Posts by Kallisto

    ...bei der Gelegenheit:


    Ich fände es schön, wenn Lenz bei seinen Modellen nicht nur eine Dokumentation der Decodereinstellungen beilegt, sondern auch Hinweise zur Demontage der Wagenkästen, um z.B. Figuren und Zubehör nachzurüsten.


    Es ist ja schön, dass man hier im Forum zumeist Hilfe findet, doch wo wäre das Problem gleich werksseitg eine Information beizufügen. Oder eine Darstellung auf der Lenz Website.


    Erinnere mich noch an die Märklinloks der 60er Jahre, wo in der Betriebsanleitung stand, welche Schrauben man lösen muss, um ins Innere zu gelangen um die "Bürsten" auszutauschen...


    Herzliche Grüße
    Kallisto

    Ja, der Wagen käme mir auch sehr gelegen.


    Erinnert mich an meine "Anfangszeit" in H0, als so ein Modell - glaube ich - erstmals von Liliput kam und in der Miba im Duktus der damaligen Zeit als ideal für den "platzbeschränkten" Modellbahner zelebriert wurde.


    Augenzwinker


    Kallisto

    Da muss ich doch auch mal meinen Senf dazugeben.


    Im heutigen Geschäfsleben ist es leider so, dass das Wirken der Mahn- und Forderungseintreibungsabteilung ganz entscheidend für den wirtschaftlichen Erfolg und die Liquidität ist. Das Unternehmen, in dem ich tätig bin, war trotz solider Auftragslage öfter schon am Rande der Zahlungsunfähigkeit, weil einfach Forderungen nicht annährend zeitgerecht beglichen wurden. Dies betrifft etablierte Industriekunden genauso wie die öffentliche Hand. Im einfachsten Falle entstehen Kosten durch Überziehungszinsen bei der Hausbank.


    Im Mobabereich sind die Rechnungsbeträge zudem deutlich niedriger als in meiner Branche. Da geht mit dem Aufwand fürs "Eintreiben" dann der ganze Gewinn sofort flöten. Bedenken wir ferner, dass in unserem Nischenmarkt die Anbieter häufig im Nebenerwerb tätig sind und sich besser mit der Entwicklung neuer Produkte als dem Forderungsmanagement beschäftigen sollten. Und wir Spur 0er sind leider nicht alle Engel, was die Zahlungsmoral angeht. Ich muss an die Arge Spur 0 denken, wo Mitglieder, die zig hochpreisige Messingmodelle in den Vitrinen haben, sich muckieren, wenn Sie um Zahlung des Mitgliedsbetrags für das Vor-Vorjahr aufgefordert werden.


    Von daher finde ich es unserem Bereich ganz in Ordnung, wenn man erst zahlt und dann die Ware versendet wird. - Vorausgesetzt, diese ist dann auch sofort lieferbar.


    Herzliche Grüße
    Kallisto

    Hallo,


    also ich finde, die Profile, die dafür sorgen, dass die Rollenlager nicht nach untern herausfallen können, sind zu lang, sollten nicht überstehen.


    Bemerkung: Vorteil gelöteter Messingwagen ist, dass man auch mal wider etwas entlöten und abändern kann.


    Gruß
    Kallisto

    ...sonst auch bei Fohrmann-Werkzeuge:


    https://www.fohrmann.com/de/search?sSearch=strahlmittel


    Dort gibt es auch ein preiswertes (und bei mir gut funktionierendes) Sandstrahlgerät:


    https://www.fohrmann.com/de/mi…lgeraet.html?number=52260


    Man braucht natürlich noch einen Kompressor. Ferner sollte man sich aus Platten und einer Glasscheibe und ggf. langen Gummihandschuhen eine provisorische Sandstrahlkabine bauen - ist sonst eine ziemliche Sauerei. Dadurch kann man den "Sand" auch auffangen, sieben und weiter verwenden.


    Herzliche Grüße
    Kallisto

    Quote

    genau wie Redakteure, die Dampfloks nicht ins Arge-Heft gelassen haben, weil sie Dieselfans waren und Vereinsmeier, die vor lauter Vereinsmeierei noch nie ein Modell aus der Nähe gesehen haben.


    Also, das würde ich jetzt nicht gerne stehen lassen. Auch wenn der genannte Redakteur selbst (wie ich denke: augenzwinkernd) von "Wurstkesseln" sprach, so denke ich nicht, dass er den Inhalt der Vereinszeitschrift einseitig beeinflusst hat. Die Zeitschrift kann halt nur Beiträge abdrucken, die auch eingegangen sind.


    Gruß
    Kallisto

    Gewiss ist es erstrebenswert, dass in einer Partnerschaft die jeweiligen Interessen geteilt bzw. respektiert werden, ohne Frage.


    Ein - letztlich - Wirtschaftsunternehmen, wie das Miniaturwunderland Hamburg, lebt aber nur zum geringsten Teil von Eisenbahnfreaks und deren Familien, sondern von einer breiten Masse an Freizeitsuchenden, die ein anderes Mal vielleicht in den Zoo oder ins Schwimmbad gehen. Deshalb sollten alt und jung, Männlein wie Weiblein angesprochen werden. Das war die Aussage. Wenn es alten oder jungen oder Männlein oder Weiblein keinen Spaß macht, dann ist die Wirtschaftlichkeit deutlich infrage gestellt.


    Ich als Eisenbahnfreak stehe übrigens gar nicht besonders aufs Miwula. Schließlich drehen da nur zahllose Züge ihre Runden. Bad Driburg hat mich dagegen gefesselt. Aber die Erregung rund ums Thema "Ottbergen" bleibt eher dem Insider vorbehalten...


    Gruß
    Kallisto

    Hallo an die Runde,


    mal eine Anekdote am Rande. Die Gründer haben vor der Eröffnung eine Marktstudie gemacht: Welche Attraktion kommt bei wem gut an. Bei den Männern war eine Modellbahn zwar nicht Nr. 1, aber ganz vorn. Bei Frauen war eine Modellbahn an aller letzter Stelle. Würden genügend Paare, Familien... Besucher kommen, wenn die besseren Hälften maulig sind? Eben.


    Also haben die Brüder das ganze am Anfang "Miniaturwunderland" genannt und den Begriff "Eisenbahn" wohlüberlegt vermieden. Entsprechend ist das ganze eben auch mit vielen Effekten für Nichteisenbahnfreaks versehen.


    Gruß
    Kallisto

    Hallo Gerhard,
    könnte man im Kreise Deines Stammtisches das Projekt reaktivieren? Es ginge hauptsächlich um den Korpus und die Beschriftung. Den Rest müsste man sich bei Schnellenkamp & Co besorgen. Vielleicht könnte man bei Euch dazu eine Teileliste machen?!


    Wäre halt einfach toll und Interesse scheint in diesem Kreis ja vorhanden zu sein. Vielleicht auch ein Semi-Selbstbauprojekt im SNM-Magazin?!


    Gruß
    Kallisto

    ...so praktisch die Lenz-Kupplung vielleicht für viele ist...


    1.) Hat jemand Tipps, wie man die Lenz-Kupplung (Front sowie Tender) am besten ausbauen kann?!!! Ich möchte gern mit Originalkupplung fahren. Laut Lenz-Anleitung wäre ein Öffnen der Lok ja ein Sakrileg...


    ...so schön das Feature mit dem Dampfgenerator ist...


    2.) In der Lenz Anleitung steht, dass man das Dampföl nicht länger (<6 Stunden) im Dampfgenerator belassen soll. Das heißt doch, man müsste es vor einer "längeren" Pause (also schon über Nacht) vorab "leerdampfen". Wie soll man das erst hinkriegen, wenn man mehrere Dampfer im Betrieb hat?


    Freue mich auf jegliche sachdienlich Hinweise!


    Herzliche Grüße
    Kallisto


    PS: Habe mit der Suchfunktion keine entsprechenden Besprechungen hier gefunden

    Hallo,
    hier wird gegen die Lastregelung gesprochen mit dem Argument, dass eine Geschwindigkeit erzwungen wird unabhängig von der Anhängelast des Zuges oder den Steigungsverhältnissen. Sicherlich Geschmackssache.
    Ich betrachte die Vorteile der Lastregelung aber vor allem im Kriechgeschwindigkeitsbereich. Vorbildfahrzeuge weisen nun einmal eine sehr große Masse auf und sind sehr träge. Dies führt zu dem charakteristischen "Gefühl" des angestrengten Anfahrens (oft unterstützt durch eine entsprechende akustische Kulisse der Engine). Das gleiche gilt beim Bremsen bis zum Halt nach der letzten "unendlich" lang erscheinenden Radumdrehung. Diese Trägheit macht meiner Meinung das wesentliche "Massen-Feeling" der Eisenbahn aus und ist bei einem Kraftwagen, Motorrad, Fahrrad und erst recht Kinderwagen etc. kaum ausgeprägt.
    Wer sich an diesem Verhalten begeistert, der wird Schwierigkeiten haben, dies im Modell ohne Regelungsunterstützung nachzuempfinden. Da hilft der beste Antrieb nichts. Die Masse ist nun mal im Bruchteil der dritten Potenz des Maßstabs geringer, dafür sind Reibung von Lagern, Getriebe, Selbsthemmung des Motors und dergleichen deutlich dominanter. Also fährt ein Fahrzeug (mehr oder weniger) ruckartig los und bleibt ebenso stehen.
    Vor der Etablierung der Digitaltechnik hatte Herr Teichmann bereits ein Fahrpult herausgebracht, welches Glockenankermotoren perfekt geregelt hat. Anfahren und Stehenbleiben war ein Genuss.
    In der Digitaltechnik besteht nun die Möglichkeit, den "Regelmaschinisten" ganz nahe an den Motor heranzuführen, in den Decoder eben. So lassen sich nahezu ideale Regelbedingungen realisieren - schließlich bis hin zu einer Einstellung und Abmilderung des Regelverhaltens in Konfigurationsvariablen.
    Also: DAS heißt für mich regeln! Nicht mit konstanter Geschwindigkeit den Berg heraufsausen.
    Zugegeben, bei Doppeltraktion etc. bedarf es dann zusätzlicher Überlegungen.


    Herzliche Grüße
    Kallisto

    ...mir fallen ein:


    Henke: http://www.modellbauhenke.de/


    Sehr ähnlich zur Schnellenkamp-Technologie (bzw. eigentlich genau umgekehrt).


    Derzeit ist dort vieles im Umbruch, ggf. mal anrufen.


    Dann hat EMA mal recht preiswerte Bausätze herausgebracht, vielleicht noch auf dem Gebrauchtmarkt zu ergattern. Allerdings mit sehr massivwandigem Weißmetall.


    Und sehr viel früher (70er Jahre?) gab es mal ein Modell von Gebauer und/oder M+L (oder war Hübner da auch dran beteiligt?). Auch dieses kann man manchmal noch auf Ausstellungen finden.


    ...und dann haben viele Modellbauer die Wismarer selbst gebaut...


    Herzliche Grüße


    Kallisto

    Die Bilder sind ja schon sehr vielversprechend.


    Schade nur, dass der charakteristische Rahmendurchbruch unter dem Führerhaus nur angedeutet ist. Aber die Aufnahmen zeigen ja erst nur ein Vorserienmuster.


    Also mein Statement: Ich würde mich sehr freuen, wenn der Rahmen in der Serie die genannten Durchbrüche aufweisen würde.


    Herzliche Grüße


    Kallisto

    Hallo Leute,


    ganz klar kann man artikulieren, welche Modelle man gerne hätte und welche nicht. Ganz klar kann man ausgelieferte Modelle gut finden, weniger gut finden und auf Fehler und Verbesserungsmöglichkeiten hinweisen.


    Hinsichtlich der Produktpolitik gibt es allerdings viele Faktoren, die man von außen nicht kennen kann und wohl auch nicht kennen soll, z.B.


    # Performance der Zulieferer, Qualität, Termintreue
    # Kosten (Rohstoffe, Personal, Transport)
    # Wechselkurse
    # Vorfinanzierungsvolumen
    # Markt, Kundennachfrage
    # Konkurrenzmodelle
    # u.v.m.


    So denke ich sind zahlreiche Begebenheit des "Lenz'schen Werdeganges" so nicht geplant gewesen, bspw. späte Auslieferung BR 64 und 24, Umstellung der Gleisproduktion nach England, Konkurrentenankündigung gleicher oder ähnlicher Modelle, Erfolg der Kesselwagen... Es gibt sicherlich zahlreiche uns hier nicht bekannte Randbedingungen, die die rasche oder verzögerte Auslieferung geplanter Modelle beeinflussen. Man kann davon ausgehen, dass lange Zeiten zwischen Vorentwicklung und Vermarktung auch nicht im Interesse des Produzenten sind, parkt doch hier eingesetztes Kapital unproduktiv herum.


    Schließlich hat Lenz bislang hinbekommen, dass seine Modellserien nicht nach kurzer Zeit bei ebay oder sonst wie verramscht werden. Dass die Firma "Lenz Elektronik GmbH" noch, wie es im Namen steht, ein weiteres Produktsegment hat, mag zur Lenz'schen Gelassenheit beitragen.


    Daher plädiere ich, wirklich in längeren Zeiten zu reflektieren. Wie hat es vor 5, 10 oder 15 Jahren in Spur 0 ausgesehen, wie wird es in 5, 10 Jahren vielleicht sein.


    Herzliche Grüße


    Kallisto

    Hallo,


    zu beachten ist, dass 4yg keine Steuerleitung hatten und daher auch nicht in Wendezügen zum Einsatz kamen. Hier fuhren in der Frühzeit häufig 3yg-Garnituren mit Steuerwagen aus 26,4m Eilzugwagen und später dann auch Silberlingssteuerwagen.


    Herzliche Grüße


    Kallisto

    Liebe Leute,


    ich möchte jetzt nicht stänkern, aber kann man bei einem solchen in der Tat alltäglichen und nützlichen Ausstattungsmerkmal nicht an die Selbstbaukunst der Modellbahner apellieren!?? Wäre es nicht netter, einen Baubericht (Bemaßung, Materialien, Finish) z.B. in der Zeitschrift des Forums-Hausherrn zu veröffentlichen?!


    Ich denke Fertig- oder Halbfertigprodukte sind doch interessanter, wenn sich das Vorbild nicht so einfach nachgestalten lässt, z.B. bei einer Gitterbrücke etc.


    Herzliche Grüße


    Kallisto