhandel, Gratulation für die Auswahl dieses Anschließers, die Firma Zapf hat da ein tolles kompaktes Modell im Angebot!


    Mindestens ein Freiladegleis mit einer Ladestraße, an der 4-5 Wagen gleichzeitig entladen werden können, kann auch beidseitig mit Weichen angebunden sein, eventuell aber auch noch kombiniert mit einer Kopf- und Seitenrampe, dann natürlich als Stumpfgleis. Hier kann man eine große Vielfalt an Wagengattungen und damit Ladungen respektive Empfänger und Versender simulieren. Wer auf Hulds! d. h. Hingucker und liebevolle Details steht, kann hier immer wieder neue Szenen mit LKWs, Förderbändern, Behältern, den unterschiedlichsten Ladegütern sowie Figuren gestalten. Dabei muss die gepflasterte oder geteerte Ladestr. ja nur angedeutet sein, wenn du zu viel platzfressende Breite befürchtest, die Radabweiser für die Straßenfahrzeuge müssen aber schon sein. Wenn noch Platz ist, sieht in diesem Bereich auch eine Gleiswaage und ein Lademaß einfach toll aus, ein Bockkran wäre der Oberhammer!


    Des weiteren mindestens ein privater Anschließer direkt im Bhf., vor allem einer, der mehr als nur einen Wagen die Woche und nur von einer Wagengattung bekommt oder versendet, insofern ist der Landhandel super ausgewählt, da geht eine Menge. Schön ist auch ein Brennstoffhändler, also nicht nur der typische Kohlenhandel sondern auch zusätzlich Heizöl, Briketts oder sogar auch Schmierstoffe in Fässern.


    Aufgrund eigener Erfahrung mit gleich drei größeren Anschließern (Brennstoffhändler, Schotterwerk, Traktorenwerk) auf der Strecke, die von meinem Bahnhof mit Übergaben bedient werden, kann ich nur für die Einrichtung mindestens eines weiteren nicht zu kleinen Anschließers auf deiner Strecke plädieren, vielleicht eine größere Maschinenfabrik, die aufgrund ihres Produktionsvolumens und/oder der Größe der Fertigprodukte einen Gleisanschluss rechtfertigt. Bedeutet aber, das dein Bhf. mindestens ein Abstellgleis hat, auf dem die zuzustellenden Wagen bzw. für den nächsten Nahgüterzug zur Abholung bereitzustellenden Wagen aufgestellt werden können.


    Was für mich zugunsten des Güterverkehrs bei einem Unterwegsbhf. dann eher verzichtbar ist, ist ein Zwischenbahnsteig. Überlege mal, ob dir das Thema Zugkreuzungen von Personenzügen so wichtig ist, das tatsächlich einmal zwei Personenzüge nebeneinander stehen müssen und den ganzen Bahnhof verstopfen. Bei meinem 6-gleisigen Endbahnhof Marktoberdorf (Preussen) EP III gibt es auch nur einen 2,70 m langen Hausbahnsteig mit Teerdecke und modernisierter Betonkante, der an Gleis 2 befindliche schmale Zwischenbahnsteig mit Splitbelag und einseitiger Schwellenkante wird aber so gut wie nicht benutzt, ist im Grunde aufgelassen, es werden am Gleisstutzen 2a sogar oftmals Güterwagen abgestellt . Ich empfinde bei vielen Anlagen eine Überbetonung des Personenverkehrs und Loks und damit inhärent die inflationäre Einrichtung von Bahnsteigen sowie die Darstellung von Lokschuppen/Bws und das im Gegensatz dazu der Güterverkehr und die früher dafür sehr zahlreich vorhandenen Gleise eher zu kurz kommen, dabei ist das doch das Salz in der Betriebsmodellbahnersuppe!


    Mein Fazit und Empfehlung aus eigener Erfahrung nach vielen Betriebssessions:


    Spare nicht an Gleisen und Weichen in deinem betrieblichen Mittelpunkt, du hast nur einen und so ein kleiner Bhf. ist sehr schnell zugestellt und sieht dann auch nicht mehr vorbildgerecht aus.


    Drei beidseitig angeschlossene Gleise, Güterschuppen mit eigenem Gleis, Freiladegleis, falls möglich Kopf- und Seitenrampe sowie Privatanschließer, machen den Betriebsmodellbahner glücklich! Dafür verzichte ich gerne auf nicht bahnbezogene Gebäude und ausschweifende Landschaftsdarstellungen.


    So nun genug geschwätzt aus der romantisch verklärten Epoche III Brillen-Sicht, ich freue mich über ein Feedback von dir und bin gespannt auf die weitere Entwicklung deines Anlagenprojekts, es muss dir gefallen, nicht anderen!


    Freundliche Grüße


    Ralf

    Hallo Nuller,


    beim aktuellen Bauprojekt Pflasterung des Betriebsgeländes meines Brennstoffhändlers mit den flexibel zu verarbeitenden Pflastermatten des Herstellers CH Kreativ war mir natürlich das Material ausgegangen. Wollte sowieso nach längerer Zeit mal wieder bei Herrn Sven Buchheister bestellen, na mit weiter Arbeiten am Projekt in den Herbstferien wird das dann wohl nix mehr :( .

    Denkste! Am Mittwoch kurz vor Mitternacht auf der Homepage bestellt, Donnerstag früh die Vorkasse Rechnung, um 11.00 Uhr online überwiesen, um 13.00 Uhr die Bestätigung des Zahlungseingangs, um 15.00 Uhr die Versandbestätigung DHL und die Ware kam dann einwandfrei am Freitag um 11.30 Uhr und zwar auch versandkostenfrei bei über 50 €! Habe ich so noch nie erlebt, es hat wirklich alles gepasst, das war Spitze für einen Modellbaueinmannbetrieb und davon kann sich so mancher Hersteller oder Händler bezüglich Kundenorientierung, Verfügbarkeit und Prozessgeschwindigkeit einmal eine Scheibe von Abschneiden, auch wenn die Bedingungen natürlich nicht immer vergleichbar sind. Vielen Dank nochmals an Herrn Buchheister, mit dem ich abgesehen von einer zufriedenen Kundenbeziehung in keinem Abhängigkeitsverhältnis stehe.

    Freundliche Grüsse


    Ralf

    Hallo Nuller,


    wir haben uns dazu entschieden, die geplanten Frühlingsfahrtage für den 26. und 27.03.2022 abzusagen.


    Ob die Veranstaltung in der bekannten Form nachgeholt wird und einen eventuellen Termin werden wir zu einem späteren Zeitpunkt mitteilen.


    Freundliche Grüße


    Ralf



    Hallo Nuller,


    mit großer Hoffnung und Vorfreude auf wieder mehr Gemeinschaft im Hobby mit Treffen wollen auch wir wieder eine Veranstaltung planen:


    Wir laden alle Nuller aus Nah und Fern ganz herzlich zu unseren Frühlingsfahrtagen in unser Vereinsheim in der Södingstr. 16-18 in 58095 Hagen/Westfalen ein. Am Samstag den 26.03.2022 haben wir für die Öffentlichkeit von 10.00-18.00 Uhr und am Sonntag den 27.03.2022 von 10.00-17.00 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 4,00 € für Erwachsene und ist für Kinder frei.


    Frühlingsfahrtage? Da war doch mal was. Ja, die alten Nuller kennen es noch, es gab mal in der Vorweihnachtszeit die Adventsfahrtage, daraus wurden dann wegen Alleinstellungsmerkmal und mehr Zeit und weniger Hektik die legendären Winterfahrtage immer am letzten Januarwochenende. Und so war es zuletzt auch 2020, eine der letzten größeren Spur0 Veranstaltungen, danach gab es dann noch Maarn und dann über viele Monate Corona Lock Down nichts mehr. Auch im Vereinsleben wurde alles runter gefahren, einzelne bastelten fleissig weiter an der Anlage, Heimprojekte wurden forciert, aber mit der Geselligkeit und Team war über lange Zeit nichts mehr.


    Aber zum Glück geht es wieder aufwärts, alle Mitglieder haben sich Impfen lassen, die Bauaktivitäten werden wieder aufgenommen und wir sind guter Hoffnung dann im März 2022 die Anlage wieder mit vielen sehenswerten Neuerungen Euch mit abwechslungsreichem Betrieb zeigen zu dürfen. Wir glauben der Termin ist ganz gut gewählt, Corona ist noch nicht vorbei und so mancher prognostiziert erst im Frühjahr 2022 eine wirkliche Entspannung, so dass wir glauben zu diesem Zeitpunkt in unserem zwar mit knapp 400 qm recht großzügigem, aber eben auch ziemlich zugebauten Vereinsheim eine sichere Veranstaltung für alle Besucher und Mitglieder gewährleisten zu können. Und auch unsere aktuellen Projekte benötigen noch etwas Zeit, Giessen ist dann nächstes Jahr verständlicherweise erst im Juni, gerne gehen wir auf den Terminplatz im März. Vielleicht lässt sich ja der ein oder andere Hersteller/Händler nach Hagen locken, lassen wir uns mal überraschen.


    Auf jeden Fall gibt es wieder abwechslungsreichen Betrieb auf über 130 Meter Anlage mit vorbildgerechten Zügen und vor allem Zuglängen, Treffen und Austausch mit Gleichgesinnten, Händler, Hersteller, Technikecke, Spur0-Flohmarkt, deftiges Essen und Getränke=100 % Hobbyvergnügen und die Essenz der Spur0. Und vor allem viel Neues zu entdecken: Ob Bahnhöfe, Bw, Streckenabschnitte, Landschafts- und Gebäudebau oder Anschließer, es gibt viel Neues zu sehen! Was werden wir in loser Folge gerne verraten bzw. könnt ihr ja auch auf unserer Homepage und in den sozialen Medien verfolgen.


    Wir freuen uns schon jetzt auf Eurer zahlreiches Erscheinen bei unseren Frühlingsfahrtagen 2022, bleibt weiterhin gesund und wir wünschen allen Besuchern der Internationalen Spur 0 Tage einen tollen Messebesuch!


    Mit freundlichen Grüßen


    Ralf

    Hallo Leidensgenosse,


    mit den Lenz China Weichen hatte ich das selbe Problem, bei 15 Weichen schon zwei Weichen mit um 1-1,5 mm vertikal strebendem Herzstück, davon eins auch mit Längenausdehnung horizontal und damit Kurzschluss, absoluter Schrott! Mangels Ersatz bzw. schon eingeschottert habe ich an Ort und Stelle niedriger geschliffen und getrennt, das ist dann leider nichts mehr für die Haupstrecke, zum Glück bei mir in Langsamfahrstelle bzw. Anschliesser. In Verbindung mit den schlabrigen Weichenzungen, die 50er bei Rückwärtsfahrt und einige Güterwagen entgleisen bei einer anderen Weiche, sind sie eine tickende Zeitbombe für ambitionierte Anlagenbauer mit eingeschotterten Gleisen und dem Wunsch nach Betrieb und nicht nur basteln und wieder abreißen. Bin auf die Qualität der KM1 Weichen gespannt, so hoffentlich sie irgendwann einmal kommen werden. Ich wundere mich, dass es nicht mehr Anlagenbauer gibt mit dem Herzstück Problem, bei 2 von 15 ist das bei mir schon ein ordentlicher Anteil. Bitte lass dir die Freude an deinem tollen Anlagenbau nicht vermiesen und mach weiter so, echt klasse!


    Freundliche Grüße


    Ralf

    Hallo Gert-Jan,


    kann mich Es-Pe (Beste Grüße und Gratulation nach Rheinberg!) nur anschließen. Ich habe gestern noch eine Überpufferung beim Zurückdrücken einer Garnitur zweiachsiger Kesselwagen mit der 50er auch im R10 1649 mm erlebt, mit dem Tender voraus aber keine Überpufferung. Ziehen ist bei Beachtung der Formel von Rolf Ertmer "längster Wagen mal 4 gleich Mindestradius" kein Problem. Die 50er und die gerne als Rangierlok beim Vorbild eingesetzte 55er sind im Modellbetrieb mit Schraubenkupplung keine gute Wahl, bei meiner rangierintensiven Betriebsanlage müssen das die Dieselloks erledigen, auch viele Tenderloks mit weit ausschwenkender Pufferbohle wie z. B. die 86er überpuffern. Ich will dir die 50er nicht madig machen aber optisch im 1028er auch nicht gerade schön, die 56.2 vielleicht die bessere Wahl, ansonsten immer schön Abkuppeln, den Zug umlaufen lassen und wieder an die andere Seite Ankuppeln, gezogen und mit lang gemachten Schraubenkupplungen geht es ja und der langen 50er von den Rangierdieseln helfen lassen. Bin gespannt wie du dich entscheidest und wie es bei der weitergeht, wir hatten uns Februar 2020 in Maarn, die letzte größere Ausstellung:-( gut unterhalten.


    Freundliche Grüße


    Ralf

    Hallo Rainer,


    als Fan von Industrieanschliessern auf Spur0 Anlagen verfolge ich natürlich gerne auch deine Beitragsbäume. Richtig guter, sorgfältig geplanter und durchdachter Modellbau! Für mich ist es auch wichtig, das die Betriebsgebäude immer eine halbwegs realistische Größe haben, die vom Betriebszweck und Produktionsvolumen auch einen Bahnanschluss rechtfertigen. Das ist bei dem ausgewählten Vorbild sicher der Fall, umso schwerer ist dies sicher auf einer kompakten Spurnullanlage umzusetzen. Im Verein wollen wir auf mickrigen 8,5 m bald eine kleinere Zeche bauen, es zwickt an jeder Ecke. Auf der Heimanlage umso mehr. Bist du sicher das zwischen Gleis 2 und 3 ein Gebäude mit realistischer Breite passt, rechne die cm mal 45, so hab ich es immer gemacht und mich bis auf wenige Ausnahmen dann auf Reliefgebäude in zugegeben grosser Höhe und Länge beschränkt? Ich nutze dieser Freiflächen lieber für Rampen und Brachflächen aber dafür freien Blick auf die Fahrzeuge und Kuppeln mit Original Kupplung. Dies nur als Feedback aufgrund von eigenen Erfahrungen, du wirst dir selbstverständlich schon Gedanken zur Größe der Gebäude gemacht haben, mir steht es gar nicht zu da hereinzuplanen. Hier nur ein Bild von einem Gleisanschluss bei mir, es handelt sich lediglich um die von der Gleisseite sichtbaren Anlagen und Gebäude von Kesselhaus, Lagertank Materialanlieferung und Warenausgang mit Kopf und Seitenrampe der Fendt-Werke, das tatsächliche Werksgelände mit riesigen Produktionshallen ist links mit einem 175 cm langen Relief nur angedeutet und dehnt sich gedanklich noch viele Meter nach hinten aus. Bin gespannt auf deine Fortsetzung, ein tolles Vorbild, was man nicht auf vielen Anlagen findet!




    Freundliche Grüße


    Ralf

    Hallo Forum und Stefan,


    ich möchte nicht nur eine persönliche Wasserstandsmeldung abgeben, sondern meine natürlich auch völlig subjektive Einschätzung als durchaus szene-bewandter Altnuller (seit 1999), durchgehender Besucher der Busecker Spurnulltage seit Anbeginn 2001 "Rudolf Harbig Halle", selber Veranstalter der Winterfahrtage Hagen und fleissiger Besucher von anderen Großbahnveranstaltungen, schildern.


    Stefan, ich weiß aus persönlichen Begegnungen mit dir, zuletzt ja leider in Maarne im Februar 2020, das du selber die Repräsentativität deines Forums bezüglich der Gesamt-Spurnullszene in Zweifel ziehst, wir hatten die Diskussion ja bei den Wunschmodellen, obwohl ich nach wie vor anderer Einschätzung bin, weil tatsächlich genau auf Basis dieses/dieser Beitragsbäume zum Beispiel Michael Schnellenkamp ja seine Modelle plant und realisiert, aber das ist eine andere Geschichte. Ich bin hier bei diesem Thema sehr gespannt, wie du und die Firma Lenz auf Basis der Händler-/Herstellerrückmeldungen, Forumsumfrage und persönlicher Feedbacks entscheiden werdet.


    Ich kann nur sagen, ich habe den Eindruck, dass sehr viele Nuller regelrecht danach Hungern wieder auf Messen, Ausstellungen, Treffen, Stammtische, Vereinsabende, private Betriebstreffen zu gehen, echte Produkte in die Hand zu nehmen und Neues/Unbekanntes zu entdecken, Fahrzeuge im Betrieb auf Anlagen zu sehen, selber Betrieb zu machen, mit den Händlern und Herstellern sich auszutauschen, mit bekannten und neuen Spur Nullern zu fachsimpeln und neue Spur Nuller kennenzulernen, Flohmarktische, Käffchen und Kuchen, lecker Süppchen und ne Wurst, das gehört in der nach wie vor familiären Spur 0 Szene einfach dazu, ist regelrecht Kulturgut! Ich verweise da einfach auch mal auf unseren Szene-Influencer Lejonthal alias Konstantin, der, ob noch neu in der Szene, dies nicht nur in einem seiner Videos mehrfach sehr gut rausgearbeitet hat (Schöne Grüße ins Bergische, Moog Lampen Tipp direkt umgesetzt!).


    In den Vereinen ist, wenn auch nicht ganz, doch das gemeinsame Treffen, Basteln und Betrieb machen weitgehend zum Erliegen gekommen, pandemiebedingt gibt es Videokonferenzen, es wird im "Spur0 Homeoffice" an der eigenen Anlage oder in Zuarbeit für den Verein gearbeitet und vor Ort sind immer nur Einzelpersonen, nicht viel Team und Gemeinschaft möglich, leider und sehr sehr schade!


    Was das Pandemiegeschehen angeht und deren Auswirkungen auf die Planung, Durchführung von Veranstaltungen und der Gefahr zu lange an dem Termin festzuhalten und weiter Kosten entstehen zu lassen, ohne dadurch den Ertrag von Standmieten und Eintritten bei kurzfristige Absage zu haben: Ich bin wie 99,99 % der Nuller kein Virologe, gehöre aber persönlich bisher immer zum Team Vorsicht und so haben wir es auch im Verein gehalten, kann ich das gar nicht beurteilen, falls die Inzidenzzahlen trotz Impfungen und unwägbaren Virusmutanten wieder ansteigen. Aber die Nuller sind, bis auf mir ganz wenige bekannte Ausnahmen, eigentlich eher Ältere schon geimpfte oder Impfberechtigte und bei dem mittlerweile endlich hohen Impftempo müsste doch im Oktober jeder der möchte, geimpft sein und der Rest könnte durch die dann aufgebaute Herdenimmunität geschützt sein. Ich will die Hoffnung einfach nicht aufgeben, wir hungern doch alle nach Normalität, Treffen mit echten Menschen und nicht nur in Videokonferenzen und digitalen Formaten, so super organisiert die Virtuellen Spur Null Tage waren, besten Dank nochmal dafür!


    Ich persönlich freue mich, wenn es ab dem Spät-Sommer wieder inflationär viele Spur0 Veranstaltungen gibt, Gießen, Maarn, und natürlich auch die Intermodellbau sind schon im Kalender fest eingetragen. Klar wären da beispielsweise auch die bekannten Terminslots ohne Anspruch auf Vollständigkeit: Sommerfest in Rheinberg, Sande, Euregio, Menden und Solingen und die Münsteraner (schöne Grüße an Markus und Ralf!) wollten ja gerne ihr 10 Jähriges nachfeiern, wir in Hagen wollen nach Möglichkeit natürlich auch wieder Ende Januar 2022 die Winterfahrtage veranstalten, es gibt trotz Pandemie viel Neues zu sehen! Gießen ist aber die Leitmesse der Spur0 und muss stattfinden!


    Lieber Peter Rapp, lieber Stefan, ziehen Sie es durch, veranstalten Sie die Internationalen Spur Null Tage im Oktober 2021, ich würde mich freuen wie Bolle!


    Freundliche Grüße


    Ralf

    Hallo Markus,


    In meinem Nebenbahn Endbahnhof verirren sich neben den üblichen Verdächtigen Tenderloks auch 38er und 50er, zukünftig auch 56.2 und sicherlich beim Vorbild eher selten auch die wunderbare 23er, der Sonderzug ist immer eine schöne Ausrede. In der großen weiten Welt auf der anderen Seite namens Fiddle Yard wird auch keine Drehscheibe vermisst, es wird auch nur auf den Stutzen geparkt und für den nächsten Zug umgelaufen. Mir wuerden die leistungsmässig mittelgroßen Schlepptenderloks von 38er bis 23er einfach fehlen, eine 01, 41 oder 44er hingegen kommt höchstens mal von einem Spur0 Freund zu Besuch. Mach dir keinen Kopf, es muss dir gefallen und erlaubt ist was dir gefällt und ich würde deswegen nicht krampfhaft eine riesige Drehscheibe unterbringen wollen. Als Point to Point Betriebsmodellbahner nutze ich den eh zu geringen Platz lieber für interessante Anschliesser, das bringt mir mehr Spielspass...äh Rangiervorgänge als so ein Riesenpizzateller von Drehscheibe.


    Freundliche Grüße


    Ralf

    Hallo Ian,


    ein schönes Projekt, mit dem ich mich exakt zur gleichen Zeit auch bei meinem Anlagenprojekt Marktoberdorf (Preussen) beschäftige, deswegen glaube ich mich einfach mal melden zu dürfen. Als Höhe habe ich 8 cm Sockelkante gewählt, in der Regel werden in meiner kleinen Lokstation 64er, 86er und 94er bekohlt und beheimatet, auch vorhandene Loks mit Schlepptendern 50kab und 38er Wanne werden hier in der Regel nicht bekohlt. Ich tue mich sehr schwer mit der Dimensionierung des Kohlebansens, auf den allermeisten Modellbahnanlagen sind diese in der Regel viel zu klein dimensioniert, meinen finde ich auch zu klein, selbst wenn es nur eine einständige Lokstation für mittelgroße Tenderloks sein soll. Deinen Kran finde ich gut, bei der Dimensionierung deines Bansens würde ich versuchen diesen in den Abmessungen Länge und Breite und der Höhe noch ein bisschen zu vergrößern, ich kann den Aufstellort nicht einschätzen, ringe bei mir aufgrund von gebogener Hintergrundkullisse und Nähe zum Lokschuppen auch um jeden Zentimeter.

    Weisst du schon, welche Kohlenhunte du verwenden willst? Ich habe mich für die Dreirädrigen von Hansen Trains entschieden, diese sind ja frei beweglich für das Bw Personal mit Muskelkraft verschiebbar, die ebenfalls im Programm verfügbaren Vierrädrigen benötigen ja ein Gleis bzw. kleine Drehscheiben, wohl eher etwas für einen größeren Lokbahnhof.

    Das nur als Anregung eines Mitstreiters mit aktuell gleicher Aufgabenstellung, es steht mir gar nicht zu in deinen guten Anlagenbau reinzureden. Bin gespannt wie es hinterher bei dir aussieht, viel Erfolg und viel Spaß weiterhin mit deinem Projekt.


    Freundliche Grüße


    Ralf

    Danke fürs Einstellen Björn,


    Hohenlimburg ist der Kracher für vorbildorientierte Betriebsmodellbahner. Wenn ich selber nicht ein 16m Regelspurprojekt seit ewigen Zeiten mit ursprünglich sogar vorgesehener aber dann verworfener 0e Rollbockgrube bauen und betreiben würde, würde ich Dank Schnellis tollem Angebot und dem Engagement von Jaffa und Ook als Neu- bzw. Seiteneinsteiger so ein Anlagenprojekt starten. Ich freue mich jedesmal beim Grünkohlessen in Herscheid die MV8 bei der Märkischen Museumseisenbahn e.V. zu sehen. Aber es tut sich ja was: Der Moselwirt und Hannes bauen ja kräftig, das gibt bestimmt eine feine und stimmungsvolle Ausstellungsanlage mit lokaler Identität, freue mich schon auf den ersten öffentlichen Auftritt in Menden oder Giessen, viel Erfolg Jungs!


    Freundliche Grüße


    Ralf

    Oha, sollten diese Modelle nicht auch von den Newcommern LKM bzw. Spur-1.at kommen? Und 44er gab es auch schon zu genüge bzw. sind in der Pipeline.

    Meine Güte ist da Bewegung im Spur0 Markt, das gab es früher nicht! Bei den vielen Doppel- und Dreifach-Entwicklungen muss ich mir auch aus Kundensicht Sorgen machen, Konkurrenz und Auswahl ist unter marktwirtschaftlichen Prinzipien immer gut, wenn es auf eine entsprechende Nachfrage trifft, aber das bezweifle ich im immer noch kleinen Nullmarkt. Bin gespannt...


    Freundliche Grüße


    Ralf