Posts by Werkelburger

    Moinsen!


    Die W50 Zugmaschine welche bei Thermoking in Lindenberg steht kenne ich, habe früher dort in der Nähe gewohnt. Bevor sie zum "Denkmal" degradiert wurde, war sie als "Hofhund" für die Versetzung von Kühlaufliegern im Einsatz.

    Es gab allerdings vom W50 auch noch eine lange Version mit 3700 mm Radstand,

    Richtig, sowas gab es auch, die Version mit Ladekran kam aber erst später. Ursprünglich wurde der Rahmen mit verlängertem Radstand für Varianten mit verlängertem Fahrerhaus bzw, der sogenannten Speditionspritsche angeboten.


    Am Modell selber ist es auch weitergegangen, Bilder stelle ich in den nächsten Tagen ein.



    Gruß


    Thomas

    Moinsen!


    So sah der Wagen aus, als ich ihn Ende der 90er Jahre in Eisfeld sah und fotografierte,

    Ist denn der Wagenkasten nicht bereits um 1986 verschrottet worden? Wenn der Ende der 1990er da noch gestanden hätte, wäre doch mit Sicherheit eine der Museumsbahnen darüber "gestolpert":/


    Aber schön, dass zumindest im Foto noch viele Details erhalten geblieben sind, für einen Nachbau durchaus interessant! Danke für's zeigen!



    Gruß


    Thomas

    Moinsen!


    Als ich gestern den Aufleger in der Hand hielt, fiel mir auf, dass die Achse irgendwie noch ein bisschen "nackt" aussieht. Na klar, da fehlten ja auch noch die Bremszylinder! Das konnte so natürlich nicht bleiben ...


    Also Zeichenprogramm angeworfen und für Abhilfe gesorgt:



    Ausgedruckt sieht das dann so aus:



    Auf dem Bild sind die Bremszylinder noch auf der falschen Seite aufgesteckt, später sitzen sie dann auf der Achse.


    Dann habe ich auch gleich noch eine AHK, genau genommen die BG 63 des VEB Fahrzeugwerk Waltershausen konstruiert. Für den Sattelschlepper brauche ich die zwar nicht, aber für spätere Projekte. ;)


    Hier die Kupplung frisch aus dem Drucker. Die kleinen Stifte sind Stützen, welche für den Druck erforderlich sind und nach dem aushärten entfernt werden:



    Hier mal in die zugehörige Traverse bzw. das Rahmenheck eingesetzt:



    Nächste Woche steht dann lackieren auf dem Plan und dann kann's an die Endmontage gehen.



    Gruß


    Thomas

    Moinsen!


    Weiter im Gesangbuch ...


    Die bisher erstellten Anbauteile haben jetzt ihre Plätze an der Zugmaschine gefunden:



    Rechte Fahrzeugseite mit neuem Tank und Batterien samt zugehörigen Konsolen. Auch die Anschlussleitungen sind bereits verlegt.



    Linke Fahrzeugseite mit Hauptbremszylinder samt Vorspannzylinder und Luftkessel auf einer gemeinsamen Konsole. Auch hier wurden die Leitungen bereits weitgehend verlegt. Der Neusilberdraht imitiert das Bremsgestänge welches mit dem Bremspedal verbunden ist. Die Behälter für die Bremsflüssigkeit stehen natürlich noch offen, da diese erst befüllt werden können, wenn alle Leitungen angeklemmt sind. ;)


    Ein Blick von oben:



    Die hinteren Kotflügel wurden ebenfalls neu erstellt, die Riffelblech-Platte gab es auch beim Vorbild, so konnte der Fahrer sicher an den Auflieger gelangen. Auf der Platte liegen die neuen Rückleuchten, gedruckt aus transparentem Resin und farblich behandelt.



    Gruß


    Thomas

    Moinsen!


    Schritt für Schritt nähert sich der Milch-Sattelzug seiner Vollendung. Heute haben der Kessel sowie ein paar Kleinteile wie Felgen und Federn ihre endgültigen Farbauftrag bekommen. Zugmaschine und Rahmen wurden sandgestrahlt, sowie teilweise bereits auch wieder grundiert.


    Hier mal der Zug in der Seitenansicht:




    Die Zugmaschine wird noch ein wenig bearbeitet, so werden die viel zu großen Bohrungen für die Spiegel noch verschlossen.


    Das neue Rahmenheck habe ich am Wochenende gezeichnet und gedruckt. Da die Zugmaschine aus einem Pritschenlaster entstanden ist, musste der Rahmen entsprechend gekürzt werden.



    Die Sattelplatte stammt ebenfalls aus meiner Feder und ist so konstruiert, dass sie einfach auf den Rahmen aufgesteckt werden kann.


    Das kleinste Teil bisher, habe ich heute konstruiert und gedruckt. Die angegossenen Knubbel welche die Türgriffe darstellen sollen, musste weichen und wurden durch vorbildgerechte Teile ersetzt:



    Um eine Vorstellung von der "Größe" zu vermitteln, kann der Druckknopf dienen: Dieser misst exakt 0,6mm im Durchmesser. Trotz der Filigranität des Bauteils ist es erstaunlich stabil (bis jetzt).



    Gruß


    Thomas

    Moinsen!


    Der richtige Drucker ist der, mit dem am besten klar kommt und der die Ergebnisse liefert die man sich vorstellt, genauso ist es mit der Software. Einen Königsweg gibt es auch hier nicht!


    allerdings kann man auch darauf hinweisen, das bestimmte Stoffe der Gesundheit nicht zuträglich sind...

    Also ich sag mal so, wer lesen kann ist klar im Vorteil (wer dann noch den Inhalt versteht, hat fast gewonnen) und es steht überall geschrieben wie gefährlich der Umgang mit Resinen, Werkzeugen, elektrischen Geräten, etc. sein kann. Wer dies ignoriert, darf sich m.M.n. nachher nicht beschweren oder auf Mitleid hoffen.


    "Gefährlich" wird es erst wenn der gedankenlose Umgang mit Werkzeugen, Chemikalien oder was auch immer noch veröffentlicht wird (O-Ton: "Ich weiß was ich tue!") und potentielle Nachahmer gefährdet.



    Gruß


    Thomas

    Tuning-Teile für den W50


    Moinsen!


    Heute hat der Auflieger den ersten Lack bekommen, um die optimale Farbkombi zu ermitteln. Als passend haben sich am Ende RAL 5007 (brilliantblau) und RAL 9010 (reinweiß) herausgestellt, wobei das Reinweiß noch mit 20% RAL 9001 (cremeweiß) gemischt wurde. Hier ein schneller Schnappschuss mit dem Smartphone:



    Auch der Rahmen, Kotflügel und Felgen haben bereits Farbe bekommen, hier habe ich mich für RAL 9017 (verkehrsschwarz) entschieden.


    Kommen wir zur Zugmaschine. Die Batterien habe ich schon im letzten Beitrag erwähnt, heute kommen zwei weiter Teil hinzu: Der Tank, sowie der HBZ (Hauptbremszylinder) samt Vorspannzylinder. Die Bremsanalage des W50 war hydraulisch, aber durch Druckluft unterstützt, der Vorspannzylinder übernimmt also die Aufgabe des Bremskraftverstärkers.



    Hier die linke Fahrzeugseite, mit den neu angefertigten Teilen und darunter liegend, das ursprünglich vorhandene. Der HBZ "pellt" sich im hintern Teil etwas, ebenso die Verbindungsleitung. Da habe ich die Stütze (für den Druck) vergessen, aber ansonsten bin ich mit dem ersten Testdruck schon mal ganz zufrieden.




    Die rechte Fahrzeugseite mit dem Batteriekasten und dem neuen Tank samt Konsole. Alle Teile sind zunächst einmal mit UHU Patafix "angeheftet".


    Als nächste Teile folgen die Reserveradaufnahme und der hintere Lampenträger.



    Gruß


    Thomas

    Moinsen!


    An solchen Batterien hätte ich Interesse,falls Du auch für jemand anders drucken würdest.

    Die Batterien sind ab sofort bei Henke Modellbau im Set (jeweils 6 Stück) bestellbar, am Besten per Mail anfragen: info@modellbauhenke.de


    Das du da nur 100-120 Stunden gebraucht hast , ist schon alleine sehr beachtenswert.

    Danke für die Blumen, aber ich bin da noch blutiger Anfänger. Meine erste 3D-Zeichnung habe ich Anfang Mai diesen Jahres erstellt und befinde mich noch in der "Eingewöhnungsphase". Der Drucker kam etwa 4 Wochen später hinzu, nachdem ich das Gefühl hatte, dass es mit dem Konstruieren am PC klappen könnte. Mir nutzt ja der beste Drucker nichts, wenn ich ihn nicht entsprechend "füttern" kann.

    Wirst du die Konstruktion evtl. irgendwann der 3D Drucker Gemeinde zur Verfügung stellen??

    Das muss ich leider verneinen. Aufgrund gemachter Erfahrungen, gebe ich grundsätzlich keine Konstruktionsdaten mehr aus der Hand.

    Sollten sich allerdings genug Leute finden, die Interesse an solch einem Modell haben, würde ich über eine Kleinstserie aber durchaus nachdenken.



    Gruß


    Thomas

    Moinsen!


    Ich sach ma tüchtig Danke für's positive Feedback! :thumbup:


    Heute habe ich die vier Dome nochmals neu gedruckt, diesmal statt in der "Standard-Schichtstärke" von 0,05mm,etwas feiner in 0,02mm. Das Ergebnis ist deutlich:



    Wie zu erkennen ist, habe ich für alle vier Dome den Verschlußknebel in eine jeweils andere Position "verdreht".


    Hier mal provisorisch aufgesetzt:




    Hier kann man sehen, dass der Apparateschrank auch nochmals überarbeitet und neu gedruckt wurde. Selbst mit 0,05mm Schichtstärke benötigt der Drucker über 5,5 Stunden zur Erstellung. Würde ich dieses Teil in 0,02mm Auflösung drucken wollen, würden etwa 13 Stunden ins Land gehen ... da verschleife ich lieber etwas die Absätze. ;)


    Kommen wir zum "Tuning des W50:

    Den Anfang machen die Batterien. Diese sitzen beim Modell rechts hinter der Kabine, sind aber zu klein und desweiteren auch an eine modernere Bauform angelehnt. Also habe ich Batterien konstruiert wie sie früher einmal aussahen, mit schwarzem Hartgummigehäuse und sichtbaren Zellenverbindern:



    Auf dem Bild sind bereits farblich behandelt und weil es so schön war habe ich auch gleich Pkw-Batterien in 6 und 12V gefertigt. Die Decals hat ein Freund für mich erstellt, wobei der W50 die Batterien (die ja eigentlich Akkus sind) mit dem gelb/grünen Logo vom VEB Akkumulatorenbau Markkleeberg bekommt .


    Mehr "Tuning-Teile" folgen ...



    Gruß


    Thomas

    Moinsen!


    Früher, also vor der Wiedervereinigung, waren die W50 aus dem Straßenbild der DDR nicht wegzudenken. Immerhin wurden in den Jahren 1965 - 1990 etwa 560.000 Einheiten produziert, wobei es rund 50 verschiedene Modellvarianten gab.


    Eine dieser Varianten war die W50 Sattelzugmaschine mit dem Tankauflieger HLS 90.45. Den Auflieger gab es u.A. für den Transport von Motoröl, Most, Fruchtsäften aber vor allem auch Milch. Eine kurze Übersicht zum W50 ist >>hier zu finden, ganz unten auf der Seite ist der Tankauflieger für den Milchtransport abgebildet, den ich derzeit als Modell baue.


    Die Zugmaschine meines Sattelzuges stammt von IXO und wird als Pritschenwagen ausgeliefert. Da dieser und die Sattelzugmaschine im Original den gleichen Achsstand hatten, lässt sich aus dem Modell sehr gut die SZM ableiten. Der Auflieger hingegen ist komplett selbst konstruiert und gedruckt worden, wobei nicht verschwiegen werden soll, dass etwa 40% der gedruckten Teile Ausschuss waren. Es wird wohl auch noch etwas an Übung bedürfen, bis der Drucker und ich eine Sprache sprechen. ^^


    Hier mal ein Überblick über den derzeitigen Stand der Dinge:



    Der Auflieger ist im Großen und Ganzen fertig, auch wenn es noch ein paar Dinge zu ändern bzw zu ergänzen gibt. Die Trailer-Achse fand sich in der Bastelkiste.


    Natürlich passt der komplette Auflieger nicht in den Drucker und wahrscheinlich wäre es auch kaum möglich alles in einem Rutsch zu drucken. Daher habe ich Alles in Baugruppen zerlegt und gedruckt. Hier mal ein Überblick wie der Auflieger aufgebaut ist:



    Den Anfang macht das Fahrgestell, wobei das 2mm Rundmessing als Passung für die Wanne dient, damit diese später lagerichtig montiert werden kann.



    Hier ist die Wanne (welche zusammen mit den Seiten- bzw. Schlauchkästen gedruckt wird aufgesteckt. Die Nase in der Mitte sorgt dafür, dass auch der Kessel später richtig sitzt. Das Riffelblech ist übrigens exakt nach TGL 101-059 erstellt.



    Der Kessel (aus drei Teilen zusammengesteckt) aufgesetzt und zu guter letzt ...



    ... wird dann der Apparateschrank noch angesteckt.


    Bisher sind ungefähr 100-120 Stunden in die Konstruktion geflossen, um alle Teile auszudrucken vergehen insgesamt etwa 20-22 Stunden, wobei die Kesselteile mit etwa 6 Stunden den größten Anteil haben.

    Hier habe ich ein Bild für euch, was zeigt dass die Belichtungsfläche (ca 118x65mm) des Druckers fast komplett mit manchen Teilen ausgefüllt ist:



    Bei längeren Teilen musste ich auch die Enden kürzen und Füllstücke ansetzen, da ich nicht mit Stützstrukturen arbeiten wollte.


    Wie an der Zugmaschine zu sehen ist, habe ich auch dort einige Teile neu konstruiert, dazu in den nächsten Tagen mehr.



    Gruß


    Thomas

    Moinsen!

    Jetzt wird erst einmal dieser Bausatz genau so aus gebaut, wie er geplant wurde.

    Hmmm, aus Erfahrung kann ich dir sagen, dass der Rahmen etwas zu labil ist. Was in H0 ausreichend stabil scheint, wird in 0e etwas "wabbelig". Es ist ratsam zwischen Bodenblech unten den nach unten gekanteten Trägerimitationen jeweils rechts und links einen entsprechend langen Streifen L-Profil (4x4 oder 5x5 sollte passen) einzulöten.




    Gruß


    Thomas

    Moinsen!


    Nun ja, wie die Drehgestelle aussehen, kann sogar noch ermittelt werden, denn der Wagen 0236 der MBB (Mansfelder Bergwerksbahn), läuft heute noch auf Rahmen und Drehgestellen des ehemaligen TB 2.


    Hier der Link dazu.



    Gruß


    Thomas


    P.S.: DERA-Modellbahn hat den Bausatz zwar seinerzeit vertrieben, hergestellt wurden die Ätzteile aber bei Bernd Schlosser. Der Bausatz entstand aus einer einfach hochskalierten H0-Zeichnung, die Bauanleitung wurde 1zu1 übernommen. Daher wird dort oft kleben empfohlen, wo in 1:45 doch besser gelötet werden sollte.

    Moinsen!


    Weiter geht's ...

    Nachdem die Schranke selber jetzt soweit fertig ist, kommt noch etwas "schmückendes Beiwerk" dazu. Den Anfang macht ein sogenannter "Kabel-Anschlusskasten", Ausführung KKF, nach TGL 0-43627. Hierbei handelt es sich eigentlich um "Haus-Anschlusskästen", allerdings wurden sie wohl überall dort verbaut, wo ein elektrischer Anschluss erforderlich war, so eben auch an der fotografierten Schrankenanlage:



    Die hier zu sehende Ausführung für Stromstärken bis zu 100A, war die größte welche in der o.g. TGL aufgeführt ist. Die etwas kleinere Ausführung für 60A hatte ich vor geraumer Zeit schon konstruiert, allerdings war es nicht möglich dieses Datei einfach "aufzublasen" um den größeren Kasten zu erhalten, denn es gibt doch einige Unterschiede.


    Hier die Konstruktionszeichnung:



    Und hier dann zwei Bilder des gedruckten Teils (Druckzeit gut 2 Stunden):




    Die beiden Leitungen nach unten haben einen Durchmesser von 0,9 mm (Originalmaß 42mm) und sind ebenso sauber gedruckt worden wie die kleinen Sechskantschrauben (SW 0,5mm) zur Befestigung des Kastens an der Konsole. 8)



    Gruß


    Thomas

    Moinsen!


    Heute sind die bestellten SMD-LEDs eingetroffen, Bauform 0402. Pro Schrankenbaum werden 4 Stück verbaut (3x rot, 1x gelb/orange).


    Nach der Druck-Test mit dem in zwei Hälften aufgeteilten Baum eher ernüchternd verlief, habe ich heute versucht den Baum "am Stück" zu drucken und siehe da es klappt hervorragend. Die Bohrung für das 1,2mm Messingrohr bleibt auf voller Länge erhalten, keinerlei Resinreste o.Ä. bleiben zurück. BTW: Zum Thema 3D-Druck erarbeite ich gerade ein paar Zeilen auf meiner Homepage ... bei Interesse einfach mal reinschauen.


    Hier nun der Schrankenbaum mit eingeschobenen Messingrohr:


    photo-2020-07-08-21-57-58.jpg


    Die noch sichtbaren Druckstufen (0,05 mm) werden natürlich noch verschliffen. Durch das Messingrohr ist der Baum so stabil, dass er auch etwas gröber angefasst werden kann.


    Hier der Baum komplett montiert und mit LEDs bestückt:


    20200708-220719.jpg


    20200708-220728.jpg


    Wie beim Vorbild wird die Schranke später nach vorn drei rote und nach hinten eine gelbes/orangenfarbenes Blinklicht zeigen. Auf die LEDs sind die Lichtscheiben (aus transparentem Resin gedruckt) aufgesetzt. Das leichte Durchscheinen der LEDs wird durch ein schwarze Grundierung später eliminiert.


    Weiter geht es jetzt mit der Komplettierung und dann erfolgt ein erster Farbanstrich ...



    Gruß


    Thomas

    Moinsen!

    Das Fahrwerk habe ich dann händisch an den Fräskopf herangeführt, was nicht ganz unproblematisch war, ...

    Denn sie wissen nicht was sie tun! Mir persönlich gehen bei solchen Dingen sämtliche Nackenhaare hoch! Wenn schon solch gefährlichen Arbeiten in der heimischen "Werkstatt" durchgeführt werden, sollte das nicht auch noch veröffentlicht werden! Auch wenn die eigene Gesundheit bei sowas wohl eher egal sein dürfte, einfach mal dran denke, dass es auch durchaus Nachahmer geben könnte ....


    Thomas


    Nachtrag: Es hat einen Grund warum gerade für Fräsarbeiten Spannzangen, Niederhalter, etc. angeboten werden. Gerade wenn solch zähe Werkstoffe wie Druckguss bearbeitet werden, ist die Gefahr des "verhakens" zwischen Fräser und Werkstück recht groß und wenn dann das (wie in diesem Fall) recht große Werkstück erstmal "Fahrt aufnimmt" sind meist heftige Verletzungen die Folge!

    Moinsen!


    Da sag ich mal tüchtig Danke für das positive Feedback! :thumbup:


    Gestern habe ich begonnen mich mit der Antriebsfrage zu beschäftigen. Meine erste Idee war ein hochübersetzter Servo-Motor direkt im Antriebskasten (ähnlich wie bei den Brawa-Signalen), aber da ist tatsächlich zu wenig Platz. Also blieb nur die Option den Antrieb unterirdisch zu verbauen. Ob es dann am Ende ein Servo, ein Servomotor oder noch was anderes wird, werde ich dann sehen.


    Hier mal ein Blick ins Innere des Antriebskastens:



    Die Welle ist aus Messingrohr 2mm gefertigt, mittig dann ausgefeilt worden um Platz für eine Mutter M1,4 zu schaffen. Nach dem Einlöten ist diese dann entsprechend des Rohrdurchmessers abgefeilt worden, so dass die Welle leicht in die vorgesehene Bohrung gesteckt werden kann. Auf eine schraube M1,4x3 habe ich dann eine Öse aus 0,4mm Messingdraht gelötet und das Ganze mit einer Betätigung (ebenfalls 0,4mm) versehen. Der Antriebskasten selber wird später rückseitig durch ein Klappe (wie bei Original) verschlossen.


    Neben dem Antrieb sollen aber auch die kleinen Blinkleuchten im Schrankenbaum illuminiert werden. Hierzu habe ich den eigentlichen Baum in zwei Hälften gedruckt und innen einen "Kanal" frei gelassen in dem später ein Messingrohr 1,2x1mm Platz findet. Durch dieses Messingrohr wird a) der Baum stabilisiert und b) dient es gleichzeitig als Kabelführung für die SMD LEDs.


    Um das Messingrohr passgenau bohren zu können habe ich mir eine Lehre ausgedruckt:



    Hier ist probehalber noch ein 1,2mm Messingdraht eingelegt. Die drei kleineren Bohrungen markieren die Position der Leuchten am Baum, die acht größeren dienen als Lackierhilfe für die Leuchten. Diese werden aus transparentem Resin gedruckt, müssen aber im unteren Bereich lackiert werden, damit hier ein durchscheinen des Lichts weitgehend vermieden wird. Zum Lackieren werden die kleinen Lampen kopfüber in die Schablone gesteckt und können so recht einfach "eingefärbt" werden.



    Gruß


    Thomas

    Moinsen!


    So langsam werden sie selten, die Schrankenanlagen von WSSB (VEB Werk für Signal- und Sicherungstechnik Berlin). Umso mehr habe ich mich gefreut, gestern eine solche in nahezu unveränderten Zustand in der Nähe von Tiefensee zu finden. Schnell gewendet, das Auto geparkt, Bandmaß und Kamera raus und alles so gut es geht dokumentiert.



    Die WSSB Schrankenanlagen wurden seit Anfang der 1960er Jahre in großen Stückzahlen hergestellt und finden sich vereinzelt auch noch heute. Die Strecke nach Tiefensee ist allerdings stillgelegt.


    Heute habe ich dann die gesammelten Maße in 1:45 umgerechnet und anhand der Fotos eine 3D-Datei erstellt, so dass ich heute Nachmittag bereits ein erstes Exemplar drucken konnte:



    Alles hat auf Anhieb gepasst, sämtliche angedachten Details (sogar die Hebeösen) wurden mitgedruckt. Allerdings handelt es sich tatsächlich lediglich um einen Probedruck, am Ende soll die Schranke auch funktionsfähig sein.


    Hier noch mal ein vergrößertes Bild vom Schrankenantrieb:



    Der Schrankenbaum wird einfach aufgeklipst und ist bereits beim Testmuster beweglich, für's Foto habe ich ihn aber mit etwas Sekundenkleber fixiert.




    Gruß


    Thomas

    Moinsen!


    Also die Figuren von Hardys sehen einfach schlimm aus, da haben ja selbst Preiser-Figuren mehr Charakter! Das bei dieser Herstellungsweise eine bessere Qualität möglich ist, zeigen die Figuren von modelu.


    Was Wartezeiten (z.B. bei Claudia) angeht so ist festzustellen, das alle guten "Figurenmaler" ausgebucht sind, einige sogar gar keine Neukunden mehr aufnehmen können.


    Sehr gute, fertig bemalte Figuren gibt es aber auch bei >> detailedminiatures, die zudem auch sehr eng mit Alan Butler von >> modelu zusammenarbeiten, einfach mal reinschauen.



    Gruß


    Thomas

    Moinsen!


    Wer sagt denn eigentlich, dass es sich dabei wirklich um Doppelentwicklungen handelt und nicht eher ein gewisser, wie auch immer gearteter "Datentransfer" stattgefunden hat?


    Zudem sind die hier geäußerten "Modellwünsche" kaum relevant, da (wahrscheinlich) nur 10% der angemeldeten Nutzer sich aktiv im Forum beteiligen, zudem werden bei jeder Gelegenheit gebetsmühlenartig immer wieder die gleichen Wünsche von den den gleichen Leuten geäußert. Auch wenn Hersteller hier mitlesen, werden sie sich ihren Reim darauf machen.


    Wie hoch das Budget des Einzelnen ist, spielt ebenfalls keine Rolle, wichtig ist für Hersteller A, dass dieses Budget für seine Modell ausgegeben wird und nicht für jene des Herstellers B oder gar C.


    Gruß


    Thomas