Posts by derMaggi

    Moin.

    Theatralische Aufmachung für ein Fahrzeug, welches zur Deutschen Draisinensammlung Bad Nauheim (Mathias Bootz) gehörte und bei der bzw. Butzbach-Licher-Eisenbahn/Eisenbahnfreunde Wetterau ausgestellt/betrieben worden war:

    Klv 20-5011 (DB) | Butzbach-Licher Eisenbahnfreunde e. V.


    "Geborgen" hört sich natürlich spektakulärer an, als gekauft.


    Mein Facebook Eintrag mit dem Hinweis auf die doch übertriebene Schlagzeile wurde dann auch prompt verdeckt/gelöscht!

    Was für armselige Typen.



    Auf der Homepage der Eisenbahnfreunde Grenzland e.V. , welche den zwoten Klv 20 aus der Deutschen Draisinensammlung erworden haben, findet sich auch eine Aufzählung der weiteren, noch erhaltenen Exemplare:

    Draisine Klv 20 -Schienenbulli – Eisenbahnfreunde Grenzland e.V.
    Draisine Klv 20 -Schienenbulli –
    eisenbahnfreunde-grenzland.de


    Und auf http://www.nebenfahrzeuge.de finden sich 20 Datensätze über den Klv 20:

    nebenfahrzeuge.de - Suche


    Gruß

    derMaggi


    Ein bisschen OT, aber passend. http://www.nebenfahrzeuge.de "gehört" zum Zusammenschluss mehrerer Eisenbahnseiten.

    Die Aufzählung, wer dahinter steht, was "die" wollen, usw. findet man hier: https://www.lok-datenbank.de/index.php?nav=1000339&lang=de

    Baumbauer 007


    Danke für die Großaufnahmen der Lampen, die sind voll hilfreich und kommen zum perfekten Zeitpunkt. Im Stellwerk des Kehrbahnhofes hat nämlich heute die Beleuchtung den Geist aufgegeben und muss ersetzt werden. Da werde ich sie als Vorbild nehmen.


    Viele Grüße. Jay, the K.

    Hallo Jay.

    Auf "meinen" fünf Stellwerken gab es nur noch auf zweien diese Lampen. Ich habe sie nie genutzt, sondern meist die Deckenleuchten an gehabt oder Teile davon.

    "Zugschluss erkannt, Gefahr gebannt!"

    Auf drei Stellwerken hatten wir um 1990 bereits Handlampen zum nächtlichen Nachleuchten auf die Zugschlussscheiben und zur Zugbeobachtung. Auf zweien gab es relativ mittig vom Stellwerk unter einem Fenster einen drehbaren Suchscheinwerfer, dreibeinig befestigt am Stellwerk. An diesem Fenster wurden früher (aber nicht mehr zu meiner Dienstzeit) auch die K (Fahrzeit kürzen, Zs 4) und L Scheiben (Langsamer Fahren, Zs 5) rausgehalten.

    Zu meiner Zeit gab es nur noch eine schwarze Tafel, wo wir z.B. mit Kreide "ZBF" (Zugbahnfunk ein/umschalten), "Abstand" (langsam fahren), "Lpw" Lokpersonalwechsel), etc. draufgemalt und den Tf zur Ansicht gezeigt haben, funktionierte natürlich nur bei guter Sicht und/oder Aufmerksamkeit des Tf.


    Hat Dein Vorbild Stellwerk keinen solchen Aussenscheinwerfer gehabt?


    Gruß

    derMaggi


    P.S.

    Danke fürs Teilhaben an Deiner grandiosen Bautätigkeit.

    Die Blitze, die Du immer wieder in meine berufliche Vergangenheit setzt, möchte ich nicht mehr missen!

    Moin.


    Im übrigen muss ein Ladegleis auch nicht ausschliesslich als Ladegleis fungieren.

    Für mich sieht es so aus, dass auch der Bahnsteig zum Ladegleis hin befestigt ist?

    Es könnte also auch der Kirchenfestsondertriebwagen/-Zug im Ladegleis zur Abfahrt bereit stehen, wenn es denn ein Gleis wäre, welches ohne Rangierfahrt (besetze Reisezüge/-wagen dürfen idR nicht rangiert werden[Ausnahme Kurswagen]) zu erreichen ist.

    Ist das möglich?


    LG

    derMaggi

    Moin.

    Bogenhanf! Wahnsinn.

    Die Kultpflanze unter den Büropflanzen nachgestellt.

    Gab es auch auf meinen Stellwerken und später im Büro (jetzt haben wir keine eigenen Büros mehr, nur anonyme Einwahlarbeitsplätze mit Standardbepflanzung vom Ausstattungsservice).

    Die richtig gehende (Wand)Uhr und ein Stift fehlt noch.

    Aber auch das bekommt der Meister Konstantin noch hin.

    Wahrscheinlich wird es kein Bleistift, Kugelschreiber oder sonstig Banales.

    Es wird sicher ein Tintenfüller mit Tintenfass und Zubehör, Mamorgarnitur mit Adlerfigur oder so ... ? ;)


    Ich bin gespannt.


    Gruß

    derMaggi

    Hi Konstantin,


    sehr schön gebastelt, Deine Signalmeisterei, aber ich vermisse die Laternen, die Signallaternen! M. W. ist eine Signalmeisterei in erster Linie für die Wartung von Signallaternen zuständig und da sollte doch eine gewisse Anzahl an Ersatzlaternen vorgehalten werden. Ich weiß aus meiner Jugend, daß bei Signalen Gaslaternen benutzt wurden, d. h., die Laternen hatten jede eine kleine Gasflasche. Und eine Signalmeisterei musste natürlich Ersatzflaschen vorrätig haben; die leeren Flaschen standen auch eine Zeitlang irgendwo rum. Wie das bei Petroleumlaternen gehandhabt wurde, weiß ich allerdings nicht, war im Prinzip aber sicher genauso. Und wo man nun Modellaternen herbekommt, weiß ich leider auch nicht.

    Moin.

    Ein kleiner Einwurf,

    Signalmeistereien waren für die Inspektion, die Wartung, die Mängelbeseitigung und Entstörung der Signaltechnik innen (z.B. Stellwerk) und außen (Seilzüge, Weichen, Signalmasten, etc.) zuständig. Die Tätigkeit dafür Sorge zu tragen, die Signallampen funktionsfähig zu halten, war nur ein kleiner Bereich.


    Ich hatte noch um 1990 auf mechanischen Stellwerken der Einheitsform (http://stellwerke.de/formen/seite2_a.html) Dienst.

    Im Stellwerk gab es Ersatzdochte und Ersatzglasscheiben für Signallampen, aber (aus Brandschutzgründen) keine Gasflaschen.

    Diese wurden idR im jährlichen Rythmus mithilfe eines KLV 96 (https://www.nebenfahrzeuge.de/index.php?nav=1409097&lang=1) gewechselt oder in Einzelfällen per Klv 53 (https://www.nebenfahrzeuge.de/index.php?nav=1408223&lang=1) oder VW T3 und dann zu Fuss zu einzelnen Signalmasten getragen.


    Gasflaschen wurden wie Petrolium nicht in unmittelbarer Nähe von Aufenthaltsgebäuden gelagert, das war strengstens verboten. Wir durften zum Beispiel das besonders im Winter dringend zur "Geschmeidigmachung" von Weichenfett benötigte Petrolium nur in Literflaschen ordern und waren beschränkt auf max. 2 Liter (Aufbewahrung im Stellwerk). In kalten Wintern echt ein Problem.


    Da bei Konstantin der Aufenthaltsraum direkt ans Außenlager grenzt, verbietet sich die Lagerung von vollen Gasflaschen dort. Hoffen wir mal, dass der Betriebsprüfer (heute Fachkraft für Arbeitssicherheit=FaSi + Brandschutzbeauftragte=BSB) nicht zu genau ins Lager schaut! ;)


    Gruß

    derMaggi

    Hi.

    Das steht nichts drauf, weder auf der Verpackung noch auf den Stiften selbst. Nur "Made in China" und ein Strichcode.

    Nichts für Ungut. Das mit den "Kindern" kommt daher, weil eine fette Warnung in Englisch auf der Packung steht, das man Kinder unter 3 Jahren nicht ohne Aufsicht damit malen lassen soll...

    Hallo Claus.

    Danke für Deine Rückmeldung.


    Acrylfarbe ist nicht ohne. Nur weil wasserbasierend ist die Farbe nicht unbedingt "gesund". So sind zum Beispiel Biozide beigemischt, die verhindern sollen, dass durch das beigemischte Wasser die Farbe nicht schimmelt. Formaldehyd und Aluminium(Glitzer/Metall, Floureszierend/Perlmut-/Seifenblaseneffekt) kann auch dabei sein, siehe hierzu auch die EN 71-3.


    Noch ein Tipp für Acrylstifte. Diese sollten immer waagrecht gelagert werden, damit die Kapilarwirkung der Spitzen nicht versagt. Auch sollten, sofern einzeln verschweißt, nur die Stifte ausgepackt werden, die tatsächlich benutzt werden. Durch die auch bereits in China (!) umgesetzte ISO 11540 (Anforderungen an Verschlusskappen zur Reduzierung des Erstickungsrisikos) sind die Verschlusskappen mit Löchern versehen, die beim Verschlucken das Weiteratmen bis zum Zusetzen dieser Löcher möglich machen sollen. Löcher im Deckel=Austrocknungsgefahr.


    Viel Spass mit den Stiften.


    Gruß

    derMaggi

    Hallo Claus.

    Ich bin einer dieser "Kinder", der Steine bemalt und auslegt.

    In Benutzung habe ich je nach Zweck folgende Acrylfarbstifte:

    Action (alte und neue Version), Artistro, Edding 5xxx, Flysea (inkl. Stiftmarke Graffiti), Kreul (Triton alt und neu, Decopen), Marabu (Yono, Deco und Club[für Aldi produziert]), Molotow, Posca (alle Farben bis 5M), Stabilo free, Tedi Einhorn. Ich bemale Steine, Schuhe, Untersetzer, usw.


    Bitte immer daran denken, dass Acrylfarbe keine Normung hat, sondern nur einen Qualitätsstandard darstellt. Es kann also sein, dass Dein in Benutzung befindlicher Klar/Mattlack durchaus die von Dir gekauften Acrylfarben angreift, obwohl das bei anderen Acrylfarben vielleicht nicht passiert ist!


    Die hier genannten Acrylstiftanbieter kenne ich nicht. generell läßt sich aber sagen, dass alle 4-5 Monaten eine "neue" Firma mit neuem Stiftenamen auftaucht und dafür andere verschwinden. Eine bekannte Fabrik ist Shenzhen Jigeshi Technology in der Guangdong Province in China, dort kommen die Flysea Stifte her. Mich würde interessieren, welcher Produzent auf Deiner Stiftepackung steht.


    Gruß

    derMaggi

    Moin.


    Eine Anmerkung vom Berufseisenbahner und MA im Fahrplan.

    Bahnhöfe mit höhengleichen Bahnsteigzugängen (Bohlenwege) sind aus Reisendensicht sicherheitsrelevant sehr hoch angesehen.


    Die von Dir geplante Zugkreuzung ist bei der echten Bahn nicht möglich.

    Meiner Meinung nach müsste der erste Zug ins Aussengleis fahren, derweil hat der Aufsichtsbeamte den Zugang zum Aussenbahnsteig erst mit Stillstand des Zuges zu gewährleisten. Meist wird das mit einer Kette realisiert. In Rüdesheim/Rhein wird der Zugang zu den Bahnsteigen mit Entriegeln der Bahnhofshallentür gesteuert.

    Zug eins fährt also ins Aussengleis ein, der Aufsichtsbeamte gibt Hausbahnsteig (üblicherweise die Bezeichnung des Bahnsteigs am Bahnhofsgebäude) und Aussenbahnsteig frei, Reisende steigen aus und ein. Aufsichtsbeamter und Zugpersonal sorgen dann dafür, dass der Aussenbahnsteig und die höhengleichen Bahnsteigzugänge frei von Personen sind.

    Erst dann darf ein Zug an den Hausbahnsteig fahren. Reisende steigen ein und aus.


    ABER, es ist ja Deine Modellbahn und natürlich darfst Du machen was Du möchtest! Ich erfreue mich an Deiner Modellbahn so oder so.


    Danke fürs Teilhaben.

    Gruß

    derMaggi

    Moin.

    Die Modellbaufirma, welche den Skoda Sentinel Baujahr 1925 in Spur N in verschiedenen Ausführungen als Resinbausatz angeboten hat, heißt DAVO, David Jüza http://www.davomodel.cz/html/leitseite.htm. So zumindest steht es auch meiner Kartonage des Modell DN 04, ein Skoda Sentinel Baujahr 1925 Preprava Dreva (ich würde es anhand der Bebilderung als Langholztransporter mit Nachläufer deuten). DAVO bietet Modelle in 1:160 über 1:120 und 1:87 an, sowie 1:18. Vielleicht legt er bei entsprechendem Interesse auch was in 1:45 auf?

    Gruß

    derMaggi

    Hallo.


    Gerne. Schön, dass ich durch Dich in meine Vergangenheit schweifen konnte.


    LG

    derMaggi

    Hallo zusammen.

    Mit wachsendem Interesse verfolge ich den Stellwerksbau und bin begeistert ob des bisherigen Ergebnisses.

    Sofort kommen Erinnerungen an das Wärterstellwerk Wiesbaden-Erbenheim Ew hoch, mitten im Gleisfeld gelegen zwischen den Gleisen der Strecke Wiesbaden Hbf - Wi-Erbenheim - Wi-Igstadt - Auringen-Medenbach - Niedernhausen/Ts, und den Rangiergleisen und Awands Flughafen Wiesbaden-Erbenheim, wo ich vor über 30 Jahren mal kurzzeitig tätig war. Links: https://stellwerke.info/stw/stw.php?id=7905 http://stellwerke.bahnbauten.de/stellwerk_w1.htm

    Was ich allerdings nicht bestätigen kann, dass Stellwerksaußentüren nach Außen öffnen. Meines Wissens nach (und bei den sechs Stellwerken, auf denen ich gedient habe) gehen die Türen immer nach Innen auf.


    LG


    derMaggi

    Hallo Ralf.

    Vielen Dank für Deinen Beitrag.




    Wenn Dir Laubach und Oberhessen ein Begriff ist, wirst Du sicher auch entsprechende Eisenbahnliteratur kennen?


    So zum Beispiel den 2014 erstmals erschienen Wälzer (392 Seiten) "Anschluss an die weite Welt - Zur wechselvollen Entwicklung der Eisenbahn in Oberhessen" der OVEG Gruppe und/oder das 2020 erschiene Buch 150 Jahre Oberhessische Eisenbahnen?

    Ein Berufskollege aus meiner Nachbarabteilung ist Co Autor beider Bücher und hat weitere Publikationen zum Thema Eisenbahn Oberhessen veröffentlicht.

    Ich habe meinen Kollegen angeschrieben, mal sehen, was sich so über Laubach und der DKW ergibt?


    Gerne berichte ich dann.


    Lg

    derMaggi

    Hallo.

    Bin ich ursprünglich davon ausgegangen, dass es in dem Beitrag darum geht, Pascals Fragen zu beantworten, scheint es mit Betrachtung auf Deine Fürsprecher eher um die Richtigstellung von Abkürzungen zu gehen?

    Ich stelle mich dem Duell.


    Richtig ist, dass Güterabfertigung tatsächlich "Ga" und nicht GA abgekürzt wird. Ob man es glaubt oder nicht wollte ich mich weiter auf das GA in einem der Pläne beziehen.


    Falsch hingeben ist Deine Behauptung, dass GA für Gleisanschluss steht.

    Jedenfalls nicht im Bereich der Bahn.

    Weder im Abkürzungsverzeichnis der Deutschen Bahn AG, noch z.B. im Verzeichnis der Bahnabkürzungen der Technischen Universität Senftenberg, welche hier https://www-docs.b-tu.de/fg-ei…public/0-2BegriffeAbk.pdf nachzulesen ist, findet sich eine derartige Abkürzung.


    Überall hingegen findet sich für Gleis die Abkürzung Gl, für die von Dir erwähnte Bezeichnung Gleisabschluss findet sich auf der Homepage von Harry, Bahnseite.de https://www.bahnseite.de/purespace/Abkuerzungen.html die Abkürzung "Gla".


    Auch die Abkürzung GS für Güterschuppen taucht in den bereits genannten Abkürzungsverzeichnissen nicht auf.

    In den mir vorliegenden Puplikationen der Eisenbahn-Lehrbücherei der Deutschen Bundensbahn aus den Jahren 1957 bis 1983 findet sich diese Abkürzung nicht.


    Im Lexikon der Eisenbahn der D(DR) aus dem TranspressVerlag , hier habe ich 2. Auflage 1973 in meinem Archiv, findet sich ebenfalls kein Hinweis, dass Güterschuppen als GS abgekürzt wird.


    Es gibt aber einen Bereich, wo durchgehend der Güterschuppen als Gsch oder als GS bezeichnet werden und das sind verschiedenen Puplikationen der Verlage die sich auf Modellbahn spezialisiert haben.


    Hier kann ich als Beispiel das alba AMP 6 Vorbildliche Modell-Bahnhöfe, 4. Aufl. 1995 zitieren. Auf nahezu allen Lageplänen der vorgestellten Modell-Bahnhöfe nach deutschem Vorbild ist der Güterschuppen als GS abgekürzt. Wow!


    Wie soll ichs beschreiben, Meister EsPe?


    Gerne berichtige mich weiter. Allerdings gib Dir bitte ein wenig mehr Mühe bei den Vergleichen.


    Danke.

    Gruß

    derMaggi

    Hallo Pascal.

    Meiner Meinung nach ist der Güterschuppen nur ein Ort der Lagerung und Ein- bzw. Ausgabe von Gütern. Das Büro oder der Schreibtisch/-Pult, wo die Dokumente ausgefüllt werden, kann da z.B. im Empfangsgebäude (EG) des Bahnhof (Bf) sein. Eine Güterabfertigung (GA) vereint Güterschuppen (Gs oder Gsch) und Büro zu einer Einheit.

    Zu Bundesbahnzeiten waren in größeren Bahnhöfen (Bf), Fahrkartenausgabe (Fka), Gepäckabfertigung (Gepa), Güterabfertigung (GA), etc. eigene Dienststellen. Ich habe z.B. bei der Ga gelernt und habe dann nach bestandener Prüfung beim Bf als Fahrdienstleiter angefangen, um auf einem kleinen Bahnhof in Personalunion Bf, Fka, GA abzudecken! ;) Der Dienststellenort blieb stets gleich, lediglich die Kürzel änderten sich.

    Eisenbahner leiden übrigens an AbKüFi, den Abkürzungsfimmel!

    Lange vor dem Gendern gabe es Azubi und Azubine. Auf Drucktastenstellwerken (Abkürzung Dr) gab es manchmal die BÜHFT (Bahnübergangshilfsfreimeldetaste), eine nummerpflichte Bedienung , die im StörB, also dem Störungsbuch, nachgewiesen werden musste.

    usw.usw.


    Schöne Zeit

    der Maggi

    Hallo Pascal.

    Zu Deiner Frage "Wieso kann die GA nicht auch gleichzeitig mit einer Seiten- Kopframpe ausgestattet sein?"

    Ich kann jetzt nicht erkennen, wo ich das geschrieben habe.

    Meiner Meinung nach sind Kopf- Seitenrampen meist zusammen und entstammen aus einer Zeit, wo noch viel mit Tiergespannen transportiert wurde.

    Das erkennt man an dem Rampenwinkel und der seitlichen Ausdehnung der Rampenfläche. So eine Kopf- Seitenrampe benötigt also viel Platz. Um die Kopframpe zu nutzen, bleibt ja nur ein Gleisabschluß. Das bedeutet, dass Du die Ga zwar an das Gleis parallel zur Seitenrampe aufstellen kannst, aber für die Kopframpe ein seperates Gleis benötigst. Und eine weitere Weiche auf Deinem Nebenbahnbahnhof. Wenn Du Deine Kopf- Seitenrampe an Gleis 3 beläßt, ist es doch auch OK?



    LG

    der Maggi

    Hallo zusammen.


    Ich sehe den Gleisplan mit Doppelter Kreuzungsweiche (Dkw) als utopisch an.

    Warum?

    Nebenbahn und Dkw einzig um einen Lokschuppen zu bedienen?

    Die Dkw ist das technisch aufwändigste Gleiselement, was es gibt.

    Kaum vorstellbar, dass dieses ausgerechnet auf einer Nebenbahn eingebaut wurde.


    Der Lokschuppen kann genauso gut am Ende von Gleis 2b sein. Die Dkw wäre damit vom Tisch.

    Es wird Platz geschaffen für eine realistische Darstellung einer typischen ländlichen Ladestraße inkl. Kopf- und Seitenrampe.

    Bockkran für Holz und sperriges Ladegut, Förderband für Schüttgüter, Viehrampe, entweder stationär oder als rollbare Rampe, Kopf- und Seitenrampe für Landwirtschaftliche Geräte, Auto, Umzugsanhänger, (ggf. Militär, wer es mag).

    Kopf- Seitenrampe nach Gleis 3, Gleis 3a für Bockkran und Viehrampe bzw. für längere Be- und Entladevorgänge.


    Rangierbeispiel anhand des Gleisplans von Nick:

    Bahnhof ist leer, Nahgüterzug kommt nach Gleis 1 und hat je einen Wagen für Ga, Lagerhaus, Ladestraße und Kopframpe dabei.

    Erster Wagen hinter der Lok fürs Lagerhaus. Also hinter Wagen 1, abhängen, restlichen Zugteil sichern, Lok und Wagen hinter Grenzzeichen(Gz) Weiche 7. Rangierstraße wird eingestellt. Weiche 2, 4, 6 und zuletzt 7 werden umgestellt. Rangiereinheit (kein Zug mehr) drückt bis hinter Gz Weiche 1.

    Weiche 3 ist/wird nach Gleis 4 gestellt, dann Weiche 1 Richtung Gleis 4. Rangiereinheit fährt hinter Gz Weiche 3, Weiche 3 wird umgestellt, Rangiereinheit drückt den Wagen an das Lagerhaus. Lok färt wieder hinter Gz Weiche 3, Weiche 3 wird umgestellt, Lok fährt hinter Gz Weiche 1.

    Weiche 2 wird nach Gleis 1 umgestellt, Weiche 1 wird nach Gleis 1 umgestellt. Lok fährt nach Gleis 1 und nimmt die Wagen auf. Rangiereinheit zieht über Weiche 1, letzter Wagen macht Gz Weiche 1 frei. Wenn jetzt die Rangiereinheit nach Gleis 4 oder Gleis 3 drückt, und die Weichen wieder für Gleis 1 liegen, kann endlich ein Personenzug in den Bahnhof einfahren.

    Wenn der Personenzug Wendezugfähig ist, kann die Rangiereinheit auch nach Gleis 2b/2, wenn nicht, muss Gleis 2 frei bleiben.


    Nehmen wir mal an, dass der eingefahrene Personenzug nicht wendezugfähig, die Lok also ans andere Ende des Wagenparks muss.

    Lok umfährt den Wagenpark in Gleis 1 (die Beschreibung der Rangierstrecke erspare ich mir) und setzt sich vor den Wagenpark. Der Pesonenzug ist wieder abfahrbereit, Personenzug fährt ab.

    Ich würde den Nahgüterzug so zusammenstellen, dass der zwote Wagen hinter der Lok des ankommenden Zuges entweder für Gleis 4 oder Gleis 3 bestimmt ist und die Rangiereinheit vor Einfahrt des Personenzuges in das entsprechende Gleis einfahren lassen.

    Jetzt haben wir erst zwo von vier Wagen bereitgestellt. In einem leeren Bahnhof einer Nebenbahn.

    Angenommen der zwote Wagen ist für die Kopframpe und wir stehen mit unser Rangiereinheit in Gleis 3. Wir sollen also Wagen 3 zur Ga bringen.

    Es geht wieder bis hinter Gr Weiche 1 und dann nach Gleis 4. Wagen drei wird an Ga bereitgestellt. Der letzte Wagen des Nahgüterzuges muss nun nach Gleis 3a. Die Lok, soll sie nicht bis zur Be- Entladung von Wagen vier gefangen sein, muss also drumrum fahren und in einer Sägefahrt den letzten Wagen in Gleis 3a bereitstellen.


    Mein Vorschlag:

    Lokschuppen, so er denn unbedingt sein muss, kommt nach Gleis 3a, Gleis 3 ist Kopf-Seitenrampe und kurzzeitiges Abstellgleis für Rangierarbeit.

    Gleis 2b Abstellgleis, ansonsten ohne Nutzen.

    Gleis 2 Umfahrgleis für Gleis 1, keine Dkw, kein Gleis 2a.

    Gleis 1, Hauptgleis, Einfahrweiche 1 möglichst weit weg von Weiche 3 (entzerren)

    Gleis 4, Güterabfertigung (Ga), Bockkran, Viehrampe, Förderband, Ladestraße, Gleis 4a Lagerhaus.


    Vorteil:

    Kostengünstiger Gleisplan, passend zur Nebenbahn.

    Personenverkehr deutlich vom Rangiergeschäft entzerrt.

    Tätigkeitsbereich Ga Mitarbeiter zentriert.


    Nachteil:

    Es muss mit Güterwagen immer über die Einfahrweiche hinaus rangiert werden.


    Pascal, mach einfach Dein Ding.

    Es ist Freizeit, Modellbahn.

    Mein Blick auf die Modellbahn(en) wird mehr und mehr vom Auge des Berufseisenbahners geprägt.

    Mein erster Job nach der Ausbildung war ein Bahnhof an einer Hauptnebenbahn. Da war ich Fahrdienstleiter, Fahrkartenverkäufer, Güterabfertigungs- und Expressgutbearbeiter, sowie Weichenschmierer in Personalunion, einem Weichenwärter war ich auch noch vorgesetzt.

    Zum Zeitpunkt meiner Tätigkeit dort war schon mehr als zwodrittel zurück gebaut. Es gab noch 12 Weichen, zwei Bahnsteiggleise mit Schüttbahnsteig und höhengleichen Übergangen, ein Ladestraßengleis, zwei Seitenrampengleise, ein Kopframpengleis, diverse Abstellgleise und ein Anschluß zu einem Flughafen.

    Hallo.


    Ein Hinweis für mögliche Käufer der Carstens Bücher, die unter dem MIBA Label veröffentlicht wurden(bis einschliesslich Band 8).

    Seit geraumer Zeit kann festgestellt werden, dass das verlagshaus24, unter deren Dach MIBA nun schon längere Zeit ist, die Carstens Güterwagen Bücher als remittiert bezeichnet auf dem Markt wirft.

    Überlicherweise deutet eine solche Aktion die Herausnahme der Literatur aus dem Verkaufsprogramm an.

    Wer also noch verlagsfrische Exemplare erwerben möchte, sollte sich eilen.


    Im Moment gibt es u.a. den Band 6 günstiger (-40%).


    Gruß

    derMaggi


    P.S.

    In Literatursammlerkreisen wird das Verhalten von verlagshaus24 übrigens rege diskutiert. Es herrscht Zwiespalt, warum Neuerscheinungen erweben, wenn diese bereits nach wenigen Monaten deutlich günstiger verlagseitig auf dem Markt geworfen werden? Beispiele sind hier z.B. die auch für MoBahner interessanten Buchreihe Sutton Zeitreise zu nennen.

    Hallo.

    Ich empfehle das Standardwerk "Das große Buch der Rügischen Kleinbahnen" aus dem Verlag Feld- und Schmalspurbahnen Karl Paskarb, ISBN 3-938278-01-3, erschienen 2005, größer und breiter als DIN A 4(30,3x24,5cm), 368 Seiten+ eine Gleisplaneinlage vmtl. DIN A 3, Bahnhof Putbus/Bahnhof Altefähr, der Autoren W. Bauchspies, K. Jünemann, K. Kieper

    Ab Punkt/Kapitel 6 beginnen die Streckenbeschreibungen.

    Auf Seite 181 findet sich z. B. eine SW Aufnahme von der Teilansicht Garz mit Blick Richtung Lokschuppen

    Unter Punkt/Kapitel 9.2 sind im Masstab 1:160 die Hochbauten mit Grundriss und Strassen-, Gleis- und Giebelseite abgebildet:

    Seite 325 Dienstraum und Güterschuppen Bahnhof Garz Baujahr 1896/Erweiterung 1912/ Erweiterung 1914

    Seite 328 Lokschuppen Bahnhof Garz 1912

    Seite 329 Beamtenwohnhaus I+II Bahnhof Garz 1912 und Wirtschaftsgebäude I+II von 1913

    Seite 350 ist der Güterschuppen Bahnhof Bergen, Garz, Sellin, Altenkirchen von 1895-1897

    Unter Punkt/Kapitel 9.3 sind die Gleispläne im Masstab 1:2000 abgebildet, auf Seite 358 oben ist der Gleisplan Garz(Rügen) von 1900 und von 1943 zu finden.


    Im Buch "Die Rügenschen Kleinbahnen" aus der Reihe Verkehrsgeschichte des transpress Verlag der Autoren W. Bauchspies, K. Jünemann, K. Kieper, ISBN 3-344-71047-8, erschienen 1996, ca. DIN A 5 mit 148 Seiten, ist auf Seite 112 der Grundriss inkl. Foto von der Gleisseite her des Empfangs- und Güterschuppengebäudes abgebildt. Auf Seite 136, vmtl. ebenfalls im Masstab 1:2000, der Gleisplan Bahnhof Garz Zustand 1943 zu finden.


    Soweit mein Archiv.


    Gruß

    derMaggi


    P.S.


    Eine Anfrage im Bimmelbahnforum (https://bimmelbahn-forum.de/) könnte auch nicht schaden ...

    Hallo.

    Der Berufseisenbahner in mir denkt folgendermaßen:

    Wenn der Tank auf der Seite vom Prellbock steht(Variante 2), kann ein Waggon gleichzeitig entladen und eine Lok betankt werden.

    Wenn eine zeitgleiche Entleerung des Waggon und Betankung einer Lok aus technische oder sicherheitsrevanter Sicht nicht möglich ist, kann jederzeit ohne großem Aufwand die Entleerung des Waggons beendet werden. Einer Betankung einer Lok steht nichts mehr im Wege.

    Bei Variante 1 müsste erst der Waggon entfernt werden, bevor eine Lok tanken kann.


    Gerne schaue ich in meinem Archiv nach entsprechenden Unterlagen zum Thema. Ich fürchte allerdings, dass ich nicht viel über die D(DR) habe.


    LG

    derMaggi