Posts by Kallisto

    Liebe Forenleser und Forenteilnehmer,


    es ist hier und ist und war auch woanders öfters zu beobachten, dass große Begeisterung am Maßstab 1:45 (u.ä) besteht, es sich aber gleichwohl aufgrund der Platzverhältnisse problematisch darstellt, eine stationäre Betriebsbahn mit befriedigenden Betriebsmöglichkeiten zu realisieren.


    Schon einmal an Schmalspurbahn gedacht? Auch Schmalspuranlagen unterliegen der Fazination des großen Maßstabes. Nur können Radien, Gleislängen etc. deutlich enger, kleiner und damit platzsparender konzipiert werden. Auch auf einer kleineren Fläche ist noch komplexer Betrieb möglich. Es gibt Großserienqualität noch aus dem Fleischmann MagicTrain Nachlass und auch bei Henke gibt es ein gutes Preis-/Leistungsverhältnis in Kleinserienqualität. Und wenn man sich umschaut, finden sich noch viele andere Produkte (von ex Märklin MINEX der 70er-Jahre bis Kleinserienedelschmieden). Übrigens auch Selbstbau oder das Schnitzen aus bestehenden Serienkomponenten lässt Modellbauspaß aufkommen.


    Und wer nicht ganz ohne "Breitspur" auskommt, der kann ja eine Umladestelle oder eine Übergabe auf Rollwagen / -böcke vorsehen.


    Einfach mal eine Anregung für die arg Platzbeschränkten unter den Forenteilnehmern...


    Herzliche Grüße


    Kallisto

    Hallo Spur-0-Freunde,


    Lenz gebührt das große Verdienst, die Spur-0-Szene deutlich belebt zu haben, und "komplette" Modelle zu realisieren, die in Bezug auf den Preis und in Sachen Optik, Fahreigenschaften und Funktionalität so ziemlich das Optimum darstellen.


    Da hauen die aufgespielten Sounds leider sehr negativ ins Kontor gemessen an allen anderen Eigenschaften dieser Produkte. Und für mich, wie einige andere hier, ist das ziemlich ärgerlich. Die Charakteristik eines Modells hängt nicht nur von den vorbildgerechten Abmessungen und der Farbgebung ab, sondern auch vom akustischen Eindruck (Luxusproblem, wenn es nun mal einen Sound gibt). Wenn eine Lok an einem vorbei rollt, ist der dynamische und akusitsche Eindruck entscheidender als die Detailausführung eines Speiseventils oder die Manometeranordnung im Führerstand.


    Der nicht optimale Sound wäre ja zu tolerieren, wenn es denen, die den wirklichen Geräuscheindruck kennen, einfach möglich wäre, eigene "Soundprojekte" aufzuspielen. Hier habe ich aber das Gefühl, dass es an Dokumentation und flexibler Dekoder-Architektur mangelt. Bei Zimo, ESU, Dietz & Co ist es viel tranparenter, wie man diese mit neunen Sounds versehen kann oder das Geräuschmanagement der vorhandenen Sounds beeinflussen kann.v Wenn ich hier falsch liege, nehme ich alle Kritik zurück, und freue mich auf jeden Hinweis, wie man neue Soundprojekte in die Lenz-Decoder hinein bekommt!


    Denjenigen in dieser Diskussion, die der Vorbildgetreue des Sounds keine große Bedeutung beimessen, gebe ich zu bedenken, warum man der optischen Vorbeildgetreue eine größere Bedeutung beimessen sollte. Nun, bspw. eine im Betrieb stehende 64er hat wohl kaum einer der hier Lesenden noch im Alltag erlebt (und akustisch "erfühlt"). Es gibt nur halt mehr Bilder in Fachzeitschriften, als Tonpublikationen.


    Ich würde mir also a) wünchen, dass auch hinsichtlich des akustischen Eindrucks eine vorbildnahe Erwartungshaltung toleriert wird, und b) dass einige Freaks hier vielleicht in der Lage sind, transparent zu machen, wie man Lenz-Dekoder mit neuen Sounds und einem neuen Soundmanagement mehr akustische Vorbildgetreue einhauchen kann.


    Herzliche Grüße


    Kallisto