Posts by koefschrauber

    Hallo zusammen,

    für eine zukünftiges Bauprojekt hatte ich mir auch diese Antriebe bestelllt. Jetzt brauchte ich für den zu bauenden Triebwagen recht kleine Räder und wurde bei Slaters fündig. Jetzt ist deren Welle natürlich zöllig (ca. 3,17mm) und die Welle des Getriebes metrisch mit 3mm (ca.) Zuerst dachte ich neue Wellen zu drehen, dann dachte ich mir ich versuche mal die Slaters-Welle an den Zapfen in die Drehbank zu spannen und den Wellendurchmesser auf ca. 3mm abzudrehen. Das Ritzel saß recht fest auf der Welle des Getriebes, ließ sich aber gemäß der oben verlinkten Anleitung aus dem niederländischen Forum mit dem Hammer und einem 4mm Rohr bewegen. Die Slaters-Welle ließ sich entgegen der ersten Erwartung prima auf das Maß des China-Getriebs abdrehen. Ritzel hab ich zwischen Futter und Reitstock der Drehbank wieder aufgepreßt (sitzt übrigens 1mm Außermittig), das Getriebe montiert und die Slaters-Räder aufgepreßt. Klappt alles ganz wunderbar.

    Ohne das Ritzel jetzt vermessen zu haben, denke ich, daß sich mit der passenden zölligen (nein, kein Schieber ;) :D ) Reibahle mit dem Durchmesser der Slaters Welle, das Prinzip auch umkehren ließe in dem man die Bohrungen am Getriebe auf die Slaters-Welle anpaßt?!?!

    Zwei Bilder anbei!

    getriebe_T31_1.jpg


    getriebe_T31_2.jpg


    Gruß Chris

    Moin zusammen,

    auch mal wieder eine kleine Feierabendbastelei von mir.

    Ich habe endlich mal meine Baustelle KLV51 fahrbereit ertüchtigt und möchte natürlich auch neben dem KLA01, noch einen X- oder Otmm-Wagen für Alt- oder Neuschotter mitnehmen. Ich erinnere mich an die Schleppstange, die es für diesen Fall gibt, leider hab ich keine Maße, also aus der hohlen Hand geschossen und frisch drauflos geschwartet. Material: 1,3mm Messingrohr, ein Messingwinkel 1x1 Reststück und 0,8mm Messingdraht.

    Bilder sagen mehr als 100 Worte:

    schleppstange%20klv51_1.jpg


    schleppstange%20klv51_2.jpg


    Viele Grüße

    Chris

    Moin,

    die ortskundigen werden es sicher wissen. Die A45 ist bei Lüdenscheid gesperrt und zwar für die nächsten 5 Jahre (ich prognostiziere 10 Jahre) wegen einer baufälligen Brücke. Das heißt der Verkehr wird vor Lüdenscheid abgeleitet und quält sich teil über eine Stunde durch die Stadt und völlig überlastete Umleitungsstrecken. Weitere Infos hier:ADAC

    Wenn ihr aus Richtung Hagen kommt (oder von weiter nördlich) und nicht schon mit schlechter Laune in Gießen ankommen wollt, dann umfahrt den Bums weiträumig.

    Dachte es interessiert vielleicht den ein oder anderen.

    Gruß Chris

    P.S. ich fahre in der Zeit an Gießen vorbei nach Kroatien :D

    Moin zusammen, das beste daran ist, das es dieses Gleissystem auch mit Zahnstange gibt. Falls einer hoch hinaus will. ^^

    Gruß Dieter

    Moin Dieter,

    also Zahnstange am äußeren Gleis gab es eigentlich nur bei der Lummerländer Kleinbahn, da werden mal wieder nur die Exoten bedient ;)

    Gruß Chris

    Hallo Herbert,

    kein einfaches Thema. Ich habe es gerade in FreeCAD nachvollzogen und hatte folgende Probleme:
    Nachdem der Viertelkreis ausgeschnitten war, hatte ich wieder drei Freiheitsgrade, die ich alle erstmal wieder beseitigen mußte. Es betraf die zweite Line, die zur Trennung in den Viertelkreis gezogen wurden (die horizontale Linie). Da mußte ich die Länge und Position festlegen, danach war alles wieder "grün" und ich konnte aufpolstern.

    Mit Deinen Fehlermeldungen kann ich leider nicht anfangen, meine Fehler liegen meistens in Zuordnungen von Länge und Position, also irgendwelchen Freiheitsgraden.

    Gruß aus der 3D Anfägerrige

    Chris

    Mein Herz schlägt beim Modellbau bisweilen für die Exoten auf deutschen Gleisen. Als Gelegenheitskauf erworben fristete eine Lenz Donnerbüchse mit 1. und 2. Klasse Abteil ihr Dasein im Karton. Da wurde ich aufmerksam auf ein Foto im Historischen Forum von Drehscheibe-Online, es zeigt eine solche Donnerbüchse als BDi29, also ein Halbgepäckwagen. Was war diesem Waggon denn widerfahren? Meine Neugier war geweckt! Auf www.donnerbuechse.eu kann man dazu nachlesen, daß die DB wohl in Ermangelung von genügend Packwagen, bei gemischtklassigen Donnerbüchsen das 1. Klasse Abteil ausbaute und als Packabteil herrichtete. Das wollte ich auch haben. Also fix den Lenz Waggon aus der Schachtel befreit und zerlegt.

    Das 1. Klasse Abteil wurde ausgeräumt, die Löcher für die Rastnasen im Boden verspachtelt

    bdi29_3.jpg


    und der Boden rotbraun lackiert.

    bdi29_4.jpg


    Gleichzeitig hab ich an den Wänden die Aschenbecher silber und die Ledergurte zur Fensterbetätigung braun lackiert. Auf dem Vorbildfoto waren Gitter vor den Packabteilfenstern zu erkennen. Passende Holme konnte ich bei Petau Modellbau unter der Nr. 284 finden, naja fast passend, es ist jetzt eine Strebe mehr als beim Original eingebaut, womit ich aber gut leben kann.

    bdi29_5.jpg


    bdi29_6.jpg


    Nachdem ich die vier Gitter gebaut hatte wurden diese beige lackiert (Originalfarbton ist mir nicht bekannt) und eingeklebt.

    Vor dem Zusammenbau des Waggons erfolgte noch die Änderung der Beschriftung mit einem Satz von Andreas Nothaft und ein paar Farbflicken wurden noch auflackiert. Auf dem Vorbildfoto erkennbar wurden der gelbe 1. Klasse Streifen und die „1“ einfach mich grüner Farbe überlackiert.

    Am Fahrwerk wurden die Schalter für die E-Heizung entfernt, Lösezüge ergänzt und eine Stellstange zwischen den Hebeln der Bremsartwechsel verbaut. Mit Passagieren versehen und ein paar Kisten und Kartons im Packabteil, steht der Waggon jetzt dem Betrieb zur Verfügung.

    bdi29_1.jpg


    bdi29_2.jpg

    Ich kann jetzt z.B. mit einer Köf 2 einen kompletten Personenzug mit nur einem Waggon fahren ! :D

    Links:

    Holme für Fenstergitter Petau Modellbau

    Holme für Fenstergitter 10 x Nr. 284
    Man kann 0,3 mm Ms-Draht einlöten. Ich habe eine Fendergittarrensaite verwendet (hohe E-Saite P/N172-0000-009), die sich hervoragend verlöten lässt.
    www.mbpetau.de


    Vorbildfoto bei Drehscheibe Online Bild Nr. 8

    Drehscheibe Online Foren :: 04 - Historisches Forum :: Bilder von Fritz Willke – Reisezugwagen mit Fragen (m10B)


    Beschreibung unter http://donnerbuechse.eu/ Rubrik „Beschreibung der Bauarten“ Teil 5 „Nachkriegsentwicklung“


    Gruß Chris

    Hallo zusammen,

    also ich hab zwar bei der Wortwahl auch kurz gezuckt aber mich dann nicht weiter angesprochen gefühlt, da meine bisherigen Hintergründe mit der Rolle direkt aus dem blauen Farbtopf aufgebracht worden sind. Die künstlerische Ader, um mich in der Landschaftsmalerei auszuprobieren, habe ich leider von meinem Großvater väterlicherseits nicht geerbt, insofern wäre ich an pragmatischen Lösungen zu dem Thema weiterhin interessiert!


    Viele Grüße

    Chris

    Hallo zusammen,

    ich sehe da kein Streitpotential, da gibt es m.E. nur drei Möglichkeiten:
    1. Phantasiemodelle erstellen, die dann in den Foren mit Fug und Recht zerrissen werden, indem man einfach V65 umlackiert. Dem Einen wird´s egal sein, der Andere kauft sie nicht
    2. Die beiden von Dirk erwähnten tatsächlich vorhandenen ex. DB V65 (001 und 004) der MHE und BE darstellen, die aber erst in der Epoche IV zu den genannten Bahnen kamen. Schließt die immer noch "kaufwütigste" Gruppe der Epoche 3-Fahrer aus.
    3. ein Kleinstserienhersteller entwickelt ein Baukastensystem mit dem man sich "seine" Lok in korrekter Variante zusammenstellen kann, wie das in Echt das Erfolgsrezept von MaK war. Dann gibt es nur Bausätze, was viele nicht wollen oder können.

    Was wird m.E. folgen? Nüscht...

    Schönes Wochenende noch!
    Gruß Chris

    Moin,
    tja, das ist doch das übliche Thema der Diskussionskultur heutzutage, es gibt bei Einigen nur noch schwarz und weiß, mit Anspruch auf die alleinige Erkenntnis der Wahrheit.
    Zurück zum Thema. Ich bin seit 2002 bei der Spur 0, weil ich ein Fan von Kleinloks bin und man in Spur 0 die Dinger auch vernünftig zum Laufen bringen kann, häufig im Gegensatz zu kleinerern Maßstäben. Die Entwicklung geht bei den Herstellern, wie beim Eröffner des Beitrags richtig erkannt, tendenziell, mit einigen Ausnahmen, zu großen Loks. Ist halt so. Muß ich mich mit abfinden.
    Wundern tut es mich aber trotzdem warum es keine V90 (die ja mit Änderungen bis heute fährt und heute sogar in den buntesten Privatbahnfarben) im Preis- und Technikniveau der Lenz V100 gibt?!?! Oder eine Köf 3, ebenfalls eine Brot- und Butterlok (ja, ich weiß es gab einen Gebauer Bausatz, einen darauf basierenden Weihe-Bausatz, ein Resinghäusebausatz von Schnelli, ein 3D Druckmodell von ZT und irgendwelche wüsten Frickelbuden auf Basis der Pola Maxi Lok) aber leider nicht im Niveau der Köf 2 von Lenz erhältlich (zzgl Aufschlag weil etwas größer).

    Inwieweit die Hersteller hier den Interessen oder Abneigungen der Chefetage folgen, es an Hintergrundwissen mangelt oder ob man intensive Marktrecherche betreibt und daraufhin (was völlig verständlich wäre) das betriebswirtschaftlich optimale Modell herausbringen möchte oder die Recherche und Entwicklung von bereits vorhandenen Modellen anderer Maßstäbe in die Spur 0 projeziert, kann ich nicht beurteilen aber drüber diskutieren sollte man dürfen!

    Was bleibt für mich? Mit dem leben war es gibt, für den Rest selber sorgen und Spaß dabei haben. Nützt nix sich das Hobby vermiesen zu lassen durch "Andersdenkende" oder Hersteller, die partout nicht das auf den Markt bringen wollen, was ich unbedingt brauche!
    Weiterhin viel Spaß beim Hobby!
    Gruß Chris

    Hallo Tom,

    wenn Du noch eine Inspiration suchst, dann gucke mal hier. Dieringhausen

    (24. Bild von oben mit dem Text: "Ein hochinteressanter Blick aus Richtung Bahnbetriebswerk gen Osten zum Bahnhof Dieringhausen. ...")


    Die Situation hat mich irgendwie an Dieringhausen erinnert. Unten Bw und Güterbahnhof. Oben Abstellbahnhof und Streckengleise (dazwischen Zufahrt zur Sturzbekohlung im Bw). Ist so entstanden als die Aggertalbahn, die im Planum der Landstraße gebaut war, in den Hang verlegt wurde.
    Viele Grüße

    Chris

    Beim Fahrgestell könnten solche Firmen wie z.B. Hummel zum Zuge kommen. Da ja das Interesse an kleinen Rangierloks offenbar doch nicht so gering ist, jedoch jeder seine eigenen Vorlieben (wahrscheinlich auch regionaler Natur) hat, wäre doch modulares Fahrwerk mit mehreren realisierbaren Achsständen, unterschiedlichen Raddurchmessern, Blindwelle denkbar.

    So könnte man in einem bestimmten Rastermaß die Achsstände bestellen und der Produzent würde nur das Programm auf seine CNC- Maschine laden. Dann würden sich auch die Kosten in der Produktion "schneller" amortisieren. Ganz nebenbei wäre ein solchen Fahrwerk auch für Drehgestellokomotiven geeignet.



    Mfg, Andrej.

    Hallo Andrej,

    den Vorschlag das ganze Modular aufzubauen finde ich gut. Beim Fahrwerk muß ich Dir dahingehend widersprechen, daß es weder unterschiedliche Achsstände bei der KG230B gab noch Blindwellen. Insofern scheint das Fahrwerk der Köf 3 der richtige Weg.
    Modulare Fahrwerke für andere Eigenbauten sind sicher immer interessant!
    Shitstorm? Von wem denn und warum?
    Gruß Chris

    Hallo Reiner,

    ich weiß jetzt nicht was Du unter weitem Umkreis im Süddeutschen Raum verstehst, aber ein kurzer Blick in die Listen ohne, daß ich mir alle Loks angesehen hätte bracht Folgendes zu Tage:
    - Kalkwerk Regensburg
    - Hafen Aschaffenburg (3 Loks)
    - Portland Heidelberg
    - Südzucker (2 Loks in verschiedenen Werken)
    Dazu noch zwei Maschinen des Typs KG275 bei der Regentalbahn....
    Wenn man kein Interesse an den Loks hat ist das völlig okay!

    Gruß Chris