Posts by Sh0wtime

    Moin!

    Durch [...] etliche Bilder vom Original kam irgendwie der Wunsch auf den Rungenwagen etwas mehr mitspielen zu lassen

    Da bin ich neugierig, sind mit "vom Original" Bilder des Wagens (irgendwo) oder Bilder aus Bramloge gemeint?

    In letzterem Fall: zeigen die Bilder auch, was da mit dem Rungenwagen angeliefert oder abgeholt wurde?

    So ein Rlmmp ist ja für sehr schwere Lasten gemacht. Wie kamen die in Bramloge auf den oder vom Wagen runter und für/von wem?


    Gruß,

    Ralf

    was sich direkt auf den Platz für den Lokschuppen auswirkt

    Ich habe verstanden, daß am linken Ende ein Türdurchgang die Tiefe der Module auf 60 cm begrenzt, aber warum eigentlich sollte die Anlagentiefe weiter rechts, also dort beim Lokschuppen nicht anwachsen auf 70 cm? Schon kann das Gleis weiter der Kurve folgen und der Lokschuppen wandert näher an den Tunneleingang.


    Gruß,

    Ralf

    Wenn Du 2 verschiedene Anschließer darstellen möchtest, dann wurde in der Praxis eher so gebaut, dass es einen Hauptanschließer und von diesem abgehend einen oder mehrere Nebenanschließer gab. Diese hatten ihre Anschlussweiche also innerhalb des Anschlusses eines anderen Anschließers.

    Das ist recht üppig gedacht. Es gab aber auch Industriestammgleise, an denen die Anschließer hintereinander am selben Gleis aufgereiht waren. In einer HP1 Ausgabe gab es da mal ein schönes Beispiel.

    Die Situation ist dann eigentlich die gleiche wie an einer Ladestraße, an der ja auch mehrere Schuppen stehen konnten, oder an der eben mehrere Güterwagen abgestellt werden, die dann von verschiedenen Kunden be- oder entladen werden.


    Vermutlich gibt es da Zeiten, wann die Wagen z.B. morgens zugestellt und abends wieder abgeholt werden. Natürlich werden die Wagen gleich in der richtigen Reihenfolge abgestellt. Es scheint mir aber wenig plausibel, daß bei so kleineren Anschließern die Wagen zu verschiedenen Zeiten abgeholt würden.


    Ach ja, und zum Verschieben eines Wagens ein paar Meter vor oder zurück wurde auch gerne mal ein Traktor verwendet.


    Gruß,

    Ralf

    keine lösungsmittelhaltige Wirkstoffe .

    Das ist doch der wesentliche Hinweis hier.

    Die Modell-Fensterscheiben aus Kunststoff werden von Lösemitteln angegriffen, daher einen lösemittelfreien Kleber verwenden. Welchen davon, ist dann zweitrangig. Von Allesklebern bis hin zu Sekundenklebern gibt es sehr viele auch in einer lösemittelfreien Variante.


    Gruß,

    Ralf

    Moin!

    Angedacht sind drei Segmente von 1,5 x 0,6m. Diese kann ich dann bei Nichtbenutzung in das vorhandene Regal schieben.

    Hast Du immer eine zweite Person zur Verfügung, um die Segmente ins Regal zu packen? 150 x 60 cm sind bereits recht unhandliche Stücke. Wenn der Unterbau nicht nur aus einer großen Styrodurplatte besteht oder die Gleise geschottert werden sollen, mag auch ein gewisses Gewicht dazu kommen.

    Alleine nicht unmöglich, aber kann schon lästig werden. Jünger werden wir nicht.

    Ich habe Erfahrungen mit Segmenten von mehreren Vereinsanlagen, und die sind nur 1,20 m lang. Und im Verein haben wir immer mindestens zwei Leute zur Verfügung.


    Nur so als Gedanke von mir.


    Gruß,

    Ralf

    Hallo Uwe,


    ich schicke voraus, daß nur wichtig ist, daß die Anlage Dir gefällt!


    Meine Gedanken dazu:

    Da die Zuglok umsetzen kann und soll, ist sie auch in der Lage alle Rangierbewegungen selbst durchzuführen. Die Köf ist da überflüssig. Im Gegenteil, die beiden Loks werden sich sogar oft gegenseitig im Weg stehen.

    Die Köf würde dann Sinn machen, wenn die Zuglok eben nicht umsetzen kann.


    Bie Dir zuhause kann der Zug weder einfahren noch ausfahren. Daher verstehe ich den Fokus auf das Umsetzen der Zuglok ohnehin nicht, solange die Zuglok nicht auch die Wagen zustellen soll.


    Im Verbund mit den Bremer Modulen ist es ein Durchgangsbahnhof, und da wird die Zuglok nicht umsetzen müssen sondern weiterfahren, nachdem ein paar Wagen vom Zug abgenommen oder hinzugefügt wurden.


    Wenn ich das richtig verstanden habe, ergibt das zusätzliche Ausgestaltungsstück mit 18 cm Breite zusammen mit Deinen 35 cm breiten Modulen ja die gewünschten 53 cm der Bremer Module. Wenn nun das oberste der drei Gleise das durchgehende Gleis wäre, könnte es doch schon richtig liegen und Du könntest Dir die beiden zusätzlichen Verschwenkungsmodule sparen.


    Gruß,

    Ralf

    Hier noch ein Video zu einer heute noch fahrenden Schmalspur-Shay:

    Roaring Camp Shay


    Allein für die Dampfpfeife will man den Sound bei der 0n30 Shay nicht missen.

    Und beim Rangieren schön Signal geben: 2 x kurz für vorwärts anfahren, 3 x kurz für rückwärts anfahren.

    Und bei Bahnübergängen oder sonstigem Volk nahe des Schienenstrangs: lang - lang - kurz - lang (Merksatz: Heeere cooomes the traaiiiin).


    Gruß,

    Ralf

    Moin!


    Zum Sound:

    a) Ja, Sound nachrüsten ist gar kein Problem. Ich habe in den 8-poligen Schnittstellenstecker im Tender einen H0 ESU Loksound eingesteckt. Das war noch die Version 3.0 oder 3.5, die Shay ist ja schon was älter. Der flache Lautsprecher, der dabei lag, paßt auch gut rein. ESU bietet den Sound der Shay in ihrer Bibliothek an, und das macht richtig Laune.

    Nebenbei: Auch für die Climax gibt es einen Sound bei ESU, und die beiden unterscheiden sich auch deutlich. So kommt auch akustisch eine Abwechslung rein.


    b) Ja, die Shay gab es später auch ab Werk mit Sound, allerdings wurde wieder derselbe Tsunami-Decoder verwendet wie in allen anderen Loks. Die klingen dann alle gleich und das paßt nicht zur Shay!


    Verdampfer:

    Ventilator wird schwierig, aber letztlich gibt es inzwischen sogar H0 Loks damit, also müßte man dort plündern gehen.

    Gepulst dürfte bei einer Getriebelok wie der Shay nur schwer zu sehen sein. Nur wenn sie anfährt, aber dann geht es so schnell in eine schnellere Bewegung der Zylinder über, daß es eh eine konstante Rauchfahne wäre. Also gepulst ist nicht nötig, Der Ventilator wäre halt wichtig, um es von den klassischen Seuthe-Dampfentwicklern abzuheben.


    Gruß,

    Ralf

    wie wir uns denn von NMRA sowie MOROP und NEM allenfalls emanzipieren könnten

    Mit Kampf hat EsPe schon recht, aber warum eigentlich?

    Warum *gegen* Normen opponieren statt sich dort zu engagieren um mit derselben Energie die Normen weiterzuentwickeln sofern der Bedarf besteht?

    (Nur so nebenbei: "MOROP und NEM" ist doppelt gemoppelt, MOROP ist die Organisation welche die NEM pflegen, analog zur NMRA und ihrer Standards).


    Gruß,

    Ralf

    Moin!


    Diese El 5295 Wagen sind recht interessant. Sie gehören zu den Wagen, welche die DR in den 80ern von der DB gekauft hatte, welche sie nicht mehr benötigte. Ein typisches Epoche 4 Kind der DR.


    Ihr Leben begonnen haben sie vorwiegend als Omm 33 Villach (weniger als Omm 32 Linz), die bei Ablieferung alle eine Hik-G Bremsanlage hatten.

    Von 1957 bis 1962 wurden über 5.000 Omm33 zu Omm 43 / später E 033 umgebaut mit dem neuen UIC-Wagenkasten aber (fast) unverändertem Fahrwerk.

    Ob dabei schon bei der DB bei einer nennenswerten Anzahl Wagen die Bremse entfernt wurde, entzieht sich meiner Kenntnis. Oder ob die Bremsen vor dem Verkauf entfernt (und anderweitig verwendet) wurden, oder erst bei der DR entfernt wurden nachdem sie begutachtet hatten, welch Altmaterial sie da gekauft hatten.


    Jedenfalls hat die DR laut S. Carstens die Wagen in den 80ern in zwei verschiedene Gattungen eingereiht, die mit Bremse in El 5290 und die Wagen ohne Bremse eben in El 5295. Ende 1990 geb es demnach noch 2.700 Wagen beider Gattungen, die jedoch vorwiegend(!) ungebremst waren.

    D.h. zum Ende ihres Lebens hatten die meisten keine Bremse mehr (obwohl sie alle bei Geburt eine hatten).


    Gruß,

    Ralf


    Die Vielfalt und Geschichte aller Güterwagen ist spannend.

    Hier noch ein Interessanter Link zum Thema bei der National Association of S Gaugers (NASG).

    Hast Du denn die von Dir verlinkte Seite der NASG auch mal ganz gelesen?

    Die Jungs und Mädchen kümmern sich doch nun schon länger und intensiv um die Spur S.


    Dieselbe Seite beschreibt deutlich, daß die Fahrzeuge im ungefähren Maßstab 1:64 bis zum Krieg noch auf unmaßstäblichen Spur 0 Gleisen fuhren, also mit zu breiten Achsen und Fahrwerken.

    1943 wurden dann neue Gleise gebaut durch Umrechnung von H0-Gleisen: "The track gauge and wheel dimensions were simply scaled up from the already-established HO-scale standards, which led to the track gauge of 0.875" (or 7/8")."


    7/8" war halt das nächstliegende "einfache" Maß. Dagegn wäre 0.883" sperriger gewesen zu der Zeit (1943!!).

    1976 wurde man dann präziser, forciert von der NASG, das ist die Stelle, die Du oben zitiert hast.

    These standards were different from the ones the NMRA established in 1943, because by simply up-scaling the HO-scale gauge back then, that translated into a prototype gauge of 4'8" for S, while in North America, the prototype gauge is 4'8-1/2". So, S-scale's gauge went from 0.875" to 0.883".


    1976 ist deutlich länger her als Deine Old Pullman Kataloge.


    Es ist dort auch zu finden, daß Bub 1945 lieber 22,5 mm Spurweite genutzt hat - Europa mochte halt metrische Systeme lieber als diese Bruchrechnung der Amerikaner.


    Desweiteren ist dort zu lesen, daß 1963 in England die Spur S ebenfalls gleich mit 0.883" gebaut wurde, also früher als in USA.


    Die NASG konzentriert sich allein auf Spur S und hat da schon viel Recherche reingesteckt.

    Reicht das nicht?


    Gruß,

    Ralf

    Zum Thema Wirtschaftlichkeit, wenn ich mehr Wasser haben möchte, muss ich mir auch mehr Eimer kaufen/mieten um sie zu füllen, ob sich dies dann lohnt ist eine andere Frage. Sprich mehr Leute/Händler kostet weitere Hallen, auch die müssen bezahlt werden :/

    Denkt doch mal an die kleineren Firmen und Dienstleister.

    Gelaserte Gebäudebausätze werden heute oft in mehreren Maßstäben angeboten.

    3D gedruckte Figuren auch.

    Und Modellbäume werden in ihren verschiedenen Größen für diverse Maßstäbe verwendet.

    Dann sind da noch die Dienstleister, welche Patinierungen oder Figurenbemalungen anbieten.


    Alle diese Hersteller müssen dann diverse separate Veranstaltungen besuchen. Das kostet nicht nur Standgebühren sondern auch Fahrtkosten, Übernachtungskosten usw.


    Und interessieren Euch Spur 1 Anlagen von M. Stolp (becasse) or E. Jorissen tatsächlich nicht? Könnt Ihr von denen nichts abschauen?

    Das Modellbahnhobby hat viele Facetten, welche übergreifend sind. Der Maßstab ist nicht das wichtigste.


    Gruß,

    Ralf

    Und zum Andern möchte ich eine Betriebssituation nachstellen können, die es bei Vorbild meines Wissens nicht gegeben hat.

    Ich möchte irgendwann (wenn ich nochmal eine 2. VT-Garnitur bekomme) Flügelzüge nachbilden, bei der die Garnitur im Bahnhof Dawerkusen getrennt, bzw. vereint wird.

    Flügelzüge mag es auch gegeben haben. Auf jeden Fall gab es den Fall, daß eine Doppelgarnitur in einem Bahnhof getrennt wurde, und nur eine Garnitur weiter fuhr, während die andere zurück fuhr. Die Strecke bis zur Trennungsstation wurde also durch mehr Zugpaare bedient als der Rest der Strecke. Das ist damals in der bekannten Artikelserie über die Vogelsberger Westbahn in der MIBA geschildert worden.


    Gruß,

    Ralf

    Haltet Ihr es für realistisch, den Haus- bzw. Außenbahnsteig nur sehr kurz zu halten und sowhl Gleis 1 als auch Gleis 2 über den Inselbahnsteig zu bedienen?

    Ein kurzer Hausbahnsteig und ein längerer Bahnsteig an Gleis 2 war sehr häufig zu finden an eingleisigen Nebenbahnen. Allerdings weniger als Inselbahnsteig für beide Gleise sondern als einseitiger Schüttbahnsteig nur für Gleis 2. Am Hausbahnsteig kann prima ein Schienenbus halten, der muß nämlich nicht immer gleich dreiteilig fahren. Der verkehrt gern in den schwächeren Zeiten, z.B. mittags bzw. nachmittags für den Schülerverkehr. An Gleis 2 hält ein längerer Zug, z.B. der Morgen- und Abendzug für die Pendler zur und von der Arbeit.


    Auf so einem Bahnhof werden sich sehr selten zwei lange Personenzüge kreuzen, eher ein lokbespannter Zug mit einem Schienenbus.


    Nebenbei: Insgesamt sieht Dein Gleisplan jetzt sehr viel gefälliger aus als die erste recht geradlinige und rechtwinklige Zeichnung. :thumbup:


    Gruß,

    Ralf

    Ich verstehe nicht nicht, dass eine 3-achsige oder auch 2-achsige Rangierlok so teuer sein soll bzw. muss. ;)

    Das Missverständnis, daß die hauptsächlichen Kosten vom Materialverbrauch oder der Größe des Modells abhängen würden.

    Schauen wir doch mal zur H0 hinüber: Das Modell ist noch kleiner, also noch weniger Material. Und wir können wohl alle zustimmen, daß der gesamte Markt in H0 (sind das 80+% aller Modellbahner?) signifikant größer ist, also deutlich größere Stückzahlen abgesetzt werden können.

    Was kostet die kleine ESU-Lok in H0? 399,- EUR.

    Was kostet die ESU E94? Etwa 429,- bis 459,- EUR.

    Die E94 hat dreimal soviele Achsen, ist wohl dreimal so lang, etc.


    Funktioniert nicht mal in H0, daß die kleinen deutlich billiger wären...


    Gruß,

    Ralf

    Moin!


    Die Spur Einser im Norden verwenden für ihre große Modulanlage schon lange von oben verstellbare Stützen, die allerdings beim Transport wesentlich mehr Platz brauchen als die hier vorgestellte Lösung. Dafür sind sie schnell aufgestellt. Auf dem Foto kann man im Hintergrund die roten Stützen sehen:



    Gruß,

    Ralf

    Erst ist das Interesse immer sehr groß an solchen kleinen Loks, steht dann erstmal ein vierstelliger Preis an einem solchen Kleinserienmodell... schwuppdiwupps sind sie alle fort, lichtet sich das Feld der Interessenten ganz rasch...

    Siehe manche Reaktionen auf den Preis der angekündigten Henschel DH240 oder auf den Preis der Kleinserien E 63, oder auch die Aussagen der Hersteller, daß z.B. kleinere Dampfloks à la BR 74 zwar den gleichen Aufwand kosten, sich aber nicht zum ähnlichen Preis verkaufen lassen. So bekommt die (zumeist männliche) Kundschaft halt nur die großen, beeindruckenden 01er, 44er, usw., die zuhause gar keinen Sinn machen.

    Der Kunde bekommt das, was er auch kauft.


    Gruß,

    Ralf