Posts by Copilot

    Meine bestellten Aufgleishilfen, die ich auch als Instrument zum sicheren Entnehmen von kompletten Schlepptenderloks aus dem Transportkoffer verwende, sind nun auch eingetroffen. Gute Ware, kann ich nur sagen! Zum Glück sind auch zwei Stück der wohl nicht mehr zu Nachproduktion vorgesehenen 600mm-Exemplare dabei. Die Konstruktion ist weitgehend wie die Version zuvor bei Paul Petau, die mich zur Nachbestellung angeregt hatte.


    Viele Grüße aus Frankfurt am Main

    Rainer

    Hi Wolfgang,


    auch ich habe schon einige der „Aufgleishilfen“ von PP, die ich allerdings durchweg auch als bewährte Hilfe zur Entnahme von ganzen Schlepptenderloks aus dem Transportkasten verwende.


    Ich könnte sicherlich noch zwei lange Versionen 60 cm gebrauchen, würde aber zu Transportzwecken auch Interesse an einer Sondergröße von 56 cm anmelden, die in eine Eurokiste passen würde - dort kann man dann zugleich mit der Lok auch das zugehörige Wagenmaterial transportieren.


    Wegen einer konkreten Bestellung melde ich mich nach Kenntnis aller Konditionen per PN.


    VG

    Rainer

    ...

    Tip noch am Rande:

    Im Getriebe eine kleine Schmierstoffbohrung einbringen- hier M2. Viele Gebauer Dampfer sterben den Schmierstoff- Tod.

    Hallo Thomas, ich habe auch schon alte Gebauer-Dampfer wieder reaktiviert. Hattest Du das Getriebe mit dem altersbedingt unbrauchbar gewordenen alten Schmierstoff vor der Neuschmierung innen mit einem Mittel ohne Demontage gespült oder gereinigt? Wenn ja, wie und mit welchem Mittel? Oder hast Du das Getriebe zum Reinigen auseinandergenommen? Da muß man bei Gebauer aber wohl jeweils aufwendig die Treibräder abziehen.


    Viele Grüße

    Rainer

    Hallo Ernst,


    danke für die bebilderte Anregung!


    Ich habe dieses Jahr auch noch zwei schon bereitliegende Weichenbausätze EW190 von Michael Weinert vor mir. Ich bin aber froh, die Montagehilfe Schwellenschablone incl. Grundplatte mitbestellt zu haben. Das dürfte etwaige Sorgen bei der Montage abmildern.


    VG

    Rainer


    Hallo Norbert,


    Deine Arbeit bewirkt eine sehr deutliche optische Verbesserung der Pufferbohle gegenüber dem kritischen Werkszustand. ? Auf die Geschichte mit dem superdünnen Zigarettenpapier wäre ich sicherlich nicht gekommen, und dann noch das nette Druckteil, die Schienenräumer und die filigrane Heizkupplung. Dein Arbeits- und Zeitaufwand war schon recht beachtlich. Und das für ein aktuelles Spur 0 - Modell mit einer werkseitig gelieferten vorderen Pufferbohle, die Mühe hat, optisch mit dem vergleichbaren Bauteil zB eines H0 Modells der BR 38 von Trix zu konkurrieren (sorry für den Frust). Immerhin haben sich die Proportionen der die Optik stark mitprägenden werkseitigen Lenz – Puffer der BR 38 gegenüber denen bei der Lenz BR 50 mit zu dünnen Pufferstößeln verbessert. Hoffentlich macht Dir das verbesserte Modell viel Freude!


    VG

    Rainer

    Hallo Norbert,


    eine gelungene Gesamtsanierung der vorderen Pufferbohle der Lenz BR 38 und darunter!


    Nicht wenige Aspekte Deiner Arbeit hätten allerdings schon werkseitig wenigstens vorberücksichtigt werden können. Das ist in diesem Forum überwiegend schon genügend erörtert worden. Deshalb hatte ich mich bei der Beschaffung einer BR 38 nicht für das Modell von Lenz entschieden.


    Kannst Du Deinen Aufwand an Zeit und Geld für Deine Arbeiten an der Lenz BR 38 einschätzen und mitteilen?


    VG

    Rainer

    Einbau von Schraubenkupplungen


    Der Einbau von Schraubenkupplungen an Stelle der Lenz-Hakenkupplungen war nicht so einfach wie gedacht und in der Anleitung beschrieben. Die schon optisch klein wirkende vorgesehene Öffnung in der Pufferbohle an den Gruppe 29 Personenwagen war bei meinem Gepäckwagen zu klein und mußte nicht unerheblich aufgefeilt werden, und zwar nicht nur um die Dicke des aufgetragenen Lackes. Ebenso mußte die Aufnahme der Schraubenkupplung Lenz ArtNr. 49015 mit der Feile merklich reduziert werden. Das hatte ich bei Lenz -Wagen beim Kupplungstausch bislang noch nicht erlebt. Ist das ein Einzelfall oder ist das serienmäßig an den Modellen festzustellen - wer hat schon Erfahrungen gesammelt? Unnötig an dem sonst recht schönen Modell ohne zu öffnende Seiten-Schiebetüren sind auch die wieder einmal allzu dünnen Pufferstößel.


    Viele Grüße von Rainer

    Hallo Herbert,


    besten Dank für's Recherchieren. Weitere Hinweise auf den Hersteller des Wagens sind an dem Modell leider nicht zu entdecken, auch nicht auf der Unterseite. Die Herkunft aus Frankreich ist eine reine Vermutung von mir auf Grundlage der seitlichen Beschriftung. Die Herstellungsart des Modells wirkt professionell. Ich hätte nicht gedacht, daß die Provenienz des Wagens so geheimnisvoll sein könnte ...


    Viele Grüße

    Rainer

    Liebe Spezialisten der Spur 0,


    ich bin glücklicher Besitzer eines sehr schönen Weinfasswagens der SNCF mit der Beschriftung „Rivesaltes Perpignan“, wie er auf den Fotos besichtigt werden kann. Das einzige optisch und beim Gebrauch festzustellende Manko sind die merklich zu tief angebauten Puffer und Kupplungen, was ich aber durch Umbau regeln werde.


    Der Wagen ist bis auf die Fässer komplett aus Messing gefertigt. Intuitiv vermute ich einen französischen Kleinserienhersteller. Meine Frage geht dahin, welcher Modell-Hersteller es sein könnte. Immerhin hat der Wagen auf der Unterseite ein kleines Herstellerschild aus Messing mit den drei Buchstaben P N R (siehe Foto). Wer kann mir Hinweise zum Modell-Hersteller des Wagens geben? Gibt es Vorbildfotos? – meine bisherigen Internet-Recherchen haben leider nicht zu einem Ergebnis geführt.


    Viele Grüße

    Rainer

    Die 1:50 Fahrzeuge von GMTS sind überwiegend von guter Qualität. Die Vorbildauswahl auch für die Epoche 3 ist wirklich gelungen. Bei Fahrzeugmodellen mit offener Pritsche vermißt man deren innenseitige Profilierung, die bei dem geforderten beachtlichen Preisniveau eigentlich vorhanden sein sollte. Die Spiegel der Fahrzeuge sind überdurchschnittlich vorbildgetreu und filigran, jedoch hochempfindlich. Bei Eisenbahnverladung solcher Modelle von GMTS verwende ich für Transport und Lagerung gitterartige Schutzeinrichtungen aus Holzstäbchen, da die Spiegel der Modelle ansonsten eher früher als später durch Berührung oder durch die Spannung von Schutztüchern oder -folien beschädigt oder abgebrochen würden. Besonders interessant und fast konkurrenzlos sind die Raupen-Baufahrzeuge mit Vorbildern von Hanomag und Deutz. GMTS Modelle werden von verschiedenen Händlern mit teilweise bemerkenswerten Preisunterschieden angeboten.


    Viele Grüße von Rainer

    Hi Stephan,


    Deine Gebäude treffen die Vorbilder gut. Diese kenne ich seit 1978; seither bereise ich die Oberlausitz und Sachsen fast regelmäßig. Ich selbst befasse mich mit sächsischer Schmalspur u.a. in 0e Epoche 2 seit 1992, ab 2000 im Schmalspur Ring Sachsen ( https://www.schmalspurig-sachsen.de/ ). Vielleicht könne wir uns bei Gelegenheit kurzschließen.


    Viele Grüße aus dem hessischen Frankfurt am Main
    Rainer

    Klar, der Einstieg von KM1 in die Spur 0 kann aus Kundensicht eine schöne Bereicherung des Angebots bedeuten. Zunächst jedenfalls. Wie wir sehen, scheint sich im Markt Brawa zurückzuhalten, vielleicht sogar auch perspektivisch zurückzuziehen. Kiss hat ein Angebot, wirkt aus verschiedenen Gründen aber nicht mehr ganz so aktiv wie früher. Lenz stellt sich unter noch nicht recht überschaubarer Einbindung von Kiss neu auf. Der (in diesem Forum qua AGB nicht zu diskutierende) Hersteller M. ist durchaus marktpräsent und aktiv. Steiner ist noch ganz am Anfang. Brawa und MTH spielten auf dem Lok-Sektor eine eher kleine Rolle. MTH ist faktisch nicht mehr präsent. Mehrere Hersteller sind auf dem Spur 1 - Sektor tätig und konkurrieren auch dort.


    Schauen wir nur flüchtig auf die Ankündigungen: allein die große Schlepptender-Dampflok 44 ist aktuell von drei Herstellern angekündigt. Wir reden also nicht wie gewohnt von Doppelentwicklung, sondern von Dreifachentwicklung. Die 38er kommt bald von Lenz und ist in der jüngeren vergangenen Zeit bereits von zwei anderen Herstellern auf den Markt gebracht worden. Da frage ich mich, was der überschaubare Spur 0 - Markt in welcher Zeit aufnehmen kann. Und ich frage mich, welcher Anbieter mittelfristig noch dabeibleiben kann, selbst wenn er will. Und garstig nachgefragt: wer verdrängt wen?


    Aber schauen wir uns das alles erst einmal mit Optimismus an. Eine der guten Optionen wäre die Verbreiterung des Interesses an Spur 0 Modelleisenbahnen. Der Inhaber von Märklin (sorry) hat immerhin in der Wirtschaftspresse über eine Verbesserung seiner Umsätze berichten lassen ---


    Es grüßt Rainer

    Das Editorial von HP 1 Heft 48 und das Schicksal des Willy Kosak-Verlages lassen das menschliche Drama des Willy Kosak erahnen. Eines steht fest: er war und ist ein Qualitätsfanatiker. Er und seine Mitstreiter haben schon frühzeitig die Grenzen des High End – Modellbaus immer weiter hinausgeschoben. Das ist sein Verdienst, und das bleibt unvergessen.


    Nachdenklich verbleibt
    Rainer

    Es freut mich, dass Autocult sein Modell des Büssing 12000 anscheinend schon ausverkauft hat. Der Corpus des Modells macht einen stimmigen und gut ausgeführten Eindruck. Das Modell mit Plane hat mich bei der hohen Preisstellung des Modells allerdings etwas enttäuscht. Die Verschnürung der Plane ist in die Form des Planen – Aufsatzes aus Plastik ohne Durchbruch und ziemlich grob eingeprägt. Dass dies deutlich besser geht, zeigt GMTS mit seinem 1:50-Model des Magirus Jupiter 7to 6x6, welches kürzlich bei mir eingetroffen ist.
    https://kieskemper-shop.de/GMT…5-42c5-9181-9040e9d405fc/


    Rainer

    Es ist eine gute Idee, der Schmalspur eine größere Basis in diesem Forum zu geben. Ich selbst befasse mich neben der Regelspur seit 1992 (Erwerb der ersten Henke IVK) mit sächsischer Schmalspur in Baugröße 0e der Epoche 2, und seit fast 20 Jahren im Rahmen des SchmalspurRing Sachsen. Da ist manche Erfahrung gewonnen und manches Modell entstanden oder erworben worden, für welche(s) sich vielleicht der eine oder andere SNM-Forumsteilnehmer interessieren könnte. Mal sehen, ob man daraus einen Beitrag ableiten kann ...


    Viele Grüße von Rainer aus Frankfurt am Main

    Der Artikel im Handelsblatt gibt m.E. recht realistisch die wirtschaftlich orientierte Außensicht auf die Szene und den Markt der Modelleisenbahner wieder. Die in der Tendenz fallende Preisentwicklung des Marktes für gebrauchte und früher preislich oft unerschwingliche Messingmodelle bestätigt diese Einschätzung nur, einige Sondermodelle vielleicht ausgenommen. Die Zahl der Modellbahngeschäfte sinkt noch immer, wohl auch befeuert durch die erratisch wirkende Preispolitik der Anbieter und Hersteller. Welcher Händler mit Ladengeschäft legt sich noch Ware auf Lager, wenn sein Lieferant nur Wochen später oder gar gleichzeitig seinen Netto - Einkaufspreis im Internet brutto unterbietet oder unterbieten läßt? Ich denke, wir werden bei diesem Markt in Deutschland eine ähnliche Entwicklung erleben wie z. B in den USA. Es bleiben einige Händlerstützpunkte mit starkem Internet-Standbein, die sich noch dazu thematisch spezialisieren. Das muß nicht schlechter sein, es ist im wesentlichen nur anders. Auch der kleine Spezialmarkt für Modelleisenbahnen kann sich nicht dem generellen Trend zur Spezialisierung und digitalen Verlagerung des Einkaufsverhaltens der Menschen entziehen. Daß dies generell funktionieren kann, zeigt sich gerade an dem so nie dagewesenen Angebot für die Spurgröße 0, aber auch bei der Spurgröße 1. Manche Anbieter liegen bei der Modellwahl oder der Produktionsauflage, aber auch manchesmal bei qualitativen Kriterien nicht im optimalen Bereich, und das hat derzeit erkennbare Folgen für das Standing und den Verbleib im Markt. Aber diese Erscheinung ist eigentlich normal, es ist kein Grund zum Jammern.


    Ob die Nürnberger Spielwarenmesse einen eigenständiger Indikator der Entwicklung im Markt der Modelleisenbahnen darstellt, darf man inzwischen getrost bezweifeln. Die Publikumsmessen auf diesem Gebiet gewinnen deutlich an Bedeutung, wenn auch auf einem inzwischen überschaubar gewordenen Marktvolumen. Was die Kunden erwarten dürfen, ist eine Anpassung der Anbieter an die quantitativ und qualitativ geänderte Nachfrage. Natürlich sind die schwierigen Bausätze für Modelle jeder Art wie auch früher nur ein Nischenmarkt. Viele Menschen wollen eben mehr Fertigmodelle, bei denen man vielleicht das eine oder das andere Detail ergänzen oder verbessern kann. Denn auch die die erforderlichen handwerklichen Fähigkeiten der Menschen wachsen nicht. Immer weniger Jugendliche können z.B. ihr Fahrrad reparieren - das bleibt nicht ohne Folgen für eine Neigung zum Modellbau.


    Was in der Tat besorgt macht, ist der Mangel an Nachwuchs für die Modelleisenbahn. Ich glaube, hier können innovative Ideen bei der Digitalisierung und realitätsaktuelle Modelle noch einiges bewirken. Das hat auch zum Inhalt, daß der digitale DCC-Standard nicht weiter so zerfleddert wie die (aus anderen Gründen erfolgreiche) Android-Software bei Mobiltelefonen. Da gibt es noch einiges zu tun. Ich bin dem Autor des Handelsblatt-Artikels dankbar, unvorbelastet von einer Modellbahn-Affinität die Situation aufgezeigt zu haben. Das regt zum Nachdenken an, wie die Freude am Hobby erhalten und der Modellbahn eine weitere Zukunft gegeben werden kann.


    Viele Grüße aus Frankfurt am Main
    Rainer