Posts by minicooper

    Ich finde das auch großartig von der Firma Lenz, möchte aber betonen, dass es auch andere Hersteller gibt, die ähnlich kundenfreundlich verfahren. So benötigte ich kürzlich für meine V 200 einen neuen Motor. Dieser wurde mir innerhalb weniger Tage ganz unkompliziert und kostenlos zugeschickt.

    Werte Mitleser,


    heute berichte ich von einer Eisenbahn-affinen Unterkunft, einem kleinen Hotel im Ort „Meyenburg“ ganz in der Nähe der Müritz, wohin es mich in der vergangenen Woche für ein paar Tage verschlagen hat. Von hier aus lassen sich zahlreiche Exkursionen in die Umgebung machen, die Ausflugsziele Waren, Röbel und Plau liegen wenige KIlometer von Meyenburg entfernt.


    Das „Eisenbahn Romantik Hotel“ befindet sich in einem stillgelegten Bahnhofsgebäude und ist mit den entsprechenden Accessoires liebevoll ausgestattet. Die Zimmer sind als Eisenbahnabteile deklariert und auch als solche verziert, ebenso die Rezeption und der Restaurantraum, die sich im ehemaligen Wartesaal befinden. Vom Frühstücksraum aus hat man einen tollen Blick aus dem Fenster: Auf der Wiese stehen auf Gleisstücken verschiedene ausrangierte Fahrzeuge, ins Auge sticht natürlich die imposante Erscheinung einer BR 50 der DR.















    Die Gleise vor dem Hotelgebäude sind noch in Betrieb. Zweimal am Tag, am Mittag und am frühen Abend erscheint ein Dieseltriebwagen und passiert die Schrankenanlage, um sich dann in Richtung des ca.100 Meter entfernten aktiven Bahnhofsgebäudes zu bewegen. Zuvor allerdings legt die Bahnbeamtin, die extra zu diesem Zweck mit dem Auto aus der nahen Umgebung angereist kommt, im Stellwerk die Weiche für den erforderlichen Gleiswechsel um. Zu den übrigen Zeiten ist das Stellwerk unbesetzt.


    Siehe auch das einminütige Video dazu:



    Wer sich ein wenig erholen und dabei ein wenig eisenbahnerische Vergangenheit genießen möchte, dem ist ein Besuch im Romantik Eisenbahn Hotel in Meyenburg sehr zu empfehlen.

    Hallo Jörg,

    Aber gibt es dann nicht Probleme beim Auslesen, wenn an den Motoranschlüssen kein Motor (Widerstand) vorhanden ist? Einige CVs würden ja nicht ausgelesen werden können.

    schließe einfach an Stelle des Motors einen Widerstand mit 150 Ohm an, dann wirst Du kein Problem haben, den Decoder auszulesen und zu programmieren.

    Die Lok fuhr erst nur noch langsam, dann kriechend und dann gar nicht mehr.

    Hallo Michi,

    ich sehe aufgrund des Geschriebenen nur zwei Möglichkeiten:

    Entweder ist der Motor defekt, oder der Decoder. Den Motor testest Du am besten mit Gleichspannung, den Decoder, indem du an den Motorausgang einen anderen Motor anschließt. Das darf gerne auch ein H0-Motor o.ä. sein. Wenn Du schon so viele Loks umgebaut hast, sollten diese Maßnahmen für Dich eigentlich kein Problem darstellen.

    Ich habe so den Eindruck, hier wird aneinander vorbei geredet (geschrieben).

    Hallo Dieter,

    ich bezog mich auf die lokspezifischen Daten, die auf der Multimaus gespeichert sind. Dass die Zugangsdaten zum MD bei nicht sachgemäßer Handhabung ggf. herausfallen, mag sein, wäre aber auch nicht die Katastrophe ;)

    Beim Ausschalten der Gerätschaften ist eine bestimmte Reihenfolge unbedingt einzuhalten, sonst verliert die WLANMAUS die gespeicherten Daten.

    Ist das richtig so?

    Hallo Heinz,

    da die eingegebenen Daten vermutlich auf einem Eprom in der Multimaus gespeichert werden, können sie auch nur durch aktives Löschen wieder entfernt werden. Ansonsten wären ja die Daten allein schon bei einem Austausch der drei Batterien verloren und müssten jedesmal wieder neu eingegeben werden.

    Danke Harry, endlich mal wieder etwas Substantielles. Ich empfehle allen Interessierten, die Videos auf ein TV Gerät zu streamen, dann kommt die tolle Bildqualität erst richtig zur Geltung. Ich freue mich auf die nächsten beiden Folgen.

    Wenn man genau hinschaut sieht man, dass es ein aufgeklebter Ring aus Folie ist.

    Dies zu verhindern dient die abschließende Versiegelung mit Klarlack. Man spürt nicht einmal mit der empfindlichen Fingerkuppe einen Übergang.

    Wobei ich zugeben muss, dass ich den Pufferwarnanstrich nicht mag

    Deswegen auch der allererste Satz in diesem Thread.;)

    Die Kleberinge kann man schnell und einfach anbringen, aber wie schon erwähnt wurde, sind sie doch recht dick.

    Das kann ich so nicht bestätigen, die von mir verwendeten J & P Ringe sind jedenfalls hauchdünn.


    Liebe Mitleser,


    über das Anbringen von Pufferringen kann man natürlich unterschiedlicher Meinung sein, mir persönlich gefallen die damit ausgestatteten Lokomotiven sehr gut. Als ich vor einigen Wochen am Treffen der Dresdner Spur 0 Freunde teilgenommen habe, konnte ich ein paar Sätze Pufferringe vom anwesenden Besitzer der Firma J & P Dresden, Thomas Jacob ordern, die nun bereits einige meiner Loks zieren, ich stelle sie einfach einmal vor:


    Ein Satz Pufferringe enthält „ zum Üben“ fünf statt nur vier Ringe, die von der doppelschichtigen Folie einzeln abgeschnitten werden:



    Zunächst wird die untere Schicht abgezogen, übrig bleibt der Ring, der sich unterhalb der oberen Folienschicht befindet. drückt man nun den Ring samt Folie fest gegen den zuvor mit Alkohol gereinigten Pufferteller, dann ist er samt Trägerfolie am Puffer fixiert. Das „Schwierigste“ für mich war die richtige Zentrierung auf den Puffern. Leider ist die Trägerfolie nicht ganz transparent, sodass es ein wenig Übungs- manchmal auch Glückssache ist, genau die Mitte zu treffen, aber dafür ist ja eben der fünfte Ring gedacht:



    Um die Zentrierung zu erleichtern, habe ich einen kleinen Trick angewandt, der es ermöglichte, die Ränder der Ringe über den größten Teil des Kreises ohne die störende Folie einzusehen. Dazu schnitt ich mit einer Nagelschere jeden Ring so dicht wie möglich am äußeren Rand aus und ließ nur eine schmale Lasche zum späteren Festhalten und Anpassen stehen:




    Jetzt gilt es, die Folie ganz vorsichtig und möglichst nah am Pufferteller so abzuziehen, dass der Ring sich nicht wieder vom Pufferteller löst und auf der Folie "mitkommt“:



    Ist er richtig platziert, wird er fest mit einem weichen Baumwolllappen angedrückt. Als letzte Maßnahme erfolgt die Versiegelung mit ein wenig seidenmattem Klarlack:



    So zeigt sich nun meine 86er in leicht geändertem outfit: