Posts by Goose

    Ich wohne in einem "Einfamilien"haus auf dem Dorf, in dem ich auch geboren wurde.


    Da gab es früher einen Stall, im dem ein Schwein gehalten wurde, und damit waren die Bioabfälle schon mal entsorgt. Da kann ich mich aber nicht mehr dran erinnern, das muss bis Anfang der 60er Jahre gewesen sein.


    So ca. Mitte der 60er Jahre bekamen wir dann eine Blechmülltonne rund mit Klappdeckel, in der Asche und restlicher Abfall entsorgt wurde.

    Das war damals noch ein privater Abfallentsorger und wurde erst Jahre später durch die kommunale Abfallentsorgung ersetzt, die dann auch später auf die Kunststofftonnen umgestellt hat.


    Abwasserentsorgung lief über eine 3-Kammer-Klärgrube, wo die Flüssigkeiten dann in einen relativ kleinen Kanal abgeleitet wurden.

    Die gesammelten Feststoffe mussten so im Schnitt ein mal pro Jahr mit einem Saugwagen des gleichen Abfallentsorgers abgefahren werden.

    Die "richtige" Kanalisation mit Entfernung der 3-Kammer-Grube erfolgte Ende der 80er / Anfang der 90er Jahre.

    In den letzten Tage ging es leider nicht so zügig weiter, wie geplant, da ich durch eine Entzündung an der Schulter, die am Dienstag auch noch aufgeschnitten werden musste, doch ein wenig eingeschränkt bin.


    Dennoch wurde natürlich weitergemacht, und wie angekündigt waren bzw. sind die Bahnsteige jetzt an der Reihe.

    Nach Studium diverser Bildbände habe ich mich für die alte Version der „Schütt“bahnsteiges entschieden, der auf der Ausstiegseite auf Schienenoberkante liegt, während die andere Seite auf Schwellenniveau ist.

    Die Konstruktion habe ich mir bei Wim van der Ent im BeNeLux-Forum abgeschaut.


    Als erstes wurden die Begrenzungen aus Schwellenholz erstellt, vertikal an der Ausstiegsseite aufgeklebt und damit 5 mm hoch und auf der anderen Seite flach und damit genauso hoch wie die Schwellen.



    Der nächste Schritte war dann ziemlich nervtötend, habe ich doch ~ 280 1,1 cm lange Keramikplatten 1 mm stark hochkant auf der Ausstiegsseite angeklebt.



    Nachdem dies erledigt war, ging es mit der Basis für die Bahnsteige weiter. An der Segmenttrennkante und am Ende des Bahnsteigs wurde eine Leiste geklebt, die die Form der Bahnsteige aufnahm. Weiterhin wurde längs ca. 2 cm von der Ausstiegsseite entfernt eine 6 mm hohe Leiste aufgeklebt, um dem Bahnsteig eine leicht gewölbte Form zu geben.



    Anschließend wurde aus 0,6 mm starkem Sperrholz die Eindeckung des Bahnsteiges ausgeschnitten. Aus den Erfahrungen beim Aufkleben am ersten Bahnsteig, bei dem sich das Holz teilweise gewölbt hatte, wurde dann für die restlichen eine andere Technik entwickelt.


    Als erstes wird die Längsleiste mit Weißleim eingestrichen und dann das Deckbrett auf der Ausstiegsseite flächig mit Sekundenklebergel verklebt. Nachdem das ausgiebig getrocknet und ausgehärtet ist, wird auf der anderen Seite die Leiste entlang der Schwellen mit Weißleim eingestrichen und dann das Deckbrett mit einer zwischen gelegten Holzleiste, die von aufgeschraubten Leisten geklemmt wird, heruntergedrückt.



    Nach ausreichender Trocken- und Aushärtezeit kann dann die Klemmung abgeschraubt und mit dem nächsten Bahnsteig weitergemacht werden.



    Und zum Abschluss wurde dann an den Fahrleitungsmasten weitergearbeitet, bei denen das Messingprofil in den Sockel eingeklebt und anschließend ein M6 Bolzen eingeschraubt und verklebt wurde.


    Diese Woche stand ganz im Zeichen des Rampenbaues.


    Als erstes wurden über den Bruchsteinen Abdeckungen aus Jueweela #24153 1/2 Gehwegplatten aufgeklebt und dann noch eine korrespondierend dicke Holzleiste entlang des Bahnhofssockels.


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    In Vorbereitung für den finalen Landschaftsbau habe ich dann noch aus 2 cm Styrodur die Auffahrt für die Rampe groß ausgeschnitten und lose aufgelegt.

    Festgeklebt wird die erst später nach der finalen Bearbeitung.


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    Und nachdem ich am Wochenende alle H-Profile für die Oberleitungsmaste abgelängt hatte, wurden diese in die Sockel gedrückt.


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    Für den nicht mit Bruchsteinen verkleideten Teil der Rampe im Bereich des Bahnhofs habe ich eine Betonoberfläche vorgesehen.

    Hierfür habe ich von Auhagen die HO-Sichtbetonoberfläche # 25234 gefunden. Nachdem diese eingetroffen war musste ich leider feststellen, dass die Platte hochkant graviert war und die Breite nicht ausreichte. Also passende Streifen zugesägt, mit Sekundenkleber verbunden und dann die Oberfläche mit Nitroverdünnung kaschiert. Auf dem Foto sind die Teile bereit zum grundieren.


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    Nachdem die Grundierung getrocknet war, wurden die Verblendung angebracht und anschließend betonfarbig gestrichen (nach dem Foto).


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    Als nächstes wurde aus Northeastern Bretterplatte die Verbretterung zugeschnitten, 2 mm Messing-Winkelprofile abgelängt und angepasst.

    Nach Beizung der Profile und des Holzes konntem dann heute die Rampe(n) fertiggestellt werden.


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    Aktuell stehen die Treppen nur lose vor den Rampen, damit Georg noch die Bodengestaltung vornehmen kann.

    Die vergangenen Tage waren zwar mit Arbeit ausgefüllt, aber zu sehen ist davon fast nichts ;)


    Engiadina unterlag ja schon bei der ursprünglichen Gleisplanung einer kontinuierlichen Evolution (letzte Version ist die V4), aber entwickelt sich auch während des Baues immer weiter.


    Die ursprüngliche Konzeption sah den Standardaufbau wie seit ewigen Zeiten im Einsatz auf Modulveranstaltungen mit der Nordseite als Bedienerseite und der Südseite für die Besucher vor. Daraus resultierend wurden alle Weichenansteuerungen nur zur Nordseite gelegt, genau wie auch bei der Albula & Landwater Railway.

    Die Entscheidung, die Segmente mit Beleuchtung auszurüsten ergab dann aufgrund der Tiefe von 70 cm die 35 cm Ausleger, die standardmäßig mit Aufnahme für einen Hintergrund ausgelegt sind. Die erste Montage zeigte dann schnell, dass die Ausleger oben drauf abgedeckt werden müssen (aus optischen Gründen) und dann natürlich auch ein Hintergrund vorhanden sein muss.


    Nach ersten Überlegungen, den Fahrbetrieb dann generell mit einem Triebfahrzeugführer vor den Segmenten und dem Weichensteller hinter den Segmenten vorzunehmen, kam dann relativ schnell der Entschluss, die Weichenbetätigung von der Südseite auch noch nachzurüsten, wobei hier erst nur von den äußeren 4 Weichen ausgegangen wurde und die Stellstangen nur bei Bedarf eingeschraubt werden sollten.

    Eine Überprüfung der verbauten Teile ergab dann, dass mit einer um 3 mm größeren Tiefe der Betätigungsgriff immer versenkt sein würde, und schon stand der Beschluss, die Weichenbetätigung fest zu verbauen.


    Als erstes wurden dann die 9 mm Verstärkungen auf die Innenseite der Segmentwände geklebt, anschließend die 50 mm Topfbohrungen eingebracht und dann die Deckplatte von hinten aufgeleimt.


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    Nachdem das alles getrocknet war, wurden die Weichenbetätigungen wie gehabt mit dem Bowdenzug auf der südlichen Seite versehen.


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    Und nachdem der letzte Bowdenzug installiert war, konnte alles wieder aufgestellt werden.


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    Gestern wurde dann wie angekündigt die Steinstruktur um die Rampe montiert. Es handelt sich dabei übrigens um Vollmer Steinkunst #48724 Mauerplatte Bruchstein Spur 0


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    Zum Abschluss habe ich dann eine Gepäckkarre aus einem Lasercut-Bausatz von http://aubertrain.com/ gebaut.

    Da keine originale Karre in 1:45 verfügbar ist, muss diese vorerst aushelfen.


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    Hallo Stefan,


    die Nähclips sind in ihrem ursprünglichen Einsatzzweck als Ersatz für Stecknadeln vorgesehen, um mehrere Stofflagen zusammenzuhalten.


    Im Gegensatz zu Wäscheklammern sind sie wesentlich kleiner in allen Dimensionen (insbesondere Länge und Dicke) und daher wesentlich besser für den Modellbau geeignet ;-)

    Nach Rückkehr von meiner zweiten und letzten Auszeit dieses Jahres - das erste richtige Treffenwochenende - ging es diese Woche an einige Basisarbeiten.


    Als erstes wurde die Straße, die die Strecke kreuzt und auch als Zufahrt für das Zementsilo dient, zugeschnitten und aufgeklebt. Dabei handelt es sich um 5 mm starkes Styrodur.



    Nachdem dann Messing-Winkelprofil 2 x 2 mm abgelängt, an den Enden angeschrägt und dann schwarz gebeizt sowie aufgeklebt war, konnte der Bahnübergang aus 1,6 mm starkem Sperrholz hergestellt werden. Dieser wir im Rahmen des Landschaftsbau von Georg dann angearbeitet und fertiggestellt. Auch wenn man es nicht sieht, so liegt der Bahnübergang ca 0,5 mm unter dem Schienenkopf.




    Als nächstes standen dann auf den beiden mittleren Segmenten die Erhöhung der Grundfläche im Bereich Bahnhofsvorplatz und Bahnhofsgebäude auf dem Plan. Auch hier wurde 5 mm Styrodur genutzt, das dann von Georg noch entsprechend angepasst werden wird. Wie von ihm gewünscht wurde an der Segmenttrennkannte eine 5 mm hohe Leiste aufgeleimt, um einen sauberen Übergang zu bekommen.

    Nachdem dann noch auf der Gleisseite die Rampe verbreitert wurde - um die Gepäckkarre zwischen der Treppe und dem Gebäude unterbringen zu können -, konnte die Rampe ebenfalls aufgeklebt werden. Und diese wurde so aufgeklebt, dass die Gebäudefront genau auf der Trennkante zu stehen kommt.




    Als letzte Tätigkeit wurden dann heute die Treppen zusammengeklebt und farblich behandelt. Auf dem Foto sind sie auf der neuesten Errungenschaft an Klemmen zum Trocknen aufgestellt. Es handelt sich dabei um Nähclips, die vor einigen Wochen mal in einem Forum oder bei Facebook gefunden hatte. Ich hatte mir dann kurzerhand 100 Stück bei einem chinesischen Händler bestellt ( https://www.ebay.de/itm/100-St…ksid=p2057872.m2749.l2649 ) und die waren schneller als erwartet eingetroffen.



    Als nächstes steht jetzt die Verkleidung der Rampe mit Steinstruktur an.

    Dabei ist es relativ einfach, die Fama - Radsätze durch Bemo-Radsätze zu tauschen. Da müssen die Achsstummel 1/10 abgedreht werden, und dann passen die in die original Drehgestelle und es gibt keine Probleme mit dem Gewicht.

    Wobei man auch die Stahlplatte rausnehmen sollte, der Wagen ist aufgrund des Kunststoffs schon schwer genug.

    Ich bevorzuge auch die Papierversion, PDF Versionen habe ich nur als Archivdateien, um ggfs. einen Artikel zu suchen, insbesondere bei uralten Ausgaben die ich nicht besitze.


    Aber ich bin ja auch sonst Oldskool mit meinen Fahrzeugen (beide vom Alter her H-fähig), den genutzten Programmen auf dem Rechner, meinem Digitalsystem (Selectrix 1. Generation aus den 80er Jahren) u.s.w. ;-)

    Ein Gebäude fehlt für Engiadina noch, das Bahnwärterhaus.


    Zu diesem hatte ich bisher nichts geschrieben, da TE-Miniatur dieses Gebäude in Entwicklung hat und die Chance besteht, dass ein Prototyp auf Engiadina zum Einsatz kommtn.


    Nun bekam ich heute leider die Nachricht, dass die weitere Entwicklung derzeit zum Erliegen gekommen ist, da ihm aussagekräftige Fotos des Vorbildes fehlen. Ein Kollege sollte eigentlich letzten Monat die Bilder machen, jedoch war das Gebäude in Ftan eingezäunt und von Hunden bewacht, so dass die Fotos aus der Nähe nicht möglich waren.


    Vielleicht finden sich jetzt auf diesem Wege die benötigten Bilder, damit die Entwicklung des Bausatz weitergehen kann.


    Hier mal ein paar Fotos des aktuellen Entwicklungsstandes:




    Wie vermutet hat mir die Auszeit doch einen ganz schönen Bruch in der Motivation hinterlassen :(, so dass am vergangenen Wochenende nach der Rückkehr nicht all zu viel passierte.


    Zunächst wurde ausprobiert, ob die Beleuchtung auch mit 8 Trägern vernünftig aufzuhängen war, da damit die Montage eines Hintergrundes und auch der Blende über den Trägern einfacher ist. Das Ergebnis war wie vermutet positiv:


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    Am nächsten Tag widmete ich mich dann ein wenig dem Zementsilo. Ich hatte ja das Füllrohr des Silos analog zum Modell von Wim van der Ent ( https://forum.beneluxspoor.net/index.php?topic=68112.75 ) mit einem Schlauch versehen. Was mich jedoch störte war das offene Ende des Schlauches, der ja im Vorbild eine Kupplung zum Anschluss an den Uce besitzt. Leider konnte ich keinen passenden Anschluss als Zubehörteil finden, jedoch kam ich dann auf die Idee, ob es nicht möglich wäre, ein Teil vom Uce von Bemo zu nutzen.

    Meine Anfrage bei meinem persönlichen Ansprechpartner von Bemo führte zu einem Karton, den ich nach meiner Rückkehr aus dem Urlaub vorfand. Darin befand sich die komplette offene Verrohrung des Uce, und ich fand ein passendes, noch nicht lackiertes Teil, dass nach leichter Modifikation genau in den Schlauch passte:


    200831_1.jpg


    Es handelt sich dabei um den Anschluß, der direkt am Kessel sitzt und eigentlich blau lackiert ist.

    Vielen Dank an Bemo für die Zuverfügungstellung :)


    Als nächstes stand dann die Renovierung des Bahnhofsgebäudes auf dem Plan, der ich mich gestern widmete.

    Wer die vorherigen Bilder genauer betrachtet hat wird festgestellt haben, dass auf der Gleisseite die Dacheindeckung fehlte (helles Dach).

    Ich hatte seinerzeit beim Bau für die Verklebung der Dacheindeckung einen Klebestift genutzt, um nicht den Karton mit Kleber zu verschmieren.

    Leider musste ich jetzt feststellen, dass der Klebe unterschiedliche Temperaturen und Luftfeuchtigkeiten nicht abkann und die gleisseitige Dacheindeckung bis auf eine Stelle gelöst war. Auch die Vorplatzseite war im oberen Dachbereich und an einigen Stellen unten nicht mehr fest.

    Für die Reparatur habe ich dann wieder das Klebeband Ragg's STICKY TAPE von Rags to Riches http://www.raggstoriches.biz/ verwendet, wie auch schon beim Schalthaus und dem Abortgebäude. Hier konnten entsprechende Stücke Trägermaterial unter dem noch verklebten Dach positioniert und angedrückt werden, bevor das Trägermaterial gelöst und herausgezogen wurde. Dach andrücken und sitzt.

    Bei der gelösten Seite war es natürlich wesentlich einfacher, Dach mit Klebeband beschichten und andrücken.

    Auch die Firsteindeckung sitzt jetzt besser, denn die konnte ich von unten mit dem Kleber bestücken und damit eigentich ein selbstklebendes Teil erstellen. Abkanten und montieren, und sitzt :)


    Und wo ich schon gerade dabei war wurden noch ein paar Detaillierungsteile von Barin Model und Pirovino verbaut:

    Fahrkartenentwerter, Briefkasten, Stationsfernsprecher und Papierkorb alt


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    Heute standen dann weitere Arbeiten am Zementsilo an. Ich hatte mir auf Anregung von Dario aus dem früheren RhB 0m-Forum den russischen Zementauflieger mit Zugmaschine beschafft und dann feststellen müssen, dass dieser nicht unter den Auslauf des Zementsilos passte.

    Kurze Holzstücke von 6 mm Dicke unter die Sockel geklebt und farblich angepasst lösten dann das Problem:


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    Zum Abschluss jetzt noch ein Übersichtsphoto wie es aktuell aussieht:


    200906_3.jpg

    Hallo Klaus,


    das Fahrwerk sieht schon gut aus, und bezüglich des Gehäuses gab es da auch schon andere Erfahrungen. Abbeizen mit Bremsflüssigkeit hat vor zig Jahren auch schon meherere Minex-Gehäuse zerstört.


    Und auch das war mal eine Minex Diesellok:


    wkb-30.jpg


    Die Maschine ist 1987/1988 komplett im Eigenbau entstanden unter Verwendung von ein paar Messingbauteilen der Kö 1.

    Von der Minex Lok sind nur noch die Radscheiben vorhanden, das Fahrwerk stammt von Rudolf Mertes.

    Auch wenn ich jetzt seit fast drei Wochen nichts berichtet habe, so ging es doch weiter. Und bevor ich mir jetzt eine Woche Auszeit nehme und nach Fehmarn fahre, möchte ich noch einen den Baufortschritt dokumentieren.


    Als erstes hatte ich mich an das Oberleitungsquertragwerk gemacht. Seit langem kaufe ich Sommerfeld FO-Fahrleitungsmaste, wenn ich diese günstig bekommen kann, und plane die auf meinem alten Bahnhof und einer vielleicht irgendwann mal möglichen Strecke an der Wand lang einzusetzen.

    Für Engiadina hatte ich auch den Einsatz dieser Masten vorgesehen und in Anlehnung an den 0m - Bahnhof von Holger Jeworowski von vor über 15 Jahren den Bau der Quertragwerke aus den Furka - Masten und U-Profilen vorgesehen.


    Zunächst hatte ich mir ein kurzes Quertragwerk für 2 Gleise zum üben vorgenommen. Ziemlich aufwändig war das Zufeilen der 6-Kant-Muttern M1,2, damit diese in das 3x1,5 mm U-Profil passen. Leider ist es nicht möglich, bei Sommerfeld die Schrauben und Muttern einzeln zu bekommen. Auch die Isolatoren sind nicht einzeln zu erhalten, aber durch Zufall habe ich herausgefunden, das es sich um HO-SBB-Lokomotiv-Isolatoren handelt :)


    200810_1.jpg


    Nachdem das Quertragwerk fertig war, habe ich das etwas sacken lassen und dann eine längere Diskussion mit meinem Freund gehabt, an derem Ende wir dann diese Version für Engiadina verworfen und die Lösung von http://www.n-schmalspur.de/0oberl.htm beschlossen. Als Fahrdraht wird wie bei den FO-Masten ein Gummifaden eingesetzt (diese Lösung haben wir bereits im letzten Jahrhundert bei der 0m-Straßenbahn eingesetzt und bei der Alubala & Landwater Ry imitieren wir damit die Telegrafenleitungen). Ggfs. wird noch ein Tragseil aus einem etwas dünneren Gummifaden durchhängend oben drüber gehängt.


    Sehr zufrieden bin ich mit dem Kundenservice von Fam. Bange, zwischen der Angebotsabfrage am 13.08. abends, anschließender Abstimmung am 14.+15.08. und der Auftragsfreigabe am 17.08. morgens bis zur Lieferung am 18.08. morgens waren es nur 5 Tage trotz Wochenende dazwischen.


    Zwischenzeitlich trafen dann am 14.08. die schon länger bestellten Teile für die Segmentbeleuchtung von https://rbs-modellbau.com/prod…odulzubehoer/beleuchtung/ ein, denen ich mich dann die letzten Tage gewidmet hatte.


    Ausgepackt bot sich dann dieses Bild, dass die 6 Galgen und die zu montierenden Halteplatten zeigt:


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    Nach dem Auspacken dann wurden die Halteplatten angeleimt und mit mitgelieferten Schrauben verschraubt (vorgebohrt und gleichmäßig eingesenkt):


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    Ein erster Test mit den montierten Galgen und den eingelegten LED-Schienen ergab, dass zum einen das ganze noch mit einer Blende abgedeckt werden muss und zum anderen durch die Kabel an beiden Enden die 4 Stück 1 Meter LED-Leisten eigentlich zu viel sind, da sie nicht unmittelbar aneinander gesteckt werden können:


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    Nach erneuter Demontage wurden dann alle Fräskanten beschliffen und damit entgratet, und anschließend wurden alle Galgen in mehreren Durchläufen komplett geschwärzt. Damit sind sie optisch nicht so auffällig als mit der Holzfarbe:


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    Nachdem dann das benötigte Netzteil eingetroffen war, wurden heute mal die LED-Schienen zusammengesteckt und die Kabellänge zwischen den Leisten gemessen. Mit 35 cm ergibt das bei 3 Meter-Schienen einen weiteren Meter, so dass auf 4 Meter Segmentanlage 3 LED-Leisten verbaut werden können.

    Dies wurde dann auch umgehend mit positivem Ergebnis getestet:


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    Aktuell sind nur 6 Galgen verbaut, ich werde das aber noch einmal mit den vorhanden 8 Galgen versuchen und dann an jedem Segment 2 Stück einsetzen. Das würde die Montage eines Hintergrundes und der Blende vereinfachen.