Posts by derfranze

    Auch wenn ihr jetzt auf mich einprügelt, der Trix Spannungsprüfer oder ähnliches Produkt ist dafür das ideale Gerät. Maximal 4 x hinhalten (lies: prüfen) über die Modultrennstelle hinweg und ich weis ob ich Strom habe und die Polarität richtig ist. Ich habe den Schreihälsen beim Aufbau einer Modulanlage binnen Sekunden bewiesen wie gut es funktioniert.


    Zur Not ist so ein Ding um wenige Cent mit einer Glühlampe und 2 Kontaktblechen schnell selbst gebaut.


    Ich bestreite aber nicht das für das Ego des Einzelnen so ein "Mauserl" viel mehr wert ist.


    lg Franz

    Die Booster Variante haben wir im Verein. Tadelloses Stück. Die einzige Empfehlung meinerseits ist die einzelnen Stromabschnitte mit 5A zu begrenzen, das heißt die Schienen in Blöcke aufzuteilen die mit 5A abgesichert sind. Machen wir im Verein auch so.


    Ich will gar nicht wissen ob die Leistung im Kurzschlussfall zum Verschweißen von Rädern und Schienen ausreicht.


    lg Franz

    Wie soll eine Digitalzentrale funktionieren außer wie eine Digitalzentrale???? Digikeijs ist z.B. auch so eine innovative Firma.


    Das positive daran ist das sowohl loconet als auch xpresnet vorhanden ist und alle marktüblichen Regler verwendet werden können. Ein WLan ist auch möglich und das funktioniert mit der WLan Maus von Roco und der Z21 app.


    Und das steht alles in der Beschreibung. Ich persönlich finde das bei dieser Zentrale das Preis / Leistungsverhältnis unschlagbar ist. Natürlich ist das nichts für Markengläubige.


    lg Franz

    Ich bin auch der Meinung das das MD Teil von der Zentrale nur mit Strom versorgt wird. Automatisch meldet sich das WLan, das Einloggen ins WLan ist möglich aber die Verbindung zwischen der Zentrale und dem I-Net oder zwischen der Zentrale und dem MD Teil ist gestört.


    Wenn sich das MD-XP über Wlan auslesen läßt (sollte wie bei einem Router gehen) erfährt der Teilnehmer die Wahrheit wo es mit der Verbindung hakt. Das ist jetzt nichts speziell Hardwarebezogenes.


    Wir haben so ein Modul im MEAV selbst gebaut das der Welt ein WLan einer Z21 vorgaukelt und tadellos funktioniert. Mit der WLan Maus und der Roco app, allerdings nur für das xpress net.


    lg Franz

    Definiere bitte den Begriff "keine Verbindung hergestellt werden". Die Glaskugel bleibt leider trüb.


    Zwischen Zentrale und MD XP oder über WLan mit dem MD XP oder?

    Warum werde ich den Verdacht nicht los das manche Beiträge nur dazu dienen den Beitragszähler hochzutreiben statt z.B. per PN eventuell entdeckte Fehler zu posten oder #15 der in meinen Augen jeder Sinnhaftigkeit entbehrt. Er trägt nichts zum Thema bei. Ich verstehe Heiner immer besser mit seiner Meinung bei Bauprojekten die Kommentare auszuschließen.


    Zum Beispiel hat jeder die Möglichhkeit wenn er nicht weis was Schweissen oder Löten bedeutet bzw. sich unterscheidet sich inden Weiten des Netzes schdlau zu machen. Es gibt z.B. beim Schweissen

    das Feuerschweissen

    das Punktschweissen

    das Autogenschweissen

    das Elektroschweissen

    und die Schutzgasvarianten davon. (WIG, etc..)


    detto beim Löten.


    Und ich bin wieder mal raus aus dem Thread.


    lg Franz

    # Kellergeist - Was habe Sie an meinem Beitrag 11 nicht verstanden??? Hochstrom einen Sekundenbruchteil lang. Dünnbleche im Kraftfahrzeugbau werden mit den Schweisszangen mit mindestens 3500 Ampere verschweisst.


    lg Franz

    Ihr wolt die 2 Firmennamen meines Problems mit dem WLan Regler nicht wissen. Es sind keine Kleinen!


    lg Franz

    Ich werde mir Mühe geben es so einfach wie möglich erklären:


    Beim Punktschweissverfahren wird punktuell mit einer Art Zange durch einen sehr hohen Strom ein Zusammenschmelzen der beteiligten Materialien innerhalb höchstens EINER Sekunde veranlasst. Und wenn jemand mit einem Widerstandslöter "schweissen" kann sage ich lieber Gott zu ihm.


    Widerstandslöten erwärmt über einen "längeren" Zeitraum gegenüber dem Punktschweissen die Lötstelle von dem zu verlötenden Material, das Lot schmilzt und Mithilfe des Flussmittels werden die beiden Materialen quasi zusammengeklebt. Es ist zum Beispiel ein ideales Verfahren um dicke Messinggussteile mit dünnen MS Blechen oder anderen Materialien wie Weissmetal zu verlöten. An der Übergangsstelle der beiden zu verlötenden Materialien entsteht punktuell die für das Löten notwendige Hitze durch den Widerstand für den Strom. Es wird also das zu lötende Material nur indirekt erwärmt. Nur an der Lötstelle ist die erforderliche Hitze. Und das Lot muß zu den verwendeten Materialpaarungen passen. Natürlich kann ich auch mit einem Widerstandslötgerät das Lötzinn wie mit einem normalen Lötklolben erhitzen, es ist ja auch möglich mit dem Messer Erbsen zu essen.


    lg Franz

    Ich mache noch einen Anlauf und erkläre es nach dem "linearen Vorschub" der Schnecke.


    Modul 0,5 entspricht ungefähr einer Gewindesteigung von 1,5 mm. NEIN, es sind keine 1,5 mm, nur unfgefähr. Und der Schneckendurchmesser hat überhaupt nichts mit der Modulsteigung zu tun. Das ist der große Unterschied zu einem Gewinde.


    Nehmen wir jetzt nur einen Zahn und lassen den auf der Schnecke vom Anfang zum Ende rutschen. Bei Modul 0,5 und einer eingängigen Schnecke rutscht der Zahn je Umdrehung der Schnecke ungefähr 1,5 mm weiter.

    Bei einer 2gängigen Schnecke rutscht dieser Zahn pro Umdrehung ca. 3 mm je Umdrehung weiter, also doppelt so schnell, alles Klar?


    Ein Zahnrad ist nun mal eine in sich geschlossene Zahnstange, quasi endlos.


    Bleiben wir wieder bei der normalen, geraden Zahnstange mit m(odul) 0,5 und setzen ein Zahnrad mit m 0,5 drauf sehen wir einen vollkommenen Lückenschluß zwischen dem Zahnrad (ist ja eine in sich geschlossene Zahnstange) und der geraden, linearen Zahnstange. Die perfekte Kraftübertragung.


    Stellen wir nun auf die m 0,5 Zahnstange ein m 0,3 Zahnrad drauf und bewegen es in Längsrichtung so sehen wir, das jeder 2. Zahn des m 0,3 Zahnrades keinen Zahn auf der waagrechten Zahnstange findet sondern eine Zahnlücke. Es greift also nur jeder 2. Zahn des m 0,3 Zahnrades in die m 0,5 Zahnstange (mehr oder weniger unpräzise) ein.


    Soweit alles klar?


    Dann drehen wir das System um, wir nehmen eine m 0,3 Schnecke und halten ein m 0,5 Zahnrad drauf. Jetzt haben wir die Rollen insoferne vertauscht als dass beim Drehen der m 0,3 Schnecke KEIN Zahn des m 0,5 Zahnrades im nächsten Gewindegang ist. Erst im übernächsten ist wieder ein m 0,5 Zahn in der m 0,3 Schnecke. Siehe oben, das m 0,3 Zahnrad hat nur in jeder 2. Lücke einen Zahn der m 0,5 Zahnstange. Und damit wird der m 0,5 Zahn bei einer Umdrehung nur um m 0,3 weitergeschoben und erst bei der 2. Umdrehung der Schnecke hat sich das m 0,5 Zahnrad fast genausoweit bewegt wie bei einer Umdrehung mit einer m 0,5 Schnecke. Und daher dreht es sich langsamer als bei einer eingängigen m 0,5 Schnecke, obwohl perverserweise die m 0,3 Schnecke auch eingängig ist. Aber durch das Prinzip Schneckengang trifft nur bei jeder 2. Umdrehung Schneckenradzahn ist die Perversität einer "halbgängigen" Schnecke erschaffen worden. Mechanisch hat die Schnecke praktisch 0,5 Gänge je Umdrehung für das m 0,5 Zahnrad.


    Hoffe das ich mit meiner "unorthodoxen" Erklärung Licht ins Dunkel bringen konnte.


    lg Franz

    Hallo so wie im Letzten Beitrag genannt geht es nicht, denn eine Schnecke mit 0,3er kann nicht in 0.5 eingreifen, den dann steht ja ein Umgang auf einem Zahn was ja unmöglich ist. Durch den doppelten Schneckengang muß sich die Schnecke 2mal drehen um das Schneckenrad um eine Teilung zu bewegen. Dadurch ergibt sich ein doppelte Übersetzung. Ich habe vor Jahren ca. 20 / 25 N Loks damit umgebaut, wichtig ist nur das die Eingriffstiefe sehr genau eingehalten wird, dafür ist ein guter Einblick von der Seite auf den Eingriff nötig. Ich habe teilweise wo es so nicht möglich war ein kleines Loch in den Rahmen gebohrt um den Eingriff zu sehen. Keinen Sinn macht der Umbau bei Loks wo sich das Schneckenrad mit dem Drehgestell bewegt, da reicht es meistens nicht für einen stabilen Eingriff aus, da die Eingriffstiefe wesenlich geringer ist als vorher und es zum Überspringen kommen kann.



    Gruß von Karl - Michael

    Es funktioniert. Und bitte nach Glasmachers Antrieben googeln. Wir sind wieder beim Thema, keine Ahnung aber die Finger nicht stillhalten. Ich habe vor Jahren im Schmalspurforum schon darüber ausfühlich gerschrieben. Mir ist es zu mühsam ständig gegen besserwissende Borniertheit anzukämpfen.


    Der Link: https://www.kostenloses-forum.…1642644nx1878,t,3323.html


    Und ich komme aus der Mertallbranche, es schmerzt was Glasmachers gemacht hat, aber es funktionierte.


    lg Franz

    Ohne jetzt provokant rüberkommen zu wollen, eine eingängige Schnecke ist brutal gesagt ein Zahnrad mit einem Zahn. Eine 2 gängige Schnecke hat deren 2 Zähne und verdoppelt theoritisch die Geschwindigkeit des Getriebes. Und nicht umgekehrt, dieses geballte Halbwissen macht mich leicht sprachlos.

    Es gab mal von "Glasmacher" oder so ähnlich einen Getriebeumbausatz angeboten wo auf das 0,5er Schneckerad eine 0,3er Schecke eingriff. Diese Kombination brachte wirklich was weil das einer theoretischen Zähnezahl von 0,5 eines Zahnrades entspricht und die Geschwindigkeit um ca. 40 Prozent effektiv gesenkt wurde.

    Ich wollte eigentlich in diesem Strang garnicht mitschreiben aber das kann ich so nicht stehenlassen weil solche Umbauten Geld kosten und kontraproduktiv sind..


    Und weil ich schon mal da bin, wir haben im Verein (MEAV-Traiskirchen.org) bei fast allen MT Lokomotiven den Originalmotor nach dem Digitalisieren mit einem kleinen externen Pufferspeicher für die Spur N (10 Stück in Ebay gekauft und dann einen eigenen Print entwickelt) ausgestattet. Die Lokomotivmotoren werden vom Decoder spannungsreduziert versorgt und wir fahren im Ausstellungsbetrieb mit einer eingestellten Maximalgeschwindigkeit von umgerechnet 35 km/h bei vollem Reglerausschlag. Langsamer ist für das Publikum zu fad. Wir verwenden auch das serienmäßige Motorhalteblech in dem wir die Öffnung verbreiteren daß der Kontakt zum 2. Pol des Motors unterbrochen ist und auch die originale - entrödelte - Printplatte für den Stromanschluß des Motors. Unsere MT Lokomotiven legen an einem achtstündigen Publikumsfahrtag ungefähr 1,2 km echte Wegstrecke zurück. Betrieben wird der Schmalspurteil mit einer Roco Zentrale Pro für die Weichensteuerung (die mit den blauen Mäusen), einem 8 Ampere MD Booster für den Fahrbetrieb und einem (Eigenbau-)adruino WLan Modul am Xpress net für weitere 8 WLan Mäuse. Die Gleisspannung ist auf 15 Volt begrenzt.


    lg Franz