Posts by Werkelburger

    Moinsen!


    bleibe aber noch die Frage, welcher Drucker es denn nun ist?

    Spekulativ ja wohl der hier: https://phrozen3d.com/products…-sonic-mega-8k-3d-printer

    Jupp, könnte passen ... :thumbup:



    Also ob man 4k oder 8k bei einem Großformat-Drucker hast, ist ein imenser Unterschied.

    Schon klar, aber die Auflösung von 43µm (wenn es sich tatsächlich um den Phrozen Sonic Mega handeln sollte) ist jetzt auch kein Offenbarung, sage ich mal. Da sind die 8K einfach der Größe der Bauplattform geschuldet und die Auflösung insgesamt ist nur geringfügig (etwa 10-12%) besser als z.B. beim Elegoo Saturn. Das ist aber natürlich nur die halbe Wahrheit, denn ich denke der Phrozen wird ein anderes evtl. besseres Belichtungssystem haben. Kannst du dazu etwas sagen?


    Die Bohrungen sind notwendig, um das Resin circulieren zu lassen - die verdrängte Menge beim Eintauchen der Plattform wäre sonst zu viel.

    Danke, dann war mein erster Gedankengang richtig. Kann man so noch direkt auf der Plattform drucken und wie verhält es sich wenn Supporte sich direkt im Bereich einer der Bohrungen abstützen?



    Gruß


    Thomas

    Moinsen!


    Vom Bauraum ist der unbekannte Drucker ja imposant, aber um was für ein Gerät handelt es sich denn nun? Wie sind die Erfahrungen damit und was hat es mit den Bohrungen in der Druckplattform auf sich?


    Qualitativ scheint es (trotz 8K Auflösung) zumindest keinen großen Schritt nach vorne zu geben, denn die üblichen "Problemzonen" bleiben den Druckobjekten erhalten wie mir scheint. :/


    Gruß


    Thomas

    Moinsen!

    Der Blechstreifen anstatt der Rundeisen Griffstange Im Führerhaus ist eine Änderung in der Serie.

    Um genau zu sein, betraf dies augenscheinlich nur die Gmeinder-Loks ab Kö 0245 (BJ. 1936/37). Kö1 von Windhoff mit diesem Blech habe ich bisher noch nicht entdecken können :/



    Gruß


    Thomas

    Kleiner Nachtrag:

    ... die Bedienungshinweise sind knuffig. War das Teil wirklich so empfindlich wie sich das liest? Oder haben die nur ganz wenig Öl und Wasser gehabt? Oder waren die Dichtungen so schlecht? ...

    Weder das eine noch das Andere, Öl war früher nicht legiert, also mit Additiven versetzt. Dieses unlegierte Öl kann m.E. nicht durch eine Filterpatrone gefiltert werden, wie wir das heute von modernen Motoren kennen, sondern meist durch sogenannte Spaltfilter (auch Plattenfilter genannt). Dies hatte aber zur Folge, dass Verunreinigungen im Öl nicht ausgefiltert wurden, sondern sich bei Stillstand des Motors als Ölschlamm in der Ölwanne absetzten bzw. im Schlammraum des Spaltfilters gesammelt wurden. So entstehen die kurzen Wechselintervalle. ;)

    Wenn da ein Motor mit offener Wasserkühlung also Verdampfer verbaut ist sollte man doch schon öfter nachschauen, ...

    Ein Verdampfer war nicht verbaut, denn da hätte man sich die Wasserpumpe sparen können. Es gab also einen "ganz normale" Wasserumlaufkühlung, der Bediener war eben einfach angehalten regelmäßig den Kühlmittelstand zu prüfen. Wir sind es heute gewohnt, dass solche Aufgaben an unseren Fahrzeugen und Maschinen von Sensoren übernommen werden, daher kommen uns solch alte Bedienungshinweise oft merkwürdig vor.



    Gruß


    Thomas

    Moinsen!

    Da die Lok aber der Buckel im rechten Motorvorbau bekommen hat war auf jeden Fall ein 4 Zylinder Deutz in der Lok.

    Hmmm, also der Deutz-Motor konnte auch ohne den "Buckel" untergebracht werden. Zumindest lassen die Fotos der Kö 0258 dies vermuten. Siehe hier: https://www.deutsche-kleinloks…1&id=3859&action=portrait


    Fakt scheint aber zu sein, dass sowohl die Gmeinder wie auch die Windhoff Maschinen den 2-Zylinder Kälble Motor F125z 25/30PS serienmäßig verbaut hatten, zumindest lässt die technische Beschreibung der DRG aus dem Jahr 1934 diesen Schluss zu.


    Auffällig ist m.M.n. die bei den Gmeinder Maschinen scheinbar abweichende Ausführung des mittleren Pfostens der FH-Seitenwand. Bei den Loks von Windhoff führt hier lediglich eine Art Griffstange bis unter das Dach, bei den Gmeinder-Maschinen (so scheint es mir zumindest) ist dort ein Blechstreifen verbaut worden oder handelt es sich hier um ein nachträgliche Änderung?



    Gruß


    Thomas

    Moinsen!

    Olli geht ja davon aus, dass die Hälfte Fehldrucke sind. Das kann ich aus meiner Erfahrung nicht bestätigen. Wenn was daneben geht, dann weil der Lichtweg verschmutzt ist. Ich hab natürlich nicht Buch geführt, aus dem Bauch: 1 von 10 eher noch weniger, 1 von 30.

    Nach einer gewissen Zeit stimmt das sicher, aber gerade am Anfang war die Quote bei mir schon deutlich höher. Das ist da berühmte "Lehrgeld". ;)

    Heutzutage liegt die hauseigene Erfolgsquote beim Drucken irgendwo im Bereich von 90-95%.


    Was hingegen noch keiner angesprochen hat ist das mit Resin verseuchte isopropanol. Das ist bestimmt Sondermüll.

    Absolut! Allerdings kann man auch hier etwas optimieren, so stelle ich den Behälter mit dem verunreinigten Isopropanol in die Sonne, bis die Resinreste sich verhärtet haben (das ist dann wie ein Stück Gummi). Danach wird der Rest durch einen Filter (aus dem Lackierbedarf) wieder in einen Kanister gegossen, der "Gummiklotz" wandert in die Tonne. Anfänglich habe ich das so gereinigte Isopropanol sogar dem frischen beigemischt, aber die Sättigung setzt dann deutlich schneller ein, weswegen ich das grob gereinigte Isopropanol heutzutage beim Recyclinghof abgebe.


    Gruß


    Thomas

    Moinsen!


    Nun sind die letzten Handgriffe erledigt. 8)

    Dach und Kellereingang wurden die letzten Tage fertig gestellt, der Anbau ist damit komplett. Die Elektrik muss noch verdrahtet werden, das komplette Ansatzstück bekommt einen Funktionsdecoder "spendiert", so dass die installierten LED individuell geschaltet werden können.


    Ein Blick auf die Treppe (wie so oft steht natürlich irgendein Mast oder Pfosten beim Fotografieren im Weg ;))



    Die Kellertür samt Sturz wurde wieder gedruckt.


    Abschließend eine Gesamtansicht der Szenerie:



    Wenn ich dann die Fenster für die Eckkneipe wieder gefunden habe :S, kann auch dieser Teil fertig gestellt werden, aber das ist dann einen andere, neue Geschichte. ;)


    Gruß und nochmal Danke für die vielen positiven Reaktionen! :thumbup:


    Thomas

    Moinsen!

    Hab seit kurzem auch einen Mars 3, hab auch das Problem das die Flächen die zur Druckplatte zeigen nur abgerundete


    Kanten haben und uneben sind.der Rest sieht aber richtig gut aus.

    Hast du mal ein Foto auf dem der Effekt zu erkennen ist? Ich glaube zwar zu wissen was du meinst, möchte aber sicher gehen. ;)


    Der Mars 3 hat eine Auflösung von 35µm, bei einer Schichtstärke von 0,035mm sollten bei 45 Grad gekippten Objekten und entsprechend eingestellter "Bildunschärfe" so gut wie keine Druckstufen erkennbar sein. Meine beiden Drucker arbeiten mit einer Auflösung von 50 bzw. 54µm, daher drucke ich zu 95% mit einer Schichtstärke von 0,05mm und 45 Grad Schrägstellung.



    Gruß


    Thomas

    Moinsen!


    Kein einziger der von die genannten Gründe, .... (Rest ausgeblendet) ... Druckqualität positiv beeinflusst.

    Wo steht dass die Frage zum Verzug sich darauf bezieht wie gedruckt wurde? Lesen ist das Eine, verstehen das Andere ... :rolleyes:


    Weitere Anmerkungen zu deinem Beitrag erspare ich mir ...


    Thomas

    Moinsen!


    Hab jetzt mal die (bei mir) ausgeblendeten Beiträge gelesen ... na ja, soll sich jeder sein Bild machen. :rolleyes:



    Interessante Aussage. Ich habe aber folgende Formel für den Winkel beim 3D-Druck gelernt:


    alpha = arctan( Layer-Höhe / Pixel-Breite )

    Klar, man kann auch mit höherer Ingenieurswissenschaft an so ein Thema herangehen oder einfach den gesunden Menschenverstand, sowie ein gerüttelt Maß an Erfahrungswerten bemühen. Der ideale Winkel lässt sich nämlich nur in der Theorie berechnen, in der Praxis spielen da noch viel andere Faktoren eine Rolle die in solchen Formeln gar nicht erfasst werden (können). Zudem sind die Einstellungen im Slicer (Kantenglättung, Kantenunschärfe, etc.) von entscheidender Bedeutung für die Qualität eines Drucks, dazu noch Umgebungstemperatur, verwendetes Resin, etc. pp..


    Hier geht es aber darum einem Einsteiger zu helfen, da sind solche m.E. irreführenden Hinweise wohl eher Kontraproduktiv oder sehe ich da was falsch? :/


    Der Winkel von 45 Grad hat sich bei mir in der Praxis bewährt ohne dass ich jedes mal rechnen muss, bei (gerundet) 50µm Auflösung und 0,05mm Layerhöhe kommt aber auch bei der Formel kaum etwas anderes heraus, richtig?

    durch welche technischen Ursachen entsteht denn der Verzug - weiß das jemand genau ?


    Vorstellen kann ich mir, dass das Material beim "vernetzen / härten" schrumpft - aber sollte das nicht überall gleich stark passieren?
    Könnte die Ursache des sich Verziehens in einer Erwärmung des Harzes während des Druckens zu suchen sein ?

    Für den Verzug gibt es mehrere Gründe, einer ist in der Erwärmung des Resins zu finden, richtig. Zwischen der Belichtung zwei aufeinanderfolgenden Layern sollte daher eine gewisse Zeit vergehen, damit sich das Resin wieder abkühlen kann. Auch zu labiler und/oder ungleichmäßiger Support führt zu Verzug, ebenso kann eine verschlissene oder nicht optimal gespannte FEP-Folie (welche den Resintank nach unten verschließt) Verzug fördern. Auch kann die Verfahrgeschwindigkeit der Plattform (zu schnell/zu langsam) als Ursache in Betracht kommen.


    All das sind Erfahrungswerte die ich während guter 1200 Stunden reiner Druckzeit mit meinen Druckern (Elegoo Mars, Elegoo Mars 2 Pro, Elegoo Saturn und Nova Elfin Mono SE), sowie verschiedenen Sorten Resin gesammelt habe. Derzeit arbeiten bei mir der Elegoo Mars und der Saturn, der Mars ist mein erster Drucker der jetzt seit knapp 2 Jahren zuverlässig seinen Dienst leistet. Nach etwa 600 Stunden war das Display defekt und musste ersetzt werden, das war's.


    So und nun bin ich raus ...



    Gruß


    Thomas

    Moinsen!

    Hallo Thomas,


    unten der Ausschnitt mit den Supports der Kiste. Ich denke mal, die Ecken sollten besser unterstützt werden. Für Tipps wäre ich dankbar.

    Also, mein Vorschlag wäre zunächst einmal die Kiste schräg stellen, optimalerweise in einen 45 Grad Winkel. Dann den (wahrscheinlich automatisch gesetzten) Support kontrollieren und alle freien Ecken "stützen". Lieber eine Stütze zu viel als ein zu wenig! Es kann auch hilf- bzw. lehrreich sein, das gleiche Objekt mit verschiedenen Supporten und/oder Neigungswinkeln zu drucken, um Vor- und Nachteile besser beurteilen zu können. Auch mir passiert es immer mal wieder, dass ich eine "freischwebende" Ecke oder Kante beim Setzen des Supports übersehe, obwohl man mit der Zeit schon ein Auge dafür entwickelt wo und wie der Support gesetzt werden sollte. Automatisch gesetzte Stützstrukturen verwende ich übrigens nur noch ganz selten.


    Ich drucke auch wann immer möglich direkt auf der Druckplatte ohne Supports. Aber bitte den Elefantenfuß in der Zeichnung mit einplanen!

    Jo und vor allem den späteren Verzug durch die Verspannung im Material! ;)

    Die Bottom-Layer werden deutlich länger belichtet, als der Rest, somit entsteht kein homogenes "Druckgebilde" ... größere Drucker wie z.B. der Elegoo Saturn danken es zudem mit längerer Standzeit der Folie, wenn nicht direkt (und meist flächig) auf der Plattform gedruckt wird. Aber jeder wie er mag ...


    Zugegeben, gerade in der Anfangszeit war ich auch davon überzeugt, dass drucken ohne Support das Ideale wäre, aber es hat sich als Trugschluss erwiesen. Die gleichen Objekte schräg gestellt und mit Support gedruckt sind m.M.n. qualitativ deutlich besser.


    Mal kurz die Kiste heruntergeladen und in den Slicer geschoben, würde ich sie so positionieren:



    Das ist jetzt ein weitgehend automatisch generierter Support, den ich nur um diverse Stützen erweitert habe. Öffnungen in Druckobjekten zeigen idealerweise immer zur Folie, sollten aber nach Möglichkeit nicht parallel dazu verlaufen (es sei denn es gibt "Belüftungsbohrungen").


    Das war's von meiner Seite ...



    Gruß


    Thomas

    Moinsen!

    ... Jetzt fehlen nur noch das Soundmodul mit Rock'n'Roll ...

    Dazu hat der Staatsratsvorsitzende eine ganz klare Meinung:


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    ^^ ^^ ^^




    Gruß


    Thomas

    Moinsen!


    Die Inneneinrichtung ist jetzt abgeschlossen. Da der Fußboden etwas zu hoch "eingebaut" war, wurde er nochmal um gute 3mm nach unten versetzt, so wirkt es jetzt besser, denke ich. Neben dem Radio wurde noch einen kleine Tischleuchte installiert, das Vorbild dazu habe ich im Netz gefunden. Der Lampenkörper ist aus klarem Resin gedruckt, der Fuß entstand aus Messingrohr 0,5 und 0,7mm (um die Kupferlackdrähte für die SMD LED hindurchführen zu können) und zwei U-Scheiben 0,8mm.


    Als "Wandbehang" kam noch ein Bild hinzu (aus einem Set von Real-Modell) für welches der Rahmen ebenfalls gedruckt wurde.



    Und so sieht es dann für den Betrachter bei Einbruch der Dämmerung aus:



    Auf dem Bild erscheint die Beleuchtung leider wesentlich heller als sie tatsächlich ist. :/


    Jetzt stehen noch ein paar kleine Restarbeiten (Dach, etc.) an, dann ist wieder ein kleiner Teil fertig. 8)


    Gruß


    Thomas

    Moinsen!

    Bei mir taucht oft das Problem mit unscharfen Kanten an der beim drucken obenliegenden Fläche auf. Hab es schon mit Schrägstellen der Modelle versucht, die Kanten wirken auch dabei wie verwaschen ...

    Auf den ersten Blick würde ich denken, dass da der Support nicht optimal gesetzt war ... hast du mal ein Bild vom Slicer, auf dem der Support erkennbar ist?

    Den Support "richtig" zu setzen ist eines der schwierigsten Unterfangen beim 3D-Druck mit Resin, nicht nur dass das Objekt optimal gehalten werden soll, sondern auch, dass sich später die gesamte Stützstruktur auch möglichst einfach wieder entfernen lässt sind da die Vorgaben. Das ist manchmal nicht leicht, beides unter einen Hut zu bringen ... ;)


    Gruß


    Thomas

    Moinsen!


    Es ist vollbracht:



    Drucken und Lackieren des Knaufs waren nicht das Problem, die Herausforderung bestand tatsächlich darin das winzig kleine Teil treffsicher an die richtige Position zu kleben. :/


    wenn du schon so was schönes druckst - Eine Sockelplatte mit zwei Schraubenimitaten

    senkrecht das wäre der Gipfel.

    Klar, wäre kein Problem gewesen, nur sieht man davon überhaupt Nichts, daher habe ich es mir geschenkt ;)

    Der Griff ist bei "normaler" Betrachtung zumindest zu erahnen ...



    Gruß


    Thomas

    Moinsen!


    Testweise wurde heute mal der "ausstaffierte" Raum beleuchtet, als Lichtquelle diente eine warmweiße SMD Led, die durch etwas orangefarbenen Lampen-/Tauchlack zusätzlich "gedimmt" wurde:





    Gruß


    Thomas