Posts by stahlone

    Hallo Markus,


    ich habe mich für die Weichen von Hassler entschieden, da ich mir die Bausätze von Wenz nicht zugetraut habe. Hassler ist allerdings weniger detailliert und für die Stellschwelle musste ich mir auch noch eine andere Lösung einfallen lassen. Wenn du möchtest, kann ich gerne mal Fotos von Weiche und Stellschwelle machen. Gemäß der Good-enough-Theorie sind die Weichen für meinen Geschmack schön genug, mir war damals die Echtholzschwelle wichtig.


    MfG stahlone

    Hallo Meinhard ,


    zur Zeit ist hier eher viel zu tun, da mit dem Sommer auch die Bausaison an unserem Häuschen begonnen hat und die Kinder mit Wechselunterricht teilweise vormittags beschäftigt werden müssen. Ich komme leider viel zu selten zum Bauem, immerhin habe ich schon mal die Pfeiler für die Rübenrampe geschnitzt.


    Gruß


    Söhnke

    Liebe Freunde der EBOE,


    lange hat die Betriebsleitung der EBOE darüber beraten, was für ein Zugfahrzeug angesichts der ansteigenden Zuglasten im herbstlichen Rübenverkehr angeschafft werden sollte: Soll es eine V 36.4 werden - schlechtes Laufverhalten auf noch noch schlechterem Oberbau. Soll es eine MaK 650D werden - die Kieler können noch nicht liefern. Nun hat die EBOE nach einer langen Überfahrungsfahrt eine bewährte T16.1 - auch bekannt als Baureihe 94 - von der Meinhard schen Privatbahn günstig übernehmen können. Einen Wasserturm gibt es in Wakendorf-Götzberg, für DB-Gleise ist sie auch zugelassen. Unten seht ihr sie beim ersten Einsatz an der Blumendorfer Rübenrampe, mißtrauisch beäugt vom Blumendorfer Factotum Hinrich Steenbock (mit der Harke). Vielen Dank an Meinhard für die entgegenkommende Übergabe an die EBOE!

    Was für starke Bilder! Ich war 1995/96 mit einem Schüleraustausch in Walbrzych und habe dort viel über das Leben, den Ost-/West-Gegensatz und Freundschaften (die bis heute bestehen!) gelernt. In der Zeit war viel Improvisation nötig und auch möglich, die leider wohl heute nicht mehr möglich wäre. Ein VT 95 in Polen ohne nationale Zulassung mit einem getippten Zettel - Wahnsinn.


    Gruß stahlone

    Wenn Du eine 94er suchtst, dann gibt es doch noch recht aktuelle Modelle von Lenz, Kiss und einer anderen Firma mit 3 Buchstaben.

    Ich würde an Deiner Stelle mal hier im Forum eine Suchanfrage stellen und mit dem Kollgen dann einen Vor Ort-Termin, Telko oder Video-Meeting machen.

    Ich habe mich mit Meinhard abgesprochen, ich übernehme seine alte 94er. Er hat mir ein Video zugeschickt und wir haben gestern telefoniert. So bekommt die EBOE zwar eine eher überdimensionierte Dampflok - aber die Rübenzüge im Herbst sind ja eher lang...


    Danke an euch alle


    Söhnke

    https://de.wikipedia.org/wiki/…horn%E2%80%93Bad_Oldesloe


    Hallo Söhnke,

    am Besten du stellst hier mal eine kleine Liste ein welche Vorbilder Du ins Modell umsetzen möchtest, da kann der ein oder andere dir bestimmt Positives oder Negatives zu vermelden.

    Vielen Dank für eure Beiträge, zur Zeit schiele ich auf eine BR 94 von Gebauer. Ich telefoniere heute Abend mit dem Verkäufer und frage ihn, ob er mir ein kurzes Video schicken kann. Die Lok ist zwar etwas groß für die EBOE (Elmshorn-Barmstedt-Oldesloer Eisenbahn), andererseits ist es meine absolute Lieblingslok - und die EBOE hatte auch große Deutz-Diesel. Und wenn es ein Gebrauchtfahrzeug ist, habe ich wohl weniger Scham, daran rumzupatinieren.


    Mit Dank und Gruß


    Söhnke

    Guten Abend,


    ab und zu werden ältere Messingmodelle bei den gängigen Auktionsplattformen angeboten. Ab und an sind da auch für mich interessante Fahrzeuge dabei, die ich auf die EBOE versetzen könnte. Mir ist aber besonders ein gutes Langsamfahrverhalten wichtig, da ich gerne rangiere. Meine Frage daher an euch und mit Bitte um eure Einschätzung:


    Ist das Fahrverhalten älterer Messingmodelle ausgewogen und mit heutigen Großserienprodukten vergleichbar oder sind es eher Vitrinenmodelle, die nicht gerade mit guter Antriebstechnik glänzen?


    Mit Gruß und Dank im Voraus


    Söhnke

    Liebe Spur 0-Gemeinde,


    wie sicher schon bekannt, bin ich dabei den Bahnhof Blumendorf der EBOE nachzubauen. Nun gibt es dort diverse Rampen - und ich bin zu faul, diese nachzuschnitzen. Nun habe ich bei einer Fortbildung Tinkercad kennengelernt und bin mit meinen CAD-Kenntnissen aus dem Studium recht weit gekommen - ich habe mich an den Stützen der Rübenrampe. versucht: 30 Lagen NF Ziegel. Meine Fragen nun:

    • Wie genau ist der 3D-Druck inzwischen - die Fugenhöhe und -breite ist ja eher übersichtlich in 1:45.
    • Kennt ihr einen empfehlenswerten Dienstleister, am besten in D?
    • Ich habe jetzt einen Teil eines Pfeilers gezeichnet - 6 Lagen - die ich übereinander kleben würde. Muss ich die für einen externen Dienstleister vervielfachen oder kann ich dem sagen: Mach mir davon bitte mal XYZ Stück?
    • Muss ich Stützen einzeichnen?

    Die STL-Datei kann ich gerne zur Ansicht verschicken, vielleicht könnt ihr Profis mal drüber gucken und einen Kommentar abgeben.

    Anmerkung 1: Nein, ich möchte keinen 3D-Drucker kaufen. Wirklich nicht.

    Anmerkung 2: Ich mache dies zum ersten Mal. Für Tipps bin ich dankbar, verzeiht mir Anfängerfehler bitte.


    Mit Dank für eure Helfen


    stahlone

    Ansonsten nimmst du dir das "Blech" vom Korken einer Sektflasche. Dieses ist dicker als Alufolie und lässt sich dennoch gut schneiden und biegen. Den Sekt dann nach der gelungenen Aktion abends trinken!


    Gruß stahlone

    Ich bewundere, was für eine starke Atmosphäre du zauberst: Da ist nichts gedrängt oder überladen sondern wahrlich ein Abbild der Wirklichkeit - großes Kompliment. Steht bei dir auch noch die Kleinbahn Osterode-Kreiensen auf dem Plan bzw. die Zufahrt zur Grube Echte? Die fuhr ja hier bei mir durchs Dorf und letzte Relikte (Brücke bei Echte, Gleise in ehemaligen Bahnübergängen) gibt es ja noch. Bis vor drei Jahren stand an der Bushaltestelle auch noch "Förste Bahnhof".


    Gruß


    stahlone

    Ein toller Thread, da werde ich ganz neidisch. Ich hatte vor meinem Einstieg in die Spur 0 mal die Spinnerei mit einem alten Freund, die Hafenbahn in Elmshorn nachzubauen: Kaianlagen, Getriedeheber und Stückgut für die Kölln-Werke, eine Schrotmühle, zwei Waggondrehscheiben (hier der Gleisplan des ganzen Bahnhofs, links oben die Hafenbahn). Die großen Silos und Fabrikgebäude als Hintergrund, vorne das Hafenbecken (hier ein Foto). Nun, er wohnt im Süden Deutschlands, ich in der Mitte - nun ist es dann doch die EBOE geworden.


    sehnsüchtig


    stahlone

    Günter, schlechte Erfahrungen mit dem Basalt beim Kleben geht auch in die Richtung Farbänderung oder wo hat es bei dir gehakt? Ich finde Basalt von der Struktur schon sehr ansprechend.

    Hallo Malte,


    ich als Schotter-Abstinenzler finde deine Probestücke ziemlich gut. Womit klebst du denn? Ich hatte mal Tiefengrund probiert, da gibt es nahezu keine Farbveränderung. Andere schwören auf farblosen Klarlack, den habe ich aber noch nicht selbst getestet.


    MfG


    stahlone

    Konstatiere:


    die nationalen Versandkosten sind schon happig, die internationalen unverschämt hoch und das betrifft selbst den EU-Raum! In Zeiten, da sämtliche Geschäfte geschlossen sind, ist das ein zusätzliches Ärgernis und ich möchte gerne wissen, wieviel Millionen allein DHL z. Z. zusätzlich macht! An internationalen Telefonaten wird nichts mehr verdient, da verlegt man sich halt auf den Versandhandel. Da sollte die Politik dringend tätig werden!

    IMHO ist das im Weltpostvertrag festgeschrieben, auch das die VR China als Entwicklungsland geringe Versandkosten zahlen muss und die Kosten dafür die weiter entwickelten Länder tragen. Zum Weltpostwesen

    Zudem wundere ich mich, dass Telekom und DHL wieder zu einem Betrieb gehören, sind die nicht 1995 aus der Bundespost entstanden?


    stahlone

    Hallo Michael,


    mit einem scharfen Messer oder Skalpell, 1-3 kleinen Feilen, Schleifpapier, Gummibändern und Wäscheklammern sowie Kontakt- oder Sekundenkleber kommst du schon sehr weit. Die Vorgehensweise ist meiner Meinung nach hier ganz gut beschrieben - wobei du bei Gebäudebausätzen Bauteile mit weniger Volumen hast. Du kannst auch gerne um Rat fragen, hier im Forum sind ganz viele hilfsbereite Modellbauer.


    Söhnke

    Hallo Banni,


    auch ich empfehle dir, vielleicht erstmal einen kleineren Bausatz zu probieren. Ich habe mit denen von Müllers Bruchbuden gute Erfahrungen gemacht, habe einfach mal einen Bausatz gekauft und im Urlaub zusammengebaut. Resin ist kein Hexenwerk und wenn dir mal eine Klebenaht mit Kontaktkleber daneben geht, kannst du sie auch wieder anlösen. Einfach machen!


    Mut machend


    stahlone

    Wow, da hast Du die Farbtöne von Vordergrund und Hintergrund toll getroffen.... Das sieht schon ziemlich nahtlos aus und die Kamara ist in der Hinsicht ein gnadenloser Kritiker.....

    Vielen Dank für die Blumen! Zur Zeit gibt es manchmal Tage, wo ich nur die neuen Hemmschuhe lackieren kann, an anderen Tagen kann ich auch mal zwei Stunden Betrieb machen. Corona ist komisch.


    Gruß


    Söhnke

    Erst ein Hintergrund macht aus einer Anlage einen richtigen Ausschnitt aus dem Leben - das habe ich schon in H0 gemerkt. Nun liegt Blumendorf nicht in irgendeinem Mittelgebirge sondern in Stormarn. Mein "Lastenheft" sah also folgendermaßen aus:

    • Wellige Landschaft, Laubbäume, Eichen als Solitär, Knicks.
    • Das ganze in eher pastelligen Tönen, um Tiefe vorzutäuschen.
    • Zudem sollte nicht wie so häufig der Sommer dargestellt werden sondern eher der Herbst, damit für Kartoffel- und Rübenernte stilsicher die Hochrampe genutzt werden kann. Die im Nahbereich sind daher fast laubfrei, die Felder abgeerntet.
    • Direkt hinter dem Bahnhof Blumendorf steht eine Reihe hoher, schlanker Bäume. Vor einer Kulisse hätten sie Schatten geworfen (und zum Selbstbau war ich zu faul).
    • Herbstliche Atmosphäre - also keine für den Holsteiner Sommer typischen Schäfchenwolken sondern diesiges, graublaues Wetter

    So was gibt es IMHO nicht - woher also nehmen und nicht stehlen. Hier im Forum waren ganz wunderbare Anleitungen verlinkt, ich bin bekennender Bob-Ross-Fan (einfach machen) und hatte erste Erfahrungen im Hintergrund malen in H0. Ich habe

    1. Die Rückseite von vorhandenen Hintergründen für H0 genutzt (4mm MDF).
    2. Diese mit Tiefengrund (Acryl-Basis) grundiert, um die Saugfähigkeit zu vermindern.
    3. Dann mit hellblau (Abtönfarbe mit Wandfarbe - sowas hat man vom Renovieren übrig) mit der Rolle vorgestrichen und dann
    4. nass in nass (dank Tiefengrund) vom Horizont nach unten heller gestrichen. Das habe ich sehr pfuschig mit der Schaumstoffrolle gemacht.
    5. Die Übergänge habe ich mit einem feuchten Pinsel verwischt.
    6. Nach dem Trocknen habe ich mit einem Bleistift die Horizontlinie angezeichnet (wichtig - sonst schweben die Bäume in der Luft!) und grob eine Landschaft skizziert. Ich habe im Studium vier Semester Freihandzeichnen gehabt und bin da in der Übung. Auch die Bäume wurden anhand des Fotos grob vorgezeichnet.
    7. Dann habe ich von hinten nach vorne, also von hell nach dunkel gestrichen: Zuerst die Felder braun mit weiß abgetönt, dann die Bäume im Hintergrund mit hellgrau bzw. Drybrushing mit dunkelgrau.
    8. Für die Bäume habe ich mir eine Mischung aus hellbraun und schwarz erstellt, dabei aber nicht ganz gemischt - die Bäume bekommen also etwas Struktur.
    9. Ich habe die Bäume zuletzt von unten aus (viel Farbe im Pinsel) mit einem weichen, schmalen Pinsel und viel Wasser aufgetragen. In den Ästen war dann nur noch wenig Farbe, die sind dann nur noch mit der Spitze gemalt.

    Ich bin erstaunt, wie einfach das doch ging. Meine Tipps an Nachahmer: Von Hinten nach vorne arbeiten, die Farben eher zu hell und einfach machen! Kleine Ungenauigkeiten nimmt das Auge nicht wahr, da es ja auf den Vordergrund fokussiert sind.


    Grüße Söhnke