Posts by BR96

    Es ging in meinem Beitrag nur um die Technik. Ich zitiere mich mal selber:

    ein Begrasungsgerät liefert nur die Technik für das Begrasen und garantiert keine perfekten Ergebnisse, denn es braucht noch das Auge für guten Landschaftsbau

    Ich habe deshalb nur ein paar Quadratzentimeter begrast, um die Ergebnisse zu zeigen.


    Übrigens ist die Nutzung von Haarspray ein oft gemachter Fehler. Haarspray verklebt widerspenstige Haare und macht das auch mit Grasfasern und anderen Materialien des Landschaftbaus. Haarspray bleibt klebrig und zieht anschließend lange Zeit sehr erfolgreich Staub an.

    Hallo,


    ich möchte dieses Thema mal aufgreifen. Ich muss in ein paar Wochen wieder ein paar neue Stellen auf meinen Modulen begrasen und beschäftige mich seit ein paar Tagen intensiver mit dem Thema.


    Ich habe Erfahrungen mit folgenden Geräten:


    - Fliegenklatsche/Eigenbau

    - Grasmaster NOCH (erste Version)

    - RTS Greenkeeper 55kV


    Das Ergebnis einer Begrasung hängt von vielen Faktoren wie Gerät, Spannung (elektrisches Feld), Fasern, Kleber und Handhabung ab.


    Hier (mit einem Markengerät, ich schreibe bewußt nicht welches) habe ich wohl so ziemlich alles falsch gemacht:




    Man kann zu diesem Thema zig Videos zu Eigenbaugeräten und zu Vergleichstests finden. Dabei haben sich zwei Fragen aufgetan:


    - wieso erzielen manche Kollegen bessere Ergebnisse mit dem (alten) Grasmaster, wenn der Becher (und somit der Abstand der Pole) zueinander verkürzt wird?

    - wieso bringt NOCH gerade eine neue Version des Grasmasters heraus, der mit 16kV noch immer weit unter den Spannung von anderen Herstellen liegt?


    Wenn man sich manche Eigenbauten anschaut, dann stehen einem die FasernHaare zu Berge, zum einem wegen der teilweisen fürchterlichen Ergebnisse und zum anderen, wegen der Gefahren, denen man sich bei einigen Geräten aussetzt. Übrigens sollte man solche Bauanleitungen nicht publizieren, ohne auf die Gefahren hinzuweisen. Ich habe mich im Studium in den Fächern Hochspannungstechnik oder auch Messtechnik mit diesen Themen beschäftigt und in den 90er Jahren taten 20kV genauso weh wie heute. :-) Ich weiß also, was ich tue.


    Um meine Fragen zu beantworten habe ich mir ein elektrisches Feld mit 15-20kV aufgebaut. Grundlage waren ein Brett und Weißleim. Angefangen habe ich mit sehr kurzen Fasern (keine Ahnung, warum ich die in der Bastelkiste hatte).




    Das Ergebnis war erwartungsgemäß optimal. Man erkennt schon ein paar längere Fasern, die sich im übernächsten Test hier noch "gepflanzt" hatten.


    Den nächsten Test habe ich mit 6mm Fasern gemacht. Auch hier haben sind ein paar lange Fasern unter das Volk gemischt.





    Gespannt war ich auf das Ergebnis mit den 12mm Fasern. Auch hier ist das Ergebnis optimal.





    Dann habe ich 12mm Fasern auf die vorhandenen 12mm Fasern gebracht und diese mit einer anderen Farbe verlängert.



    Auch dies war kein Problem.


    Ich habe diese Ergebnisse mit einem Gerät für unter 6 EUR (Negative Ionen Generator, 12V Eingangsspannung) erzielt und mir dabei keine Gedanken über den "richtigen" Kleber oder Untergrund gemacht. Ich kann nicht mal sagen, von welchem Hersteller die Fasern sind.


    Subjektives (!) Fazit:


    - der Abstand und somit die Lage des elektrischen Feldes sind maßgebend

    - auch die 12mm Fasern müssen keine Herausforderung sein

    - da man die Fasern "verlängern" kann, ist es nicht kriegsentscheidend, welche Länge das jeweilige Gerät "schafft"

    - ich habe zwar die Möglichkeit die Siebe zu wechseln berücksichtigt, aber diese Option hätte ich mir sparen können, denn ich habe die 6 und 12mm Fasern mit ein und dem selben Sieb (2,5mm Maschenweite, 0,7mm Drahtdurchmesser) aufgebracht.

    - der Vorteil von Wechselgläsern, den einer der bekannten Hersteller bietet, ist für mich nicht wirklich wichtig. Bei mir sammeln sich zwar nach dem Begrasen ein paar Fasern im Becher ab, aber die kann ich einfach entfernen oder eben drinlassen, denn ich baue keinen Golfplatz und bei einer Wildgras-Bepflanzung sind unterschiedliche Fasern ja willkommen

    - elektrische Fliegenklatschen sollen man zum Klatschen und nicht zum Begrasen verwenden

    - ein Begrasungsgerät liefert nur die Technik für das Begrasen und garantiert keine perfekten Ergebnisse, denn es braucht noch das Auge für guten Landschaftsbau

    1. ich finde es grenzwertig, wenn jemand sich Mühe macht und etwas zeigt und die erste Reaktion die dann kommt zeigt, wie man es auch (besser, weil schneller) machen kann -> ich finde, dass das hier nicht zutrifft


    2. wie gesagt, man muss schon etwas mehr beachten, möchte man ein vergleichbar gutes Bauteil selbst herstellen


    3. meine selbstgebaute Gebauer Köf III hat bereits Anhebekonsolen aus Messing von Gebauer


    4. meine Köf II bekommten keine Anhebekonsolen, weil die in Bielefeld stationierten Vorbilder diese nicht hatten


    5. von Dachrinnen in 1:1 bis zu SMD Bauteilen habe ich schon alles mit großer Freude erfolgreich gelötet, Deinen Kommentar kannst Du Dir sparen

    Ich spreche nur von ATA Scheuerpulver.


    Das scheint ein nicht mehr sehr nachgefragter Artikel zu sein, denn in einem der drei großen Drogeriemarkt-Ketten gibt es gar KEIN Scheuerpulver mehr, also auch nicht von anderen Herstellern.


    Was die Milch betrifft kann ich nichts dazu sagen, nur, dass diese andere Zusatzstoffe hat (Benzolsulfonsäure, C10-13-Alkylderivate, Natriumsalze, etc.).


    Ich kenne zig Modellbauer, die wie ich seit Jahrzehnten das Pulver von ATA nutzen und wollte genau diese Kollegen ansprechen, weil ich weiß, dass sich jetzt der ein oder andere auch einen Vorrat anlegen wird. So eine Flasche mit 500g kostet 1,55 EUR...da ist das Bevorraten eines abgekündigten Faulhaber-Motor-Typen schon eine eher kostspieligere Angelegenheit...

    Hat mir leider schon Ärger bereitet , mit Drohung Anwalt usw. wegen Werbung .

    Hallo Lothar,


    das ist natürlich nicht in Ordnung und nicht nachvollziehbar. Hier im Forum werden ja Produkte besprochen, empfohlen und kritisiert. Davon lebt ja das Forum. Dann müssten wir ja z.B. den Thread "Interessante Händlerangebote" direkt löschen. In meinen Bauberichten stehe ich auch Rede und Antwort, welche Farben, Teile, Räder, Elektronik etc. ich verwendet habe.


    Also lass Dich nicht abhalten Hersteller zu nennen!


    OT:

    Und was die oben erwähnten Trolle und Neider hier im Forum betrifft. Die kommen und die gehen. Da wünscht sich so Mancher die "Grünen" zurück. Denn wenn einem dann ein Newbe oder ein User, der alles nur kommentiert und kritisiert in die Parade gefahren ist und man selber beinahe so viele positive Bewertungen wie Beiträge hat, dann konnte man nur noch schmunzeln.




    Das Geländer auf der Brücke in #201 ist sicher von Petau, oder? Da ist mir ein ungewolltes Missgeschick passiert. Ich habe es mit Brünierung von NDetail behandelt und nun rostet es von ganz allein...

    Hallo Fahrzeugbauer,


    ich habe gestern mit Schrecken festgestellt, dass das gute alte ScheuerPULVER (nicht MILCH) in einigen Märkten nicht mehr verkauft wird. Scheinbar wird dieser Artikel kaum noch nachgefragt.


    Da man das Pulver ja wunderbar zum Entfetten und zur rauen Vorbereitung einer Lackierung nutzen kann, sollte man sich evtl. einen Vorrat zulegen.


    Hallo,


    die Scheibe stromlos machen und den Riegel vorsichtig nach vorne kippen und mit einer Pinzette aushebeln. Das geht, wenn man das vorsichtig macht. Dann testen, ob der eingebaute Linear-Servo noch lebt. Falls der defekt sein sollte ist das keine große Sache, der lässt sich leicht wechseln.

    ...nochmal Waller:


    Weil ich gerne unter etwas durchfahren wollte, habe ich vor Jahren diese Straßenbrücke gekauft:




    Die Stützmauern bilden den Hintergrund für mein Modul:




    Diese kleinen Gebäude sind auch von Waller:





    Und jetzt gestalte ich gerade diesen Bereich um. Es kam mir immer etwas wie "das Ende der Welt" vor und deshalb sollte ein neuer Abschluß her.


    Vorher:



    Demnächst:




    Das eigentlich als Stellwerk gedachte Gebäude wird die Verwaltung eines größeren Landhandels werden. Die hintere Gebäudewand gehört zum Raiffeisen-Gebäude von Waller und wird hier als Relief einfach den Abschluß bilden. So wird eine Art Innenhof-Situation entstehen. Ich werde in meinem "Nutshell" Thread weiter berichten.

    Hallo,


    es gab ja schon diverse Umbauberichte von der MTH E94 auf ESU. Mutter aller Berichte ist wohl der vom Werkzeugmacher. Das war seinerzeit auch meine Motivation eine E94 umzubauen.


    Damals habe ich diese Version gebaut:







    In meinem Freundes-, Bekannten- und Stammtischkreis gibt es inzwischen 8 umgebaute Modelle der E94. Bei meinem letzten Umbau habe ich mal ein paar Bilder gemacht. Warum jetzt dieser Bericht? Nun, die Nachricht, dass MTH vom Markt verschwindet hat die Diskussion um deren Modelle scheinbar neu entfacht. Für mich nicht ganz nachvollziehbar, denn das Modell der E94 wird ja seit Jahren nicht mehr produziert. Es gibt einen Händler in den USA, der die Modelle sehr günstig (bei Ebay) anbietet. Vielleicht kann dieser Bericht ja dazu beitragen, nochmal über den Kauf dieses Modells nachzudenken.


    Ich bin der Meinung, dass das Modell nur Spaß macht, wenn man es auf DCC umbaut. Der Werkzeugmacher bietet dazu Platinen an, die zum einen den ESU Decoder adaptieren als auch die weitere Nutzung der beiden Beleuchtungsplatinen von MTH möglich machen. Denn da werden die LEDs über eine gemeinsame Masse angesteuert, anders als bei DCC. Auf der Adapterplatine wandeln Optokoppler die Spannung entsprechend um.


    Man kann aber auch die Adapterplatine von ESU nutzen, wenn man (wie ich) auch noch die originalen LEDs von MTH tauschen möchte.


    So sieht es aus, wenn man die Lok (hier gleich zwei) komplett entrümpelt:



    So sieht es nach dem Einbau eines ESU XL Decoders aus:



    Ich möchte hier den Umbau nicht weiter beschreiben, denn das hat der Werkzeugmacher schon wunderbar getan. Aber ich möchte noch ein paar Details ansprechen.


    Wenn man sein Modell altert, macht es echt was her, wenn man die 12 Federn der Stromabnehmer rot lackiert:



    Ich habe die Federn entfettet und anschließend grundiert.


    Dann habe ich die Griffstangen an den Vorbauten durch 0,6er Stahldraht ersetzt. Die Halter sind von Paul Petau.



    Die MTH E94 hat ein nicht zu unterschätzendes Problem: die Spurkränze entsprechen keiner NEM-Norm und schneiden gerne Weichen auf. Bei meinem ersten Umbau wurden die Spurkränze etwas "runder" gedreht, bei der letzten Lok hat Holger Gräler neue Radreifen aus Edelstahl auf die Radkerne gezogen. Die Radkerne wurden dabei dünner gedreht. Jetzt kann nichts mehr passieren, die Räder halten für die Ewigkeit und sie sehen viel besser aus! Man kann auf den Bildern gut erkennen, dass der Spurkranz nun eine andere Form hat.




    Evtl. mache ich in den nächsten Tagen ein paar Bilder von der fertig umgebauten und gealterten Lok.


    Hier nochmal eine kurze Übersicht, was man benötigt:


    - Lok (kauft man bei Ebay in den USA kommen nur noch die Einführsteuern dazu, kein Zoll!)

    - 2 digitale Servos (zus. 10 EUR)

    - Platine vom Werkzeugmacher

    - Umbau der Räder

    Ich habe einige Mauern, Arkaden, kleinere Gebäude, eine Brücke und natürlich meine Lieblingskneipe (ich kenne die Wirtin persönlich...) von Waller.


    Jetzt wartet ein Stellwerk und ein Raiffeisen-Halbrelief auf Farbe.


    Ich kann die Modelle nur empfehlen!


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