Posts by Goose

    Es ist erstaunlich, da der T1 der HSB ja eigentlich ein Meterspurfahrzeug ist, ich aber ca. 90 der Modelle in 0e verkaufe...

    Eigentlich nicht, denn die 0e Bahner sind in der vielfachen Übermacht den 0m'ern gegenüber ;)


    Wie Armin-Hagen schon schrieb, hat natürlich Magic Train damals den 0e Markt extrem gepuscht, und dann kam auch noch Bachmann mit On30 dazu.

    Dadurch sind natürlich viele, die auf 0-Schmalspur umstiegen, eben bei 0e gelandet und nicht bei 0m.


    Und das war schon vor vielen, vielen Jahren so, denn wie hätte es sonst sein können, dass Kalle auf den 0m-Fahrzeugen nach Harzer Vorbild "sitzen" blieb, aber die anschließend entwickelte Freelance US Waldbahn ihm aus den Fingern gerissen wurde. Und dann kam noch die Wassertalbahn dazu, und das war dann bei ihm wohl der finale Durchbruch zu 0e.


    Wobei er ja zumindest die Neubaupersonenwagen auf Wunsch auch in 0m anbietet, und der Rollwagenbausatz von ihm kann auf Wunsch auch mit Meterspurdrehgestellen geliefert werden.

    Ich hatte beispielsweise mein persönliches Aha-Erlebnis, als ich feststellte, dass es in Wuppertal-Ronsdorf, wo ich fünf Jahre meiner Kindheit verbracht hatte, eine meterspurige Bahn gab. Daraus entstand nach Recherche der Bau von inzwischen zwei Waggons der Ronsdorf-Müngstener Eisenbahn. Weitere nicht ausgeschlossen ...

    Hallo Jürgen,


    der letzte Satz ist sehr interessant.


    Ich hatte gestern abend wie jede Woche mit Georg telefoniert, und er ist auf der Suche nach einem kleineren Bahnhof im bergischen Dreiklang (für nicht ein eingeweihte hier die Erklärung: https://de.wikipedia.org/wiki/Bergischer_Dreiklang ).
    Bei meiner parallelen Suche bin ich dann auf den Bahnhof "Kräwinklerbrücke" von Joswood gestoßen, aber leider nur in H0.


    Georg will mal anfragen, ob es möglich wäre, den auch in 1:45 zu bekommen, und da ist die obige Information sicherlich hilfreich, denn ich hatte ihm schon vorgeschlagen, auf den verfügbaren RME Personenwagen - der bei ihm auch noch auf der Beschaffungsliste steht - zu verweisen.

    Wenn dann ggfs. noch weitere Fahrzeuge kommen kann das für eine Entscheidungsfindung zur Produktion nicht verkehr sein.


    Ich wundere mich gerade mal wieder über die Diskussion, das kommt mir vor wie des Kaisers neue Kleider.


    Wenn man sich das Vorbild in Adorf anschaut wird man feststellen, dass das Tragwerk gelblich creme gestrichen ist und man keine Maserung sieht.

    Also einfach einfärben, und die Diskussion hat ein Ende.

    Welche Messen und Ausstellungen? Da war ja in den von Mitte März 2020 bis Ende September 2021 nichts.


    Auf der NuSSA war in der Vergangenheit OOK immer wieder mit Schaustücken / Kleinanlagen in 0m vertreten.

    Auf der NuSSA 2021 zusammen mit JAFFA und dem im Bau befindlichen Hohenplettberg in 0m.


    Schnellenkamp sowie Jaffa sind ja auch erst seit kurzem in den 0m-Sektor eingestiegen und hatten auch keine Chance, auf einer Ausstellung / Messe auszustellen.


    Für die Spur 0 Messe Gießen in 2020 / 2021 im März war die Teilnahme eines größeren 0m-Arrangements geplant gewesen, war aber für den Oktober 2021 nicht möglich. Wird dann im Juni 2022 nachgeholt.


    Auf allen Messen, an denen Bemo einen Stand hat, sind die 0m-Fahrzeuge zumindest in der Vitrine, häufig auch auf dem 0m-Bahnhof zu sehen.

    Selbst bei Weinert finden die 0m Fahrzeuge sich in der Vitrine, leider immer ziemlich auf der untersten Ebene.


    Auf der letzten Sommer, Sonne, Schmalspur des FREMO in Stromberg im Sommer 2020 war an die Regelspur ein 0m-Streckenast angedockt.

    Der Grund für die 22,5 mm beim MOROP liegt daran, dass für Meterspur immer die Vollspur des nächstkleineren Maßstabs genutzt wird, für 75 cm die des übernächstkleineren und für "Industrie"bahnen noch ein Maßstab kleiner.


    Als der erste Kleinserienhersteller in 1:45 Ferro Suisse mit 0m auf den Markt ging, hat man sich dann auf die maßstäblich korrekten 22,2 mm festgelegt und alle anderen Hersteller danach sind dem gefolgt. Ausnahme war FAMA, die ja auch einen LBG Radsatz halbiert haben :) .


    Was das S-Gleis angeht, das wurde von Paul Schmalenbah seinerzeit auf seinem letzten Modulbahhof eingebaut. Er hatte aber auch die Gelegenheit, anlässlich von Dienstreisen in die USA das Material im Gepäck mitzubringen.

    Leider ist das heute keine wirtschaftlich sinnvolle Alternative mehr, da zum einen das Shinohara-Gleis nicht mehr erhältlich ist (Shinohara hat die Produktion eingestellt) und zum anderen die Transportkosten seit einigen Jahren extrem gestiegen sind.

    Dazu kommt noch das Risiko der Beschlagnahme, da ja inzwischen nichts mehr importiert werden darf ohne entsprechende CE-Kennzeichnung.


    Aus verschiedenen Erprobungen seinerzeit kann gesagt werden, dass auch umgespurte FAMA Radsätze mit 22, mm Spurweite (20 mm zwischen den Radscheiben) problemlos auf FAMA-Gleisen eingesetzt werden kann, auch bei nicht optimaler Gleislage.


    Radsätze für 22,5 mm Spurweite düften wir Herbert schon schreibt auch auf 22,2 mm laufen, vorausgesetzt natürlich ein vernünftiger Spurkranz (RP25 oder ähnlich).

    Hallo Luc,


    danke für die Korrektur. Irgendwie war bei mir im Kalender das Wochenende darauf gelandet, ist aber ja auch kein Wunder bei den ganzen Terminverschiebungen.


    Die 1. US Convention in den Niederlanden ist ja inzwischen auch schon zweimal verschoben worden und ich hoffe, dass es jetzt am geplanten Termin Ende Mai klappen wird.

    Inzwischen ist die SchmalspurEXPO schon wieder Geschichte und die Premiere war ein voller Erfolg.


    Zum Abschluss des Bauberichtes hier einige Fotos.


    Als erstes eine Übersicht über den gesamten Bahnhof von beiden Enden:


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    Die Kulissendurchfahrt am Schalthaus wurde wie auf dem vorherigen Bild zu sehen mit Bäumen getarnt, hier ein Bild von der vom Besucher nicht zu sehenden Seite


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    Zwei Züge im Bahnhof, auf dem vorderen Gleis 3 ein "Krokodil" mit Güterzug und dahinter auf Gleis 2 der "Grüne Blitz", der bereits Ende der 80er Jahre des letzten Jahrhunderts aus einer FAMA Starterpackung entstanden ist.


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    Das Freiladegleis mit Bockkran, Lademaß und der unter dem Wagen versteckten Gleiswaage. Auf diesem Foto durch den hellen Hinterrund gut zu erkennen ist die Fahrleitung aus 0,2 mm starkem leicht elastischem Nähfaden.


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    Die nächsten drei Bilder zeigen wieder Details, die dem Betrachter verborgen bleiben, da sie alle Richtung Hintergrund zeigen.


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    Der Fiddle Yard "Nusch" hat sich sehr bewährt. Auf diesem Bild kan man gut erkennen, das die Stromabnehmer in der Höhe begrenzt wurden.


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    Und zum Abschluss ein Bild der Kulissendurchfahrt am Bahnübergang. Diese wurde - wie auch am anderen Ende - mit dünnen Textilstreifen verhängt. Dies ist eine Lösung, die nicht nur im Miniaturwunderland auf dem Airport Knuffingen angewandt wird, sondern ich habe das auch schon auf der H0m Anlage Gletsch gesehen.


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    Der Aufbau und auch der Abbau haben etwas länger als üblich gedauert, aber es handelte sich ja auch um den Premierenaufbau und wir müssen erst noch unsere Erfahrungen machen.

    Leider hat die Steuerung mit der WLAN-Maus und dem WLAN-Adapter nicht funktioniert, daher musste noch kurzfristig nachträglich eine Datenbusleitung gezogen und die Anschlussbuchsen angeklemmt werden (diese wurden von der Albula & Landwater Ry entliehen und sind daher silber).

    Der "Fahrbetrieb", sofern man das Fahren zwischen Bahnhof und Fiddle Yard so nennen will, verlief problemlos.

    Kleinere Nacharbeiten sind noch erforderlich, und auch die Schrankenanlage muss noch final in Betrieb genommen werden, ansonsten ist der Bau abgeschlossen und der Bericht endet damit.

    Bevor es am Donnerstag auf die Reise und Freitag dann nach Amstetten geht, noch ein letztes Update vom weiteren Bau.


    Als erstes wurde die Basisbegrünung aus Woodland Turf fertiggestellt.


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    Der nächste Schritt war dann die Überarbeitung der Basisgestaltung mit Fasern, die mit dem RTS Greenkeeper aufgebracht wurden.

    Zunächst nur auf einem kleinen Stück zum Erproben, und dann anschließend auch noch der Rest.

    Als Kleber für die Fasern, die von verschiedenen Herstellern stammen, wurde Haarlack matt der Festigkeit 5 verwendet.

    Das erinnert mich immer an meine Zeit im Februar Anfang der 80er Jahre, als Bruno Oebels mal von seinen Erfahrungen in einer Drogerie berichtete.

    Er nutzt damals Haarspray zum Fixieren der Baumbegrünung, und dafür muss das natürlich kleben.

    Auf seine Frage, ob das Haarspray denn kleben würde bekam er entrüstet zur Antwort "Natürlich nicht".

    Er hat dann ganz trocken "Dann kann ich es nicht gebrauchen" geantwortet und ist gegangen.


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    Nachdem dann die grüne Landschaft fertiggestellt war, ging es an die Positionierung und Montage der Oberleitungsmasten und Quertragwerke.


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    Allein die Masten und Quertragwerke ergeben sofort eine ganz andere Ansicht.


    Als Fahrleitung war ursprünglich ein 0,5 mm Gummifaden von Gütermann angedacht, aber inzwischen hat Georg das elastische Garn Mettler Seraflex gefunden.

    Das ist zwar nicht so flexibel wie ein Gummifaden,hat aber mit einem Durchmesser von 0,15 mm einen maßstäblichen Querschnitt (maßstäblich wäre ~ 0,2 mm) und mit der Farbe in Anthrazit eine nahezu vorbildliche Farbe.

    Der Nachteil ist, dass man den Fahrdraht fast nicht sieht.


    Zum Abschluss noch ein Überblick über alle Segmente des Bahnhofs


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    Wenn man genau hinschaut sieht man an der Rampe noch ein weiteres Detail, eine PTT Telefonzelle. Die dazu gehörende Lampe ist nicht eingesteckt, sondern liegt oben auf der Rampe. Der Sockel ist aber schon montiert, diese kann ganz einfach abgenommen werden und stammt von Beli-Beco, Artikel-Nr. 121401.


    Soweit der Stand vom 19.09.2021, von den weiteren Arbeiten habe ich noch keine Bilder und werde diese auch vor der Abreise zur Präsentation in Amstetten nicht mehr bekommen.


    Wer die Anlage sehen möchte, ist herzlich zur SchmalspurEXPO der Arbeitsgemeinschaft Schmalspur am 02.+03.10.2021 nach Amstetten eingeladen.

    Weitere Info's unter https://www.arge-s.de

    Auch wenn ich längere Zeit nichts berichtet hatte, so gingen und gehen die Arbeiten an Engiadina weiter voran.


    Als nächstes stand die Gestaltung der Bahnsteigoberflächen auf dem Programm, die mit feinem Schotter eingesandet wurden.


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    Da immer wieder Trocknungsphasen abgewartet werden müssen, wird parallel auch an anderen Stellen weitergearbeitet und die von mir seinerzeit vorbereitete Schotterung zwischen den Schienen dann auf beiden Seiten ergänzt und auch die Weichen eingeschottert.


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    Der nächste Schritt war dann, die Basislandschaftsgestaltung vorzunehmen.


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    Inzwischen sind die Arbeiten schon ein Stück weiter, aber da warte ich noch auf die Bilder.

    Moin Robert,


    das nennt sich "Weinberg", wobei ich bisher davon ausgegangen war, das es sich bei Weinbergen immer um Hänge handeln würde.


    Nach den Berichten aus dem Katastrophengebiet Ahrtal wird aber auch im Flachland das als Weinberg bezeichnet.

    Und da die Zeit bis zur geplante Präsentation in Amstetten immer mehr verrinnt, hat sich Georg direkt im Anschluss an den Fiddle Yard an die Gestaltung der Bahnhofs-Segmente gemacht.


    Als erstes wurden die flachen Segmentkästen an den Längskanten mit Landschaftsprofilen versehen, die er schon vor einiger Zeit zugesägt hatte.


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    Nachdem die Kanten getrocknet waren, ging es an die Profilierung mit Styrodur, dass teilweise geschichtet aufeinandergeklebt und zugeschnitten wurde.


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    Üblicherweise wird dann für den weiteren Landschaftsbau ja Gips verwendet, aber hier hat Georg ein anderes Material aufgetrieben. Es handelt sich um PLASTIFORM, einer lufttrocknenden Modeliermasse, die leicht wie Holz ist. Abweichend von der Anleitung mit der doppelten Menge Wasser zubereitet. Es ist sehr leicht und lange zu verarbeiten und lässt sich gut glatt modellieren. Eigentlich wird das Material für Puppenköpfe und Marionetten verwendet, wird aber auch für den Landschaftsbau angepriesen.


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    Ich hatte ja seinerzeit für die Rampe schon einen Styrodurklotz zugeschnitten, den Georg nach dem Aufkleben dann in Form brachte.


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    Und nach der Behandlung mit dem Landschaftsbaumaterial sieht das dann schon wie eine Rampe aus.


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    Nachdem dann alle Landschaftsbereiche gestaltet waren


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    wurden die Bereiche, die mit Grünmaterial gestaltet werden, mit einer Erdfarbe mit mineralischen Pigmenten behandelt.


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    Als dann alles getrocknet war, wurden die asphaltierten Flächen entsprechend gestrichen.


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    Hallo Robert,


    auch ein schönes Modell.


    Und was Georg angeht, nachdem er vom Modellstraßenbahnfahrer zum "Echt"straßenbahnfahrer gewechselt war, war dann modellmäßig relativ schnell die Luft raus. Und wie das in jungen Jahren so ist, stößt man das dann ab, da man das Geld ja dann auch anderweitig braucht.


    Die vielen Jahre mit 1f und On3 waren auch befriedigend, aber jetzt, wo er nicht mehr im Fahrdienst tätig ist und mit den Aktivitäten von Jaffa und Schnelli ist die alte Liebe zur Tram wieder aufgeflammt.


    Und daher der Versuch, den Triebzug wieder zu finden.

    Mein Freund Georg hatte zu seiner aktiven 0m-Straßenbahnzeit Ende der 80er / Anfang der 90er Jahre eine "Kleinst"serie eines Düwag 6achser Gelenkwagen mit passendem 4achser Beiwagen gebaut.

    Sein eigenes Modell hatte er Mitte der 90er Jahre verkauft und hätte dieses Fahrzeug gerne wieder.



    Weiß jemand, wo diese Fahrzeuge abgeblieben sind?

    Knapp einen Monat sind seit dem letzten Update vergangen, und inzwischen ist der Fiddle Yard fertiggestellt. Georg hat dann die entsprechenden Fotos gemacht und mir zugeschickt.


    Da wir ja mit der Basisschotterung und der Montage fast aller Mauerverkleidungen schon die Hauptvorarbeit erledigt hatten, ging es jetzt an den Georg vorbehaltenen künstlerischen Teil der Landschaftsgestaltung. Auch wenn es sich um einen reine Funktionsstelle handelt, so ist sie doch offen einsehbar und sollte auch optisch ein bisschen was hermachen. Dies hatten wir schon vor längerer Zeit auch für den Fiddle Yard der Albula & Landwater Railway beschlossen, bis jetzt jedoch noch nicht umgesetzt.


    Und das es sich beider Landschaftsgestaltung um eine künstlerische Tätigkeit handelt kann man an diesem Bild sehen, hat Georg doch eine ganze "Palette" an Streumaterial im Einsatz:


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    Nachdem alle drei Teile landschaftlich durchgestaltet waren, wurden die Aussenseiten und oberen Kanten schwarz gestrichen, genau wie es auch bei Engiadina noch geschehen wird.


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    Nachdem dann noch die fehlende Platte für die Verkleidung der Schiebebühnengrube eingetroffen war - Vollmer Steinkunst Spur 0, eigentlich nur für die Rampe am Bahnhofsgebäude beschafft kam dann die Idee auf, die überstehende Kante der Segmente damit zu verkleiden und dann noch nachträglich die Idee, auch die Grube der Schiebebühne entsprechend auszukleiden -, wurde die Grube noch verkleidet und der Boden auch farblich angepasst.


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    Nachdem dann noch auch in diesem Bereich die Oberkante schwarz eingefärbt war, konnte für den Fiddle Yard die Fertigstellung gemeldet werden.

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