Posts by RoterBrummer

    Hallo zusammen,


    zum Abschluss dieser Baubeschreibung noch ein Bild von der Regenrinne.



    Sie besteht aus halbierten Plastikstrohhalmen, die noch im Keller herumlagen. Das Material ist äußerst störrisch und so glatt, dass nur eine Grundierung mit einer Farbe aus der Spraydose haftet. Wenn man da mit Abtönfarbe weiter macht, bilden sich solche Farbpfützen, die letztendlich wie Rostflecken aussehen.


    Da nicht ganz optimal, ist ein Ersatz mit Teilen von Addie geplant. Die haben allerdings eine durchgehende Klebelasche und mein Dachüberstand hat ein Holzbalkenimitat, das bis ans Dachende reicht. Da muss ich noch überlegen.


    Mit den Nachtaufnahmen wird es langsam auch etwas besser.



    Beste Grüße

    Frieder

    Hallo zusammen,


    Es werde Licht


    Damit man das Innenleben auch bei aufgesetztem Dach noch erkennen kann, musste natürlich auch eine Beleuchtung eingebaut werden.



    Dach und Kamin bestehen wieder aus Hartschaumplatten. Das Kaminrohr ist ein Stück Trinkhalm und die Schiefereindeckung wurde aus Pappstreifen in meditativer Kleinarbeit zusammengeschnitten und -geklebt.





    Inzwischen ist auch noch eine entsprechende Außenbeleuchtung hinzu gekommen.



    Das mit den Nachtaufnahmen muss ich aber noch üben.


    Herzliche Grüße und bleibt gesund.

    Frieder

    Hallo Masinka (Vladimir),


    vielen Dank für das Zeigen deines Schuppens. Der sieht, wenn ich das so sagen darf, sehr gut aus.


    In meinen letzten Beiträgen ging es mir keineswegs darum, zu zeigen, wie es geht, sondern eher darum, wie man es auch machen kann. Das ist dann sicher nicht unbedingt das Optimum. Einige Dinge, die ich heute anders machen würde, bzw. auf externe Produkte zurückgreifen würde, habe ich ja schon angesprochen. Außerdem habe ich es gezeigt, weil danach gefragt wurde. Eigentlich war das gar nicht geplant.


    Wenn weiterhin Interesse besteht, kann ich auch noch andere Baumethoden zeigen, die ich ausprobiert habe und die auf der Anlage vorkommen. Da sind dann auch Kappa-Platten (vergleichbar mit Forex) mit dabei.


    Letztendlich könnte ich das so weit treiben, dass man sieht, wie Kollege Computer gestalterische und nicht nur planerische oder betriebliche Aufgaben auf der Modellbahn übernehmen kann (wenn man das denn will).


    Herzliche Grüße und vielen Dank für deinen Beitrag

    Frieder

    Hallo zusammen,


    wenn man schon den Innenraum gestaltet, sollte dieser auch bevölkert werden. Also:


    Eintreten Bitte!


    Warten auf den nächsten Zug.



    Dem Aufsichtsbeamten muss wohl irgendwann einmal die Kaffeekanne übergeschwappt sein. Anders ist der Fleck auf dem Fußboden des Dienstraumes nicht zu erklären,



    Herzliche Grüße

    Frieder

    Hallo zusammen,


    vielen herzlichen Dank für die reichlich vergebenen Pokale und :thumbup:. :)


    Was mir nicht wirklich gefällt und besonders bei der fotografischen Mikroskopiererei ins Auge fällt ist die Tür.



    Das Türblatt besteht wieder aus Verpackungspappe, die Bänder waren mal eine Konservendose und der Griff ein Stück Blumendraht.



    Auch die Proportionen der Versteifung des Türblatts könnten filigraner sein.



    Obwohl es im Gesamtbild nicht so auffällt wie in der Detailaufnahme, muss ich hier wohl nachbessern. Die Bänder und Türklinken gibt es ja als Gussteile aus Messing.



    Das Türblatt könnte ich eventuell als CAD-Zeichnung konstruieren. Müsste mir dann aber einen 3D-Druck anfertigen lassen, weil ich selber keinen 3D-Drucker besitze.


    Hat da jemand einen Tipp, wo man das am besten kostengünstig und zuverlässig in Auftrag geben könnte?


    Oder wäre eventuell eine Ausführung als Lasercut die bessere Alternative? Die Bretter und die Versteifung sind ja letztendlich so etwas wie eine Gravur auf einer ebenen Fläche. Und da auch: wo könnte man das in Auftrag geben?


    Fragen über Fragen ...


    Herzliche Grüße und passt auf euch auf

    Frieder

    Hallo zusammen,


    obwohl Modellbau mit einfachsten Mitteln (in denglisch heißt das wohl "low budget") hier offensichtlich nicht immer auf Akzeptanz stößt, berichte ich trotzdem einfach mal weiter und bedanke mich gleichzeitig bei allen, die ein wohlgemeintes Rauchzeichen in Form eines nach oben gerichteten Daumens hinterlassen.


    Innenausbau


    Die Wände wurden weiter mit Verpackungspappe ausgekleidet und mit Dispersionsfarbe verputzt. Die Zwischenwand mit Fahrkartenausgabe, die Kaminattrappe und der Aktenrollschrank sind wieder Teile aus Hartschaum. Diese sind zum Teil mit Ausdrucken kaschiert, die in einem Grafikprogramm am Computer mit Schlagschatten zur Vortäuschung eines 3D-Effekts bearbeitet wurden. Gleiches gilt für den Fußboden, der außerdem noch leicht mit Wasserfarben lasiert wurde.



    Die Sitzbank besteht wieder aus Pappstreifen.


    Im Dienstraum war noch Platz für einen Schreibtisch, einen Bürostuhl, Fahrplantafel, Buchfahrplan und einen kleinen Bollerofen samt Ofenrohr aus einem Trinkhalm.



    Schließlich noch ein paar dekorative Elemente für den Warteraum.




    Herzliche Grüße und bleibt gesund

    Frieder

    Tach!

    Rechnet man die Summe welche Schnelli vor kurzem für die Vorfinanzierung der MV8 in 0m genannt hat (zur Erinnerung 60.000$), bei einem VK von 600,-€ pro Modell sind das schon mal umgerechnet 100 Modelle und ich habe den Verdacht, dass dies nicht ausreicht um alle Kosten für die Produktion zu decken.

    Hier liegt ja wohl ein klarer Rechenfehler vor. Eigentlich handelt es sich um eine einfache Divisionsaufgabe.

    Für die 3-achsige 0m Dampflok soll der VK später mal bei 1000,-€ liegen, da bekommen schon wieder Einige Schnappatmung, obwohl der Preis gerechtfertigt ist.

    Also ich bin nicht in der Lage (Rentner) eben mal einen dreistelligen Betrag für eine Lok auf den Ladentisch zu legen.

    Und mal ganz ehrlich, wer die aufgerufenen Preise nicht bezahlen will oder kann, hat sich das falsche Hobby oder zumindest den falschen Maßstab ausgesucht.

    Aha! Daher weht der Wind! Ohne Moos nix los. Das spiegelt unsere momentane Einstellung im gesellschaftlichen Gefüge wider. Keine Knete? -> Maul halten!


    Normalerweise argumentiere ich nicht so exponiert. Aber hier zwickt mir doch ziemlich der Kragen.


    Trotzdem wünsche ich allen Gesundheit und Wohlergehen.


    Sollte dieses Forum ausschließlich für Benutzer mit bodenloser Geldbörse reserviert sein, bitte ich um eine kurze Rückmeldung, damit ich mich dauerhaft ausloggen kann.


    Aufgrund der grußlosen Schlussformel verzichte ich in diesem Fall auf eine persönliche Verabschiedung.

    Hallo zusammen,


    weiter geht es mit der Einfärbung und dem Innenausbau.



    Abtönfarbe haftet sehr gut auf dem Hartschaum. Außerdem lässt sich die Farbe hervorragend mischen und wenn man dem ersten Farbauftrag etwas Weißleim beimischt, wird die Konstruktion gehärtet und gewinnt damit an Stabilität. Weitere Farbaufträge als Lasur (auch mit normalen Wasserfarben aus dem alten Schulmalkasten) und Granierungen sind möglich.


    Der Innenausbau geschieht durch Pappe aus gesammelten Verpackungsresten.



    Dasselbe Material für die Fensterrahmen. Dieser würde ich mir heute vielleicht als Lasercut bestellen, z.B. hier.



    Als Verglasung dienen ebene Reste aus einer Blisterverpackung.



    So viel für heute aus der Resteverwertung.


    Herzliche Grüße

    Frieder

    Hallo zusammen und hallo Alexander,


    ich bin ja nun auch bekennender Bastelanfänger, kenne aber die "Krumme Fohre" durch diverse Internetpräsenzen schon länger. Das hier Gezeigte bestärkt mich in meiner momentanen Vorgehensweise. Immer wieder überdenken, wieder etwas ändern, auch schon mal was wegnehmen. Wenn der gewünschte Effekt nicht eintritt: Abwarten und Weitermachen.


    Vielen Dank für die Vorgehensweise und die unterhaltsame Textbegleitung, sowie herzliche Grüße

    Frieder

    Hallo zusammen,


    Noch ein Hinweis. Man kann sogar einen "klassischen" Endbahnhof als Inglenook "missbrauchen".

    Das ist auch ein interessanter Ansatz. Man muss nur die Disziplin aufbringen, dass nicht direkt von rot nach blau rangiert werden darf.

    Durch Berichte und Bilder von den Baustellen Anderer kann man nur lernen

    Dann beginne ich mal einen Baubericht.


    Als allererstes wurde ein Probestück gebaut.



    Dabei ging es nicht darum, alles sofort perfekt hinzubekommen, sondern darum, die Techniken zu erproben. Das Ausgangsmaterial ist Hartschaum (oft auch als Styrodur bezeichnet, was aber eigentlich ein Produktname ist). Hartschaum hat einige Vorteile aber auch Nachteile. Als Vorteile könnte man nennen: preiswert, leicht zu schneiden (vor allem, wenn man einen Heißdrahtschneider hat), bis zu einem gewissen Grad gut und einfach zu modellieren, verzieht sich nicht, macht keinen Dreck bei der Bearbeitung, hat nicht so eine extreme statische Aufladung wie Styropor und ist viel feinkörniger als dieses. Einige Nachteile sind: zunächst keine hohe Stabilität (lässt sich später aber korrigieren), lässt Strukturierungen nur bis zu einem gewissen Grad zu, sehr druckempfindlich.


    Zum Probestück: Mit dem Heißdrahtschneider wurde eine dünne Platte von 3mm Stärke aus einem Block geschnitten. Die Öffnungen von Fenster und Tür kann man einfach mit einem Cuttermesser und Stahllineal herausnehmen. Das Fachwerk wurde zunächst ganz leicht mit einem Bleistift vorgezeichnet und anschließend mit einem leeren (!) Kugelschreiber nachgezogen. Die Kanten der Gefache kann man mit einem stumpfen Gegenstand, wie z.B. einem kleinen Schraubenzieher, etwas ausrunden. Die "Maserung" der Holzbalken sind mit einer Nadel geschnitzt. eine feinere Maserung habe ich nicht mehr hinbekommen; hier weigert sich das Material, noch mehr Verformung aufzunehmen, wobei die Aufnahme eine starke Vergrößerung des Originals zeigt. Die Struktur der Gefache wurde mit einem schräg gehaltenen Bleistift und vorsichtigen Achterbewegungen herausgearbeitet. Der Rest ist Abtönfarbe und Verpackungsmaterial für das Fenster.


    Auf dieser Grundlage wurden die Wände hochgezogen und ein Boden als Verstärkung eingepasst.




    So viel für heute.


    Herzliche Grüße und passt auf euch auf

    Frieder

    Hallo zusammen,


    vielen Dank für den regen Zuspruch.

    Die Wagenkarten müssen für den privaten Einsatz natürlich nicht so aufwendig sein, besonders wenn man nur ein paar eigene Fahrzeuge nutzt.

    Ja, das stimmt. Im Vordergrund stand aber auch der Wunsch, eine sehr platzsparende Variante zu haben.


    In der Spitzkehre auf der rechten Anlagenseite steht dieses Empfangsgebäude.



    Die Wände und das Dach sind komplett aus Styrodur geschnitzt. Der komplette Innenausbau und die Schiefereindeckung bestehen aus Verpackungskarton. Das Abzugsrohr im Kamin ist ein Trinkhalm aus Plastik (da lag noch eine komplette Tüte von Anno dazumal im Keller). Ebenso die Dachrinnen, wobei die vordere gerade nicht zu sehen ist, weil sich die Verklebung mal wieder gelöst hat. Das Material ist extrem störrisch. Die Türklinken werden irgendwann einmal durch Messingguss-Teile ersetzt.


    Irgendwo habe ich auch noch Bilder vom Bau des Machwerks. Besteht da Interesse, dass ich die hier einstelle?


    Herzliche Grüße und bleibt gesund

    Frieder

    Hallo zusammen,


    vielen Dank für euer Feedback.

    Solche "Rangierspiele" werden gelegentlich völlig zu unrecht verächtlich angesehen

    Sehe ich inzwischen auch so.

    und der Aufwand (nur 2 Weichen und etwas Flexgleis) hält sich sehr in Grenzen.

    Zunächst dachte ich: "Und das soll dauerhaft Spaß machen? Das ist doch viel zu einfach!" Aber wenn man es ausprobiert hat, kommt das Aha-Erlebnis.

    in der Theorie, könnte man noch eine "Zeitkomponente" mit rein bringen so dass Ladestellen auch eine Zeit "X" blockiert sind

    Das ist eine interessante Idee. Das werde ich bestimmt einmal ausprobieren, weiß nur noch nicht, wie ich das mit dem Timer möglichst einfach hinbekomme.

    ... und "Wechselindustrie"

    Finde ich auch gut. Mein Industriekomplex ist ja noch nicht ganz fertig. Vielleicht finde ich eine Möglichkeit, durch den Wechsel einiger loser Komponenten, die industrielle Sparte zu wechseln.


    Herzliche Grüße

    Frieder

    Hallo zusammen,


    wie gewünscht kommt jetzt also der betriebliche Teil. Zu Beginn sollten in den drei unteren Gleisen insgesamt acht Waggons und eine Lok stehen.



    Die Reihenfolge und die Verteilung auf die verschiedenen Gleise spielen dabei keine Rolle.


    Dann legt man sich die zu den Waggons passenden Wagenkarten zurecht.



    Diese haben nichts mit den bekannten Fremo-Frachtkarten zu tun, sondern dienen nur der Identifizierung. Jedes Kärtchen hat eine Abbildung des Wagens und als rein dekoratives Element eine Kurzbeschreibung, auf die man auch verzichten könnte. Auf diese Weise sind die Kärtchen schön klein und passen in dieses Hightech-Gerät ^^:



    Das ist noch ein behelfsmäßiger Prototyp aus Pappe, der demnächst durch ein ordentliches und stabileres Exemplar ersetzt werden soll.


    Die Kärtchen werden wie bei einem Kartenspiel verdeckt durchgemischt und anschließend die oberen fünf von links nach rechts in die Fächer des Halters gesteckt.



    Damit ist die Aufgabe gestellt und der erste Teil des „Fahrplans“ steht. Die fünf Wagen müssen in der ausgewürfelten Reihung in das dritte Gleis von unten (siehe Gleisplan) umrangiert werden. Dabei dürfen nur die gelb unterlegten Bereiche benutzt werden. Die Anzahl an bewegten Waggons ist also immer beschränkt. Je nach Konstellation kommt so meistens eine Anzahl von nötigen Rangierbewegungen im zweistelligen Bereich zustande. Da ist schnell mal eine Viertelstunde vergangen :sleeping:.


    Zum Schluss sollten die Waggons also so sortiert sein:



    Jetzt hat man mehrere Möglichkeiten, wie es weitergeht.


    1. Man beginnt einfach eine neue Runde und lässt die restliche Anlage außer acht.
    2. Man nimmt die fünf Kärtchen von eben, mischt erneut und sortiert die ersten vier wieder in den Halter ein. Dann müssen die ersten beiden Wagen in das Gleis direkt neben der Fabrik (siehe Gleisplan) und die letzten beiden dort in das Parallelgleis verbracht werden. Dort kommt erschwerend hinzu, dass da ja die Dampflok mit dem Personenwagen steht. Also muss noch ein Personenzug zwischen geschoben werden.
    3. Man fährt einfach die ersten vier Wagen nach oben. Auch hier ist der P-Zug im Weg.
    4. Man würfelt komplett neu, aber die vier Wagen stehen noch an der Fabrik.
    5. Man würfelt vier neue Waggons direkt für die Fabrik aus.
    6. Oder, oder, oder …


    Die Möglichkeiten sind schier unbegrenzt. Mir ist es noch nicht passiert, dass ich gedacht habe: „Das hatten wir aber eben schon einmal.“


    Herzliche Grüße


    Frieder

    Hallo zusammen,


    vielen herzlichen Dank für die vielen „Likes“. Wie gewünscht zeige ich hier den Gleisplan in stark vereinfachter Form.



    Wie man sehen kann, besteht die Anlage aus Komponenten zweier Gleisplanklassiker aus England und den USA.


    Der gelb hinterlegte Teil spiegelt die Idee von Alan Wrights „Inglenook Sidings“ wieder. Deshalb müssen die einzelnen Gleise genau definierte Nutzlängen aufweisen. Wer mag und wer mehr darüber wissen will, findet hier eine Menge Informationen: Inglenook Sidings


    Der Rest der Anlage ähnelt der Anlage „Gum Stump & Snowshoe“ von Chuck Yungkurth: Gumstump & Snowshoe


    Hier mussten allerdings tiefgreifende Änderungen gegenüber dem Original vorgenommen werden, damit die kleinen Loks die Steigung hinauf zur Fabrik auch mit zwei Waggons schaffen. Der ursprüngliche Gleisplan sieht ja eine Gleiskreuzung auf zwei Ebenen vor. Das wäre auf der mir zur Verfügung stehenden Fläche nur mit extremen Anstiegen machbar gewesen. Also musste die Streckenüberwerfung weg und das Fabrikgelände rutschte in den Hintergrund.


    Dadurch ergab sich als positiver Nebeneffekt eine leichte Höhenstaffelung nach hinten wie bei einer Theaterkulisse. Für mein Empfinden ergibt sich dadurch bei dieser extrem schmalen Anlage eine Art Tiefenwirkung.


    Falls Interesse besteht, kann ich auch noch die Aufgabenstellung und die daraus resultierenden Fahrpläne erklären und zeigen.


    Herzliche Grüße


    Frieder

    Hallo zusammen,


    ermutigt durch die Zusprüche und gehobenen Daumen (:thumbup:) in meinem Vorstellungsbeitrag möchte ich hier einmal zwei erste Bilder meiner Rangieranlage in 0e zeigen.


    Die Planung der Anlage hat eine gewisse Zeit in Anspruch genommen, bis alles soweit passte und die kleinen Fleischmann-Loks ein für mein Dafürhalten ansprechendes Betätigungsfeld hatten. Diese Planung und das daraus resultierende Betriebskonzept, sowie deren Umsetzung in einen immer wieder anderen "Fahrplan" kann ich, wenn das denn gewünscht ist, auch einmal vorstellen. Langweilig ist es mir bisher damit nicht geworden - ganz im Gegenteil.


    Nun zu den Bildern. Wie bereits berichtet, steht die Anlage auf einem Sideboard in meinem ehemaligen Arbeitszimmer. Wenn ich vor dem Bildschirm sitze und den Bürostuhl nach links hinten drehe, habe ich momentan so etwas vor Augen:



    In Wirklichkeit sehe ich natürlich noch mehr, aber irgendwie muss man ja die Kamera fokussieren und das macht man ja gedanklich beim Betrachten der Realität auch.


    Wenn ich den Stuhl in die andere Richtung drehe, habe ich diese Szene:



    Die Ausgestaltung ist natürlich noch lange nicht abgeschlossen, aber ich bin da zuversichtlich, dass das mit der Zeit schon wird. Zwischendurch muss einfach immer mal wieder eine Rangiersession sein, damit der damit verbundene Suchtfaktor befriedigt wird :). Und je schwieriger die zu lösende Aufgabe ist, desto zufriedener wird der Betriebsleiter, wenn sie gelöst werden konnte ;).


    Herzliche Grüße und bleibt gesund


    Frieder

    Hallo zusammen,


    ich lese hier schon eine ganze Zeit mit und habe mich jetzt angemeldet. Deshalb würde ich mich gerne mit meinem Modellbahnerleben vorstellen.


    In zartem kindlichen Alter bekam ich zu Weihnachten eine aufgebaute Biller-Bahn geschenkt. Das ist nun bereits gefühlte tausend Jahre her.


    Wenig später wurde die Biller-Bahn durch Trix Express abgelöst. Die alten Biller-Sachen sind aber auch heute noch in meinem Besitz.


    Die nächste Phase wurde durch das Erscheinen der Spur N eingeleitet und hielt so lange an, bis der Alltagstrott seinen diesem Hobby nicht zuträglichen Tribut forderte.


    Nach dem Umzug in die Nähe meines Arbeitsplatzes wurde zwar ein neuer Anlauf genommen, aber nicht ernsthaft umgesetzt, weil durch beruflichen Aufstieg das hier geforderte Engagement das einfach nicht zuließ, was aber nicht heißen soll, dass ich denselben nicht gerne ausgeübt habe.


    In Sichtweite des Endes meiner beruflichen Laufbahn fiel mir dann im heimischen Keller der Karton mit der alten Blecheisenbahn von vor gefühlten tausend Jahren in die Hände. Sofort kamen die Kindheitserinnerungen und hier besonders diejenigen zu Weihnachten zusammen mit meinen lieben Eltern in mir hoch. Ich glaube, in diesem Moment hatte ich Tränen in den Augen.


    Von da an fing ich zunächst an, in moderatem Umfang Biller-Bahn, die ja fast Spur 0e ist, zu sammeln. Es stellte sich aber bald heraus, das zum einen die Preise für die Sammlerstücke immer weiter in den Himmel schießen und die alte Mechanik zwar schön zum Anschauen aber nicht wirklich zum Betrieb geeignet ist. Das damals verwendete Material ist einfach mürbe geworden und Reparaturen sind zwar durch entsprechende Spezialisten machbar, aber eben auch sehr kostenintensiv.


    Und dann kamen auf einmal die eigentlich auch schon historischen Magic-Train Modelle in meinen Focus. Das ist zwar nichts für die wirklich vorzüglichen 0e-Künstler hier im Forum, aber mich haben die schnuckligen Dinger irgendwie in ihren Bann gezogen.


    Nachdem ich mittlerweile seit nunmehr zwei Jahren im Ruhestand bin, entsteht seitdem auf einem Sideboard in meinem ehemaligen Arbeitszimmer eine 0e-Rangieranlage, die einige Elemente aus britischer und amerikanischer Ideenschmiede so vereint, dass einerseits die nicht besonders zugkräftigen Magic-Train Lokomotiven die ihnen zugedachten betrieblichen Anforderungen erledigen können und zum anderen die zu erledigenden Aufgaben nie langweilig werden. Dementsprechend lange hat es gedauert, bis das Betriebskonzept stand. Aber jetzt läuft es.


    Falls Interesse bestehen sollte, kann ich dann meine bisher bescheidenen Ergebnisse hie an geeigneter Stelle in Wort und Bild vorstellen.


    In diesem Sinne: Herzliche Grüße


    Frieder


    Und bleibt alle gesund.