Posts by Franke

    Grüß Dich Robert,


    nun ist das ja für einen Fürther nicht so einfach, aber man muss es sich immer wieder in Erinnerung rufen: Daneben ist Nürnberg. Da will man zwar als Fürther nicht unbedingt hin, aber da hat es schon noch etwas: Einige wenige Modellbahnläden; der Saturn; manchmal ist auch ein ganz normaler Laden für Bastelartikel ganz gut, da gibt es dann Drähte etc.

    Ich bin da auch etwas ratlos, B+D in der Königstraße gibt es auch nicht mehr.
    Ich befürchte, dass man im ganzen Städtedreieck keinen solchen Laden für den Endkunden mehr findet.


    Trotzdem frohes Basteln !

    Reiner

    Guten Abend,


    das mit der UIC 60 für die RhB vermag ich nicht so recht zu glauben. In der Schweiz werden die Meterspurbahnen nach dem enstprechenden VÖV-Merkblatt (eher ein Buch) geplant.

    Dort steht auf Seite 70 zu lesen:



    Das geht nur bis zur S 54.


    Wer sich das ganze Werk ansehen möchte:


    Fahrbahnpraxis Meter- und Spezialspur - Verband öffentlicher Verkehr
    Fahrbahnpraxis Meter- und Spezialspur - Verband öffentlicher Verkehr
    www.yumpu.com


    Freundliche Grüße


    Reiner

    Guten Abend,


    da ich Deinen Hausbau sehr gut finde, zum Straßenbahngleis eine Idee:

    Ich würde die Radien größer machen, weil Dein zweiachsiges Fahrzeug wahrscheinlich in dem engen Radius klemmen wird. Vielleicht vorher mal probieren, bevor Du es fest einbaust.


    Viel Spaß noch, die altertümliche Ausweiche mit den Häusern gefällt mir sehr.


    Freundlicher Gruß


    Reiner

    Guten Abend,


    Kadee-Kupplung-Ähnliches ist zwar nicht oft in Deutschland eingesetzt worden, es gab hierzulande jedoch durchaus eine Schmalspurbahn, die mit Jamney-Kupplung (entspricht ungefähr der Kadee-Kupplung) betrieben wurde.
    Das war Eisfeld - Schönbrunn, als diese aufgelöst wurde, kamen die Fahrzeuge weit überwiegend zur Harzquerbahn und wurden auf die dort übliche Kupplung umgebaut.

    Im Ausland ist das sehr üblich, die 1067 mm - Bahnen in Japan, Südafrika oder auch die 914mm-Bahnen in den USA und anderswo verkehren damit auch.
    Zudem sind wir ja alle unsere eigenen Bahndirektoren, so dass eine zuverlässige und gute Kupplung zur Anwendung kommen kann.

    Reiner


    P.S. BEMO und Teile der 0m-Fraktion verwenden die Kadee 503.

    Danke, ein sehr wichtiges Thema, unsere Abhängigkeit von diesen Lieferketten muss im Bewusstsein der Leute ankommen.


    Es ist vielleicht gar nicht so sehr der Preis, selbst wenn der Preis für den Container von 2.000 auf 10.000 Euro steigt, macht das pro Modellbahnschachtel vielleicht 1 Euro aus. In einen 20"-Conatiner passen rund 21.000 Kg rein bei etwas über 30m³ Ladevolumen, das ist pro Lok mit 2 kg Gewicht also rund 10.000 Lokomotiven (nur über Gewicht, nicht über Schachtelgröße). Das wären dann 10.000 Euro für 10.000 Schachteln.


    Allerdings ist das mit den Staus der Containerschiffen vor den Häfen, dem Stapeln von Containern dort, wo man sie nicht braucht, ein Riesenproblem, das durchaus das Zeug zum Gesamtzusammenbruch unseres Liefersystems hat. Transportiert wird alles: 80 % unseres Tomatenzeugs kommt aus China, der Witz daran, dort machen sie sich nicht aus Tomaten, das ist alles für den Export.

    Ein Gebrauchtcontainer kostet heute 5.000 Euro, vor 2 Jahren hat der etwas über 1.000 gekostet. Leider gibt es kaum noch Stahl, neue zu bauen und in Europa schon zweimal nicht.

    (Mich persönlich beunruhigt das deutlich mehr als der Klimawandel, Menschen leben vom Polarmeer bis in die Wüste, der Mensch passt sich an und die Tier- und Pflanzenwelt genauso.)


    Reiner

    Grüß Gott,


    das Schleusenteil sowie das Umfeld gefällt von Machart und Gestaltung her sehr gut. Daher vom Folgenden nicht verdriesen lassen, ist nur als Anregung gedacht:

    Mir ist nicht ganz klar, wofür man bei den Toren Ketten braucht.

    So wie ich das kenne und in Stratford schon selbst probiert habe, können normalerweise die Schütze in den alten Schleusentoren mit einer Kurbel und Zahnstange geöffnet werden, damit bekommt man den Druckausgleich hin. Mit einer Kette würde da (zumindest meiner Meinung nach) nichts aufgehen, da ist der Druck auf die Schütze zu groß.

    Die Tore kann man nach Druckausgleich ganz einfach mit einer Verlängerung des oberen Torbalkens auf der Schleusenplanie durch Drücken öffnen. Wenn das Wasser voll ausgespiegelt ist, geht das ganz einfach. Allerdings kommt man selbst gegen einen geringfügigen Wasserspiegelunterschied nicht an.
    Wer kann, soll das mal in Frankreich oder England probieren, die Schifflesfahrer freuen sich immer, wenn das Toraufmachen jemand für sie macht.

    Freundlicher Gruß


    Reiner

    Guten Abend,


    vielleicht noch zur Ergänzung:
    Bei zweigleisigen Strecken darf der Gleismittenabstand der freien Strecke, sprich 4,00 m, für die durchgehenden Hauptgleise durch den Bahnhof gezogen werden. Dann passt jedoch kein Signal zwischen die beiden Gleise, so dass man einen Signalausleger bauen muss.

    Wenn die Strecke eingleisig ist, läuft im Bahnhofsbereich alles auf die 4,50 m Gleismittenabstand bei nebeneinanderliegenden Kreuzungs-/Überholungsgleisen hinaus.
    Der normale Gleismittenabstand im Bahnhof von 4,50 m ergibt sich durch 2,20 m Gefahrraum + 10 cm für den Signalschmalmast. Die große Eisenbahn geht bei Neuanlagen sogar auf 4,60 m. Da sind dann noch links und rechts vom Signalmast 5 cm Platz, der wegen der Bautoleranzen und dem Betrieb im Schottergleis durchaus sinnvoll ist.

    Bei zwei Gleisen ist der Rangiererweg mit 80 cm Breite links und rechts der beiden Gleise. Wenn noch ein Gleis dazu kommt, dann sind es 5,20 m (2,20 m x 2 + 0,8 m). Bitte zu beachten, dass die Breite des Gefahrraumes auch Geschwindigkeitsabhängig ist. In Spur 0 kann man ja von 80 km/h ausgehen, dann passen diese Abmessungen auf alle Fälle.


    Freundliche Grüße

    Reiner

    Das ist gerade im Bahnhofsbereich ganz großzügig und eisenbahnmäßig. Da kann man nur gratulieren !


    An der unteren Strecke (da Du in dem Bereich noch nicht so weit bist) würde ich noch etwas Platz zwischen Strecke und Hang lassen und das Schotterbett mit dem Planum zumindest andeuten. (Ich habe ohne Anlage und Platz dafür leicht reden.)


    Gruß

    Reiner

    Guten Abend,


    tolle Aufnahmen der Arbeiten im Westkopf.


    Die viereckigen Blöcke sind Schwellensteine, wie sie zu Beginn des Bahnbaus verbaut wurden. Die gibt es im Nürnberger Bereich durchaus häufger als Hangsicherung.

    Es waren sowohl die Ludwigsbahn (diese dann mit Pflasterung zwischen den Schienenblöcken für die Pferdebahn (Dampf gab es ja nur 2x am Tag)) und vor allem auf der Ludwigs-Süd-Nord-Bahn verbaut. Man sieht auf diesen Granitblöcken auch schön, wie sich die Schiene im Laufe der Zeit in den Granit eingearbeitet hat. Die letzten dieser Blöcke kamen meines Wissens erst Mitte der 1880iger Jahre raus.

    Guten Abend Djordje,


    ich hatte genau das gleiche Problem, dass ich moderne Fahrzeuge in 0 wollte und vorbildgerechte Gleisanlagen. Daher habe ich Deinen Drive immer sehr gerne verfolgt. Die Fahrzeuge, vor allem aber die Schwellen und Gleisanlagen sind einfach nur gut.
    Ich musste dann jedoch für mich sehr schnell einsehen, dass das, wenn überhaupt, nur mit Modulen geht. Und auch das eigentlich nicht gut. Das Zusammenspiel der großen Kesselwagen von MTH mit dem LENZ-Gleissystem hat für mich einfach nicht gepasst. Das lag weder an Lenz noch an MTH. Da es auch nur bedingt moderne Fahrzeuge gibt, habe ich das ganze aufgegeben.


    So bin ich bei der Meterspur-0 gelandet. Es gibt da sehr viel zu vernünftigen Preisen, man kann das ohne größere Probleme auf maßstabsgerechte Radsätze und Gleise (0m mit 22,2 mm) bringen und es hat trotz Hauptbahncharakter immer noch richtig kleine Radien. Ein Radius von 1,30 m ist durchaus Vorbildgerecht, die Berninabahn und auch nordspanische Meterspurbahnen haben Radien von 60m. Radien von einem Meter hat eine vernünftige H0-Bahn auch.


    So verbinden sich zumindest für mich die Vorteile des Maßstabes mit der Möglichkeit, sinnvolle und mäßig gestauchte, aber doch realitätsnahe Anlagen abbilden zu können. (Das dauert zwar noch, weil ich einfach nicht die Zeit dazu finde, aber für mich ist ein Anfang gemacht).

    Freundliche Grüße


    Reiner

    Guten Tag.


    Ich bin der Meinung, dass wir im nächsten April coronatechnisch wieder eine ähnliche Situation haben wie dieses Jahr.


    Daher bin ich für eine Termin im Herbst, je eher, je besser. Ich würde mir die zweite Septemberhälfte wünschen, da sind alle immuntechnisch durch den Sommer voll "aufgeladen" und da können die weitaus meisten ohne Bedenken teilnehmen. Die Modellbahner sind ja meistens keine 20 mehr. (Meine persönliche Einschätzung, bin kein Virologe und muss nichts verkaufen oder vermitteln).

    Im April würde ich nicht kommen.


    Freundliche Grüße


    Reiner

    Guten Abend,


    die Diskussion ist schon interessant. Die wird nun hier für die Regelspur geführt, nebenan in der 0m-Fraktion und in den weiteren Foren geht die gleiche Diskussion ohne Ergebnis seit mehreren Jahrzehnten.


    Und weil das ja ein schönes Thema ist, geht es bei der großen europäischen Eisenbahn mit der D-AK genauso fröhlich zu. Auch da will man die eierlegende Wollmilchsau, ohne zu fragen, ob eine elektrische Kupplung heutzutage nach den technischen Fortentwicklungen der Funktechnik, der Batterien und des induktiven Ladens überhaupt notwendig ist. Im Großen gibt es zwei große Blöcke, die Automatische Kupplungen haben, das sind die Nordamerikaner und die Gebiete der Ex-Sowjetunion. Interessant ist, dass weitere Nachbarländer wie der Iran, Irak, die Türkei ebenfalls von der Schraubenkupplung weg- und auf die SA3 gehen.


    Für mich selbst ist das modellbahnerisch in der Spur 0 daher gesetzt, in 0 würde ich mit der Kadee #505 fahren, in 0m fahre ich mit der Kadee #503. Das ist einfach die Nachbildung des sich weltweit durchsetzenden Modells, das auch in unserem Maßstab weitestgehend funktionstüchtig ist. Und über Normschächte kein Problem.


    Freundliche Grüße


    Reiner

    Guten Abend,


    ich hatte mal nachgesehen, was Ferro-Suisse (Adolf Breitenmoser) an Gleisen in 0m im Angebot hatte:


    1 m Flexgleis, Holzschwelle

    3 m Flexgleis, Holzschwelle

    1 m Flexgleis, Stahlschwelle gebogen
    3 m Flexgleis, Stahlschwelle gebogen

    1 m Flexgleis, Stahlschwelle gerade
    3 m Flexgleis, Stahlschwelle gerade
    1 m Flexgleis, Stahlschwelle gerade mit Zahnstangensätteln
    3 m Flexgleis, Stahlschwelle gerade mit Zahnstangensätteln
    17 Spritzlinge Holzschwellen ohne Schienenprofil für 1m

    17 Spritzlinge Stahlschwellen ohne Schienenprofil für 1m

    1 m Schienenprofil 3 mm blank
    3 m Schienenprofil 3 mm blank

    Weiche 1:7 (8,2°) rechts
    Weiche 1:7 (8,2°) links

    Doppelte Kreuzungsweiche 1:7 (8,2°)
    Doppelte Gleisverbindung 1:7 (8,2°) (Hosenträger)

    Innenbogenweiche, rechts 1:7Innenbogenweiche, links 1:7

    20 Schienenverbinder (Metall)

    24 Schienenverbinder (Kunststoff)

    5 Weichendeckel
    Prellbock


    Bemo vertreibt einen Bruchteil davon. Das soll kein Vorwurf sein, es ist m.E. nur ein Hinweis, dass das Produkt eben keine Großserienstückzahlen erreicht. Man kan die Kunden ja schlecht ohne Gleise dastehen lassen, also bietet man das wirklich Notwendige an. Und das reicht eigentlich auch, um ganz vernünftig bauen zu können. Nur die DKW fehlt m.E.



    Reiner


    Guten Abend,


    wie etliche andere Foristen bin ich ebenfalls der Auffassung, dass es nie einen "Großserienhersteller" für deutsche Schmalspurthemen geben wird. (Was ist Großserie?) Das einzige Thema, das in 0m noch einigermaßen gehen könnte, wäre das Harzthema. Ich könnte mir sogar vorstellen, dass die 99 222 oder eine Artverwandte, wenn gut und wertig gemacht, sogar bei Nicht-Modellbahnern oder Spurweitenfremden Gefallen finden könnte.


    Von FAMA gibt es sehr viele und durchaus brauchbare Modelle zu vernünftigen Preisen. Wenn man die für Innen mit überschaubarem Aufwand auf 0m-22,2mm umrubeln könnte, wäre das sehr gut.
    Hubert (the goose) hatte ja ausführlich beschrieben, wie man die Kupplungen von FAMA auf z.B. Kadee #803 umbauen kann.


    Wie man so hört, funktionieren 22,2-mm-Radsätze auf 22,5mm-Gleisen ohne Weichen sehr vernünftig, so dass auch Außenabschnitten im robusten 22,5mm-Gleis nichts im Wege stehen sollte. Muss man ausprobieren.

    Reiner

    Guten Abend,


    Fachwerk haben unsere Altvorderen teilweise in höchster Qualität, aber teilweise auch sehr liderlich hingezaubert.


    Am Besten war m.M.n. die Qualität etwa um 1730 - 1760 herum, der Wald war nach dem 30-jährigen Krieg wie wild gewachsen, es war ja kaum noch jemand da. Da hat man dann massiv und mit dicken Querschnitten operiert. So manches Haus würde heute ohne diese Qualität nicht mehr stehen.


    Bei mir zu Hause sind es aus neuerer Zeit durchaus teilweise nur 14/14 cm Ständer, allerdings dann mit relativ geringem Abstand und mit Diagonalen verschwertert und mit Riegeln in zwei Höhen ausgesteift. Dazu der Balken über den Deckenbalken des Untergeschosses und der Balken unter der Deckenbalkenlage des Obergeschosses, das trägt dann durchaus sehr gut. Die Ständer sind dann bei einem Wohnhaus nur noch so etwa 2,30 m hoch. Es kommt bem Fachwerk im wesentlichen auf die Aussteifungen an.


    Ich finde da immer die Hefte oder Bücher von Freilandmuseen oder Altstadtvereinen sehr hilfreich. Einfach mal einen 1.Mai-Ausflug in das nächstgelegene Freilandmusuem machen, Meterstab nicht vergessen und fotografieren. Da kommt auch Corona nicht hin, weil dort viel Platz ist.


    In das Thema kommt man auch ohne großartige Kenntnisse der Statik rein. Es ist auch nicht kompliziert.

    Und es macht zumindest mir viel Spaß, sich diese alten Dinge anzuschauen und zu vergleichen, wie kompliziert und mit sonderbaren Baustoffen wir heute bauen. (Wärmedämmverbundsystem!)


    Freundliche Grüße

    Rener

    Guten Tag,

    das Bahnhöflein ist wunderschön, ich würde schon versuchen, das da hineinzubauen.


    Die Gleise könnten etwas tiefer liegen als das EG, ein kleiner Sockel mit erhöhtem Gelände hilft vielleicht Wunder.

    Und die sparsamen Schwaben haben halt zuerst den Mini-Bahnhof gebaut. Dann haben wegen des Aufschwungs durch die Eisenbahn innerhalb kürzester Zeit alle ein Geschäft eröffnet und die Staatsbahn war zu ihrem Leidwesen gezwungen, die ungeheurliche Ausgabe des Güterschuppens zu wagen. Dann war jedoch endgültig Schluß mit Ausbau, der Bahnhof musste erstmal sein Geld verdienen. Dann kam der LKW und die Straße und es blieb alles so, wie es war....


    Freundliche Grüße!

    Grüß Gott Herr Alfred,


    es gibt ein paar Leute mehr, als man so denkt, die sich für die moderne Bahn in unserem Lieblingsmaßstab interessieren.

    Ich finde die Modell sehr gut und würde gerne ergänzend etwas über das Zuschneiden und "Verschweissen" erfahren.


    Leider hat sich MTH mit seinen Elektronikkomponenten in den Lokomotiven damals etwas verrandt.


    Fröhliche Weihnachten !


    Reiner