Posts by HFy

    Man könnte auch das Ziehgleis mit Scharnieren an der Anlage befestigen. Auf der linken Seite wird in jedem Fall ein Fiddle-yard bzw. Ziehgleis gebraucht, und der Platz vor der Tür ist sowieso zu nichts anderem nütze. Da es sich um eine Balkontür handelt, ist auch kein Publikumsverkehr wie auf der Hohe Straße in Köln anzunehmen, und wenn nicht gerade ein Zug darauf ist, wäre das Gleis in Sekundenschnelle hochgeklappt. Es kann dann auch kein Zug von der Anlage fallen.


    Herbert

    Auch wenn nur die Türen oder eine davon mit Klappen überbrückt werden können, wäre schon etwas gewonnen. Bei der Planung müssen immer die Fahrzeuglängen berücksichtigt werden, da die Güterwagen für 0 18-27 cm lang sind, sind 54 cm nicht optimal, da man zwei lange hineinbekommt, aber keine drei kurzen (es sei denn O02 oder dergleichen).


    Herbert

    Moin,

    nicht ironisch gemeint: Was genau ist denn die praktische Relevanz dieser Frage Ende 2021?

    Danke und Gruß,

    Johann

    Keine, es sei denn, es gäbe wirklich einmal Ärger mit Fahrzeugen von Aubertrain oder Loco-Diffusion auf Weichen von Ferro-Suisse, Herzynia oder Schnellenkamp. Aber selbst die CFD-Mallet von Loco-Diffusion lief ohne zu murren durch Selbstbauweichen, die mit Spurlehren für 22,2 mm gebaut waren. Vermutlich liegt das am großen Spurspiel der NEM.


    Herbert

    7/8 Zoll hatte ich auch schon vermutet, aber ein Datenblatt der alten NMRA-Normen habe ich nicht gefunden (nur Klagen darüber, daß die NMRA offenbar kein Gedächtnis hat). Interessant wäre auch, ob die Norm von 1943 (oder 44, damals wurde sie auf der National Convention abgesegnet) irgendeine praktische Bedeutung erlangte, und ob bei den doch recht großen Toleranzen und Abständen der Norm die zwei Zehntel Unterschied sich bemerkbar machen.


    Herbert

    Laut dieser Quelle:

    Discover S Scale and S Gauge: A.C. Gilbert American Flyer
    Once on the brink of extinction, S scale railroading has experienced a renaissance in the last two decades. Discover American Flyer trains and more.
    www.thesprucecrafts.com

    führte American Flyer (als einziger Großserienhersteller für S) 1946 die Spurweite von 0,884 Zoll oder 22,45 mm ein. Der Maßstab 1:64 ergibt sich daraus, das im Modell ein Fuß 3/16 Zoll entspricht. Die Normen der NMRA sehen heute 0,883 Zoll bzw. 22,43 mm vor, der Unterschied dürfte sich aber kaum bemerkbar machen :)


    Herbert

    Wenig Platz haben kann ich auch ganz gut:

    HFy

    Und im Übrigen gilt der Grundsatz: Eine kleine Anlage kann langweilig sein, keine Anlage ist es auf jeden Fall.

    Auch mit dem MAN-Schienenbus der HzL bin ich schon gefahren, als ich meine Tante auf der Alb besucht habe.

    Viel Spaß mit 0.

    Herbert

    Die zu großen Gleisabstände haben unmittelbar mit den zu kleinen Radien zu tun, denn lange Fahrzeuge würden sich bei maßstäblichen Gleisabständen in zweigleisigen Kurven gegenseitig "abwatschen". Je größer der Gleisabstand, desto länger wird bei gegebener Weichenneigung eine Gleisverbindung. Das Problem ist aber bei allen Maßstäben dasselbe, nur daß in I alle Längenmaße um 40% größer sind als in 0.


    Herbert

    Hallo Dirk,


    so einen habe ich auch (den zweiten, mit dem ersten habe ich Stahldraht übergekniffen in der Meinung, es sei Neusilber). Für 0-Regelspurschienen ist er ein wenig zu klein.


    Herbert

    Wie Günther schon schrieb, kommt es auf den Betrachterstandpunkt an; von kurveninnen gesehen erscheinen die Überhänge der Fahrzeuge nicht ganz so grausam wie von kurvenaußen oder von oben. Die Einheitslokomotiven waren m.W. für 140 m Radius gebaut, aber der R1 von Lenz entspricht umgerechnet 41 m....

    Wenn ein kleiner Radius aber nur im nicht gestalteten Teil einer Anlage eingebaut wird, spielt das Optische keine Rolle, allerdings muß man den Fahrzeugüberhang dann immer noch beim Lichtraum berücksichtigen. In den NEM gibt es dazu eine Tabelle, und ansonsten: Versuch macht kluch.


    Herbert

    Beim Isolierklebestoß dürfte im Modell die Fuge ohnehin nicht erkennbar sein, und heutezutage sind die Schienen verschweißt, so daß sich im Modell keine Notwendigkeit ergäbe, Schienen zu trennen. Ich bin zwar kein Gleisbauexperte, aber ich wüßte nicht, daß die Stöße je anders als 90° zur Schiene ausgeführt wurden, von Versuchen einmal abgesehen. Das wäre auch ziemlich unpraktisch gewesen, da sich ggf. zweierlei Schienenenden ergeben hätten und die Geräte zum Ablängen der Schienen komplizierter geworden wären.

    Daß ein rechtwinkliger Schnitt empfohlen wird, dürfte einfach daran liegen, daß das Vorbild es so gemacht hat.


    Herbert

    In dem Buch "Lokalbahn Falls-Gefrees" ist ein Zug aus einer V 20 und einem Ci-28 abgebildet, allerdings ist kein Ofenrohr erkennbar. Laut "donnerbüchse.eu" war der zuletzt eingesetzte Wagen ein Cid-27 (82777 Nür).


    Herbert

    Ist nicht das Buch "Rangieren - aber richtig" gemeint? Meines Erachtens braucht jeder Modellbahner dieses Buch, und mit dieser Auffassung bin ich wohl nicht allein, sonst wäre es nicht vergriffen!


    Herbert