Posts by Copilot

    Die neuen KM1-Kohlewagen sind jetzt auch bei mir in Frankfurt am Main angelangt. 12 Tage nach Zahlung auf die zuvor erhaltene Entwurf-Rechnung. Die Entwurf-Rechnung wurde auf meine ausdrückliche Nachfrage hin textlich von KM1 immerhin als Vorausrechnung bezeichnet. Warum nicht gleich so?


    Ja, die Wagen sind gelungen. Dazu ist schon einiges in diesem Forum gesagt worden. Und einiges kann noch ergänzt werden.


    Als bekennendem Schraubenkupplungsfahrer ging es mir zunächst darum, die Funktionskupplungen zu demontieren, um Platz für die mitgelieferten Schraubenkupplungen und die sonstige Pufferbohlenausrüstung zu schaffen. Für die Umrüstung legt KM1 keine Anleitung bei; ganz selbsterklärend ist der Vorgang nicht. Ich empfehle folgende Werkzeuge: einen kleinen Kreuzschlitz-Schraubendreher, eine spitze Pinzette, eine kleine Flachzange mit glatten Backen, ggfs. Bohrer 0,5 mm und 1,2 mm.


    Die solide aus Metall gefertigten Funktionskupplungen mit Kulisse hängen an 4 Sockeln. Mit 2 Schrauben am Fahrgestell befestigt sind nur die beiden vorderen Sockel an der Pufferbohle. Die hinteren beiden Sockel sind jeweils in einer flachen runden Aufnahme verklebt. Nach dem Lösen der Schrauben hebelt man die Funktionskupplung mit Kulisse vorsichtig an den Verklebungen heraus, und nach einem leichten Anheben an der Seite der Pufferbohle kann man sie in Richtung Pufferbohle herauszuziehen. Die Attrappen der Zughaken werden herausgezogen; bei Bedarf kann von innen nachgedrückt werden. Die beiliegenden Bremskupplungen aus Metall werden angeschraubt. Anders als sonst üblich haben die Bremskupplungen Richtung Wagen ein angelötetes Stück Bremsluftleitung, welches mittels einer am Ende angebrachten Buchse auf die vorhandene Bremsluftleitung unter dem Wagenboden angesteckt wird. Das funktioniert optisch und technisch recht gut. Im Einzelfall kann es sein, daß man zum Längenausgleich die Buchse am Ende der Luftleitung der Bremskupplung mit einem 1,2 mm Bohrer nach innen etwas vertiefen muß.


    Weiter beigefügt bei den Wagen mit Bremserhaus / Handbremse ist eine mit 2 Schrauben zu befestigende Verbindung aus Metall vom Handbremshebel (das gebogene Teil) über die Handbremszugstange zur Bremswelle. Nachdem zuvor das Gabelstück der Handbremszugstange zur Bremswelle leicht aufgeweitet wurde, habe ich die Handbremszugstange mit dem gebogenen Handbremshebel zunächst mit den beiden beigelegten Schrauben am Rahmen des Wagens befestigt. Sodann ist die Handbremszugstange zur Bremswelle an dem dortigen Hebel anzubringen. Dies geschieht dadurch, daß das (aufgeweitete) Gabelstück mit innen angebrachtem Bolzen der Handbremszugstange auf den Hebel der Bremswelle aufgesteckt wird. Dabei ist der innen angebrachte Bolzen des Gabelstücks in die Bohrung am Ende des Hebels der Bremswelle einzustecken; das kann diffizil werden. Sodann wird das Gabelstück mit einer kleinen Flachzange wieder vorsichtig zusammengedrückt. Es kann sein, daß die vorhandene Bohrung am Ende des Hebels der Bremswelle mit Farbe zugesetzt ist. Dann ist es nützlich, zuvor mit einem 0,5 mm Bohrer diese Bohrung von der Seite des Wagens her vorsichtig durchgängig zu machen; dann kann der innen am Gabelstück vorhandene Bolzen ohne Hemmung dort durchstoßen.


    Schließlich sind die Schraubenkupplungen aus Metall mit Zugstange aus Kunststoff anzubringen. Hier ereilte mich eine angenehme Überraschung. Bei meinen Epoche 2 / DRG Wagen hat KM1 tatsächlich epochegerechte Doppelhakenkupplungen beigelegt. Das habe ich lange nicht mehr als werksseitige Ausrüstung gesehen. Die Zugstangen werden hinter der (Modell-)Kupplungsfeder jeweils mit einer Sicherungsscheibe fixiert. Bei meinen Wagen haben zwei solcher Sicherungsscheiben gefehlt, die ich zum Glück durch vorrätige 1,5 mm Sicherungsscheiben ersetzen konnte.


    Ansonsten ist anzumerken, daß die Pufferteller meiner Epoche 2-Wagen mit einem Durchmesser vom 7,9 mm klein erscheinen, auch wenn bei derartigen frühen Wagentypen die Pufferteller eine geringere Größe als heute üblich hatten. Der heute übliche Durchmesser runder Pufferteller bei der Spur 0 beträgt rund 9,5 - 10 mm.


    Viele Grüße

    Rainer

    Hallo Frank,


    zu der ominösen „Entwurf-Rechnung“ von KM1 hatte ich in diesem Forum schon anderweitig geschrieben.

    Ich bin gespannt, wie es bei KM1 weitergeht.

    VG

    Rainer

    Ich bin erstaunt, daß eine Auslieferung anscheinend teilweise begonnen hat. Auf der KM1 Website heißt es in einer Meldung vom 19.10.2022: „Auslieferung K 06 und O 02 in Spur 0 Wir erwarten mit der Auslieferung der K 06 und O 02 Wagen in Spur 0 am 26. Oktober beginnen zu können.


    Mir hat KM1 auf Nachfrage geschrieben, der Beginn einer tatsächliche Auslieferung würde auf der Website mitgeteilt. Dies ist bis heute nicht der Fall. Ich hatte seinerzeit bei KM1 deshalb nachgefragt, weil ich eine Vorauszahlung erst bei tatsächlicher aktueller Lieferbarkeit der Modelle leisten werde.


    Das alles wirkt recht verwirrend.


    Grüße von Rainer

    Da es sich um Bezahlung der Ware mit Vorkasse handelt, ist die Entwurf-Rechnung eine praktikable Lösung.

    Ja, es ist für KM1 eine einseitig bequeme und "praktikable Lösung" unter Zurückstellung berechtigter rechtlicher Interessen der Kunden. Auf einer gesetzmäßigen normalen Vorkassenrechnung muß und kann kein tatsächliches Lieferdatum stehen, da der Rechnungsaussteller schließlich noch nicht die Ware geliefert hat. Wo ist also das Problem? Andere Anbieter schaffen es, den Kunden eine ganz normale Vorkassenrechnung zu senden.


    Als Jurist befasse ich mich seit vielen Jahren nebenher rechtspolitisch mit Verbraucherschutzthemen und kann die Kapriolen durch Verwendung ominöser

    "ENTWURF-Rechnungen" zur Erlangung von Vorkasse schon richtig einordnen. Genau deshalb weise ich andere Hobbyteilnehmer auf das Thema hin, weil sie faktisch ohne Rechtsgrund auf einen "Entwurf" hin zahlen.


    Ich wünsche mir, daß solche Dinge zukünftig auch bei KM1 ordentlich gehandhabt werden. Das tut nicht weh und kostet außer Nachdenken auch nichts. Ich bin gespannt darauf, eines Tages das erste bestellte Spur 0 - Modell von KM1 in Händen halten zu können.


    VG

    Rainer

    Die Waggons K06 und O02 sollen auf dem Weg zu KM1 sein. Deshalb verschickt KM1 seit 14.10.2022 sogenannte "ENTWURF-Rechnungen". Auch an mich. Die Kunden werden darauf hingewiesen, Sie könnten den Rechnungsbetrag überweisen, womit Ihr bestelltes Modell dann automatisch für den versicherten Versand eingeplant werde.


    Die Modelle sind aktuell noch nicht bei KM1 angelangt und damit derzeit noch nicht an Kunden versandbereit, selbst wenn sie unverzüglich auf die merkwürdige "ENTWURF-Rechnung" gezahlt haben sollten. Die KM1 "ENTWURF-Rechnung" soll also wie eine normale Vorausrechnung behandelt werden – aber dann doch keine sein. Warum eigentlich? Wie dürfen die Kunden das verstehen?


    Ich habe KM1 darauf hingewiesen, daß ich Vorauszahlung leisten würde, wenn mir tatsächliche Lieferbereitschaft mitgeteilt würde. Als Grund habe ich meine schlechten Erfahrungen mit dem Kühlwagen von KM1 angeführt, den ich vor Monaten nach Vorausrechnung bei einem Händler sofort bezahlt hatte, jedoch bis heute (aus bekannten Gründen) kein Modell erhalten habe.


    KM1 teilte mir daraufhin mit, man würde zum Eingang und Lieferstart noch eine Nachricht auf der KM1 Homepage veröffentlichen. Was es mit der "ENTWURF-Rechnung" von KM1 auf sich hat, bleibt unklar.


    Unter Verbraucherschutz-Gesichtspunkten ist das Verhalten von KM1 recht intransparent und eigentlich nicht akzeptabel. Der Kunde soll nicht auf eine Rechnung, sondern auf eine dubiose "ENTWURF-Rechnung" zahlen. Erst dann werde nach Angabe KM1 das bestellte Modell „automatisch“ für den versicherten Versand eingeplant. Von dem Avis umgehender tatsächlicher Lieferung nach Zahlung ist keine Rede. Ich denke, das geht klarer und vor allem kundenfreundlicher.

    Meine bestellten Aufgleishilfen, die ich auch als Instrument zum sicheren Entnehmen von kompletten Schlepptenderloks aus dem Transportkoffer verwende, sind nun auch eingetroffen. Gute Ware, kann ich nur sagen! Zum Glück sind auch zwei Stück der wohl nicht mehr zu Nachproduktion vorgesehenen 600mm-Exemplare dabei. Die Konstruktion ist weitgehend wie die Version zuvor bei Paul Petau, die mich zur Nachbestellung angeregt hatte.


    Viele Grüße aus Frankfurt am Main

    Rainer

    Hi Wolfgang,


    auch ich habe schon einige der „Aufgleishilfen“ von PP, die ich allerdings durchweg auch als bewährte Hilfe zur Entnahme von ganzen Schlepptenderloks aus dem Transportkasten verwende.


    Ich könnte sicherlich noch zwei lange Versionen 60 cm gebrauchen, würde aber zu Transportzwecken auch Interesse an einer Sondergröße von 56 cm anmelden, die in eine Eurokiste passen würde - dort kann man dann zugleich mit der Lok auch das zugehörige Wagenmaterial transportieren.


    Wegen einer konkreten Bestellung melde ich mich nach Kenntnis aller Konditionen per PN.


    VG

    Rainer

    ...

    Tip noch am Rande:

    Im Getriebe eine kleine Schmierstoffbohrung einbringen- hier M2. Viele Gebauer Dampfer sterben den Schmierstoff- Tod.

    Hallo Thomas, ich habe auch schon alte Gebauer-Dampfer wieder reaktiviert. Hattest Du das Getriebe mit dem altersbedingt unbrauchbar gewordenen alten Schmierstoff vor der Neuschmierung innen mit einem Mittel ohne Demontage gespült oder gereinigt? Wenn ja, wie und mit welchem Mittel? Oder hast Du das Getriebe zum Reinigen auseinandergenommen? Da muß man bei Gebauer aber wohl jeweils aufwendig die Treibräder abziehen.


    Viele Grüße

    Rainer

    Hallo Ernst,


    danke für die bebilderte Anregung!


    Ich habe dieses Jahr auch noch zwei schon bereitliegende Weichenbausätze EW190 von Michael Weinert vor mir. Ich bin aber froh, die Montagehilfe Schwellenschablone incl. Grundplatte mitbestellt zu haben. Das dürfte etwaige Sorgen bei der Montage abmildern.


    VG

    Rainer


    Hallo Norbert,


    Deine Arbeit bewirkt eine sehr deutliche optische Verbesserung der Pufferbohle gegenüber dem kritischen Werkszustand. ? Auf die Geschichte mit dem superdünnen Zigarettenpapier wäre ich sicherlich nicht gekommen, und dann noch das nette Druckteil, die Schienenräumer und die filigrane Heizkupplung. Dein Arbeits- und Zeitaufwand war schon recht beachtlich. Und das für ein aktuelles Spur 0 - Modell mit einer werkseitig gelieferten vorderen Pufferbohle, die Mühe hat, optisch mit dem vergleichbaren Bauteil zB eines H0 Modells der BR 38 von Trix zu konkurrieren (sorry für den Frust). Immerhin haben sich die Proportionen der die Optik stark mitprägenden werkseitigen Lenz – Puffer der BR 38 gegenüber denen bei der Lenz BR 50 mit zu dünnen Pufferstößeln verbessert. Hoffentlich macht Dir das verbesserte Modell viel Freude!


    VG

    Rainer

    Hallo Norbert,


    eine gelungene Gesamtsanierung der vorderen Pufferbohle der Lenz BR 38 und darunter!


    Nicht wenige Aspekte Deiner Arbeit hätten allerdings schon werkseitig wenigstens vorberücksichtigt werden können. Das ist in diesem Forum überwiegend schon genügend erörtert worden. Deshalb hatte ich mich bei der Beschaffung einer BR 38 nicht für das Modell von Lenz entschieden.


    Kannst Du Deinen Aufwand an Zeit und Geld für Deine Arbeiten an der Lenz BR 38 einschätzen und mitteilen?


    VG

    Rainer

    Einbau von Schraubenkupplungen


    Der Einbau von Schraubenkupplungen an Stelle der Lenz-Hakenkupplungen war nicht so einfach wie gedacht und in der Anleitung beschrieben. Die schon optisch klein wirkende vorgesehene Öffnung in der Pufferbohle an den Gruppe 29 Personenwagen war bei meinem Gepäckwagen zu klein und mußte nicht unerheblich aufgefeilt werden, und zwar nicht nur um die Dicke des aufgetragenen Lackes. Ebenso mußte die Aufnahme der Schraubenkupplung Lenz ArtNr. 49015 mit der Feile merklich reduziert werden. Das hatte ich bei Lenz -Wagen beim Kupplungstausch bislang noch nicht erlebt. Ist das ein Einzelfall oder ist das serienmäßig an den Modellen festzustellen - wer hat schon Erfahrungen gesammelt? Unnötig an dem sonst recht schönen Modell ohne zu öffnende Seiten-Schiebetüren sind auch die wieder einmal allzu dünnen Pufferstößel.


    Viele Grüße von Rainer

    Hallo Herbert,


    besten Dank für's Recherchieren. Weitere Hinweise auf den Hersteller des Wagens sind an dem Modell leider nicht zu entdecken, auch nicht auf der Unterseite. Die Herkunft aus Frankreich ist eine reine Vermutung von mir auf Grundlage der seitlichen Beschriftung. Die Herstellungsart des Modells wirkt professionell. Ich hätte nicht gedacht, daß die Provenienz des Wagens so geheimnisvoll sein könnte ...


    Viele Grüße

    Rainer

    Liebe Spezialisten der Spur 0,


    ich bin glücklicher Besitzer eines sehr schönen Weinfasswagens der SNCF mit der Beschriftung „Rivesaltes Perpignan“, wie er auf den Fotos besichtigt werden kann. Das einzige optisch und beim Gebrauch festzustellende Manko sind die merklich zu tief angebauten Puffer und Kupplungen, was ich aber durch Umbau regeln werde.


    Der Wagen ist bis auf die Fässer komplett aus Messing gefertigt. Intuitiv vermute ich einen französischen Kleinserienhersteller. Meine Frage geht dahin, welcher Modell-Hersteller es sein könnte. Immerhin hat der Wagen auf der Unterseite ein kleines Herstellerschild aus Messing mit den drei Buchstaben P N R (siehe Foto). Wer kann mir Hinweise zum Modell-Hersteller des Wagens geben? Gibt es Vorbildfotos? – meine bisherigen Internet-Recherchen haben leider nicht zu einem Ergebnis geführt.


    Viele Grüße

    Rainer

    Die 1:50 Fahrzeuge von GMTS sind überwiegend von guter Qualität. Die Vorbildauswahl auch für die Epoche 3 ist wirklich gelungen. Bei Fahrzeugmodellen mit offener Pritsche vermißt man deren innenseitige Profilierung, die bei dem geforderten beachtlichen Preisniveau eigentlich vorhanden sein sollte. Die Spiegel der Fahrzeuge sind überdurchschnittlich vorbildgetreu und filigran, jedoch hochempfindlich. Bei Eisenbahnverladung solcher Modelle von GMTS verwende ich für Transport und Lagerung gitterartige Schutzeinrichtungen aus Holzstäbchen, da die Spiegel der Modelle ansonsten eher früher als später durch Berührung oder durch die Spannung von Schutztüchern oder -folien beschädigt oder abgebrochen würden. Besonders interessant und fast konkurrenzlos sind die Raupen-Baufahrzeuge mit Vorbildern von Hanomag und Deutz. GMTS Modelle werden von verschiedenen Händlern mit teilweise bemerkenswerten Preisunterschieden angeboten.


    Viele Grüße von Rainer

    Hi Stephan,


    Deine Gebäude treffen die Vorbilder gut. Diese kenne ich seit 1978; seither bereise ich die Oberlausitz und Sachsen fast regelmäßig. Ich selbst befasse mich mit sächsischer Schmalspur u.a. in 0e Epoche 2 seit 1992, ab 2000 im Schmalspur Ring Sachsen ( https://www.schmalspurig-sachsen.de/ ). Vielleicht könne wir uns bei Gelegenheit kurzschließen.


    Viele Grüße aus dem hessischen Frankfurt am Main
    Rainer

    Klar, der Einstieg von KM1 in die Spur 0 kann aus Kundensicht eine schöne Bereicherung des Angebots bedeuten. Zunächst jedenfalls. Wie wir sehen, scheint sich im Markt Brawa zurückzuhalten, vielleicht sogar auch perspektivisch zurückzuziehen. Kiss hat ein Angebot, wirkt aus verschiedenen Gründen aber nicht mehr ganz so aktiv wie früher. Lenz stellt sich unter noch nicht recht überschaubarer Einbindung von Kiss neu auf. Der (in diesem Forum qua AGB nicht zu diskutierende) Hersteller M. ist durchaus marktpräsent und aktiv. Steiner ist noch ganz am Anfang. Brawa und MTH spielten auf dem Lok-Sektor eine eher kleine Rolle. MTH ist faktisch nicht mehr präsent. Mehrere Hersteller sind auf dem Spur 1 - Sektor tätig und konkurrieren auch dort.


    Schauen wir nur flüchtig auf die Ankündigungen: allein die große Schlepptender-Dampflok 44 ist aktuell von drei Herstellern angekündigt. Wir reden also nicht wie gewohnt von Doppelentwicklung, sondern von Dreifachentwicklung. Die 38er kommt bald von Lenz und ist in der jüngeren vergangenen Zeit bereits von zwei anderen Herstellern auf den Markt gebracht worden. Da frage ich mich, was der überschaubare Spur 0 - Markt in welcher Zeit aufnehmen kann. Und ich frage mich, welcher Anbieter mittelfristig noch dabeibleiben kann, selbst wenn er will. Und garstig nachgefragt: wer verdrängt wen?


    Aber schauen wir uns das alles erst einmal mit Optimismus an. Eine der guten Optionen wäre die Verbreiterung des Interesses an Spur 0 Modelleisenbahnen. Der Inhaber von Märklin (sorry) hat immerhin in der Wirtschaftspresse über eine Verbesserung seiner Umsätze berichten lassen ---


    Es grüßt Rainer