Posts by kcornels

    Hallo,


    sobald die Testdrucke erfolgreich sind, werden die STL's veröffentlicht. Diese werden zwar für H0 exportiert, können aber bedenkenlos hochskaliert werden.


    Fertige Teile werden wir nicht anbieten. Der Aufwand ist einfach zu hoch.


    viele Grüße

    Karsten

    Hallo,


    so das Design ist jetzt erstmal abgeschlossen. Es fehlten noch ein paar Kleinigkeiten und insbesondere der Schaltkasten.



    Hier die Gesammtansicht der Verladeanlage.


    Der Schaltkasten enthält 4 Kraftstromsteckdosen mit den jeweiligen Sicherungskästen. Die Kragenstecker waren Ende der 60er gerade im landwirtschaftlichen Bereich noch sehr gebräuchlich. Es werden nur 2 der 4 Dosen genutzt, da eine optionale Hubanlage vor dem Förderband in der Zeit die wir darstellen nicht mehr vorhanden war.



    Hier der Antrieb des unteren und des mittleren Bandes. Beider laufen mit identischer Geschwindigkeit.



    hier nochmal das untere Band mit der Schütte und den vorderen Rädern. Hier scheint man Schubkarrenräder mit einer lenkbaren Halterung verwendet zu haben, die das Rangieren erleichterten.


    Jetzt gehen die Teile zu einem Hobbykollegen zum Druck.


    viele Grüße

    Karsten

    Hallo,


    die Anlage ist jetzt ein bischen weitergekommen, auch wenn noch einiges fehlt... .



    Aber das untere Band ist jetzt nahezu fertiggestellt... .



    Die ersten Probedrucke waren schon recht brauchbar, allerdings ist das entgittern nichts für schwache Nerven... .


    viele Grüße

    Karsten



    viele Grüße

    Karsten

    Hallo,


    in unserer Bastelgruppe haben wir von einem Hobbykollegen den Bahnhof Dörzbach in H0e in Pflege genommen. Der Bahnhof wurde massstabsgerecht in 1:87 umgesetzt, aber zur Fertigstellung fehlen noch ein paar Gebäude und Ausrüstungsteile. Darunter befindet sich auch eine Rübenverladung.


    Die Jagsttalbahn konnte in Ihrer Betriebszeit weder besonders viel Fracht, noch ein zufriedenstellendes Fahrgastaufkommen generieren. Nur im Herbst zur Rübensaison herrschte ein beachtlicher Verkehr. Um die Verladung zu vereinfachen wurden ab Mitte der 60er Jahre für mehrere Bahnhöfe mechanische Verladungseinrichtungen beschaft.


    Im Gegensatz zur den Rübenverladeanlagen von Jagssthausen, Bieringen und Widdern, bei denen es sich um hydraulische Kippanlagen handelt und die bereits in einer sehr hohen Qualität umgesetzt wurden (STL-Files stehen auf der Homepage Jagsstalbahn-Modelle zur Verfügung) handelt es sich bei der Anlage in Dörzbach um mehrere miteinander verbundene Förderbänder.


    Die Entstehung der Anlage in Dörzbach möchte ich ein wenig in diesem Artikel beschreiben.


    Die Anlage soll im 3D Druck entstehen und das Modell wird in Fusion360 modeliert. Da die Anlage sowohl für H0 und auch für 0 eingesetzt werden soll habe ich versucht das Modell so filigran wie möglich zu entwerfen und dabei die Grenzen der Druckbarkeit nach Möglichkeit zu erreichen. Die Probedrucke der bereits erstellten Teile lassen einen gewissen Optimissmus zu das das auch tatsächlich in der Praxis funktioniert.


    Zuerst begann die Vorbildrecherche. Die Modelljagststalbahnfreunde haben eine beeindruckende Bilderdatenbank mit mehr als 10.000 Bildern der Bahn, die aus einer Vielzahl auch sehr renomierter Quellen zusammengetragen wurde. Noch einmal meinen grossen Respekt und Dank an die Quellen, die die Bilder bereitgestellt haben und einen RIESIGEN Dank an den Kollegen, der diese dann in eine Datenbank eingepfegt hat um eine Bildrecherche nach unterschiedlichsten Suchbegriffen zu ermöglichen. Mit Hilfe der Datenbank konnte ich immerhin ein knappes Dutzend Bilder der Anlage über den Einsatzzeitraum finden. Einziger Anhaltspunkt für einige Maße bot eine Leiter, die in zwei Bildern an das obere Band angelehnt war und somit immerhin grob gestattete auf irgendwelche Maße zu schliessen. Die ermittelten Werte sind aus meiner Sicht halbwegs plausibel, allerdings kann ich nicht garantieren, das sie auch passen.




    Hier sieht man ein Bild des Originals. Insgesammt nutzt die Anlage, wie bereits beschrieben, drei Förderbänder, die auf relativ abenteuerliche Weise über unterschiedliche Stützgerüste verbunden werden. Die Anlage ist verfahrbar und wurde zur Beladung von aufgebockten O-Wagen auf der Laderampe platziert. Wie man sieht befindet sie sich zum Zeitpunkt der Aufnahme bereits in einem eher bedauerlichen Zustand.


    Bisher wurden das obere und mittlere Band mit dem hinteren Rahmen umgesetzt.





    Erste Druckversuche der Teile laufen gerade und dann wird es auch in Spur0 realisiert. Dazu kann die Stärke der eigentlichen Bänder noch um 0,1 mm reduziert werden, da diese dem H0 Modell an vielen Stellen überhaupt nur die Stabilität verleihen und dort 0,3 mm stark ausgeführt wurden.




    Hier ein allererster Prototyp der zeigen sollte, ob die Querverstrebungen innerhalb des Rahmens (0,2mm Durchmesser) überhaupt noch druckbar sind. Der Druck des späteren Modells erfolgt bei einem Hobbykollegen, desen Drucker eine höhere Auflösung als mein Elegoo Saturn bietet.


    Jetzt muss noch der vordere Teil der Anlage entstehen, sowie die restlichen Details, wie der Schaltkasten und die fehlenden Spannvorrichtungen der Bänder nachgebaut werden.


    Ich muss zugeben, dass noch kein Modell, das ich bisher umgesetzt habe, mir so viele Nerven gekostet hat. Die Vielzahl der Streben und Verbindungen in Verbindung mit einer wirklich wilden Konstruktion machen das Modell unheimlich interessant, aber man brütet schon ziemlich lange an den Bildern, um das alles zu erfassen und ich bin sicher auch das eine oder andere Detail übersehen zu haben.


    viele Grüße

    Karsten

    Hallo,


    es gab durchaus viele Übergabebahnhöfe mit einem vorgelagerten Bahnhofsteil mit der eigentlichen Rollbockgrube oder Rollwagenrampe. Oft fanden sich in diesen Bereichen keine Umsetzgleise für die Regelspur (ein gutes Beispiel ist z.B. der Übergabebereich von Wunstorf der Steinhuder Meerbahn). Wenn man ehh nur ein Teil eines Bahnhofes nachbauen möchte, kann es also durchaus legitim sein, den für den persönlichen Geschmack vielleicht nicht ganz so wichtigen Regelspurteil etwas kleiner ausfallen zu lassen... . :) Man muss halt selber wissen, ob man damit leben kann oder nicht :-).


    viele Grüße

    Karsten

    Die Modelle aus der SIM Szene sind nach vollkommen anderen Grundlagen gebaut. Dort benötigt man ein möglichst optimiertes Mesh mit einer hochauflösenden Textur.


    Sowas habe ich mal vor knapp 15 Jahren gebaut. Inzwischen sind zwar deutlich mehr Freiheiten und durch individuelle Shader auch mehr Möglichkeiten vorhanden, aber das Grundproblem besteht nach wie vor. Ist mein Modell zu komplex schade ich damit der Performance der Simulation... .


    Die Modelle sehen aufgrund der Texturen brauchbar aus, aber das 3D Modell ist nicht wirlich als Basis für einen Druck zu nutzen.



    Ansicht einer Stadtbahnstation in Trainz.


    Das ist jetzt ein Renderbild aus 3D-Max. Aber sah im Spiel auch nicht so anders aus. Die Fototextur wurde aus ca 50 Bildern zusammengeschnippelt... .


    So sieht der Wagenkasten des TW2000 ohne Textur aus... .



    Der Vorteil gegenüber der Modellbahn, der Zug hat etliche Animierte Teile, und der Führerstand kann halt entsprechend des Originals umgesetzt werden.



    Ein funktionierendes IBIS System habe ich jedenfalls in 1:45 noch nicht gesehen... . Leider ist der Fahrstand nie wirklich fertig geworden, aber er hatte schon mehr als 100 aktive bedienbare Elemente... .



    viele Grüße

    Karsten

    Hallo,


    und hier mal mit 2 geöffneten Toren. Ich habe lange überlegt, wie ich die Tore unsichtbar antreiben kann. Aber durch die Konstruktion der Scharniere ist mir nicht intelligentes eingefallen. Daher öffne ich die Tore lieber später per Hand... .



    und mal ein bischen im Detail... .


    viele Grüße

    Karsten

    Hallo,


    so ganz ohne Tor sieht der Schuppen doch noch sehr unvollständig aus, so das ich aus einem hochauflösenden Bild das auf Wikipedia gehostet wird, versuchte die Maße so halbwegs passend nachzuvollziehen. Die Tore des Schuppens sind vor einigen Jahren, aufgrund ihres schlechten Erhaltungszustands, getauscht worden. Die neuen Tore sind innen deutlich einfacher aufgebaut, daher habe ich versucht den Zustand vor der Renovierung nachzubauen.


    Ganz fertig ist der erste Torflügel noch nicht, aber schon vorzeigbar... .



    Das linke Tor ist dann etwas aufwendiger, da es noch die Schlupftür besitzt und nocht etwas interessanter aufgebaut ist... .


    viele Grüße

    Karsten

    Ich habe einen Ziegel in Fusion als Einzellteil gezeichnet, korrekt platziert und dann mit rechteckiger Anordnung dupliziert... . Die untere Reihe hat einen anderen Winkel, also wurde diese getrennt behandelt. Allerdings sieht das Ganze dadurch extrem gleichmässig aus... . Das gefällt mir immer weniger.

    die Oberfläche auf den Bildern sieht nach Druck aus... . Ich denke in der Qualität kann ich mir die Teile auch selber drucken und vor allem bekomme ich auch genau was ich benötige... .


    Leider waren meine Versuche mit der 0,1 mm Düse nicht soo erfolgreich, so bin ich auf eine Mindestwandstärke von ca 0,25mm festgelegt... .


    Ausserdem spare ich gerade auf einen Resin Drucker... . Aber da gerade der Heizungsmonteur da ist, wird das wohl noch etwas dauern... .

    Hallo Bastian,


    die Wenz Dachrinne finde ich ein bischen klobig. Die von Realmodell kenne ich noch nicht. Die eigentliche Rinne kann ich selber drucken (Die Wandstärke ist allerdings zu hoch :) ). Die Halter were ich versuchen direkt mitzudrucken. Der Fallrohrhalter ist definitiv zu filigran. Da würde ich versuchen mir den ätzen zu lassen. Theoretisch könnte ich mir den auch aus 0,05 mm Stahlblech lasern lassen, aber ich fürchte das möchte ich nicht bezahlen... .


    viele Grüße

    Karsten

    Hallo,


    allmählich habe ich das Problem, das zwar nicht mehr viel für die Fertigstellung des Schuppens fehlt, mir aber wieder Vorbildmasse fehlen. Das Tor ist vergleichsweise kompliziert und ich müsste nahezu alle Masse raten. Daher schiebe ich das ersteinmal auf, bis es wieder die Möglichkeit gibt, Zugang zum Schuppen zu bekommen... .


    Ich habe erstmal ein wenig das 3D Modell aufgeräumt und ein paar Kleinigkeiten wie die Dachrinne und das Fallrohr gebaut.



    Hierbei habe ich mich wieder am heutigen Zustand orientiert... . Leider fehlen noch die Halter des Fallrohrs... .


    viele Grüße aus Braunschweig

    Karsten

    Hallo,


    und passend zum Wetter regnet es jetzt auch nicht mehr rein... .



    DIe Metallrahmen der Sprossenfenster sind sehr filigran. Mal sehen, ob sich das später überhaupt sinnvoll drucken lässt... .


    viele Grüße

    Karsten

    Hallo,


    als Wochenendbastelei ist jetzt der Hallenboden mit Wartungsgrube entstanden. Vom Boden hatte ich dank eines netten Users des Kleinbahnforums sehr gute Fotos, von der Grube leider überhaupt keine... . Hier konnte ich mich nur an der Zeichnung orientieren... .


    Ich habe noch keine Lösung, wie das Gleis auf dem Fundment befestigt wurde (hier kenne ich eine Lösung schlicht mit Schrauben und aber auch welche mit kompletten Rippenplatten) und ich weiss auch nicht, ob die Grube innen gemauert wurde, oder rein aus Beton bestand. Also habe ich einfach mal ein wenig geraten... . Im Moment fehlt noch der Abfluss in der Grube.




    Ausgelegt ist das Ganze für Code 100 Profile.



    Und hier der komplette Boden mit Grube und Halle... .


    Für die Grube benötigt man einen Ausschnitt in der Grundplatte. Alternativ kann man die eigentlich Grube später auch weglassen und das Loch mit Holz abdecken.


    einen schönen Restsontag wünscht

    Karsten

    Hallo,


    und auch vorne geht es ein wenig weiter... .



    Der Schuppen ist in Laufe der Jahre mehrfach umgebaut worden. Im Moment stelle ich den aktuellen Bauzustand dar... . Nur hat mein Schuppen bereits wieder den Schornstein des Lokführerschlafraums. Leider habe ich vom Schornstein kein Bild gefunden, Er ist zwar im Plan eingezeichnet, aber leider eher grob.




    Die Innenwände, wie hier die Trennwand zwischen Ruheraum und Schuppen sind verputzt daher ist der Kontrast zum Fachwerk jetzt eher klein. Ursprünglich besass der Schuppen einen Schlafraum mit 3 Betten und einen Ofen, einen Aufenhaltsraum mit Esstisch sowie den eigentlichen Schuppenbereich mit ca 10m Nutzlänge. Für die C-Kuppler, die dort stationiert waren (eine Lok mit Manschaft übernachtete jeweils an den Endbahnhöfen) reichte das.

    Im Rahmen des Umbaus zu einer Bushalle wurde die Trennwand zum Aufenhaltsraum entfernt sowie der Schuppen an der Vorderseite um ca 50cm verlängert. Die vordere Verlängerung wurde inzwischen zurückgebaut, sie war ästetisch auch nicht gerade eine Augenweid, aber der Aufenhaltsraum wurde nicht wieder hergestellt. Damit kann heute der T41 im Schuppen untergestellt werden.


    viele Grüße und ein frohes neues Jahr

    Karsten