Posts by Kallisto

    Guten Abend!


    Heute bekomme ich ein (voll frankiertes) Schreiben aus Richtung GeraNova, dass "Der Carstens... Güterwagen... Band 9" nicht erscheint.


    Kennt jemand die Hintergründe? Ich schätz(t)e diese Reihe für Verständnis, Verbesserungen und Bau von Güterwagen ungemein!


    Liegt es nur an der Quellenlage? Trennt sich der neue Verlag von der Reihe? Haben die Autoren genug...


    Wird die Reihe vielleicht in einem anderen Verlag fortgesetzt? (Gibt es überhaupt noch andere Verlage...?)


    Bitte jetzt nicht antworten: Ruf' doch mal an beim Verlag. Das wäre so ergiebig wie den Handytarif mit einem Call-Center Submitarbeiter zu diskutieren.


    Herzliche Grüße

    Thomas Sperling

    Schienen brünieren - nochmal nachgefragt


    Liebe Leute,

    mir geht es um die Lauffläche der Schienen. Bei befahrenen Gleisen blank, bei kaum befahrenen Gleisen rostig - klar.


    Meine Frage: Welche Brüniermittel könnt ihr empfehlen? Welche geben einen schönen Rostton, bei welchen bleibt die Leitfähigkeit weitmöglichst erhalten? Wie ist es mit der Handhabbarkeit (z.B. echtes Rosten von eisenhaltigen Nägeln...).


    Hier gab es ja einige schöne Beispiele zu sehen. Welche Mittel wurden benutzt?

    (Sollte ich etwa überlesen haben, dann Entschuldigung!)


    Herzliche Grüße

    Kallisto

    Hallo,

    wollte mich eigentlich nicht äußern, da ich dem Engagement der Firma Lenz große Sympathie entgegen bringe.


    Aber auch meine 56 ist hinsichtlich Verarbeitung nicht so dolle. Viele Klebestellen, die sich (glänzend) deutlich von der Lackierung absetzen. Flecken auf dem Kessel. Einen nur leicht mit Farbe behauchten Rahmen, wenn man zwischen Rädern und Umlauf auf die Rauchkammerstützen blickt. Sehr unschöne Farb- und Glanzunterschiede zwischen lackierten Teilen (Rahmen...) und Kunststoffansetzteilen (z.B. Bremsbacken). Nicht lackierte Enden der Achsen.


    Alles nicht so gravierend, kann ich mit ein paar Pinselstrichen, die hinsichtlich einer Alterung sowieso notwendig werden, ausgleichen. Doch werde ich das Gefühl, dass die chinesischen Hersteller den Auftraggebern bzw. Kooperationspartnern zunehmend 'auf der Nase herum tanzen', nicht los.


    Gruß

    Kallisto

    Zum Thema "Großserienhersteller":

    Besonders "große Serien" scheint es mir in 'Null' nicht mehr zu geben. "Großserien" und "Kleinserien"-Welt nähern sich zunehmend weiter an. Deutliches Anzeichen dafür: Die aktuelle Auszeichnung "Das Goldene Gleis" von Miba/Sonstwas geht im Bereich 'Fahrzeuge Spur 0' an Schnellenkamp.

    Herzlichen Glückwunsch Herr Schnellenkamp! Ich glaube, das ist jetzt schon das zweite Mal?!!


    Gruß

    Kallisto

    Danke EsPe,

    man lernt nie aus. Dann hat Biemo die Formen überarbeiten. Meine Omm 52 von Ha&We hatten die kleinen Dinger an der Stirnwand noch angespritzt.


    Und auf den Bildern erkenne ich noch eine Verbesserung: Jetzt sind die richtigen Seilzugösen dran. An meinen Omm52 waren ankerförmig aussehenden Seilzugösen angespritzt. Habe die richtigen seinerzeit noch selber hergestellt. War eine schöne Arbeit, um sie bei zwei Wagen gleichmäßig aussehen zu lassen...


    Gruß

    Kallisto

    Hallo ha-null Jörg,

    teils-teils. Bei den Omm 52 sind die kleinen Griffstangen an den Strinseiten nur angespritzt.


    Finde ich eine gute Lösung. Wer sie freistehend haben möchte, muss halt abschaben und Draht biegen - kein Problem.


    Gruß

    Kallisto

    Korrekt! Herr Bieger (Biemi) führte das Ha&We-Sortiment weiter.


    Ich finde die Wagen sind sehr gut gemacht. Hier und da kann man eine angespritzte Griffstange abschaben und durch eine freistehenden aus gebogenem Draht ergänzen.


    Das Fahrgestell ist 3-Punkt-gelagert.


    Die Wagen haben eine eigene Kurzkupplung. Hier muss man ggf. nachrüsten - Lenz mit neuer Kulisse oder Originalkupplung, je nach Geschmack.


    Gruß

    Kallisto

    Die Firma Bemo ist in der Baugröße H0 bei deutschen Vorbildern angefangen, aber am Markt nicht besonders glücklich geworden. Die Gründe wurden hier erläutert! Dann hat man sich dem in dieser Hinsicht einfacheren Schweizer Markt zugewandt. Folgerichtig ist man auch beim Einstieg in 1:45 in der Schweizer Themenwelt aktiv.


    Henke (Herr Henke!) ist mit Schmalspur angefangen, um dem seinerzeitgen 0-Kleinserienmarkt etwas entgegen zu setzen, was preiswerter (Kunststoff statt Messing) ist und weniger Platz beansprucht (Radien - in Null war man noch mit Puffer-an-Puffer und entsprechend großen Radien unterwegs). Eine eigene Spritzgusstechnologie hat er dafür entwickelt! Weitere Idee: nicht Einmalserien, sonder das meiste sollte ständig lieferbar sein. Aber dieses Konzept ist nicht aufgegangen. Herrn Gutschow - siehe auch ein Beitrag oben - sei gedankt, dass er versucht das Sortiment aufrecht zu erhalten und zu komplettieren.


    Aber was ist daran so schlimm. Spur 0 ist doch auch die Größe der Selbstbauer und Individualisten. Es kann jeder neben seiner Großserien V 100 mit Umbauwagen auch sein Schmalspurthema verwirklichen! Ist dann nur ein bisschen mehr Stöbern in den Nischen (siehe die zahllosen Anbieter in einem obigen Beitrag) und Selbstbau angesagt! Schließlcih gibt es für den Schmalspursektor überproportional viel Fachpublikationen, ich fange mal an mit den "Schmalen Spuren" und dem "Schmalspur-Fan" sowie 'Zeunert's Schmalspurbahnen' . Auch gibt es in nicht Corona-Zeiten eine lebhafte Szene von Treffen und Veranstaltungen, in Deutschland z.B. die NUSSA. Hier findet man viele Anbieter und Enthusiasten!


    Herzliche Grüße

    Kallisto

    Hallo Leute,

    ich fände es toll, wenn Lenz auf Basis der Rheingoldwagen "normale" Schnellzugwagen der Epoche 3 abwandelt und anbietet.


    Auch hier im Forum (und im SNM-Magazin) gab es tolle Beiträge von Modellbahnern, die entsprechende Umbauten vorgestellt haben. Das ganze steht bei mir auf der "ToDo-in ewigen Zeiten aber wird wohl nix-Liste". Würde es begrüßen, wenn Lenz so etwas heraus bringt!


    Gruß

    Kalliso

    Sorry H3x,


    ich habe doch genau das geschrieben, was Du sagst. Und dass die Lichter am Tag ausgeschaltet sein sollten, ist klar, habe ich aber auch nie anders geschrieben - halt, eine Ausnahme: Die Lampen von Steuerwagen von Wendezügen sollten (zumindest in Epoche 3) auch am Tag eingeschaltet sein, damit man erkennt, dass ein Personenwagen auf einen zukommen könnte...)

    Gruß

    Sonstige Alternative - Reset:


    Scheibe aus durchsichtiger roter Folie basteln und vor die "richtige" Lampe schieben. Dazu müsste man eine winzige mechanische Halterungen dran bauen (3 Winkel unten und an den Seiten).


    So war es wohl bei den Reichsbahnlampen und auf jeden Fall bei den Schienenbussen. Da konnte der Triebfahrzeugführer garnicht auf "rot" schalten, sondern (der Schaffner) musste rote Scheiben auf- oder umstecken.


    Aber die kleinen DB-Lampen der gezeigten 50er hatten gewiss einen "internen", allerdings mechanischen, Umschaltmechanismus.


    Möchte auf dem Thema garnicht so lange herumreiten (und tue es dann doch). Aber schon in einer Kleinigkeit wie den Rückleuchten scheint mir die Szene weitgehend geprägt zu sein vom HO-Spielzeug, wo "Lichtwechsel weiß/rot" als technische Revolution gefeiert wurde. Alle Digitalausstattungen sind standartmäßig mit "Lichtwechsel bei Fahrtrichtung" ausgestattet. Oder man schaltet in den Rangiermodus, dann leuchtet plötzlich alles vorn/hinten. Dieses "Geflacker" gibt es beim Vorbild garnicht, wenn mal ein Kurswagen umgesetzt wird (was es alledings aktuell auch kaum noch gibt...).


    Warum können wir Lokführer uns nicht emanzipieren und selber bei den Lampen"schaltern" Hand anlegen? Was wäre mit einem Digitalmodus "auto/manuell"?


    Herzliche Grüße

    Kallisto

    Hallo MIchael,

    eine schöne Arbeit. Aber eigentlich wurde bei Loks, die einzeln fuhren oder andere Züge nachschoben, nur die hintere rechte Lampe angeschaltet. Also nur ein rotes Licht. Zwei rote Lichter gibt es bei (längeren) Zügen und auch bei schiebenden Wendezugloks. Ich denke also es wäre bei einer 50er vorbildgetreuer, wenn nur die rechte hintere Lampe rot leuchtet. - Oder liege ich da schief?


    Ich meine, das gilt auch für Diesel- und Elloks. Daher ärgere ich mich immer über die zwei roten Rücklichter, wenn die Loks alleine unterwegs sind.


    Herzliche Grüße

    Kallisto

    Guten Abend,

    das lässt mir ja nun keine Ruhe. Die T16.1 waren ausdrücklich Rangierlokomotiven und müssten doch mit Hilfen für die Rangierer ausgestattet sein!? - Wetten?


    Weit gefehlt! Habe gerade den EK-Schinken "Die Baureihe 94" hervorgeholt und da sind doch tatsächlich an den frühen Loks kaum mal Rangiertritte/Griffe dabei - bis in die späte Epoche II. Ab der Nachkriegszeit scheint sich das Bild umzukehren: Jetzt finden man nur noch Fotos mit Trittstufen und Griffstangen. Trittstufen sind dabei oft recht lustig hinter den Kolbenschutzrohren geführt so dass es hieß: Entweder diese "umklettern" oder gleich als "Zwischentrittstufe" verwenden. Bei der Nachkriegsreichsbahn Ost finden sich übrigens solche und solche.


    Also: Die Kiss 94 auf den Bildern ist wirklich vorbildgetreu ausgeführt. Das hätte ich nicht gedacht. Man lernt nie aus.


    Herzliche Grüße

    Kallisto

    Hallo in die Runde,

    wer sich für einen Liegewagen in aktueller Ausführungsqualität interessiert, sollte sich vielleicht hier auf die Lauer legen:


    https://kiss-modellbahnservice…ur-0-liegewagen-bc4uem-53


    Soll in Touropa- und Scharnow- und einfach nur DB-Version erscheinen. Sowohl in Epoche III als auch in IV. Sowohl im Maßstab 1:45 als auch in 1:43,5.


    Schon in diesem Jahr oder im nächsten oder... - vielleicht mal bei Herrn Kiss (sen.) anfragen.


    Gruß

    Kallisto

    Nur ein kleiner Hintergrund:


    Blei in Lötzinn wurde nicht aus gesundheitlichen Gründen sondern aus Umweltgründen verboten. 'Verboten' heißt übrigens 'verboten' (in den Verkehr bringen...) -. Reste dürfen natürlich privat aufgebraucht werden. D.h. z.B., dass jeder Fernseher, jede Küchenmaschine und - natürlich auch - jeder Modellbahnartikel mit bleifreiem Lot hergestellt sein muss, wenn er hier in den Verkauf gelangt.


    Zu jeder Regel gehören natürlich auch Ausnahmen. Z.B. darf die Automobilindustrie weiterhin mit Bleilegierungen löten. Für die Medizintechnik gilt es, glaube ich, auch. Aus diesem Grunde ist doch noch bleihaltiges Lot im Handel.


    Ferner zu beachten: Dazu gehören auch die entsprechenden elektronischen Bauelemente, deren Metalllegierungen der Lötanschlüsse auf die Zusammensetzung des Lötzinns abgestimmt sind. Nicht passende Paare von Lot zu Bauelement haben aufgrund von Diffusionsvorgängen potentiell unzuverlässige Lötverbindungen zur Folge (ganze Forschungsinstitute befassen sich damit). Aber keine Bange, im Bereich der Hobby-Modellbahnen ist diese Gefahr sicherlich vernachlässigbar.


    Gruß

    Kallisto