Posts by Goose

    Hallo Roland,


    und wenn Du absolut sicher sein willst würde ich direkt bei D&H nachfragen.

    Der Kundendienst dort ist einfach Klasse, wie ich vor ein paar Jahren erfahren musste.


    Da hatte ich nachgefragt, ob ich einen unter Sx2 programmierten Decoder auch mit meiner alten Sx1 Anlage nutzen könnte, und eine umfassende Antwort erhalten.


    Und dieser Service ist mit einer der Gründe, warum ich ausschließlich original Trix (die ja von D&H produziert wurden) und D&H Decoder einsetze.

    Jetzt ist schon über einen Monat vergangen, ohne dass ich ein Update gepostet hatte.


    Aber es gab auch nichts großartig Interessantes, das zu berichten war, und erst in den letzten Tagen wurde das anders.


    Als erstes hatte ich die Abdeckung für die Beleuchtungseinrichtung gefertigt, die aus dünnem Sperrholz (3 oder 4 mm dick) besteht und an der Vorderkante sowie den beiden Seiten mit einer 5 cm hohen Blende aus dem gleichen Material entstand. Diese wurde von oben schwarz und von unten weiß gestrichen.


    Vorletzte Woche trafen dann zwei Rollschemelbausätze (Rollwagen in Deutschland) von KS Modellbahn ein.

    Nachdem Schnellenkamp Rollwagen nach Hohenlimburger Vorbild mit 7,2 Meter Vorbildänge in 0m herausgebracht hatte, zog Kalle Stümpfl relativ schnell nach und lieferte Austauschdrehgestelle für die 0e Bahner.

    Überrascht war ich dann, als ich eine Anzeige von ihm für einen 9m Rollwagenbausatz fand, der sowohl mit 0e Drehgestellen als auch ohne geliefert wird, so dass man ihn auch mit Drehgestellen von Schnellenkamp für 0m ausstatten kann. Und noch überraschter war ich über seine Mitteilung, dass ich die bestellten Rollwagen auch in länger bekommen könne. Das habe ich dankend angenommen und mir zwei Bausätze mit 12 Meter Länge geordert, da ich diese nicht mit Kuppelbäumen, sondern direkt ankuppeln möchte. Die Länge entspricht zwar nicht direkt einem Vorbild, aber der Rollwagen ist ja auch ein generischer.


    Und da der Transport des fertiggestellten Fiddle Yards nach Bonn anstand, habe ich noch auf die Schnelle einen Rollwagen zusammengebaut:


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    Das nachstehende Foto zeigt ihn von oben auf einer 1:5,5 Meter Weiche mit 1 Meter Abzweigradius.


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    Letzte Woche Freitag bin ich dann zu Georg nach Bonn gefahren, um zum einen den Fiddle Yard zu ihm zu bringen und auch gemeinsam daran zu arbeiten.


    Kurz vorher hatte ich noch die Kadee Kupplungen montiert und auch mit einem angekuppelten Güterwagen sichergestellt, das es in Kurven keine Probleme gibt.


    Nachdem wir dann am Samstag den Fiddle Yard aufgebaut hatten, ging es an die Arbeiten.


    Als erstes wurden die überstehenden 2,5 cm Kanten mit entsprechenden Abschnitten von Bruchsteinen aus Vollmer Sandstone Material beklebt, um einen optisch besseren Abschluss zu bekommen. Das ist das gleiche Material, mit dem die Rampe am Bahnhofsgebäude verkleidet ist.


    Auf dem Bild ist auch neben der Trix 68000 Selectrix-Zentrale das WLAN - Modul von Peter Stärz sowie eine Roco WLAN-Maus zu sehen. Wir hatten vor Baubeginn mit neuen Komponenten getestet, ob es funktionieren würde, da ein erster Versuch Ende 2019 fehlgeschlagen war. Diesmal gab es ein Erfolgserlebnis, das Fahren mit der Maus macht richtig Spaß.


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    Nachdem alle Mauerstücke angeklebt und getrocknet waren (dank Ponal Express konnte man relativ zügig arbeiten) ging es mit der Schotterung der Gleise weiter, die wir - zwar mit einigen Pausen - erst gegen 22.30 Uhr abschließen konnten.


    Georg beim Verleimen des aufgebrachten Schotters:


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    Das fertig verkleidete und geschotterte Teil hinter der Schiebebühe. Die Grube wird noch farblich angepasst und die Wände ebenfalls verkleidet.


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    Nachdem dann über Nacht alles ausgehärtet war, haben wir die restliche Zeit am Sonntag damit verbracht, ausgiebig die WLAN Steuerung zu erproben.


    Übersicht über den Fiddle Yard:


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    Die Ge 6/6 II von Lang Modellbau dürfte die ersten Meter auf dem Fiddle Yard zurückgelebt haben, da sie vorher das Leben als Vitrinenmodell verbrachte:


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    Seitenansicht des Rollschemels aus dem vorherigen Foto mit einem DB Güterwagen beladen, der fälschlicherweise vom Vorbesitzer weiß lackiert und als Kühlwagen beschriftet wurde.


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    Aber nicht nur der KS Rollschemel waren vertreten, auch zwei Exemplare aus der Produktion von Schnellenkamp, beladen mit einem MTH K2 und einem Brawa Güterwagen wurden auf dem Fiddle Yard bewegt:


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    Diese werden jedoch mit Kuppelbäumen gekuppelt:


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    Zum Schluss noch ein Bild des Fahrzeuges, an dem die Rollwagen angekuppelt waren. Das Erstlingswerk meines Freundes Georg, ein Gepäckstraßenbahntriebwagen (Gepäcktramtriebwagen):


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    Auch von mir ein Danke für die Einleitung.


    Inzwischen habe ich das Ölfass so weit modifiziert, dass es sich einem Vakuum-Behälter der RhB annähert (zumindest die zusätzlichen Verstärkungsringe sind vorhanden und die Ausfüllöffnungen entfernt). Als nächstes muss ich jetzt mal schauen, wie ich auch am Boden die Vertiefung reinbekomme.

    Und zum Schluss dann natürlich die Anpassung der Maße für Höhe und Durchmesser.

    Hallo Robert,


    von dem Lima-Motor ist doch nur noch das Gehäuse übrig, da sitzt doch ein Glockenankermotor drin und wurde noch mit Walzblei umgeben, um das Motorgehäuse des Lima-Motors aufzufüllen. Kann man auf dem ersten Bild im Beitrag #386 doch gut sehen.

    Ich bin zwar nicht Tom, aber die Linearführung ist ein handelsübliches Teil, wie es das in der Bucht gibt. Da habe ich ja damals auch meine Linearführung für den Fiddle Yard von Engiadina gekauft:


    https://www.ebay.de/itm/133630…fbd521:g:nkoAAOSw~uFf9p3j


    Und auch die Spindel kann man dort finden:


    https://www.ebay.de/itm/313477…b42340:g:ZzMAAOSwjhZgQK~Z


    Nur für den Antrieb aus Motor, Riemenscheiben und Antriebsriemen sowie Netzteil und Steuerung muss ich passen, da müsste Tom was zu sagen.

    Hallo Reinhard,


    danke für die netten Worte und die Bilder. Wie schon geschrieben, hatte sich da in meinem Schädel aus welchen Gründen auch immer 750 mm eingenistet ;-)


    Die Restaurierung der Lok habe ich regelmäßig in der Zeitschrift des DEV mitbekommen, die ich regelmäßig erhalte. Bin ja seit Anfang der 80er Jahre dort Mitglied ( nachdem der DEV und ich beide als Aussteller auf der Modellbau in Dortmund vertreten waren - die heutige Intermodellbau hieß zu Beginn einfach nur Modellbau).

    Gebäude sollten irgendwie in die Gegend passen in der die Bahn angesiedelt ist. (Ein Leuchtturm auf der Zuspitze könnte etwas fehlplatziert wirken.)

    Hallo Joachim


    im Prinzip ja, aber :-)


    Es gibt eigentlich nichts, was es nicht gibt, und genau der angesprochene Leuchtturm steht zwar nicht auf der Zugspitze, aber doch in den Alpen, undzwar oberhalb des Oberalpsees am Oberalppass auf 2.046 Meter über Meeresspiegel in Graubünden.


    https://de.wikipedia.org/wiki/Leuchtturm_Rheinquelle


    Wie ich den das erste mal gesehen habe, habe ich auch ganz schön dumm geschaut, ein holländischer Leuchttum in der Schweiz ist nun einmal nicht das, was man erwartet.

    Das Problem hatte ich vor kurzem auch, das hängt einfach an den verwendeten Browsern, ob auf PC, Mac, Ipad oder Antroid-Tablet/Smartphone.

    Aber nach und nach wird das Problem mit allen Bowsern auftauchen, also hilft nur die Aktivierung eines SSL-Zertifikates.

    Das war sogar in meinem Webhosting-Paket enthalten, nur noch nicht aktiviert.

    Während der Wartezeit auf die benötigten Teile für die Störungsbeseitung in der Elektrik hatte ich mich als erstes mit einem Projekt neben dem Anlagenbau beschäftigt.


    Bereits im Februar 2014 hatte ich, als ich mit der Rückrüstung auf Kadee-Kupplung begann, mir eine Kupplungslehre provisorisch aus Holz gebaut, aber vor kurzem konnte ich dann eine Original-Lehre von Kadee erwerben. Die hatte ich zwar schon in meinem Besitz, aber eben für die On3-Fahrzeuge der Albula & Landwater Railway.

    Aber die Lehre lässt sich sehr einfach auch für 0m einsetzen, wenn man sich leicht modifiziert.

    Der Spurweitenunterschied von 19,1 mm für On3 zu 22,2 mm bei 0m ist ja 3,1 mm, und so reicht es, wenn man zwei Streifen 1,5 x 1 mm neben die Führungen auf der Unterseite der Lehre klebt.


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    Und schon sitzt die Lehre sauber im Gleis, hier sogar auf Ferro Suisse, aber genauso gut natürlich auch auf dem selbstgebauten Gleis mit Code 100 Profilen


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    Und dann war nach fast 6 Monaten endlich die Lieferung von Wenz für die Verkehrsschilder eingetroffen. Wir brauchen zwei Schilder für den Bahnübergang, da der Schrankenbaum etwas kürzer als die Straßenbreite ist, und wir dann eben einen schmaleren Bahnübergang haben.


    Leider musste ich feststellen, dass es eben nicht immer sinnvoll ist, die Vorbildmaße maßstäblich zu verkleinern, denn das 0,1 mm starke geätzte Blech verbiegt sich schon bei anschauen. Und auch die in gleicher Dicke geätzten Schellen, die man in einer selbst gefeilten Rille mit einem 1 mm Bohrer biegen soll, haben die Angewohnheit sich auf nimmer wiedersehen zu verabschieden.


    Daher habe ich das geätzte Blech nur als Schablone genutzt und mir aus 0,5 mm Polystyrol die entsprechenden Schilder zugeschnitten und anschließend die Pfosten aus dem Bausatz – den man übrigens nur plan feilen muss, da er nur mit der Zange abgekniffen ist – unter Zwischenlage von 1x0,5mm starke Polystryol auf die Rückseite geklebt.


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    Nach der Grundierung mit Feinzink – wie bei den Oberleitungsmasten – konnten dann die Decals aufgebracht werden. Aber auch die sind nicht ohne bei der Verarbeitung und lösen sich viel schneller vom Trägermaterial als die angegebenen max. 15 Sekunden.


    Nach dem Trocknen wurden noch die unteren Enden der Pfosten schwarz gestrichen und anschließend alles mit Seidenmatt Klarlack gespritzt.


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    Nachdem trotz auswechseln der Steckverbindungen und sogar des Kabels immer wieder Durchgang zwischen den verschiedensten Kabeln festzustellen war und auch der Antrieb weiter im Dauerlauf blieb – wenn man ihn direkt vom Trafo ansteuerte funktionierte er einwandfrei und war daher nicht defekt – habe ich dann die Notbremse gezogen und auf das abgesetzte Stellpult verzichtet. Es handelt sich ja „nur“ um einen Fiddle Yard, und auch wenn der einen Basis-Landschaftsgestaltung bekommt, ist es dennoch ein Funktionsteil.


    Daher habe ich alle Kabel vom Stellpult abgelötet, die Platte mit den Schalter in die Deckfläche des Fiddle Yards eingelassen und anschließend direkt unter dem Segment verkabelt. Und nun funktionieren alle Antrieb so wie sie sollen. Zum Schluss wurde die Schaltpultplatte noch mit Schwellenleisten eingerahmt, um einen sauberen Abschluss zum Groundcover zu erhalten.


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    Und nachdem heute die Gleise auf dem Schiebebühnenteil gereinigt und die Anschlussplatte auf der Unterseite getauscht war – hier war eine Platte mit 1,3 mm Pfosten verbaut, die Stecker sind aber für 1 mm Pfosten - ist der Fiddle Yard fertig.


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    Die auf dem Fiddle Yard liegenden 4-Kant-Leisten sind vorbereitet für die Blende über der Beleuchtung, die jetzt als nächstes ansteht.

    Pulverlöscher sollte nur das letzte Mittel sein, da zwar das Feuer aus ist, aber das Pulver extrem oxydierend ist.

    CO² Löscher sind in kleinen wenig belüfteten Räumen lebensgefährlich, genauso wie die früher üblichen Halon Löscher.


    Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass eine 10 Liter Kübelspritze extrem wirksam ist, wir haben mal mit einem 10 Liter Inhalt 2 brennende Holzstöße bei einer Ausbildungsveranstaltung des Bundesverbandes für den Selbstschutz (seligen Angedenkens, auch der BVS ist dem Mauerfall zum Opfer gefallen) schwarz gemacht = Feuer aus.

    Mit einer Blumenspritze dürfte sich der gleiche Effekt erzielen lassen, zumal die auch einen feinen Nebel versprüht und damit das brennende Material und den Zündpunkt herunterkühlen kann bei gleichzeitiger Schadenminimierung.

    Bei Feuerwehren ist ja seit geraumer Zeit das Hohlstrahlrohr im Einsatz, mit dem ein Wassernebel erzeugt wird und damit der Wasserschaden minimiert wird.

    Wobei natürlich beim Löschen mit Wasser vorher der Strom abzustellen ist (Hauptschalter) und natürlich Fett-/Ölbrände Tabu sind. Da wäre dann eine Löschdecke angebracht. Wobei man selbst mit einer Wolldecke einen Löscheffekt erzielen kann, ich habe selber bei einer brennenden Person (den eisernen Jakob) mit einer BW-Unterkunftsdecke das Feuer erstickt.

    Kostet zwar etwas Überwindung, ist aber für den Helfer nahezu ungefährlich, wenn man berücksichtigt, dass man die Decke über die eigenen Hände schlagen muss.

    Ja, aber selbst die ohne Batterien haben schon Leben gerettet.


    Mir ist mindestens ein Fall bekannt geworden, wo sich die Abdeckung des Rauchmelders - nach der Entnahme der Batterie - durch die Wärmeentwicklung des Rauches gelöst und heruntergefallen war, genau auf den Schläfer darunter.

    Der ist wach geworden und konnte noch fliehen.

    Da der Rauch sich an der Decke sammelt (siehe auch Flash Over Risiko bei der Feuerwehr) ist die Position unter der Zarge und damit ca. 15 cm unter der Decke eigentlich im grünen Bereich.


    Die Gastherme ist in einem separaten Raum und natürlich auch mit einem CO-Warnmelder abgesichert.

    Ich habe seit vielen Jahren vernetzte Rauchmelder installiert.


    Ich bin damals, natürlich sensibilisiert durch meine Tätigkeit und daraus resultierenden Erkenntnissen, bei der Installation gedanklich durch das Gebäude gegangen und habe überlegt, welche zusammenhängenden Rauchabschnitte es gibt.


    Daraus resultierten dann 4 Melder:


    1. Wohnzimmer, da dies insbesondere im Winter mit der Tür von den restlichen Räumen abgeschottet wird.

    2. Flur, da zur daneben liegenden Küche die Tür immer geöffnet ist (und damit ein zusammenhängender Rauchabschnitt)

    3. Flur im 1. Stock oberhalb der Treppe (Altbau vor 1832 mit Holzböden, Holztreppen und Fachwerk)

    4. Zwischen meinem Büroraum und dem Bastelraum unter der Türzarge und deckt auch das Schlafzimmer mit ab (alle drei Räume sind zusammenhängend und die Türen nicht verschlossen.


    Später habe ich dann noch einen 5 Melder angeschlossen, der im Heizungsraum - indem auch die Arbeiten am Fiddle Yard stattfinden - vor der Gastherme an der Decke sitzt.


    Die Melder lärmen mit 85 DB und das mal 5.


    Meine Frau hat es mal beim Kochen geschafft, dass der im Flur montierte Melder auslöste, und das habe ich in einem Nebengebäude noch gehört :-)