Posts by Kallisto

    Danke EsPe,

    man lernt nie aus. Dann hat Biemo die Formen überarbeiten. Meine Omm 52 von Ha&We hatten die kleinen Dinger an der Stirnwand noch angespritzt.


    Und auf den Bildern erkenne ich noch eine Verbesserung: Jetzt sind die richtigen Seilzugösen dran. An meinen Omm52 waren ankerförmig aussehenden Seilzugösen angespritzt. Habe die richtigen seinerzeit noch selber hergestellt. War eine schöne Arbeit, um sie bei zwei Wagen gleichmäßig aussehen zu lassen...


    Gruß

    Kallisto

    Hallo ha-null Jörg,

    teils-teils. Bei den Omm 52 sind die kleinen Griffstangen an den Strinseiten nur angespritzt.


    Finde ich eine gute Lösung. Wer sie freistehend haben möchte, muss halt abschaben und Draht biegen - kein Problem.


    Gruß

    Kallisto

    Korrekt! Herr Bieger (Biemi) führte das Ha&We-Sortiment weiter.


    Ich finde die Wagen sind sehr gut gemacht. Hier und da kann man eine angespritzte Griffstange abschaben und durch eine freistehenden aus gebogenem Draht ergänzen.


    Das Fahrgestell ist 3-Punkt-gelagert.


    Die Wagen haben eine eigene Kurzkupplung. Hier muss man ggf. nachrüsten - Lenz mit neuer Kulisse oder Originalkupplung, je nach Geschmack.


    Gruß

    Kallisto

    Die Firma Bemo ist in der Baugröße H0 bei deutschen Vorbildern angefangen, aber am Markt nicht besonders glücklich geworden. Die Gründe wurden hier erläutert! Dann hat man sich dem in dieser Hinsicht einfacheren Schweizer Markt zugewandt. Folgerichtig ist man auch beim Einstieg in 1:45 in der Schweizer Themenwelt aktiv.


    Henke (Herr Henke!) ist mit Schmalspur angefangen, um dem seinerzeitgen 0-Kleinserienmarkt etwas entgegen zu setzen, was preiswerter (Kunststoff statt Messing) ist und weniger Platz beansprucht (Radien - in Null war man noch mit Puffer-an-Puffer und entsprechend großen Radien unterwegs). Eine eigene Spritzgusstechnologie hat er dafür entwickelt! Weitere Idee: nicht Einmalserien, sonder das meiste sollte ständig lieferbar sein. Aber dieses Konzept ist nicht aufgegangen. Herrn Gutschow - siehe auch ein Beitrag oben - sei gedankt, dass er versucht das Sortiment aufrecht zu erhalten und zu komplettieren.


    Aber was ist daran so schlimm. Spur 0 ist doch auch die Größe der Selbstbauer und Individualisten. Es kann jeder neben seiner Großserien V 100 mit Umbauwagen auch sein Schmalspurthema verwirklichen! Ist dann nur ein bisschen mehr Stöbern in den Nischen (siehe die zahllosen Anbieter in einem obigen Beitrag) und Selbstbau angesagt! Schließlcih gibt es für den Schmalspursektor überproportional viel Fachpublikationen, ich fange mal an mit den "Schmalen Spuren" und dem "Schmalspur-Fan" sowie 'Zeunert's Schmalspurbahnen' . Auch gibt es in nicht Corona-Zeiten eine lebhafte Szene von Treffen und Veranstaltungen, in Deutschland z.B. die NUSSA. Hier findet man viele Anbieter und Enthusiasten!


    Herzliche Grüße

    Kallisto

    Hallo Leute,

    ich fände es toll, wenn Lenz auf Basis der Rheingoldwagen "normale" Schnellzugwagen der Epoche 3 abwandelt und anbietet.


    Auch hier im Forum (und im SNM-Magazin) gab es tolle Beiträge von Modellbahnern, die entsprechende Umbauten vorgestellt haben. Das ganze steht bei mir auf der "ToDo-in ewigen Zeiten aber wird wohl nix-Liste". Würde es begrüßen, wenn Lenz so etwas heraus bringt!


    Gruß

    Kalliso

    Sorry H3x,


    ich habe doch genau das geschrieben, was Du sagst. Und dass die Lichter am Tag ausgeschaltet sein sollten, ist klar, habe ich aber auch nie anders geschrieben - halt, eine Ausnahme: Die Lampen von Steuerwagen von Wendezügen sollten (zumindest in Epoche 3) auch am Tag eingeschaltet sein, damit man erkennt, dass ein Personenwagen auf einen zukommen könnte...)

    Gruß

    Sonstige Alternative - Reset:


    Scheibe aus durchsichtiger roter Folie basteln und vor die "richtige" Lampe schieben. Dazu müsste man eine winzige mechanische Halterungen dran bauen (3 Winkel unten und an den Seiten).


    So war es wohl bei den Reichsbahnlampen und auf jeden Fall bei den Schienenbussen. Da konnte der Triebfahrzeugführer garnicht auf "rot" schalten, sondern (der Schaffner) musste rote Scheiben auf- oder umstecken.


    Aber die kleinen DB-Lampen der gezeigten 50er hatten gewiss einen "internen", allerdings mechanischen, Umschaltmechanismus.


    Möchte auf dem Thema garnicht so lange herumreiten (und tue es dann doch). Aber schon in einer Kleinigkeit wie den Rückleuchten scheint mir die Szene weitgehend geprägt zu sein vom HO-Spielzeug, wo "Lichtwechsel weiß/rot" als technische Revolution gefeiert wurde. Alle Digitalausstattungen sind standartmäßig mit "Lichtwechsel bei Fahrtrichtung" ausgestattet. Oder man schaltet in den Rangiermodus, dann leuchtet plötzlich alles vorn/hinten. Dieses "Geflacker" gibt es beim Vorbild garnicht, wenn mal ein Kurswagen umgesetzt wird (was es alledings aktuell auch kaum noch gibt...).


    Warum können wir Lokführer uns nicht emanzipieren und selber bei den Lampen"schaltern" Hand anlegen? Was wäre mit einem Digitalmodus "auto/manuell"?


    Herzliche Grüße

    Kallisto

    Hallo MIchael,

    eine schöne Arbeit. Aber eigentlich wurde bei Loks, die einzeln fuhren oder andere Züge nachschoben, nur die hintere rechte Lampe angeschaltet. Also nur ein rotes Licht. Zwei rote Lichter gibt es bei (längeren) Zügen und auch bei schiebenden Wendezugloks. Ich denke also es wäre bei einer 50er vorbildgetreuer, wenn nur die rechte hintere Lampe rot leuchtet. - Oder liege ich da schief?


    Ich meine, das gilt auch für Diesel- und Elloks. Daher ärgere ich mich immer über die zwei roten Rücklichter, wenn die Loks alleine unterwegs sind.


    Herzliche Grüße

    Kallisto

    Guten Abend,

    das lässt mir ja nun keine Ruhe. Die T16.1 waren ausdrücklich Rangierlokomotiven und müssten doch mit Hilfen für die Rangierer ausgestattet sein!? - Wetten?


    Weit gefehlt! Habe gerade den EK-Schinken "Die Baureihe 94" hervorgeholt und da sind doch tatsächlich an den frühen Loks kaum mal Rangiertritte/Griffe dabei - bis in die späte Epoche II. Ab der Nachkriegszeit scheint sich das Bild umzukehren: Jetzt finden man nur noch Fotos mit Trittstufen und Griffstangen. Trittstufen sind dabei oft recht lustig hinter den Kolbenschutzrohren geführt so dass es hieß: Entweder diese "umklettern" oder gleich als "Zwischentrittstufe" verwenden. Bei der Nachkriegsreichsbahn Ost finden sich übrigens solche und solche.


    Also: Die Kiss 94 auf den Bildern ist wirklich vorbildgetreu ausgeführt. Das hätte ich nicht gedacht. Man lernt nie aus.


    Herzliche Grüße

    Kallisto

    Hallo in die Runde,

    wer sich für einen Liegewagen in aktueller Ausführungsqualität interessiert, sollte sich vielleicht hier auf die Lauer legen:


    https://kiss-modellbahnservice…ur-0-liegewagen-bc4uem-53


    Soll in Touropa- und Scharnow- und einfach nur DB-Version erscheinen. Sowohl in Epoche III als auch in IV. Sowohl im Maßstab 1:45 als auch in 1:43,5.


    Schon in diesem Jahr oder im nächsten oder... - vielleicht mal bei Herrn Kiss (sen.) anfragen.


    Gruß

    Kallisto

    Nur ein kleiner Hintergrund:


    Blei in Lötzinn wurde nicht aus gesundheitlichen Gründen sondern aus Umweltgründen verboten. 'Verboten' heißt übrigens 'verboten' (in den Verkehr bringen...) -. Reste dürfen natürlich privat aufgebraucht werden. D.h. z.B., dass jeder Fernseher, jede Küchenmaschine und - natürlich auch - jeder Modellbahnartikel mit bleifreiem Lot hergestellt sein muss, wenn er hier in den Verkauf gelangt.


    Zu jeder Regel gehören natürlich auch Ausnahmen. Z.B. darf die Automobilindustrie weiterhin mit Bleilegierungen löten. Für die Medizintechnik gilt es, glaube ich, auch. Aus diesem Grunde ist doch noch bleihaltiges Lot im Handel.


    Ferner zu beachten: Dazu gehören auch die entsprechenden elektronischen Bauelemente, deren Metalllegierungen der Lötanschlüsse auf die Zusammensetzung des Lötzinns abgestimmt sind. Nicht passende Paare von Lot zu Bauelement haben aufgrund von Diffusionsvorgängen potentiell unzuverlässige Lötverbindungen zur Folge (ganze Forschungsinstitute befassen sich damit). Aber keine Bange, im Bereich der Hobby-Modellbahnen ist diese Gefahr sicherlich vernachlässigbar.


    Gruß

    Kallisto

    Moin,

    jedes Produkt, ein Modell noch in besonderer Weise, steht im Spannungsfeld zwischen Ausführung und Preis. Wären die Lenzmodelle teurer, wäre das Gezeter groß (wird ja jetzt schon manchmal kritisiert), naturgemäß muss in der Konstruktion entschieden werden, was noch ausgeführt wird und wo die Grenze liegt.

    Die ersten Lenz-Personenwagen, die Donnerbüchsen, haben eine ganz odentliche Innenwandverkleidung. Das hat sich aber als ziemlich teuer erwiesen, so dass diese bereits bei den Umbauwagen eingespart wurde.

    Also es gibt Großserie und Kleinserie und Kunststoff und Messing... Überlegt doch auch mal, ob ihr von der Straßenböschung aus schöne Zuggarnituren an euch vorbeifahren lassen wollt, oder ob ihr ein Ausstellungsstück in einer vollverspiegelten drehbaren Vitrine mit der Lupe aus allen Blickwinkeln studieren wollt. In letzerem Fall würde ja ein einziger, dafür teurerer Kleinserienwagen reichen.

    Herr Krug von KM1 hat bei seinem letzten virtuellen "Tag der offenen Tur" (ja, das Event heißt irgendwie anders) sehr plausibel ausgeführt, dass Triebwagen und Personenwagen ein heißes Eisen sind. Man denkt, das sind ja nur Blechbüchsen. Aber wenn dann die gleichen Ansprüche an die Inneneinrichtung wie an die Kesseldetaillierung einer Dampflok gestellt werden, dann muss man auch für einen "nur-Personenwagen" entsprechende Preise ansetzen.

    Grüße

    Kallisto

    Ganz allgemein möchte ich feststellen, dass heutige Produkte - eigentlich aller Anbieter - ein Geheimnis daraus machen, wie man Sie für Wartungs- oder Reparaturzwecke öffnen kann. Oft wird in Foren oder auf Anfragen regelrecht gemauert, oft natürlich durchaus kulant mit dem Hinweis "bitte einschicken".

    Aber unser Hobby lebt doch davon, dass man Eingriffe technischer, mechanischer oder optischer Art vornimmt. Sicherllich sind heutige Modelle so detailliert und komplex verschaltet, dass der Hersteller nicht möchte, das Laien daran Hand anlegen. Auch verständlich. Halt ein Konflikt in sich.


    Manchmal findet man Hinweise in den Foren, aber halt verstreut...


    Ich möchte anregen, dass in diesem Forum eine Rubrik erscheint "Tipps zum öffnen von Fahrzeugen" (oder ähnlich formuliert). Dabei wird man in einer Art Präambel sicher zur Kenntnis nehmen müssen, dass man Garantieansprüche aufs Spiel setzt. Aber viele Schäden durch "Trial an error" könnten dabei vermieden werden.


    Was haltet ihr davon? Was hält der Chef deses Forums davon?


    Gruß

    Kallisto

    Mein Erlebnis zu den Lenz-Wagen:


    Paket bekommen, ausgepackt - ganze Garnitur. Hingestellt, angesehen. Wow sind die geil. Richtige Eisenbahn - zunächst bei mir auf dem Küchentisch.


    Auf der Platte etwas hin und her geschoben. Da ist irgendwas. Nun, der Strom muss ja auch abgenommen werden. Noch mal in die Hand genommen. Wow, richtig schön. Eisenbahn pur.


    Genug. Erst mal wieder eingepackt. Gibt es schon Reaktionen in den Foren? Na ja, da wird sich wieder irgendetwas Unstimmiges finden. Das wird dann in alle Richtungen ausgebreitet und breit gewalzt. Das geht dann so 7 lange Seiten lang. Am Ende werde ich meine Wagen wegschmeißen wollen. Warum habe ich die nur gekauft.


    Nö hier! Meine Wagen kriegt ihr nicht zu Dumpingpreisen, weil ihr sie vorher schlecht geredet habt. Ich finde sie nach wie vor super und toll und freue mich, dass ich für diesen Preis so tolle Modelle erstanden habe! Ich werde mich lange an ihnen freuen und ein freudiges Gefühl haben, sie im Betrieb zu sehen. Wenn ich eine Unstimmigkeit finde, die mich stört (weil ich sie im Normal- und nicht nur im Chirurgiebetrieb wahrnehmen kann), werde ich zu Material und Werkzeug greifen und diese Mängel ausgleichen. Heraus kommen dann Modelle, mit denen ich noch mehr persönlich verbunden bin. Nennen wir sie "Individualmodelle" - die habe so nur ich.


    Also auch danke schon einmal an die, die dann mit konstruktiven Tipps Lösungen gefunden haben und diese veröffentlichen oder anbieten. Zum Glück gibt es auch dazu dieses Forum. In einem Threat von 1..2 Seiten wird man dazu Tipps von Modellbahnern finden, die tatsächlich Modellbahner sind, und nicht Kulturkritiker in 1:45 (sorry, oder auch 1:43,5?). Wenn es soweit gekommen ist, wird dieser Threat bestimmt schon die Seite 15 erreicht haben?


    Habt Freude mit dem schönsten Hobby der Welt. Perfekt ist das Vorbild auch nicht!


    Herzliche Grüße

    Kallisto

    Hallo Henrik,


    wäre es denkbar, dass Du zu gegebener Zeit deine gedruckten/gefrästen Teile auch einmal uns gegenüber zum Kauf anbietest? Da die Konstruktionen ja getätigt sind, müssten diese "nur" noch ein weiteres Mal gedruckt bzw. gefräst werden.


    Ich wäre jedenfalls sehr interessiert! Den Deutz 6-achser habe ich schon geraume Zeit in meinem "Beute-Portfolio". Reizvoll scheint mir auch ein adäquater Sound mit dem charakteristisch niedertourig brummelnden Deutz-Motoren.


    Alles Gute noch für das exzellente Projekt!

    Thomas

    Hallo Olaf,


    vielleicht passen schon die von Moog:

    https://www.0mobau.de/federn/1…ket-36-mm-unbelastet.html


    Sonst auch aus Einzelteilen selbst zusammenbauen, Ausgangsmaterialien z.B. hier:


    https://www.bauermodellbau.de/?ai%5Bf_search%5D=feder


    Die Federpakete für sich könnte man noch relativ einfach aus Federbronzeblechstreifen individuell zuschneiden (Längen, Zahl der Lagen) und damit dem ETA anpassen. Dann braucht man halt noch die Schaken etc.


    Sind die Schakenböcke noch vorhanden? Wie gesagt, ggf. bei Bauer nachgucken. Ggf. auch noch bei https://www.dcc4u.de/ suchen.


    Herzliche Grüße

    Thomas