Posts by kdkause

    Hallo Martin,


    bei den ersten beiden Malen haben sich tatsächlich die Bleche abgehoben. Deshalb habe ich die Außenkontur noch nicht durchgefräst und mehrere Verbindungen stehen lassen. Erst wenn alle Bohrungen und Aussparungen erstellt sind, werde ich die Außenlinien durchfräsen.


    Die Idee mit dem Edding muß ich mir merken. Gefällt mir, schön nach dem KISS-Prinzip (Keep It Simple, Stupid!).


    Inzwischen trage ich mir die Zustellwege auch auf einer Skizze ein. Durch Symbole weis ich dann, wieviel ich für das Werkzeug zuschlagen muß.


    Hallo Norma,


    das sind "nur" digitale Meßschieber. Das Spiel in den Handrädern ist zu groß, und die Maßräder sind sehr locker auf den Spindeln. Da verstellt sich immer alles.. Ich konnte bisher das Spiel auch nicht minimieren.


    Gruß

    Klaus

    Hallo Forum,


    nachdem mein Umbau der Minex-Dieselloks erstaunlich gut verlief, und bei einigen Bauteilen mir die Einsicht "das wäre auch in Messing gegangen" aufdrängte, reifte in mir der Wunsch nun endlich mit einem Eigenbau zu beginnen. Aus modellbahnreichen Kindheitserinnerungen kam ich zur E69, die in H0-Zeiten von Fleischmann auf meiner Anlage ihre Runden drehte. Das Erstlingmodell sollte auch nicht zu kompliziert sein. Schließlich will ich auch zu einem Ende kommen. So beschreibe ich hier den Werdegang der beiden Lokomotiven. Ich bin gespannt, wie weit ich damit komme.


    Als Planunterlagen stehen mir einige Publikationen zur Verfügung:


    - zwei Seitenansichten der betroffenen Loks von Herrn Jakobs (die anderen Ansichten suche ich immer noch!),

    - Kopien der Planunterlagen der LAG1 von Herrn Zander (von der LAG1 ist eigentlich nur der Plan des Fahrwerkes interessant), und




    - diverse Publikationen über die E69 und der Lokalbahn Murnau-Oberammergau.



    Weiterhin diverse Bilder aus dem Internet.


    Warum werden es die E69 02 und E69 03? Nun, beide Loks sind die Schwesterloks, die sich noch am ähnlichsten sehen. Neben geringen Abweichungen an den Aggregaten ist der markanteste Unterschied die Längen der Vorbauten. Bei der E69 02 sind die Vorbauten kürzer und enden hinter der Pufferbohle, die Laternen sind auf dem Umlauf gestellt. Bei der E69 03 enden die Vorbauten an der Vorderkante der Pufferbohle, die Laternen sind vor den Vorbauten montiert. Außerdem gefallen mir sowohl die grüne, als auch die rote Lackierung. Da ich mich nicht entscheiden wollte, welche Farbe es nun werden sollte, baue ich nun beide Loks und erhalte damit beide Lackierungen.


    Da die Fahrwerksrahmen bei beiden Loks gleich sind, habe ich vier Messingbleche übereinander zusammengeschraubt, auf einem Holzbrett auf dem Kreuzstich meiner Fräse gespannt und so gefräst und gebohrt. Dachte ich zumindestens.



    Vier Versuche später bin ich jetzt soweit:



    Beim ersten Durchgang habe ich kurz vor Fertigstellung den Fräser in die falsche Richtung geführt. Den Schaden kann man nicht ausbessern oder wegreden. Also den zweiten Durchgang: Da habe ich die Konturen zu tief gefräst, so daß das erste Blech sich löste. Eine korrekte Weiterbearbeitung war somit nicht möglich. Der dritte Durchgang, und der nächste Anfängerfehler: falscher Zuschlag oder Abzug der Werkzeugdurchmesser zum Zustellen. Hier natürlich der Maximalfehler: zuviel Material abgetragen. Motto: drei Mal abgesägt und immer noch zu kurz. Gottseidank waren die Messingplatten groß genug.


    Soweit meine Baubeschreibung. Ich werde selbstverständlich weiter berichten; auch mit Rückschlägen. Vielleicht fühlt sich ja der Eine oder Andere berufen es auch mal zu probieren. Traut Euch.


    Gruß

    Klaus

    Hallo Jay,


    Dein Kühlhaus gewinnt durch die Feuertreppe ungemein. Die Fassade wird dadurch aufgelockert und wirkt nicht mehr so streng. Nur gut, daß ich für meine Industriebauten bei Vichy zwei Bausätze gesichert habe. Man weis ja nie wofür ;)


    Gruß

    Klaus

    Quote

    Wie hoch dürfen den die Bäume sein auf der Anlage damit es realistisch wirkt. Habe an Größen zwischen 30-40 cm gedacht.

    Hallo Pascal,


    da gibt es keine pauschale Antwort. Wenn Du einen hohen Baum am EG aufstellen willst, kann der schon hoch sein, da der für sich allein steht. In Deinem geplanten Wald würde ich das Gelände nach hinten ansteigen lassen und weniger hohe Bäume verwenden. Da passen dann mehr Bäume drauf und es wirkt eher wie ein Wald. Durch das ansteigende Gelände fallen die geringeren Höhen nicht mehr so auf. Die "hohen" H0-Bäume verwende ich zum "auffüllen". Das heist: Im Vordergrund stehen die maßstäblichen Bäume, die schon mal was kosten können, und dahinter die besagten H0-Bäume.


    Wenn Du das erste Mal hohe Bäume aufstellst, lasse das erstmal wenigstens einen Tag auf dich wirken. Am Anfang wirken die Bäume viel zu hoch, aber das legt sich nach kurzer Zeit wieder.


    Gruß

    Klaus

    Ok, dann mache ich mal weiter:


    Egoistisch, wie ich jetzt bin, gerne aus den 1950er bis 1960er Jahren. Früher, als Manpower noch günstig war, bildete man zum Be- oder Entladen von Säcken Gruppen/Reihen, die die Säcke auf den Schultern trugen. Das sollte natürlich nicht nur eine Figur sein, sondern wenigstens drei oder vier, um auch eine notwendige Abwechslung zu erreichen. Ich meine jetzt hier nicht Entladeszenen am Güterschuppen. Mir schwebt die Entladung von gedeckten Güterwagen am Kai auf ein Binnenfrachtschiff vor.


    Weiterhin vermisse ich Kinder und Jugendliche auf dem Weg zur oder von der Schule, Einkaufen, auf dem Schulausflug (gerne auch Kleinkinder im Kindergarten in Zweierreihen), beim Spielen oder Herumlungern.Schulranzen, Brotbüchsen und anderes notwendige Zubehör gerne mit dazu.


    Außerdem Polizisten aus Westberlin, gleiche Zeit. Also die mit den Reiterhosen und Tschakkos, als einfache Streifenpolizisten. Die müssen nicht unbedingt laufen, die dürfen auch stehen und nur gucken, oder jemanden den Weg erklären.


    So, ich denke, das reicht für den Anfang.


    Gruß

    Klaus

    Hi Jay,


    wie kaschierst Du die Stöße zwischen zwei Mauerplatten? Ich ziele jetzt konkret auf die horizontalen Stöße in den Lisenen, bin aber auch für Vorschläge und Anleitungen für vertikale Stöße offen.


    Gruß

    Klaus

    ... wenn hier schon die Modellbaucracks angesprochen werden. Wie sahen denn deren Erstlingswerke aus? Ich darf mal raten? Sicher auch nicht viel anders als alle anderen Anfängerbauten. Deshalb gibt es keinen Grund (weder subjektiv noch objektiv) die eigenen Selbstbauten im Forum nicht vorzustellen.


    Das aktuelle Projekt wird immer den Stand des modellbauerischen Könnens darstellen. Und wenn sich das beim nächsten Projekt nach oben steigert, beweist das, daß man was dazu gelernt hat.


    Gott sei Dank sind die Koryphäen, die ich persönlich kenne, gerne bereit auf Nachfrage und Bitte mit gutem Rat zur Seite zu stehen. Und so soll es auch sein.


    Gruß

    Klaus

    Hallo Michi,


    blöde Autokorrektur, das sollte "Durchläufe" heißen. Damit meinte ich Umläufe von Dampflokomotiven, die planmäßig Züge befördern. Die müssen regelmäßig ihre Betriebsstoffvorräte ergänzen. Entweder wartet dazu eine neue, frisch versorgte Lok auf den Zug und es wird ein Lokwechsel durchgeführt, oder die Lok wird abgekuppelt, zieht zur Bekohlung vor, ergänzt dort ihre Kohlevorräte und kehrt zu ihrem Zug zurück. Wenn da aber schon eine Lok steht und bekohlt wird, muß die Zweite warten, bis sie an der Reihe ist. Oder, und das war mein Vorschlag, es gibt einen zweiten Bekohlungskran.


    Gearbeitet habe ich als Grenzgänger in Aesch/BL. War eine schöne Zeit. Da wurde gerade das neue Halbtax-Abo eingeführt. Da gab´s kein Halten mehr.



    Gruß

    Klaus

    Hallo Michi,


    habe ich das richtig gelesen, daß Dein Ringlokschuppen dreiständig ist? Es sind also eher wenige Loks dort beheimatet? Dann sollte ein Bekohlungskran in etwa reichen. Aber was ist mit den Durchlaufen, die ihre Kohle- und Wasservorräte ergänzen müssen? Da wäre ein zweiter Bekohlungskran sehr hilfreich. Verorten würde ich den am anderen Ende des Kohlenbunkers. Sollte dieser Halt erst im nächsten Bahnhof notwendig und eingeplant sein, dann reicht auch Deine Ausführung.


    Im übrigen verfolge ich Deinen Anlagenbau von Anfang an. Auch weil Du an einer meiner ehemaligen Wirkungsstätten bist. Lebst Du auf der deutschen oder der schweizerischen Seite. Wobei, die französische (Elsaß) ginge ja auch noch.


    Gruß

    Klaus

    ... und dann gab es da noch PitPeg, der eine Skizze zu einem kleinen Bergwerk erstellte. Ich meine, die war in einem der MIBA Sonderhefte zu PitPeg. Als Vorschlag zur Gestaltung einer Anlagenecke in H0, mit allen Haupt- und Nebengebäuden. Er soll sich da an einem existierenden Bergwerk im süddeutschen Bereich orientiert haben.


    Vielleicht hilft´s.


    Gruß

    klaus

    Quote

    Da werde ich wohl heute noch etwas mutiger sein müssen...

    Hallo Thomas,


    ich wäre da an Deiner Stelle vorsichtiger. Wenn Du im zweiten Durchgang mit kräftigeren Farben oder Washes arbeitest, kann das schnell zu viel sein. Mache lieber mit den bisherigen Verdünnungen weiter. dann werden es halt ein paar Durchgänge mehr, aber Du hast die Möglichkeit rechtzeitig aufzuhören.


    Ich bewittere auch mit diesen extremen Verdünnungen und nehme mir halt die Zeit, die es braucht. Du wirst mit dem besseren Ergebnis belohnt werden.


    Gruß

    Klaus

    Der Fachmann nennt sowas eine Rückfallweiche. Prinzipiell auch im Modell machbar, aber eine Herzstückpolarisation geht dann nicht mehr (Kurzschluss). Kennt jeder, der schon mal versucht hat im Anlagenbetrieb eine Weiche mit dem Tfz aufzuschneiden.


    Die Federkraft zur Rückstellung der Weichenzungen muß dann auch so ausgelegt werden, daß auch das leichteste Fahrzeug die Zungen zuverlässig aufschneidet.


    Gruß

    klaus

    Hallo Thomas,


    kleiner Tipp, bzw. Vorschlag von mir: den Bruch, wie im vorletzten und letzten Bild zu sehen, sammeln und als Schutt am Fuße der Felsen wieder anhäufeln. Das sieht mit den scharfen Kanten wie der Abbruch beim Fördern aus. Manchmal wird der Fehler gemacht und Kies angehäufelt, der ist aber rund und das kann in dieser Situation nicht sein.


    Ansonsten bin ich schon gespannt, wie der Steinbruch so wird.


    Gruß

    Klaus

    Welchen Schotterkleber würdet ihr denn verwenden, wenn Gleise auf Modulen geschottert werden sollen? Die handelsüblichen Kleber, die ich, zugegebenermaßen, vor etlichen jähren verwendet habe, waren da nicht sehr standhaft oder -fest. Nach mehreren Einsätzen war so immer wieder Nachschottern angesagt. Deshalb bin ich so erstmal zur Wasser-Weißleim-Spülmittel-Lösung zurückgekehrt. Mit allen Vor- und Nachteilen.


    Für Vorschläge von Modulbauern wäre ich daher sehr dankbar.


    Gruß

    Klaus


    PS: Wäre vielleicht besser daraus einen eigenen Themenstrang zu machen, bevor dieser Strang zu sehr zerfleddert?

    Hallo Meinhard,


    ich habe für diverse 0e-Brücken mich schamlos im H0-Sektor bedient. Brücken mit oben liegenden Fahrbahnen gehen da ganz gut. Bei Gitterträgerbrücken muß man die Fahrbahn in der Länge durchtrennen und verbreitern.


    Gruß

    Klaus