Posts by Kallisto

    Sorry, ich kann mich nicht zurückhalten...


    der Wagen sieht um so vieles authentischer aus als viele perfekte Modelle bzw. Umbauten.


    Wenn man sich mal Vorbildfotos ansieht, so sehen die meisten Fahrzeuge deutlich mitgenommener aus als das, was wir in den Schachteln kaufen.


    Auch wenn der Experte vielleicht den einen oder anderen Fehler findet, der Wagen in seiner Gesamtanmutung entspricht genau meiner Wahrnehmung von Fahrzeugen aus den entsprechenden Epochen.


    Herzliche Grüße

    Kallisto

    Hallo Leute,

    was mich an dem Wagen gestört hatte war... Nun es gibt 1:45 und 1:43,5, aber nach meinem Gefühl war der Wagen noch größer als 1:43,5 dimensioniert. Daher harmonierte er vom Volumeneindruck nicht so sehr mit anderen Fahrzeugen. Auch in Bezug zu anderen 1:43,5-Modellen waren die Puffer eigentlich immer höher und weiter auseinander.


    Gruß Kallisto

    Guten Abend,

    ich möchte mich dem gesagten ausdrücklich anschließen. Ob man 0e oder 0m gestaltet ist keine Frage von Religion oder Parteizugehörigkeit. Beides ist einfach schöner Modellbau und jedem steht es frei, für welches Vorbild oder welche Modellanmutung er sich entscheidet. Schmalspur hat zudem den Vorteil, dass es ganz viele NE- und Privatbahnen gab, das Material von einer Bahn zur nächsten verkauft oder verliehen wurde und das u.U. auch Fahrzeuge umgespurt worden sind. Hier gilt noch mehr als für Normalspur: Erlaubt ist was gefällt!


    Ich kann überhaupt nicht verstehen, warum in dieser Sache Konfliktszenarien aufgebaut werden. Freuen wir uns doch an allen Aktivitäten, die zu schönen Modellen oder Modellbahnen führen. Auch gibt es hier eine schöne Szene "friedlicher" Modellbauer (u.a. NUSSA, Spezialzeitschriften etc.)


    Gruß Kallisto

    Hallo in die Runde,

    wie man die Sache dreht - es sieht nicht gut aus.


    Die Tage finden statt und es kommen viele

    --> Die Einschränkungen (Wartezeiten etc.) machen den Besuch zu keinem Vergnügen.


    Die Tage finden statt und es kommen eher wenige (vielleicht so um die 25%?)

    --> Die Veranstaltung ist für Händler und Hersteller ineffektiv


    Die Tage fallen komplett aus

    --> ...dann ist das Jahr vertan - nun, Spur Null ist nicht der Nabel des Lebens.


    Ich würde den Veranstaltern im Falle einer Ausrichtung auf jeden Fall raten, die Karten bereits im Vorfeld zu verkaufen und auf bestimmte Zeitfenster verbindlich aufzuteilen, damit es nicht zu erheblichen Stauungen und Wartezeiten kommt.


    Herzliche Grüße

    Kallisto

    Danke allen für die interessanten Antworten.


    Dann sind ganz leere Wagen wohl äußerst selten unterwegs gewesen. Es gibt ja theoretisch drei mögliche Beladungszustände:


    - mit vollen Behältern
    - mit leeren Behältern
    - ganz ohne Behälter


    Die Aussage mit der abgeschalteten Bremsfunktion bezieht sich sicherlich nur auf die ohne Behälter fahrenden Fahrzeuge?!


    Herzliche Grüße
    Kallisto

    Hallo Leute,
    ich hatte dazu schon einmal etwas gelesen, doch kann ich die Quelle partout nicht mehr finden. Welcher Experte weiß Rat?


    Es geht um den Behälterverkehr mit den Tragwagen BT 30 … BT 58 der frühen DB. Durften diese (bzw. einige dieser) Baureihen auch ohne Behälterbeladung in Zügen fahren? Ich bilde mir ein, mal gelesen zu haben, dass dies aus Gewichts- oder Bremsgründen nicht zulässig war? Doch: Wie fuhren entladene Wagen dann zum nächsten Einsatz? oder mussten Sie im Zielbahnhof darauf warten, dass wieder Behälter von den Kunden zurück kamen?


    Vielen Dank für jeden Hinweis (auch auf konkrete Quellen zu dieser Fragestellung).


    Herzliche Grüße
    Kallisto

    Hallo,
    zu dem Plan hätte ich noch eine ganz andere Anmerkung. Die beiden Schenkel sind exakt mit einem 90°-Winkel verbunden. Die Gleise verlaufen über die gesamte Länge parallel zur jeweiligen Rückwand.


    Es würde gefälliger wirken, wenn diese Parallelen ein wenige gebrochen würden - durch leichte Schräglage oder eine partiell leicht geschwungene Gleisführung.


    Liebe Grüße
    Kallisto

    Hallo,


    ich verstehe das so, dass die 64 DB/DR Epoche 3 in größerer Serie aufgelegt wird, nur die Epoche 2 und Epoche 4-Varianten gibt es befristet und auch in kleinerer Auflage.
    Ferner interpretiere ich, dass es hier auch kein Limit nach oben geben wird, sondern halt nur nach unten ("mindestens 10 Stück...").


    Wer kann mir helfen: Wird es auch eine Möglichkeit geben, die alten BR 64-Serien mit Dampfgenerator auszurüsten?


    (Tja, 'Lenz fragen' höre ich schon. Mache ich auch. Doch wenn es schon jemand weiß, muss hier nicht jeder bei Lenz nerven).


    Herzliche Grüße
    Kallisto

    Und was ich noch vergessen habe:


    Die meisten Gleisplanvorschläge der etablierten Eisenbahnliteratur sind für uns Nuller ungeeignet, will sie in der H0- und kleiner Denke konzipiert sind. Hier geht es am Ende der Anlage immer mit 36 cm-Radius (oder so etwa) um die Ecke (offen oder verdeckt). Das klappt halt in Null nicht mehr...


    Tschüss
    Kallisto

    Ja, ich stimme vielen Posts zu, dass man sich erst einmal in die Spur 0 eindenken und eingewöhnen muss.


    Kurze Anekdote: Ich was als Schüler bei einem Kollegen meiner Mutter eingeladen, der hatte Spur 0 im Keller. Vorab dachte ich mir: Hat der wohl auch eine V 200 und eine große Dampflok und vielleicht schon eine E 03... Ich kam halt von H0 und hatte als Steppke schon all sowas, ich glaube 10 Lokomotiven waren mein Stolz.


    Ich kam in den Keller: Eine Pola T3, eine selbstgebaute kleine Diesellok, ein selbstgebauter Wismarer Schienenbus. An den Loks mal so 3...5 Wagen (oder verteilt auf der ganzen Anlage?). Ich weiß nicht mehr, ich denke 4 oder 5 Weichen. Selbstgebaut und genagelt. Heidebahn. Empfangsgebäude selbst vermessen und nachgebaut. Bäume und Büsche. Einen geschenkt bekommt, der Rest selbstgebaut.


    Jetzt etwas Betrieb. Zug kommt von der Strecke in den Bahnhof. Lok absetzen - nein GmP, also Güterwagen ans Ladegleis. Lok umsetzen. Hin und her und hin. Alles mit der Hand ab- und ankuppeln, halt Originalkupplung mit Federpuffern. ...


    War ich Steppke jetzt enttäuscht? Nein, ich war infiziert: Das war Eisenbahn!!! Das wollte ich auch. Nicht die große N-Anlage auf der Verbrauchermesse mit 10 gleichzeitig ratternden Zügen, sich im Großstadtbahnhof ruckartig in ihrer Hast ablösten. Wenig Jahre später bin ich dann auf "Null" umgestiegen.


    Oben genannter Raum war übrigens noch kleiner, als der hier zur Rede stehende.


    Weniger ist mehr!


    Hinsichtlich der Gleisplanfindung empfehle ich, sich mit den aktuellen gut illustrierten und kommentierten Heften und Broschüren zu befassen. Zum Beispiel das SNM Magazin oder die aktuellen Publikationen von OOK im Miba/Klartext Verlag.


    Gruß Kallisto

    Hallo Tschokko,


    nun so klein ist die Anlagenfläche ja nicht. Problem bei Spur 0 ist immer, "die Kurve(n) zu kriegen". Halbwegs akzeptable Kreisradien fressen meistens die Hälfte des Platzes schon auf.


    Daher eine Anregung: Schon mal an Schmalspur gedacht? Man könnte ein Spur 0 Bahnhofsfragment realisieren, welches keine Streckenentwicklung darstellt, und dann einen Übergang zu einer Schmalspur mit aufgeschemelten Regelspurgüterwagen (Rollböcke oder Rollwagen). Die Schmalspur könnte dann mit deutlich engeren Radien auch noch ein wenig Streckenentwicklung aufweisen.


    Du hättest also:
    - ein Stück "große Eisenbahn"
    - einen Übergangsbahnhof mit viel Rangier- und "Spiel"-möglichkeit
    - und eine "Paradestrecke" (hätte man früher mal bei Anlagenentwürfen so gesagt).


    Alternativ ginge auch eine Straßen- oder Industriebahn.


    ...und alles in Spur 0-Anmutung und mit Spur 0-Fahreigenschaften!
    Herzliche Grüße
    Kallisto

    Liebe Leute,


    der Güterverkehr hat es nun einmal an sich, dass viele Waren ihren Ausgangspunkt oder ihr Ziel im Ausland haben. Nicht zuletzt wurde aus diesem Grunde auch das EUROP-System entwickelt. So kann man in Güterzügen einen hohen Anteil ausländischer Fahrzeuge beobachten - ein Tatbestand, der sich nach meiner Wahrnehmung nur unzureichend im Bestand des Spur-Nuller-Wagenparks widerspiegelt.


    Deshalb plädiere ich für eine häufigere Realisierung:


    - ausländischer Wagentypen (ja, FS-Spitzdachwagen finde ich da besonders klasse!)
    - inländische Wagen, die, ggf. mit leichten Abwandlungen, auch von ausländischen Bahnverwaltungen beschafft worden sind.


    Schönen Abend
    Kallisto

    Hallo Leute,


    ich persönlich bin über die aktuelle Modellpolitik von Lenz nicht sonderlich glücklich, aber ich möchte die Sache mal anders formulieren:


    Könnte es sein, dass...


    # ...die Zahl der Modellbahnbegeisterten schleichend sinkt.
    # ...das Angebot über alles (Hersteller, Epochen, Spurgrößen) so groß geworden ist, dass die Wertschöpfung pro Artikel immer geringer wird.
    # ...das Niveau so hoch geworden ist (Details, Antrieb, technische Features, Geräusche, Dampf...), dass die Preise zwangsläufig in eine andere Liga geraten, als vor ein...zwei Jahrzehnten.
    # ...und: sich das ganze immer weniger durch Billigproduktion in vermeintlichen Niedriglohnländern realisieren lässt.


    Wer ein 35 DM kostendes Märklin-Modell der 60er-Jahre im Sinn hat (welches gewiss noch in Deutschland gefertigt worden ist), der sollte dessen Ausführung und Produktionsstückzahl einmal mit einem heutigen Modell gegenüberstellen.


    Damals gab es noch wenig entwickelte Spurweiten und überschaubare Sortimente. Dafür gab es noch viele Käufer, denn die Jugend interessierte sich für die kleine Eisenbahn. Auch konnte man sich die Nase in jedem Stadtteil an einer Schaufensterscheibe platt drücken, denn wenn nicht ein Spielzeuggeschäft so führte mindestens ein Schreib- oder Eisenwarengeschäft ein kleines Sortiment.


    Mir gibt zu denken: Da Herr Lenz nicht nur ein Modellbahnfreak ist, sondern auch als Kaufmann denken muss, hat er wahrscheinlich die Reißleine gezogen und driftet in einen Bereich, der mit dem obigen Szenario kompatibel ist. Und dazu gehört möglicherweise eine Abkehr von der reinen Großserientechnologie...


    Na, gucken wir mal, wie sich dieses Jahr für die Nuller entwickelt.


    Herzliche Grüße


    Ein nachdenklicher Kallisto

    Hallo Leute,
    heute habe ich eine Mailanlage von Demko geöffnet - da ich noch ein paar Bauteile erwarte...


    Vorsicht, war ein Trojaner. Mein Virenprogramm hat (scheinbar) gute Arbeit verrichtet und den Übeltäter in den Knast überführt.


    Also: Warnung! Ich werde Demko auch direkt informieren.


    Hrzliche Grüße
    Kallisto

    Hallo Leute,


    ich verweise nochmal auf meine Frage aus Beitrag #2. Hat schon jemand geguckt, ob der Wagen auch rollfähig und ggf. mit einem Antrieb auszustatten ist, ohne das ganze Fahrwerk völlig neu zu bauen?!?


    Herzliche Grüße
    Kallisto