Posts by Werkelburger

    Moinsen!


    Zunächst mal sage ich tüchtig Danke für die vielen Pokale und "Daumen hoch". 8)


    Heute Abend habe ich dann noch die Signalhörner gezeichnet und gedruckt, ebenso sind die Lampeneinsätze fertig gestellt worden. Hier konnte ich auf die Teile der Mk 48 zurückgreifen, allerdings um 2% verkleinert gedruckt.


    Die Signalhörner sind nach einer originalen Zeichnung entstanden, die Materialstärke des Trichters beträgt lediglich 0,25mm, dennoch ist er erstaunlich stabil.




    Dann habe ich die Inneneinrichtung mal probehalber eingesetzt:




    Ich denke, das kann sich so sehen lassen ... ;)



    Gruß


    Thomas

    Moinsen!


    Ein paar weitere Teile für die Ty2 sind entstanden. Dazu gehören die seitlichen Lüfterlamellen, Dachluken sowie Wartungsklappen und die Führerstandseinrichtung. Das Abdeckgitter des Lüfters ist aus Messingdrahtgeflecht entstanden, stabilisiert durch einen Ring aus 0,6mm Messingdraht, der nach dem Auflöten flach gefeilt wurde.







    Gruß


    Thomas

    Moinsen!


    ... was ich mich frage, ist „andere Preisklasse“ dann auch tatsächlich besser?


    die Technologie dahinter wird ja nicht wesentlich anders sein?!

    Wesentlich anders sicher nicht, aber doch deutlich besser. Es fängt an mit dem Belichtungssystem welches eine gleichmäßigere Belichtung ermöglicht, sowie hochwertigen Führungen der Z-Achse und nicht zuletzt auch eine höheren Auflösung des Displays. Dazu kommt dann das verwendete Resin (welches auch mal schnell das 4-fache der weit verbreitenden Resine von Elegoo, Anycubic, Nova, etc. kostet) und natürlich (blöderweise) auch wieder die Erfahrung im Umgang mit der Technik. Wie beim PC ist auch so ein 3D Drucker immer nur so gut wie sein Bediener. Ist die Technik weitgehend perfekt hat man keine Ausreden mehr, warum etwas nicht gelingt. ^^



    Gruß


    Thomas

    Moinsen!


    Habe mich gerade im Internet schlau gemacht. Es scheint so zu sein, dass nur Anycubic mit der Light-Off Delay Einstellung das macht was es soll. Und zwar genau die Zeit abzuwarten bis das Resin beruhigt ist, um dann die Belichtung zu startet. Elegoo wohl nicht

    Dann hast du sicher nicht alles gelesen ... im Übrigen habe ich HIER bereits geschildert wie es funktioniert.


    Thomas

    Moinsen!


    Oh je ... die "Eierlegendewollmilchsau" gibt es leider nicht. Einstellungen die bei jemand anders funktionieren, müssen bei dir nicht zwingend auch passen. Es ist viel ausprobieren erforderlich um beim 3D-Druck zum gewünschten Ergebnis zu kommen. Nur Versuch macht klug!


    Nur als Beispiel: Jetzt im Sommer und hoher Luftfeuchte passe ich die Druckparameter an, da jene aus der kälteren Jahreszeit nicht richtig funktionieren. Mein Drucker steht in der Wohnung, steht deiner Keller, würden meine Werte überhaupt nicht passen.


    Meine Empfehlung: Die einschlägigen Foren studieren und dort nachlesen, was für Erfahrungen andere Nutzer gemacht haben.


    Und ein guter Rat: Anfragen mit Klarnamen werden eher beantwortet.



    Gruß


    Thomas

    Moinsen!


    Die letzten Tage habe ich in erster Linie damit verbracht, das Gehäuse für die Lackierung vorzubereiten. Nach unzähligen Durchgängen Spachteln und Schleifen, war es gestern soweit dass die Grundierung aufgetragen werden konnte. Es folgten noch ein paar kleinere Ausbessurngsarbeiten, sowei ein zweit Schicht Grundierung.


    Heute bekam die Ty2 dann ihren Lack, angelehnt an das Farbschema der "großen Schwester" BR 120 ("Taigatrommel").


    Die erste Lackschicht:



    Dach, Schürze, sowie Zierleiste abgeklebt und lackiert:



    Und dann der spannende Moment des Auspackens, voila: Da steht sie nun:



    Es fehlt noch die obligatorische elfenbeinfarbige Bauchbinde, diese wird wieder als Decal aufgebracht.


    Auf der technischen Seite ist es auch weiter gegangen, so hat der ESU LokSound 4.0 seinen Platz auf zwei eigens angefertigten Konsolen gefunden:




    Gruß


    Thomas

    Moinsen!


    ... hast du die Belichtungszeit 3,5s durch Versuche ermittelt ?

    Ich belichte mit 2,8s / Delay 1,0s bei Elegoo ABS Like Resin. Ab 3,0s zeigen sich unter der Lupe schon leichte Layer wegen Überbelichtung. ...

    Bei der Aussage fehlen ganz viele Parameter: Welcher Drucker? Welches Belichtungssystem? Alter des Displays? Raumtemperatur? Luftfeuchtigkeit? Usw. ...

    Der Delay von 1,0 Sekunden ist z.B. völliger Nonsens, da der Drucker zwischen zwei Belichtungen ja um die 5-8 Sekunden für das Verfahren des Bettes benötigt ... wirksam wird ein Delay erst ab etwa 7-8 Sekunden, außer du druckst z.B. mit einem Nova, der rechnet die Delay-Zeit erst nach endgültiger Positionierung des Bettes. Aber da lässt sich ein Delay eigentlich nur auf 2 Sekunden oder mehr einstellen.



    Gruß


    Thomas

    Moinsen!


    Heute kamen die beiden (!) gedruckten Gehäuse für die Ty2 bei mir an. Druckzeit pro Gehäuse gute 20 Stunden. Wie zu erwarten gibt es ein paar Stellen die nachgebessert werden müssen, im gros ist die Qualität des Druckes aber in Ordnung. Vor allem wenn man bedenkt, dass das Ganze auf einem Low-Budget Drucker (Elegoo Saturn) gedruckt wurde.


    Hier mal das gedruckte Gehäuse im Vergleich mit einem welches 2016 aus gefrästen Bauteilen entstand:



    Nachdem die Teile für den Antrieb auch eingetroffen sind, konnte ich das erste Drehgestell probehalber montieren. Die Radreifen fanden sich im Fundus, sind aber etwa 0,8mm zu groß im Durchmesser, passende Räder sind aber in Arbeit.




    Morgen werden die Frästeile (Bodenplatte und Motorhalter) kommen, so dass ich dann das Chassis komplett montieren kann.



    Gruß


    Thomas

    Moinsen!


    ... und mit welchem Drucker Du gedruckt hast?

    Das sieht mir sehr nach einem Druck von Shapeways aus. :/

    Wenn ich das richtig sehe handelt sich um einen FDM Druck. Warum wurden die Teile vor der Lackierung nicht nochmal verschliffen?


    Der Pwgs 88 steht bei mir auch auf der Agenda, bin aber noch nicht dazu gekommen das Original zu vermessen. Vielleicht warte ich aber auch auf das LKM Modell ... ;)



    Gruß


    Thomas

    Moinsen!


    Virtuell kann ich schon mal alles zusammensetzen und auch die Wirkung der geplanten Lackierung (angelehnt an die BR120 der DR) prüfen:



    Derzeit sind die Antríebsteile im Zulauf, sowie die Frästeile in Bearbeitung. Das Lokgehäuse wurde auch bereits gedruckt, diesmal bei einem befreundeten Kollegen, da mein Drucker zu klein ist um das Gehäuse im Ganzen darauf drucken zu können.


    Gruß


    Thomas

    Moinsen!


    Lang ist's her ... dass ich das erste Modell der Tu2 im Maßstab 1:45 konstruiert habe. 2016 war es und die Eckdaten waren so gesteckt, dass ein Serien-Fahrwerk aus dem H0-Bereich Verwendung finden sollte und die Teile allesamt auf der CNC-Fräse entstehen sollten. Da waren natürlich Kompromisse nicht zu vermeiden, dennoch ist ein ansehnliches Modell dabei entstanden, wie ich meine.


    Nun hat mich seitdem aber immer die Idee umgetrieben, die Tu2 nochmal neu zu konstruieren, diesmal aber so nah wie möglich ans Original gerückt.


    Hier zwei Fotos der ersten CAD-Zeichnungen:




    Jedes Drehgestell wird über einen eigenen Motor angetrieben werden. Die ersten (Probe-)Drucke sind bereits erfolgt und ich denke, dass ich in etwa einer Woche zumindest ein rollfähiges Funktionsmuster vorzeigen kann. ;)


    Gruß


    Thomas

    Bei der Polizei hatten wir so UV-Lampen für die Dokumentenprüfung.Sah aus wie eine kleine Neonröhre.

    Glaubst du, könnte es mit diesen lampen auch funktionieren.

    Ob solch eine Lampe zum Härten von UV-empfindlichen Resin taugt hängt von der Wellenlänge des erzeugten Lichts ab. 395-405nm sind erforderlich damit das Resin reagiert.


    Gruß


    Thomas

    Moinsen!


    Mit dem Fahrwerk bin ich nicht ganz zufrieden. Abgesehen davon ist der FH 2020B nicht mehr verfügbar.

    ...

    Der Druck kann sich ab und zu verdrehen, dann ist es unbrauchbar, da dann ein Rad das Fußerl hebt. 1mm ist da, auf jeden Fall zu viel.

    Es könnte auch sein, dass beim Nachhärten mit UV Licht zu einem Verzug kommt bzw. kam.

    Der "Fehler" des Verdrehens wird da woanders liegen denke ich. Selber habe ich bereits verschiedene 0e-Fahrwerke im 3D-Druck erstellt und diese sind absolut formstabil. Meist verzichte ich allerdings auf das Nachhärten per UV-Licht.

    Möglichweise kannst du die Antriebe auch mit einer Messing-Platte oder Profilen stabilisieren.


    Zum Nachhärten von Reparaturstellen eignet sich übrigens eine kleine UV-Taschenlampe besser als das wash&cure Gerät. Bei solchen Arbeiten sollte aber immer eine entsprechende Schutzbrille getragen werden. Nicht umsonst arbeitet das wash&cure Gerät nur bei aufgesetzter Schutzhaube!


    Gruß


    Thomas

    Moinsen!


    Nun sind auch die Lackierarbeiten vorerst abgeschlossen, es fehlen noch die Beschriftung und der abschließende Klarlacküberzug. Die Lampen sind ebenfalls beriets verdrahtet und montiert, im Laufe der der Woche sollen dann der Decoder, Lautsprecher und Speicherbaustein auch ihre Plätze finden.



    Hier die Lok mal mit dem Modell eines Mansfelder Rohsteinwagens:




    Gruß


    Thomas

    Moinsen!


    Heute wurden dann die (vorerst) letzten Teile für die MK 48 gedruckt. Neben Dach, Aufstiegstritten und Pufferaufnahmen wurden auch die Drehgestellblenden nochmal neu gedruckt, da beim ersten Mal einige kleine Fehler auftraten.


    Hier mal die Blenden von beiden Seiten:




    Ein Vergleichsbild mit einem MT-Güterwagen kann ich zwar nicht anbieten, aber eines mit einem sächsischen KD 4 von Henke:



    Die Lok ist in Natura 3415mm hoch (über SO), also 75,9mm in 1:45. Diesen Wert habe ich exakt getroffen.


    Mitte der Woche sollen dann auch die passenden Farben für das Fahrwerk ankommen, so dass eventuell am WE die ersten Probefahrten stattfinden können.



    Gruß


    Thomas

    Moinsen!


    Die MK 48-Abwandlung strebt ihrer Komplettierung entgegen. Abwandlung daher, da die Nachbildung einen "falschen" (etwa 8mm zu großen) Drehzapfenabstand hat und dadurch auch das Gehäuse um das gleiche Maß gestreckt werden musste. Dieser Kompromiss war mir vorher bewusst und dennoch denke ich ist das Vorbild in seiner Erscheinung ganz gut getroffen.


    Bei der Lackierung habe ich mich am "klassischen" DR-Farbschema orientiert:



    Die Lok wirkt extrem wuchtig und vor allem hoch, aber das entspricht zu 100% dem Original.


    Um zwischen den Drehgestellen kein "loch" klaffen zu lassen habe ich das Verteilergetriebe ebenfalls nachgebildet:



    Mit dem flachen Zylinder oben drauf wird das Bauteil in einer entsprechenden, werksseitigen Bohrung des Fahrwerks eingesteckt.


    Ebenfalls sind die seitlichen Luftkessel und der, an der rechten Lokseite angebrachte, Kasten im 3D-Druck entstanden:



    Hier mal alles probehalber angebracht:



    Die meisten Teile sind damit konstruiert, es fehlen lediglich noch ein paar Kleinteile wie Ölabscheider, Filtergehäuse oder kleinere Kessel, dann kann es an die Endmontage gehen.


    Gruß


    Thomas

    Moinsen!


    Allerdings verstehen die Briten unter "DCC-fitted" keineswegs, daß der Decoder bereits enthalten und montiert ist, sondern über eine 21-Pin-Steckverbindung leicht montiert werden kann.

    Das ist so nicht korrekt: DCC-fitted bedeutet, dass ein Decoder (ohne Sound) verbaut ist, DCC-ready, dass eine Schnittstelle an Bord ist. Es gibt also 3-Varianten: Analog mit Schnittstelle, mit Fahrdecoder oder mit Sounddecoder.


    Gruß


    Thomas

    Moinsen!


    Das Modell kannst du bedenkenlos kaufen. Die Sound Ausstattung (meist ZIMO) ist oftmals auf das Modell abgestimmt und nur schwer in gleicher Qualität nachrüstbar. Willst du "nur" Digital fahren und auf Sound verzichten, ist das nachrüsten eines entsprechende Decoders kein Problem.


    Qualitativ sind die Modelle als "gut" zu bewerten, das Preis-Leistungs-Verhältnis kann m.M.n. als "sehr gut" bezeichnet werden. Von der Detaillierung überzeugten die bisherigen Modelle jedenfalls und die Fahreigenschaften sind tadellos.


    Die Vorbestell-Preise entsprechen meist dem späteren Ladenpreis, aber am Besten bei Hattons, Rails-of-Sheffield, etc. mal selber nachfragen. Zur Guildex im September gibt es oft "Messe-Preise", teilweise auch online.



    Gruß


    Thomas

    Moinsen!


    Übrigens kann RC-Modellbau in 1:45/1.43 auch so aussehen:




    Der MB 6600L entstand auf Basis eines Schuco-Modells (BW Sanitäts-Lkw), die Kippmulde wurde dabei selber angefertigt. Neben den Fahr- und Lenkfunktionen ist auch die Kippmulde funktionsfähig, inklusive Klappenverriegelung, damit während der Fahrt kein Ladegut verlorengeht.


    Die komplette Elektronik samt Lenkservo sitzt übrigens unter der Motorhaube, der Akku liegt unterhalb der Fahrer-Sitzbank.


    Da das Modell bei mir keine Verwendung mehr gefunden hat, habe ich es vor längerer Zeit schon an einen Forums-Kollegen abgegeben.



    Gruß


    Thomas