Posts by Frank Paul

    Es gibt noch weitere dieser kleinen faszinierenden Rangierdioramen vorwiegend aus England, bei denen die Loks oder kürze Züge irgendwo hinter oder zwischen Gebäuden oder unter Brücken aus dem sichtbaren Bereich fahren können:
    Einfach mal Brewhouse Quay bei google eingeben oder Horsley Bank

    Ich habe mal versucht, diese Entwürfe mit Lenz Gleis umzusetzen:

    Der Zug könnte von oben unter einer Brücke (oder ???) hindurch in das Gleis mit der 1 einfahren, vom Zug abkoppeln und in das Gleis 2 fahren. Hier könnte ein kleiner Lokschuppen mit Bekohlungsanlage stehen. Anschließend könnte der Zug umfahren werden. Die Lok würde in den nicht sichtbaren Bereich einfahren, dort über eine kleine Schiebebühne nach Gleis 1 verschoben werden und sich dann wieder vor den Zug auf Gleis 1 setzen.
    An Gleis 3 könnte eine Ladestraße sein. Gleis 4 ist einfach da, weil ich eine DKW habe, erscheint mir aber insgesamt etwas zu kurz. Für einen Lokschuppen an dieser Stelle, wie eigentlich gedacht, wäre es vielleicht etwas eng. Hat jemand eine gute Idee?

    Eventuell ein zusätzliches Abstellgleis für einen Waggon?
    Hier das Ganze noch mal aus anderer Perspektive:

    Mich würde ja sehr interessieren, was Ihr zu diesem Entwurf sagt. Über Anregungen und Vorschläge auch zur Ausgestaltung des Ganzen würde ich mich natürlich sehr freuen. Vielleicht hat schon jemand mal eine solche kleine "Schaukastenanlage" gebaut?
    Die Gesamtlänge des sichtbaren Bereichs wäre übrigens ca. 2.20.
    Wahrscheinlich hat es nie einen Endbahnhof gegeben, in dem ein bayerisches Agenturgebäude stand, aber ich finde es macht sich doch ganz gut...
    Viele Grüße
    Frank

    Mehr im industriellen Umfeld sind diese beiden Entwürfe angesiedelt:







    Anders als beim Vorschlag von Heinz Lomnicky findet sich im ersten Entwurf eine "Segmentdrehscheibe" im verdeckten Bereich, beim zweiten ist wahrscheinlich eine kleine Schiebebühne, ebenfalls im verdeckten Bereich, vorgesehen, um auch hier Waggons umfahren zu können.

    Hallo zusammen


    Seit jeher fand ich die kleinen oder sehr kleinen
    "Anlagenpläne" von Carl Arendt und Mitstreitern oder auch kleine
    "Schaukastenanlagen" reizvoll. Erfreulicherweise findet man auch
    hierzulande immer häufiger Entwürfe für kleine kurze Bahnhöfe oder ein
    Rangierdiorama. Zum Beispiel im Spur Null Magazin 20:

    ... aber wo bleiben die Dachsparren?


    Aber immerhin kam heute der Bausatz (nein, nicht aus Schweden) dieses wunderschönen Stehpults in Norddeutschland an, und liegt schon voller Lieferscheine, die bearbeitet werden wollen.



    Ich habe mit zwei winzigen aufgeleimten Streifen aus Buchbinderleinen die Klappe beweglich montiert.




    Und mit diesem letzten Einblick war´s das wieder.Ein schönes Wochenende wünscht


    Frank

    Hallo zusammen,
    hallo Stefan

    Nach den allgemeinen Betrachtungen in meinem letzten Beitrag soll es jetzt konkret werden.



    Beim Bau hatte ich außer den sehr hilfreichen Kopien der Original-Baupläne von Arnold keine Bauanleitung, die mir die einzelnen Bauschritte in der richtigen Abfolge vorgeben hätte oder eigene Erfahrungen im Modellbau, auf denen ich hätte aufbauen können. Learning by Doing war also angesagt, und natürlich klappte vieles nicht auf Anhieb:


    Furniert man Sperrholz, Spanplatte oder ähnliches Material auf der einen Seite, muss man das in der Regel auch auf der anderen Seite tun, um ein Werfen der Platten zu vermeiden. Ähnlich verhält es sich bei Graupappe: Leimt man auf der einen Seite Papier auf, sollte man es auf der anderen Seite auch tun und dabei das gleiche Papier oder zumindest Papier der gleichen Dicke verwenden, damit sich die Pappe nicht wirft. Eigentlich eine Binsenweisheit, die ich beim Bau des Sockels in der Annahme „wird schon gut gehen“ außer Acht gelassen habe. Natürlich ging es nicht gut und irgendwann fiel mir auf, dass das Dach auf den Wänden kippelte, obwohl alle Wände exakt die gleiche Höhe hatten. Ursache war der nur einseitig mit Pappe beklebte und dadurch rund gewordene Fußboden aus Graupappe. Ich habe den alten Unterbau entfernt und durch einen neuen ersetzt, und schon passte das Dach auf die Wände, ohne zu kippeln.


    Die Fußbodendielen aus Furnierstreifen im Dienst- und Warteraum sowie im Güterschuppen habe ich nicht mit Leim aufgeklebt, sondern mit einer dünnen, doppelseitigen Klebefolie, mit der Drucke auf dickeres Trägermaterial aufgeklebt werden. Bsiher sind die Böden plan geblieben und bleiben es hoffentlich auch. Teilweise habe ich auch die Bretter an den Außenwänden auf diese Weise aufgeklebt, genauso wie die schmalen Decklatten auf den Bretterfugen. Hier habe ich nach einigen Versuchen mit Weißleim (der beim Pressen seitlich hervorquillt und dafür sorgt, dass das Holz an diesen Stellen keine Beizen mehr annimmt) Furnier auf die Klebefolie geklebt, schmale Streifen geschnitten und diese nach nach dem Entfernen des Trägerpapiers auf die Bretter geklebt. Ich hoffe es hält. Die anschließende Behandlung mit Beizen und Farben hat die Klebekraft jedenfalls nicht beeinträchtigt. Insgesamt war das Aufbringen dieser schmalen „Latten“ eine fummelige Angelegenheit, auch wenn es mit der Zeit immer besser und schneller von der Hand ging.


    An der rechten Giebelwand habe ich die Bretter nicht direkt auf die Graupappe geleimt, sondern auf vorher aufgeklebte Furnierstreifen (zu erkennen auf einem der Fotos), um auch hier kein Werfen der Pappe zu riskieren.



    An dieser Giebelwand hatte ich vorher genau mittig das Loch für das Fenster ausgeschnitten, die Wand mit den anderen Wänden verklebt und innen gestrichen, das Fenster eingesetzt – und dann nach dem Anbau des WC-Vorbaus gemerkt, dass das Fenster nicht mehr mittig saß und die Wand völlig blöd aussah. Ein doofer Fehler. Ich bin froh, dass ich mir die Mühe gemacht habe, diese Wand herauszuschneiden und durch eine neue zu ersetzen, bei der auch mit angesetztem WC das Fenster genau in der Mitte sitzt.


    Auf einem Foto erkennt man, dass der Güterboden mit den beiden Rampen aus einem Stück ist. Ich dachte, so wäre es einfacher. Die Folge war aber, dass ich die Balkenkonstruktion für das Vordach über der Rampe auf der Gleisseite auf die Rampe aufsetzen und die Ständer unter der Pappe durch kleine Stücke fortsetzen musste. Damit habe ich es mir unnötig schwer gemacht.
    Bei einem Neubau würde ich die Ständer gleich bis zum Boden durchlaufen lassen, an den Ständern einen Querbalken anbringen, auf dem dann die Balken in Richtung Gebäude in
    der richtigen Höhe aufliegen. Diese müssten dann nur noch mit Dielen versehen werden.


    Die „Holzbalken“, mit denen ich die Balkenkonstruktion, die das Vordach trägt, gefertigt habe, erscheinen mir insgesamt etwas zu dick. Hier würde ich im Wiederholungsfall definitiv dünnere Balken verwenden.


    Außerdem würde ich keine Balken aus Eichenholz verwenden, nachdem Arnold mich darauf hingewiesen hat, dass die Agenturgebäude "thunlichst einfach" zu erstellen waren, und da durfte natürlich kein so teures Eichenholz verwendet werden ! ;)


    Ich habe meine Fenster mit Weißleim in die passgenauen Aussparungen in den Wänden eingeleimt. Später habe ich irgendwo den Tip gefunden, die Fensterfolie über die Fenster überstehen zu lassen und diesen Überstand innen auf die Wände zu kleben. Die innen sichtbare Folie könnte dann, so wie ich es auch gemacht habe, mit einem Rahmen aus Tonkarton überdeckt werden.
    Auf keinen Fall sollte man die Fensterfolie mit Sekundenkleber auf die Fenster kleben, da der die Folie „beschlägt“ oder trübe werden lässt.


    Die Rahmung der Fenster auf den Außenseiten mit schmalen Furnierstreifen war eine fummelige Angelegenheit. Hier musste ich viel üben, wieder abreißen und von neuem beginnen, bis es einigermaßen gut aussah. Kleinste Ungenauigkeiten in den Gehrungen sehen auf Fotos hässlich aus. Vielleicht hätte ich hier auch lieber Rahmen aus passendem Tonkarton verwenden sollen...???


    Beim Verleimen der zwei Dachhälften habe ich Dreiecke aus Graukarton mit dem richtigen Winkel eingeklebt, um die Dachhälften im richtigen Winkel miteinnander zu verleimen und der gesamten Dachkonstruktion mehr Stabilität zu geben. Es sollte als Ganzes abnehmbar sein, um das Innere des Gebäudes einsehen und in das Geschehen im Inneren des Bahnhofs „eingreifen“ zu können. Ich dachte es wäre schlau, die erwähnten Dreiecke so einzukleben, dass sie ganz genau auf den unteren Wandhälften stehen. An der linken Giebelwand habe ich dieses Dreieck schließlich wieder herausgeschnitten (weil die beiden Hälften nicht genau aufeinander saßen) und stattdessen die Fachwerkwand des Güterbahnhofs mit einem neuen Dreieck aufgestockt. So war es dann auch möglich, die Verbretterung und die anschließend aufgebrachten Latten bis unter das Dach durchlaufen zu lassen, und so sieht es wesentlich besser aus als an der anderen Giebelwand.


    Die Tore im Güterschuppen sollten geöffnet und geschlossen werden können. Die Tore werden unten durch auf dem Boden aufgeleimte Leistchen geführt (jeweils eine links und rechts im Bereich neben der Türöffnung, um in der Mitte bei geöffneten Türen keine „Stolperfalle“ auf dem Boden zu haben), oben durch eine durchgehende, auf die Innenwand aufgeleimte Leiste mit vorgesetztem und nach unten überstehendem Furnierstreifen. Nachdem ich auf die Unterkanten der Tore Kerzenwachs aufgerieben habe, laufen die Türen schön leicht und ohne zu hakeln. Bei den zweiten Schiebetüren auf der Straßenseite ist mir diese ganze Konstruktion wesentlich besser gelungen als auf der Gleisseite und alles sieht viel genauer und ordentlicher aus.


    Ein erster Versuch, längliche Griffe aus gebogenem dünnen Draht in gebohrte Löcher in den Türen einzukleben ging im wahrsten und wörtlichen Sinne schief und sah völlig blöd aus. Hier muss ich noch eine bessere Lösung finden...


    Türen sind ein weiteres Thema. Ich habe keine passenden fertigen Türen gefunden, weder gelasert noch aus Polystyrol, und musste sie selbst bauen. Erste Versuche mit auf Pappe aufgeklebten schmalen Furnierstreifen sahen grottenschlecht und überdimensioniert aus. Schließlich habe ich mehrere Lagen Zeichenkarton und Streifen aus Zeichenkarton aufeinander geklebt. Das Ergebnis ist besser als mein erster Versuch, aber nicht so schön wie professionell gelaserte Türen. Vielleicht fehlen aber auch nur noch ein paar kleine Details wie Türgriffe und Querbretter (Wetterschenkel?) an den Unterseiten der Türen.


    So das war´s für heute.



    Gute Nacht wünscht Frank

    Hallo zusammen
    Vielen Dank für die vielen positiven und wertschätzenden Rückmeldungen und die "Grünen", die Renommeepunkte. Ich muss mich unbedingt mal schlau machen, was das zu bedeuten hat und welche Konsequenzen das hat für das weitere Leben im Forum. :)


    Auf jeden Fall tut die Anerkennung gut und motiviert, weiter zu machen.
    Ich wurde gebeten, noch etwas mehr über die Hürden und Herausforderungen zu erzählen und will das gerne tun. Ich hoffe, dass dieser zweite Versuch einer Antwort nicht wieder auf Nimmerwiedersehen im Orcus des www verschwindet. Dauerhaft angemeldet bin ich heute jedenfalls...
    Also:


    Die Meßlatte für guten Modellbau hängt ja inzwischen ziemlich hoch. Die Ansprüche in Puncto Detaillierung, realistischer Gestaltung und maßstabsgetreuer Größe sind gewachsen, wie ein Blick in verschiedene Publikationen und Foren erkennen lässt. Was man da so teilweise entdeckt, ist wirklich unglaublich. Hat man die Kunstwerke beispielsweise eines Josef Brandl immer und immer wieder angeschaut und studiert und bewundert, dann möchte man auch so bauen können. Vergleicht man dann aber die eigenen (manchmal gar nicht schlechten, manchmal kläglichen) Versuche und Ergebnisse mit denen dieser "Meister", dann wird aus der anfänglichen Bewunderung Ehrfurcht und es wächst der lähmende Gedanke: Das schaffe ich nie!!! Und gleichzeitig hat sich der Gedanke und der Anspruch festgesetzt, dass es unter einem "Brandl" aber bitteschön nicht sein soll... so ging es mir jedenfalls.
    Ich habe mir vor vielen Jahren mal für relativ viel Geld den schon lange nur noch hin und wieder bei ebay erhältlichen kleinen hölzernen Lokschuppen in H0 von Brawa gekauft, den Bausatz lange liegen lassen und mich nicht an ihn herangetraut, bis ich dann nach einigen Jahren schließlich doch mit dem Bau angefangen habe. Es war eine ziemliche Fummelei, und doch ging es langsam voran. Bis ich mit der farblichen Bearbeitung und dem Altern begonnen habe. Ich wollte, dass die Bretterwände echt aussehen, vergraut, etwas braun hier und da - und das Ergebnis war grauenhaft und meilenweit entfernt von dem was ich mir vorgestellt und was ich mir zum Vorbild genommen hatte. Und je mehr Versuche ich unternahm, doch noch was zu retten, desto schlimmer wurde es. Der Schuppen steht jetzt als Bauruine irgendwo halbfertig rum und ich kriege nicht die Kurve, um wieder anzufangen.
    Solche negativen Erfahrungen können entmutigen.
    Irgendwann habe ich mir die Spur 0 Startpackung mit Köf von Lenz gekauft, nach und nach ein paar zusätzliche Gleise, eine Kreuzungsweiche, weitere Waggons und die T3, habe kurze Garnituren auf knapp vier Metern fleissig hin- und herrangiert und mich an der Laufkultur in diesem großen Maßststab erfreut.


    Dann reifte der Gedanke, vielleicht mal ein kleines Modul oder Diorama (Endbahnhof vielleicht) in dieser Baugröße zu bauen und ich entdeckte den schönen Bausatz eines bayerischen Agenturgebäudes von Jaffas Moba Shop. Nach so etwas hatte ich immer schon gesucht. Aber ich hatte auch noch die negativen Erfahrungen mit dem Lokschuppen von Brawa im Hinterkopf und die Befürchtung, auch hier wieder für die Tonne zu bauen und viel Geld für nichts auszugeben.
    An diesem Punkt entdeckte ich im Internet die Tutorials eines Michael-Robert Gauss, die man zum Beispiel unter den Suchbegriffen "kunstmichiworld", "Blockstelle Unterpreuschwitz" oder "Lostplace" finden kann. Herr Gauss ist ein Künstler und ein Original. Er hat durch Umbau ein H0 Modell einer 98.11 geschaffen und als Materialien u.a. Karton, Holz und Blumendraht benutzt! Und die Lok sieht gut aus und fährt dank Faulhabermotor butterweich. Ein kurzes Video findet man ebenfalls im Netz.



    Herr Gauss erschafft mit billigen Materialien und viel Kreativität kleine Kunstwerke, beschreibt jeden einzelnen Bauschritt und vermittelt dabei ein Gefühl von spielerischer Leichtigkeit, das schließlich auch auf mich übergesprungen ist und einem Laien wie mir Mut gemacht hat, einfach mal anzufangen und loszulegen. Und das habe ich dann auch getan, und zwar ebenfalls mit kostengünstigen Materialien wie Pappe und Furnierstreifen. Sollte hier mal was schief gehen, dann wäre es kein großer finanzieller Verlust.Ich war entspannt beim Bauen, verspürte nicht den Druck, den teuren Bausatz perfekt hinkriegen zu müssen und wußte, dass ich mit billiger Pappe einfach auch mal was ausprobieren kann. Und wenn dann mal was daneben ging, landete das verhunzte Stück Pappe eben im Altpapier, ich habe einen zweiten Versuch unternommen und aus meinen Fehlern gelernt.


    Dieses Gefühl von Leichtigkeit und die Zuversicht, dass es auch bei kleinen und großen Pannen Lösungen gibt und es schon irgendwie weitergehen wird, hat mir sehr geholfen. Plötzlich stand auch nicht mehr der Gedanke oder Wunsch im Vordergrund, möglichst schnell zu einem perfekten Ergebnis zu kommen, sondern der Spaß am Bauen, Tüfteln und Ausprobieren. Eine ganz neue Erfahrung für einen ungeduldigen Hektiker, der ich eigentlich bin. Ich habe es sogar geschafft, meine Baustelle immer mal wieder einfach eine Zeit ruhen zu lassen, etwas anderes zu machen oder ganz in Ruhe über mögliche Lösungen nachzudenken.



    Und noch etwas hat eine große Rolle gespielt: Ich hatte Urlaub und viel Zeit. Ich konnte von morgens bis spät in die Nacht basteln und werkeln! Ach was freue ich mich darauf, in 6 Jahren in Rente zu gehen!



    So, ich hoffe es ist mir einigermaßen gelungen, diese erste und größte Hürde so verständlich zu beschreiben, dass sie auch für den Leser nachvollziebar ist. Und wenn nicht: Schaut Euch die "Tutorials" von Herrn Gauss an, es lohnt sich wirklich und sie sagen mehr als viele Worte von mir es könnten.



    Ich werde versuchen, in den nächsten Tagen weiter zu schreiben und dann auch konkreter zu werden.


    Bis dahin viele Grüße aus Norddeutschland und viel Spaß mit "kunstmichi".


    Frank

    Hallo zusammen
    Vielen Dank für die freundlichen Worte. Ich habe mich sehr darüber gefreut.
    Stefan: Ich will Dir bei Gelegenheit gerne ausführlicher von meinen Erfahrungen berichten. Eine erste Antwort an Dich ist gerade eben leider irgendwo verschollen, als ich mit ihr fertig war und mir die Vorschau ansehen wollte. Ich war nicht dauerhaft angemeldet.... X( Zu blöd.
    Hab bitte noch etwas Geduld.Frank

    Hier noch ein paar Bilder aus verschiedenen Bauphasen.

    Früher Rohbau...



    Manchmal ratlos!!!

    Erste Fachwerkversuche





    Fleissige Helfer.


    Die ersten Wände werden geschlossen.



    Fußboden aus Furnierstreifendielen.





    Wände verbrettern




    Deckleisten



    Zwischendurch als Abwechslung mal eine Brücke aus Styrodur. Ich hatte einfach Lust, den neuen Heißdrahtschneider auszuprobieren. Viel einfacher als ich es mir vorgestellt habe.



    Hier noch mal ein früheres Baustadium, schon mit neuem Sockel und Rampe an der Seite.



    Viele Grüße
    Frank

    Moin zusammen
    Ich habe in den letzten Wochen begonnen, mich im Gebäudeselbstbau zu erproben und als Vorbild ein vermeintlich "einfaches", kleines Agenturgebäude genommen.
    Dank Arnolds Bauzeichnungen, die er mir freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat (vielen Dank dafür auch an dieser Stelle) sowie vieler hilfreicher Hinweise von ihm zum Originalgebäude war ich bestens gerüstet.


    Als Baumaterialien habe ich Graupappe in 3 mm Stärke genommen, die sich hervorragend mit Weißleim kleben bzw. verleimen lässt. Außerdem habe ich Holzleistchen in unterschiedlichen Stärken, Furnierstreifen, gelaserte Fenster von Zapf, Zeichenkarton (für die Türen), Styrodur und "Frankfurter Pfannen" aus dem Architekturbedarf verarbeitet. Zur farblichen Behandlung habe ich Beizen, Aquarellfarben, Acrylfarbe und wasserlösliche Farben von Revell genommen.


    Zusammenfassend kann ich sagen, dass es eine echte Herausforderung war und alles andere als "einfach".



    Beim Bau habe ich mit Sicherheit einiges gelernt: Ich weiß, was alles in der Baugröße Spur 0 im Selbstbau möglich ist, was mir möglich ist und wo meine Grenzen liegen, aber auch, dass es für viele kleine oder große Probleme während des Baus eine Lösung gibt, die man erst beim Bauen und Ausprobieren findet, manchmal erst nach einiger Zeit. Gelernt habe ich natürlich auch aus meinen Fehlern, die ich zuhauf begangen habe. Beim zweiten Mal würde ich das eine oder andere ganz bestimmt anders machen..


    Trotzdem hat es mir auch sehr viel Spaß gemacht. Es war schön zu sehen dass es (manchmal nur langsam und in kleinen Schritten, manchmal ganz schnell) voran- und weitergeht.


    Auch wenn noch lange nicht alles fertig ist und noch viele Details fehlen (Schornstein, Türgriffe, Dachrinnen und Fallrohre zum Beispiel) und das Modell noch nicht gealtert ist, möchte ich es hier vorstellen.



    Über Anregungen, Hinweise und Tips würde ich mich freuen.


    Frank









    Hallo Jürgen
    Sehr schön, dass die Entwicklung und das Entstehen des Agenturgebäudes hier im Forum dokumentiert ist. Man kann den Fortschritt auf den Fotos gut nachvollziehen und es ist ein schönes Modell geworden.
    Ich muss gestehen, dass ich doch einigen Respekt vor Bausätzen dieser Qualität habe und keinerlei Erfahrung auf diesem Gebiet. Ich würde also ganz viel Neuland betreten. Ich habe zwar vor vielen Jahren mal versuchsweise einige Gebäude in H0 aus Graupappe, Gips, Holzleistchen und Furnierstreifen gebaut (als Kleber habe ich normalen Weißleim genommen) oder einen kleinen Lokschuppen aus Holz von Brawa (an dem ich des öfteren fast verzweifelt wäre), aber die Ergebnisse waren dann im Detail nie so, dass ich mit ihnen zufrieden gewesen wäre. Fenster und Türen sahen zu plump aus, die Fensterausschnitte waren nicht immer ganz im rechten Winkel, den Farbton von silbergrauem Holz habe ich nie wirklich gut getroffen usw., lauter Kleinigkeiten, an denen man dann nicht vorbeigucken kann.


    Ich werde mir die Seiten mit Euren Erfahrungen mit diesem Modell mal in Ruhe zu Gemüte führen und dann ...
    Viele Grüße
    Frank

    Moin zusammen
    Hat irgendjemand in diesem Forum Erfahrungen mit Bausätzen von Jaffas Moba Shop im Allgemeinen, mit dem Bayrischen Agenturgebäude im Besonderen gemacht oder dieses Modell schon auf seiner Anlage oder seinem Diorama stehen?
    Hier gibt es Fotos:
    https://www.jaffas-moba-shop.d…45/bayerische-bahnbauten/
    Von der Größe her eignet sich dieses kleine Bahnhofsgebäude ja eigentlich ganz hervorragend für ein kleines Bahnhofsdiorama mit zwei bis vier Weichen. Mir hat dieses Gebäude mit der überdachten Rampe immer schon in H0 gut gefallen Und: Es würde natürlich gut zu den Lokalbahnwagen, dem Gh 20 "Milchwagen" sowie der angekündigten Baureihe 70 von Lenz passen.
    Über Antworten würde ich mich natürlich freuen, gerne auch mit Fotos...
    Viele Grüße
    Frank

    Hallo Uwe
    Vielen Dank für die Antwort.
    Kannst ja mal berichten, ob sich das mit den Geräuschen verändert hat, wenn Du die Lok wieder hast.


    Womit fährst Du denn? Lenz, Roco oder noch was ganz anderes? Ich fahre mit einer Roco Multimaus, Roco Trafo und Roco Verstärker 10764. Sind diese Sachen nicht auch mal von Lenz entwickelt worden?Und zu den Achsbewegungen: Wäre ja schön gewesen, wenn man das hätte beheben können... Da muss ich mal sehen, ob mich das auf Dauer stört. Aber seit ich es bemerkt habe, achte ich dann auch immer darauf...
    Vielleicht wäre es ja möglich, die weiche Federung durch eine etwas härtere zu ersetzen??? Bei dem hohen Gewicht der Lok könnte ich mir vorstellen, dass die Federung auch dann noch ausreichend sein könnte, um die Lok über kleine Unebenheiten sicher fahren zu lassen.. Aber ich bin nun auch kein Fachmann...


    LG
    Frank