Posts by derfranze

    Ok Franz,


    so einen habe ich auch. Bislang habe ich mich aber doch gescheut den für O-Schienen zu versuchen. Dafür ist der doch gar nicht gedacht (Elektronikseitenschneider...). Ich benutze den nur für feine Arbeiten.


    VG Andreas

    Wo steht das, dass das ein Elektronikseitenschneider ist? Die weichen Elektronikbauteil-Beinchen kannst fast abbeissen. :)


    Es ist ein Seitenschneider ohne Wate mit 64 bis 65 h und für Buntmetalle und Eisen geeignet. Nicht für Stahlseile und Klavierdraht. Es ist auf alle Fälle besser als der in den Beiträgen #19 und 20 und das sage ich aus Erfahrung weil ich 2 davon hatte und die mir beim Schneiden von H0 - Code 100 - Schienen brachen nach wenigen Schnitten brachen. Wenn sie hart genug gewesen sein sollten haben (hatten) sie Härterisse was für eine "schlechte" Abschreckung im Fertigungsverfahren spricht oder sie sind nicht wärmenachbehandelt (heißt Anlassen), was dem Material eine gewisse Zähigkeit gäbe, worden.


    Es ist bei Zangen nicht wichtig unter was sie verkauft werden sondern was für technische Daten über die Zange (Werkzeuge überhaupt) bekanntgegeben werden. Die härtesten sind übrigens die Klavierdrahtschneider und Seilschneider, nur kenne ich von denen keinen der watefrei schneidet.


    lg Franz

    Zu den Beiträgen 10 und 11:


    Die Roco Feinsäge ist einfach überteuert für ihre Haltbarkeit. 12 Euro ist einfach zu hoch. Ich persönlich finde sie auch gut aber nicht um diesen Preis. Die Säge hat bei Kunststoffbearbeitung eine hohe Standzeit, stumpft aber beim Schienen(profil)schneiden sehr schnell ab.


    Diamantwerkzeuge sind grundsätzlich nicht für Metalle sondern für Steine, Glas. etc.... -was nicht heißt das sie nicht funktionieren. In meiner Lehre hieß der Grundsatz je härter das Metall, umso weicher die Scheibe. Die Begründung lag in der Abstumpfung des Schleifmittels und anschließendes Ausbrechen desselben aus der Trägerschicht.


    lg Franz

    Ich nehme zum Trennen von Schienenprofilen einen watenfreien Seitenschneider mit 64 bis 65 h. Der ist gerade noch bezahlbar. Entgraten des Schnittes ist obligatorisch, sowohl bei der Trennscheibe als auch bei der Zange. Ich schneide damit Profile bis 4 mm Höhe. Das einzig wirkliche Problem dabei ist das ich schon Zangen mit Härterissen hatte. Die werden dann an den Schneiden verkürzt und weiterverwendet wenn genug "Schneide" überbleibt.


    Gibt es auch von anderen Anbietern, sowas zum Beispiel: https://www.amazon.de/dp/B005E…&colid=1ZGSY586WCU31&th=1


    Nach meiner Erfahrung ist eine nachträglich einzubringende, senkrechte Trennstelle mit einer Trennscheibe als Werkzeug nur mit einem einzigen Gerät möglich: https://www.contorion.at/p/pro…3WmwweEAQYASABEgIL1vD_BwE


    lg Franz

    Für das "atmen" ist die Lage der Schnittführung vollkommen egal. Wenn es eine Dehnfuge ist dann ist die von oben betrachtet ein Querschlitz, Eine optisch schöne Arbeit ist es die Dehnfuge längs im Schienenprofil zu machen, wie - ich glaube die Firma Tillig macht das bei seinem Ausgleichsgleis.


    Der Vorteil eines senkrechten Schienenstoßes ist nicht von der Hand zu weisen weil ein rechter Winkel auf beiden Seiten nun mal die Gleise universeller zusammenfügen läßt


    lg Franz

    Ganz erschließt sich mir die Doppelausführung der Bremsgestänge nicht. Mit einem Bremsgestänge anstelle zweier wäre automatisch ein Ausgleich zwischen linker und rechter Seite gegeben und ein Doppelwaagebalken einfach unnötig. Ein mechanischer Ausgleich zwischen den Achsen als Waagebalken und eine einfache Übertragung zur ?Bremswelle? wäre rein wirtschaftlich der halble Aufwand bei gleicher Wirksamkeit. Nicht zu vergessen der Wartungsaufwand inklusive Bremsen Einstellung.


    lg Franz

    Bei dem Blumentrog würde ich zwei Bretterfugen einritzen und schon ist es eine stimmige Konstruktion. Es liegen dann halt drei Bretter übereinander, ländlich, brutal und effizient gearbeitet wie am Land üblich und weit verbreitet. Welcher Hackler nimmt sich schon für ein Blumenkistel Zeit und arbeitet nicht nach der Blockhaustechnik. Und welcher Kunde würde diesen Arbeitsaufwand im Endeffekt bezahlen?


    Wie ich schon wiederholt postete, die 101 %igen Modellbauer wollen immer das überdrüber Supermodell zum Schnäppchenpreis. Gier frisst Hirn und Zucker in den Allerwertesten geblasen steigert das Wohlbefinden ja auch nicht nachvollziehbar.


    Meiner Meinung nach ein tolles und preiswertes Modell mit Potential zur Superung für Leute die Köpfchen verwenden statt Computertasten zum ideenlosen herummosern.


    lg Franz

    Im Schiffsmodellbau gibt es 0,5 mm Furnier mit Maserung. Mit dem ist es relativ leicht möglich die Holzfaserstruktur auch auf gelaserten Hölzern darzustellen. Ist dann halt wie eine "Fassade".

    Ich bin persönlich der Meinung besser das Modell so auf dem Markt gebracht und die Masse bedient als durch einen hohen Preis die Kundschaft erst gar nicht zum Kauf zu "verführen". Verbessert kann alles werden.


    lg Franz

    Was mich so massiv stört ist das mit 22,2 mm wieder eine nichtkompatible Norm eingeführt wurde. Da diskutieren wir über ein Maß ob z.b. bei der Engspur 75 und 76 cm Vorbildspur auf 16,5 mm Gleisen richtig sind. Durch diese "Abgehobenheit" verschließt sich die Möglichkeit die Schienen und Weichen der Spur S (gibt es in Übersee zu Hauf) auf passable Schwellen zu legen und damit preiswert ein 0m System zu etablieren. Ich weis schon das da eine Handvoll Leute ihre Vorstellungen umgesetzt haben aber die breite Masse die das Geschäft brächte bleibt halt außen vor. Die breite Masse ist halt nicht begnadet sich den individuellen Bahntraum zu erfüllen sondern kauft oder kann nur kaufen weil die Hand 10 Daumen hat.

    Für meinen Teil habe ich mich für 22,5 mm entschieden und bin glücklich damit. Und ich will hier keine Diskussion beginnen wie bei der Vollspur über den richtigen Maßstab. Wenn es für mich optisch passt nehme ich von 1/40 bis 1/50 alles für die Spur 0, manchmal auch 1/55 (da gibt es tolle Lkw Modelle) und lasse mal die 5 gerade sein. Bei Standszenen muß halt darauf geachtet werden das ein 1/40er Modell nicht gleich neben einem 1/55er Modell steht.
    Dann passt das schon.


    In Österreich gibt es einige meterspurige Bahnen die unter dem preußischen Horizont sind. Und da kommen auch neben österreichischen auch gebrauchte schweizer Fahrzeuge beim Vorbild zum Einsatz und keine deutschen. Und die massiven Schienen von Utz/Fama und Roco Alpine sind für diese Vorbilder einfach zu massiv. Also wird es bei 0m halt schweizer Betrieb geben bei mir.


    lg Franz

    Ich tue es ungern. Die Figuren sind einfach toll. Der Einweiser macht auch eine vorgeschriebene Handbewegung. Nur der Kran kann das nicht.

    Der Einweiser zeigt "ausschieben" oder "herkommnen" und das setzt einen teleskopierbaren Ausleger voraus. Beim Vorbidkran sind nur die Einweiserzeichen für drehen, heben und senken anwendbar. Das Verstellen des Auslegers muss ohne Last erfolgen.

    Ein mögliches Zeichen wäre das Hochheben nur eines Armes senkrecht nach oben wie ein Polizist an der Kreuzung- das hieße dann "heben" wenn der Arm Kreisbewegungen beim Vorbild macht. Dasselbe mit der Hand nach unten heißt dann "senken". Zwei Arme hoch oder tief und Kreisbewegungen geht für/bei diesen Kran auch nicht.


    lg Franz

    Im Beitrag #100 wurde großzügigerweise ein Link eingestellt mit Anschlagmitteln. Ich habe bei den Fotos mal die Farbe außen vor gelassen und auf die Plakette geschaut. Und die fehlt bei z.B. auf den Fotos der so schreiend rosa beschichteten "Anschlagmitteln". Diese Firma erzeugt aber anerkannt die besten Ladungssicherungsmittel höchster Güte.

    Abgesehen davon das die angehängte Prüflehre mit der Beschichtung sinnlos ist. Auf derselben Seite gibt es aber Bilder von den Anschlagmitteln mit eben dieser Prüfplakette mit dummerweise nicht lackierter Kette.... (Das sind die mit den roten Haken und Ösen z.B.)


    So ist es halt wenn Leute ohne nötiges Basiswissen Fotos vergleichen und dann glauben einen Beweis für Ihre Meinung zu haben und die ganze Welt auch noch daran teilhaben lassen.


    lg Franz

    Es ist ein Unterschied zwischen dem Doppelhaken wie er auf dem Whylen kran ist und den einfachen Haken wie sie auf Kettengehängen und auch kleineren Kränen sind. Doppelhaken ermöglichen z.B. in Verbindung von zwei Zweiergehängen eine Belastungsberechnung für alle 4 Kettenstränge was sonst nicht zulässig ist. Und auch Lasten mit asymmetrischem Schwerpunkt lassen sich mit dieser Technik besser ausführen.


    Einfache Haken werden schon abgelegt wenn die Hakenspitze um mehr als 5 Prozent aufgebogen ist. Gilt auch für die Haken und Ösen an der Kette und hier ist die Lackierung kein Thema. Anschlagmittel sind auch dann abzulegen wenn diese stark verrostet sind.


    Krane dürfen nur zum Heben und Versetzen von Lasten verwendet werden. Schrägzug und ähnliche unfachliche Arbeiten dürfen nicht verrichtet werden. Das gilt aber nicht für Hydraulikbagger wenn sie zum Kranen verwendet werden. Die verwenden auch Anschlagmittel zum Heben und Arbeiten mit Schrägzug und was weiß ich noch für Techniken. Deswegen auch die Überprüfung der Anschlagmittel nach Anlassfall.


    lg Franz

    Ich kann es nicht lassen. Ich bin schon richtig süchtig nach euren Daumen runter, es adelt mich!!! Und es waren in meinem obigen Beitrag noch nicht alle die ich meinte.


    Oliver hat recht. Kranhaken und Kranketten (sowie alle anderen Anschlagmittel) unterliegen einer jährlichen und auch anlassbezogener Sichtprüfung auf Risse und Verformungen. Und damit ist jede Art von Lackierung ausgeschlossen. Ketten und Kranhaken sind meist brüniert und dadurch schwarz. Das ist eine Metalloberflächenbehandlung zum Oxidationsschutz wie z.B. Verchromen. Edelstahl(guß) ist auch möglich. Es gibt allerdings Ladungssicherungsmittel die lackiert oder kunststoffbeschichtet sind aber die sind als Anschlagmittel verboten. Und alle Ahnungslosen die ihm widersprochen haben sollten vielleicht dann zu den Tasten greifen wenn sie was wissen......

    Und glaubt mir, ich habe ein wenig Ahnung wovon ich schreibe. Ich bilde aus und bin auch in einer Prüfungskommission für Kranführer. Mir ist schon einige Male schlecht geworden wie auf manchen Bildern hier Lasten angeschlagen wurden. Aber das stört ja die "Fachleute" hier nicht.


    lg Franz

    Es geht dabei nicht um das 100%ige sondern darum wo sich die Gleisklammern befinden, wenn man sie nicht benötigt ...

    da stimme ich vollinhaltlich zu, das war ja auch die Frage, aber es geht dann in der vorbildlichsten Besserwissermanier weiter - Erster Beitrag nach meinem Beitrag - Transport auf dem Begleitfahrzeug, nächster Beitrag "nein, Kettenbefestigung am Kran". Und glaubt mir das es den Eisenbahnern furzegal war was ein Modellbauer für das Richtige hält. Streng genommen hätten sie auch mit Weisswürschten befestigt werden können. Oder im Wurschtkessel es Begleitfahrzeuges. Beim Modellbau gibt es da kein richtig oder falsch. Nur in den Köpfen er 100 prozentigen muss das so sein weil bla bla bla. Und einen schönen Tag noch.


    PS.: Ich lasse mich nicht verbiegen und stehe zu meiner Meinung, auch gegen den Strom.


    lg Franz