Posts by BR96

    Hallo ClausO,


    wo liegen denn Deine Bilder? Doch wahrscheinlich auch bei einem externen Bilderhoster. Wenn Du im Schnellenkamp-Forum mit der rechten Maustaste mal auf eins Deiner Bilder klickst und dann Eigenschaften auswähls, bekommst Du den richtigen link.

    Hallo Thomas,


    ja, den nutze ich auch für die LENZ-Räder. Ich bin immer noch begeistert von dem Ding. Der ist bei mir schon 8 Jahre alt und tutet immer noch!


    Und frag mich nicht - ich blicke hier noch nicht so durch bzgl. Bewertungen, Freunde, Renommee, Bedankomat und diesem Dingsbums... ;(


    Wir treffen uns einfach in Buseck auf ne ehrliche Bratwurst, ganz ohne Renommee, aber mit Senf - ok? Deine Nummer habe ich mir aus der Schnelli-PN rübergerettet.


    Freut sich - Jörg

    Hallo,


    hier der bekannte leicht veränderte Baubericht.


    Wünsche:


    - keine Kulisse, nur Schraubenkupplung


    - Echtholz-Beplankung


    - deutlich erhöhtes Gewicht


    - dezente Alterung


    In Anlehnung an den tollen Bericht im SNM sieht man hier den Messing-Streifen nebst Messing-Blech-Boden. Der Messing-Streifen mit den beiden 2mm-Bohrungen ist bereits fertig und brüniert. Er dient zum einen für als tiefliegendes Gewicht und zum anderen als Fixpunkt für die Drehgestelle, die später nicht mehr wie eigentlich vorgesehen von oben verschraubt werden können.



    Als nächstes habe ich die Räder lackiert. Obwohl das Modell später gealtert werden soll, baue ich zunächst "fabrikneu". Die Räder haben einen gleichmäßigen matten Farbauftrag mit dem Posterman bekommen. Geht sehr schnell und nur für die Räder schmeiße ich den Airbrush-Kompressor erst gar nicht an. Die Drehgestelle und der Rahmen werden später mit der Airbrush schwarz lackiert, aber die Räder kann man mit dem Stift mal eben zwischen Tür und Angel bearbeiten und dann bis zum finalen Zusammenbau und der anschließenden Alterung erstmal weglegen.


    Linkes Rad unbehandelt, rechte Seite lackiert:





    Nachdem nun alle Messing-Teile angebracht sind kann es mit dem Lackieren weitergehen. Vorher habe ich noch zur Probe eine Holzbohle angepasst. Trotz der Messingblech-Einlage passt sie perfekt. Die Holzstreifen lassen sich sehr schön mit einem kleinen Seitenschneider kürzen. Das Messingblech dient übrigens nicht nur als Gewicht, sondern auch als Stabilisator, da der Kunststoff-Holz-Einsatz ja nicht eingeklebt wird. Der Rahmen ist nun wunderbar stabil. Der Wagen wird am Ende unbeladen ca. 300g auf die Waage bringen, genauso viel wie ein LENZ G10. Zum Vergleich, ein 0SM-Kesselwagen wiegt gerade mal ca. 180g.




    Nun wurde der Wagen grundiert. Die Grundierung hat mal wieder genadenlos die Stellen gezeigt, die noch nachgebessert werden mussten. Da ja heute die Sonne lacht, wurde draußen lackiert. Der Plattenspieler dient zum drehen während des Lackierens (von Hand!) und zum abdecken nach der Lackierung. Da ist es schön, wenn der Plattenspieler einen hohen Deckel hat. Die Handräder habe ich wieder demontiert, weil ich sie so später besser gelb anmalen kann und weil die Beschriftung, die teils hinter die Handräder geht, besser anzubringen ist.







    Das sind Bahnschwellen von dem User "Bahnschwelle". Der verkauft wunderbare günstige Schwellen (und ist nebenbei Zimmermannmeister). Ich hatte noch ein paar Reste, da ich mit diesen Schwellen die Lücken der PECO-Weichen nach dem Entfernen der Kunststoff-Kästen gefüllt habe.


    Die habe ich mit einer Drahtbürste etwas bearbeitet und anschließend gebeizt. Das ganze hat tatsächlich nur 20min gedauert.

    Potzblitz!


    Das ist mir noch gar nicht aufgefallen - danke für den Hinweis! Wird korrigiert! Da ich den Schotter auf dem 2. Modul eh noch farblich behandeln muss (die Schienen sind schon rostig), werde ich das bei der Gelegenheit gleich mit erledigen.


    So soll es sein - sachliche Kritik! Die tut nicht weh sondern hilft mir ein Stück weiter! :)

    Hallo Achim,


    das mag alles sein, aber leider ist inzwischen nichts mehr von dem Dachstuhl zu sehen, das es bereits "gedeckt" ist... 8o


    Und die Höhe der Sparren ist sicherlich auch richtig, aber es handelt sich ja nur noch um ein Halbreliefgebäude, das Dach wurde erst gar nicht komplett aufgebaut. Ich bin von dem Dachstuhl übrigens positiv überrascht. Wenn man das Gebäude wie geplant zusammenbaut, bekommt man einen sehr detaillierten Dachstuhl.


    Merke: Kit-Bashing is killing Dachstühle... :D

    Rillengleis:


    Weiter geht's im Bereich der Güterverladung. Als Halbrelief-Gebäude liegt der Güterschuppen-Bausatz von MKB auf dem Arbeitstisch, der erst komplett zum Halbrelief-Gebäude umgebaut werden muss. Mich würde eine komplette Eigenkonstruktion schon reizen, aber die Zeit möchte ich derzeit nicht investieren. So bin ich dann mit dem Rillengleis angefangen, damit T1 und Opel Blitz demnächst bis an die G-Wagen fahren können. Ein Kollege vom OWL-Stammtisch hatte die Idee, dass man H0-Schienen ins Gleis löten/kleben könnte. Das funktioniert natürlich nicht in Bögen, aber für meine Zwecke ist das auch nicht nötig. Das alte Roco 2,5mm Gleis ist perfekt geeignet. Die Schiene wird um 90 Grad gedreht mit der Oberkannte in das Spur-Null-Gleis gelegt, der Schienenstuhl bildet dann die Anschluss-Kante zum Asphalt oder Kopfsteinpflaster. Die dadurch entstehende Rille ist tief genug für sämtliche Spurkränze meiner Fhz.



    So sieht es dann später aus. Ich habe die Gleise mit Keramin ausgegossen. Die graue Farbe ist Faller Strassenfarbe, die ich überall als Grundierung nehme (Tipp von ASM). So auch bei den Mauerplatten an der Güterrampe, die natürlich noch anders gestrichen wird. Diese musste ich noch etwas tieferlegen, weil ich das NEM-Maß nicht eingehalten habe und mich gewundert habe, warum der ssy45 tiefer liegt. Aber dann kam mir ein Bericht von Nafets gerade recht (danke!) und inzwischen passt alles. Und die Rillen selber werden farblich auch noch nachbehandelt.




    So. Und nun ist mir nicht ganz klar, wie es mit dem Bericht weitergeht, da ich ja nun eigentlich in den anderen Bereich des Anlagenbaus wechseln müsste. Das sollte man nochmal überdenken.


    @Moderator: was nun?


    Hallo zusammen,


    ich hatte noch nicht fertig - und möchte hier weiter über den Bau meiner beiden Module berichten.


    Hintergrund:


    Ich bin erst seit gut 2 Jahren Nuller und mittelfristig werde ich einen größeren Raum inkl. Tageslicht zur Verfügung haben. Bis dahin werde ich mich primär um die Renovierung unseres knapp 100 Jahre alten Hauses beschäftigen. Zudem sind wir eine sechsköpfige Familie und die Zeit für das Hobby ist begrenzt. Zunächst hatte ich geplant in meinem Arbeitszimmer eine kleine Anlage mit den Resten meiner H0-Sammlung zu bauen, aber dann kam die Idee direkt mit Null zu starten und eine Art "Testgleis mit Landschaft" zu bauen. Ein Testgleis um meine Fhz zu testen, aber auch um Dinge wie Weichenantriebe, Schotter, Unterbau etc. für meine zukünftigen Pläne auszuprobieren.


    Wünsche:


    - obwohl nur sehr wenig Platz zur Verfügung steht, möchte ich unbedingt einen einständigen Lokschuppen haben. So ein klassischer Backsteinschuppen.
    - Güterschuppen
    - Rillengleis
    - Auffahrrampe für meinen ssy45 (den ich damals gerade gebaut habe)
    - ein kleines, klassisches Analog-Gleisbildstellwerk


    Der Plan:


    Um es vorweg zu nehmen, ich habe keine vernünftige Möglichkeit für eine Umfahrung gefunden. Das war bei dem geringen Platz einfach nicht drin. In der Zwischenzeit hat sich aber ergeben, dass 2 befreundete Nuller ebenfalls individuelle Module bauen und meine Testanlage Teil einer größeren Anlage geworden ist. Es gibt also tatsächlich ein Streckengleis. Ich habe trotz der minimalen Größe einen Plan mit anyrail gemacht und während des Bauens mehrfach über den Haufen geworfen. Auch das ist eine Erfahrung und genau darum baue ich ja eine Testanlage! Da der folgende Plan schon umgesetzt wurde, kann ich Verbesserungsvorschläge leider nicht mehr berücksichtigen.



    Unumgänglich schien mir der Gleisbogen, der die beiden Modulteile miteinander verbindet. Und klar ist natürlich, dass bei einem möglichst großen Radius die Länge der Gleise auf den Modulen sehr kurz ist. Der Radius beträgt nun 102cm. Immerhin! Das linke Modul ist 2,4x0,6 Meter groß, das obere 2,6x0,3 Meter. Das große rote Gebäude ist der Lokschuppen, der ursprünglich links unten hinkommen sollte, aber so verdeckt der Schuppen einen Teil des Gleisbogens. An die Stelle unten links ist nun eine lange Güterrampe mit Güterschuppen (Halbrelief) gerückt. Ganz unten ist das Auffahrgleis. Rechts unten befindet sich ein kleiner Haltepunkt, schließlich soll ja auch mal ein GmP vorbeikommen. Oben rechts ist ein kurzes Abstellgleis vor einer kleinen Fabrik, die ebenfalls als Halbrelief gebaut wird. Oben links in der Ecke gibt es einen kleinen Bauernhof wo gerade eine Schafherde zu Besuch ist. Ja - etwas heile Welt darf es ruhig sein... Der längere Grünstreifen oben rechts soll ein paar Schrebergärten andeuten. Dort dürfen sich unsere Kinder verewigen.


    Hier mal ein Bild aus dem Arbeitszimmer. Man kann erkennen, dass mir eine Dachschräge das Leben zusätzlich schwer macht. Die Gleise auf der linken Seite müssen einen recht großen Abstand zum Modulrand haben.


    Die Module hat übrigens ein befreundeter Zimmermann gebaut, der hier auch tätig ist. In der Innenseite der Eckverbindung ist noch ein kleiner dritter Teil in Form eines Bogens, damit der Übergang nicht so hart ist. Die Verbindung untereinander erfolgt mit Rampa-Muttern. Hier werden die Kabelverbindungen der beiden Module gesteckt.



    Nachdem nun beide Geigenkästen fertig waren, konnte der Gleisbau beginnen. Allerdings wurden zunächst die vorhandenen Lenz-Gleise gegen Peco-Code124 Gleise ausgetauscht. Die 4 schlankeren Weichen habe ich günstig neu erworben, die knapp 8 Meter Flexgleise gab es gebraucht. Und ja, ich kann die Fehler wie englische Schwellenlage und Schienenstühlchen verkraften, letztere sehen ja fast schon bayrisch aus.


    Unterbau:


    Ich bin nachwievor der Meinung, dass es wirklich nur einen kaum merklichen Unterschied macht, ob man die Gleise ordentlich dämmt oder nicht, aber ich möchte ja alles ausprobieren. Also wurde erst mal großflächig Kork verlegt.


    Ich habe schwarze Trittschalldämmung von Bauhaus (sehr günstig!) mit Acryl aufgeklebt um alles schön elastisch zu halten. Und tatsächlich, auch die Gleise kleben so auf der Trittschalldämmung! Da habe ich allerdings schwarzes Acryl benutzt, aber dazu später mehr.



    Für das Anzeichnen des Schienenbettes habe einen Edding an einen möglichst kurzen Wagen befestigen wollen. Je kürzer der Wagen, desto genauer die Markierung im Bogen. Also habe ich ein Drehgestell umfunktioniert:



    Die Böschung habe ich später mit dem Cutter geschnitten. Allerdings befinden sich bei mir große Teile der Gleise in Betriebsbereichen und so ein ganz sauberes Schienenbett möchte ich da gar nicht haben.


    Nachdem die Gleise aufgeklebt waren, wurde erst mal verdrahtet. Trotz Lenz-USP müssen bei mir die Herzstücke polarisiert sein. Aber dazu und zu den Weichenantrieben von Peco später mehr.


    Die Plastik-Schwellen von Peco haben einen Anstrich mit Abtönfarbe bekommen und die Schienen Flugrost mit der Airbrush. Dafür habe ich "Rust" von Model Master verwendet. Dann sah es erstmal so aus:




    Vor dem Einfärben der Gleise wurde natürlich reichlich verkabelt. Ich habe an Einspeisepunkten nicht gespart, schließlich hat man bei einer so kleinen Anlage jeglichen Fahrbetrieb direkt vor den Augen und da stören Kontaktprobleme umso mehr. Inkl. Weichenpolarisierungen habe ich über 30 Kabel an die Gleise gelötet.



    Schotter:


    Ein Thema an dem man sich lange aufhalten kann! Ich habe von Anfang an geplant den Schotter noch farblich zu behandeln, deshalb war mir die Farbe zunächst relativ egal. Ich habe dann probeweise einen Schotter verarbeitet, der mir zunächst ganz gut gefiel. Erst auf einem Detail-Foto habe ich dann gesehen, dass der Schotter viel zu rund für mich ist. Der neue Schotter gefällt mir richtig gut und er ist sehr günstig. Ich habe für meine kleine Testanlage (ca. 8 Meter Gleis) inkl. Porto unter 10 Euro bezahlt. Auf dem nächsten Foto habe ich bei die Schottersorten nebeneinander fotografiert. Beide sind farblich noch nicht behandelt. Keine Frage, welcher der Schotter meiner Wahl ist, oder?







    Zusammengefasst:


    - 3mm Kork
    - graue Trittschalldämmung mit Acryl verklebt
    - Peco-Gleise mit schwarzem Acryl verklebt
    - Schwellen mit Abtönfarbe gestrichen
    - Schienen mit Rostfarbe lackiert
    - Schotter mit Tiefgrund verklebt (2x)
    - Schotter gealtert
    - fertig


    Man kann den Schotter immer noch leicht eindrücken und es bröselt nichts. Als noch nicht alles eingeschottert war, hatte ich ja den Vergleich und ich kann sagen, dass der eingeschotterte Bereich tatsächlich etwas leiser zu befahren ist. Gut, bei den kurzen Gleisen wird eh nur langsam rangiert. Aber ich wollte ja alles testen und das habe ich gemacht. :D


    Hier noch 2 Bilder von den Weichen:


    Auf dem oberen Bild kann man gut erkennen, dass ich dort schon einen Hauch schwarze Farbe zwischen die Schienen gesprüht habe (unteres Gleis).





    Weichenantriebe:


    Die Peco-Weichen haben ja diesen braunen Kunststoff-Kasten, um einen Micro-Schalter für die Polarisierung aufzunehmen. Er hat für mich 2 entscheidende Nachteile: erstens verhaken sich Kupplungen und zweitens sieht er in meinen Augen mies aus. Er stört also.


    Bei mir wurden wie beschrieben diese Kästen entfernt und die 3 Lücken die dadurch entstehen, wurden durch Holzschwellen ersetzt. Nachdem wie Weichen eingeschottert und farblich behandelt wurden, ist davon nichts mehr zu sehen.


    Bei den Antrieben hatte ich zunächst Unterflur-Antriebe von Hoffmann geplant und auch gekauft. Diese haben mich allerdings überhaupt nicht überzeugen können. Vor einer Servo-Lösung hatte ich bis dahin immer großen Respekt, aber inzwischen bin ich völlig begeistert davon. Ich habe die 4 Antriebe nebst Steuerung von MBtronik (Holtermann) im Einsatz. Die Steuerplatinen habe ich als Bausatz gekauft und alles läuft prima. Auf dem Bild unten kann man die beiden Steuerplatinen sehen, allerdings fehlen hier noch ein paar Rückmeldungen. Man kann sich die Frage stellen, warum man bei einer so kleinen "Anlage" überhaupt elektrische Antriebe einbaut, es gibt schließlich tolle Handschalter. Ja! Aber ich möchte halt alles testen und inzwischen sind die nicht mehr wegzudenken. So eine Weiche, die motorisch umschaltet ist schon ein Gedicht. Das habe ich bisher immer unterschätzt.





    Hallo Stephan,


    schön dass Du auch hier bist. Da werde ich Dich jetzt mal missbrauchen, um das Einstellen von Bildern zu testen. So sieht es über meinen Modulen aus. Das Bild hat meine Jüngste gemacht und ist etwas schief, aber man kann sehen, dass wir fast die gleiche Beschilderung im Eisenbahnraum haben - auch original abgeschraubt (äh...nachgegossen...). :D