Posts by Nordmann

    Moin Wolfgang,


    das ist ja schon etwas merkwürdig. Warum hat man mir dann Anfang der Woche geschrieben das man mir die Frage nicht beantworten kann? Man will sie aber intern weiter leiten.
    Nun ja wie dem auch sei, vielleicht war es jemand, der mir geantwortet hat, der mit dieser Materie nichts zu tun hat.
    Ich finde es schade, kann es aber nicht ändern. Eine Großohrige wäre schon toll gewesen.


    Gruß
    Söhnke

    Moin moin,


    eine 50 mit großen Ohren das wäre der Hammer. Wenn dann noch ein Kabinentender hinten angehängt wird, werde ich in aus meinem Keller nicht mehr heraus kommen.


    @ Wolfgang: Du hast geschrieben das du von der Firma Lenz die Auskunft bekommen hast, es wird keine BR50 mit Wagner-Blechen geben.


    Wann hast du diese Auskunft bekommen? Denn ich habe ebenfallst Lenz angeschrieben, und mir sagte man, das man die Frage intern besprechen werde und zum jetzigen Zeitpunkt keine Angaben machen könnte. Das war am Montag als ich die Mail erhalten habe.
    Vielleicht haben wir ja Glück und man überlegt es sich ja doch noch. Es müssen nur genug 50-Fans Interesse bekunden.


    Schauen wir mal.


    Jetzt wünsche ich allen erst einmal frohe Weihnachten.


    Gruß
    Söhnke

    Moin Ian,


    dann werde ich dich vorweihnachtlich überraschen. Schottelantriebe für Modelle gibt es. Ich habe sie in ein Modell eines Hafenschleppers, Maßstab 1:16, aus dem Hamburger Hafen verbaut. (Es war sogar möglich ein kleines Schlepperballet damit zu tanzen.)


    Gruß
    Söhnke

    Moin moin,


    "Niemand hat die Absicht eine Mauer zu erichten". Doch, ich. Und das auch nur, weil ich der Meinung bin, zu einer Fabrik gehört auch eine Mauer die das Gelände umschließt. Nicht jeder hat Zutritt und es soll auch nicht jeder sehen was dort produziert wird. Abgesehen davon, das es oftmals sehr gefährlich sein kann dort herumzulaufen. Schwebende Lasten, Gabelstablerverkehr und Eisenbahnwagen die lautlos rollen, weil die Lok noch weit entfernt ist.
    Aber der Hauptgrund warum bei mir eine steht, ist einfach zu erklären: Ich hatte Lust eine zu bauen.



    Da ich ein absoluter Messi bin, was den Modellbau betrifft, schmeiße ich wirklich nichts weg,ich hebe einfach alles auf. Ist das Teil auch noch so klein. Wer weiß wozu man es noch einmal gebrauchen kann. Aus diesen Resten, Heki-Bastelplatten, habe ich Betonpfeiler gebastelt.



    Die Mauer besteht aus drei Teilen. Einer Vorder- und Rückseite und einem Deckel . Aus den Fallerdekorplatten habe ich zwei gleich große Stücke geschnitten und mit Fliesenkleber verfugt und aneinander geklebt. Als Deckel bastelte ich wieder Betonplatten aus den Heki-Platten.



    Hier fehlt nur noch die Verschmutzung durch Pulverfarben.



    Auf dem oberen Foto ist nun auch das Grünzeug angepflanzt und hübscht die Mauer doch ein wenig auf.



    Als ich die Fotos für den Bericht über meine Mauer machte, konnte ich durch Zufall ein Gespräch mitbekommen. Also nicht das jetzt ein falscher Eindruck entsteht. Ich bin nicht neugierig. Es war reiner Zufall. Der Mann mit dem Rauschebart, stellt schon einmal die Säcke mit den Geschenken, die er am Heiligabend verteilen muss, bereit. So geht es am 24. schneller, sagte er.



    Ein paar Säcke werden in einer kleinen Ecke der Fabrik verstaut. Alles muss schnell gehen damit ihn keiner sieht.


    Anschließend ein kleiner Plausch mit dem Polier, der eigentlich die Sandsteine am Fenster einmauern soll.



    Was man doch alles auf seiner Anlage entdecken kann. Wahnsinn.


    Ich wünsche allen einen schönen ersten Advent


    Gruß
    Söhnke

    Moin moin,


    in der letzten Zeit bin ich doch ein gutes Stück weiter gekommen mit meinen letzten beiden Modulen.
    Wir, meine Frau und ich, haben das Glück ein eigenes Bastelzimmer (Chaoszimmer) zu haben. Hier können wir gemeinsam werkeln. Es muss nicht ständig nach dem Bauen aufgeräumt werden. Alles kann so liegen und stehenbleiben, wenn man keine Lust oder Zeit mehr hat.
    Aufräumen ist sowieso so eine Sache, einmal habe ich es gemacht. Mein Bastelbereich sa super aus. Nur seitdem vermisse ich immer noch Dinge die ich mit Sicherheit dort abgelegt habe wo man sie auch bestimmt wieder findet. ;( Nur wo war das? Seit dieser Zeit lebe ich im Chaos, hat aber den Vorteil das ich genau weiß wo meine Sachen sind.
    Egal, ich schweife ab. Zurück zu den Modulen.In diesem Zimmer habe ich das Glück zwei Module aneinander aufbauen zu können. Das Einschottern und das Altern der Gleise ist so doch wesentlich einfacher.



    Fertig eingeschottert und gealtert. Den Schotter klebe ich mit Tiefgrund aus dem Baumarkt. Dieser hat den Vorteil, das man, wenn es unbedingt sein muss, den Kleber mit Wasser wieder anlösen kann um das Gleis herauszunehmen. Ist zwar eine ziehmliche Sauerei, aber wenn es denn sein muss?



    Danach wurde mit dem Verlegen der Betonplatten begonnen. Ich habe sie aus den HEKI-Bastelplatten zurechtgeschnitten.



    Zur Auflockerung der ganzen Szenerie, habe ich noch Kopfsteinpflaster in die Zwischenräume verlegt. (Der Hersteller hat auch nur die eine Größe an Betonplatten)



    Als nächtes werde ich damit beginnen die Gebäude zu altern, damit sie dann ungefähr...



    ...so aussehen.



    Irgendwie sieht die Fassade aus wie die Außenmauer einer Kirche. Aber ein Gotteshaus mit Gleisanschluß? ?(


    So, weiter gehts. Meine Pulverfarben warten auf mich.


    Einen schönen Restsonntag noch


    Gruß
    Söhnke

    Moin moin,


    gestern saß ich auf der Terrasse und meine Frau meinte, dass das Wetter doch verrückt sei, wir haben Mitte Oktober und 27 Grad. Da ist mir doch vor Schreck fast mein Lebkuchen ins Bierchen gefallen.


    Nein, Spaß beiseite. Ich kann auf das Wetter jetzt keine Rücksicht mehr nehmen, ich muss auch irgendwann einmal wieder weiterbauen. Darf dabei aber nicht aus dem Fenster schauen. Bekomme sonst ein schlechtes Gewissen, in der Bude zu hocken.


    Aber ich bin ein wenig weiter gekommen. Und hier jetzt mein Ergebnis:



    Aus 3mm Sperrholzplatten habe ich mir den Rohbau zurechtgesägt. Eine Stellprobe muß unbedingt sein.



    Und einmal von der anderen Seite. Was später einmal in den ganzen Gebäuden produziert oder gelagert wird entzieht sich meiner Kenntnis. Der Besitzer wollte hierzu noch keine genauen Angaben machen. Eventuell wird noch ein sehr hoher Schornstein gebaut werden müssen. Dieser soll dann links von dem langen Anbau errichtet werden.



    Erste Stellprobe mit dem gemauerten Bogen. Dieser muss an die Rückwand und an das bestehende Gebäude angepasst werden.



    Für den Turm habe ich mir einige Bilder im Internet angeschaut um mir ein paar Anregungen zu holen. Mal sehen wem das Gebäude bekannt vorkommt?



    Als nächstes erfolgt dann die andere Seite. Der Rest des Torbogens und die gegenüberliegende Wand folgt danach. Erst wenn alle Wandelemente fertig sind wird alles aneinandergeklebt.


    Mist, ich habe schon wieder aus dem Fenster geguckt. Ich muss nach draußen, es ist so herrlich warm.


    Sonnige Grüße
    Söhnke

    Moin moin,


    ja mich gibt es auch noch. Es gab nur leider noch andere Baustellen an denen ich mit handanlegen musste.
    Doch jetzt konnte ich dann auch einmal wieder ein wenig basteln. Es ist nicht viel aber der Weg ist ja das Ziel.



    Für meine Fabrikanlage habe ich zwei Arten von Bodenbelag gewählt. Einmal Betonplatten die ich aus den Bastelplatten von Heki geschnitten habe, und einmal das Gute alte Kopfsteinpflaster. Es ist zwar jedesmal eine irrsinnige Beschäftigung die Steine in die Platten zu pressen, aber es lohnt sich wie ich finde.



    Ja da habe ich mir etwas vorgenommen.



    Alles wurde in einem freundlichem Grau gestrichen. Anschließend vereinzelte Steine in etwas hellerem schwarz und braun. Mit einem gemisch aus Holzleim und Wasser wurde die ganze Fläche dann eingepinselt, um feinen Sand aus dem eingenen Anbau in die Fugen zu kleben.





    Da meine DKW ja leider immer noch bei Lenz ist, habe ich mit dem Gebäude des letzten Moduls begonnen. Möchte mit dem Einschottern erst beginnen wenn alle Schienen verlegt sind.



    Mal schauen wie es dann weiter geht. Es werden auf jeden Fall noch weitere Gebäude gebaut. Aber auch zwischen den Gleisen wird mir noch das eine oder andere einfallen.


    Das soll es dann erst einmal gewesen sein für heute.


    Gruß
    Söhnke

    Moin moin,


    man mag es kaum glauben, aber trotz des Bombenwetters habe ich weiter gebaut.
    Nachdem die Hintergrundmalerei an allen Modulen fertig ist, habe ich mich an das vorletzte Modul gewagt und mit dem Bau der Reliefhäuser begonnen.


    Wie bestimmt schon einige von euch mitbekommen haben, bin ich begeisteter Anhänger der Dekorplatten von Faller. Auch hier habe ich wieder einige Ideen für die leicht zu bearbeiteten Platten, umgesetzt.
    Aber dieses Mal habe ich nicht die Farbe der Ziegelsteine verändert, sondern die Fugentiefe. Die Fugen fand ich schon immer zu tief und das Schwarz ist nun auch alles andere als schön. Und so habe ich eines Abends ein wenig experimentiert.
    Und mit dem Ergebnis war ich recht zufrieden.



    Zuerst wurden meine Dekorplatten auf ein 3mm starkes Holzbrettchen geklebt, bei dem vorher die Fensteröffnungen ausgesägt wurden.



    Von meinem Umbau im Bad habe ich noch reichlich Fliesenkleber übrig behalten und diesen zum Glück noch nicht weggeworfen. In ein kleines Gläschen mit viel Wasser habe ich meinen Fugenmörtel zusammen gepanscht. Diesen dann auf die Mauer geträufelt und mit einem Stahllineal gleichmäßig verteilt.
    Mit einem Papiertuch leicht abgewischt und zum Trocknen beiseite gelegt. Später dann mit einem leicht feuchtem Schwämmchen noch ein paar mal drüber gewischt und fertig



    Mit Pulverfarben kann man dann noch Gebrauchspuren, oder Spuren die die Natur hinterlässt, auftragen.



    Wie man hier auf dem Foto erkennen kann, sind die Fugen etwas breiter als normal. Aber was ist schon normal, und aus der Entfernung fällt es kaum auf.
    Auch die Zwangsbelüftung unter dem linken Fenster sieht man Gott sei Dank nur wenn man sich mit ner Lupe davor setzt.



    Auf diese Art und Weise habe ich dann die ganze Häuserzeile zusammen gebastelt.



    An Bereichen wo der Erbauer ein wenig gepfuscht hat wächst zum Glück ein Rankengewächs.



    Und wenn ich dann meine DKW irgendwann einmal wieder bekomme( sie ist zur Reparatur eingeschickt worden), kann ich auch mit dem Rest weiter machen.


    Soviel nun zu meinen Sommerbasteleien.


    Einen schönen Restsonntag noch


    Gruß
    Söhnke

    Moin moin,


    vorab noch ein Nachtrag zum vorigen Bericht. Die Verhandlungen laufen verbissen weiter. Doch so wie es zur Zeit aussieht wird der Baum wohl weichen müssen. Mit der Auflage das die Bahn das Aufforsten an stillgelegten Strecken vorantreiben muss. Nun ja wie gesagt ich bleib an dem Thema dran und werde berichten.


    Nun zu meiner jetzigen Arbeit. Ich dachte mir ich gehe ein wenig nach draußen um die vorbeiziehenden Wolkenfelder zu beobachten um sie als Vorbild zu verwenden. Aber, kaum war ich mit meinen Modulen draußen auf der Terrasse schien die Sonne und der blaue Himmel war fast wolkenlos.
    Na toll, dachte ich mir, wenn man einmal Regenwolken brauch sind keine da. Nur die blöden Dekowolken.


    Also war meine Fantasie und das Erinnerungsvermögen gefordert.



    Es fing an mit einer zarten kleinen Wolke. Eigentlich mehr ein Wölkchen.



    Dann wurde ich schon mutiger und haute die dunkle Farbe in den Himmel. Au Backe war das dunkel. Mit sehr viel weißer Farbe und einem kleinen Haushaltsschwamm gelang es mir den Weltuntergang doch noch in eine Regenwolke zu verwandeln.



    Da die Farbe sehr schnell trocknete habe ich immer nur kleine Abschnitte bearbeitet. So konnten sich die beiden Farben gut mit einander vermischen und es entstand doch so etwas wie Regenwolken.



    Fertig. Ich denke so kann man es lassen. Ich will es ja nun auch nicht übertreiben. War auch nicht ganz so einfach wie ich es mir vorgestellt habe.



    Unter den Wolken den blauen Himmel wird man später kaum noch sehen da ich hier eine Fabrik bauen möchte die etwas höher ist. So ist jedenfalls der Plan.
    Aber schauen wir mal.


    Gruß
    Söhnke

    Moin moin,


    war heute im Keller und habe ein kleines Filmchen gedreht. Zu sehen ist eine Akkulok die schwer zu schuften hat.
    Es ist eine Lok die ich einmal bei Ebay gesehen habe und sofort meiner Frau zeigte, die sich sofort in das gute Stück verliebte. Das Ende der Versteigerung habe ich dann leider verpennt. Aus Angst das der Haussegen schief hängt, habe ich kurzerhand beim Verkäufer nachgefragt von wem die Lok stammt. Er meinte nur von ihm selber und wenn ich möchte baut er mir noch eine. Ich war natürlich sofort begeistert und einverstanden. Rechnete dann damit das er sich irgend wann in Zukunft bei mir melden würde. Das tat er dann auch. Eine Woche später und meinte die Lok sei fertig. Wir waren uns dann auch schnell über den Preis einig und ein paar Tage später traf sie bei uns ein.
    Bei Gustis Modellbahntechnik in Hamburg klein Flottbek, wurde dann der Dekoder samt Strompeicher eingebaut. (Benötige ich, da meine Herzstücke nicht mit Strom versorgt werden) Das Ergebnis könnt ihr hier sehen. https://www.youtube.com/watch?v=J-2-4w5luyo
    Wenn ihr Lust habt schaut doch mal rein.


    Gruß
    Söhnke

    Moin moin,


    erst einmal ein ganz großes Dankeschön für die vielen netten Kommentare, es hat mich sehr gefreut.
    Es spornt einem doch immer wieder zu neuen Taten an.


    Doch auf einem Kommentar folgte ein Sturm der Entrüstung. Der Baum neben dem Gleis.
    Er steht doch nun schon so lange. Warum soll er jetzt abgeholzt werden, es ist doch noch nie was passiert.



    Kurz nach Sonnenaufgang war es dann soweit. Aktivisten der Örtlichen Baumerhaltungstruppe besetzten den Baum und entrollten Transparente.
    Ein Fernsehteam des nahe gelegenen Senders "Schau mal hier", war in kürzester Zeit vor Ort, um die Exklusivrechte des unerhörten Vorfall zu bekommen.



    Ein Mann der Umweltbeschützer ist im Baum geblieben, um das untere Transparent beim herannahen eines Zuges anzuheben. Man will hier anscheinend den Zugbetrieb nicht stören. Leider wurde aber wohl unter geheimnisvollen Umständen die Weichenlaterne beschädigt. Was nun einen Verantwortlichen der Bahndirektion auf den Plan rief.



    Sehr ungehalten äußerte sich der Mann mit der roten Krawatte und dem grauen Jacket, dann auch gegenüber den Reportern. Als Verantwortlicher hat er so etwas noch nicht erlebt. Es war zu hören, dass er darauf bestehen werde, das diese Aktion sofort beendet werden müsse. Die Baumfäller seien bereits informiert worden das sie unverzüglich mit der Arbeit beginnen sollen.


    Nun, wie diese Geschichte dann ausgehen wird werde ich dann beim nächsten Bericht schildern. Ich bleibe noch ein wenig vor Ort, wer weiß was hier noch alles passiert. :D


    Gruß
    Söhnke

    Moin moin,


    an alle Interessierten und auch an diejenigen die nur durch Zufall hier gelandet sind.


    Nach einer längeren Modulbaupause, habe ich nun doch endlich wieder ein wenig Zeit gefunden weiter zu bauen.
    Was jetzt folgte war dann das dritte Modul meines Bahnhofes.



    Nachdem die Weichenantriebe angebaut waren und die Kabel verlegt wurden, konnte auf der Platte weiter gebaut werden.
    Den Bahnsteig habe ich wieder aus einer Styrodurplatte zurecht geschnitten und mit Holzleim aufgeklebt.



    Als nächstes habe ich den Bahnsteig mit Sand aus dem heimischen Garten bestreut. Ach so, natürlich habe ich den Bahnsteig vorher mit Leim eingestrichen.
    Den Sand habe ich richtig in den Leim einmassiert und ein wenig festgeklopft.
    Während der Sand nun trocknen muss, habe ich begonnen die Gleise einzuschottern.
    Am nächsten Tag nachdem ich von der Arbeit gekommen bin, wurde der überschüssigen Sand mit einem Pinsel zusammengefegt und wieder in seine Box verfrachtet. Hier kommt nichts weg.



    Die Gleise habe ich mit Airbrush rosten lassen. Nachdem die Farbe getrocknet war, konnte ich dann endlich das Unkraut und das Gras wachsen lassen. Zwischen den Gleisen und an der Modulkannte, es sprießt überall.



    Ach ja, den Bahnsteig habe ich mit einer gemauerten Kannte versehen. Eine Mauerplatte von der Firma Faller. Aus meiner Restekiste der alten Module habe ich noch einen Zaun gekramt. Der Baum verdeckt an seiner Stelle ein Stück Mauer die mir nicht ganz so gut gelungen war.



    Wie schon geschrieben, bekommen alle meine Module einen Hintergrund. Die gemalten Hintergründe von MZZ sind in meinen Augen einfach der Hammer. Die ganzen Hintergründe habe ich auf die von mir gewünschte Größe vergrößern lassen. Dazu zählt auch diese Fabrikhalle. Um es ein wenig plastisch darzustellen habe ich die Fensteröffnungen eingelassen.



    Auf dem oberen Bild wurde der Hintergrund nur erst einmal provisorisch aufgestellt. Wollte nur wissen wie es in dieser Kombination wirkt.



    Damit beim Blick von der Seite nicht gleich die flache Bauweise des Hintergrundes ins Auge fällt wächst hier alles an den Hauswänden enorm in die Höhe und das Auge wird ein wenig abgelenkt.



    Ein paar letzte Büsche noch eingepflanzt und fertig ist das Modul Nummer drei.



    Gruß
    Söhnke

    Moin Hein,


    hab vielen Dank für dein aufschlussreiches Foto von der 50 auf der Drehscheibe. Hatte mir zwar schon gedacht das sie auf die Bühne passt, aber das es doch schon recht knapp wird hätte ich nicht gedacht. Ist schon eine gewaltige Lok und erst jetzt sieht so eine Drehscheibe doch richtig gut aus.
    Kann es kaum erwarten bis bei mir die 50 ihre Runden dreht, aber das dauert noch eine ganze Weile.


    Schönen 2. Advent
    Gruß
    Söhnke

    Moin moin,


    es hat sich zwar nicht viel verändert, aber doch gerade so viel das ich es euch zeigen möchte. In letzter Zeit hatte ich nicht immer Lust zu bauen und dann waren da noch so lästige Lehrgänge die ich besuchen musste. Ich bewundere immer andere hier im Forum die in einer Geschwindigkeit bauen, dass einem schwindelig werden kann. :)



    Für meinen kleinen Güterschuppen, der als Reliefgebäude dargestellt werden soll, suchte ich mir bei Google-Bilder ein schönes und von der Größe her passendes Motiv heraus. Was mir aber zuerst nicht gefiel, war der Schatte des Daches welches ich abgeschnitten hatte, da ich nur die Wand haben wollte. Ich dachte mir, vielleicht fällt er nicht mehr so sehr auf wenn ich erst einmal mein Dach fertig habe. Ausprobieren. Auf ein 2cm dickes Stück Styrodur geklebt, stellte ich die Wand an die gewünschte Stelle.



    Die Türausschnitte hinterklebte ich mit Pappe und malte diese Schwarz an. Aus Furnierleisten bastelte ich dann die Schuppentore. Kiefernleisten dienten mir als Tragwerk für das Dach. Von MZZ besorgte ich mir den Hintergrund mit den Fabrikhallen und vergrößerte diese auf unseren Maßstab. Das gewünschte Motiv wurde ausgeschnitten und auf 5mm Sperrholz geklebt. Mit Dispersionsfarbe malte ich dann den wunderschönen blauen Himmel mit ein paar Dekowolken auf meine fest verschraubte Hintergrundplatte. Diese wird später auch gleichzeitig als einen Teil einer Transportkiste werden. Doch dazu später einmal mehr.



    Das Dach wurde aus Wellblechplatten aus Kunststoff von Auhagen gedeckt. Und was ich gehofft aber nicht gedacht hatte war, das der Schatten kaum noch auffällt. Die selbst gemalte Seitenwand wird später noch von einem Baum verdeckt und ist nicht mehr zu sehen. (Gott sei Dank)



    Weitere Hintergrundmotive von MZZ wurden vergrößert und aufgeklebt. Mit dem Bahnübergang geht es dann als nächstes weiter.



    Tcha, und dann ist es passiert. Meine Frau hat sich ihre zweite Lok gekauft. Ist aber auch wirklich ein niedliches kleines Teil. :D


    Das war`s für heute.



    Ich wünsche euch noch einen schönen Sonntag
    Gruß
    Söhnke

    Moin Hein,


    wirklich ein wunderschönes Modell.
    Aber der Kohlenkasten ist fast leer, du müsstest dringen in meinem BW vorbei schauen um die Vorräte wieder nachzufüllen. :D


    Viel Spaß noch mit deiner Neuen.
    Gruß
    Söhnke

    Moin moin,


    weiter geht es mit dem zweiten Modul. Auch wenn ich zum Basteln ein ganzes Zimmer zur Verfügung habe, stoße ich doch ab und zu an meine Grenzen. In diesem Falle merke ich es dann wenn ich zwei Module aneinander lege. Um die beiden Bahnsteige anzupassen musste ich erst einmal ein wenig Platz schaffen. Es ist schon erstaunlich was sich in so kurzer Zeit seit dem letzten Anpassen schon wieder in dem Raum angesammelt hat. All das Material welches ich im Keller für die Anlage benötigt hatte findet den Weg nach oben. Wahnsinn.

    Nachdem ich nun erfolgreich die Position des Bahnsteiges ermittelt habe, begann der Bau. Aus 2cm dicken Styrodurplatten schnitt ich mir in der gewünschten Breite einen Streifen ab und klebte ihn mit Holzleim auf das Modul zwischen die Gleise. Mit den Dekorplatten von Faller begann ich nun mit der Bahnsteigkannte. Doch je länger ich mir das Modul betrachtete, kam bei mir das Gefühl auf das etwas nicht stimmte. Genau, der Bahnsteig ist viel zu schmal.



    Also ein Gleis wieder hochnehmen und Platz machen für einen Bahnsteig mit fast doppelter Breite. Es sind jetzt an der breitesten Stelle 12,8cm. Für eine Nebenbahn langt das allemal. Und was am wichtigsten ist, mir gefällt es. Nachdem nun der Bahnsteig so bleiben sollte wurde natürlich erst einmal wieder Platz gemacht im Zimmer um zu sehen, ob es auch wirklich passt. Module wieder aneinander gelegt, und, Glück gehabt. Passt.



    Auf der linken Seite entsteht ein Ladegleis für Stückgut. Auch ein kleiner Reliefschuppen soll noch entstehen. Hinter der Kopframpe kann man den kleinen Hausbahnsteig erkennen. Dieser wird aber nur bis zur besagten Kopframpe führen. Er dient nur für wirklich kleine Personenzüge oder Triebwagen. Rechts ist die Verbreiterung des Bahnsteiges gut zu erkennen. Auch wurde hier schon die Bahnsteigkannte fertig gestellt. An dieser Stelle noch mal ein großes Dankeschön an Stefen K. für die Lehre um das Lichtraumprofil zu ermitteln. Sie ist eine Große Hilfe.



    Das Ganze jetzt noch einmal von der anderen Seite. Die Verladerampe ist fast fertig. An der Stelle an der der Güterwagen steht wird der kleine Schuppen entstehen. Vielleicht wird auch noch ein Vordach von der Bahndirektion genehmigt. Wäre schade um die Güter die sonst im Regen stehen bis sie verladen werden.


    So, das soll es dann erst einmal wieder gewesen sein.


    Gruß
    Söhnke

    Moin Hein,


    Wahnsinn. Wie schaffst du es bei der ganzen Abreißerei und Neubauerei nur noch Zeit zu finden zu arbeiten? Oder Läst du arbeiten?
    Ich dachte immer wer selbstständig ist, ist selbst und ständig bei der Arbeit.


    Aber absoluter Wahnsinn was du da schon wieder geschaffen hast. Vielleicht wird es ja jetzt was mit dem was du dir da vorgenommen hast.
    Ich drücke dir die Daumen.


    Schönen Restsonntag noch
    Gruß
    Söhnke

    Moin moin,


    bis auf den Kabelkram unter der Platte bin ich mit dem ersten Modul fertig. Kleinigkeiten wie Papierkörbe oder Werbeschilder folgen später. Ich weiß noch nicht genau was ich da wirklich will und darum warte ich noch ein wenig.



    Die erste Schicht Grünzeug wurde mittels Elektrostat eingepflanzt.



    Und schon taucht auch der erste Fahrgast auf



    Also ein englischer Rasen sieht anders aus.



    Die können noch lange warten bis hier ein Zug fährt.







    Mit dem Modul welches im Hintergrund steht geht es als nächstes weiter. (der Kabelkram muss warten, ich habe da echt keine Lust zu)


    Gruß
    Söhnke

    Moin moin,


    nach langem Überlegen habe ich mich nun doch dazu entschlossen eine neue Modulanlage zu bauen. Bei der alten Anlage gab es zum Schluss doch zu viele Probleme, so dass ich mich dazu entschlossen hatte sie abzureißen. Zu mal ich das Gleismaterial für mein BW im Keller sehr gut gebrauchen konnte. Das Problem der Lagerung schein auch gelöst und die Lust mit einer Anlage wieder auf Ausstellungen zu gehen wird auch immer größer.
    Da ja wie gesagt mein Platzproblem gelöst scheint, werde ich auch mein Viadukt weiter bauen und es an die neuen Module anpassen. Doch erst einmal kommen jetzt die Module an die Reihe.



    Hier oben ist nun der Gleisplan zu erkennen den ich mir vor kurzem ausgedacht habe.
    Von rechts über die Dreiwegeweiche kommend erreicht man den kleinen Bahnhof. Ein Inselbahnsteig liegt zwischen den beiden unteren Gleisen. Ein kleiner Hausbahnsteig am oberen Gleis, welches dann weiter zu einem Fabrikgelände Führt. Die beiden nach links führenden Gleise zur Fabrik und das nach rechts führende, zu einem kleinen Güterschuppen mit einer kleinen Ladestrasse. Für die beiden am linken Modul befindlichen Abstellgleise habe ich bis jetzt noch keine Ideen, hat ja aber auch noch Zeit.



    So nun zu den Modulkästen. Sie haben jeweils eine Größe von 120cm x60cm. Einen Rahmen aus 1,6cm starken Tischlerplatten und einen "Deckel" von 1cm Stärke. Die Starken Tischlerplatten haben sich bei all meinen Modulen die ich bisher gebaut habe außerordentlich gut bewährt. Sie sind zwar etwas schwerer, aber Module mit diesen Ausmaßen trägt man sowieso besser zu zweit. Um dem Durchbiegen der großen Platte vorzubeugen, wird alle 40cm ein Querspant eingebaut.
    Und dann ging es los mit dem Verlegen der Gleise. Nicht über alle Module gleichzeitig, sondern Stück für Stück. (Könnte zwar im Wohnzimmer arbeiten, aber das gibt Mecker)



    Auf dem ersten Modul liegen die Gleise fest und der Weichenantrieb kann in Angriff genommen werden. Jeweils auf der Zuschauerseite und der Bedienerseite werden zwei große Bohrungen, 4,5cm, vorgenommen. (Man weiß ja nie auf welcher Seite man gerade steht wenn ein Zug kommt) Den Weichenantrieb werde ich sehr einfach gestalten, da ich keine Lust auf irgendwelche elektrischen Spielchen habe.



    Zwei Rundhölzer mit 6mm Durchmesser, zwei Lüsterklemmen und 3cm Federstahl. Der Federstahl wird in die Lüsterklemme geklemmt und durch eine Bohrung mit der Mechanik der Weiche verbunden. Die Lüsterklemme wird dann an der richtigen Position auf dem Rundholz fixiert. Das Rundholz wird dann auf die richtige Länge geschnitten. Es darf nicht über die Modulkannten hinaus ragen. Zum Schluss habe ich noch zwei kleine Holzklötzchen vor und hinter die Lüsterklemme geklebt. Diese sollen ein zu starkes durchschieben des Rundholzes verhindern.



    Jetzt beginnt endlich die Arbeit auf die ich am meisten Lust habe. Das Gestalten der Anlage. Beginnen wir mit dem Hausbahnsteig. Eine Styrodurplatte wurde auf die richtige Höhe geschnitten, an der Rückseite, etwas abgeschrägt und aufgeklebt. Reste aus der Bastelkiste dienen als Bahnsteigabstützung.



    Leider muss aus Platzgründen das Bahnhofsgebäude wieder an den Rand des Bahnhofsgeländes rücken. Aber auch so bieten sich tolle Gestaltungsmöglichkeiten. Die Gleise habe ich auch schon eingeschottert. Der Schotter ist leider nach dem Kleben etwas zu dunkel geworden. Da die Schienen aber auch noch gealtert werden müssen, kann ich vielleicht mit der Airbrushpistole noch was machen. Wenn nicht, dann wird es eben ein regnerischer Tag. Dann sieht alles ein wenig trübe aus.


    Wenn Interesse besteht wie es mit den anderen Modulen weiter geht, werde ich gerne wieder etwas berichten.


    Gruß
    Söhnke

    Moin moin,


    in meinem BW sind nun die größten Arbeiten erledigt. Ein paar Gleise müssen noch eingeschottert werden und ein Magazin werde ich noch bauen. (Damit unser Schlackenhannes auch seinen Sand an der richtigen Stelle bestellen kann.) Darum habe ich heute schon einmal damit begonnen mich um den Kleinkram zu kümmern den man rechts und links der Gleise finden kann. Angefangen habe ich mit vier Ölfässern.



    Doch zunächst einmal ein paar Bilder von meiner nun fertig gestellten Schlackengrube.
    Oben auf dem Bild ist die Lösche zu erkennen die darauf wartet abgeholt zu werden.


    Beim Löschziehen kann auch schon einmal etwas daneben gehen.



    Hier einmal ein Gesamteindruck der Anlage. Lösche und Schlackengrube.
    Am Sandbunker ist Schlackenhannes immer noch damit beschäftigt, den Sand den er aus dem Wagon geschaufelt hatte und daneben gegangen ist, wieder in den Bunker zu schaufeln.


    Doch nun zu meinen Fässern.



    Oben ein kleiner Überblick der benötigten Materialien und der zerschundenen Bastelunterlage die ich mir von meiner Frau ausgeliehen habe. Aber ich darf sie jetzt behalten hat sie gesagt. Sie ist ja so nett.



    Und hier der erste Versuch ein Fass zu verbeulen. Ich habe es mit einem Lötkolben versucht. Ist aber nicht so dolle geworden. Ein Teil vom Fass klebt am Kolben und der Rest verformte sich unkontrolliert und sah nicht so gut aus.



    Der zweite Versuch lief um Längen besser. Mit einer Zange hielt ich das Fass einen kurzen Augenblick über eine Kerze, um dann mit einem kleinen Kantholz die weiche Seitenwand einzudrücken. Resultat: Sensationell



    Danach klebte ich die Deckel auf die Fässer und bemalte sie mit Abtönfarbe. Abtönfarbe darum, weil sie etwas dicker als herkömmliche Farbe ist, und somit schon ein wenig schmuddeliger aussieht, und zweitens weil sie sehr schnell trocknet. Achso, den verbogenen Deckel habe ich nur einen winzigen Augenblick über die Kerze gehalten. Er verformte sich schon fast von alleine.



    Nun folgten die Gebrauchsspuren, wie herunter gelaufenes Öl.



    Letzter Arbeitsschritt ist das Aufbringen von Pulverfarbe. Fertig. Sieht doch irgendwie schön schmuddelig aus, oder?



    Mit einem kleinen Punkt Silikon klebte ich die Fässer dann an ihren Standort. Silikon aus dem Grund, dass ich sie jederzeit wieder problemlos herunter nehmen kann.



    Und jetzt noch ein wenig Grünzeug an die Hauswand.
    Also mir gefällt es.


    Schönes Wochenende noch
    Gruß
    Söhnke