Posts by kh_riefer

    Hallo Michael,


    die Minex-Dampflok hatte die gleichen Räder wie die damalige Version der BR 23 in H0 (ca. 1972).
    Letztere ist vermutlich mehrfach überarbeitet oder neu aufgelegt worden. Es ist daher fraglich, ob die Haftreifen des aktuellen Modells noch passen. Man könnte es versuchen, kostet ja nicht die Welt.


    Karl Heinz


    P.S.: Melde Dich nochmal, falls Du nicht fündig wirst. Ich habe von früheren Umbaumaßnahmen noch solche Räder mit Haftreifen hier rum liegen.

    Wer mag kann sich das Modell am Samstag auf der NuSSA in Stadtoldendorf ansehen.

    Hallo Hendrik,


    auf der NUSSA wird auch eine kleine, mit DCC betriebene 0m-Anlage (22.2) präsent sein.
    Die Leute, die da aufbauen, sind meines Wissens ganz umgänglich und werden sicher nichts dagegen haben, wenn Du Deine Lok auch mal im Fahrbetrieb zeigen möchtest.


    Karl Heinz

    Hallo zusammen,

    Eine mechanisch verstellbare DKW-Laterne wird es wohl nicht geben.

    Warum denn nicht? In der Einfahrt meines 0m-Bahnhof "Brohl" tut eine seit über 10 Jahren ihren Dienst. Die wollte ich unbedingt haben. Da es nichts dergleichen zu kaufen gab, blieb nur die Selbermacherei. War zwar eine nervtötende Laubsägeorgie, aber es war hinzukriegen.
    Das Signalbild wird - zusammen mit den Zungen - mit einem unter der Grundplatte verlaufenden Gestänge gestellt.



    Einen detaillierten Baubericht mit weiteren Zeichnungen und Bildern gibt es in der Ausgabe IV/2004 der mittlerweile eingestellten Zeitschrift "Der Mittelpuffer".


    Karl Heinz

    Hallo Jörg,


    auf dieser Seite:


    http://www.laenderbahn-forum.d…oberbaukatalog_JoSch.html


    findest Du ganz unten drei brauchbare Zeichnungen von Meterspurweichen mit den Neigungen 1:6 und 1:7.
    Oberbau K mit S49 findest Du - vermutlich - auf den DB-Meterspurgleisen auf Wangerooge.
    Und bei einem Spaziergang über den DEV-Bahnhof Bruchhausen-Vilsen wirst Du sicher auch fündig. In Heiligenberg gibt es historischen Weichenbau zu finden.


    Karl Heinz

    Hallo Leute,


    hier noch eine weitere Alternative zum Thema Fiddle-Yard. Das Teil wird unser diesjähriges Winterbauprokekt für die 0m-Modulanlage. Allerdings werden keine Schiebe-, sondern Schwenkbühnen eingebaut. Die nutzbaren Gleislängen werden dadurch zwar um insgesamt ca. 300 mm kürzer, es bietet sich aber die Möglichkeit, an beiden Enden des ohnehin nur als Umsetzgleis nutzbaren Gleises 4 jeweils ein Tfz-Abstellgleis einzubauen. Um beim rechten Abstellgleis eine größtmögliche Länge zu erreichen, wurde die eingleisige Schwenkbühne aussermittig angeordnet.



    Bei einer Gesamtlänge von 2700 mm liegt die größte Nutzlänge bei 1600 mm, der kleinste Radius beträgt 1000 mm.


    Karl Heinz

    Hallo zusammen,


    auf unserer 0m-Modulanlage sind zwei EKW's eingebaut. Da die eingesetzten Triebfahrzeuge keinen Energiespeicher ("Powerbaustein") haben, müssen die Weichenherzstücke polarisiert sein. Dabei wird - wie bei einer einfachen Weiche auch - das dem Zungenpaar gegenüberliegende Herzstück durch einen unter dem Stellbock angebrachten Polwendeschalter polarisiert.


    Bei den Lenz-0-Tfz's (und anderen) besteht die Notwendigkeit der Polarisierung nicht unbedingt. Wer seine EKW-Herzstücke dennoch polarisieren will (oder muss), sollte darauf achten, dass es bei dieser speziellen Weichenform eine Zungenstellung gibt, die dabei nicht vorkommen darf.


    An der vierten der nachfolgend abgebildeten Skizzen kann man das ablesen:



    Wenn bei der Fahrt durch einen der beiden geraden Stränge beide Zungenpaare auf "geradeaus" stehen, tritt beim Befahren der Herzstücke - gleich aus welcher Richtung - ein Kurschluss auf. Bei einer Fahrt durch einen geraden Strang muss also das nicht befahrene Zungenpaar auf "abzweigende Fahrt" stehen. Die Antriebe müssen dafür in eine entsprechende mechanische oder elektische Abhängigkeit voneinander gebracht werden. Im angeprochenen Fall habe ich das erreicht, indem die beiden Stellhebel in Weichenmitte auf einer gemeinsamen Tragplatte montiert wurden und an einen ein kurzes Stück Ms-Draht als Mitnehmer angelötet wurde (s.Pfeil). Die Zungenstellung nach (4) wird damit auf einfache Weise ausgeschlossen.



    Vorbildgerecht ist das zwar nicht, aber die Zweckmäßigkeit hat in diesem Fall Vorrang.


    Karl Heinz

    Hallo Robert,

    .....Brohltalbahn, ja genau - die haben sowas in Betrieb

    ja, sowas haben die. Die an den Tfz montierten Regelspurpuffer dienen jedoch nur zum Verschub von Regelspurfahrzeugen auf den Dreischienengleisen. Puffer und Zughaken sind daher asymmetrisch zur Fahrzeugmittelachse angeordnet, was man auf diesem Bild gut sehen kann:



    Beim Betrieb mit Rollfahrzeugen haben diese Elemente keine Funktion, dabei müssen Zwischenwagen eingesetzt werden.


    Als Beispiele für Schmalspur-Tfz mit symmetrisch angeordneten Regelspurpuffern für den Rollbockbetrieb fallen mir die V 22.03 der Jagsttalbahn und die V 11 sowie der Schlepptriebwagen VT 100 der Geilenkirchener Kreisbahn ein. Das direkte Kuppeln des Schmalspur-Tfz mit den aufgeschemelten Regelspurfahrzeugen ist allerdings nur im Rollbockbetrieb möglich; Rollwagen werden mit Kuppelstangen mit dem Tfz (und auch untereinander) verbunden.


    Karl Heinz