Posts by kh_riefer

    ....Á la Brohltalbahndiesel - ich glaube die D 5 ist das....


    Hallo Robert,
    von der D5 gibt es ein 0m-Modell, das auf Basis des Lima-/Rivarossi-Gehäuses entstand.
    Mehr dazu auf der Webseite des Erbauers (nach unten scrollen):
    http://www.oberbergischebahn.de/html/schienenfahrzeuge.html
    oder hier:
    http://www.kostenloses-forum.c…1642644nx1878,t,4690.html
    Insgesamt eine ziemlich aufwändige Maßnahme, fast schon ein Neubau!


    Karl Heinz

    ... dass man jeweils an den Stellen, wo die Schlagleisten an »B« angrenzen, einen kleinen Schnitt graviert.....


    Hallo Jürgen,
    da ist nichts gegen einzuwenden. Der "eingravierte Schnitt" sollte allerdings so breit bemessen sein, dass er auch nach einem eventuellen Einpinseln mit Farbe noch wahrnehmbar bleibt und nicht zuläuft.


    Einbau:
    Im Original dürfte eine übliche Einbausituation - gegen einen Viertelanschlag - vermutlich so aussehen (Horizontalschnitt):



    daraus ergibt sich, dass nicht das Teil F (= Flügelrahmen), sondern das Teil B (= Blendrahmen) aussen herum ggf. breiter gemacht werden muss, um eine ausreichend breite Klebefläche zu haben.
    Als Anhaltspunkt für die Bemessung der Ansichtsbreiten hänge ich eine Schemazeichnung an, aus der Du die Dimensionen früher üblicher Fensterprofile entnehmen kannst.


    Anhang:
    FENSTER-ORIG-R1.pdf


    Karl Heinz

    Gedanken zu einer sinnvollen? Inneneinrichtungsaufteilung:


    Hallo Andreas,


    ein wenig "googeln" hilft immer!
    Ausführliche Hinweise zur zweckmäßigen Grundrissgestaltung kannst Du hier finden:
    http://de.academic.ru/dic.nsf/…/940/Empfangsgeb%C3%A4ude
    oder hier:
    http://www.zeno.org/Zeno/0/Suc…geb%C3%A4ude&k=Bibliothek
    Ein Grundrissbeispiel für einen "KPEV-Normalbahnhof" ähnlicher Größe ist hier abgebildet:
    http://eisenbahn-gumbinnen-gol…ormalbahnhof-Architek.jpg


    Das web gibt bei gezielter Suche sicher noch mehr Informationen her.


    Wie bereits weiter oben angeregt, solltest Du die Treppe zum 1.OG - in dem sich bei solchen Gebäudetypen immer eine Dienstwohnung befand - in einem gesonderten, von aussen zugänglichen Treppenhaus anordnen. Ein zweiter Zugang von den Diensträumen aus ist denkbar, aber nicht zwingend.
    Beim Stellwerksraum solltest Du darauf achten, dass zwischen der Hebelbank und der Trennwand zum Dienstraum genügend Platz bleibt. Scheint mir etwas knapp geplant zu sein.
    Die Toiletten für Fahrgäste, die zu solchen Gebäuden gehörten, befanden sich im allgemeinen nicht im EG selbst, sondern in einem eigenen, in gebührendem Abstand angeordneten Abortgebäude.


    Karl Heinz
    (von 1951 bis 1956 Mitbewohner einer EdS-Dienstwohnung)

    Hallo zusammen,


    vor einigen Wochen habe ich eine Roco-0-Weiche vermessen und aufgezeichnet.
    Wer's brauchen kann, möge sich bedienen.


    0-EW63-L-Roco-2tlg.pdf


    Beim Ausdrucken mit dem Adobe-Reader (auf DIN A4) die Druckoption "Tatsächliche Größe" anwählen.
    Die beiden Teile an der Schnittlinie (Scherensymbol) zusammenkleben.


    Karl Heinz

    ....Oder wie machst Du die Verglasung bei deinen Fenstern?


    Die wird einfach innen drauf geklebt. Für die weitere Detaillierung nach innen hin könnte man natürlich ein weiteres Teil F innen auf die Verglasung kleben. So weit werden wir aber den Aufwand vermutlich nicht treiben.
    Es wäre auch mit wenig Mehraufwand möglich, Fenster oder Türen in geöffnetem Zustand darzustellen. Man sollte aber berücksichtigen, dass das eine willkommene Einladung für sechs- und achtbeinige potenzielle Hausbesetzer darstellt!


    Karl Heinz

    Hallo Leute,
    wer es genau wissen (und nachbauen) will, kann sich das Original an der Strecke Güstrow-Pritzwalk ansehen. Zum derzeitigen Zustand kann ich allerdings nichts sagen, die nachfolgenden Bilder sind bereits 2008 entstanden. Einige der Fenster auf der Bahnsteigseite befanden sich noch im Originalzustand; die Fenster im eingeschossigen Seitentrakt waren bereits gegen solche aus Kunststoffprofilen ausgetauscht worden.



    Der Lenz-Bausatz zeigt eine etwas andere Fassade als das Krakower Original, die Fensteranordnung im Mitteltrakt entspricht eher der des etwa 20 km weiter südlich zu findenden Bahnhofs "Plau am See".
    Die Bauart des Fensters im EG zwischen den beiden Türen dürfte noch die ursprüngliche sein, allerdings ohne die im Modell dargestellte Sprossenteilung bei den unteren Fensterflügeln. Klar ausmachen kann man jedoch, dass es sich um die in einem der vorherigen Beiträge erwähnte Stulpfensterbauart handelt. Auf einem der beiden Flügel ist eine Schlagleiste aufgesetzt.



    Weiterhin kann man die Wetterschenkel unten an den Flügeln erkennen sowie einen weiteren, der auf dem Kämpferholz aufgesetzt ist.
    Will man solche Fenster einigermaßen vorbildgerecht nachbilden, ist es mit einem einfachen, gefrästen oder gelaserten Teil nicht getan. Man sollte zumindest die Tiefenstaffelung von Flügelrahmen, Schlagleiste und Blendrahmen zeigen; auch die Wetterschenkel sollten nicht fehlen. Das könnte so aufgebaut sein:



    Die Teile dazu könnte man fräsen, lasern oder aus Metall ätzen lassen. Eine Materialstärke von 0,3 bis 0,4 mm wäre weitgehend maßstäblich. Anhaltspunkt für die diskutierte Kostenfrage: Bei dem letztgenannten Verfahren kann man pro Fenster mit etwa 5€ rechnen. Die Fenster eines derzeit bei uns im Bau befindlichen EG's werden so hergestellt werden. Bilder folgen - später.


    Karl Heinz

    Ich wollte dich nicht in deiner Ehre verletzen.


    Keine Bange, so eng sehe ich das nicht und habe es auch nicht so aufgefasst!


    3D-Volumenkörper konnte man bereits mit der DOS-Version Release 11 (1990) erzeugen, allerdings war damals eine Programmerweiterung namens AME (Advanced Modelling Extension) erforderlich, die AutoDesk m.W. von einem externen Anbieter zugekauft hatte.


    Ob man mit Acad arbeiten mag oder nicht, ist vermutlich eine Glaubens-, in erster Linie aber eine Gewöhnungsfrage. Eine streng strukturierte Arbeitsweise ist dabei sehr hilfreich. Als reiner Autodidakt (und vorheriger Corel-Draw-Maler) hatte ich am Anfang erhebliche Schwierigkeiten. Bis ich dann dahinter gestiegen bin, wie das Programm "tickt". Seitdem läuft's problemlos und ich habe nie ein Problem gehabt, was sich mit dem Programm nicht bearbeiten ließ.


    Es gibt sicher preiswertere - und im branchenspezifischen Bereich auch bessere und schnellere - Alternativen. Aber es wird wohl einen Grund haben, warum AutoDesk mit dem Programm Marktführer geworden und geblieben ist. Die sehr gewöhnungsbedürftige Update-Politik hat aber vermutlich nicht den Ausschlag gegeben!


    Karl Heinz

    Quote

    H3x: Übrigens ist Autocad für 3D-Konstruktion sagenhaft ungeeignet.


    Dann habe ich also fünfundzwanzig Jahre lang mit einem sagenhaft ungeeigneten Programm meine Brötchen verdient
    - und keiner hat's gemerkt. Ich auch nicht.


    Karl Heinz

    Hallo Fred,


    es handelt sich bei dem Teil um einen Typ 1, Nr 66826. Der Decoder hat - wie alle SX-Decoder - eine fest eingebaute Lastregelung.
    Er ist bis 1A belastbar, aber nicht kurzschlussfest. So wird er programmiert:



    Wenn ich Dein Foto richtig interpretiere, sollte das Fahrzeug auf die Adresse 06 reagieren.


    Karl Heinz
    (immer noch überzeugter SX-Fahrer)

    Hallo Tom,


    vom Erscheinungsbild her kommt die Dacheindeckung des EG's einem in Leistendeckung ausgeführten Zinkblechdach nahe.
    Hier gibt es verschiedene Varianten: deutsche, belgische und französische Leistendeckung. (Mit diesen Begriffen kannst Du auch weitere Informationen "ergoogeln".)
    Sichtbare punktuelle Befestigungen - vor allem in der wasserführenden Ebene - gibt es dabei nicht, das in einem vorherigen Beitrag angeführte Argument der potenziellen Schwachstellen trifft da zu.
    Im Modell kannst Du die Leisten mit einem Querschnitt von b/h = max. 2/1,5 mm darstellen, der Abstand sollte bei 12 bis 15 mm liegen.
    Einen recht guten einführenden Überblick über diese Deckungsart kann man hier finden:
    http://www.ikz.de/1996-2005/1996/07/9607142.php
    Weiterhin viel Spaß beim Bau.


    Karl Heinz

    Hallo Heinz,


    wir haben bei unseren drei Clubanlagen mehrere Systeme ausprobiert bzw. im Einsatz:


    1) ohne PC


    a) Lenz LZ100 + LV100 + USB-Interface mit der Android-App "RC-Cab" (nur DCC)


    b) ESU-EcoS 5000 (Interface integriert) mit Android-App "EcoS-Controller" (DCC+SX1)


    2) mit PC


    c) Lenz LZ100 + LV100 + (altes) Lenz-Interface LI101F mit XP-PC + Rocrail mit der Android-App "AndRoc" (nur DCC)


    d) Doehler&Haass - FCC (Interface integriert) mit Win7-PC + Rocrail mit der Android-App "AndRoc" (DCC+SX1/2+MM)


    (Es kommt jeweils noch ein einfacher Router der 30€-Preisklasse hinzu.)


    Alle Varianten funktionieren ohne Macken. Die beiden ohne PC sind natürlich einfacher im Aufbau. Für die PC-basierten Lösungen gibt es ausser dem kostenlosen "Rocrail" auch eine ganze Menge kommerzieller Programme, die aber auch nicht viel mehr auf der Pfanne haben.
    Version d) ist die preiswerteste, die D&H-Multiprotokollzentrale kostet nicht mehr als das Lenz-USB-Interface! Es gibt allerdings nur einen SX- und keinen Xpress-Net-Bus, d.h. man kann zusätzlich keine kabelgebundenen Lenz- oder Roco-Mäuse anschließen. Es gibt bei D&H allerdings einen Buskonverter dafür.


    Nachteil bei allen: Die Touchscreen-Steuerung ist weniger feinfühlig zu handhaben als der gute alte Mausdrehknopf. Aber da gewöhnt man sich dran.
    Bei der "AndRoc"-App werden die Soundfunktionen mit einer geringen Verzögerung ausgelöst. Mag sein, dass es da eine Einstellmöglichkeit gibt, die ich noch nicht gefunden habe.


    Trotz der angesprochenen Nachteile möchte ich nicht mehr zum Stöpselbetrieb zurückkehren.


    Karl Heinz

    Hallo Roland,


    auf den D&H-Seiten findest Du unter "Häufige Fragen" einen Abschnitt: "Was muss ich bei Glockenankermotoren beachten?" und dort diese Empfehlungen:

    DCC-Programmierung (SX2-Programmierung):


    Falls der Decoder die CV 09 (par054) „Motorfrequenz“ unterstützt, programmieren Sie den Wert 0 (32 kHz).
    Programmieren Sie in die CV 50 (par052) „Regelvariante“ den Wert 3.
    Programmieren Sie in die CV 49 (par053) „Impulsbreite“ den Wert 0.
    Sollte das Fahrverhalten Ihrer Lokomotive ungleichmäßig sein, programmieren Sie in die CV 50 (par052) „Regelvariante“ den Wert 2.
    Sollte das Motorgeräusch Ihrer Lokomotive zu schrill oder aufdringlich sein, programmieren Sie in die CV 49 (par053) „Impulsbreite“ den Wert 1.


    Ich habe einige D&H-Decoder (u.a. auch den im "Breuer" verwendeten SD 18A) in Fahrzeuge mit Glockenankermotoren eingebaut und benutze ebenfalls eine FCC. Sie ist auf den kombinierten DCC/SX-Modus eingestellt, da es auch noch Fahrzeuge mit reinen SX-Decodern gibt. Die D&H-Multiprotokoller sind alle unter DCC-programmiert, allerdings mit 28 Fahrstufen, was m.E. völlig ausreicht, Das von Dir beschriebene "Stottern" im mittleren Regelbereich tritt nicht auf.


    Karl Heinz