Posts by Werkelburger

    Moinsen!

    Ich habe beim Lesen Deiner Beiträge manchmal das Gefühl, dass Du in einer DR-Blase gefangen bist

    Aber sowas von ... ^^

    Die Franzburger Kleinbahn lief übrigens erstaunlicherweise auch auf Meterspur! Aber wohl außerhalb der "Blase", genau wie die Industriebahn Halle oder auch die Klingenthaler Kleinbahn.


    Was ist denn eigentlich mit den ganzen norddeutschen Meterspurbahnen, um die sich angeblich in Bruchhausen-Vilsen sogar ein eigenes Museum gebildet haben soll, munkelt man. Aber das befindet sich offensichtlich auch zu weit außerhalb des DR-Kosmos ...


    Wer also nach Spur 0m taugleichen Vorbildern sucht, wird beim DEV fündig. In der hauseigenen Vereinszeitschrift sind auch immer wieder sehr gute Zeichnungen enthalten, die für den Nachbau eine gute Grundlage bieten. Aus der Konserve wird es nur wenig geben, es ist also "selber machen " angesagt, ansonsten wird es wohl mehr ein Warten auf Godot.



    Gruß


    Thomas

    Moinsen!


    Also ganz persönlich finde ich den an den Tag gelegten Enthusiasmus ja bemerkenswert. Dennoch frage ich mich, wie das Alles funktionieren soll. :/

    Derzeit gibt es nach meinem Kenntnisstand noch kein Produktionsmuster der V23, die für Juni/Juli diesen Jahres angekündigte Auslieferung der Modelle hat sich (Zitat) "um mehrere Wochen verzögert", eine neues Zeitfenster für die Auslieferung wurde bisher nicht gesetzt.


    Ein Füllhorn an Ankündigungen ist ja schön und gut, nur alleine davon rollt eben noch kein Modell auf den Gleisen. Die V180 soll 2022 auf den Markt kommen, nur ist dieser Termin überhaupt noch realistisch, wenn sich die Auslieferung der V23 soweit verzögert? Ohne die anderen angekündigten Modelle wären die beiden Projekte m.M.n. schon ambitioniert genug um einen neuen Hersteller Personell wie finanziell auszulasten. Betrachtet man den "LKM-4-Jahresplan" müssten ja enorme Manpower und Finanzkraft dahinter stecken.


    Variantenvielfalt ist auch so ein Themengebiet, in die sich LKM vertiefen, ja eventuell sogar verstricken zu scheint. Oftmals ist bei Varianten der Fahrzeuge eben nicht ausschließlich mit einer anderen Farbgebung getan, so dass teilweise zeitintensive Recherche betrieben werden müsste um ein stimmiges Modell zu realisieren.


    Damit keine Missverständnisse aufkommen: Ich wünsche LKM, namentlich Mario und Torsten, den maximal größten Erfolg mit ihrem Unternehmen. Allerdings würde ich mir auch einen verlässlichen und beständigen "Partner" als Modellbahn Hersteller wünschen. Der Titel des "Spur 0 Ankündigungs-Weltmeisters" ist zudem ja auch bereits schon vergeben ... :P



    Gruß


    Thomas

    Moinsen!


    Da Claus ja bereits die an mich gerichtete Frage versucht hat zu beantworten, stelle ich Claus doch mal die Frage welche Erfahrungen er mit Chitubox Pro gemacht hat, um den möglichen Mehrwert beurteilen zu können. Na? :/

    Keine Angst, ist eine rein rhetorische Frage ...

    Es gibt ein Chitubox und Chitubox Pro? Die Standardversion ist mit unbegrenzter Lizenz im Preis des Mars3 enthalten, die Pro-Version nur für 1 Jahr, und dann muß man lönen, wenn man die weiterbenutzen will?

    So sieht das aus. Die Pro Version kann einiges mehr als die Free-Version und das ist nicht nur die "Inselerkennung". :rolleyes: Die Support-Funktion ist z.B. deutlich besser und feiner gestuft (automatisch wie manuell), es gibt eine Textfunktion, die es ermöglicht nachträglich auf jedes Bauteile eine Bezeichnung zu projizieren, welche dann mit gedruckt wird, die Fill-Funktion ist variabler, Objekte lassen sich freizügiger auf der Plattform anordnen, usw..


    Der für mich größte Unterschied ist aber, dass mit unterschiedlichen Druckparametern gearbeitet werden kann, also z.B. der Support mit niedrigerer Auflösung gedruckt werden kann wie das eigentliche Objekt oder auch die Sichtseite mit geringerer Schichtstärke als die Rückseite. Mag erst mal nicht so spektakulär klingen, aber genau diese Funktion habe ich mir schon lange gewünscht. 8) Allerdings muss der Drucker diese Funktion dann auch unterstützen.


    Wie immer ist es auch hier jedem selbst überlassen, zu entscheiden ob die Mehrkosten tatsächlich einen Mehrwert darstellen oder nicht.



    Gruß


    Thomas

    Moinsen!

    Sicherlich wird das nicht ewig so sein, aber mein Rat lautet: Kaputte LCD-Bildschirme erstmal aufheben, die Chance ist groß, dass sie beim nächsten Display-Schaden wieder funktionieren.

    Das mag (wenn überhaupt) nur bei Druckern funktionieren, bei denen das Display ohne Beschädigung ausgebaut werden kann, beim Elegoo Mars z.B. ist es so fest eingeklebt dass es kaum zerstörungsfrei auszubauen ist. Bei meinem Elegoo Mars habe ich das Display nach etwa 500 Betriebsstunden gewechselt, da sich eine "blinde Stelle" von etwa 3mm Durchmesser gebildet hatte welche relativ zentral lag. Bei 25,-€ für das neue Display habe ich aber ehrlich gesagt nicht darüber nachgedacht, dass alte Display aufzuheben. Es ist eben ein Verschleißteil. ;)


    So genannte "blinde Stellen" können auch durch Verunreinigungen der Display-Oberfläche oder Druckstellen in der Folie hervorgerufen werden. Bevor also das Display getauscht wird, sollte das u.U. überprüft werden.


    Was die FEP-Folien angeht so ist das Verhältnis der Kosten bei einem Tausch etwa 1:4. Beim Elegoo betragen die Kosten etwa 4,-€ pro Folie, beim Nova Elfin etwa 16,-€. Der zeitliche Aufwand die Folie zu tauschen ist beim Elegoo deutlich höher, aber nach 15 - 20 Minuten ist es auch erledigt. Die Folie des Nova Elfin ist in 5 Minuten getauscht. Ob einem die Zeitersparnis die höheren Kosten wert sind, muss jeder selber entscheiden.


    Was die Slicer angeht, so hat Chitubox für mich deutlich die Nase vorn. Für den Nova ist als Slicer eigentlich Novamaker vorgesehen, diese Software hat aber nur rudimentäre Funktionen, so dass ich auch die Drucke des Nova Elfin mit Chitubox aufbereitet habe. Aber auch hier gilt wieder: Ausprobieren und die Software wählen mit der man selbst am besten arbeiten kann.



    Gruß


    Thomas

    Moinsen!


    Oh je ... warum suchst du nicht nach einer zufriedenstellenden Lösung, anstatt hier "die Welle zu machen" und möglichst auch noch etwaige "Leidensgenossen" zu mobilisieren?

    Quote


    Aber Wartezeiten auf eine Reparatur bei einem Berliner Anbieter von mehr als 8 Monaten finde ich wirklich demoralisierend, zumal man noch ständig unzuverlässig vertröstet wird.

    Jo, das ist jetzt erstmal eine Seite der Medaille. Welche Art Reparatur? Fehlen eventuell Ersatzteile? Gibt es Unstimmigkeiten bei den Reparaturkosten? Usw., usw. ...


    Glücklicherweise gibt es genügend Mitbewerber in allen Branchen und Spurweiten. Auch zu dem von Dir genannten Berliner Anbieter gibt es Alternativen.

    Wenn Du total unzufrieden bist, kannst Du auch jetzt schon etwas unternehmen.

    Hmmm, ist dem wirklich so? Da habe ich ja so meine Zweifel ...



    Thomas

    Moinsen!


    Zunächst mal sage ich tüchtig Danke für die vielen Pokale und "Daumen hoch". 8)


    Heute Abend habe ich dann noch die Signalhörner gezeichnet und gedruckt, ebenso sind die Lampeneinsätze fertig gestellt worden. Hier konnte ich auf die Teile der Mk 48 zurückgreifen, allerdings um 2% verkleinert gedruckt.


    Die Signalhörner sind nach einer originalen Zeichnung entstanden, die Materialstärke des Trichters beträgt lediglich 0,25mm, dennoch ist er erstaunlich stabil.




    Dann habe ich die Inneneinrichtung mal probehalber eingesetzt:




    Ich denke, das kann sich so sehen lassen ... ;)



    Gruß


    Thomas

    Moinsen!


    Ein paar weitere Teile für die Ty2 sind entstanden. Dazu gehören die seitlichen Lüfterlamellen, Dachluken sowie Wartungsklappen und die Führerstandseinrichtung. Das Abdeckgitter des Lüfters ist aus Messingdrahtgeflecht entstanden, stabilisiert durch einen Ring aus 0,6mm Messingdraht, der nach dem Auflöten flach gefeilt wurde.







    Gruß


    Thomas

    Moinsen!


    ... was ich mich frage, ist „andere Preisklasse“ dann auch tatsächlich besser?


    die Technologie dahinter wird ja nicht wesentlich anders sein?!

    Wesentlich anders sicher nicht, aber doch deutlich besser. Es fängt an mit dem Belichtungssystem welches eine gleichmäßigere Belichtung ermöglicht, sowie hochwertigen Führungen der Z-Achse und nicht zuletzt auch eine höheren Auflösung des Displays. Dazu kommt dann das verwendete Resin (welches auch mal schnell das 4-fache der weit verbreitenden Resine von Elegoo, Anycubic, Nova, etc. kostet) und natürlich (blöderweise) auch wieder die Erfahrung im Umgang mit der Technik. Wie beim PC ist auch so ein 3D Drucker immer nur so gut wie sein Bediener. Ist die Technik weitgehend perfekt hat man keine Ausreden mehr, warum etwas nicht gelingt. ^^



    Gruß


    Thomas

    Moinsen!


    Habe mich gerade im Internet schlau gemacht. Es scheint so zu sein, dass nur Anycubic mit der Light-Off Delay Einstellung das macht was es soll. Und zwar genau die Zeit abzuwarten bis das Resin beruhigt ist, um dann die Belichtung zu startet. Elegoo wohl nicht

    Dann hast du sicher nicht alles gelesen ... im Übrigen habe ich HIER bereits geschildert wie es funktioniert.


    Thomas

    Moinsen!


    Oh je ... die "Eierlegendewollmilchsau" gibt es leider nicht. Einstellungen die bei jemand anders funktionieren, müssen bei dir nicht zwingend auch passen. Es ist viel ausprobieren erforderlich um beim 3D-Druck zum gewünschten Ergebnis zu kommen. Nur Versuch macht klug!


    Nur als Beispiel: Jetzt im Sommer und hoher Luftfeuchte passe ich die Druckparameter an, da jene aus der kälteren Jahreszeit nicht richtig funktionieren. Mein Drucker steht in der Wohnung, steht deiner Keller, würden meine Werte überhaupt nicht passen.


    Meine Empfehlung: Die einschlägigen Foren studieren und dort nachlesen, was für Erfahrungen andere Nutzer gemacht haben.


    Und ein guter Rat: Anfragen mit Klarnamen werden eher beantwortet.



    Gruß


    Thomas

    Moinsen!


    Die letzten Tage habe ich in erster Linie damit verbracht, das Gehäuse für die Lackierung vorzubereiten. Nach unzähligen Durchgängen Spachteln und Schleifen, war es gestern soweit dass die Grundierung aufgetragen werden konnte. Es folgten noch ein paar kleinere Ausbessurngsarbeiten, sowei ein zweit Schicht Grundierung.


    Heute bekam die Ty2 dann ihren Lack, angelehnt an das Farbschema der "großen Schwester" BR 120 ("Taigatrommel").


    Die erste Lackschicht:



    Dach, Schürze, sowie Zierleiste abgeklebt und lackiert:



    Und dann der spannende Moment des Auspackens, voila: Da steht sie nun:



    Es fehlt noch die obligatorische elfenbeinfarbige Bauchbinde, diese wird wieder als Decal aufgebracht.


    Auf der technischen Seite ist es auch weiter gegangen, so hat der ESU LokSound 4.0 seinen Platz auf zwei eigens angefertigten Konsolen gefunden:




    Gruß


    Thomas

    Moinsen!


    ... hast du die Belichtungszeit 3,5s durch Versuche ermittelt ?

    Ich belichte mit 2,8s / Delay 1,0s bei Elegoo ABS Like Resin. Ab 3,0s zeigen sich unter der Lupe schon leichte Layer wegen Überbelichtung. ...

    Bei der Aussage fehlen ganz viele Parameter: Welcher Drucker? Welches Belichtungssystem? Alter des Displays? Raumtemperatur? Luftfeuchtigkeit? Usw. ...

    Der Delay von 1,0 Sekunden ist z.B. völliger Nonsens, da der Drucker zwischen zwei Belichtungen ja um die 5-8 Sekunden für das Verfahren des Bettes benötigt ... wirksam wird ein Delay erst ab etwa 7-8 Sekunden, außer du druckst z.B. mit einem Nova, der rechnet die Delay-Zeit erst nach endgültiger Positionierung des Bettes. Aber da lässt sich ein Delay eigentlich nur auf 2 Sekunden oder mehr einstellen.



    Gruß


    Thomas

    Moinsen!


    Heute kamen die beiden (!) gedruckten Gehäuse für die Ty2 bei mir an. Druckzeit pro Gehäuse gute 20 Stunden. Wie zu erwarten gibt es ein paar Stellen die nachgebessert werden müssen, im gros ist die Qualität des Druckes aber in Ordnung. Vor allem wenn man bedenkt, dass das Ganze auf einem Low-Budget Drucker (Elegoo Saturn) gedruckt wurde.


    Hier mal das gedruckte Gehäuse im Vergleich mit einem welches 2016 aus gefrästen Bauteilen entstand:



    Nachdem die Teile für den Antrieb auch eingetroffen sind, konnte ich das erste Drehgestell probehalber montieren. Die Radreifen fanden sich im Fundus, sind aber etwa 0,8mm zu groß im Durchmesser, passende Räder sind aber in Arbeit.




    Morgen werden die Frästeile (Bodenplatte und Motorhalter) kommen, so dass ich dann das Chassis komplett montieren kann.



    Gruß


    Thomas

    Moinsen!


    ... und mit welchem Drucker Du gedruckt hast?

    Das sieht mir sehr nach einem Druck von Shapeways aus. :/

    Wenn ich das richtig sehe handelt sich um einen FDM Druck. Warum wurden die Teile vor der Lackierung nicht nochmal verschliffen?


    Der Pwgs 88 steht bei mir auch auf der Agenda, bin aber noch nicht dazu gekommen das Original zu vermessen. Vielleicht warte ich aber auch auf das LKM Modell ... ;)



    Gruß


    Thomas

    Moinsen!


    Virtuell kann ich schon mal alles zusammensetzen und auch die Wirkung der geplanten Lackierung (angelehnt an die BR120 der DR) prüfen:



    Derzeit sind die Antríebsteile im Zulauf, sowie die Frästeile in Bearbeitung. Das Lokgehäuse wurde auch bereits gedruckt, diesmal bei einem befreundeten Kollegen, da mein Drucker zu klein ist um das Gehäuse im Ganzen darauf drucken zu können.


    Gruß


    Thomas

    Moinsen!


    Lang ist's her ... dass ich das erste Modell der Tu2 im Maßstab 1:45 konstruiert habe. 2016 war es und die Eckdaten waren so gesteckt, dass ein Serien-Fahrwerk aus dem H0-Bereich Verwendung finden sollte und die Teile allesamt auf der CNC-Fräse entstehen sollten. Da waren natürlich Kompromisse nicht zu vermeiden, dennoch ist ein ansehnliches Modell dabei entstanden, wie ich meine.


    Nun hat mich seitdem aber immer die Idee umgetrieben, die Tu2 nochmal neu zu konstruieren, diesmal aber so nah wie möglich ans Original gerückt.


    Hier zwei Fotos der ersten CAD-Zeichnungen:




    Jedes Drehgestell wird über einen eigenen Motor angetrieben werden. Die ersten (Probe-)Drucke sind bereits erfolgt und ich denke, dass ich in etwa einer Woche zumindest ein rollfähiges Funktionsmuster vorzeigen kann. ;)


    Gruß


    Thomas

    Bei der Polizei hatten wir so UV-Lampen für die Dokumentenprüfung.Sah aus wie eine kleine Neonröhre.

    Glaubst du, könnte es mit diesen lampen auch funktionieren.

    Ob solch eine Lampe zum Härten von UV-empfindlichen Resin taugt hängt von der Wellenlänge des erzeugten Lichts ab. 395-405nm sind erforderlich damit das Resin reagiert.


    Gruß


    Thomas

    Moinsen!


    Mit dem Fahrwerk bin ich nicht ganz zufrieden. Abgesehen davon ist der FH 2020B nicht mehr verfügbar.

    ...

    Der Druck kann sich ab und zu verdrehen, dann ist es unbrauchbar, da dann ein Rad das Fußerl hebt. 1mm ist da, auf jeden Fall zu viel.

    Es könnte auch sein, dass beim Nachhärten mit UV Licht zu einem Verzug kommt bzw. kam.

    Der "Fehler" des Verdrehens wird da woanders liegen denke ich. Selber habe ich bereits verschiedene 0e-Fahrwerke im 3D-Druck erstellt und diese sind absolut formstabil. Meist verzichte ich allerdings auf das Nachhärten per UV-Licht.

    Möglichweise kannst du die Antriebe auch mit einer Messing-Platte oder Profilen stabilisieren.


    Zum Nachhärten von Reparaturstellen eignet sich übrigens eine kleine UV-Taschenlampe besser als das wash&cure Gerät. Bei solchen Arbeiten sollte aber immer eine entsprechende Schutzbrille getragen werden. Nicht umsonst arbeitet das wash&cure Gerät nur bei aufgesetzter Schutzhaube!


    Gruß


    Thomas