Posts by minicooper

    Liebe Mitleser,
    ein interessantes, aber für mich nicht einsehbares Phänomen besteht beim Sound meiner beiden BR 211, die sich trotz identischer Programmierung unterschiedlich verhalten:


    Die türkis-beige Lok gibt jeden Sound wie gewünscht wider, auch wenn der Motorsound (F3) abgeschaltet ist. Die rote 211 dagegen verlangt zuvor die Aktivierung des Motorsounds, um andere Soundvarianten ertönen zu lassen. So sind z.B. die Bahnhofsdurchsage, Kurzpfiff (F8 lang bzw. kurz) oder die Funkdurchsage, die ich auf F9 gelegt habe, lediglich bei aktiviertem Motorsound zu hören. Auch die „Begleitmusik“ zum Entkuppeln (Wert 4 in die CV 905 geschrieben) erklingt nur bei laufendem Motorsound.


    Es geht aber noch weiter: schalte ich F3 wieder ab, dann funktionieren auch ohne Motorsound alle anderen Sounds zunächst weiter. Erst wenn ich die Lok ein paar Zentimeter fahre, ist der Ausgangszustand, nämlich das Fehlen der besagten Soundfunktionen, wieder da.
    Gibt es bei Euren 211ern bzw. V100 dieses Phänomen ebenfalls und ist vielleicht nur irgendwo ein Bit unter den Teppich gerutscht?

    Mir wäre eine U-förmige Lokliege am liebsten, um allfällige "Un- bzw. Umfälle" von Vornherein auszuschließen. Im Baumarkt gibt es Schaumgummiplatten in unterschiedlicher Dicke zu kaufen. Da könnte man sich leicht ein passendes Exemplar zurechtschneiden bzw. -kleben. die Frage bleibt, welcher Klebstoff eignet sich für Schaumgummi am besten?

    Hallo Frank,
    vielen Dank für die Vorstellung Deiner Bastelarbeit, eine hervorragende Idee ist es, die Lok auf einem Drehtisch zu behandeln. :thumbup:


    Was mir persönlich fehlt, ist eine „Lokliege“ ähnlich derjenigen aus grünem Schaumgummi von Noch für H0, um die Loks gut gepolstert auf den Rücken legen zu können. Denn die meisten anfallenden Wartungsarbeiten sind an der Unterseite der Loks zu tätigen, sei es das Reinigen der Laufflächen oder das Schmieren der Achslager etc. Deswegen wird die Herstellung einer solchen Liege mit Schaumgummi aus dem Baumarkt eines meiner nächsten Projekte werden.


    Zum Thema „Einfahren“: Da hat wohl jeder seine eigenen Ansichten drüber. Ich habe es leider noch nie erlebt, dass das Einfahren einer Lok irgendwelche Mängel behoben hat. Weder sind ungehörige Laufgeräusche verschwunden, noch konnte ein unregelmäßiger Lauf damit beseitigt werden. Meine Erfahrung geht dahin, dass eine Lok entweder auf Anhieb optimal läuft, oder sie irgendwelche Mängel (Intoleranzen) aufweist, die auch durch noch so langes Einfahren nicht beseitigt werden können. Das ist aber nur meine persönliche unerhebliche Meinung. ;)

    Oliver, dass es den Lenz Programmer nicht mehr geben soll, wundert mich allerdings auch. Ist das Gerät schlicht ausverkauft, oder hat sich Lenz von der Technik abgewendet? Das würde ja bedeuten, dass keine Decoderupdates mehr über den PC gemacht werden können, ein ziemlicher Rückschritt.

    Hallo Jörg,
    die Bilder sehen sehr schön aus, das Ladegut gefällt mir auch. Nur sind die Fotos zu groß, wodurch der Aufbau sehr schleppend geht und die Größe zum Ansehen auch nicht sehr komfortabel ist. Ein Tipp: Verkleinere einfach das entsprechende Foto auf 140 Kb, was mit jedem kostenlosen Bildprogramm geht. ;) Ansonsten vielen Dank für die Bilder.

    Prima Idee mit den Röhren. Ähnliches hatte ich mal für H0 mit entsprechend kleineren "Röhren" (Rundprofile aus dem Baumarkt) gemacht, und drei Rungenwagen damit beladen. Zuvor wurden die Rohre matt grau gestrichen und auf jedes ein Schild der Fa. Mannesmann geklebt, welche mit dem PC aus Google-Bildern entstanden sind (für den Privatgebrauch erlaubt!). Leider kann ich kein Foto liefern, da meine H0-Sachen zugunsten der Spur 0 verkauft sind :D

    Ich kann mir nicht vorstellen, dass es diese tolle Lok, von der ich selber beide Ausführungen besitze, künftig eventuell nicht mehr bei Lenz geben wird. Was meint Ihr dazu ?

    Warum auch nicht, schliesslich ist es ja u.a. auch Sinn einer Vorbestellung, einen Artikel zu erhalten, bevor er ausverkauft ist. In der Bucht tummeln sich jedenfalls noch reichlich Angeote ;)
    http://www.ebay.de/sch/i.html?…_sacat=See-All-Categories

    Hallo jürgen und Stefan und alle Leidensgenossen,
    Leider war der Erfolg der Schmierung nur von kurzer Dauer. Ein paar Runden, und schon ging es wieder los. Daraufhin habe ich dann beide Drehgestelle von unter geöffnet. Dazu muss man zuerst die beiden Drehgestellblenden abschrauben, danach die anderen vier Kreuzschlitzschrauben. jetzt lässt sich der Boden abheben, aber Vorsicht: Die vier Schleifkontakt-Stifte werden mit Sprungfedern gegen die Radinnenseiten gedrückt und können leicht herausspicken.
    Wenn die Kontakte und die Federn geborgen sind, kann man - so habe ich es jedenfalls gemacht- mit einem Zahnstocher etwas Schneckenfett auf die sehr trockenen Zahnräder geben, auch tief unten. Danach alles wieder zusammenbauen, also zuerst auf einer Seite die Federn in die Buchsen, dann die Kontakte nachschieben und den Boden so gegen die Räder drücken, dass nichts wieder herausfallen kann. Dann die andere Seite genauso behandeln und die vier Schrauben einsetzen. Am Schluss kommen dann die Drehgestellblenden wieder rauf.
    Bei der Gelegenheit habe ich gleich noch die Laufflächen gesäubert, da kam ordentlich etwas runter!
    Seit dieser Wartung läuft die Lok, wie sie noch nie gelaufen ist, kein Geheule mehr, schönes, gleichmässiges Fahrgeräusch.
    Tut mir leid, Euren Wunsch nach Bildern habe ich eben erst gelesen, im Eifer des Gefechts habe ich nicht daran gedacht. Dafür aber jetzt die ausfürliche Beschreibung, eigentlich ist es ganz einfach und selbsterklärend. ;)

    Danke Jürgen, dieses letzte Posting des Threads war mir entgangen. Die Stelle habe ich nun vorsichtig mit etwas Öl beträufelt, und siehe da, das Geräusch ist (zunächst einmal?) verschwunden. Es handelt sich also um das Lager der Schneckenwelle, welches dem Kardangelenk gegenüber sitzt, also auf der Außen-(Front/Heck)seite des Schneckengehäuses heraustritt. Man kommt mit der Spitze des Ölers sehr gut heran, wenn man - wie beschrieben - die Lok senkrecht hält und das Öl sozusagen mit der Schwerkraft hineinfließen lässt. Wichtig: nur einen kleinen Tropfen verwenden, nicht überölen, "viel hilft viel" ist hier nicht angebracht.
    Demnächst werde ich noch berichten, ob der "Eingriff" auch wirklich nachhaltig war ;)

    Liebe Mitleser,
    da ich offenbar nicht allein damit stehe, dass meine Lenz BR 211 heulende (mechanische, nicht vom Soundmodul kommende) Geräusche von sich gibt, setze ich das bereits im Vorgängerforum ventilierte Thema hier fort. Einige Kollegen haben das Heulen mit möglichen Temperaturschwankungen erklärt, andere durch Mangel an Schmiermittel, vielleicht führen ja auch unterschiedliche Ursachen dazu. Diejenigen, die ihre Lok an Lenz geschickt haben, waren begeistert, weil der Mangel vollständig behoben wurde und die Lok wieder einwandfrei läuft. :thumbup:
    Nun sind ja sehr viele Modellbahner bekanntlich nicht nur reine Konsumenten, sondern auch sehr aufgeschlossen und interessiert gegenüber der Technik in ihren Fahrzeugen. Deswegen würde es mich brennend interessieren, was denn nun eigentlich die Ursache für die häufig beobachtete Geräuschbildung ist. Obwohl laut Bedienungsanleitung eine Schmierung des Fahrzeugs nicht erforderlich ist, handelt es sich nach meinem akustischen Empfinden um fehlendes Schmiermitel an einem Lager, sei es im Motor-Kardanbereich, sei es im Getriebe. Sollte tatsächlich nur ein wenig Öl oder Schmierfett fehlen, dann wäre es doch sicher auch im Interesse der Firma Lenz, die nach ihrer Meinung anfälligen Schmierstellen zu benennen, um sich des Wartungsaufwandes auf diese Weise ein wenig zu entledigen. Und wegen ein paar Tropfen Öl die Fahrzeuge einschicken zu müssen, ist eigentlich auch nicht verhältnismäßig.
    Sollte dieses der Firma Lenz bestimmt bekannte Geräusch aber nicht durch einen Mangel an Schmiermittel verursacht sein, sind meine Überlegungen natürlich hinfällig, für einen kleinen Hinweis eines Mitlesers der Firma Lenz wären Besitzer dieser Lok aber sehr dankbar. ;)

    Ich heiße Michael, bin Rentner, wohne in Lörrach und habe nicht im Lotto gewonnen. Davon habe ich einen großen Teil in Spur 0-Artikel investiert. ;)
    Vielen Dank für dieses neue Forum, welches mir schon allein von seiner Benutzeroberfläche sehr entgegen kommt.
    Ich freue mich auch darüber, an diesem Ort auf einige bereits bekannte Kollegen aus dem Schnelli-Forum zu treffen :thumbup:
    Gruß, Michael