Posts by Sh0wtime

    Ääh, die Bremervörde-Osterholzer Eisenbahn (BOE) ging in den Eisenbahnen und Verkehrsbetriebe Elbe-Weser (EVB) auf, und 2009 feierte daher die EVB den 100. Geburtstag ihrer Vorgängerbahn.
    Die T11 stellte die Museums-Eisenbahn Minden als Beitrag zur Hundertjahrfeier der BOE.
    Die V36 am Anfang des Films hatte der Deutsche Eisenbahn-Verein (DEV) aus Bruchhausen-Vilsen gestellt.


    Mit den Osthannoverschen Eisenbahnen (OHE) hatte und hat das alles m.W. nix zu tun.


    Übrigens: Der EVB Schienenbus ist ein Uerdinger und kein MAN wie im Film angegeben.


    Gruß,
    Ralf

    Hallo Eddie,


    auch Bahnsteige müssen nicht schnurgerade sein. Schon mal überlegt statt der fixen Steckgleise Flexgleis zu verwenden und so den Bahnhof insgesamt in einem eleganten Bogen zu gestalten?


    Die Bogenweiche an der Einfahrt könnte wahrscheinlich schon ein Stückchen weiter links anfangen wenn das letzte R1 Gleis nur die halbe Länge hätte. Das äußere Gleis der Bogenweiche wäre dann am rechten Ende noch etwas waagerechter aber anschließend würden die Gleise in elegantem Bogen zur selben Ecke führen, wo Du das Ende des Bahnhofs jetzt auch geplant hast.


    Gruß,
    Ralf

    Umbauwagen kann ich nicht einsetzen, da die fast immer als Pärchen verkehrten und dann mit vier oder sechs Wagen.

    Och, ein Pärchen reicht, war in den 70ern schon fast Standard auf solcherlei Nebenstrecken, und gab's sogar schon 1968, auch mit richtig viel Kraft davor, scroll mal runter zu Foto 48 auf der Seite der Bundesbahnzeit.


    Und wenn es drei 3yg-Wagen sein sollen, na dann schau mal Foto 47 auf derselben Seite an.


    Gruß,
    Ralf

    Hallo Jens,


    ich habe eine Verständnisfrage. Laut Deinem Shop sind die Gitterroste sowohl in Spur N wie Spur 0 aus 1 mm dicker Finnpappe gelasert.
    Heißt das, es müssen in Spur 0 mehrere dieser Gitter aufeinander geklebt werden, um eine passende Dicke zu erreichen?


    Gruß,
    Ralf

    Moin!


    Korrigiert mich, aber m.E. bietet die Schablone auch größere Längen als 20 mm, nämlich wenn ich vom gebohrten Loch statt zur nächsten Außenseite bis zur gegenüberliegenden Außenseite biege, oder nicht? Bis 20 mm hätte wohl auch eine diagonale Reihe Löcher gereicht, so daß es bis zur näher liegenden Außenkante so wie jetzt 2 - 10 mm wären, und bis zur weiter weg liegenden Außenkante in umgekehrter Reihenfolge 11 - 20 mm gewesen wären. Aber diese Schablone ist doch breiter.


    Gruß,
    Ralf

    Hallo Gert-Jan,


    macht immer wieder Freude, Deine Arbeiten zu sehen.

    Ich denke das ein Ölkessel nicht so nah an einem Gebäude steht aber.... zieht gut aus.

    Wieso nicht? Heizöltanks stehen ja sogar innerhalb von Gebäuden, im Keller. Eine niedrige Mauer drum herum wäre wohl gut zum Schutz vor Undichtigkeiten, aber ob man sich da früher überall drum gekümmert hat?


    Gruß,
    Ralf

    Moin!


    An ganz anderer Stelle, nämlich im Buch über die Kleinbahn Vechta Cloppenburg von 2018 aus dem Verlag Kenning, bin ich über mögliche angehängte Wagen gestolpert.
    Die Kleinbahn hatte 1920 den ex DW 4 der KWStE gekauft und in DW 1 der Kleinbahn umbenannt. Über den Einsatz des Triebwagens schreibt L. Kenning darin:

    Quote

    Probleme bereiteten auch die Lastverteilungen: Auf Vorwärtsfahrt konnte der DW 1 mit zwei Personenwagen am Haken maximal 40 km/h erreichen, aber rückwärts war die Entgleisungsgefahr hoch. Somit mußte man die Geschwindigkeit bei der Rückwärtsfahrt deutlich einschränken [...]. Schließlich fuhr der DW 1 nur noch einzeln.


    Die unausgewogene Lastverteilung auf die beiden Achsen, welche die Entgleisungsgefahr rückwärts bei angehängten Wagen verursachte, wird auch in der wiedergegebenen Betriebsgenehmigung des Verkehrsministeriums erwähnt. Dort heißt es, der Raddruck der unter dem Kessel liegenden Achse beträgt 6.900 kg während die 4,6 m entfernte zweite Achse nur einen Raddruck von 3.500 kg aufweist.


    Desweiteren schreibt Kenning:

    Quote

    Nachteilig war zudem, daß er keine Güterwagen mitführen konnte.


    Das wird zwar nicht weiter ausgeführt, liegt m.E. aber im Gewicht eines beladenen Güterwagens und der maximalen Anhängelast des Triebwagens. Die angehängten Personenwagen waren sicher sehr leichter Bauart, wie z.B. Triebwagenanhänger (Beiwagen). So hatte die Kleinbahn auch ein Angebot für einen aus einem Triebwagen umgebauten Personenwagen eingeholt, aber dann doch nicht beschafft aufgrund der oben genannten Probleme.


    Fazit: Im Prinzip kann der Kittel DW zwei Personenwagen mitführen, aber bei Rückwärtsfahrt nur deutlich langsamer. Güterwagen gar nicht.


    Gruß,
    Ralf

    aber einige Details fehlen in der Beschreibung. Wird die Epoche IV Variante (Edition) mit den den DB Einheitslampen (Osmeka) und evtl einem PZB Fahrzeugmagneten ausgerüstet? Das mit den Lampen finde ich schon keine unwichtige Information für eine Vorbestellung.

    Doch, an sich ist schon alles gesagt auf der Webseite:


    "Für nur in wenigen Stückzahlen verkäufliche Exemplare kann man unter kaufmännischen Gesichtspunkten kein eigenes Modell produzieren. Aber: wenn sich Modelle ohne großen konstruktiven Aufwand, ohne neuen Formenbau, also nur als Farb- und/oder Bedruckungsvarianten realisieren lassen, dann wollen wir das künftig sehr gerne tun"



    Gruß,
    Ralf

    Moin!


    Also eigentlich hat Tschokko schon gesagt, was er möchte: Moderne Bahn mit Betonschwellengleisen und logischerweise langen Waggons, denn ab der späten Epoche IV waren die Altbauwagen schon weg und die Umbauwagen verschwanden auch langsam von den Schienen. Im Personenverkehr fuhren nur noch 26,4m Wagen, und wenn's ein einzelner Silberling hinter einer 211 war - solch kurze Züge fuhren gerade auf den Nebenbahnen in der Oberpfalz und drum herum, wo Tschokko wohnt.


    Der Maßstab ist dabei egal, also müssen wir nicht versuchen, ihn auf Spur 0 zu "trimmen".
    Wobei ein größerer Maßstab für mich nicht bedeutet, daß man dort gröber arbeiten könnte und es weniger fummelig wäre. Denn die Augen können im größeren Maßstab leichter Details sehen bzw. eben erkennen, wenn sie fehlen. Daher gehen Modelle und auch die Landschaft tiefer in Details.
    Das ist das letzte genannte Kriterium, er traut sich feinen Modellbau (noch) nicht zu.


    Was nicht zu den Wünschen paßt, ist dieses Thema allein in den eigenen vier Wänden angehen zu wollen.
    Daher empfehle ich Dir, Tschokko, Dir mal einen Modellbahnverein in der Nähe anzuschauen. Mir fallen da z.B. die Modellbahnfreunde Ingolstadt ein. Deren frühere Spur 0 Anlage hatte schon immer auch moderne Bahn und lange Wagen gezeigt. Da der Verein in mehreren Maßstäben tätig ist, kannst Du Dir dort auch H0, 0 und 1 im Vergleich anschauen. Außerdem kann man sich in einem Verein gegenseitig helfen. Schau mal auf deren Webseite . Es gibt natürlich noch viele andere Vereine oder auch Modulgruppen, bei denen jeder an ein oder wenigen Modulen zuhause arbeitet, und dann treffen sich alle mal in einer Halle oder ähnlichem, um alle Module zusammen zu stellen und ordentlich lange Züge fahren zu lassen.


    Die einzige Alternative für zuhause sehe ich sonst nur in der Piko Spur G Bahn. Keine maßstäblichen Modelle, sondern verkürzt und verzerrt, aber dafür schön groß und einfach detailliert und die fahren um sehr kleine Kurven. Da muß man auch keine hohen Ansprüche an das Drumherum stellen, da kann man Gleise auf Grasmatte verlegen und den Rest der Fantasie überlassen. Oder im Garten aufbauen, und dort hat man vielleicht sogar den Platz für lange Züge.


    Gruß,
    Ralf

    Hallo,


    wen's interessiert, der findet die Bestandszahlen nach Fahrzeugklasse im Netz:
    Bestand nach Fahrzeugklasse


    Epoche 3b sieht da schon ganz anders aus als 3a.
    In den 60ern (und weiter in den 70ern) hat sich der Bestand an Autos vervielfacht während die Zweiräder nach 1960 drastisch eingebrochen sind.


    Arbeitszeiten waren auch länger, so daß vielleicht weniger Zeit für Ausflüge auf Landstraßen vorhanden war, in der Stadt sich der Straßenverkehr aber rasant entwickelte.


    Gruß,
    Ralf

    Lenz schreibt:
    "sondern die Kapazitäten für andere und bereits angekündigte Modelle nutzen"


    Und genau das hätte Lenz von Anfang an machen können. Es sind doch ausreichend Loks angekündigt, da können die Kapazitäten doch eingesetzt werden. Mein Mitleid über vertane Aktivitäten für das Überraschungsei 44er hält sich da sehr in Grenzen.


    Gruß,
    Ralf