Posts by Franke

    Grüß Dich Norbert,

    ich finde das erst mal sehr schön, wie Du Dich dem Thema Oberleitung näherst. Das trauen sich ja nicht viele.


    Eigentlich gehören m.E. die Masten auf die Außenseite, damit alles auf Zug beansprucht wird. Wenn es örtlich erforderlich ist, dann stehen die Masten durchaus auch auf der Innenseite, jedoch sieht das dann z.B. bei zweigleisigen Strecken geringfügig anders aus.

    Die Abweichung von der Nulllinie / Gleisachse ist im Orginal 40 cm +/-; nach Euro-Norm +/- 30 cm; iin der Schweiz +/-20 cm. So braucht es einfach eine Schablone. die Du entlang des verlegten Gleises führst. Du beginnst kurz vor dem Herzstück, und kannst dann ganz einfach die Masten rein graphisch an der Bestandsanlage bestimmen. So wird (vereinfacht) das auch bei der großem Eisenbahn gemacht.

    Freundlicher Gruß und gutes Gelingen !


    Reiner

    Grüß Gott,


    das schöne an diesem Plakat ist ja: Wenn es damals keine Probleme mit der Fahrplantreue gegeben hätte, hätte es das Plakat nicht gebraucht.
    Insoweit ist die Geschichte des Kampfes der Bahnen gegen die Unpünktlichkeit so alt wie die Bahnen selbst. Nichts Neues also,....


    Reiner

    Ich würde da, wo es keinen Platz hat, einen modernen Hangviadukt bauen. Weil die Pfeiler nicht sehr hoch sind, können sie schlanker sein (vielleicht so 2,5 cm) und etwa 40 cm Abstand haben. Die würde ich dann in die Felswand reinstellen, weil wie an der Lötschbergbahn der Platz an dem steilen Hang absolut nicht ausreicht. Das Trassenbrett könnte dann einfach die Brückenfahrbahn sein. Muss halt noch eine Kappe und ein Geländer drauf. Auf der Rückseite bräuchte man das nicht, weil die Hangbrücke auf der Rückseite direkt in die Felswand übergeht und man da auf Grund der eleganten und fahrdynamisch erforderlichen Trassierung bereits im Fels drin ist.
    Ich stelle mir das mit einem rötlichen Fels und betongrauen Pfeilern mit Gestrüpp auf den Felsen sehr schick vor.

    Das kann mit einem etwas massiveren Zwischenpfeiler dann in die eigenständige Brücke übergehen.

    Guten Abend,


    ich denke. dass die Erweiterung um Spur 1 der Vernetzung und auch der Spur 0 gut tun wird.

    Als ich das das erste Mal gelesen habe, war ich sogar anderer Meinung und wenig begeistert, dass damit das Wohnzimmer der Spur 0 verloren geht.

    Es war einfach eine tolle Sache; andere Messen, die überwiegend Spur 0 zum Thema hatten, kamen da bei Weitem nicht ran.

    Allerdings ist die von Stefan genannte Besucheranzahl von rund 2.000 Leuten im Normaljahr nicht so der Brüller; da die Corona-Einfälle auf Grund der super Politik der alten und auch der neuen Regierung nicht besser werden, ist eine Änderung / Erweiterung des Konzeptes zwingend und sehr nachvollziehbar.

    Inzwischen finde ich den Gedanken sogar gut und freue mich auf die Messe. Spur 1-Modelle sind toll, ich finde sie allerdings zu groß. Kann ich mir ja gleich eine Feldbahn zulegen. Da passt zumindest für mich der Maßstab 1 : 45 (allerdings wegen der kleineren Radien als 0m) sehr gut.

    Freundlicher Gruß

    Reiner

    Bei aller Liebe zu brauchbaren Rangierloks, diese Lok gehört in meiner Region nicht dazu. Ich kenne im süddeutschen Raum im weiten Umkreis kein Exemplar.

    Ich denke, dass die Reichweite einfach zu gering ist und die Absatzzahlen dadurch nicht berauschend. In H0 mag sich das noch ausgehen, in 0 mit einer 2,5%-(*) Nische eher nicht.


    Daher ist es gut, wenn das jemand macht, ich denke jedoch nicht, dass man unter 600,00 - 700,00 Euro realistisch hinkommt. Immerhin nimmt der Staat rund 20%, das sind schon 120 - 140 Euro.


    (* Anteil Spur 0 am Gesamtmarkt geschätzt, vemutlich sogar noch niedriger)


    Reiner

    Guten Abend,


    den grundsätzlichen Aufbau würde ich auf alle Fälle so weiterentwickeln.


    Eine Sache, de ich anders machen würde (weiß es jedoch nicht konkret, wie auszuführen, weil von vielen Faktoren abhängig):
    Weichen sind eine teuere Sache (zumindest im Orginal). Wenn man eine kleinere Weichenbauform nehmen kann und die entsprechend zurechtgebogen wird, ist es immer noch günstiger als der nächst größere Radius.

    Hier fährt Du im geraden Strang in den Anschluß, der Abzweig ist eigentlich das Kreuzungsgleis auf Gleis 1. Im Original würde man den Anschluß aus diesem Gleis 1 abzweigen lassen, das würde wahrscheinlich eine Außenbogenweiche werden (bei Modellbahnern Y-Weiche genannt). Da es ja solche nicht gibt und wenn, dann nur selbstgebaute, könnte man die Gesamtkonfiguration ggf. noch etwas schieben, so dass der gerade Strang im Gleis 1 liegt und der Abzweig in den Anschluß geht.
    Tillig hat(te) in HO in Grenzen aufbiegbare Weichen; das ist etwas tricky, weil sich ja die Schienenlängen zwischen Herzstück und Zunge verändern (Paßstücke); die Grundgeometrie ändert sich dabei jedoch nicht. In 0 dürfte das in weiter Ferne sein.

    Frohes Basteln!


    Reiner

    Ich bin zwar von der Vollspur weg, jedoch als Nürnberger die 141 in S-Bahn-Lackierung, die würde ich nehmen. Inzwischen macht ja Lenz auch Sondereditionen, vielleicht wird das ja später mal was...

    Allerdings meine ich, hatten alle S-Bahn-141 Doppellampen und eine Schallschutzhaube, weil die Anwohnerschaft an der damals neu eröffnten S1 nach Lauf über die verursachten Geräusche der 141 not amused war.

    Guten Abend,


    ich bin der Meinung, dass das Schaf intert kürzeste Zeit verhungert. Wenn es weitergrast, ist irgendwann der hintere Strick in einer Achse mit dem vorderen.

    Danach greift nur noch der Radius um den rechten Pflock, da der Pflock ja deutlich höher ist als die Stricklage, kann der Strick nicht über den Pfahl drüberweg; somit funktioniert das m.E. nicht wie gedacht. (Klugscheßmodus aus).


    Freundlicher Gruß


    Reiner

    Dietmar,

    Ich sehe das durchaus anders. Für die Nische ist der Hype ganz schön groß.

    Es hat sich da sehr viel getan und das Thema ist gut.


    Die Entwicklungslinien sind da in meiner Wahrnehmung sogar zweigeteilt, die einen, die mehr Hauptbahnartiges machen möchten (Schweizer Bahn, Harz (selbst dafür gibt es brauchbare Wagen, Lok kommt hoffentlich noch) und die Kleinbahnfraktion. Beide werden schon sehr schön bedient, man muss nur etwas graben.

    Bei beiden Themen sind die Radien vorbildgerecht klein, die Berninabahn mit 60m-Radius ist 1,30 m in 0m, das ist gut darstellbar.

    In der Regelspur 0, man sieht es ja in den Diskussionen, muss man sich immer verbiegen und landet dann sehr schnell bei Rangieranlagen oder irgendwelchen Säalen, die der Normalburger eher nicht hat.

    In 0m kann man ohne Probleme auch draußen rumfahren, dann geht man halt von der 22,2 mm innen auf 22,5 mm Fama außen.


    Reiner

    Guten Abend,


    auf irgendwelchen abseitigen Wegen bin ich auf eine Internetseite aus Frankreich gestoßen, die Gleisbaumaterial zum Selbernageln für Code 125 bzw. 143 verkaufen.


    Z.B. hier Unterlagsplatten mit 3 Löchern:


    Selles 3 trous (code 125) [O] - Decapod


    Es hat auch Schwellen (traverses) aus Holz und es sind Bi-Block-Betonschwellen in Entwicklung.

    Vielleicht für Kollegen mit Frankreichthemen ganz interessant. Scheint alles Normalspur zu sein.

    Freundlicher Gruß


    Reiner

    Grüß Dich Robert,


    nun ist das ja für einen Fürther nicht so einfach, aber man muss es sich immer wieder in Erinnerung rufen: Daneben ist Nürnberg. Da will man zwar als Fürther nicht unbedingt hin, aber da hat es schon noch etwas: Einige wenige Modellbahnläden; der Saturn; manchmal ist auch ein ganz normaler Laden für Bastelartikel ganz gut, da gibt es dann Drähte etc.

    Ich bin da auch etwas ratlos, B+D in der Königstraße gibt es auch nicht mehr.
    Ich befürchte, dass man im ganzen Städtedreieck keinen solchen Laden für den Endkunden mehr findet.


    Trotzdem frohes Basteln !

    Reiner

    Guten Abend,


    das mit der UIC 60 für die RhB vermag ich nicht so recht zu glauben. In der Schweiz werden die Meterspurbahnen nach dem enstprechenden VÖV-Merkblatt (eher ein Buch) geplant.

    Dort steht auf Seite 70 zu lesen:



    Das geht nur bis zur S 54.


    Wer sich das ganze Werk ansehen möchte:


    Fahrbahnpraxis Meter- und Spezialspur - Verband öffentlicher Verkehr
    Fahrbahnpraxis Meter- und Spezialspur - Verband öffentlicher Verkehr
    www.yumpu.com


    Freundliche Grüße


    Reiner

    Guten Abend,


    da ich Deinen Hausbau sehr gut finde, zum Straßenbahngleis eine Idee:

    Ich würde die Radien größer machen, weil Dein zweiachsiges Fahrzeug wahrscheinlich in dem engen Radius klemmen wird. Vielleicht vorher mal probieren, bevor Du es fest einbaust.


    Viel Spaß noch, die altertümliche Ausweiche mit den Häusern gefällt mir sehr.


    Freundlicher Gruß


    Reiner

    Guten Abend,


    Kadee-Kupplung-Ähnliches ist zwar nicht oft in Deutschland eingesetzt worden, es gab hierzulande jedoch durchaus eine Schmalspurbahn, die mit Jamney-Kupplung (entspricht ungefähr der Kadee-Kupplung) betrieben wurde.
    Das war Eisfeld - Schönbrunn, als diese aufgelöst wurde, kamen die Fahrzeuge weit überwiegend zur Harzquerbahn und wurden auf die dort übliche Kupplung umgebaut.

    Im Ausland ist das sehr üblich, die 1067 mm - Bahnen in Japan, Südafrika oder auch die 914mm-Bahnen in den USA und anderswo verkehren damit auch.
    Zudem sind wir ja alle unsere eigenen Bahndirektoren, so dass eine zuverlässige und gute Kupplung zur Anwendung kommen kann.

    Reiner


    P.S. BEMO und Teile der 0m-Fraktion verwenden die Kadee 503.

    Danke, ein sehr wichtiges Thema, unsere Abhängigkeit von diesen Lieferketten muss im Bewusstsein der Leute ankommen.


    Es ist vielleicht gar nicht so sehr der Preis, selbst wenn der Preis für den Container von 2.000 auf 10.000 Euro steigt, macht das pro Modellbahnschachtel vielleicht 1 Euro aus. In einen 20"-Conatiner passen rund 21.000 Kg rein bei etwas über 30m³ Ladevolumen, das ist pro Lok mit 2 kg Gewicht also rund 10.000 Lokomotiven (nur über Gewicht, nicht über Schachtelgröße). Das wären dann 10.000 Euro für 10.000 Schachteln.


    Allerdings ist das mit den Staus der Containerschiffen vor den Häfen, dem Stapeln von Containern dort, wo man sie nicht braucht, ein Riesenproblem, das durchaus das Zeug zum Gesamtzusammenbruch unseres Liefersystems hat. Transportiert wird alles: 80 % unseres Tomatenzeugs kommt aus China, der Witz daran, dort machen sie sich nicht aus Tomaten, das ist alles für den Export.

    Ein Gebrauchtcontainer kostet heute 5.000 Euro, vor 2 Jahren hat der etwas über 1.000 gekostet. Leider gibt es kaum noch Stahl, neue zu bauen und in Europa schon zweimal nicht.

    (Mich persönlich beunruhigt das deutlich mehr als der Klimawandel, Menschen leben vom Polarmeer bis in die Wüste, der Mensch passt sich an und die Tier- und Pflanzenwelt genauso.)


    Reiner

    Grüß Gott,


    das Schleusenteil sowie das Umfeld gefällt von Machart und Gestaltung her sehr gut. Daher vom Folgenden nicht verdriesen lassen, ist nur als Anregung gedacht:

    Mir ist nicht ganz klar, wofür man bei den Toren Ketten braucht.

    So wie ich das kenne und in Stratford schon selbst probiert habe, können normalerweise die Schütze in den alten Schleusentoren mit einer Kurbel und Zahnstange geöffnet werden, damit bekommt man den Druckausgleich hin. Mit einer Kette würde da (zumindest meiner Meinung nach) nichts aufgehen, da ist der Druck auf die Schütze zu groß.

    Die Tore kann man nach Druckausgleich ganz einfach mit einer Verlängerung des oberen Torbalkens auf der Schleusenplanie durch Drücken öffnen. Wenn das Wasser voll ausgespiegelt ist, geht das ganz einfach. Allerdings kommt man selbst gegen einen geringfügigen Wasserspiegelunterschied nicht an.
    Wer kann, soll das mal in Frankreich oder England probieren, die Schifflesfahrer freuen sich immer, wenn das Toraufmachen jemand für sie macht.

    Freundlicher Gruß


    Reiner

    Guten Abend,


    vielleicht noch zur Ergänzung:
    Bei zweigleisigen Strecken darf der Gleismittenabstand der freien Strecke, sprich 4,00 m, für die durchgehenden Hauptgleise durch den Bahnhof gezogen werden. Dann passt jedoch kein Signal zwischen die beiden Gleise, so dass man einen Signalausleger bauen muss.

    Wenn die Strecke eingleisig ist, läuft im Bahnhofsbereich alles auf die 4,50 m Gleismittenabstand bei nebeneinanderliegenden Kreuzungs-/Überholungsgleisen hinaus.
    Der normale Gleismittenabstand im Bahnhof von 4,50 m ergibt sich durch 2,20 m Gefahrraum + 10 cm für den Signalschmalmast. Die große Eisenbahn geht bei Neuanlagen sogar auf 4,60 m. Da sind dann noch links und rechts vom Signalmast 5 cm Platz, der wegen der Bautoleranzen und dem Betrieb im Schottergleis durchaus sinnvoll ist.

    Bei zwei Gleisen ist der Rangiererweg mit 80 cm Breite links und rechts der beiden Gleise. Wenn noch ein Gleis dazu kommt, dann sind es 5,20 m (2,20 m x 2 + 0,8 m). Bitte zu beachten, dass die Breite des Gefahrraumes auch Geschwindigkeitsabhängig ist. In Spur 0 kann man ja von 80 km/h ausgehen, dann passen diese Abmessungen auf alle Fälle.


    Freundliche Grüße

    Reiner

    Das ist gerade im Bahnhofsbereich ganz großzügig und eisenbahnmäßig. Da kann man nur gratulieren !


    An der unteren Strecke (da Du in dem Bereich noch nicht so weit bist) würde ich noch etwas Platz zwischen Strecke und Hang lassen und das Schotterbett mit dem Planum zumindest andeuten. (Ich habe ohne Anlage und Platz dafür leicht reden.)


    Gruß

    Reiner