Posts by stahlone

    Oh ja ...

    Ganz neue Redensarten entstehen gerade...

    Ich lenze, also bin ich.
    Lieber die Lenz in der Hand als die Lemaco im Schaufenster.
    Lenz vergeht nicht.
    Wer Lenz nicht ehrt ist KM1 nicht wert (oder muss es Dingler heißen? :/ )

    Da fehlt noch "Veronika, der Lenz ist da!" Ohne Lenz wäre ich wohl nicht - nach langer Zeit mit viel Frust - bei der Spur 0 gelandet. Lenz ist quasi die Einstiegsdroge gewesen, die Basis, die für weitere Exkursionen in eine neue spannende Welt dient. Ich habe das erste Mal Gleise selbst gebaut, hatte aber immer noch das Lenz-System als Rückfallebene im Hintergrund. Die V20-Startpackung war bezahlbar, eine Gebauer- oder M&L-Lok hätte ich mir nicht einfach so kaufen können. Die Fahrzeuge sind brauchbar detailliert (für mich als Kurzsichtigen sogar echt gut) und bieten gute Fahreigenschaften. Spur H0 kommt mir jetzt wie Spielzeug vor - aber Fahrzeugselbstbau hätte ich mich nie getraut. Vielleicht ist es ein Hinterhertrauern hinter der guten alten Zeit - aber die Zukunft ist doch spannend!


    Just my 2 cents stahlone

    Ich finde ja immer wieder beeindruckend, wie viel Liebe und Aufwand damals in die Gebäude auch so kleiner Bahnen gesteckt wurden - mit geputzten Flächen und Deko-Elementen., liebevoll verfugtem Sichtmauerwerk, Segmentbögen mit Schlußstein über den Fenstern. Respekt, das hat du gut nachgebildet!


    MfG stahlone

    Und - um mal eine von mir vor langer Zeit hier geäusserte Idee aufzugreifen - wird es, vielleicht schon für 2023, irgendwann einen Kreiensen-Kalender geben? Ich habe noch Platz an der Wand ...

    Könnte - in Anbetracht der modellbauerischen Leckerchen - eine echte Konkurrent zum Pirelli- oder Carponizer-Kalender werden!


    MfG stahlone (der mal den wendländischen Bauernkalender hatte)

    Moin zusammen!


    Ich habe mir L-Aluprofile gekauft, 3mm stark, Schenkellänge 15mm und 30mm HIer Link. In den 30mm-Schenkel habe ich Löcher gebohrt und angesenkt, dann die L-Profile flach liegend im Spurweitenabstand auf Sperrholz verschraubt. Diese Zugkassetten verschiebe ich nur nach vorne / hinten auf einer Polystyrolplatte, um die Züge im ganzen an das Streckengleis anzudocken. Gegenwärtig ist maximale Länge (durch den Raum vorgegeben) 160cm. Der Fahrstrom wandert zur Zeit noch über Krokoklemmen in die Aluprofile. Wenn gewünscht kann ich Fotos machen.


    MfG stahlone

    Jetzt will ich mich nach langer Zeit mal wieder melden. Leider komme ich zu Schulzeiten nicht so häufig zum Basteln, zumal meine Haushaltshilfe drei Wochen ausfiel und wir jetzt vermehrt ukrainische Kinder in die Schule bekommen, die betreut werden wollen. Dafür kann ich wegen der Ferien und der Quarantäne nun um so mehr reinhauen!


    1. Der Bausatz von Müllers Bruchbuden, den ich letzten Sommer in Frankreich begonnen habe, strebt dem Ende zu. Er soll die Ziegelei "Marunde" darstellen (Marunde - die robusten Roten aus Holstein!). Die Rampe ist aus Styrodur geschnitzt und mit einer dünnen MDF-Platte belegt, die Stützen werden noch gespachtelt und koloriert. (Bild 1 + 2)


    2. Die Zufahrt zur Ziegelei erfolgt über zwei Module, welche die Weitläufigkeit der Geest-Landschaft nördlich von Hamburg darstellen sollen: Apfelkoppeln, Zuckerrübenanbau zwischen Knicks, Weiden. Hier gibt es viel Landschaft und eher sandige statt fette Böden. Jetzt im Herbst verdorren langsam die langen Halme, die Kühe dürfen an schönen Tagen nochmal auf die Weide. Rolf, der Knecht vom Schlüter-Hof, schaut sehnsüchtig zur bulligen V20, die vor der Trapeztafel von Blumendorf auf Einfahrt wartet . Er wäre als Kind auch gerne Lokführer geworden.... (Bild 3, 4, 5)


    3. Zuletzt ist mir noch ein gebrauchter Kompressor über den Weg gelaufen - und somit konnte ich nach 30 Jahren (!) endlich meine Badger-Spritzpistole in Betrieb nehmen. Das Erstlingswerk ist der Beiwagen des EBOE-Triebwagens sowie ein paar Alterungsversuche - unter anderem am Milchwagen, der am Zugschluss mitläuft... (Bild 6)


    Ich wünsche euch Frohe Ostern


    stahlone

    Hallo,


    bis auf die aussteifenden Diagonalen ist das Fachwerk bei diesem LBE-Stellwerk (Stm steht IMHO für Südturm) ja zuerst entstanden und wurde dann ausgemauert. Meiner Einschätzung nach würde man die Vorgehensweise mit aufgeklebten Polystyrolstreifen sehen - und dann ärgerst du dich ewig darüber! Ich würde das Eisenfachwerk aus Polystyrolprofilen zuerst kleben und dann entweder die Felder entweder mit Mauerwerksplatten in Läuferverband (Bünnig Modellbau hat sowas) oder mit Schaumplatten füllen und dann den Verband selber prägen. Ist eine furchtbare Arbeit. Dafür hat das nicht jeder. Die Diagonalen würde ich die 98 1125 angeregt hat aufkleben.


    Mich regt es ja schon beruflich bedingt auf, wenn Wände im falschen Verband gemauert sind oder eine Fachwerkwand komplett aus einer Sperrholzplatte gelasert wurde: Das Vorbild sieht nicht so aus, also ist das Modell keine Abbildung des Originals.


    Just my 2 cents


    stahlone

    Hallo Uwe,


    dein Entwurf ist mir sympathisch, gehört er doch wie mein Blumendorf in die "4-Weichen-sind-genug"-Klasse! Ich habe meinen Bahnhof (hier Gleisplan) mit Düngemittelschuppen, Ladestraße und Rübenrampe nachgebaut - und da sind auch aufgrund der Enge eine Menge Rangieraufgaben gegeben: G-Wagen mit Düngemitteln gehen an den Düngemittelschuppen, an der Ladestraße gibt es eine Rampe und viel Platz für K-, O- und R-Wagen (die jeweils hintereinander stehen), Milch- und Stückgutwagen müssen an die Rampe vom Güterschuppen bugsiert werden.

    Vielleicht überlegst du dir - neben dem Umsetzen der V 100 - welcher Anschließer wo sitzt und welche Produkte er bekommt oder verschickt? Daraus ergeben sich ja viele Aufgaben, die man gerne mal abends zum Entspannen "abarbeiten" kann.

    Hast du mal überlegt, die rechte Weiche mit Umsetzgleis gegen eine Segmentbühne zu tauschen? Auf diese Weise kannst du mehr Gleislänge hinzugewinnen und so ein Ding ist ja eher einfach selbst zu bauen.


    Mit freundlichen Grüßen


    stahlone