Posts by Sh0wtime

    Moin!


    Korrigiert mich, aber m.E. bietet die Schablone auch größere Längen als 20 mm, nämlich wenn ich vom gebohrten Loch statt zur nächsten Außenseite bis zur gegenüberliegenden Außenseite biege, oder nicht? Bis 20 mm hätte wohl auch eine diagonale Reihe Löcher gereicht, so daß es bis zur näher liegenden Außenkante so wie jetzt 2 - 10 mm wären, und bis zur weiter weg liegenden Außenkante in umgekehrter Reihenfolge 11 - 20 mm gewesen wären. Aber diese Schablone ist doch breiter.


    Gruß,
    Ralf

    Hallo Gert-Jan,


    macht immer wieder Freude, Deine Arbeiten zu sehen.

    Ich denke das ein Ölkessel nicht so nah an einem Gebäude steht aber.... zieht gut aus.

    Wieso nicht? Heizöltanks stehen ja sogar innerhalb von Gebäuden, im Keller. Eine niedrige Mauer drum herum wäre wohl gut zum Schutz vor Undichtigkeiten, aber ob man sich da früher überall drum gekümmert hat?


    Gruß,
    Ralf

    Moin!


    An ganz anderer Stelle, nämlich im Buch über die Kleinbahn Vechta Cloppenburg von 2018 aus dem Verlag Kenning, bin ich über mögliche angehängte Wagen gestolpert.
    Die Kleinbahn hatte 1920 den ex DW 4 der KWStE gekauft und in DW 1 der Kleinbahn umbenannt. Über den Einsatz des Triebwagens schreibt L. Kenning darin:

    Quote

    Probleme bereiteten auch die Lastverteilungen: Auf Vorwärtsfahrt konnte der DW 1 mit zwei Personenwagen am Haken maximal 40 km/h erreichen, aber rückwärts war die Entgleisungsgefahr hoch. Somit mußte man die Geschwindigkeit bei der Rückwärtsfahrt deutlich einschränken [...]. Schließlich fuhr der DW 1 nur noch einzeln.


    Die unausgewogene Lastverteilung auf die beiden Achsen, welche die Entgleisungsgefahr rückwärts bei angehängten Wagen verursachte, wird auch in der wiedergegebenen Betriebsgenehmigung des Verkehrsministeriums erwähnt. Dort heißt es, der Raddruck der unter dem Kessel liegenden Achse beträgt 6.900 kg während die 4,6 m entfernte zweite Achse nur einen Raddruck von 3.500 kg aufweist.


    Desweiteren schreibt Kenning:

    Quote

    Nachteilig war zudem, daß er keine Güterwagen mitführen konnte.


    Das wird zwar nicht weiter ausgeführt, liegt m.E. aber im Gewicht eines beladenen Güterwagens und der maximalen Anhängelast des Triebwagens. Die angehängten Personenwagen waren sicher sehr leichter Bauart, wie z.B. Triebwagenanhänger (Beiwagen). So hatte die Kleinbahn auch ein Angebot für einen aus einem Triebwagen umgebauten Personenwagen eingeholt, aber dann doch nicht beschafft aufgrund der oben genannten Probleme.


    Fazit: Im Prinzip kann der Kittel DW zwei Personenwagen mitführen, aber bei Rückwärtsfahrt nur deutlich langsamer. Güterwagen gar nicht.


    Gruß,
    Ralf

    aber einige Details fehlen in der Beschreibung. Wird die Epoche IV Variante (Edition) mit den den DB Einheitslampen (Osmeka) und evtl einem PZB Fahrzeugmagneten ausgerüstet? Das mit den Lampen finde ich schon keine unwichtige Information für eine Vorbestellung.

    Doch, an sich ist schon alles gesagt auf der Webseite:


    "Für nur in wenigen Stückzahlen verkäufliche Exemplare kann man unter kaufmännischen Gesichtspunkten kein eigenes Modell produzieren. Aber: wenn sich Modelle ohne großen konstruktiven Aufwand, ohne neuen Formenbau, also nur als Farb- und/oder Bedruckungsvarianten realisieren lassen, dann wollen wir das künftig sehr gerne tun"



    Gruß,
    Ralf

    Moin!


    Also eigentlich hat Tschokko schon gesagt, was er möchte: Moderne Bahn mit Betonschwellengleisen und logischerweise langen Waggons, denn ab der späten Epoche IV waren die Altbauwagen schon weg und die Umbauwagen verschwanden auch langsam von den Schienen. Im Personenverkehr fuhren nur noch 26,4m Wagen, und wenn's ein einzelner Silberling hinter einer 211 war - solch kurze Züge fuhren gerade auf den Nebenbahnen in der Oberpfalz und drum herum, wo Tschokko wohnt.


    Der Maßstab ist dabei egal, also müssen wir nicht versuchen, ihn auf Spur 0 zu "trimmen".
    Wobei ein größerer Maßstab für mich nicht bedeutet, daß man dort gröber arbeiten könnte und es weniger fummelig wäre. Denn die Augen können im größeren Maßstab leichter Details sehen bzw. eben erkennen, wenn sie fehlen. Daher gehen Modelle und auch die Landschaft tiefer in Details.
    Das ist das letzte genannte Kriterium, er traut sich feinen Modellbau (noch) nicht zu.


    Was nicht zu den Wünschen paßt, ist dieses Thema allein in den eigenen vier Wänden angehen zu wollen.
    Daher empfehle ich Dir, Tschokko, Dir mal einen Modellbahnverein in der Nähe anzuschauen. Mir fallen da z.B. die Modellbahnfreunde Ingolstadt ein. Deren frühere Spur 0 Anlage hatte schon immer auch moderne Bahn und lange Wagen gezeigt. Da der Verein in mehreren Maßstäben tätig ist, kannst Du Dir dort auch H0, 0 und 1 im Vergleich anschauen. Außerdem kann man sich in einem Verein gegenseitig helfen. Schau mal auf deren Webseite . Es gibt natürlich noch viele andere Vereine oder auch Modulgruppen, bei denen jeder an ein oder wenigen Modulen zuhause arbeitet, und dann treffen sich alle mal in einer Halle oder ähnlichem, um alle Module zusammen zu stellen und ordentlich lange Züge fahren zu lassen.


    Die einzige Alternative für zuhause sehe ich sonst nur in der Piko Spur G Bahn. Keine maßstäblichen Modelle, sondern verkürzt und verzerrt, aber dafür schön groß und einfach detailliert und die fahren um sehr kleine Kurven. Da muß man auch keine hohen Ansprüche an das Drumherum stellen, da kann man Gleise auf Grasmatte verlegen und den Rest der Fantasie überlassen. Oder im Garten aufbauen, und dort hat man vielleicht sogar den Platz für lange Züge.


    Gruß,
    Ralf

    Hallo,


    wen's interessiert, der findet die Bestandszahlen nach Fahrzeugklasse im Netz:
    Bestand nach Fahrzeugklasse


    Epoche 3b sieht da schon ganz anders aus als 3a.
    In den 60ern (und weiter in den 70ern) hat sich der Bestand an Autos vervielfacht während die Zweiräder nach 1960 drastisch eingebrochen sind.


    Arbeitszeiten waren auch länger, so daß vielleicht weniger Zeit für Ausflüge auf Landstraßen vorhanden war, in der Stadt sich der Straßenverkehr aber rasant entwickelte.


    Gruß,
    Ralf

    Lenz schreibt:
    "sondern die Kapazitäten für andere und bereits angekündigte Modelle nutzen"


    Und genau das hätte Lenz von Anfang an machen können. Es sind doch ausreichend Loks angekündigt, da können die Kapazitäten doch eingesetzt werden. Mein Mitleid über vertane Aktivitäten für das Überraschungsei 44er hält sich da sehr in Grenzen.


    Gruß,
    Ralf

    Hallo,

    BR 64, VT 98, V 36 mit roten Donnerbüchsen sind auch auf dem Gebrauchtmarkt nicht oder nur zu sehr hohen Preisen zu bekommen, oft zu Preisen über dem Neupreis.

    Neuauflagen von Lenz hätten heute genauso einen höheren Preis als die frühere Auflage, siehe V60 und so wird es vermutlich auch bei der Neuauflage des Schienenbus sein, für den Lenz noch keinen Preis nennen kann. Und neue Modelle à la BR 74 oder so würden erst recht deutlich höher im Preis liegen als die 64er bei ihrer Auslieferung. Also was nutzt der Ruf nach Neuauflagen wenn das größte Problem offenbar eher der Preis als die Verfügbarkeit ist?


    Gruß,
    Ralf

    Hallo Jürgen,


    hebt sich die Achse bei der Einfahrt in die Kurve an oder nacheinander immer wieder innerhalb der Kurve?
    Im ersteren Fall, hast Du einen Übergangsbogen vor der Kurve verlegt?


    Die Lok stammt natürlich aus einer Zeit, da man mit Schraubenkupplungen gefahren ist in Spur Null. Da sind 1,30 m schon eng.
    Dennoch zeigt die Lok vorwärts offenbar, daß sie 1,30 m schaffen kann, aber dies erfordert zumeist einen Übergangsbogen, um in die Kurve hinein zu kommen. Erst recht wenn man Schraubenkupplungen einsetzt.


    Ansonsten ist die 82er m.E. so mit die beste Dampflok, die in Spur 0 gebaut wurde. Man muß sich nur mal das Fahrwerk anschauen, jede Feder, jeder Ausgleichshebel funktioniert wie beim Original.


    Gruß,
    Ralf

    Hallo,


    also streng genommen geht es hier um Rundkurse. In einer kreisförmigen Gleislage hätte jede Schwelle denselben Abstand zum Mittelpunkt des Kreises... weswegen solche Modellbahnen von den Amerikanern treffenderweise Pizza-Layouts genannt werden. Die können sogar Spaß machen, kann ich empfehlen, mal selbst auszuprobieren. Vor allem denjenigen, bei denen ich den Eindruck bekomme, sie nehmen alles so ernst, daß sie langsam Gefahr laufen, den SPASS am Hobby Modellbahn zu verlieren. Eine Einführung (auf englisch) gibt es hier: http://www.carendt.com/micro-l…-gallery/layouts-fun-run/ . Interessanterweise nennt der Artikel diese Pizzaform "Layouts for FUN TO RUN".


    Nach dem nicht so ernst gemeinten Diskurs zurück zu den Rundkursen. Diese haben sich seit Jahrzehnten in allen Spurweiten bewährt - warum nur? Züge kommen aus einem Abstellbahnhof - ob nun im Schatten oder nicht - fahren einen Rundkurs und kehren zum Abstellbahnhof zurück.
    Auch z.B. ein Hundeknochen ist ein Rundkurs.
    Die MIBA hat vor Urzeiten nur das Immer-an-der-Wand-entlang Prinzip propagiert statt der damals in den Katalogen der Hersteller verbreiteten Tischanlagen. Wenn man selbst sich innerhalb des Rundkurses befindet, fällt einem die Strecke nicht mehr als Rundkurs ins Auge, man muß sich selbst erst drehen, um die Fortführung der Strecke zu sehen. In größeren Spurweiten ab Spur Null aufwärts wird man sich wegen der großen Radien wohl sehr viel häufiger innerhalb des Rundkurses befinden.


    Rundkurse können auch verschlungen sein z.B. als Acht, über zwei oder mehr Ebenen führen. Strecken können sich im Bahnhof aufteilen und dann in einer Schleife wieder zurück führen.
    Übrigens ist auch die hier von sehr vielen Lesern überaus angesehene Anlage nach Vorbild des Bahnhofs "Kreiensen" ein Rundkurs - und keine Punkt-zu-Punkt-Anlage!


    Gruß,
    Ralf