Posts by Franke

    Guten Abend,


    auf DSO entwickelt ein Modellbahner eine sehr interessante innerstädtische Anlage, allerdings auf schmalerer Spur. Sie ist deutlich anders als die üblichen Anlagen, ich verfolge fasziniert seine sonntäglichen Aussendungen.
    Vom Beruf her Theatermaler stellt er diesmal seine Überlegungen zum Hintergrund, zum Horizont und zur Beleuchtung vor. Ich kannte Theaterkulissen und Theaterportale nicht, vielleicht sind sie für den einen oder anderen ebenfalls von Interesse. Da rätsele wahrscheinlich nicht nur ich über die zweckmäßige Anordnung.

    https://www.drehscheibe-online…ren/read.php?010,10086278


    Fahrt frei !

    Reiner

    Servus zusammen,


    es gibt von der MIBA ein m.E. sehr gutes Heft, dass die Oberleitung im Orginal und im Modell zum Thema hat. Das wird derzeit teilweise sehr günstig angeboten, z.B. hier:
    https://www.modellbahnunion.co…ba-9783896102430&p=129029
    (Bin weder verwandt oder sonstwie dem Unternehmen verbunden).


    Vielleicht noch als Gag: Wer es ganz fachlich will: Das Buch ist natürlich das Ultimative:

    Fahrleitungen elektrischer Bahnen: Planung, Berechnung, Ausführung, Betrieb
    Die elektrische Traktion ist aus ökologischer und ökonomischer Sicht die günstigste Art und im Nahverkehr und bei Hochgeschwindigkeitsbahnen die einzig…
    www.amazon.de

    Kostet allerdings auch etwas. :)


    Für den historisch Interessierten ist das Werk von Hern Schwach sehr geeignet, das ist kostenlos zum herunterladen und eine wahre Fundgrube:

    https://www.furrerfrey.ch/dam/jcr:382417fc-4649-4c3e-86f4-4cf62bf65386/891201_Schwach_Textband_web.pdf

    https://www.furrerfrey.ch/dam/jcr:9f60315b-67c8-4ca0-9159-183b48e63243/891201_Schwach_Bildband_web.pdf

    Da ist Schweiz, Österreich und Deutschland von den Anfängen bis ca. Ende der 80iger Jahre ausgebreitet.


    Frohes Basteln bei dem sehr schönen Thema!


    Reiner

    Jetzt bin ich verwirrt: In Plankenfels gibt es auch nen Lindenbräu? Hab gedacht, das wäre nur in Gräfenberg.

    Bei über 300 Brauereien in Mittel- und Oberfranken lernt man immer wieder was dazu.

    Hauptsache es kommen nicht so viele Touristen, die trinken uns in schönster Gegend nur das Bier weg.... :)


    Reiner

    Guten Abend,

    ich hatte in Spur N auf der mit Flexgleisen und Übergangsbögen versehenen Paradestrecke eine Überhöhung eingebaut, das sah toll aus und hat auch gut funktioniert. Allerdings habe ich sie nur halb so hoch eingebaut wie beim Original, weil ich Bedenken mit den langen zweiachsigen Güterwagen hatte. In N habe ich einfach halbierte Steichhölzer genommen und die nur an der äußersten Schwellenkante daruntergeschoben. Das hat gut funktioniert , ulkig war, dass die Räder teilweise wie bei der großen Bahn geknirscht haben.


    Beim Vorbild baut man im Normalfall höchstens 150 mm Überhöhung ein, das ist bezogen auf den Abstand der Schienenmitten von 1.500 mm eine Querneigung von 1 : 10.

    In 0 wären das 3,2 mm. Das erscheint mir bei den kurzen Übergangsbögen viel. Daher würde ich die Überhöhung mit 1, max. 1,5 mm ausführen.

    Hier würde ich die halbierten Streichhölzer oder auch die 1 mm Evergreen-Streifchen bis zur Schiene von der Außenseite her druntergeschieben.


    In N hatte ich das im durchgehenden Radius gemacht. Nur hier wurde mit Schrauben (hier Schraube mit Beilagscheibe) fixiert. Genauso in der Geraden oder wie hier im Nullpunkt der Radien von einem Bogen in den Gegenbogen. Im Übergangsbogen selbst gab es keine Unterstützung, die überhöhte Schiene hat sich quasi selbst in die Form gebracht. Nach dem Einschottern und Aushärten hat das wunderbar funktioniert. Das ganze war auch schnell erledigt.


    Eine Bogenweiche bei der Modellbahn in eine Überhöhung zu bringen, dürfte nicht funktionieren, dazu ist der Gleisrost zu steif bzw. die Schienen in der Höhenverformbarkeit nicht flexibel genug.


    Allerdings habe ich das in 0 noch nicht ausprobiert.
    Wenn ich doch mal in 0m baue, dann gibt es in den Kurven mit Sicherheit Übergangsbögen und Überhöhungen. Aber immer piano.


    Freundlicher Gruß

    Reiner

    Grüß Dich Robert,


    vielleicht vor der Einfahrt von Schwarzenberg bereits nach unten und einen kleinen Haltepunkt direkt am Hbf, jedoch in der zweiten Ebene, vielleicht sogar im Bahnhofsteil zweigleisig? Dann wie der Kollege schrieb, weiter mit einer Klappbrücke nach unten?
    Ich denke da an Miltenberg.
    Im Osten, Ukraine / Russland gibt es das sogar öfter, dass die Hauptbahn an der größeren Stadt vorbeiführt, der Zug sich direkt über einen Abzweig dorthin begibt, der Fahrgastwechsel stattfindet und nach dem zurückdrücken auf die Hauptbahn wieder auf dieser weiterfährt
    Auf der 750mm BTB erscheint mir dieser flexible Betrieb durchaus möglich.

    Viel Spaß !

    Reiner (etwa 1.000 m vom Bahnhof nebst Hochhaus entfernt)

    Grüß Gott,


    in einem Newsletter habe ich folgende Information gefunden:

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    Nach welchen Kriterien diese ausgewählt sind, bzw. ab das relativ vollständig ist, vermag ich naturgenäß nicht zu sagen.


    Dort kann man sich auch für einen Newsletter anmelden, der ist auch recht interessant. Man hat Einblicke, wie die Technik fortschreitet und welche Einsatzgebiete es gibt.


    Freundlicher Gruß


    Reiner

    Grüß Gott,


    beim Betrachten der Fotos dachte ich mir, schade, dass ich die Normalspur verlassen habe, das sind echt schicke Wagen. Ganz toll. Und ein für die heutigen Inflationszeiten angemessenes Preis-Leistungs-Verhältnis. Eigentlich ein Haben-Will, glücklicherweise ncht ins Portfolio passend. Due Detailfotos zeigen eine super Bedruckung, da kann sich Lenz bei seinen fleissigen Chinesen echt bedanken.


    Da finde ich es dann sehr schade, dass das Modell praktisch als vollkommen fehl am Platze dargestellt wird.
    M.E. zutreffend: Einige wenige Anmerkungen wären mit wenig bzw. keinem Mehraufwand umzusetzen gewesen, dies betrifft z.B. das DSG-Schild oder die Wagennummer. Beim Rest wrd es m.E. teuer. Als Besucher von Piko und Betrachter von You-Tube-Filmen zur Modell-Herstellung kann man schon ein wenig abschätzen, was Form- und Druckänderungen kosten.

    Ich denke, da sollte man differenzieren. Man kann den Wagen mit erhöhten Anforderungen auch zu 750 Euro anbieten, da wird ihn allerdings keiner kaufen.

    Bei den 400 Euro, die für den Wagen aufgerufen werden, bleiben knapp 80 Euro Mehrwertsteuer bei Herrn Lindner. Da bleiben dem Hersteller etwas über 320 Euro. Soll heißen, irgendwo ist die Grenze einer wirtschaftlichen Herstellung gegeben. Schön, wenn es möglich war, den Wagen so anzubieten.



    Ich denke, man sollte bei Kritik die Kirche im Dorf lassen.


    Freundliche Grüße


    Reiner

    Servus Thomas,

    die Brücke ist absolut toll geworden. Selbst wenn das Basteln wahrscheinlich Längen hatte, so ist das Bauwerk absolut passend.
    Auch ist die Talsituation treffend , gefällt alles sehr gut, vor allem die Einpassung in die Landschaft. Werde ich wahrscheinlich nie so hinbekommen...


    Was ich mir als Ergänzung unter der Straße sehr gut vorstellen könnte, ist ein kleiner Bachlauf. Wäre ja auch die Begründung für das kleine Tal und den Viadukt.

    Das Bächle ging früher mal neben einem Feldweg, dann wurde der Eisenbahnviadukt über Straße und Bachlauf gebaut.

    Als man dann wegen der Eigenheimbesitzer im dahinterliegenden Dorf die Straße erweitern musste, hat man den Bachlauf unter die Straße gebracht. Es blieben einfach zu viele Automobilisten an Pfeiler hängen und im Bach liegen.
    Ein kleines Stückchen vor der Brücke kommt der Bach als Rechteckquerschnitt dann unter der Straße hervor....


    Fröhliches Basteln! Das was Du zeigst, ist sehr schön.

    Reiner

    Grüß Dich Norbert,

    ich finde das erst mal sehr schön, wie Du Dich dem Thema Oberleitung näherst. Das trauen sich ja nicht viele.


    Eigentlich gehören m.E. die Masten auf die Außenseite, damit alles auf Zug beansprucht wird. Wenn es örtlich erforderlich ist, dann stehen die Masten durchaus auch auf der Innenseite, jedoch sieht das dann z.B. bei zweigleisigen Strecken geringfügig anders aus.

    Die Abweichung von der Nulllinie / Gleisachse ist im Orginal 40 cm +/-; nach Euro-Norm +/- 30 cm; iin der Schweiz +/-20 cm. So braucht es einfach eine Schablone. die Du entlang des verlegten Gleises führst. Du beginnst kurz vor dem Herzstück, und kannst dann ganz einfach die Masten rein graphisch an der Bestandsanlage bestimmen. So wird (vereinfacht) das auch bei der großem Eisenbahn gemacht.

    Freundlicher Gruß und gutes Gelingen !


    Reiner

    Grüß Gott,


    das schöne an diesem Plakat ist ja: Wenn es damals keine Probleme mit der Fahrplantreue gegeben hätte, hätte es das Plakat nicht gebraucht.
    Insoweit ist die Geschichte des Kampfes der Bahnen gegen die Unpünktlichkeit so alt wie die Bahnen selbst. Nichts Neues also,....


    Reiner

    Ich würde da, wo es keinen Platz hat, einen modernen Hangviadukt bauen. Weil die Pfeiler nicht sehr hoch sind, können sie schlanker sein (vielleicht so 2,5 cm) und etwa 40 cm Abstand haben. Die würde ich dann in die Felswand reinstellen, weil wie an der Lötschbergbahn der Platz an dem steilen Hang absolut nicht ausreicht. Das Trassenbrett könnte dann einfach die Brückenfahrbahn sein. Muss halt noch eine Kappe und ein Geländer drauf. Auf der Rückseite bräuchte man das nicht, weil die Hangbrücke auf der Rückseite direkt in die Felswand übergeht und man da auf Grund der eleganten und fahrdynamisch erforderlichen Trassierung bereits im Fels drin ist.
    Ich stelle mir das mit einem rötlichen Fels und betongrauen Pfeilern mit Gestrüpp auf den Felsen sehr schick vor.

    Das kann mit einem etwas massiveren Zwischenpfeiler dann in die eigenständige Brücke übergehen.

    Guten Abend,


    ich denke. dass die Erweiterung um Spur 1 der Vernetzung und auch der Spur 0 gut tun wird.

    Als ich das das erste Mal gelesen habe, war ich sogar anderer Meinung und wenig begeistert, dass damit das Wohnzimmer der Spur 0 verloren geht.

    Es war einfach eine tolle Sache; andere Messen, die überwiegend Spur 0 zum Thema hatten, kamen da bei Weitem nicht ran.

    Allerdings ist die von Stefan genannte Besucheranzahl von rund 2.000 Leuten im Normaljahr nicht so der Brüller; da die Corona-Einfälle auf Grund der super Politik der alten und auch der neuen Regierung nicht besser werden, ist eine Änderung / Erweiterung des Konzeptes zwingend und sehr nachvollziehbar.

    Inzwischen finde ich den Gedanken sogar gut und freue mich auf die Messe. Spur 1-Modelle sind toll, ich finde sie allerdings zu groß. Kann ich mir ja gleich eine Feldbahn zulegen. Da passt zumindest für mich der Maßstab 1 : 45 (allerdings wegen der kleineren Radien als 0m) sehr gut.

    Freundlicher Gruß

    Reiner

    Bei aller Liebe zu brauchbaren Rangierloks, diese Lok gehört in meiner Region nicht dazu. Ich kenne im süddeutschen Raum im weiten Umkreis kein Exemplar.

    Ich denke, dass die Reichweite einfach zu gering ist und die Absatzzahlen dadurch nicht berauschend. In H0 mag sich das noch ausgehen, in 0 mit einer 2,5%-(*) Nische eher nicht.


    Daher ist es gut, wenn das jemand macht, ich denke jedoch nicht, dass man unter 600,00 - 700,00 Euro realistisch hinkommt. Immerhin nimmt der Staat rund 20%, das sind schon 120 - 140 Euro.


    (* Anteil Spur 0 am Gesamtmarkt geschätzt, vemutlich sogar noch niedriger)


    Reiner

    Guten Abend,


    den grundsätzlichen Aufbau würde ich auf alle Fälle so weiterentwickeln.


    Eine Sache, de ich anders machen würde (weiß es jedoch nicht konkret, wie auszuführen, weil von vielen Faktoren abhängig):
    Weichen sind eine teuere Sache (zumindest im Orginal). Wenn man eine kleinere Weichenbauform nehmen kann und die entsprechend zurechtgebogen wird, ist es immer noch günstiger als der nächst größere Radius.

    Hier fährt Du im geraden Strang in den Anschluß, der Abzweig ist eigentlich das Kreuzungsgleis auf Gleis 1. Im Original würde man den Anschluß aus diesem Gleis 1 abzweigen lassen, das würde wahrscheinlich eine Außenbogenweiche werden (bei Modellbahnern Y-Weiche genannt). Da es ja solche nicht gibt und wenn, dann nur selbstgebaute, könnte man die Gesamtkonfiguration ggf. noch etwas schieben, so dass der gerade Strang im Gleis 1 liegt und der Abzweig in den Anschluß geht.
    Tillig hat(te) in HO in Grenzen aufbiegbare Weichen; das ist etwas tricky, weil sich ja die Schienenlängen zwischen Herzstück und Zunge verändern (Paßstücke); die Grundgeometrie ändert sich dabei jedoch nicht. In 0 dürfte das in weiter Ferne sein.

    Frohes Basteln!


    Reiner

    Ich bin zwar von der Vollspur weg, jedoch als Nürnberger die 141 in S-Bahn-Lackierung, die würde ich nehmen. Inzwischen macht ja Lenz auch Sondereditionen, vielleicht wird das ja später mal was...

    Allerdings meine ich, hatten alle S-Bahn-141 Doppellampen und eine Schallschutzhaube, weil die Anwohnerschaft an der damals neu eröffnten S1 nach Lauf über die verursachten Geräusche der 141 not amused war.

    Guten Abend,


    ich bin der Meinung, dass das Schaf intert kürzeste Zeit verhungert. Wenn es weitergrast, ist irgendwann der hintere Strick in einer Achse mit dem vorderen.

    Danach greift nur noch der Radius um den rechten Pflock, da der Pflock ja deutlich höher ist als die Stricklage, kann der Strick nicht über den Pfahl drüberweg; somit funktioniert das m.E. nicht wie gedacht. (Klugscheßmodus aus).


    Freundlicher Gruß


    Reiner

    Dietmar,

    Ich sehe das durchaus anders. Für die Nische ist der Hype ganz schön groß.

    Es hat sich da sehr viel getan und das Thema ist gut.


    Die Entwicklungslinien sind da in meiner Wahrnehmung sogar zweigeteilt, die einen, die mehr Hauptbahnartiges machen möchten (Schweizer Bahn, Harz (selbst dafür gibt es brauchbare Wagen, Lok kommt hoffentlich noch) und die Kleinbahnfraktion. Beide werden schon sehr schön bedient, man muss nur etwas graben.

    Bei beiden Themen sind die Radien vorbildgerecht klein, die Berninabahn mit 60m-Radius ist 1,30 m in 0m, das ist gut darstellbar.

    In der Regelspur 0, man sieht es ja in den Diskussionen, muss man sich immer verbiegen und landet dann sehr schnell bei Rangieranlagen oder irgendwelchen Säalen, die der Normalburger eher nicht hat.

    In 0m kann man ohne Probleme auch draußen rumfahren, dann geht man halt von der 22,2 mm innen auf 22,5 mm Fama außen.


    Reiner