Posts by Sh0wtime

    Hallo,

    BR 64, VT 98, V 36 mit roten Donnerbüchsen sind auch auf dem Gebrauchtmarkt nicht oder nur zu sehr hohen Preisen zu bekommen, oft zu Preisen über dem Neupreis.

    Neuauflagen von Lenz hätten heute genauso einen höheren Preis als die frühere Auflage, siehe V60 und so wird es vermutlich auch bei der Neuauflage des Schienenbus sein, für den Lenz noch keinen Preis nennen kann. Und neue Modelle à la BR 74 oder so würden erst recht deutlich höher im Preis liegen als die 64er bei ihrer Auslieferung. Also was nutzt der Ruf nach Neuauflagen wenn das größte Problem offenbar eher der Preis als die Verfügbarkeit ist?


    Gruß,
    Ralf

    Hallo Jürgen,


    hebt sich die Achse bei der Einfahrt in die Kurve an oder nacheinander immer wieder innerhalb der Kurve?
    Im ersteren Fall, hast Du einen Übergangsbogen vor der Kurve verlegt?


    Die Lok stammt natürlich aus einer Zeit, da man mit Schraubenkupplungen gefahren ist in Spur Null. Da sind 1,30 m schon eng.
    Dennoch zeigt die Lok vorwärts offenbar, daß sie 1,30 m schaffen kann, aber dies erfordert zumeist einen Übergangsbogen, um in die Kurve hinein zu kommen. Erst recht wenn man Schraubenkupplungen einsetzt.


    Ansonsten ist die 82er m.E. so mit die beste Dampflok, die in Spur 0 gebaut wurde. Man muß sich nur mal das Fahrwerk anschauen, jede Feder, jeder Ausgleichshebel funktioniert wie beim Original.


    Gruß,
    Ralf

    Hallo,


    also streng genommen geht es hier um Rundkurse. In einer kreisförmigen Gleislage hätte jede Schwelle denselben Abstand zum Mittelpunkt des Kreises... weswegen solche Modellbahnen von den Amerikanern treffenderweise Pizza-Layouts genannt werden. Die können sogar Spaß machen, kann ich empfehlen, mal selbst auszuprobieren. Vor allem denjenigen, bei denen ich den Eindruck bekomme, sie nehmen alles so ernst, daß sie langsam Gefahr laufen, den SPASS am Hobby Modellbahn zu verlieren. Eine Einführung (auf englisch) gibt es hier: http://www.carendt.com/micro-l…-gallery/layouts-fun-run/ . Interessanterweise nennt der Artikel diese Pizzaform "Layouts for FUN TO RUN".


    Nach dem nicht so ernst gemeinten Diskurs zurück zu den Rundkursen. Diese haben sich seit Jahrzehnten in allen Spurweiten bewährt - warum nur? Züge kommen aus einem Abstellbahnhof - ob nun im Schatten oder nicht - fahren einen Rundkurs und kehren zum Abstellbahnhof zurück.
    Auch z.B. ein Hundeknochen ist ein Rundkurs.
    Die MIBA hat vor Urzeiten nur das Immer-an-der-Wand-entlang Prinzip propagiert statt der damals in den Katalogen der Hersteller verbreiteten Tischanlagen. Wenn man selbst sich innerhalb des Rundkurses befindet, fällt einem die Strecke nicht mehr als Rundkurs ins Auge, man muß sich selbst erst drehen, um die Fortführung der Strecke zu sehen. In größeren Spurweiten ab Spur Null aufwärts wird man sich wegen der großen Radien wohl sehr viel häufiger innerhalb des Rundkurses befinden.


    Rundkurse können auch verschlungen sein z.B. als Acht, über zwei oder mehr Ebenen führen. Strecken können sich im Bahnhof aufteilen und dann in einer Schleife wieder zurück führen.
    Übrigens ist auch die hier von sehr vielen Lesern überaus angesehene Anlage nach Vorbild des Bahnhofs "Kreiensen" ein Rundkurs - und keine Punkt-zu-Punkt-Anlage!


    Gruß,
    Ralf

    Hallo,


    ich habe zwei Videos vom Samstag in Sande gefunden ;) :


    DRG Güterzug mit BR 93


    DRG Güterzug mit BR 57



    Ich finde es interessant, daß mehrere Reichsbahnzüge unterwegs waren. Außer dem Güterzug, der u.a. etliche aus Petau-Bausätzen entstandene Wagen enthält, sieht man in den Filmen eine BR 17 (der Naugarder Kleinbahn :) ) mit einem Leig-Zug, eine andere BR 17 desselben Erbauers mit einem Abteilwagenzug sowie einen Personenzug aus reizenden Länderbahnwagen, erst mit einer ELNA und dann mit einem Glaskasten.


    Gruß,
    Ralf

    Wird man die noch einmal zu sehen bekommen?

    Siehe Antwort 6:

    Dieses Jahr werden wir unsere Anlage in Friedrichshafen aufbauen.

    Und dann frage ich mich:

    "Es geht bei mir seit 30 Jahren nur um ein Thema. Wer kann das heute noch behaupten, seit 30 Jahren hinter demselben Thema zu stehen und konsequent dieses ... Thema zu verfolgen?" Das kann ich natürlich nicht auf mir sitzen lassen.

    Warum ist das "besser" oder "mehr wert" als wenn jemand Themen wechselt? Wer bestimmt das?

    Und um der aktuellen Tendenz zu den DIN A4 großen Anlägchen entgegenzuwirken

    Warum ist das per se schlecht? Wer legt das fest?



    Gruß,
    Ralf

    Gibt viele Internet-Quellen für die Entwicklung des Logos, und die sind sich leider nicht ganz einig. Hier ein Beispiel:
    VW Logo Historie


    Aber generell wäre es schon schön, und mein Dank und Respekt für Hinweisgeber wäre weitaus größer, wenn sich Menschen in diesem Forum austauschen könnten - gerne auch streiten in einer respektvollen Streitkultur -, ohne daß deren Neugier und Interesse an historischen Zusammenhängen von anderen despektierlich als Sommerloch verunglimpft würde.


    Gruß,
    Ralf

    Danke Alfred,


    das ist in der Tat ein interessantes Foto. Ich hatte ja um Fotos gebeten.


    Auf dem Güterwagen fehlen auf der oberen Ebene noch die Schutzgeländer, und der Wagen ist offensichtlich noch als Omm nicht als Off gekennzeichnet.
    Aber vergessen wir mal die störenden Details.
    Nehmen wir einen Doppel-Wagen mit einer Beladung aus Brezelkäfern als in sich stimmig an - für 1951 (beim Foto angegeben) bis 1953 (Umstellung der Käferproduktion zu den Werksferien).


    Also gut für Modellbahnen der Epoche IIIa, als die Dampfloks noch kein Dreilichtspitzensignal hatten, die Personenzüge noch vor allem die 3. Klasse führten, der DB Keks noch nicht verwendet wurde, die Groß-Dieselloks noch in der Konstruktion waren, usw. Das ist auch eine interessante Epoche zur Nachbildung.


    Ich schrieb auch am Anfang, jeder kann das fahren, was ihm gefällt.
    Wo liegt Eure persönliche Schmerzgrenze beim Mischen der Epochen?



    Unterschideliche Züge werden in der Modellbahn häufig aufeinander treffen. Wie sieht es innerhalb eines Zuges aus, sollte der in sich stimmig sein?
    Kann ein Container auf einem Flachwagen mit Anschriften aus der Länderbahnzeit transportiert werden?
    Kann ein klimatisierter Eurofima-Wagen Anschriften der 3. Wagenklasse tragen?


    Jeder kann fahren, was ihm gefällt.
    Und andere, die an der Geschichte interessiert sind, dürfen sich über historische Merkmale austauschen. Auch das sollte in einem Forum erlaubt sein.


    Meint jedenfalls,
    Ralf

    Hallo,


    ja, jetzt kommt ein Spielverderber.
    Klar kann jeder auf seiner Modellbahn fahren, was er mag, es muß ja ihm gefallen.

    Nachdem hier bei Dampfloks jedes Detail hinterfragt wird, ob das Untersuchungsdatum oder die Beheimatung zur Position der Glocke oder Lampen paßt, sei dennoch der Hinweis gestattet:
    Brezelkäfer mit dem markanten geteilten Heckfenster wurden nur bis 1953 gebaut. Danach war das Heckfenster einteilig, der sogenannte Ovali-Käfer. Der wurde dann bis 1957 gebaut.
    Die Offs 52 wurden erst ab 1953 umgebaut. Werbefotos zeigen daher Ovali-Käfer. Sollte jemand ein Belegfoto mit Brezelkäfern auf doppelstöckigen Güterwagen finden, bitte zeigen. Jedenfalls war das dann nur wenige Wochen möglich.


    Dann darf allerdings eine Dampflok vor dem Güterzug noch kein drittes Spitzenlicht haben!
    Bei den Dieselloks gab es nur die V80, die V 200.0 Serie erschien erst 1956, V100 kam noch später.


    Das geteilte Heckfenster ist mindestens so markant und auffällig wie die Rundung der 94er Zylinderabdeckung.
    An der Straße geparkt, passen die Brezelkäfer sehr gut in die Szene. Hier kann man zugreifen und sparen.
    Für die Darstellung eines Transports wären Käfer mit der von 1957 bis 1964 gebauten größeren Heckscheibe deutlich besser geeignet.
    Solche Modelle gibt es auch in 1:43, nur nicht ganz so billig.


    Manchmal hat das Sparen eben seinen Preis.


    Gruß,
    Ralf

    Moin!


    Die Vermutung liegt nah, daß für die Soldaten ein Ms 06 (ex Gs 0,6 ex G Nordhausen) verwendet wurde. Ab 1950/51 bechaffte die DR über 3.000 G-Wagen, welche dem Oppeln ähneln aber durch eine andere Seitenwandteilung doch deutlich auffallen. Diese wurden ab 1956 in Mannschaftstransportwagen Ms 06 umgebaut, d.h. sie bekamen kleine Fenster in den Stirnseiten, einen Ofen und Pritschen.
    Eine detaillierte Beschreibung der Wagen findet sich im neuen Band 1.2 der Güterwagen-Bücher von S.Carstens.


    Gruß,
    Ralf

    Da hier gestern über die Nachbildung der beim Vorbild durchgehenden Zugstange sinniert wurde, hier als Anregung mal eine solche Umsetzung mit funktionierender zentraler Federung aus einem zwar größeren Maßstab aber das könnte wohl auch in Spur 0 machbar sein:
    G 10 mit durchgehender Zugstange


    Das Bild stammt aus diesem Beitrag über den Selbstbau von G 10 , Om 12 und R 20 in "doppeltem" Maßstab:
    Spur II Güterwagen von Alfred Jungenitz



    Gruß,
    Ralf

    Ich freue mich auf die 41er... Seit 1973 war auch Braunschweig elektrifiziert, da würde eine blaue Epoche IV gut hinpassen...

    Nun ,da ist die Enttäuschung vorprogrammiert, denn in Epoche IV war die E41 nicht mehr blau! Blau war sie nur in den ersten Jahren bis die Mindest-Höchstgeschwindigkeit der SCHNELLzugloks angehoben wurde, und die E41 dann nicht mehr mitspielen durfte sondern fortan in grüner Farbe fuhr.


    Gruß,
    Ralf

    Hallo,


    ein Soundsystem mit Lautsprecher und Decoder in der Lok plus Subwoofer unter der Anlage gibt es schon seit einiger Zeit von Broadway Limited. Bislang ist das den eigenen H0- und N-Loks vorbehalten, welche die Ausrüstung ab Werk an Bord haben, nun ist zumindest mal ein Ersatz-Decoder für ältere Loks angekündigt. Der ist auch nur für die eigenen früher hergestellten Loks gedacht und nicht universell einsetzbar. Findige Bastler werden den vielleicht trotzdem in andere Loks einbauen. Die Sounds sind aber fest und nicht änderbar und somit nur für bestimmte US-Loktypen geeignet. Das System zeigt aber die Machbarkeit.


    Broadway Limited Rolling Thunder


    Gruß,
    Ralf