Posts by HFy

    Das frische Holz hatte sich bei der erwähnten H0-Anlage schon gleich dadurch bemerkbar gemacht, daß nach einer Woche die Fenster des Anlagenraums beschlagen waren. Das hätte uns eine Lehre sein sollen, war es aber nicht.


    Herbert

    Mir fiel vor Jahren mal in Stolberg Hbf ein blankgewienerter Radlenker in der Mitte einer DKW auf, der machte also seine Arbeit. Weil sowohl die Radreifen als auch die Flanken der Spurkränze eine Neigung haben, ist es gerade bei kurzen Achsständen nicht so wahrscheinlich, daß der Spurkranz irgendwo anläuft, aber hier waren wohl auch Zweiachser unterwegs.

    In einem Fall mußte man die Herzstückspitze anschrägen, da ging es darum, 1'E-Dampfloks durch eine Abzweigung von ca. 140 m Radius zu quälen. Weil sie zwischen Radlenker und Backenschiene eingeklemmt worden wären, mußte man die Rillenweite vergrößern.


    Herbert

    Zumindest bei NEM sind zum Beispiel die Rillenweiten größer als beim Vorbild, und der Unfall damit wohl weniger wahrscheinlich. Die Folgen sind im Modell auch nicht so gravierend, es sei denn, daß Edelmessing dabei auf den Fußboden prallt. Aber schon aus optischen Gründen sollte man Radlenker einbauen, weil die Weiche sonst unvollständig aussieht. Es ist schließlich das Einfachste am Weichenbau.


    Herbert

    Vor Jahren mußte die H0-Anlage eines Vereins abgerissen werden, weil die Verwerfungen überhand nahmen. Die Ursache waren Trassenbretter aus zu dünnem Sperrholz, die mit zu großen Abständen auf einem Unterbau aus ziemlich frischen Kanthölzern verlegt waren. Die Gleise waren auf Filz genagelt und nur im oberirdischen Teil mit Schotter verklebt. Unter diesen Bedingungen bildeten sich je nach Wetter ständig neue Entgleisungsstellen, meist im Untergrund, und dann an den unzugänglichsten Stellen.

    Schienen löte ich schon lange nicht mehr aneinander, stattdessen erhält jede Schiene eine eigene Stromzuführung. Bei Modulen (0m) löte ich die Schienen an den Enden auf Pertinaxschwellen, bisher hat es gehalten. Die Mehrzahl der Module ist sowieso länger als eine Schiene, aber auch bei den kürzeren habe ich in der Mitte einen Stoß gelassen.

    Bei meiner 0-Anlage Dingharting gibt es schon einmal Probleme mit dem Schwenkbühnen-Unterbau aus dünnem Sperrholz, weil die Schwenkbühne manchmal an die Schienen anstößt. Das dürfte auf schwankende Luftfeuchtigkeit zurückzuführen sein und ist leicht behoben, indem ich etwas passendes zwischen Fiddle-yard und Anlage klemme.


    Herbert

    Wieso, man kann gar nicht genug gute Vorsätze haben, desto mehr davon kann man im nächsten Jahr wiederverwenden. Weil ich noch genug alte habe, brauche ich dieses Jahr keine neuen.


    Herbert

    In Düren wurden die VT 95 auf der Drehscheibe am Ende der Gleise 17-19 gedreht, damit der Triebwagenführer nicht den Führerstand wechseln und das Wendegetriebe umschalten mußte. Sie mußten ja ohnehin über die Drehscheibe, um ihren Beiwagen zu umfahren. 98er habe ich in Düren nie gesehen.


    Herbert

    Hallo,


    ein Gesamtbild von Dingharting ist mir auch nicht gelungen, der Fiddle-yard ist nicht drauf:



    Es wäre höchstens von draußen durch's Fenster möglich gewesen, aber im ersten Stock ist das nicht so einfach!


    Herbert

    Den Vergleich mit britischen Verhältnissen finde allerdings nur bedingt zielführend, da gibt es Modellbahnvereine mit vierstelligen Mitgliederzahlen. Der Markt ist einfach viel größer und dementsprechend die Stückzahlen, wobei man aber auch in der Regel nur die Wahl zwischen analog und digital hat. Dafür gibt es aber die vielen Lackierungen und Beschriftungen, die sich das Vorbild im Laufe der Jahrzehnte hat einfallen lassen.


    Herbert

    Mache ich in Dingharting genauso. An den Enden der Kassetten habe ich an die senkrechten Flansche der Aluwinkel Messing-U 3*3 angeklebt und mit Stiften gesichert. Darein schiebe ich Platten aus 2 mm Polystyrol, da kann dann nichts mehr entkommen.


    Herbert

    Wen die 70 die falsche Lok wäre, hätte man stattdessen eine richtige angekündigt, und die 74 ist ja auch gestrichen, was auf einen anderen Grund hindeutet.

    Die 70 war als Hauptbahnlok geplant, kam aber später auch auf Nebenbahnen zum Einsatz. Durchaus auch vor Lokalbahnwagen, aber auch vor Donnerbüchsen und preußischen Abteilwagen und manchem, was es nicht zu kaufen gibt.


    Herbert