Posts by minicooper

    Liebe Mitleser,
    als ich gestern die Räder meiner 3yg-Wagen reinigen wollte, machte ich eine interessante, wenn auch nicht gerade erfreuliche Entdeckung:
    Die mittlere Achse eines der Wagen weist einseitig eine Verjüngung der Achse um ca. 0,3 mm auf. Ursache ist offenbar ein zu starker Druck der Sprungfeder, welche die Achse nach unten, also zum Gleis hin drückt. Die Beschädigung ist genau in dem Bereich aufgetreten, wo die Feder bei ausschwenkendem Radsatz Kontakt zur Achse hat. Die Inspektion der anderen drei Wagen hat ergeben, dass bei einem weiteren in diesem Bereich lediglich die äußere Lackschicht der Druckfeder zum Opfer gefallen ist.
    Aber seht selbst:


    Ich habe die Federn der betroffenen Wagen entfernt in der Hoffnung, dass die Radsätze allein durch die Schwerkraft ausreichend auf die Schienen gedrückt werden. Bei diversen Probefahrten sind zumindest zunächst mal keine Probleme (Entgleisungen) aufgetreten.


    Mich würde interessieren, ob es auch an Euren 3yg’s solche Veränderungen gibt.

    Liebe Mitleser,
    nur gut gereinigte Räder können die Spannung von den Gleisen fehlerfrei abnehmen. Besonders im ABC-Bremsbereich, aber auch auf der freien Strecke schlagen Loks mit verschmutzten Rädern immer wieder Kapriolen, aus denen man nicht recht schlau werden will. (unregelmäßiger Lauf, fehlerhaftes Abbremsen im ABC-Bereich etc.) Dagegen kannauch USP auf Dauer nichts ausrichten. Schmutzige Räder und Gleise führen zu vermehrtem Funkenflug, was wiederum erneut Ablagerungen an den Kontaktstellen mit sich bringt.Spätestens aber, wenn der Verdacht auf Kontaktstörungen auftaucht, sollte man sich zunächst einmal der Reinigung der Laufflächen und natürlich auch der Gleise zuwenden.
    Jeder hat so seine eigene Methode, die Laufflächen von ihrem schmutzig-öligem Belag zu befreien. Hier stelle ich Euch mal meine Variante vor, die selbstverständlich keinen Anspruch auf Absolutheit stellen will:


    Zur Radreinigung wird die Lok kopfüber auf eine weiche Unterlage (z.B. Schaumgummi) gelegt. Bei der Lenz V 100 z.B. lassen sich die kleinen Krokodilklemmen der Schnellverbindungskabel sehr gut an den Schraubenköpfen an der Unterseite der Drehgestelle befestigen, bei anderen Loks muss man ggf. Kabel an die beidseitigen Räder/Laufflächen halten. Das andere Ende der Klemmenkabel kommt an eine Schiene. Zuvor muss noch eine Fahrstufe etwa im unteren Drittel eingestellt werden.
    http://www.conrad.de/ce/de/pro…otionareaSearchDetail=005
    Die Reinigung selbst erfolgt bei drehenden Rädern mit diversen Wattestäbchen, welche mit Feuerzeugbenzin getränkt und an die Laufflächen, Spurkränze und Innenseiten der Räder (Kontaktflächen) mit leichtem Druck angesetzt werden. Man wundert sich, was da so alles an schwarzem Unrat heruntergeholt wird.Der vielgepriesene Isopropylalkohol löst den Schmutz nach meiner Erfahrung wesentlich schlechter als das von mir verwendete Benzin namens Zippo, welches ebenfalls nahezu geruchlos ist. (Bitte nicht als Produktwerbung verstehen!)
    Die ganze „Arbeit“ ist in wenigen Minuten erledigt und lohnt sich allemal.
    http://www.youtube.com/watch?v…IYPA&index=1&feature=plcp

    Bei den "normalen" Lenz-Weichen kommt es vor, dass die eine oder andere Zunge eine wacklige Stromverbindung zum Gleis hat, weil diese nur über das Drehgelenk gewährleistet wird. Meine Köf hat diese Stellen dank USP zwar gemeistert, aber man hat doch einen kurzen Aussetzer bemerkt. Einfache Abhilfe kann durch Anlöten einer dünnen flexiblen Litze an die entsprechende Zunge geschaffen werden, das andere Ende an das fixierte Gleistück der Weiche.
    Siehe zu diesem Thema auch hier:
    http://www.schnellenkamp-model…wthread&tid=5968#pid37335

    Liebe Mitleser,
    beim planmäßigen Nachbau der Tankstelle von Addie steht die Tanksäule an der Stirnseite des Tanks. Manchmal kann es aber auch sinnvoll sein, die Säule auf die Längsseite zu stellen, zum Beispiel um bessere Einsicht zu bekommen, wenn sie am Anlagenrand steht. Zu diesem Zweck habe ich mit einem Stück Holz-Zahnstocher die gelbe Leitung zur Säule verlängert und diese entsprechend anders positioniert.
    Ach ja, und Gasolin war in meiner Jugendzeit in den 60er Jahren die Tankstelle an der Ecke, bei der ich für meine 49 Kubik-Victoria immer die nötigen 2 Liter Zweitakter-Gemisch getankt hatte. Deswegen habe ich dieses Fabrikat auch für meine Diesel-Tankstelle gewählt:
    http://www.youtube.com/watch?v…text=G223525dAUAAAAAAAAAA

    Bei aller Wertschätzung für die Hilsbereitschaft der Kollegen bezüglich Decoderprogrammierung: Wenn ich die Anleitung von Nafets und anderen Mitlesern sehe, was es eigentlich braucht, um lediglich einen kleineren Wert in die CV 902 zu schreiben, um die Lautstärke zu reduzieren, dann bin ich froh, noch meine uralte Intellibox behalten zu haben, mit der ich jede CV direkt und ohne Umwege ansteuern, auslesen und umprogrammieren kann. Die IB dient bei mir ausschließlich als Programmiergerät und wird über einen doppelpoligen Umschalter mit dem Programmiergleis verbunden. Zum Fahren nehme ich ansonsten die Lenz-Zentrale.

    zur erinnerung: nach jedem programmiervorgang "braucht" die lok "ihre klapse mit dem finger auf das dach" damit sie fährt; das tut sie dann auch mit den neuen werten - hevorragend, versteht sich! und ruckfrei!

    Ich frage mich, was es mit diesem "Klaps auf das Dach" auf sich hat. Nimm doch einfach mal das Dach weg und sieh' nach, was dieser Klaps eigentlich bewirkt. Es muss doch möglich sein, das zu ergründen ;) Und was den Sound angeht, hier nochmal meine Frage: Gab denn die gebraucht gekaufte Köf überhaupt jemals einen Ton von sich, oder hat sich der Vorbesitzer womöglich des Dietz'schen Soundmoduls bemächtigt?

    Das klingt nach einem Decoderdefekt (nach Kurzschluss durch die kleine Schraube?). Ich würde die Lok ebenfalls einschicken, denn wenn Du tatsächlich Probleme mit dem Transport hattest, dann handelt es sich bestimmt nur um einen Einzelfall. Außerdem ist bei DHL eine Versicherung bis € 500.- mit im Preis von € 6,90.- enthalten.

    ich bin gerade dabei die nun-digitalloks auf dem progammiergleis weiter zu optimieren. bei dieser gelegenheit zeigt sich daß die köf keinen sound hat.


    Hatte denn die Köf vorher einen funktionierenden Sound, oder fehlte der erst nach Deinen Programmierversuchen? Womöglich fehlt ja das Soundmodul, welches separat vom Decoder eingebaut ist.


    sie fährt erst dann wieder, wenn ich ihr mit den fingern "klapse" auf das dach gebe.


    Das spricht für einen Wackelkontakt btw. eine Kalte Lötstelle, könnte aber auch an der Stromabnahme der Räder liegen. Ganz wichtig: Laufflächen reinigen!

    Hallo Namensvetter,
    Die LZV 100 kann 4 Ampere an die Anlage liefern, sofern der vorgeschaltete Trafo diese Leistung auch zur Verfügung stellt. Ein "Eisenbahntrafo" könnte je nach Leistungsschwäche durchaus nur ein gutes Ampere zustande bringen, namentlich diejenigen, die zusammen mit den Startpackungen verkauft werden. Das könnte dann für zwei Spur 0 Loks bereits grenzwertig sein, zumal womöglich noch andere Verbraucher aus der Digitalspannung der Zentrale gespeist werden. Wenn dann die Spannung mangels Leistung zusammenbricht, geht nichts mehr :(

    Desweiteren möchte ich die Scheiben der Laternen demontieren um die Lampenschirme innen weiß zu lackieren.

    Da hast Du Dir aber ganz schön etwas vorgenommen, Dieter. Die Scheiben müssen von hinten nach vorne herausgedrückt werden, wenn Du sie von außen entfernst, z.B.mit einer Nadel, dann besteht akute Verletzungsgefahr der Fassung. Andrerseits ist das Auseinandernehmen der Lampen eine rechte Fummelei. Bei meiner 64er war mal eine LED defekt, die ich auswechseln musste. Zum Öffnen der Lampe muss man die Anschlüsse entlöten, die Lampe herausziehen und dann von hinten öffnen. Danach das "Glas" nach vorne herausdrücken und die kleine Platine mit LED und Anschlusskabeln rausziehen.

    Bei mir kommt soeben eine Lieferung von Deutz-Traktoren an, die von den ansässigen Bauern schon dringend erwartet wird.


    Dessen ungeachtet bringen Milchbauern ihre gefüllten Kannen zur Sammelstelle, von wo sie mit der Bahn in die Meierei transportiert werden. Momentan ist das alles leider noch sehr provisorisch :(




    Danke Herby, aber das hatte ich bereits schon frustran versucht. Heute bin ich es nun richtig angegangen:
    Ich habe das vordere Gehäuse (zuvor den Führerstand) abgenommen und das Soundmodul, welches lediglich mit einer Schraube gesichert ist, vorsichtig aus dem Decoder gezogen. Dann habe ich die intakte blau-beige 211 geöffnet und die beiden Soundmodule einfach mal getauscht. Und siehe da: Jetzt war es die andere Lok, die den Fehler aufwies, wohingegen die rote nach dem Tausch einwandfrei funktionierte.
    Damit ist der Beweis erbracht, dass das Soundmodul defekt ist. Lustigerweise hatte ich die Lok bereits im Januar genau wegen dieses Fehlers an den Händler zurückgeschickt und eine "andere"(?) ;) erhalten, bei der es aber leider genauso war. Deswegen vermutete ich zunächst, dass es sich womöglich gar nicht um einen Fehler gehandelt hat und habe die Frage hier ins Forum gestellt.
    Morgen schicke ich nun das Teil mit der Rechnung des Händlers an Lenz, natürlich in der Hoffnung auf Umtausch. Wie es weitergeht, werde ich natürlich auch berichten. :S

    Liebe Mitleser,
    ein interessantes, aber für mich nicht einsehbares Phänomen besteht beim Sound meiner beiden BR 211, die sich trotz identischer Programmierung unterschiedlich verhalten:


    Die türkis-beige Lok gibt jeden Sound wie gewünscht wider, auch wenn der Motorsound (F3) abgeschaltet ist. Die rote 211 dagegen verlangt zuvor die Aktivierung des Motorsounds, um andere Soundvarianten ertönen zu lassen. So sind z.B. die Bahnhofsdurchsage, Kurzpfiff (F8 lang bzw. kurz) oder die Funkdurchsage, die ich auf F9 gelegt habe, lediglich bei aktiviertem Motorsound zu hören. Auch die „Begleitmusik“ zum Entkuppeln (Wert 4 in die CV 905 geschrieben) erklingt nur bei laufendem Motorsound.


    Es geht aber noch weiter: schalte ich F3 wieder ab, dann funktionieren auch ohne Motorsound alle anderen Sounds zunächst weiter. Erst wenn ich die Lok ein paar Zentimeter fahre, ist der Ausgangszustand, nämlich das Fehlen der besagten Soundfunktionen, wieder da.
    Gibt es bei Euren 211ern bzw. V100 dieses Phänomen ebenfalls und ist vielleicht nur irgendwo ein Bit unter den Teppich gerutscht?