Posts by Goose

    Hallo Tom,


    sehr schöne Arbeiten, insbesondere der Lokschuppen mit dem Gebälk innen gefällt mir sehr gut. Nur schade, das man durch die Dacheindeckung anschließend fast nichts mehr davon sieht.


    Wir haben damals, als wir vor ~ 10 Jahren den Bahnhof Landwater Falls für die Albula & Landwater Ry gebaut haben auch überlegt, was wir mit dem Lokschuppen machen.

    Angeregt durch ein Bild in der eBay-Anzeige für die Wandteile haben wir dann beschlossen, ein Plexiglasdach einzubauen, dass aber prinzipiell wie ein normales Holzdach aufgebaut ist. Das heißt, alle Rauchabzüge und Kamine sind installiert und es wird wie ein normale Dach eingesetzt.

    Prinzipiell ist es damit auch möglich, dies nach Abschluss der Ausstellungskarriere der Anlage für den Einsatz als stationäre Anlage das Dach dann gegen ein konventionelles auszutauschen, eine passend zugesägte Plexiglasplatte mit Kleberspuren - die daher nicht eingebaut wurde - ist noch vorhanden und könnte mit Teerpappe und den Details ausgestattet werden.


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    ADM ist ein Indizierungssystem, um direkt zielgenau ein Gleis anzufahren.


    Der auf der Webseite erscheinende Preis ist der für die Anzahlung bei Bestellung, der zweite Preis ist dann der tatsächliche.


    Bei der 65' sind das dann 20 Pfund Anzahlung, der Bausatz kostet ohne ADM 126 Pfund.


    Wenn man die Webseite mit Chrome aufruft, kann man die direkt übersetzen lassen.

    Und dann heißt es dort:


    Zur Zeit nehme ich nur Vorbestellungen von ADM-Kunden entgegen. Ich bin zu beschäftigt mit On30 für alles andere.


    Laut ADM Webseite hat dieses System folgende Features:


    • Einzigartig ist, dass die Brücke eine 360-Grad-Drehung durchläuft, wodurch Schallbrüche für mit Ton ausgestattete Loks vermieden werden
    • einfach mit bis zu 100 Positionen zu programmieren
    • angetrieben von einem "Zahn" Riemen
    • Ein leises System, das von einem Schrittmotor angetrieben wird und jegliches Spiel verhindert
    • hat Trägheit für einen reibungslosen Start und Stopp eingebaut

    Wie schon angedacht musste der Fiddle Yard verlängert werden, um auf den seitlichen Gleisen eine ausreichende Nutzlänge zu erzielen.


    Nach Rücksprache mit Georg wurde dann ein 80 cm Verlängerungsstück gebaut und damit die Gesamtlänge des Fiddle Yards auf 3 Meter gebracht.


    Nach dem Zusägen, Verleimen, Verschrauben und Verspachtelnt des Segmentes


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    konnte dann nach dem Trocknen und Schleifen gestrichen werden


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    Während die Farbe trocknete und aushärtete habe ich dann das Bahnwärterhaus und die Oberleitungsteile zu meinem Freund nach Alfter gebracht


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    Nach der Rückkehr habe ich mich wieder dem Fiddle Yard gewidmet und die Gleise auf dem Verlängerungsstück installiert sowie auf dem Einfahrtsegment noch alle Anschlussdrähte angelötet und alles fest verschraubt


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    Und am vergangenen Freitag traf dann ein neues Triebfahrzeug ein, die Ge 4/4 II „Thusis“ in grün, eine einmalige Auflage auf Vorbestellung von Bemo. Wie nicht anders zu erwarten, ein wunderschönes Modell


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    Und nachdem die Maschine aus der Transportverpackung befreit war, wurde sie von ihren Schwestern und weiteren Lokomotiven meiner Flotte begrüßt


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    Da kann ich ja richtig von Glück sprechen, dass wir uns nach der NuSSA 2020 dazu entschlossen hatten, ENGIADINA zu bauen.


    Nachdem ich seit 1993 eigentlich nur noch On3 gemacht hatte und auf Landwater Falls reichlich Weichen unter Verwendung von Nemec/Schullern Material gebaut hatte, war es dann im Rahmen der Überlegungen einfach logisch, dass wir den Gleisbau in der Kombination von Selbstbau in Verbindung mit Herzynia-Weichen durchführen würden.


    Wir hatten uns die Weichen auf dem Stand von JAFFA/OOK genau angeschaut und die Ausführungsqualität hatte uns begeistet.


    Inzwischen sind auf ENGIADINA 6 Weichen eingebaut, und im Fiddle Yard zwei, davon eine Dreiwegweiche. Eine weitere Weiche ist im Zulauf und wird voraussichtlich Dienstag bei mir eintreffen, damit ich den Gleisbau auf dem Fiddle Yard fertigstellen kann.

    Auch ich kann mich noch an die schwarzen Taxis erinnern.


    1971 wurde die Farbe dann auf hellelfenbein (RAL 1015) geändert und seitdem müssen die Taxen eigentlich diese Farbe tragen.


    Eigentlich deswegen, weil heute zum einen sehr häufig die Grundfarbe schwarz ist und dann ähnlich RAL 1015 die Fahrzeuge foliert werden, andererseits einige Bundesländer inzwischen die Farbe freigegeben haben. Eine bundeseinheitliche Regelung durch entsprechende Gesetzesanpassung fehlt aber noch.

    Nicht ganz, denn Rapid Prototyping ist ein Oberbegriff.


    Es ist richtig, dass Rapid Prototyping überwiegend die additive Fertigung / 3D Druck bezeichnet und damit auf CAD-Dateien basiert.


    Ausnahme davon ist jedoch der Vakuum- und Polyamid-Guss, die auf Basis eines generativ gefertigten Urmodelles in Silikonformen abgegossen werden.

    Hallo Kallisto,


    danke für die weiteren Erklärungen.


    Eine kleine Korrektur: Henke hat damals nicht mit Spritzgusstechnik gearbeitet - da sind die Formkosten für die Stahlformen einfach für die Kleinserie zu hoch -, sondern hat von Herrn Drobeck die Gehäuse im Vakuumguss erstellen lassen.

    Der Vakuumguss war damals (80er/90er Jahre) der Anfang des Rapid Prototyping:


    https://de.wikipedia.org/wiki/Vakuumgie%C3%9Fen


    Später hat Herr Drobeck auch mit Holger Jeworowski zusammengearbeitet und z.B. die damalige 0m-Kupplung - sogar Faserverstärkt - gegossen.

    Auch ist wohl aus der Zusammenarbeit ein Feldbahngehäuse für die Magic Train Dampflok entstanden.

    Nachdem dann die Schrauben und Muttern eingetroffen waren, konnte die Transportbox fertiggestellt werden.



    Damit die Masten und Quertragwerke sowohl auf den Segmenten als auch in der Transportbox immer an derselben Stelle sitzen, musste ein Kennzeichnung angebracht werden.

    Dafür bin ich auf Lack Marker gestoßen, die ich im 12er Pack mit 12 verschiedenen Farben made in Hongkong erwerben konnte.

    Das war der einzige Set, der mehr als 4 verschiedene Farben aufwies, und das es sich um Lackstifte handelte habe ich erst festgestellt, als ich die erhielt.

    Aber ich bin nicht böse darum :)



    Nachdem der Lack getrocknet war, wurden alle Masten in das Tragebrett gesteckt und von unten mit Messingflügelmuttern verschraubt.



    Parallel dazu gingen auch die Vorbereitungen für den Weiterbau des Fiddle Yards weiter, die Eingleisschienen und die Weichen wurden eingerostet.



    Nachdem dann der Fiddle Yard gedreht war, konnte als erstes die Gleislage angezeichnet werden.

    Anschließend wurden die Weichen provisorisch aufgelegt und die Positionierung ermittelt.

    Dabei ergab sich, dass die Weichenstraße doch länger als erwartet wird und damit die Eingleiseinheiten maximal auf den drei mittleren Gleisen montiert werden können.

    Auch scheint die Nutzlänge maximal auf dem mittleren Gleis ausreichend zu sein, daher wird wohl eine Verlängerung des Fiddle Yards erforderlich werden.



    Deshalb wurde auf die Montage der Eingleiseinheiten verzichtet und als erstes die drei möglichen Gleise "trocken" montiert.

    Aktuell ist alles nur stellenweise verschraubt, da die Montage nur zur Anpassung dient.

    Im nächsten Schritt wird alles wieder gelöst, die Anschlusskabel angelötet, die Löcher für den Stelldraht der Weichen erstellt und dann kann die finale Montage erfolgen.



    Mit den nun liegenden Gleisen konnte dann auch die Position des Grenzzeichens ermittelt werden, und wie vermutet gibt das dann für die beiden aktuell liegenden äußeren Gleise eine Nutzlänge von 85 cm.

    Die beiden noch nicht montierten Gleise - dort fehlt mir noch die Weiche - wären noch kürzer, und das ist definitiv nicht brauchbar.


    Zwar vielleicht nicht klein, aber sicher sehr differenziert im Gegensatz zu den "Breitspurern", die sich nach deutschem Vorbild nur bei der gewählten Epoche unterscheiden.


    Demgegenüber ist das Vorbild bei Schmalspurbahnen - von einigen wenigen Ausnahmen abgesehen - schon so uneinheitlich, dass es für einen Großserienhersteller wirtschaftlich nicht darstellbar ist.


    Das einzige Schmalspurprogramm, was man als Großserie bezeichnen könnte, und in den vergangenen 50 Jahren überlebt hat ist das HOe/m Programm von Bemo, aber vermutlich auch nur, weil es von dem Schweizer Sektor mitgetragen wird.

    Und auch dort gibt es immer wieder Vorbilder, bei denen die vorbestellten Stückzahlen einfach nicht ausreichen und das Modell wenn es wirklich realisiert wird in der Kleinserien Metal Collection auf den Markt kommt.


    Das Bemo sich bei 0m den RhB Vorbilder zugewandt hat war aus den Erfahrungen im H0m Bereich nur logisch.

    Genaue Stückzahlen sind mir nicht bekannt, aber dürften auch nur im 3stelligen Bereich liegen.


    Die Preisgestaltung mag zwar auf den ersten Blick hochpreisig wirken, ist es aber nicht. Die Preise für die 2achsigen Güterwagen liegen mit 150 - 180 € Straßen-VK in einem ähnlichen Bereich wie die "Breitspur"modelle, und auch die Bonsai mit 1.250 / 1.500 € liegt im vergleichbaren Preissegment.


    Wie schwierig der Markt im deutschen Schmalspursektor ist hat Bemo vor etlichen Jahren live erfahren.

    Es wurde immer wieder gefordert, man solle doch auch wieder ein deutsches Vorbild bringen, und als man dann das vorhandene Württemberger Programm mit einem Torftransportwagen ergänzte war der Aufschrei groß, den Wagen würde man nicht kaufen, der passe ja nicht zu der favorisierten Bahn.

    Die standen z.B. vor Signalen, wenn diese nicht in Sichtweite einer Blockstelle o.ä. waren.

    In Zeiten vor Zugbahnfunk mussten sich die Triebfahrzeugführer ja erkundigen können, was Sache ist, und evtl. auch mündlich den Befehl zur Weiterfahrt trotz Halt zeigendem Signal erfragen.

    Wie schon erwähnt, fehlten noch die Regenrinnen.


    Dafür liegen dem Bausatz die Spritzlinge von Addie Modell bei, genau wie auch schon beim Schalthaus.


    Nur lassen die sich hier nicht so ohne weiteres montieren, sind doch an den Unterkanten der Dachflächen des Hauptgebäudes die Sparren bis zur Dachkante geführt. Und einfach unter die Sparren montieren geht nicht, zum einen wären die dann zu weit von der Dachkante entfernt und würden auch ziemlich schräg sitzen.


    Die von mir angewandte Lösung war dann, den an die Rinnen angespritzten Tab im Bereich der Sparren auszusparen und damit zu ermöglichen, die Rinne in passender Höhe zu montieren.


    Nachdem die Rinnen abgelängt waren, wurden die Aussparungen angebracht und anschließend die überstehenden Enden zurechtgefeilt. Anschließend dann natürlich auch lackiert.



    Nach der Montage der Rinne unter dem Dach



    habe ich die Tabs noch in der Farbe der Dachunterseite gestrichen. Das hätte ich besser vor der Montage gemacht, aber das kam mir erst in den Sinn als ich die Teile nachbehandeln musste.



    Die Rinne unter dem Anbau wurde mit einer angeklebten Leiste in die Waage gebracht und montiert.


    Bei der Montage der Regenrinnen musste ich dann feststellen, dass die Montage des Kaminaufsatzes doch besser ganz zum Schluss erfolgen soll :(


    Aber jetzt ist das Gebäude fertig.




    Bevor ich mich jetzt dem weiteren Bau des Fiddle Yards widme steht noch ein anderes Projekt auf dem Plan.


    Für den Transport der Oberleitungsmasten, Quertragwerke und Schaltposten muss eine Transportmöglichkeit geschaffen werden, für die ich mir schon vor Wochen eine Lösung ausgedacht und Teile bestellt hatte.


    Es wird ein Transportkoffer aus Sperrholz, an dem die Frontwand herausnehmbar ist. Diese Frontwand wird über trennbare Türscharniere gehalten und dann mit zwei Grendelriegeln verriegelt. Ein Koffergriff auf der Oberseite dient dem einfachen Handling.


    Nachdem das Tragbrett mit den Masten u.s.w. bestückt und damit die Länge ermittelt war, wurde das Holz für den umlaufenden Rahmen zugesägt und dieser zusammengebaut.


    Als nächstes wurde dann die Frontwand eingepasst, bevor dann anschließend die Rückwand aufgeschraubt wurde.



    Mit dem bestückten Tragbrett eingeschoben ist der Koffer fast fertig, nur leider muss ich jetzt erst auf Schrauben und Flügelmuttern warten :(


    Wie schon im Thread über Engiadina geschrieben nutze ich auch die Halter, aber nur mit zwei Aufnahmen. Die sind mit der vorderen Ausladung von 35 cm genau in der Mitte über den Segmenten.


    Ursprünglich hatte ich für 4 Meter auch 4 Leisten vorgesehen, jedoch war das mit den langen Anschlusskabeln nicht möglich.

    Mit einer Montage der Halter in 50 cm Abstand war es dann möglich, über die 4 Meter mit 3 LED-Leisten zu verteilen, so dass die Kabel einigermassen gespannt sind, und die Ausleuchtung dabei ist vollkommen ausreichend.

    Inzwischen habe ich zwei weitere Leisten bestellt und wir werden dann die hintere Aufnahme auch noch bestücken, um die Schlagschatten auf dem Hintergrund zu vermindern.


    Mit der Montage hatten wir glücklicherweise aufgrund der modularen Bauweise keine Problem, aber die Lösung mit den Winkeln hat auch was.

    Ansonsten kann ich die Beleuchtung von RBS Modellbau auch nur lobend empfehlen. Durchdacht, passgenau und sauber gearbeitet.

    Vielen Dank an die Macher, es hat mir gut gefallen, auch wenn ich Schmalspurer bin.


    Und der Kommentar von Marcus trifft wohl nicht nur auf die Herstellerinformationen zu, das konnte man teilweise ja auch bei der Präsentation sehen.

    Für mich herausragend war die Präsentation von spur1 at.

    Bis zum Wochenende hatte ich gehofft, dass die Convention im Oktober stattfinden würde, aber leider kommt es anders als man denkt.


    Wie ich gerade auf der Webseite erfahren musste wird die Convention auf den 29. und 30. Oktober 2022 verschoben und die Bewerbungsfrist für Teilnehmer bis zum 30.09.2021 verlängert.


    Ich hatte mich schon gewundert, da ich auf die Bewerbung für die Albula & Landwater Ry. keine Antwort erhalten hatte, obwohl der Meldeschluss 31.01.2021 schon länger abgelaufen war.

    Bei unserer letzten Teilnahme hatten wir die Zusage nach 2 Wochen erhalten. Aber das ist ja jetzt kein Wunder mit der Verschiebung und Verlängerung.